Bauweise

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Markus St.

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Aug 2, 2015, 3:50:50 AM8/2/15
to Baugebiet 411 in Erlangen
Hallo Zusammen,

gibt es bei euch schon eine Tendenz in welche Richtung es bei der Bauweise gehen soll.

Massivbau oder Fertighaus????

Eugen

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Aug 2, 2015, 5:58:22 AM8/2/15
to Baugebiet 411 in Erlangen
Hallo Markus,

ich habe das Gefühl bekommen, dass ein Fertighaus mit den Ausstatungsmerkmalen nicht sinnvoll ist. Ein Massivhaus ist nachhaltiger (steht länger), deswegen lohnt sich die geforderte moderne Technik um so mehr.

Das Fertighaus wird fast genauso lange gefertigt wie ein Massivhaus. Und Zeit ist immer Geld.

Wir neigen zum Massivbau.

baugru...@gmail.com

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Aug 2, 2015, 1:03:00 PM8/2/15
to Baugebiet 411 in Erlangen
gute  " Neigung"  :)
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Familie Matthes

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Oct 6, 2015, 8:59:42 AM10/6/15
to Baugebiet 411 in Erlangen
Gibt es hier noch weitere Meinungen oder schon Entscheidungen?
Wir waren von den modernen Fertigbauhäusern doch sehr positiv überrascht, haben aber noch keine Entscheidung getroffen.
 
Von den Materialien ist aus ökologischer Sicht ja eigentlich ein Fertighaus nachhaltiger, dank überwiegender Holznutzung. Und bis zum ersten Austausch der teuren Technik (Heizung, PV) , d.h. nach hoffentlich frühestens 20 Jahren sollte ein Fertighaus einem Massivhaus in kaum was nachstehen. Wie es nach 50 Jahren oder mehr aussieht - keine Ahnung.
 
Danke und Grüße
Familie Matthes

Klaus

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Oct 8, 2015, 7:25:00 AM10/8/15
to Baugebiet 411 in Erlangen
  • Holz: hat sicher gutes Raumklima, aber ich habe da Bedenken wegen Schallübertragung sowie allgemein mit der Dämmebene (wenn man z.B. einen Wasserschaden hat ist das was ganz anderes als bei Stein).
  • KS: wirkt sehr ausgleichend auf die Temperatur (speichert Wärme/Kälte) und gut schalldämmend. Nachteil: schlechte Wärmedämmung nach außen, da ist ein WDVS unverzichtbar. Faserdämmung scheint recht teuer, das günstigere Styropor ist halt ökologisch eigentlich ziemlicher Unsinn. So oder so aber ein zweischaliger Aufbau. Bei Styropor kann es evtl zu Algenbildung auf der Fassade kommen (wird wohl durch Chemie im Putz reduziert).
  • Ziegel: einschaliger Wandaufbau reicht (also z.B. Ziegel + Putz, keine weitere Dämmung). Etwas schlechterer Schallschutz als bei KS, aber in dem ruhigen Baugebiet wohl eher unproblematisch. Nachteil: vermutlich etwas teurer als KS+WDVS.
  • Porenbeton ("Ytong"): gute Wärmedämmung, aber recht poröser Baustoff (Spezialdübel nehmen wenn man Küchenschränke an die Wand hängt! :). Hat mein Bauchgefühl nicht überzeugen können, grundsätzlich aber wohl auch nicht verkehrt.
  • Massivholz (Holz100/NurHolz): geniale Idee (homogener Wandaufbau aus >30cm massivem Holz), sehr ökologisch und gutes Raumklima. Nachteil: nachträgliche Änderungen an Installation (Sanitär/Elektro) recht aufwendig (man kann nicht einfach mal Schlitze fräsen). Und vermutlich ziemlich teuer (wir hatten nur ein Angebot angefragt, das lag aber etwa 100% über unseren avisierten Kosten ;-(
Es gibt zudem noch exotischere Materialien (z.B. Strohballem+Lehm, kein Witz!) - da weiß ich aber nicht inwiefern die für Passivhäuser geeignet sind.

Wir haben uns für Massivbau entschieden, voraussichtlich Ziegel.
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