Hallo Göran,
dieses Argument von der Stadt kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen.
Es mag sein, dass das Grundstück subventioniert wurde aber die Gesamtkosten sind immer meiner Meinung nach im Vergleich zu den Einkommen der Zielgruppe wesentlich hoch. Diese Aussage mag richtig zu sein aber in einem anderen Kontext und nicht unserem.
Darum wollen sie die 10% Sicherung in der Rückkaufrechtklausel haben.
Ehrlich gesagt ist das Grundstück günstig verkauft worden aber nicht unbedingt billig.
Spekulanten aus Asien, Russland, den USA treiben die Preise in der Metropolregion nach oben. Die ganze Welt weiß, dass eine Investition in Deutschland sicher ist. Ich hatte vor 2 Jahren einen Bericht des Bauamts Nürnberg diesbezüglich gelesen.
Der OB habe gemeint, wie verstärkt dieses Spekulationsgeschäft auf dem Wohnungsmarkt einwirkt so, dass die Bürger keine Chance mehr haben, zum normalen Preis eine Immobilie zu haben. Sehr schön geredet aber am Ende gesagt: Wir haben die Macht verloren und können den Trend nicht stoppen.
Das war schon letztem Jahr im "der Spiegel" einen Artikel zu lesen, dass in den Städten Erlangen, Regensburg, Freiburg Indizien von Immobilienblase festzustellen sind. Als Definition zu diesen Indizien war: wenn der Mietpreis stabiler wird aber die Anschaffungen nach wie vor steigen.
Als Normalverdiener ein Haus über 500.000€ zu besitzen passt nicht ganz zu meiner Vorstellung.
Wozu dieser Vergabe nach Punktsystemen?
Das war keine schlechte Idee möglich in einer Gruppe die Stadt daraufhin zuzuweisen.
Ich habe mich erst nach der Zuteilung intensiv mit dem Themas beschäftigt.
Nach meiner Bewerbungsabgabe hatte ich 3 Architekten kontaktiert um mir eine Vorstellung über die Kosten zu machen.
Überall war immer nicht möglich, weil keine Info zu dem Grundstück lag. Mir wurde immer gesagt: das sei zu früh. Erst nach Zuteilung.
Jetzt nach der Zuteilung wird über Details erst besprochen, wenn unterschrieben wird.
bei mir steht alles noch offen.
gruß,