Der
Megaupload-Nachfolger Mega hat einen neuen Chef. Mit dem Manager Vikram Kumar
hat Kim Dotcom einen neuen CEO für sein
junges Unternehmen ernannt, der dem Dienst offenbar mehr Glaubwürdigkeit
verleihen soll.
Kumar war bis vor kurzem Chef der Firma InternetNZ, die für die Verwaltung der
neuseeländischen Top-Level-Domain zuständig ist. InternetNZ verwendet seine
Gewinne, um sich für ein freies Internet einzusetzen und sprach sich zuletzt
gegen umstrittene neue Regelungen aus, die eine Sperrung des Zugangs für Nutzer
vorsehen, die drei Mal der Urheberrechtsverletzung überführt
werden.Kumar erklärte in einem Blog-Eintrag, dass er bei seinen Treffen mit Kim Dotcom und den anderen Mitgliedern der Geschäftsleitung von Mega festgestellt habe, dass die Firma unter allen Umständen im Rahmen der gültigen Gesetzgebung geführt werden soll, auch was deren Produkte und Dienste angeht.
Gegenüber 'Stuff' sagte Kumar, dass er auch die Leitung des geplanten Musikdienstes Megabox übernehmen soll, der noch in diesem jahr starten soll. Für Mega selbst gehe es vorerst darum, mehr Nutzer für sein Angebot zu gewinnen. Schon jetzt sei man sehr erfolgreich, auch wenn nur wenige der bisher 2,5 Millionen Nutzer auch für die optionalen kostenpflichtigen Dienste zahlen.
Um den Dienst für neue Kunden attraktiv zu machen, verzichtet Mega bisher auf die Durchsetzung des eigentlich für kostenlose Nutzerkonten vorgesehenen Limits der Speicherkapazität auf maximal 50 Gigabyte pro User. Kumar begründete dies damit, dass man vorerst vor allem mehr Nutzer für Mega gewinnen wolle, statt sich gleich auf die Erzielung von Umsatz zu konzentrieren.
FG_AUTHORS: WinFuture.de
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