Im genannten Standard-Artikel wird ganz im letzten Satz auf sogenannte
"lane-lights" verwiesen, die wesentlich kostengünstiger als die
herkömmliche Sicherungseinrichtungen sind.
Wie sicher manche von euch mitbekommen haben, gab es letztes Jahr im 4.
Bezirk in der Operngasse eine Versuchsanlage, welche Autofahrer vor
herannahenden Radfahrern warnen soll. Diese Versuchsanlage ist eine
Adaptierung dieser Lane-lights für Bahnübergänge. Und meines Erachtens
handelt es sich bei der derzeitigen Zeitungskampagne um eine
Werbekampagne für diese Lane-lights...
Das Verschwinden der Eisenbahn aus der Region, und die Verminderung der
direkten Berührungspunkte (auch Bahnübergang genannt) zugunsten
Unter/Überführungen hat halt auch den Effekt, dass die Menschen da
draussen keine Ahnung mehr haben, dass so ein Zug gefährlich und
wesentlich stärker ist als der kräftigste Prolet im dicksten Manta...
Zumindest wird mittlerweile hingewiesen, dass die Personen im Zug meist
unverletzt geblieben sind. Was mir in der Berichterstattung noch fehlt,
ist der Hinweis, das Autofahren gefährlich ist. Sehr gefährlich.
--
lg jakob
Volle Zustimmung, das habe ich mir in den letzten Monaten öfter
gedacht. Es zeigt einmal mehr wie gedankenlos viele inzwischen
unterwegs sind. Immer mehr Verwantwortung wird von der Technik
übernommen und die Gehirne schalten zusehens aus. Es erinnert
mich auch an solch selten blöde Brummifahrer mit 30jähriger
Erfahrung, die sich von ihrem neuen Navi blindlings auf Bahnkörper
leiten lassen u.ä....
> Im genannten Standard-Artikel wird ganz im letzten Satz auf sogenannte
> "lane-lights" verwiesen, die wesentlich kostengünstiger als die herkömmliche
> Sicherungseinrichtungen sind.
Konstengünstiger hin oder her, allfällige Mittel für die Um- und
Ausrüstung aufgrund neuer Vorschriften, darf sicherlich wieder
zum guten Teil die Bahn tragen.
> Und meines Erachtens handelt es sich bei der derzeitigen Zeitungskampagne um
> eine Werbekampagne für diese Lane-lights...
Wenn nicht das, geht sie zumindest in die falsche Richtung. Wie
immer wir die Bahn als Gefahrenquelle ersten Ranges hingestellt
und nicht der fahrlässige Autofahrer. Ob jene Lenker nicht auch
bei anderen Gelegenheiten im Straßenverkehr leichtsinnig handeln,
wäre durchaus eine nähere Betrachtung wert...
> Das Verschwinden der Eisenbahn aus der Region, und die Verminderung der
> direkten Berührungspunkte (auch Bahnübergang genannt) zugunsten
> Unter/Überführungen hat halt auch den Effekt, dass die Menschen da draussen
> keine Ahnung mehr haben, dass so ein Zug gefährlich und wesentlich stärker ist
> als der kräftigste Prolet im dicksten Manta...
Nimm die Lärmschutzwände dazu, dann haben sie - überspitzt
formuliert - die Eisenbahn komplett aus ihren Köpfen verbannt...
Über eine Medienkampange zur besseren Achtsamkeit bei Bahn-
übergängen hat seltsamerweise noch niemand nachgedacht.
mfg
MS
du bist schon lange nicht mehr auf der autobahn gefahren?
da wird, so habe ich das gefuehl, nur mehr staerke (tonnen) gefahren.
das ist aber nicht mal irgendwo ein thema, geschweige denn dass es abgestraft wird.
>Zumindest wird mittlerweile hingewiesen, dass die Personen im Zug meist
>unverletzt geblieben sind. Was mir in der Berichterstattung noch fehlt,
>ist der Hinweis, das Autofahren gefährlich ist. Sehr gefährlich.
unkonzentriertes autofahren ist gefaehrlich!
es wird ja alles gemacht um dies zu foerdern, vorlaute reklame siehst die verkehrzeichen fast nicht mehr, speziell zu wahlzeiten.
monotone reizueberflutung auf hoechsten niveau.
das gehirn stellt dann, sobald es die möglichkeit sieht, auf ruhig und erkennt die gefahr nicht mehr.
drum krachts auch auf stellen wo man sich mancher fragt, wie man sich da nur "treffen" kann.
es werden rote ampeln mit ziemlicher sicherheit genau so oft ueberfahren, nur hats fuer den taeter andere konsequenzen,
bei gutem anwalt bis hinzu teilschuld des anderen verkehrsteilnehmer.
daher wird der schuldige wohl die bahn sein. ;-)
interessanterweise ist die haeufigkeit dieses vergehens kein grund die strafen zu erhöhen, lohnt sich wohl finanziell nicht,
bzw. ist es medial noch nicht so gut aufbereitet.
ich muss aber auch sagen, dass blinkzeichen so wie frueher bahnuebergaenge gekennzeichnet wurden, mit sicherheit besser wahrnehmbar
sind, als statische lichtzeichen.
also sogut wissen die "drinnen" auch nicht mit dem thema sicherheit um zugehen.
werner
die gehirne haben sich mit sicherheit nicht viel veraendert.
das deliktbewußtsein schon.
und diese beschränkt sich sich auf: rasen, alkohol und drängeln punkt.
den medien sei gedankt.
> > Im genannten Standard-Artikel wird ganz im letzten Satz auf sogenannte
> > "lane-lights" verwiesen, die wesentlich kostengünstiger als die herkömmliche
> > Sicherungseinrichtungen sind.
>
> Konstengünstiger hin oder her, allfällige Mittel für die Um- und
> Ausrüstung aufgrund neuer Vorschriften, darf sicherlich wieder
> zum guten Teil die Bahn tragen.
>
> > Und meines Erachtens handelt es sich bei der derzeitigen Zeitungskampagne um
> > eine Werbekampagne für diese Lane-lights...
>
> Wenn nicht das, geht sie zumindest in die falsche Richtung. Wie
> immer wir die Bahn als Gefahrenquelle ersten Ranges hingestellt
> und nicht der fahrlässige Autofahrer. Ob jene Lenker nicht auch
> bei anderen Gelegenheiten im Straßenverkehr leichtsinnig handeln,
> wäre durchaus eine nähere Betrachtung wert...
das tun sie. und nicht zuwenig.
taeter wurde von der sonne geblendet, motorradfahrer tot, ist aber wahrscheinlich eh gerast.
