Die Beteiligung der Öffentlichkeit soll in der Form durchgeführt werden, dass der Entwurf des Deckblatts gemäß § 3 Abs. 2 BauGB für die Dauer einer Monats öffentlich ausgelegt wird. Bürgerinnen und Bürger können während der Auslegungsfrist Stellungnahmen abgeben. Dies betrifft auch die zukünftigen Baufamilien im Baugebiet 411, da die geplanten Änderungen von den Grundzügen der ursprünglichen Planung abweichen.
Hiermit möchte ich andere zum Äußern von weiteren Argumenten, Kriterien und Vorschlägen animieren. Wir brauchen keine gleiche Meinung zu haben. Wir brauchen gemeinsam zu arbeiten und Schwarmintelligenz entstehen zu lassen, danach werden wir glauben gleiche Meinung gehabt zu haben :-)
Edit: Ich habe mir erlaubt diesen Post zu bearbeiten um die unten angegebene Punkte aufzunehmen.
Grüße
Eugen
Hallo zusammen,
wir finden speziell die Informationspolitk der Stadt unter aller Kanone. Wir waren „Nachrücker“ und haben die Zusage für unseren Bauplatz erst am 24.12.15 erhalten. Somit haben wir die Information, dass sich die Bebauung ändert, nie erhalten. Wir wurden nur dazu gedrängt so schnell wie möglich (bis 04.01.16) eine Zu- oder Absage an das Liegenschaftamt zu senden. In dieser Zeit (Weihnachtsurlaub) war natürlich auch so gut wie niemand für Rückfragen zu erreichen.
Dass sich die Bebauung überhaupt ändert, haben wir durch Zufall erfahren und über den Sitzungskalender der Stadt Erlangen das erste Mal gesehen, was die Stadt überhaupt vor hat. Auf der offiziellen Seite des Baugebietes ist ja bis heute nichts über die Änderungen zu finden (warum diese Geheimnistuerei?). Das zum Thema: „Frau StRin Tempel-Meinetsberger bittet darum, die südlichen Anwohner über das Bauvorhaben zu informieren. Herr berufsm. StR Weber teilt mit, dass die Anwohner nach dem Stadtratsbe-schluss informiert werden.“ Aus dem Protokoll der Stadtratssitzung vom 26.11.2015
Ich versuche jetzt seit dem 04.01.16 Informationen zu der geplanten Änderung zu bekommen, doch niemand kann mir etwas dazu sagen.
Deshalb habe ich vor kurzem nachfolgenden Brief an den Oberbürgermeister, 2 Stadträte, das Liegenschaftsamt und das Stadtplanungsamt geschickt.
Von niemanden habe ich bisher eine Antwort erhalten.
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Betreff: Änderung des Baugebietes 411 (Energie-Plus-Siedlung Häuslinger Wegäcker Mitte)
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe in der Vergangenheit bereits mehrmals versucht, Informationen zu der geplanten / beschlossenen Änderung des Baugebietes 411 (Energie-Plus-Siedlung Häuslinger Wegäcker Mitte) zu erhalten. Obwohl die Änderungen bereits am 26.11.2015 vom Stadtrat beschlossen wurden, sind auf der offiziellen Informationsseite zu diesem Baugebiet (Stadt Erlangen / Stadtentwicklung) noch immer die alten Pläne zu finden. Außerdem wurden Nachrücker wie wir überhaupt nicht über die Änderungen informiert.
Folgende Fragen habe ich bezüglich des geplanten Geschosswohnungsbaus für die Errichtung von EOF-Mietwohnungen:
- Welche Durchmischung bezüglich Wohnungsgröße wird bei dem Bau angestrebt? In dem Baugebiet wurde besonderer Wert darauf gelegt, Familien mit Kindern anzusiedeln. Wie viele Wohnungen in dem geplanten Geschosswohnungsbau sind 3-, 4- oder 5-Zimmerwohnungen (Zuzug von Familien)?
- Mit welchem Energiekonzept wird gebaut? Aufgrund des Konzeptes „Energie Plus Siedlung“ ist für alle Bauherren im Baugebiet eine extrem kostspielige Bauweise (Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen, Dämmungen,…) vorgeschrieben. Gelten für den geplanten Geschosswohnungsbau die gleichen Maßstäbe?
- Anstatt der ursprünglich geplanten 39WE werden es bei Variante D ca. 120WE werden. Können aufgrund der steigenden Bewohnerzahl zusätzliche Ausgleichsflächen (z.B. westlich zwischen dem Baugebiet 411 und dem neu geplanten Baugebiet 412) entstehen? Wo sollen die ganzen Leute parken, die zu Besuch kommen? Aufgrund der wesentlich engeren Bebauung wäre es für die Hausbauer (vor allem im Nord-Westen) besonders wichtig einen „Grünstreifen“ zum nächsten Baugebiet 412 zu berücksichtigen.
