Photovoltaik - Anlage

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Natalia

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May 26, 2016, 6:13:39 AM5/26/16
to Baugebiet 411 in Erlangen

Hallo Leute,

 

falls ihr noch auf der Suche nach einem Anbieter für Photovoltaikanlage seid, möchte ich euch den Anbieter Grammer Solar ans Herz legen. Wir haben vor kurzem  das Angebotsgespräch gehabt und sind von der Qualität mit Herstellung in Deutschland echt überzeugt. (auch weil wir Bekannte haben, die eine Anlage der Firma besitzen).

 

Der Berater Herr Maul erklärte alles sehr gut und verständlich, bot uns zwei  Varianten an.

 Wir haben uns für eine Variante entschieden mit  30 Jahre Garantie und 5 Jahre Versicherung für 13290 € netto (Doppelhaushälfte). Die andere Variante ist etwas günstiger. Mit einer Batterie würde er deutlich unter 20000€ sein, hat er gemeint, um die 17.000 €. Warum Netto? das Finanzamt erstattet die MWST weil wir als Unternehmer den Strom auch an die Stadtwerke verkaufen werden.

 

Sollten wir 6 Kunden zusammenbringen, gibt es noch 600€ Rabatt. (Ab zwei Kunden gibt es 200 € und je ein Kunde mehr + 100 €). wir dürfen ein Jahr lang nach weiteren Interessenten im Baugebiet suchen. Erst in einem Jahr bekommen wir die Prämie, je nach dem wie viele Kunden  letztendlich zusammengekommen waren.

 

Überlegt es euch, die Preise sind echt toll.

 

Viele Grüße

 

Natalia Rosin

Natalia

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May 26, 2016, 6:18:28 AM5/26/16
to Baugebiet 411 in Erlangen
Ach ja, was ich vergessen hab zu sagen,

um Kosten zu sparen, empfiehlt es sich die Anlage aufs Dach zu bringen, solange der Baugerüst steht. Ansonsten müsste man sich auf eigene Kosten darum kümmern, dass ein Baugerüst vorhanden ist.

So.. jetzt war es das für´s erste

Schönes sonniges Wochenende wünsche ich euch!

Michel Ngguenkam Toko

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Jun 2, 2016, 8:36:49 PM6/2/16
to Baugebiet 411 in Erlangen
Hallo Natalia
wir haben bei Elektro Müller  ( http://www.mueller-elektro-aurach.de/kontakt/index.htm )
PV Modul Benq 260W Poly liefern und montieren 8,00 kwpeak für 10.325,60 netto gekauft.

Eine kleine Ergänzung:
Der Einbau eines Batteriespeichers ist aus folgenden Gruenden nicht zu empfehlen:

1. Die Moeglichkeit der Einspeisung des erzeugten Stroms und Verrechnung mit 
   dem aus dem Netz verbrauchten Strom wird bei der Inanspruchnahme von 
   Foerdermitteln/ Zuschuessen erheblich eingeschraenkt.

2. Der Wirkungsgrad der Batterie fuehrt zu einer geringeren Ausbeute im Endverbrauch.

Laut Aussage von Herrn Mueller ist die Montage der PV Anlage ohne Stromspeicherung die wirtschaftlich bessere Loesung.

ehrlich gesagt sind Mineralstoffe für die Erstellung dieser Batterie alle andere als Umweltfreundlich und es gibt meiner Meinung nach auch eine Frage der Ethik. Diese Stoffe werden zu 75% aus dem Kongo gewonnen. Die Menschen werden dort ohne jegliche Achtung auf Menschenwürde genadenlos ausgebeutet. Die Landschaft wird kaputtgemacht.


Finanzamt und MwSt.
es wird empfohlen auf diese MwSt zu verzichten, wenn man von diesem Geld nicht stark angewiesen ist.
Nimmst du das im Anspruch, dann wirst du als Unternehmen eingestuft und muss jetzt die Steuererklärung dafür machen. Der bürokratische Aufwand ist einfach zu hoch.
Verzichtet man darauf, dann brauchst du keine Steuererklärungen mehr zu machen. Was eingespeist und verkauft wird, ist dein Gewinn

Ich werde darauf verzichten: sonst muss ich entweder mehr Zeit für die Steuerklärung investieren (nicht mein Job), oder zu einem teueren Steuerberater gehen, denn hier ist nichts mehr mit Steuerhilfe Verein 

Danke & Gruß
Michel

Klaus

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Jun 3, 2016, 3:05:43 AM6/3/16
to Baugebiet 411 in Erlangen
Hallo Michel,


Eine kleine Ergänzung:
Der Einbau eines Batteriespeichers ist aus folgenden Gruenden nicht zu empfehlen:

1. Die Moeglichkeit der Einspeisung des erzeugten Stroms und Verrechnung mit 
   dem aus dem Netz verbrauchten Strom wird bei der Inanspruchnahme von 
   Foerdermitteln/ Zuschuessen erheblich eingeschraenkt.