> > Das Verschwinden der Eisenbahn aus der Region, und die Verminderung der
> > direkten Berührungspunkte (auch Bahnübergang genannt) zugunsten
> > Unter/Überführungen hat halt auch den Effekt, dass die Menschen da draussen
> > keine Ahnung mehr haben, dass so ein Zug gefährlich und wesentlich stärker ist
> > als der kräftigste Prolet im dicksten Manta...
>
> Nimm die Lärmschutzwände dazu, dann haben sie - überspitzt
> formuliert - die Eisenbahn komplett aus ihren Köpfen verbannt...
was zeigt, dass die taeter drinnen sitzen. ;-)
> Über eine Medienkampange zur besseren Achtsamkeit bei Bahn-
> übergängen hat seltsamerweise noch niemand nachgedacht.
du willst noch mehr infos in die koepfe der jetzt schon reizueberfluteten autofahrer?
werner
Jedenfalls tendieren die Medienberichte nach und nach die
Verantwortung den ÖBB zuzuschieben, als sie bei den offenbar
unaufmerksamen Autofahrern zu suchen. Oder es ist - im Falle von
gesicherten Bahnübergängen - einfach das blinde Verlassen auf die
Technik. Wer aber per STOP-Tafel/Andreas-Kreuz gesicherte
Bahnübergänge einfach so überfährt, - sorry - verdients ned anders.
ich habs ja schon geschrieben, laut medien (speziell krone) gibts nur unfälle durch raser, ...
da autofahrer nun mal eine gute klientel sind, ists fast logisch wohin tendiert wird.
>gesicherten Bahnübergängen - einfach das blinde Verlassen auf die
>Technik. Wer aber per STOP-Tafel/Andreas-Kreuz gesicherte
>Bahnübergänge einfach so überfährt, - sorry - verdients ned anders.
verlassen auf die technik ist ja wohl nicht ganz richtig, oder waren (sind) in der tat die anlagen fehlerhaft?
werner
Das gabs bereits einmal das die Bahn eine Mitschuld aufgebrummt bekam:
Der Lokführer sei zu schnell gefahren meinte der Richter...
Interessanterweise war es die Personalvertretung die den Ernst der Lage
erkannte und gegen das Urteil erfolgreich berief - nicht etwa die
Bahnverwaltung.
Erich
Ich würde sagen beides. Im Moment gibt es wirklich eine auffällige Häufung,
dessen Ursache ich mir nicht erklären kann. Die Medien haben jedenfalls ein
gefundenes Fressen, was die Häufigkeitssteigerung aber wesentlich höher
erscheinen lässt als sie tatsächlich ist. Laut der Unfall-Statistik der
letzten Jahren sind die EK-Unfälle im Großen und Ganzen etwas gleichbleibend
(was angesichts der aufgelassenen EKs und Bahnlinien aber auch als
Steigerung gedeutet werden könnte).
>verlassen auf die technik ist ja wohl nicht ganz richtig, oder waren (sind) in der tat die anlagen fehlerhaft?
>
Bei einem Unfall war der Bahnschranken durch Blitzschlag außer Gefecht
und blieb offen. DAs ist aber auch kein wirkliches Problem, da in so
einem Fall dies dem Triebfahrzeugführer mittels schriftlichen (oder
über Funk mündlichen) Befehls mitgeteilt wird. Das Prozedere ist so,
dass er dann vor dem offenen Bahnschranken anhalten muss und erst nach
Abgabe von Pfeifsignalen, wenn alle Autos stehen, losfahren darf -
wobei die Autofahrer meist auf "Vorrangverzicht" durch den Tfzf
entscheiden:)
Bei dem einen Unfall hat der Lokführer auf das Anhalten vergessen oder
wurde ihm das nicht mitgeteilt. So tragisch es auch ist (zu befehlen
oder zu befolgen vergessen)- diese Art von Unfällen passiert wirklich
selten - im Vergleich zu anderen Verkehrsunfällen verschwindend.
Liebe Grüße
Hannes
--
Für persönliche Nachricht Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff einfügen.
dazu gibts im Standard den nächsten passenden Bericht über das
Rotlichtradar am Gürtel x Nußdorfer Straße: seit Mai 3.000 Anzeigen.
Bei BÜs gibts halt statt 70 EUR auch mal Todesstrafe; aber man braucht
auch nur die Postings im onlinestandard lesen. 20sek warten ist zuviel,
da wird noch drüber gefahren, wurscht, ob rot oder nicht.
Eigentlich sollten man die LZAs standardmäßig mit Kameras ausstatten,
die Rotlichtfahrer blitzen - dann hätte man wenigstens die Kosten für
die Anlagen bald herinnen.
lg, BS
Das stimmt leider. Vor allem hatten sie auch (wie heute noch in .hu) ein
Signal, dass sie in Betrieb waren.
Blöderweise war unser Gesetzgeber damals schon so "europareif" (als
.de-hörig), dass er die deutsche EBÜT 80 Anlage übernommen hat.
lg, BS
Nana - die Blinklichter waren kleiner und schwächer. Die Rotlichter
haben so ca. 10fache Fläche und stärkere Lampen drinnen. Abgesehen
davon sind es mindestens 2 pro Fahrtrichtung. WEr die übersieht,
übersieht auch LKW, Autobusse und Betonwände.
kostet net bald handytelefonieren bald auch soviel?
wenn man von der gefährdung ausgeht, würde ich sagen rot ist eine okassion.
> auch nur die Postings im onlinestandard lesen. 20sek warten ist zuviel,
> da wird noch drüber gefahren, wurscht, ob rot oder nicht.
manche keuzungen hier am land sind aber wirklich überregelt.
speziell auch baustellen, da stehst halt mal 2min sinnlos herum.
werner
dazu fällt mir gerade ein:
es gab hier in pettenbach einen bahnübergang mit andreaskreuz+stoptafel.
dieser wurde modernisiert mit lichtanlage. ich erwische mich aber noch immer,
wie ich trotzdem stehen bleiben will. zum glück ist mir noch keiner aufgefahren ;-)
werner
schade, dass du so denkst.
es geht nicht ums _sehen_, sondern ums _wahrnehmen_, dass ist ein grosser unterschied.
gerade die ein gelbes blinklicht + 2 abwechselnd rote blinklichter (ich glaub sogar noch eine klingel dazu) hatten,
fand ich sehr wahrnehmungsfördernd. vorallem deutete das gelblicht schon immer auf eine gewisse gefahr hin. das fehlt jetzt
komplett.
und durch die gewöhnung: 20x nix dann 1x zug (ein leises rot) fehlt eventuell der nötige respekt bzw. wahrnehmung.
werner
> Was das ganze Thema betrifft:
> Ists nun wirklich so, daß sich die Unfälle grad in letzter Zeit
> häufen, oder häuft sich einfach nur die Berichterstattung über
> selbige?
