Claire Beauchamp Randall, die im zweiten Weltkrieg an der Front als
Krankenschwester gearbeitet hat, verbringt die zweiten Flitterwochen
mit ihrem Mann in den schottischen Highlands. Als sie während eines
Spaziergangs nichtsahnend zwischen einen Steinkreis tritt findet sie
sich plötzlich mitten im Schottland des 18. Jahrhunderts wieder.
Die schottischen Clans dieser Epoche kämpfen erbittert gegen die
Engländer und mittendrin Claire, die mit ihren Kenntnissen und ihrer
ungewöhnlichen Sprache für Aufsehen sorgt. Sie wird während eines
Scharmützels zwischen schottischen Viehdieben und englischen Soldaten
aufgegriffen und in das Versteck der Viehdiebe gebracht, wo sie den
schwer verletzten Clanführer James Fraser ärztlich versorgt.
Immer wieder kreuzen sich die Wege von Claire und Jamie Fraser der ihr
in gefährlichen und lebensbedrohlichen Situationen immer wieder zu
Hilfe eilt und schliesslich muss sie sich entscheiden zwischen der
Zukunft und ihrem dort existierenden Ehemann oder der Vergangenheit
und Jamie Fraser.
Anders als die "neuen" historischen Romane die sich hinter dem
Deckmantel "Schottland" und "Highlander" als kitschige Liebesromane
entpuppen ist Diana Gabaldons opulente Highland-Saga frei von
rosaroten Liebeschwüren. Stattdessen besticht der Roman (und seine
sechs Fortsetzungen) mit aufwändig recherchierten Informationen rund
um Schottland, England und Amerika des 18. Jahrhunderts, mit all
ihren Kriegen und politischen Ereignissen; geprägt von Verrat,
Rebellion und Hexenwahn.
Mitten drin Claire, die sich als Frau und Ärztin durchsetzt und
riskante Operationen (die übrigens hochspannend zum lesen sind!)
durchführt und ihre herzliche Liebe zu Jamie Fraser (eine wunderbare
Liebesgeschiche!) die sich wie ein rotes Band durch alle sieben Bücher
zieht, sich aber nie in kitschiger Weise einzig und allein in den
Vordergrund drängt.
Ich habe alle sieben Bücher, zum Teil sogar mehrere Male gelesen und
entdecke immer wieder neues zwischen den Zeilen. Absolut
empfehlenswert!