mich würde mal interessieren, ob es eine (legale) Möglichkeit gibt,
bei einem Fahrzeugwechsel die Vignetten für die österreichischen und
schweizer Autobahnen mit zu übernehmen.
Hintergrund: Ich fahre wöchentlich von München nach Mailand und zurück
und wechsele etwa alle 3 bis 4 Monate das Fahrzeug. Da kosten mich die
Vignetten fast mehr als die Autos ;-)
Hat eine(r) von euch eine Idee dazu?
Vielen Dank im Voraus
Wenn das Pkw-Road-Pricing kommt, sollte es für die
"Jede-Menge-Auto-Besitzer" billiger werden.
lg
Klaus
"en.joy" schrieb:
^^^^^^Ein richtiger und vollständiger Name gilt in de. als höflich und
erhöht die Chance darauf gelesen zu werden und damit auch die Chance auf
Antworten.
Legal - weiß ich nicht. Wir machen das immer so, daß wir die gelegentlich
benötigten Kurzzeitvignetten (unabhängig von Österreich oder Schweiz) vor
dem Aufkleben einige male auf das Sitzpolster drücken. Wenn man das nicht zu
oft macht fallen die nicht von allein ab aber sie lassen sich Rückstandslos*
und zerstörungsfrei wieder von der Scheibe ziehen.
Gruß
Mario
*Das ist der Grund warum wir das so machen. Ich hasse es jedesmal wenn ich
in §Land mit Vignetten§ war und hinterher wieder ne Stunde an den Dingern
rumpulen muß, um sie wieder abzubekommen.
> > mich würde mal interessieren, ob es eine (legale) Möglichkeit gibt,
> > bei einem Fahrzeugwechsel die Vignetten für die österreichischen und
> > schweizer Autobahnen mit zu übernehmen.
> >
> > Hintergrund: Ich fahre wöchentlich von München nach Mailand und zurück
> > und wechsele etwa alle 3 bis 4 Monate das Fahrzeug. Da kosten mich die
> > Vignetten fast mehr als die Autos ;-)
> >
> > Hat eine(r) von euch eine Idee dazu?
>
> Legal - weiß ich nicht. Wir machen das immer so, daß wir die gelegentlich
> benötigten Kurzzeitvignetten (unabhängig von Österreich oder Schweiz) vor
> dem Aufkleben einige male auf das Sitzpolster drücken. Wenn man das nicht
zu
> oft macht fallen die nicht von allein ab aber sie lassen sich
Rückstandslos*
> und zerstörungsfrei wieder von der Scheibe ziehen.
Der Trick ist gut. Ihc selber hatte mal eine kaputte Scheibe. Da loeste die
Werkstaette die Vignette mit einem Heisluftgeblaese ab. Von aussen wird
vorsichtig erwaermt, innen kletzelt ein Anderer vorsichtig die Vignette als
ganzes ab. Das klappte super, die Vignette kam voellig unbeschaedigt runter
und wurde dann ganz einfach an die neue Scheibe innen angeklebt. Fertig!
Alternativ hatte ich meine Versicherung bemuehen muessen. Ich habe eine
entsprechende Klausel die bei Frontscheibenbruch auch eine ev zerstoerte
Vignette ersetzt. Aber ich hab mir dadurch den laestigen Papierkram und
einges an Buerokratie erspart. Die Werkstaette hat das auch ganz von alleine
erledigt, ich wurde vor vollendenter Tatsache gestellt und war danach
angenehm ueberrascht. Ans Pickerl dachte ich im Stress erst gar nicht ;-)
--
lg,
Guenther
Die Wechselvignette - Vignette mit Tixo drauf - würde ich nicht
empfehlen.
Neuerdings wird direkt an den Autobahnausfahrten kontrolliert.
Da kommen die Kontrolleure so eng dran, daß der Klebestreifen zu sehen wäre.
--
Roland Mösl - http://www.pege.org - http://notebook.pege.org
http://wds-internetwerbung.com Web Design startet an der Suchmaschine
"Michael Obi" schrieb:
> Also in Ö wird die Vignette ohne Probleme beim tausch der Frontscheibe
> ersetzt. Ich mußte weder Versicherung bemühen, noch irgendwo etwas
> unterschreiben. Neue Scheibe und oben klebte die neue Vignette ...
Auch die für die Schweiz, Ungarn, Tschechien, Slowakei,...?
Gruß
Mario
Mit der Rechnung fuer die neue Frontscheibe und den Resten des alten
Pickerls kriegt man (zumindest via OeAMTC) gratis ein neues... kostet
einen Besuch dort, aber immerhin ohne Buerokratie.
cheers,
&rw
--
-- "Bush, Ashcroft, Rumsfeld: The Axis of Idiocy".
> mich würde mal interessieren, ob es eine (legale) Möglichkeit
> gibt, bei einem Fahrzeugwechsel die Vignetten für die
> österreichischen und schweizer Autobahnen mit zu übernehmen.
Die Vignette vor dem Ankleben dünn mit Vaseline o.Ä. bestreichen.
Geht dann prima wieder weg.
Bye
Philipp
Servus
Den Trick kennt die ASFINAG leider schon - wird teuer wenns der
Exekutivbeamte bemerkt.
Ausserdem fragte der OP nach _legalen_ Möglichkeiten und da gibt es
keine.
> Bye
> Philipp
mfg
Daniel
>
>> > mich würde mal interessieren, ob es eine (legale) Möglichkeit
>> > gibt, bei einem Fahrzeugwechsel die Vignetten für die
>> > österreichischen und schweizer Autobahnen mit zu übernehmen.
>>
>> Die Vignette vor dem Ankleben dünn mit Vaseline o.Ä. bestreichen.
>> Geht dann prima wieder weg.