Unfälle Verletzte Tote
2000 86 99 24
2001 84 114 22
2002 85 88 17
2003 82 74 30
2004 83 91 23
2005 75 71 25
2006 70 75 21
2007 27 (bis 4.11.)
Hans
d'Accord. Meiner Meinung nach handelt es sich um eine solide Mischung aus
Reizüberflutung durch *wesentlich* viel zuviele Verkehrszeichen plus durch
fehlende Überwachung eingerissene Ignoranz gegenüber den (zu vielen)
Regeln - plus nicht mehr akzeptieren roter Ampeln wegen zu langer
Umlaufzeiten, plus fehlendes Sicherheitsbewusstsein wegen zu langer
Räumzeiten derselben. Kurz gesagt: Rot ist nicht mehr so rot wie früher, und
während heutzutag' an der Straßenkreuzung der Querende entsprechend
zögerlich einfährt oder es gelegentlich so richtig krachen lässt, versteht
eine 100-Tonnen-Lok da weniger Spaß....
--
--
Harald A. Jahn / www.tramway.at
Letztes Update: 3.11.2007, Bildarchiv Straßenbahn: Paris, T3
http://www.viennaslide.com/p/0530-paris/Paris/T3.html
http://www.viennaslide.com/p/0530-paris/Paris/T3_construction.html
Ja, das ärgert mich auch. Ich halte bei solchen BÜ immer an, auch wenn ich
blöd angehupt werde. Soweit traue ich der Technik nicht, dass ich bei
dunkler Anlage automatisch davon ausgehe, alles ist sicher. Das widerspricht
doch der prinzipiellen Eisenbahnphilosophie, dass eine Anlage bei Ausfall
immer auf den sicheren Zustand fällt!
>>>ich muss aber auch sagen, dass blinkzeichen so wie frueher
>>>bahnuebergaenge gekennzeichnet wurden, mit sicherheit besser
>>>wahrnehmbar sind, als statische lichtzeichen.
>>
>>Das stimmt leider. Vor allem hatten sie auch (wie heute noch in .hu)
>>ein
>>Signal, dass sie in Betrieb waren.
>
>
> Ja, das ärgert mich auch.
Ich sehe nicht den Vorteil. Das Ding kann in Betrieb sein - und trotzdem
nicht funktionieren?
> Ich halte bei solchen BÜ immer an, auch wenn ich
> blöd angehupt werde. Soweit traue ich der Technik nicht, dass ich bei
> dunkler Anlage automatisch davon ausgehe, alles ist sicher. Das widerspricht
> doch der prinzipiellen Eisenbahnphilosophie, dass eine Anlage bei Ausfall
> immer auf den sicheren Zustand fällt!
Zum einen bist Du dann einer der wenigen, der sich der deutschen StVO
entsprechend verhält. Zumindest in den Fahrschulen lernt man
hierzulande: Lichtzeichen aus bedeutet nicht freie Fahrt, sondern
langsam Fahren und optische Prüfung.
Der technisch sichere Zustand beim Ausfall eines BÜ in .de bedeutet,
dass der Zug keine Freimeldung kommt und damit vor dem Bü zum Stillstand
gebracht werden muss. Dann wird entweder nochmal per Automatik oder
Hilfsschalter versucht einzuschalten - wenn das nicht geht, geht es ganz
langsam und mit viel gehupe so über die Strasse. Ich denke in .at wird
das nicht wesentlich anders gehandhabt werden.
Lucas.
ich kenne BÜ, die wurden von stopptafel auf licht umgebaut. scheinbar erlaubt dann auch die StVO, dass der sichtwinkel wesentlich
kleiner sein darf.
jedenfalls mußt an dem genannte BÜ jetzt fast aussteigen, um ein näherkommendes schienenfahrzeug zu erkennen.
umgekehrt muss das auch für den triebfahrzeugführer a bissl unangenehm sein, so ins "schwarze" zu fahren.
werner
und diese optische pruefung sollte man dann aber auch sehtechnisch ermöglichen.
ähnlichen schwachsinn gibts ja bei den fußgaengerinsel, die dann schoen bepflanzt werden,
schilder drauf montiert werden, damitst die kinder ja nicht mehr erkennen kannst.
da nuetzen die schönen gelben reflektierenden gummistiefel oder leuchtturnschuhe dann gar nix.
werner
exakt.
zu *zuviele verkehrszeichen* wuerde ich noch hinzufuegen: reklametafel und leuchten die verkehrszeichen *verschwinden* lassen.
wobei das beim thema nicht unbedingt der fall ist, am land ist nicht so haeufig ueberbeschildert.
ich denke es wird im normalfall der BÜ (kein lichtzeichen oder sonstiges) vom autofahrer gar nicht mehr wahrgenommen.
daraus folgt die gewoehnung, die dann im gleisbesetztfall zur katastrophe fuehren.
nicht umsonst gibts bei der eisenbahn vorsignale, signalnachahmer und bei mißachtung auch stoppeinrichtungen!
also triebfahrzeugführer sind nicht bessere menschen, sondern haben wahrscheinlich eine bessere ausbildung, immer vorrang ;-),
bessere signaltechnik und nicht zuguter letzt, statt dem strafsystem die bessere sicherungstechnik, nähmlich vorbeugend (aktive
sicherheit).
ich bin mir sicher, dass eine ordentliche akustische einrichtung die unfaelle verringern koennte. nur die anrainer steigen da
wahrscheinlich auf die barrikaden.
werner
>
>"Johann Mayerwieser" <johann.ma...@gmail.com> schrieb im Newsbeitrag news:mivui31a9mu7nfrmt...@4ax.com...
>> Nana - die Blinklichter waren kleiner und schwächer. Die Rotlichter
>> haben so ca. 10fache Fläche und stärkere Lampen drinnen. Abgesehen
>> davon sind es mindestens 2 pro Fahrtrichtung. WEr die übersieht,
>> übersieht auch LKW, Autobusse und Betonwände.
>
>schade, dass du so denkst.
>es geht nicht ums _sehen_, sondern ums _wahrnehmen_, dass ist ein grosser unterschied.