- Ist es möglich einen gewissen Prozentsatz der Wohnungen zum Verkauf anzubieten (ebenfalls wie beim restlichen Baugebiet mit 10 jähriger „Wohnpflicht“)? In Erlangen gibt es nicht nur Bedarf an sozialen Wohnungsbau, sondern allgemein an bezahlbaren Wohnraum. Man sieht bei vergleichbaren Bauprojekten in der Vergangenheit wie groß der Bedarf an bezahlbaren Eigentumswohnungen in Erlangen ist.
Natürlich ist sozialer Wohnungsbau wichtig und auch nötig, aber sie merken ja sicherlich auch aufgrund der extremen Bewerberzahl beim Baugebiet 411, wie hoch der Bedarf am Erwerb von bezahlbaren Wohnungen und Häusern in Erlangen ist (besonders mit dem Hintergrund einer Familiengründung). Eine Durchmischung der Bewohner ist wichtig um eine „Ghettobildung“ (viele Menschen auf engen Raum) zu vermeiden.
Ebenfalls sind die ständig steigenden Studentenzahlen in Erlangen in Verbindung mit den steigenden Mietpreisen ein Problem. Kann ein Teil der Wohnungen nicht für Studenten zur Verfügung gestellt werden?
- Wird beim Geschosswohnungsbau eine Nachhaltige / hochwertige Bauweise angestrebt? Sollte der Bedarf an sozial geförderten Wohnraum in der Zukunft wieder zurück gehen, sollte es möglich sein diese Gebäude anderweitig zu vermieten / verkaufen. Eine günstige Architektur kann diesbezüglich problematisch werden.
- Ist es möglich die Tiefgaragenzufahrten aus der nördlichen Richtung oder wenigstens aus der Goeschelstraße zu realisieren? Aufgrund der restlichen Anwohner sollte unbedingt vermieden werden, den gesamten Verkehr über den Hegemann- und Sehmerweg abzuwickeln.
- Im Protokollvermerk sagt Herr StR Bußmann: „falls Erdgeschoss-Wohnungen im Bereich der geplanten StUB/Bushaltestelle vorgesehen sind, zu überprüfen, ob hier nicht Einzelhandel berücksichtigt werden könnte.“ Wie ist diesbezüglich der aktuelle Stand? Kann man sich z.B. auch ein Eltern-Kind-Café Vorstellen? In der gesamten näheren Umgebung gibt es sehr viele Familien mit jungen Kindern jedoch wenig Möglichkeiten sich (z.B. bei Elternzeit) tagsüber kurzfristig irgendwo in der Nähe zu treffen und mit anderen Eltern in Kontakt zu kommen.
Grundsätzlich würde mich noch interessieren wie die Planung in Zukunft weiter geht? Hat man als zukünftiger Bewohner ein gewisses Mitspracherecht bzw. wie kann man sich informieren?
Ich hoffe, dass Sie mir einige Fragen beantworten können. Dieses Bauprojekt ist für unsere Familie (sowie die meisten anderen Familien) ein großer Schritt und die aktuelle Informationspolitik bezüglich der Bebauungsänderung schafft bei sehr vielen Leuten eine große Unsicherheit.
- Panorama
- Die Größe der Anlage soll so gewählt werden, sodass trotzdem ein harmonisches Bild entsteht. Denn dieses Bild wird bei jeder Sommer/Grillparty aufgenommen.
Hallo zusammen,
vielen Dank Klaus für deinen Beitrag.
Von mir aus geht überhaupt nicht darum, mich einfach dagegen zu stellen. Ich habe auch keine Absicht, das Projekt komplett abzulehnen.
Meine konkreten Vorschläge wären:
1) Reduzierung der Geschosswohnungen auf 3 Maximum
- Harmonisierung der Landschaft
- Kein großer Unterschied zu den Häusern
- Reduzierung der Verdichtung
- Es werden dadurch immerhin mehr Wohnungen geben: Das Wahlversprechen wird somit eingehalten.