>
> Den Trick kennt die ASFINAG leider schon - wird teuer wenns der
> Exekutivbeamte bemerkt.
Wie willer das?...reinalngen is nich so ohne weiteres.
> Ausserdem fragte der OP nach _legalen_ Möglichkeiten und da gibt es
> keine.
>
OK - soller seine Scheibe mit Vaseline an der Stelle vorher einschmieren,
das dürft nach der at-STVO wie der unseren nicht verboten sein...
hlw
>> Also in Ö wird die Vignette ohne Probleme beim tausch der Frontscheibe
>> ersetzt. Ich mußte weder Versicherung bemühen, noch irgendwo etwas
>> unterschreiben. Neue Scheibe und oben klebte die neue Vignette ...
>
>Auch die für die Schweiz, Ungarn, Tschechien, Slowakei,...?
Gilt auch für die Schweiz:
http://www.eda.admin.ch/germany_all/g/home/visa/custom/vignet.html.
(Gilt nur für Austausch der zerstörten Windschutzscheibe.)
--
Heribert Slama
Auslandsoesterreicher
Muttenz, Schweiz
>>> Die Vignette vor dem Ankleben dünn mit Vaseline o.Ä. bestreichen.
>>> Geht dann prima wieder weg.
>>
>> Den Trick kennt die ASFINAG leider schon - wird teuer wenns der
>> Exekutivbeamte bemerkt.
>
> Wie willer das?...reinalngen is nich so ohne weiteres.
Das nicht, aber er macht Dich halt an der Grenze darauf aufmerksam, dass
Deine Vignette nicht ordnungsgemäß aufgeklebt ist und knöpft Dir das Geld
für eine neue ab, die er dann ordnungsgemäß an der Innenseite Deiner
Windschutzscheibe befestigt, um Dich vor dem Fehler zu bewahren, sie noch
einmal "nicht ordnungsgemäß" zu befestigen :)
Viele Grüße
Jean Pierre
Also - ich habe noch_nie an der Grenze selbst eine Kontrolle erlebt.
> Deine Vignette nicht ordnungsgemäß aufgeklebt ist und knöpft Dir das Geld
Woher weiss er das? - sehen tut man das mit der Vaseline zB durch hingucken
nicht
(selbst...ähnlich versucht ;-)
> für eine neue ab, die er dann ordnungsgemäß an der Innenseite Deiner
> Windschutzscheibe befestigt, um Dich vor dem Fehler zu bewahren, sie noch
> einmal "nicht ordnungsgemäß" zu befestigen :)
1. Würde ich dann die Landstrasse vorziehen.
2. Er selbst klebt an meiner Windschutzscheibe in meinem Auto garnix...das
haben
sogar die EidCHgenossen mittlerweile verarbeitet.
Frank
> > Alternativ hatte ich meine Versicherung bemuehen muessen. Ich habe eine
> Also in Ö wird die Vignette ohne Probleme beim tausch der Frontscheibe
> ersetzt. Ich mußte weder Versicherung bemühen, noch irgendwo etwas
> unterschreiben. Neue Scheibe und oben klebte die neue Vignette ...
Und wie kommt man an die neu Vigentte?
Gruss
Guenther
> Mit der Rechnung fuer die neue Frontscheibe und den Resten des alten
> Pickerls kriegt man (zumindest via OeAMTC) gratis ein neues... kostet
> einen Besuch dort, aber immerhin ohne Buerokratie.
Das sind Wege und Zeitaufwand den man oft schwer unterbringen kann. Die
Werkstatt hat das Pickerl in 2-3 min runtergeloest und dann neu aufgeklebt.
Sitzt perfekt und man sieht nichts. Also warum nicht? Ist auf jedne Fall
weniger Aufwand als rumrennen - vor allem auch kann ich sofort auf der
Autobahn weiterfahren.
Gruss
Guenther
> > Die Vignette vor dem Ankleben dünn mit Vaseline o.Ä. bestreichen.
> > Geht dann prima wieder weg.
> Den Trick kennt die ASFINAG leider schon - wird teuer wenns der
> Exekutivbeamte bemerkt.
> Ausserdem fragte der OP nach _legalen_ Möglichkeiten und da gibt es
> keine.
Wie ist es definiert, das zB ein runterloesen (egal wie!) und neu ankleben am
selben Auto, nicht legal waere? Gibt es da einen Passus zum nachlesene?
Gruss
Guenther
Servus
> Wie ist es definiert, das zB ein runterloesen (egal wie!) und neu
ankleben am
> selben Auto, nicht legal waere? Gibt es da einen Passus zum
nachlesene?
http://www.asfinag.at/maut/vignette/vignettenanbringung.htm
Vielleicht steht da was sinnvolles.
Auch recht nett:
Ersatzmaut per 01.01.2004:
Kfz-Kategorie Ersatzmaut
Motorräder EURO 65,--
Kfz bis 3,5 t EURO 120,--
Bei unerlaubter Manipulation der Vignette(Mehrfachverwendung o.ä.)
Doppelter Ersatzmautbetrag
> Gruss
> Guenther
mfg
Daniel
Guenther Faulhuber <gf...@gmx.at> schrieb:
> Wie ist es definiert, das zB ein runterloesen (egal wie!) und neu
> ankleben am selben Auto, nicht legal waere? Gibt es da einen Passus
> zum nachlesene?
Die rechtlichen Grundlagen findest du in der Mautordnung
http://www.asfinag.at/maut/mautordnung/files/Mautordnung_oA_Version%205_01072004.pdf. unter Punkt 7.1
Roland
OK - nochmal...wie will er feststellen , dass die nicht
richtig befestigt ist?...sehen tut man das nicht von ausen.
und : reinkleben darf nur ich, aber das hatten wir ja schon.
hlw
Wie wäre es mit andersrum? Die Vignette gar nicht ankleben, sondern von
hinten flächig auf die Windschutzscheibe drücken. Ins Auto dürfen die
Kontrolleure ohnedies nicht, Klebestreifen sind nicht sichtbar, was will man
mehr.
