Oracle wird nach einem
am 1. Februar veröffentlichten Notfall-Patch für Java nächste Woche einen
weiteren nachlegen. Das ist zwar der "reguläre" Termin, allerdings wurde der
ursprünglich geplante Patch vorgezogen, ihm fehlen aber noch einige Fixes.
Wie 'PC World' unter Berufung auf
einen Eintrag im offiziellen 'Oracle-Blog' berichtet,
sei der am Anfang des Monats veröffentlichte Sicherheits-Patch ursprünglich für
den 19. Februar vorgesehen gewesen, wurde aber kurzfristig vorgezogen, da der
dazugehörige Java Runtime Environment-Exploit bereits "in freier Wildbahn"
gesichtet worden ist.Siehe auch:Java - Wichtiges Update wegen gefährlicher Lücken
Aufgrund dieser vorgezogenen Veröffentlichung habe man aber eine "kleine Anzahl an Fehlerbehebungen" nicht wie geplant fertigstellen können, diese sollen nun am ursprünglich vorgesehenen Patch-Tag nachgereicht werden. Welche Lücken nächste Woche geschlossen werden, teilte Oracle noch nicht mit. Am 19. Februar werde man diese Informationen aber veröffentlicht, so der Java-Hersteller.
Der Patch, der nächste Woche kommen wird, ist kumulativ, das bedeutet, dass das Update auch alle Fixes zu vorherigen Sicherheits-Lücken beinhaltet. Wer den Patch vom 1. Februar (Java 7, Update 13 bzw. Java 6, Update 39) bis nächste Woche noch nicht installiert hat, bekommt mit dem nächsten Update diesen mitgeliefert. Nutzer können den Patch wahlweise auf der 'Java-Seite' herunterladen oder werden per Auto-Update über die Verfügbarkeit informiert sowie zur Installation aufgefordert.
Diese lässt sich zwar deaktivieren, standardmäßig ist der Haken aber auf "Ein" gesetzt, was man durchaus übersehen kann. Die Petition fordert ein Ende dieser "Bloatware" oder "Crapware" genannten Zusatz-(Browser-)Software. Inzwischen haben knapp 11.000 diese 'Petition auf Change.org' unterzeichnet.
FG_AUTHORS: WinFuture.de
Read more http://winfuture.de/news,74565.html