240 m vorher: Links und Rechts eine Bake
160 m davor: detto
80 m davor: detto
5 m davor: Links und Rechs ein Andreaskreuz
5 m davor: mindestens links und rechts je ein fettes rotes Licht
Wenn einer das nicht mehr wahrnimmt, dann hat er Probleme mit dem
Autofahren.
Komisch - in der Stadt gibt es 2 kleine, rote Lichter, davon hängt
mindestens eines 5 m über der Fahrbahn und die sieht der gleiche
Autofahrer?
>
>gerade die ein gelbes blinklicht + 2 abwechselnd rote blinklichter (ich glaub sogar noch eine klingel dazu) hatten,
>fand ich sehr wahrnehmungsfördernd.
Ja drinnen in der KRaxn blasen 2x200 WAtt und dann soll der Autofahrer
die Klingel hören?
>und durch die gewöhnung: 20x nix dann 1x zug (ein leises rot) fehlt eventuell der nötige respekt bzw. wahrnehmung.
Der Respekt für die StVO (und die Eisenbahnkreuzungsverordnung) fehlt
schon lange. Es gibt nur ein Mittel: kontrollieren, kontrollieren,
kontrollieren und strafen, strafen, strafen. Bei jeder Übertretung am
Bahnübergang Führerschein 2 Monate weg - und selbst wenn er als
Fußgänger drüberhuscht. Innerhalb von 3 Monaten sind die Bahnübergänge
so sicher, wie sie es noch nie waren.
Ich finde es pervers, die Sicherheit noch weiter zu steigern. Je mehr
man die Sicherheit steigert, desto unfähiger werden die Betroffenen.
>Harald Jahn, www.tramway.at schrieb:
>
>Der technisch sichere Zustand beim Ausfall eines BÜ in .de bedeutet,
>dass der Zug keine Freimeldung kommt und damit vor dem Bü zum Stillstand
>gebracht werden muss. Dann wird entweder nochmal per Automatik oder
>Hilfsschalter versucht einzuschalten - wenn das nicht geht, geht es ganz
>langsam und mit viel gehupe so über die Strasse. Ich denke in .at wird
>das nicht wesentlich anders gehandhabt werden.
Bei Halbschrankenanlagen und rein lichtgesicherten Anlagen ist der
Einschaltkontakt so knapp vor dem Bahnübergang, dass der Bremsweg
nicht gegeben ist. 10-15 Sekunden vom Aufleuchten des Gelblichtes bis
zum Zug habe ich schon gestoppt. Drum verstehe ich diese <Zensur>
nicht, dass die da noch unbedingt drüber müssen - so manche
Seitengasse in Wien hat länger Rot als so ein Bahnübergang.
Aber man muss auch auf den 3 Kilometern Landstraße auf 120
Beschleunigen, damit man sich viel Zeit erspart.
>ich bin mir sicher, dass eine ordentliche akustische einrichtung die unfaelle verringern koennte. nur die anrainer steigen da
>wahrscheinlich auf die barrikaden.
>
Und was willst als nächstes? Geländer an den Gehsteigkanten? Ganz
brutal gesagt: Der Autofahrer, der den Zug "übersieht" gefährdet
niemanden mehr.
[...]
> Der Respekt für die StVO (und die Eisenbahnkreuzungsverordnung) fehlt
> schon lange. Es gibt nur ein Mittel: kontrollieren, kontrollieren,
> kontrollieren und strafen, strafen, strafen. Bei jeder Übertretung am
> Bahnübergang Führerschein 2 Monate weg - und selbst wenn er als
durchboxen mit gewalt ist nicht immer zielfuehrend, eines aber sicher, ineffizient.
> Fußgänger drüberhuscht. Innerhalb von 3 Monaten sind die Bahnübergänge
> so sicher, wie sie es noch nie waren.
bei deiner strenge sitzen wir dann alle im kotter.
> Ich finde es pervers, die Sicherheit noch weiter zu steigern. Je mehr
> man die Sicherheit steigert, desto unfähiger werden die Betroffenen.
manchmal ist weniger mehr ;-)
nein im ernst, da ist was wahres dran. sicherheit wird sehr gern sofort kompensiert (oft durch unkonzentriertheit).
beachte aber, dass aussagen auch fuer eisenbahn und flugverkehr geltung haben muessen.
was du als sicherheit bezeichnetst, verstehe ich als, erhöhtes warnen und einschüchtern (strafe).
die bahn ging einen anderen weg, auch da wurde des oefteren "rotlicht" uebersehen, und entwickelte z.b. stoppeinrichtungen (INDUSI)
oder aufmerksamkeitseinrichtungen (SIFA), anstatt die strafe fuer den taetigen triebfahrzeugfuehrer zu erhoehen, oder nicht?
werner
weils bei der ampel auch so ist (ähnlich d.h. ähnliches verhalten)
und a bissl a reaktionszeit darfst den autofahrer schon auch schenken ;-)
> Seitengasse in Wien hat länger Rot als so ein Bahnübergang.
> Aber man muss auch auf den 3 Kilometern Landstraße auf 120
> Beschleunigen, damit man sich viel Zeit erspart.
ich versuche eine begruendung:
naja, des ist so wie im berufsleben, da muss auch vieles auf die sekunde erledigt werden,
sonst bricht scheinbar die welt zusammen. (wir wollen ja auch alle alles puenktlich konsumieren!)
wir sind halt alle getriebene der zeit, von schule angefangen, beruf, freizeit, ...
UND jetzt soll der mensch genau beim autofahren, wo er genau auf "zeitnehmen" keine zeit hat,
er soll sich ja aufs fahren konzentrieren, anders reagieren?
dem "typischen beamten" mag das wohl gelingen.
aber viele leute wird man in diese richtung schulen muessen,
und nicht gleich als "schuldige" rausholen.
werner
er uebersieht nicht den zug, sondern er nimmt die roten lichterl nicht wahr!
genauso wie triebfahrzeugfuehrer diese auch uebersehen (koennen).
man koennte ueberlegen, ob die jetzt installierten BÜ-einrichtungen doch nicht so gut sind wie vergangene?
man kann aber auch nixtun und warten bis ein gefahrenguttransporter an der reihe ist.
werner
Glaube nicht, dass man das direkt vergleichen kann. Der Tfzf übersieht meist das
rote Signal im Signalwald von Bahnhöfen oder Einführungsbauwerken (ordnet
ein grünes falsch zu) oder fährt trotz rotem Signal ab weil durch die
Abfertigung
abgelenkt o.Ä. Dass auf freier Strecke ein rotes Signal überfahren wird kommt
m.E. eher selten vor.
> man koennte ueberlegen, ob die jetzt installierten BÜ-einrichtungen doch nicht
> so gut sind wie vergangene?