Alexander
Mit freundlichen Grüßen,
Alfred Wagner.
> >OK - nochmal...wie will er feststellen , dass die nicht
> >richtig befestigt ist?...sehen tut man das nicht von ausen.
> >
> Doch - das sieht man von außen. Den (nicht abgezogenen)
> Vignettenträger nämlich.
Ich hab schon lange nimmer Vignette geklebt, aber ist die Trägerfolie
nicht eh durchsichtig?
Reini
>für eine neue ab, die er dann ordnungsgemäß an der Innenseite Deiner
>Windschutzscheibe befestigt,
Seit wann darf der in mein Auto _rein_langen?
volker
--
Im uebrigen bin ich der Meinung, das TCPA verhindert werden muss.
>
>> Ausserdem fragte der OP nach _legalen_ Möglichkeiten und da gibt es
>> keine.
>>
>
>OK - soller seine Scheibe mit Vaseline an der Stelle vorher einschmieren,
>das dürft nach der at-STVO wie der unseren nicht verboten sein...
Da hast vollkommen Recht, das Problem ist nur, dass für die
Autobahnvignette in .at nicht die StVO sondern die Mautordnung
zuständig ist und die verbietet das eindeutig, es wird dann sogar die
doppelte "Strafgebühr" (sind dann 240 Euro) fällig.
Liebe Grüße
Hannes
>>> Ausserdem fragte der OP nach _legalen_ Möglichkeiten und da gibt es
>>> keine.
>>>
>>
>> OK - soller seine Scheibe mit Vaseline an der Stelle vorher
>> einschmieren,
>> das dürft nach der at-STVO wie der unseren nicht verboten sein...
>
> Da hast vollkommen Recht, das Problem ist nur, dass für die
> Autobahnvignette in .at nicht die StVO sondern die Mautordnung
> zuständig ist und die verbietet das eindeutig, es wird dann sogar die
> doppelte "Strafgebühr" (sind dann 240 Euro) fällig.
>
Du ignorierst trotzdem den wesentlich Aspekt: es ist von aussen nicht
erkennbar - so what?
hlw
> Wie wäre es mit andersrum? Die Vignette gar nicht ankleben, sondern von
> hinten flächig auf die Windschutzscheibe drücken. Ins Auto dürfen die
> Kontrolleure ohnedies nicht, Klebestreifen sind nicht sichtbar, was will man
> mehr.
Und ob die ins Auto dürfen, zumindest wenn es am Grenzübergang ist.
Zöllner: "Haben Sie Waren anzumelden?"
Fahrer: "Nein!"
Zöllner: "Und was ist in den Kisten auf dem Rücksitz?"
Fahrer: "Sag ich nicht und hier rein dürfen Sie auch nicht"
"Zöllner: "Okay, war ja nur 'ne Frage. Dann gute Fahrt"
;-)
Grüße,
Frank
1986 aks Österreich noch nicht bei der EU war und es ganz beträchtliche
Preisunterschied zu Deutschland gab ging mein AKAI HIFI Casettendeck ein.
Also besorgte ich mir in München eines zum halben Preis wie in
Österreich. An der Grenze hätte ich dann 32% Luxus MWST Steuer und
Zoll zahlen müssen, dann wäre ich wieder am Österreichpreis gewesen.
Also wie über die Grenze?
Ich klappte die hintere Sitzbank meines Passat Kombi nach vorne.
Auf der nur 1.6m langen offen und von allen Seiten einsehbare
Ladefläche stellte ich mitten drinn den Karton mit dem AKAI Gerät hin.
Klappte prima, der Zöllner hat mich druchgewunken ;-)
Nicht mal Polizisten dürfen in den Kofferraum eines Autos schauen. Sicher
macht man beiden das Leben leichter, wenn man es erlaubt. Sonst könnte man
an Ort und Stelle festgehalten werden, bis ein Durchsuchungsbefehl
eintrudelt.
Alexander
>>
>> Zöllner: "Haben Sie Waren anzumelden?"
>> Fahrer: "Nein!"
>> Zöllner: "Und was ist in den Kisten auf dem Rücksitz?"
>> Fahrer: "Sag ich nicht und hier rein dürfen Sie auch nicht"
>> "Zöllner: "Okay, war ja nur 'ne Frage. Dann gute Fahrt"
>
>Nicht mal Polizisten dürfen in den Kofferraum eines Autos schauen. Sicher
>macht man beiden das Leben leichter, wenn man es erlaubt. Sonst könnte man
>an Ort und Stelle festgehalten werden, bis ein Durchsuchungsbefehl
>eintrudelt.
>
Ja, aber bei Zöllner schauts eben anders aus, die haben seit Schengen
mehr Rechte, nicht nur mehr in den ehemaligen Zollgrenzbezirken.
Ich würde mich nicht auf dieses Spielchen einlassen, es gibt auch
legale Möglichkeiten, eine Vignette auf mehreren Autos zu verwenden,
man muss sich eben die richtigen Autos kaufen - ich denke da unter
andrem an Fahrzeugen, wo man die Windschutzscheibe umklappen kann;-)
Liebe Grüße
Hannes
>>
> Ja, aber bei Zöllner schauts eben anders aus, die haben seit Schengen
> mehr Rechte, nicht nur mehr in den ehemaligen Zollgrenzbezirken.
>
Zöllner kontrollieren die Vignetten?
hlw
>>
>Zöllner kontrollieren die Vignetten?