2) Klare Trennung von den 2 Einheiten:
Diese Straße muss breit genug sein
3) mehr Eigentumswohnungen statt Mietwohnungen ==> Minimierung der Fluktuation
In der Tat wird die Nachfrage an Mietwohnungen sinken. Die Bürger wollen Eigentümer werden und nicht unbedingt Mieter. Laut Spiegel Online
Steigen die Kaufpreise über längere Zeit deutlich stärker als die Mieten: Diese Entwicklung gilt auf dem Wohnungs- und Häusersektor als möglicher Indikator für eine Immobilienblase. In der Gesamtbranche in Deutschland ist dieses Risiko derzeit zwar gering. In Teilbereichen aber wächst laut dem Dienstleister Immobilienscout24 die Gefahr einer Marktüberhitzung. Und einige mittelgroße Städte in der Bundesrepublik sind dem Portal zufolge derzeit anfälliger für eine Immobilienblase als Metropolen.Potenziell gefährdet sind demnach etwa Regensburg, Freiburg und Erlangen, aber auch Augsburg sowie Ingolstadt
4) Das Ziel Energie-Plus darf nicht gefährdet werden
5) Generationenwohnen
Der demografische Wandel in unserem Land ist seit vielen Jahren Realität geworden. Ein Wandel, welcher auch soziale und ökonomische Veränderungen bringt.
Meine Beobachtungen zeigen, dass Wohnviertel bzw. Siedlungen und Stadtteilen fast gleich aufgebaut sind und haben gleichen Verlauf bzw. gleiche Wanderung: Am Anfang hat man ein sehr und gut belebtes Viertel durch jungen Familien mit Kindern die dort eingezogen sind. Die Kinder wachsen auf und irgendwann gehen sie aus dem Haus. Die Eltern werden immer älter, manchmal haben nicht immer die Kraft, das Haus zu pflegen. Durch das Wegziehen von Kindern gehen bei manchen die soziale Kontakte weg (vor allen wenn die Krankheit noch dazu kommt). Manchen sind auch an der Umgebung so verwurzelt, dass Ausziehen nur mit großen Schmerzen gebunden ist.
Alle diese Situationen stellen eine neue Herausforderung dar, wenn es darum geht, qualitätsvolle, lebendige Siedlungen über mehrere Generationen zu entwerfen.
Generationenwohnen.
Idee ist ein Gebiet so zu entwerfen, dass junge Paare, Single, Familien und auch Senioren zusammenleben können.
Es ist heute keine Seltenheit mehr, dass Mann und Frau arbeiten müssen. Ab und zu sind Sie auf Hilfe angewiesen (Schulschließung, Kind ist krank usw.) und können auf die Großeltern nicht zurückgreifen.
Senioren wollen gerne Mitte drin im Leben bleiben. Sie wollen mit anderen Älteren gemeinsam Freizeit gestalten, Kontakte mit kleinen Kindern haben. Somit können die ihre familiäre, nachbarschaftliche soziale Kontakte aufrechterhalten.
Das Konzept hier auf dem Baugebiet in Büchenbach geht sehr gut in dieser Richtung. Die Mehrfamilienhäuser neben den Einfamilienhäusern werden dazu dienen, dass junge Paare immer in der Siedlung leben werden.
Es hat nur den Platz für Senioren gefehlt, um dem Baugebiet das Prädikat „Generationenwohnen“ zu vergeben.
Wäre das nicht einzigartig, in der Bundesrepublik eine Energie-Plus-siedlung UND zusätzlich Generationenwohnen zu haben.
Im Norden des Baugebiets können ein oder Zwei Mehrfamilienwohnungen für Senioren gebaut werden.
Büchenbach mit seinem Nahversorgungszentrum und Wald bietet alle Voraussetzungen an.
Diese brauchen nicht lange wegfahren, um Bedarf für den Alltag kaufen zu müssen. Die erste Versorgung mit Arzt und Apotheke ist vorhanden. Mit der StUB ist die Mobilität garantiert. Mehr Gemeindebedarfsflächen werden auch dafür benötigt
Für uns jetzige Bauherren wird das auch ideal sein, wenn es so weit gekommen ist in den dritten Lebensabschnitt überzugehen: wir werden nicht wegziehen müssen.
Ich bin auch sehr dafür in die Presse zu gehen. Dadurch wird der Druck höher.
Danke & Gruß,
Michel
Sehr geehrte Damen und Herren,
[...]
Konkret geht es darum, dass die nun geplante Bebauung im Norden erheblich vom derzeit gültigen Bebauungsplan abweicht. Besonders stört mich, dass die Entwicklung des Baugebiets 411 über vier Jahre gedauert hat, die kurzfristige Nachverdichtung nun aber im beschleunigten Verfahren, ohne Information und ohne Beteiligung der Öffentlichkeit stattfinden soll. Und das ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, zu dem der Verkauf der meisten Grundstücke gerade so beurkundet ist.