Ich fürchte wenn eine Mutter, wie in Wieselburg geschehen, von den quängelnden
Kindern auf der Rückbank abgelenkt ist und sich mit ihnen, statt dem Verkehr
beschäftigt, ist es völlig egal ob das Lichtzeichen blinkt oder nicht.
Unser altes Läutewerk würde heute vermutlich auch vom brüllenden
CD-Player im Autoradio übertönt. Möglicherweise würde noch so ein
penetrantes elektronisches Signal wie an schweizer Bahnübergängen
wahrgenommen. Das schmerzt sogar in den Ohren und wird dort
seltsamerweise auch in stark besiedelten Gebieten geduldet.
mfg
MS
>
>beachte aber, dass aussagen auch fuer eisenbahn und flugverkehr geltung haben muessen.
>was du als sicherheit bezeichnetst, verstehe ich als, erhöhtes warnen und einschüchtern (strafe).
Geht nicht anders, weil
1) keiner mehr die StVO beachtet und
2) siehe unten
>
>die bahn ging einen anderen weg, auch da wurde des oefteren "rotlicht" uebersehen, und entwickelte z.b. stoppeinrichtungen (INDUSI)
>oder aufmerksamkeitseinrichtungen (SIFA), anstatt die strafe fuer den taetigen triebfahrzeugfuehrer zu erhoehen, oder nicht?
Ich hab doch eh schon die Stop-Einrichtungen vorgeschlagen: vor den
Bahnüberhängen hochfahrende Betonwände:)
[hier gekürzt, über die Kennzeichnung von Bahnübergängen]
> Wenn einer das nicht mehr wahrnimmt, dann hat er Probleme mit dem
> Autofahren.
[hier auch]
Eh, aber da sind wir bei dem Punkt. Unsere Gesellschaft ist inzwischen
so weit, Autofahren zu einer _lebensnotwendigen_ Kulturtechnik gemacht
zu haben, ohne die man nur leben kann wie ein Schwerbehinderter (sich
etwa seinen Wohnsitz nicht frei aussuchen kann, weil man sonst
verhungert oder sich um teures Geld liefern lassen muss; faktisches
vielfaches Berufsverbot, genereller sozialer Abstieg). Also:
"Führerscheinabnahme" kommt, jedenfalls wenn für längere Zeit (mehr
als einen Monat) ausgesprochen, als staatliche Sanktionsdrohung dem
Schweregrad nach gleich nach der Todesstrafe (bei Männern kommt da
noch so etwas wie Kastrationsangst dazu). Ich weiß, das ist
überspitzt, aber nicht aus der Luft gegriffen. Ich bin überzeugt, es
finden sich jede Menge Leute, die einen Monat Häfen einem Jahr ohne
Papierl vorziehen würden. Den Monat übertaucht man irgendwie, ein Jahr
immobil, das haut dich z'samm, beruflich wie sozial.
So, angesichts dessen bemisst sich auch die Zurückhaltung der
Verantwortlichen, unter den Autofahrern zu sieben, also die
Verantwortungslosen, Kriminellen und Untauglichen - im wahrsten Sinne
des Wortes - "aus dem Verkehr zu ziehen". Wer hackt schon seinen
Wählern oder Mitbürgern gerne im übertragenen Sinn die Beine ab?
Es bleibt nur die Flucht in den Zynismus.Wie ein Vorposter sinngemäß
geschrieben hat: Rotlicht ignoriert? An der Ampel kostet es 70 Euro
oder etwas Blech, am Bahnübergang ist die Todesstrafe zu erwarten -
ohne Berufung, ohne Bewährung.
--
Michael Suda
A-1040 Wien
Oesterreich/Austria/Autriche
Ich erinnere mich da an einen Unfall in meiner Heimat, wo ein
Bahnübergang (früher mit Voll-, dann mit Halbschranken, jetzt "nur" mehr
Lichtzeichenanlage, weil der Schranken zu oft kaputt war) mit
Lichtzeichenanlage gesichert, an einem dunklen nebligen Morgen
ausgefallen ist. Der Lokführer hat sich korrekt verhalten, den Zug
angehalten, gehörndlt, und ist dann langsam über den Bahnübergang gefahren.
NUR: der Zug war ein für diese Strecke ungewöhnlich langer Güterzug. Ein
gestresster autofahrender Pendler rast auf den Bahnübergang zu, und da
es dort genau so finster war, wie der Rest der Umgebung ist er mit
voller Geschwindigkeit über den Bahnübergang gefahren... Aber da war der
Güterzug...
In dem Fall kann ich nur sagen "shit happens"...
Genau dieser Bahnübergang hat mein erstes bleibendes Erlebnis mit nicht
funktionierenden Bahnübergängen 20 Jahre vorher auf dem Gewissen. Damals
noch mit Vollschranken gesichert, bin ich mit meinen Eltern am späteren
Abend mit dem Auto heimgefahren, und mein Vater hielt an, weil die
Blinklichtanlage leuchtete, die Glocke höllisch lärmte, aber der
Schranken sperrangelweit offen stand.
Ich fragte ihn, warum er denn nicht drüberfährt (ich war damals 4 oder 5
Jahre alt), es komme ja eh kein Zug, und ich müsse dringend mal pinkeln,
sei müde und wolle überhaupt heim. Konnte einfach nicht verstehen, dass
er sich penibel versuchte an die Regeln zu halten. Es war aber so dick
nebelig, dass man echt nicht weiter als gerade über das Gleis zu sehen
konnte.
Heute tut mir mein Vater leid, wenn ich dran denke. Aber sein Verhalten
finde ich korrekt. Meine Eltern sind ausgestiegen, haben den Motor des
Kfz abgestellt, um vielleicht ev. doch ein Geräusch eines herannahenden
Zuges feststellen zu können, und nachdem sie sich ausgiebig überzeugt
haben (optisch - soweit möglich, und akkustisch) haben sie den
Bahnübergang gequert. Egal, ob wir beiden kleinen Kinder im Auto
schreien und lästig sind. Sie haben alles getan, um niemanden in dieser
zugegebenermassen gefährlichen Situation zu gefährden.
lg jakob
--
lg jakob
> Aber sein Verhalten finde ich korrekt. Meine Eltern sind ausgestiegen,
> haben den Motor des Kfz abgestellt, um vielleicht ev. doch ein
> Geräusch eines herannahenden Zuges feststellen zu können, und nachdem
> sie sich ausgiebig überzeugt haben (optisch - soweit möglich, und
> akkustisch) haben sie den Bahnübergang gequert. Egal, ob wir beiden
> kleinen Kinder im Auto schreien und lästig sind. Sie haben alles
> getan, um niemanden in dieser zugegebenermassen gefährlichen Situation
> zu gefährden.