>
Müsste ich mal in der Mautordnung nachschauen. Früher haben sie
jedenfalls auch die KFZ-Steuerkarte kontrolliert und auch dürfen.
LG
Hannes
>> Zöllner kontrollieren die Vignetten?
>>
>
> Müsste ich mal in der Mautordnung nachschauen. Früher haben sie
> jedenfalls auch die KFZ-Steuerkarte kontrolliert und auch dürfen.
^^^^^^^^^^^^^^^^
wasdas?
hlw
"Hans-Lothar Werner" schrieb:
> Hannes Haidvogel <haid...@gmx.at> wrote:
>
> > Müsste ich mal in der Mautordnung nachschauen. Früher haben sie
> > jedenfalls auch die KFZ-Steuerkarte kontrolliert und auch dürfen.
> ^^^^^^^^^^^^^^^^
> wasdas?
Ohne es genau zu wissen behaupte ich jetzt mal, daß das so eine Art kleines
Heft war, in welches man jedes Jahr/jeden Monat eine Art Briefmarke
einkleben mußte um die Bezahlung der KfZ-Steuer nachzuweisen.
Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich das jetzt mit was anderem verwechsle
aber ich glaube in der DDR gab es sowas auch bis zur Wende. Man hatte
entweder ein extra Heft oder in KfZ-Schein eine Seite, in der Felder für
diese Marken vorhanden waren. Zum Beginn eines jeden Jahres (oder eines
Abrechnungszeitraums) mußte man zu einer bestimmten Stelle gehen und gegen
die Höhe der KfZ-Steuer eine Art Briefmarke kaufen die dann dort eingeklebt
wurde. Eine absolut einfache Art und Weise ohne Computer und größeren
Verwaltungsaufwand die KfZ-Steuer zu erheben, die meiner Meinung nach auch
heute noch funktionieren würde. Aber wie gesagt - ich bin mir nicht ganz
sicher ob das in der DDR bis zur Wende so war oder ob ich da was verwechsle.
Ich hatte vor der Wende weder einen PKW-FS noch ein eigenes Auto.
Gruß
Mario
Die gnade der spaeten Geburt... :-)
> > wasdas?
> Ohne es genau zu wissen behaupte ich jetzt mal, da? das so eine Art
> kleines Heft war, in welches man jedes Jahr/jeden Monat eine Art
> Briefmarke einkleben mu?te um die Bezahlung der KfZ-Steuer
> nachzuweisen.
Exkat dieses, ja.
> Eine absolut einfache Art und Weise ohne Computer und gr??eren
> Verwaltungsaufwand die KfZ-Steuer zu erheben, die meiner Meinung nach
> auch heute noch funktionieren wuerde.
Klar wuerde sie noch funktionieren - sie wurde aber seinerzeit unter
lautem Beifall als absoluter Anachronismus des stempelmarken klebenden
Oesterreich abgeschafft. So aendern sich die Zeiten, ich glaube nicht
mehr wirklich an so etwas wie "Fortschritt"...
Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/
Kontaktanzeigen für Österreich - kostenlos und unkommerziell
> In at.verkehr.strasse Mario Schulze <Mario....@gmx.de> wrote:
>> > > jedenfalls auch die KFZ-Steuerkarte kontrolliert und auch d?rfen.
>> > ^^^^^^^^^^^^^^^^
>
> Die gnade der spaeten Geburt... :-)
Ich fühl mich eh sooo alt....
>
>> > wasdas?
>
>> Ohne es genau zu wissen behaupte ich jetzt mal, da? das so eine Art
>> kleines Heft war, in welches man jedes Jahr/jeden Monat eine Art
>> Briefmarke einkleben mu?te um die Bezahlung der KfZ-Steuer
>> nachzuweisen.
>
> Exkat dieses, ja.
In den letzten 30 Jahren in D nicht...
>
>> Eine absolut einfache Art und Weise ohne Computer und gr??eren
>> Verwaltungsaufwand die KfZ-Steuer zu erheben, die meiner Meinung nach
>> auch heute noch funktionieren wuerde.
Sicherlich...aber ...wozu?
hlw
> "Hans-Lothar Werner" schrieb:
Zum Beispiel um bei gleichen Einnahmen die Ausgabenseite zu minimieren.
Gruß
Mario
>> >> Eine absolut einfache Art und Weise ohne Computer und gr??eren
>> >> Verwaltungsaufwand die KfZ-Steuer zu erheben, die meiner Meinung
>> >> nach auch heute noch funktionieren wuerde.
>>
>> Sicherlich...aber ...wozu?
>
> Zum Beispiel um bei gleichen Einnahmen die Ausgabenseite zu
> minimieren.
>
Hä? Wo ist da weniger Aufwand? Die Marken mußten ja gedruckt und an die
Verschleißstellen verteilt werden. Dann kam dazu die Abrechnung mit den
Verschleißstellen. Und am Ende des Jahres mußte man als Fahrzeughalter
IIRC die ausgefüllte Steuerkarte zur Behörde schicken, als Nachweis,
dass auch wirklich die Steuer für das gesamte Jahr einbezahlt wurde.
Und als Fahrzeughalter hatte ich immer wieder das Problem - vor Allem
als ich nur ein Motorrad hatte - dass ich des Öfteren ohne Marke
gefahren bin, weil ich einfach darauf vergessen hatte und als
Nichtraucher auch nicht regelmäßig in die Trafik kam.
Insgesamt war dieses Verfahren doch sehr archaisch. Heute wird die
Steuer von der Versicherung eingehoben und einmalig mit dem Staat
verrechnet. Ergo auf beiden Seiten (Staat und KFZ-Halter) viel
einfacher.
cheers
hELMUT
"Helmut Gaishauser" schrieb:
> "Mario Schulze" <Mario....@GMX.de> schrub am 11 Jul 2004:
> > Zum Beispiel um bei gleichen Einnahmen die Ausgabenseite zu
> > minimieren.