Dass Wohnraum in Erlangen knapp (und daher teuer) ist, ist kein Geheimnis. [...] Von daher habe ich selbstverständlich Verständnis dafür, dass geplante Bauflächen auf eine optimale Nutzung hin untersucht werden. Bei der Bebauung im Norden von 411 scheint mir hier aber jegliches Maß verloren gegangen zu sein.
Bereits während der Verkaufsphase wurde darauf hingewiesen, dass die Grundstücke der nördlichsten Kettenhäuser nicht verkauft sondern mit den Grundstücken für den Geschosswohnungsbau zusammengefasst werden sollen. Zudem fand sich (gut versteckt) auf den Webseiten der Stadt Erlangen ein Hinweis, dass für den Geschosswohnungsbau im Norden eventuell vier Vollgeschosse denkbar wären.
Beim aktuellen Entwurf wird nun aber „nicht gekleckert, sondern geklotzt“: die Gemeinbedarfsflächen sind praktisch weggefallen und die Häuser sollen statt ursprünglich drei nun bis zu fünf Stockwerke hoch werden.
In der aktuellen Planung sehe ich insbesondere folgende Probleme:
• Die Anzahl der öffentlichen Stellflächen scheint im Verhältnis zu der geplanten Wohnungszahl abgenommen zu haben – hier sehe ich latente Parkplatzprobleme durch Besucher.
• Die südliche Tiefgaragenausfahrt vom Gebäude in „Teilfläche A“ führt über den Hegemannweg, die anderen beiden Ausfahrten direkt über die Goeschelstraße. Beide Straßen sind offenbar als „Mischfläche“ vorgesehen (also für KFZ, Fahrradfahrer und spielende Kinder – ohne Gehweg!). Sinnvoller dürfte eine Tiefgaragen-Zufahrt über die nördliche Goeschelstraße sein. Nicht zuletzt hat sich die Anzahl der Wohnungen (und daher vermutlich auch die der TG-Stellplätze) vervierfacht, was zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen führen wird.
• Das von Büchenbacher Anwohnern lange ersehnte Stadtteilzentrum ist offenbar auf ein absolutes Minimum reduziert worden. Ob der Platz darin langfristig ausreicht möchte ich bezweifeln. Ich erinnere an dieser Stelle an die geplante Stadtteilbibliothek und notwendige Räume für Kinder- und Jugendangebote (ich habe selbst über 15 Jahre lang ehrenamtlich Jugendarbeit geleistet). Mit der aufgrund der Baugebiete 412, 413 und der Nachverdichtung steigenden Anwohnerzahl dürfte der Bedarf recht groß werden.
• Die Gebäude sind mit 4+DG höher als alle umgebenden Gebäude (auch höher als die „Mönaugärten“). Ist die Privatspähre der Anwohner in den nördlichen Baugebieten (insbes. „An der weißen Marter“) weiterhin gewährt? Wurde die Immissionsbelastung der Autobahn A3 (sechspuriger Ausbau) berücksichtigt?
Als Bauherren in 411 unterliegen wir ziemlich strengen Anforderungen um das Ziel der „Energie-Plus-Siedlung“ zu erreichen. Im Energiekonzept zum Baugebiet 411 wurden durch Dr. Schulze Darup die notwendigen Energiestandards für jedes einzelne Grundstück genau festgesetzt. [...]
Vor diesem Hintergrund verstehen Sie vielleicht unseren Unmut, wenn die Stadt nun kurzfristig die gesamte Planung über den Haufen wirft…
Die Tatsache, dass die aktuelle „Variante D“ erst in der Stadtratssitzung am 26.11.2015 vorgestellt und letztendlich nur mit 29:21 Stimmen angenommen wurde zeigt mir, dass hier offenbar noch Diskussionsbedarf besteht.
Ich bitte Sie also darum, mit der geplanten Nachverdichtung keinen „Schnellschuß“ zu machen, sondern diese gründlich zu planen und die Anwohner des Baugebiets in die Überlegungen mit einzubeziehen. Eine wirklich durchdachte Lösung sollte wichtiger sein, als vielleicht ein halbes Jahr früher mit der Realisierung beginnen zu können.
Konkret erwarte ich:
• eine deutliche Reduzierung der Gebäudehöhe, um das (lange geplante!) Raumbild nicht zu zerstören (3 Vollgeschosse, zum Adenauer-Ring hin evtl. 4 Geschosse)
• Erhalt bzw. Vergrößerung der Gemeinbedarfsflächen (öffentliche Parkplätze, Stadtteilzentrum)
• Prüfung (und Dokumentation derselben!) welcher Platzbedarf für das Stadtteilzentrum besteht – sowohl jetzt als auch in 15-30 Jahren
• Einbeziehung der Anwohner (nicht nur 411, sondern auch 412, „Weiße Marter“, evtl. 410) in die Planungen und aktive Kommunikation (Brief oder E-Mail).