Aha.
Und wenn die Schranken doch noch runter gingen, während
er die Gleise quert, wären 4 Tote mehr.
lg
Rob
hat er funktioniert, oder war er noch nicht unten? ;-)
>Ich fragte ihn, warum er denn nicht drüberfährt (ich war damals 4 oder 5
>Jahre alt), es komme ja eh kein Zug, und ich müsse dringend mal pinkeln,
>sei müde und wolle überhaupt heim. Konnte einfach nicht verstehen, dass
>er sich penibel versuchte an die Regeln zu halten. Es war aber so dick
>nebelig, dass man echt nicht weiter als gerade über das Gleis zu sehen
>konnte.
>Heute tut mir mein Vater leid, wenn ich dran denke. Aber sein Verhalten
>finde ich korrekt. Meine Eltern sind ausgestiegen, haben den Motor des
>Kfz abgestellt, um vielleicht ev. doch ein Geräusch eines herannahenden
>Zuges feststellen zu können, und nachdem sie sich ausgiebig überzeugt
>haben (optisch - soweit möglich, und akkustisch) haben sie den
>Bahnübergang gequert. Egal, ob wir beiden kleinen Kinder im Auto
>schreien und lästig sind. Sie haben alles getan, um niemanden in dieser
>zugegebenermassen gefährlichen Situation zu gefährden.
gut das ist sicherheitsdenken pur. ;-)
nur wenn jeder an jeden bahnübergang dieses verhalten anlegt, hast mit
sicherheit erst recht chaos. der straßenverkehr hat doch betraechtlich
zugenommen. wenn mir der BÜ fremd ist, bleibe ich auch stehen.
werner
eben auch reizueberflutung. er koennte ja auch stehenbleiben. tut er aber nicht, den
aus seiner sicht, ist er sich ja sicher.
> ein grünes falsch zu) oder fährt trotz rotem Signal ab weil durch die
> Abfertigung
> abgelenkt o.Ä. Dass auf freier Strecke ein rotes Signal überfahren wird kommt
> m.E. eher selten vor.
es kommt aber vor. desweiteren MUSS ein lokfuehrer nicht vor 8 stunden dienst
(hochofen, computer oder was sonst + ev. nervigen chef) machen und "darf"
dann erst einsteigen, und dann vielleicht 1h fahren.
> > man koennte ueberlegen, ob die jetzt installierten BÜ-einrichtungen doch nicht
> > so gut sind wie vergangene?
>
> Ich fürchte wenn eine Mutter, wie in Wieselburg geschehen, von den quängelnden
> Kindern auf der Rückbank abgelenkt ist und sich mit ihnen, statt dem Verkehr
> beschäftigt, ist es völlig egal ob das Lichtzeichen blinkt oder nicht.
vielleicht, vielleicht auch nicht. faktum ist blinken wird, sofern nicht alles rundherum
auch blinkt "besser" wahrgenommen.
> Unser altes Läutewerk würde heute vermutlich auch vom brüllenden
> CD-Player im Autoradio übertönt. Möglicherweise würde noch so ein
> penetrantes elektronisches Signal wie an schweizer Bahnübergängen
> wahrgenommen. Das schmerzt sogar in den Ohren und wird dort
> seltsamerweise auch in stark besiedelten Gebieten geduldet.
unsere alten schranken anlagen hier (mit alter schlagklingel?) die hört man ganz gut.
der BÜ ist aber auch optisch gut zu erkennen (hoehenunterschied in der fahrbahn).
werner
Es gibt aber noch die drei Baken vorm BÜ, mit den schrägen 1/2/3 Linien. Man
muss also schon 4 Verkehrszeichen hintereinander übersehen. Sorry, was will
man denn noch? Aber klar, wenns überall blinkt und optisch quengelt, dann
filtert das Hirn eben ganz massiv. Jetzt haben ja in Wienauch die Mistkübel
und die grünen Poller orange Reflexionsstreifen erhalten - wo endet der
Wahnsinn?
Soweit ich mich erinnere ist er nicht runtergegangen, es ist aber auch
kein Zug gekommen.
[...]
> gut das ist sicherheitsdenken pur. ;-)
> nur wenn jeder an jeden bahnübergang dieses verhalten anlegt, hast mit
> sicherheit erst recht chaos. der straßenverkehr hat doch betraechtlich
> zugenommen. wenn mir der BÜ fremd ist, bleibe ich auch stehen.
Bei so einem Nebel ist die JEDER Bahnübergang fremd... ;)
--
lg jakob
> Ich würde sagen beides. Im Moment gibt es wirklich eine auffällige Häufung,
> dessen Ursache ich mir nicht erklären kann.
Das kann ich: schau Dir mal an wie sich die Leute verhalten, wenn sich
der Schranken öffnet. Das dicke, fette, Rotlicht zählt nix. Wenn Du, als
Erster stehend, nicht sofort fährst kommt ein Hupkonzert.
Wenn jetzt aber nur das Rotlicht da ist zählt dieses darum nicht
plötzlich mehr. Es ist im Gegentum noch mehr wurscht. Mir ist es bei
Wildon mal lustich ergangen:
Stehe vor der Eisenbahnkreuzung, Rotlicht ein, kein Schranken. Lok kommt
auf die Eisenbahnkreuzung zu, zwar langsam aber sie fährt (war eventuell
in Mellach?) Überholt! mich ein Trecker und schwartelt über die
Eisenbahnkreuzung.
Bei soetwas habe ich sicher kein Mitleid wenn es Tote gibt, außer es ist
der Lokführer.
Du hast vollkommen recht. Der Lappen gehört gleich lebenslang weg.
> die bahn ging einen anderen weg, auch da wurde des oefteren "rotlicht" uebersehen, und entwickelte z.b. stoppeinrichtungen (INDUSI)
> oder aufmerksamkeitseinrichtungen (SIFA), anstatt die strafe fuer den taetigen triebfahrzeugfuehrer zu erhoehen, oder nicht?
Was glaubst macht der Lokführer, wenn er ein Singal überfährt, was durch
PZB (vormals INDUSI) eh schon immer schwieriger wird?
Ist die Sifa nicht mehr einem Totmann gleichzusetzen? Ich meine, die
Überwacht den Lokführer auf _seinen_ Zustand während die PZB die
Aufmerksamkeit bei Signalen überwacht.