> >
> Hä? Wo ist da weniger Aufwand? Die Marken mußten ja gedruckt und an die
> Verschleißstellen verteilt werden. Dann kam dazu die Abrechnung mit den
> Verschleißstellen. Und am Ende des Jahres mußte man als Fahrzeughalter
> IIRC die ausgefüllte Steuerkarte zur Behörde schicken, als Nachweis,
> dass auch wirklich die Steuer für das gesamte Jahr einbezahlt wurde.
>
> Und als Fahrzeughalter hatte ich immer wieder das Problem - vor Allem
> als ich nur ein Motorrad hatte - dass ich des Öfteren ohne Marke
> gefahren bin, weil ich einfach darauf vergessen hatte und als
> Nichtraucher auch nicht regelmäßig in die Trafik kam.
>
> Insgesamt war dieses Verfahren doch sehr archaisch. Heute wird die
> Steuer von der Versicherung eingehoben und einmalig mit dem Staat
> verrechnet. Ergo auf beiden Seiten (Staat und KFZ-Halter) viel
> einfacher.
Bei uns in D wird die KfZ-Steuer direkt vom Finanzamt erhoben und man muß
diese auch dorthin überweisen bzw. sie wird von denen abgebucht. Solche
Marken zu drucken (eine Marke pro Fahrzeug und Jahr) und diese z.B. an die
KfZ-Zulassungsstellen zu bringen kann auch bei großen Stückzahlen nicht
teurer sein als jedes Jahr den KfZ-Steuerbescheid an den KfZ-Halter zu
verschicken (allein das Porto kostet 55Cent). Im KfZ-Schein könnte dann ein
Feld für 10 dieser Marken sein. Dann müßte man einmal jährlich mit dem
KfZ-Schein zur Zulassungsstelle, die schauen dann in die Tabelle wie hoch
die Steuer für dieses KfZ ist, Du bezahlst und die kleben Dir die Marke
rein. Das ist sicherlich deutlich weniger Verwaltungsaufwand als das
Verfahren, welches heute angewendet wird.
Aber ich sage ja nicht, daß ich das unbedingt fordern würde. Ist nur so eine
Idee, mit der man m.M.n. den Verwaltungsaufwand senken könnte.
Gruß
Mario
>
>> >> Eine absolut einfache Art und Weise ohne Computer und gr??eren
>> >> Verwaltungsaufwand die KfZ-Steuer zu erheben, die meiner Meinung nach
>> >> auch heute noch funktionieren wuerde.
>>
>> Sicherlich...aber ...wozu?
>
> Zum Beispiel um bei gleichen Einnahmen die Ausgabenseite zu minimieren.
>
Sorry...nicht dein Ernst , oder?
hlw
> "Mario Schulze" <Mario....@GMX.de> schrub am 11 Jul 2004:
>
>>> >> Eine absolut einfache Art und Weise ohne Computer und gr??eren
>>> >> Verwaltungsaufwand die KfZ-Steuer zu erheben, die meiner Meinung
>>> >> nach auch heute noch funktionieren wuerde.
>>>
>>> Sicherlich...aber ...wozu?
>>
>> Zum Beispiel um bei gleichen Einnahmen die Ausgabenseite zu
>> minimieren.
>>
> Hä? Wo ist da weniger Aufwand? Die Marken mußten ja gedruckt und an die
> Verschleißstellen verteilt werden. Dann kam dazu die Abrechnung mit den
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Schon wieder eine neue Vokabel (?)
> Verschleißstellen. Und am Ende des Jahres mußte man als Fahrzeughalter
> IIRC die ausgefüllte Steuerkarte zur Behörde schicken, als Nachweis,
> dass auch wirklich die Steuer für das gesamte Jahr einbezahlt wurde.
>
Jupp...und oder nachweisen, wann warum wie lang das Auto abgemeldet war...
> Insgesamt war dieses Verfahren doch sehr archaisch. Heute wird die
> Steuer von der Versicherung eingehoben und einmalig mit dem Staat
> verrechnet. Ergo auf beiden Seiten (Staat und KFZ-Halter) viel
> einfacher.
Jupp.
hlw
Hi,
> abgebucht. Solche Marken zu drucken (eine Marke pro Fahrzeug und
> Jahr) und diese z.B. an die KfZ-Zulassungsstellen zu bringen kann
> auch bei großen Stückzahlen nicht teurer sein als jedes Jahr den
> KfZ-Steuerbescheid an den KfZ-Halter zu verschicken (allein das
Es war aber so, dass man jeden Monat eine Marke picken mußte. Sprich 12
Marken pro Auto und Jahr.
Und dann war da noch das ledige Holen aus der Trafik. Da die
Trafikanten ziemlich viel Aufwand hatten, mit der Rückverrechnung nicht
gebrauchter Marken, haben sie (zumindest in kleineren Städten) nur
wenig Marken gehortet. D.h. ich habe nicht selten 3-4 Trafiken
abklappern müssen, bis ich endlich meine Marke hatte.
Zusammenkommenlassen oder auch ein halbes Jahr im vorhinein kleben war
übrigens auch nicht statthaft.
--
cheers /"\ ASCII Ribbon Campaign
hELMUT \ /
X No HTML in
/ \ email & news
>>> Zum Beispiel um bei gleichen Einnahmen die Ausgabenseite zu
>>> minimieren.