Das ist korrekt. Bei den Förderprogrammen verpflichtet man sich dazu, die Einspeisung ins Stromnetz auf einen bestimmten Maximalwert zu begrenzen.
Ich weiß ja nicht, wer deshalb von dem Batteriespeicher abrät, denn das ist völliger Quatsch: genau deshalb (wegen der Begrenzung) nimmt man ja den Batteriespeicher: zuerst wird der eigene Akku geladen, der "Rest" geht ins Stromnetz.
Strom aus der Batterie ist langfristig immer günstiger als Strom aus dem Stromnetz. Natürlich sollte der Batteriespeicher richtig dimensioniert sein (nicht zu groß, nicht zu klein).
Zudem kann man sich vom Photovoltaik-Planer ausrechnen lassen, an wie vielen Tagen im Jahr die PV-Anlage überhaupt eine solche Leistung erbringt, dass tatsächlich "zu viel" Strom erzeugt werden würde.

2. Der Wirkungsgrad der Batterie fuehrt zu einer geringeren Ausbeute im Endverbrauch.

Pauschale Aussagen sind immer gefährlich. :-)
Es gibt gute und schlechte Möglichkeiten, eine Batterie anzuschließen. Im schlechten Fall wird die Batterie erst nach dem Wechselrichter angeschlossen (benötigt somit noch einen Gleichrichter) - da gehen tatsächlich erhebliche Mengen durch die doppelte Transformation verloren. Moderne Batteriesysteme haben aber den Wechselrichter integriert: die Batterie wird mit dem Gleichstrom aus der PV-Anlage geladen, und erst zum Übergang ins Netz befindet sich der Wechselrichter. So kann auch das Batteriesystem die Einspeisekappung überwachen.

Laut Aussage von Herrn Mueller ist die Montage der PV Anlage ohne Stromspeicherung die wirtschaftlich bessere Loesung.

Hast Du Dir das ausrechnen lassen, oder ist das nur seine Meinung?
Ganz kurzfristig (in der Anschaffung) ist das sicher die günstigere Lösung. Mit Blick auf die Fördermittel (z.B. KfW 153 40-Plus: +5000 EUR!) sieht das meiner Meinung nach aber ganz anders aus. Die Batterie kostet (ganz grob) 7.000-10.000 EUR - über die Hälfte bekommt man also subventioniert. Wer Glück hat und den 10.000-Häuser-Antrag zwischen dem 01.-08. April gestellt hatte, bekommt vielleicht sogar noch mehr.

ehrlich gesagt sind Mineralstoffe für die Erstellung dieser Batterie alle andere als Umweltfreundlich und es gibt meiner Meinung nach auch eine Frage der Ethik. Diese Stoffe werden zu 75% aus dem Kongo gewonnen. Die Menschen werden dort ohne jegliche Achtung auf Menschenwürde genadenlos ausgebeutet. Die Landschaft wird kaputtgemacht.

Auch das ist falsch pauschalisiert. Bei dem Thema geht es vermutlich im Kobalt, und das ist wirklich eine Sauerei was da läuft. Das betrifft meines Wissens aber "nur" Lithium-Ionen-Akkus - für PV-Anlagen gibt es eine Vielzahl anderer Akkutechnologien, siehe Übersicht Batteriespeicher.
Wer Lithium-Ionen-Akkus nutzen möchte, kann sich vorab informieren, von welchem Hersteller die Akkus stammen. Im Internet kann man recherchieren, woher diese ihre Rohstoffe beziehen.
Das "schmutzige" Kobalt kommt wohl hauptsächlich in billigst-Akkus (insbes. Smartphones) zum Einsatz.

Finanzamt und MwSt.
es wird empfohlen auf diese MwSt zu verzichten, wenn man von diesem Geld nicht stark angewiesen ist.
Nimmst du das im Anspruch, dann wirst du als Unternehmen eingestuft und muss jetzt die Steuererklärung dafür machen. Der bürokratische Aufwand ist einfach zu hoch.
Verzichtet man darauf, dann brauchst du keine Steuererklärungen mehr zu machen. Was eingespeist und verkauft wird, ist dein Gewinn

Das ist leider auch falsch. Du musst immer eine Steuererklärung machen - der einzige Unterschied ist nur, dass man keine Umsatzsteuererklärung machen muss.
Das ist nun keine Rechtsberatung (ich bin kein Steuerberater), aber meines Wissens lässt man sich dann "nur" als Kleinunternehmer (§19a UStG) eintragen. Das ändert aber nichts daran, dass man mit seinem Strom ja Geld erwirtschaftet: man muss also weiterhin ein Gewerbe anmelden und die "Einkünfte aus Gewerbebetrieb" bei der Steuererklärung angeben. Also Gewinn- und Verlustrechnung usw.
Die Umsatzsteuererklärung ist - das gebe ich zu - ziemlich lästig: anfangs muss man diese glaube ich monatlich ausführen; wenn man das aber 2-3x gemacht hat ist der Rest nur noch Routine. Das geht übrigens online (ELSTER). Man kann sich also für den Anfang Unterstützung vom Steuerberater holen und das längerfristig selber machen.
Weitere Infos dazu gibts übrigens ganz amtlich hier: https://www.finanzamt.bayern.de/Informationen/Steuerinfos/Weitere_Themen/Photovoltaikanlagen/

Man kann sich den Aufwand höchstens dann sparen, wenn man gar keinen Strom einspeist (also auch keine Einspeisevergütung erhält!). Also entweder mit kleiner PV-Anlage (das dürfte bei uns nciht möglich sein), oder mit ziemlich großem PV-Speicher.

Viele Grüße

-Klaus
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