> es kommt aber vor. desweiteren MUSS ein lokfuehrer nicht vor 8 stunden dienst
> (hochofen, computer oder was sonst + ev. nervigen chef) machen und "darf"
> dann erst einsteigen, und dann vielleicht 1h fahren.
Kommt sicher vor, Signale können ja zurückfallen.
Noi, der Lokführer machte, bevor er 1h heimfährt, blos schon bis 12h
oder sogar mehr Dienst, fuhr dabei schon felißig - und ach ja, bevor er
zum Dienst kam isser ja auch 1h gefahren. Das Einzige was an Deiner
Aussage stimmt ist wohl der Cheffe.
>Eh, aber da sind wir bei dem Punkt. Unsere Gesellschaft ist inzwischen
>so weit, Autofahren zu einer _lebensnotwendigen_ Kulturtechnik gemacht
>zu haben, ohne die man nur leben kann wie ein Schwerbehinderter (sich
>etwa seinen Wohnsitz nicht frei aussuchen kann, weil man sonst
>verhungert oder sich um teures Geld liefern lassen muss; faktisches
>vielfaches Berufsverbot, genereller sozialer Abstieg). Also:
>"Führerscheinabnahme" kommt, jedenfalls wenn für längere Zeit (mehr
>als einen Monat) ausgesprochen, als staatliche Sanktionsdrohung dem
>Schweregrad nach gleich nach der Todesstrafe (bei Männern kommt da
>noch so etwas wie Kastrationsangst dazu).
Darum kurze Führerscheinabnahmen (1-4 Wochen) bei diversen Delikten
(um > 20 zu schnell, bei Rot indie Kreuzung, Zebrastreifen,
Bahnübergang und was noch so ist.
Das tut nicht weh, das kann man mit Urlaub überbücken (Hardcorler
gehen inden Krankenstand) - es bedroht nicht die Existenz.
Aber: Wird der in dieser Zeit beim Fahren erwischt, dann 1 Jahr.
>Es gibt aber noch die drei Baken vorm BÜ, mit den schrägen 1/2/3 Linien. Man
>muss also schon 4 Verkehrszeichen hintereinander übersehen. Sorry, was will
>man denn noch? Aber klar, wenns überall blinkt und optisch quengelt, dann
>filtert das Hirn eben ganz massiv. Jetzt haben ja in Wienauch die Mistkübel
>und die grünen Poller orange Reflexionsstreifen erhalten - wo endet der
>Wahnsinn?
>
Allerdings: Fahre des Nachts auf dem Liesingtalradweg mit
Standard-Fahrradebeleuchtung (Halogen). Da bist frohüber jeden
Leuchstreifen auf den grünen Pollern im grünen Wald.
LG
dann sollte man die toten aber besser den suizid opfen zuordnen und nicht dem straßenverkehr anlasten.
weil dann kommt der blödsinn raus, dass es wegen raserei "soviele" tote gibt.
werner
und was soll das bringen? die medien zeigen ganz schön wirkung, hätte ich nicht gedacht.
wenn man jeden gleich ausschließt, der bei seiner tätigkeit einen "fehler" macht, hut ab.
> > die bahn ging einen anderen weg, auch da wurde des oefteren "rotlicht" uebersehen, und entwickelte z.b. stoppeinrichtungen
(INDUSI)
> > oder aufmerksamkeitseinrichtungen (SIFA), anstatt die strafe fuer den taetigen triebfahrzeugfuehrer zu erhoehen, oder nicht?
>
> Was glaubst macht der Lokführer, wenn er ein Singal überfährt, was durch
> PZB (vormals INDUSI) eh schon immer schwieriger wird?
>
> Ist die Sifa nicht mehr einem Totmann gleichzusetzen? Ich meine, die
> Überwacht den Lokführer auf _seinen_ Zustand während die PZB die
> Aufmerksamkeit bei Signalen überwacht.
ich wollte nicht gleich in eine fachdiskussion, sondern einbringen, dass lokführer eben sicherheitsmechanismen "genießen" können.
der lokführer wird eben zuerst überwacht, aber nicht gleich gestraft, wenn er das pedal mal nicht tritt.
deine theorie verfolgt doch, weg mit den sicherheitsmaßnahmen, und den lokführer gleich "rausfangen", und zwar lebenslang.
werner
dem kann ich mich anfreunden, nur wirst du damit das problem, dass rotlicht übersehen wird nicht lösen.
den zusammenhang strafen erhöht die aufmerksamkeit (langfristig) kann ich nicht folgen.
werner
>> gut das ist sicherheitsdenken pur. ;-)
>> nur wenn jeder an jeden bahnübergang dieses verhalten anlegt, hast mit
>> sicherheit erst recht chaos. der straßenverkehr hat doch betraechtlich
>> zugenommen. wenn mir der BÜ fremd ist, bleibe ich auch stehen.
>
>Bei so einem Nebel ist die JEDER Bahnübergang fremd... ;)
das austeigen bei heutiger verkehrsfrequenz wahrscheinlich aber auch gefährlicher, als das "übersetzen".
werner
ich habs schlecht umschrieben. natürlich fährt der lokführer auch auto, und ist damit auch ev. übermüdet.
ich kenn das eisenbahnergesetz nicht genau, aber nach 8-10h working, ist mit sicherheit mal pause angesagt,
bevor er wieder in eine lok einsteigen darf, ins auto darf er eben, da gibts KEIN verbot.
und damit kann "autofahren" gar nie so sicher werden, wie "zugfahren", selbst bei gleicher sicherungstechnik.
darf ein lokführer nach 4h auto fahrt, eine lok führen?
werner
genau um das gehts, du erkennst den baum vor lauter wald nicht mehr.
eine gefahrenstelle schaut (den werbplakaten etc. sei dank) eben nicht mehr "gefährlich" aus.
werner
> Darum kurze Führerscheinabnahmen (1-4 Wochen) bei diversen Delikten
> (um > 20 zu schnell, bei Rot indie Kreuzung, Zebrastreifen,
> Bahnübergang und was noch so ist.
> Das tut nicht weh, das kann man mit Urlaub überbücken (Hardcorler
> gehen inden Krankenstand) - es bedroht nicht die Existenz.
>
> Aber: Wird der in dieser Zeit beim Fahren erwischt, dann 1 Jahr.
Diese Staffelung wirkt ja nicht mal bei Alkohol am Steuer, wie dann
bitte bei "Kavaliersdelikten"?
>
> ich wollte nicht gleich in eine fachdiskussion, sondern einbringen, dass lokführer eben sicherheitsmechanismen "genießen" können.