>>>
>> Hä? Wo ist da weniger Aufwand? Die Marken mußten ja gedruckt und an die
>> Verschleißstellen verteilt werden. Dann kam dazu die Abrechnung mit den
In .at gab es früher sogenannte "STempelmarken", jede Gebühr bei einem
Verwaltungsvorgang wurde mittels Stempelmarken entrichtet. Diese
wurden in einer Verschleißstelle gekauft und auf den Antrag geklebt.
KFZ-Steuer und auch die Steuer für den LKW-Fernverkehr wurde mittels
der STempelmarken entrichtet. Auf ein entsprechendes Formular wurde
jedes MOnat eine dem KFZ entsprechende Stempelmarke geklebt und durch
Unterschrift entwertet. Auch bei LKW-Fernverkehr (ab 100 km glaube
ich) wurde ein Formular ausgefüllt und die STempelmarken geklebt - als
BEifahrer in den Ferien musste ich dass dann machen, wenn wir diese
Entfernungsgrenze überschritten haben).
Dieses System war wirklich einfacher als die heutige BEzahlung, ich
will dir das an Hand meiner Führerscheinverlängerung erklären.
Nach Einholung des ärztlichen Gutachtens ging ich zur
Führerscheinstelle, stellte ich mich an, legte den Antrag auf
VErlängerung der Beamtin vor, worauf diese einen Notzizettel mit
diversen Angaben (Aktenzahl etc.) ausfüllte, ich ging zur AMtskassa,
stellte mich an, dort nahm man keine Bankomatkarte, ging zum Bankomat,
ging zur Amtskassa, stellte mich an, zahlte, bekam eine händisch
ausgefüllte Quittung, ging zur Sachbearbeiterin, stellte mich an und
bekam dann endlich meinen Führerschein.
Händische Quittung: Diese Quittungsblöcke müssen von der Kassierin
abgerechnet werden und von einem zwieten Beamten kontrolliert werden.
Früher habe ich nachgeschaut oder angerufen, erfahren: 2 STempelmarken
zu 100 ATs und 1 zu 25 ATS, diese gekauft, bei der Sachbearbeiterin
angestellt, STempelmarken hingelegt, die hat sie auf den Akt geklebt
und die Sache war erledigt.
>> Verscheißstelle
>^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
>Schon wieder eine neue Vokabel (?)
Verschleißstelle:
In Österreich eine Bezeichnung für VErkaufsstellen von STempelmarken
und anderen Produkten, die dem Monopol unterlagen, z.B. WEingeist oder
Zigaretten.
Stempelmarken- und Zigarettenverschleißstellen waren in der Hauptsache
Trafiken (Zigarettenläden). Diese hatten das fast alleinige
Verkaufsrecht für Stempelmarken, Zigaretten, Zeitungen, Zeitschriften.
Trafiken waren seit der Zeit Kaiser Josef II.(?) (Sohn Maria
Theresias) für Kriegsinvalide vorbehaltene GEschäfte. Sie bekamen sie
an Stelle einer Kriegsopferrente um den Lebensunterhalt
sicherzustellen. Ist heutzutage (natürlich) schon total aufgeweicht.
Liebe Grüße
Hannes
Hi,
>> Hä? Wo ist da weniger Aufwand? Die Marken mußten ja gedruckt und an
>> die Verschleißstellen verteilt werden. Dann kam dazu die Abrechnung
> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> Schon wieder eine neue Vokabel (?)
>
Offensichtlich. ;) Das ist/war der in .at von Amts wegen übliche
Ausdruck für Einrichtungen bei denen man KFZ-/Bundesstempelmarken
erstehen konnte. Auch für Lotteriescheine glaub ich war der Ausdruck
üblich. Frag mich aber bitte nicht warum das so heißt. Ich wundere mich
auch schon seit Anbeginn über diese Wortkreation.
>>>> Sicherlich...aber ...wozu?
>>>
>>> Zum Beispiel um bei gleichen Einnahmen die Ausgabenseite zu
>>> minimieren.
>>>
>> Hä? Wo ist da weniger Aufwand? Die Marken mußten ja gedruckt und an die
>> Verschleißstellen verteilt werden. Dann kam dazu die Abrechnung mit den
> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> Schon wieder eine neue Vokabel (?)
Gibts noch besser: "er betreibt einen Bierverschleiss" -- anderswo/heute
wuerde man sagen "Getraenkeabholmarkt".
Wolfgang
In dem man die zerstörte Windschutzscheibe an das Amt einsendet?
Gruß
Stephan
>
> Stempelmarken- und Zigarettenverschleißstellen waren in der Hauptsache
> Trafiken (Zigarettenläden). Diese hatten das fast alleinige
> Verkaufsrecht für Stempelmarken, Zigaretten, Zeitungen, Zeitschriften.
> Trafiken waren seit der Zeit Kaiser Josef II.(?) (Sohn Maria
> Theresias) für Kriegsinvalide vorbehaltene GEschäfte. Sie bekamen sie
> an Stelle einer Kriegsopferrente um den Lebensunterhalt
> sicherzustellen. Ist heutzutage (natürlich) schon total aufgeweicht.
>
Gottseidank ;-)
Trotzdem - wer nach A fährt (wie wir regelmässig) tut als Zigaretten- und
Pfeifen
raucher gut dran, sich in D zu bevorraten - in dem Bereich schienen die
Seilschaften und
Monopole immernoch zu greifen irnkwie...
hlw
>>>>
>>> Hä? Wo ist da weniger Aufwand? Die Marken mußten ja gedruckt und an die
>>> Verschleißstellen verteilt werden. Dann kam dazu die Abrechnung mit den
>> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
>> Schon wieder eine neue Vokabel (?)
>
> Gibts noch besser: "er betreibt einen Bierverschleiss" -- anderswo/heute
> wuerde man sagen "Getraenkeabholmarkt".