• Stellungnahme, warum zum Zwecke der Wohnraumschaffung nicht die vielzähligen, seit vielen Jahrzehnten (!) brachliegenden Baulücken in Büchenbach und Kosbach mit einem Bauzwang belegt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Vielen Dank erstmal
an dich Manuel für diese Formulierung. Dass müssen
weiter
machen.
Meine volle
Unterstützung hast du.
Ich habe
mich vom Verhalten von den Herren Dr. Dees und Weber gedemütigt gefüllt.
Ich glaube wir gehen
anständigen Berufen nach und haben Hochschulstudium
bzw.
Ausbildung absolviert. Wie kann es sein, dass wir von beiden Herren so
degradiert werden, als wären wir vom Himmel ohne Kopf auf die Erde gelandet.
Das war für mich ohne Rücksicht sehr heftig. Das war für die meisten Stadträte
klar, wir wurden ausführlich informiert. Und durch solche falsche Aussagen werden Beschlüsse geschlossen.
Für mich sind das
noch mehr Motivation die Sachen nicht nachzugeben.
Dr. Dees
mit seiner Arroganz gab mir den Eindruck nur auf seine Karriere zu blicken. Seine
Stellungnahme zu dem Siemens Campus ist für mich ein Beleg dazu gewesen.
Danke & Gruß,
Michel
Hallo zusammen,
in den Nürnberger Nachrichten bin ich über folgenden Artikel gestolpert:
Hier wird der Neubau eines Sechs!!!-Parteien-Hauses in einer Siedlung verhindert. Unter anderem führen die Bewohner die Parkplatzproblematik und die unzureichende Kanalisation als Gründe auf.
Kommentare von Betroffenen:
Ich weiß nicht, ob Sie es für angenehm empfinden würden, wenn Ihnen bei starkem Regen die Sch... der Nachbarn in den Garten fließt, weil die Kanalisation bereits jetzt schon nicht ausreicht und aus dem Gulli ein Springbrunnen mit allem drum und dran entsteht. So ist es bei uns bereits und ich kann sagen, das ist mehr als unangenehm...
Deshalb meine Frage: Wurden die Punkte Parkplätze und Kanalisation in der Vergangenheit bereits angesprochen bzw. überprüft? Immerhin entstehen jetzt im nördlichen Teil anstatt 39 Wohneinheiten ca. 160 Wohneinheiten.
Die Kanalisation wurde bereits vor dieser Änderung geplant und verlegt… ist sie somit unterdimensioniert (durch die neue Bebauung werden ja auch noch zusätzliche Flächen versiegelt und dadurch mehr Regenwasser in die Kanalisation geleitet)? Besonders die Häuser im Süden des Baugebietes dürfte das interessieren (Baugebiet fällt Richtung Süden ab -> da kommt das Zeug als erstes raus).
Die Parkplätze vom Geschosswohnungsbau im Norden werden laut Ausschreibung mit einem Schlüssel von 50% geplant. Das bedeutet, dass für 160 Wohnungen lediglich 80 Parkplätze zur Verfügung stehen! Fast jeder hat heutzutage mindestens 1 bis 2 Autos. Wenn die Kinder größer werden kommt dann nochmal ein Auto dazu. Des weiteren kommen noch Besucher, Firmenfahrzeuge usw. in die Siedlung… wo sollen die alle parken? Wie viele freie (ohne die privaten) Parkplätze sind im Baugebiet jetzt eigentlich verfügbar? Es gibt in der gesamten Umgebung keine weiteren Möglichkeiten ein Auto ab zu stellen (der Rewe wird früher oder später seinen Parkplatz mit einer Schranke verschließen damit er nicht zugeparkt wird).
Wenn man sich die Entwicklung der weiteren Baugebiete 412 und 413 anschaut stellt man fest, dass diese Baugebiete fast nur noch aus Geschosswohnungsbau bestehen (Schlüssel für 412: Geschosswohnungsbau 258WE / Doppelhäuser 2WE / Reihenhäuser 43WE). Wenn man alle 3 Baugebiete zusammenfast sollen auf dieser Fläche dann ca. 1600 Menschen in 800WE wohnen…
Das hat nicht mehr viel mit der ursprünglichen „ruhigen Energiesparsiedlung am Stadtrand zu tun“.