ROTFL ...andere haben einen erhöhten Bierverschleiss.... *Prost-darauf ein
St.Georgen aus Buttenheim*
hlw
> Verschleißstelle: In Österreich eine Bezeichnung für
> VErkaufsstellen von STempelmarken und anderen Produkten, die dem
> Monopol unterlagen, z.B. WEingeist oder Zigaretten.
Bis vor kurzem bekamen die Trafikanten einen DIN-A5-Karton, den
sie von innen an die Glastür hängen konnten, mit dem hübschen
ärarischen Text:
_________________________________________
| |
| |
| |
| P o s t w e r t z e i c h e n - |
| |
| V e r s c h l e i ß |
| |
| |
|_________________________________________|
M.
> Hannes Haidvogel <haid...@gmx.at> wrote:
>
>>
>> Stempelmarken- und Zigarettenverschleißstellen waren in der
>> Hauptsache Trafiken (Zigarettenläden). Diese hatten das fast
>> alleinige Verkaufsrecht für Stempelmarken, Zigaretten, Zeitungen,
>> Zeitschriften. Trafiken waren seit der Zeit Kaiser Josef II.(?) (Sohn
>> Maria Theresias) für Kriegsinvalide vorbehaltene GEschäfte. Sie
>> bekamen sie an Stelle einer Kriegsopferrente um den Lebensunterhalt
>> sicherzustellen. Ist heutzutage (natürlich) schon total aufgeweicht.
>>
> Gottseidank ;-)
Warum gottseidank?
Es war eine Art der sozialen Sicherstellung.
>
> Trotzdem - wer nach A fährt (wie wir regelmässig) tut als Zigaretten-
> und Pfeifen
> raucher gut dran, sich in D zu bevorraten - in dem Bereich schienen
> die Seilschaften und
> Monopole immernoch zu greifen irnkwie...
Das verstehe ich nicht. Was geht dir in österreichischen Trafiken,
Tankstellen... ab?
>
> hlw
Apropos: Deine Zeilen sind irgendwie... seltsam. Kannst du das bitte auf
ein vernünftiges Maß einstellen?
luke
--
Ich glaub, du bist ein bissi blöd.
-- Lukas Ertl in<3eac1c93$0$13158$3b21...@usenet.univie.ac.at>
>>> Maria Theresias) für Kriegsinvalide vorbehaltene GEschäfte. Sie
>>> bekamen sie an Stelle einer Kriegsopferrente um den Lebensunterhalt
>>> sicherzustellen. Ist heutzutage (natürlich) schon total aufgeweicht.
>>>
>> Gottseidank ;-)
>
>Warum gottseidank?
>Es war eine Art der sozialen Sicherstellung.
Ich meine auch "Gott sei DAnk" - die jüngsten Kriegsinvaliden sind
doch schon über 70 und das ist gut so, heißt, dass seit 60 Jahren kein
Krieg mehr war in unserem Lebensraum.
Jetzt bekommst auch als Zivilinvalider eine Trafik mit relativ
geringer Minderung der Erwerbsfähigkeit.
Liebe Grüße
Hannes
>>
>> Trotzdem - wer nach A fährt (wie wir regelmässig) tut als Zigaretten-
>> und Pfeifen
>> raucher gut dran, sich in D zu bevorraten - in dem Bereich schienen
>> die Seilschaften und
>> Monopole immernoch zu greifen irnkwie...
>
>Das verstehe ich nicht. Was geht dir in österreichischen Trafiken,
>Tankstellen... ab?
>
Manchem ist alles schlecht in Österreich. Da kannst nichts machen und
mich wundert, warum sie trotzdem kommen - vielleicht jammern sie zu
Hause auch über alles.
Liebe Grüße
Hannes
> Was geht dir in österreichischen Trafiken ... ab?
Die Auswahl z.B. an Havannazigarren oder Pfeifentabaken, wie sie
in Nichtmonopolländern wie DE oder CH selbstverständlich ist.
M.
hlw
>Ja, aber bei Zöllner schauts eben anders aus, die haben seit Schengen
>mehr Rechte, nicht nur mehr in den ehemaligen Zollgrenzbezirken.
Da muss aber schon ein konkreter Verdacht da sein.
Mich haben sie mal in Feldkirch erwischt, aber da hat der nix
angefasst. Er hat nur ins Auto geschaut und gemeint: "Was ist denn
das, holen Sie das bitte mal hinaus", "Nehmen Sie bitte die Tasche
heraus und öffnen sie", etc.
Angegriffen hat er die Cognac- und Champagnerflaschen erst, als sie
draussen waren :-).
lg
Wolfgang
--
"Dogs come when they're called; cats take a message and get back to
you later." - Mary Bly
Neu: Alle Daten: http://www.traumrouten.com/motorrad-bmw-r1200gs.html
Dank Gnade deiner späten Geburt :-))
>behaupte ich jetzt mal, daß das so eine Art kleines
>Heft war, in welches man jedes Jahr/jeden Monat eine Art Briefmarke
>einkleben mußte um die Bezahlung der KfZ-Steuer nachzuweisen.
In der Tat. Es waren eigene KFZ-Stempelmarken, die in jeder Trafik
erwerbbar waren. Je nach Hubraum musstest du die entsprechende
Steuermarke kaufen und in das kleine Heft kleben.
Vielleicht ist die Nachfrage nicht da?
AFAIK gibt's doch das "Monopol" gar nicht mehr, die Austria Tabak ist
doch verkauft worden, oder?
>Kanns vielleicht sein, dass die AT selbst "das Monopol" ist?
Keine Ahnung, bin seit fünf Jahren das Problem los ;-).
AFAIR war es aber so, dass es sogenannte "Import-Trafiken" gab, wo
auch importierte Zigaretten angeboten wurden und jene Trafiken, in
denen diese nicht erhältlich waren.
>Als ein
>Bekannter mal 1999 vergeblich etwas suchte, meinte die Trafikantin,
>sie bekomme nur, was die AT verkauft.
Das könnte dann so eine gewesen sein.
>Erst unlängst gabs dann auch diese gesuchte Ware in einer grösseren
>Trafik.
Wie gesagt, wie das derzeit ist, kann ich nicht mehr nachvollziehen.
Meine Chesterfield gab es jedenfalls damals [tm] auch nicht in jeder
Trafik.
> Wolfgang Decker wrote:
>
>>AFAIK gibt's doch das "Monopol" gar nicht mehr, die Austria Tabak ist
>>doch verkauft worden, oder?
>
> Kanns vielleicht sein, dass die AT selbst "das Monopol" ist? Als ein
> Bekannter mal 1999 vergeblich etwas suchte, meinte die Trafikantin,
> sie bekomme nur, was die AT verkauft.
Weil sie nur bei AT einkauft. Klar. Oder sind Trafikanten irgendwie
gebunden?
>
> Erst unlängst gabs dann auch diese gesuchte Ware in einer grösseren
> Trafik.
>
Eben. Ich habe schon öfters spezialisierte Rauchwaren aus dem Ausland an
Trafiken ausgeliefert. Das ist sicher kein rechtliches Problem mehr,
höchstens die Bequemlichkeit der Trafikanten, die dann selbstständig
bestellen müßten etc.
> HC
luke
(gehört aber eigentlich nicht mehr hierher, daher bitte f'up
at.sonstiges beachten)
--
Wir sind hier in Oesterreich. Deutsche haben hier nichts zu suchen,
ausser sie heissen Sven Guckes oder wir haben gerade niemanden den
wir beschimpfen koennen.
-- T. Ogrisegg in at.linux
>
>In der Tat. Es waren eigene KFZ-Stempelmarken, die in jeder Trafik
>erwerbbar waren. Je nach Hubraum musstest du die entsprechende
>Steuermarke kaufen und in das kleine Heft kleben.
Die eigenen KFZ-Stempelmarken kamen aber erst in den achziger-Jahren
(als die KFZ-Steuer noch für den Straßenbau zweckgebunden war) um die
KFZ-Stempeleinnahmen genauer zuordnen zu können. Gegen Ende der
Regierung Kreisky (oder war es schon Sinnlosschwatz) wurde die
Zweckbindung der KFZ-Steuer aufgehoben und daher die eigenen
Stempelmarken irgendwie sinnlos.
Liebe Grüße
Hannes
>>Die Auswahl z.B. an Havannazigarren oder Pfeifentabaken, wie sie
>>in Nichtmonopolländern wie DE oder CH selbstverständlich ist.
> Vielleicht ist die Nachfrage nicht da?
Darum geht's nicht, sondern darum, dass ein Trafikant (oder sonstwer)
nicht einfach das an Tabakwaren verkaufen darf, was er möchte.
> AFAIK gibt's doch das "Monopol" gar nicht mehr, die Austria
> Tabak ist doch verkauft worden, oder?
Das *Großhandelsmonopol* der AT ist geblieben und wasserdicht
abgesichert.
M.
> AFAIR war es aber so, dass es sogenannte "Import-Trafiken" gab,
> wo auch importierte Zigaretten angeboten wurden und jene
> Trafiken, in denen diese nicht erhältlich waren.
Ja. Aber alle Importe liefen (und laufen) über die AT, die als
Monopolist das kleine und das große (= Import-)§timent festgelegt
hat.
So vor ca. zehn Jahren gab's in AT nicht mal 10 verschiedene
Havanna-Zigarren zu kaufen - ein schlechter Witz angesichts der
paar hundert Formate, die Kuba exportiert (und die man in DE oder
CH jederzeit kaufen konnte).
M.
Wolfgang Decker wrote:
> In der Tat. Es waren eigene KFZ-Stempelmarken, die in jeder Trafik
> erwerbbar waren. Je nach Hubraum musstest du die entsprechende
> Steuermarke kaufen und in das kleine Heft kleben.
Konnte man damit sein Auto unbürokratisch durch Nichtkauf
der Stempelmarke vorübergehend stillegen, oder mußte das
lückenlos sein?
Liebe Grüße,
Erik.
--
"In Berlin gibt es ein Bier namens Schultheiss. Man muss es erst
trinken, um zu wissen, dass hier die ^^^^ Buchstaben zu entfernen
sind." -- Joachim Brauer in d.t.j.d.
>> In der Tat. Es waren eigene KFZ-Stempelmarken, die in jeder
>> Trafik erwerbbar waren. Je nach Hubraum musstest du die
>> entsprechende Steuermarke kaufen und in das kleine Heft kleben.
> Konnte man damit sein Auto unbürokratisch durch Nichtkauf der
> Stempelmarke vorübergehend stillegen, oder mußte das lückenlos
> sein?
Nein, konnte man nur in Verbindung mit dem Zurücklegen der
Kennzeichentafeln bei der Stelle, die sie ausgegeben hat, in Wien
war das die Bundespolizeidirektion Wien/Verkehrsamt.
M.
>
>Konnte man damit sein Auto unbürokratisch durch Nichtkauf
>der Stempelmarke vorübergehend stillegen, oder mußte das
>lückenlos sein?
"Steuerkarte" wurde bei den Fahrzeugkontrollen kontrolliert, wenn du
nicht gefahren bist, hast auch nicht picken müssen, du musstest aber
dann nachpicken. STilllegung ging nur mit Kennzeichenhinterlegung bei
der Behörde.
Liebe Grüße
Hannes