> der lokführer wird eben zuerst überwacht, aber nicht gleich gestraft, wenn er das pedal mal nicht tritt.
> deine theorie verfolgt doch, weg mit den sicherheitsmaßnahmen, und den lokführer gleich "rausfangen", und zwar lebenslang.
Öhhmm - bedingt durch die technische Nichtdurchfürbarkeit (denk an die
Verkehrsdichte und die "Art" zu fahren)) solcher Sicherheitsmaßnahmen im
Straßenverkehr: JA
Straßenverkehr wird schließlich noch immer als das letzte, echte, Stück
Freiheit, wo Mann und Frau noch so richtig die Sau rauslassen können
(ESP,ABS,GPS - NAW wird's scho richten). Glaubst irgendwer klemmte sich
hinter das Steuer wenn durch ein technischer Schnickschnack mittels
Zwangsbremsung zur Ampel stoppt? Oder die Zwangsbremsung bei Vmax 105
zuschlägt?
Die Eisenbahn hat da den unschlagbaren Vorteil des Fahren im
Blockabstand (nicht auf Sicht) und der grünen Welle (auch wenn das nicht
immer klappt) als anzustrebenden Betriebszustand.
> dem kann ich mich anfreunden, nur wirst du damit das problem, dass rotlicht übersehen wird nicht lösen.
> den zusammenhang strafen erhöht die aufmerksamkeit (langfristig) kann ich nicht folgen.
Zum wiederholten Mal: es wird ja nicht nur _ein_ Rotlicht übersehen.
- 240m - _2x_ Bake mit drei Streifen
- 160m - _2x_ Bake mit zwei Streifen
- 80m - _2x_ Bake mit einem Streifen
- _2x_ Andreaskreuz, oder zwei übereinander bei mehrgleisiger
Eisenbahnkreuzung
- _2x_ Gelblicht, dieses soll ja noch dazu dienen ein Queren zu
ermöglichen wenn man das nicht mehr derbremsen kann
- _2x_ Rotlicht, das auf das Gelblicht folgt
oder statt den genannten Leuchten
- _2x_ rotes Blinklicht!
- zwei Halbschranken, die so geschlossen werden, daß man noch rauskäme
oder
- ein Halbschranken
oder
- ein Vollschranken
- Gleisanlagen
Alle diese Dinge sind rückstrahlend ausgeführt. Insgesamt werden, beim
unbeschrankten _12_ Hinweise und beim beschrankten _11 bis 12_ Hinweise
übersehen. Wer so blind oder schlicht ignorant ist, _hat hinter dem
Lenkrad nichts verloren_.
Sinn der Strafen wäre kaum, die Aufmerksamkeit zu erhöhen sondern zu
aktivem Durchdenken der eigenen Handlungen anzuregen - was sich indirekt
doch auf die Aufmerksamkeit auswirkt.
wer füttert _dich_ mit informationen? ;-)
> hinter das Steuer wenn durch ein technischer Schnickschnack mittels
ich erkenne du lebst in der stadt. hier auf den land gibst keinen sinnvollen öffentliche verkehr,
ausgenommen start und ziel liegen grad entlang _einer_ bahn- oder buslinie (zum pendeln geeignet).
ohne auto ist hier nichts.
nur zur info: wir haben hier normale autos nicht diese geländeschüsseln der städter!
> Zwangsbremsung zur Ampel stoppt? Oder die Zwangsbremsung bei Vmax 105
> zuschlägt?
bevors klescht warum nicht? warner gibts ja bereits.
> Die Eisenbahn hat da den unschlagbaren Vorteil des Fahren im
> Blockabstand (nicht auf Sicht) und der grünen Welle (auch wenn das nicht
> immer klappt) als anzustrebenden Betriebszustand.
eben. und dadurch sollte man vorsichtig sein, wenn man unfallauslöser auf personen reduziert.
ist eben systembedingt. eisenbahner sind mit sicherheit nicht unfallfreiere autofahrer als "normale",
handeln hintem lenkrad etwa genauso sorgfälltig wie hintem leistungshebel.
das man je niedriger die geschwindigkeit, desto weniger unfälle hat, ist logisch, 0km/h ~ 0tote,
mathematisches grundwissen reicht zu der erkenntnis.
nur ob die richtung alleinig sinnvoll ist?
werner
> - 240m - _2x_ Bake mit drei Streifen
> - 160m - _2x_ Bake mit zwei Streifen
> - 80m - _2x_ Bake mit einem Streifen
Nicht jeder Bahnübergang hat sowas.
> wer füttert _dich_ mit informationen? ;-)
Was soll diese Ansage? Angriff aus Argumentationsmangel? Mach nur.
> ich erkenne du lebst in der stadt.
Aha, dann weiß ich das ja jetzt. Die Rindsviecher vom Vaddern werden das
komisch finden.
> nur zur info: wir haben hier normale autos nicht diese geländeschüsseln der städter!
Ich kenne genug "Städter" (kann die mal jemand steinigen?) die normale
Autos fahren. Erstaunlicherweise geschehen die Bahnunfälle eher im
ländlichen Bereich wo das "Landvolk" wohnt und mit normalen Autos, gelle ;-D
Aus dem Wohnbereich auf das Fahrverhalten zu schließen ist zu einfach.
Simple minds?
> bevors klescht warum nicht? warner gibts ja bereits.
Warnmechanismen gibbet auch so genug, man muß nur die Augen offen halten
und das Hirn einschalten.
> eisenbahner sind mit sicherheit nicht unfallfreiere autofahrer als
"normale",
> handeln hintem lenkrad etwa genauso sorgfälltig wie hintem leistungshebel.
Dieser Satz ist ein Widerspruch an sich.
> das man je niedriger die geschwindigkeit, desto weniger unfälle hat, ist logisch, 0km/h ~ 0tote,
> mathematisches grundwissen reicht zu der erkenntnis.
> nur ob die richtung alleinig sinnvoll ist?
Dem entsprechend fährt die Bahn ja kaum noch, warte bis das Fahrgast
mitbekommt (SCNR und war net böse gemeint).
11 der genannte dinge sind auch da, wenn kein zug kommt,
bringen also keine information, ausser "gefahrenstelle".
da der mensch lernfähig ist (hier leider), wird das gehirn diesen
zustand irgendwann beginnen zu korrigieren, richtung ungefährlich.
da hilft dann nur bewußt rücktrainieren. hier gebe ich dir recht,
das straferhöhungen (hier: BÜ rot kostet ab jetzt ?1000 medialgebracht)
"kurzfristige" wirkung haben. sprich bewußtseinsbildung.
das macht man ja bei rasen, alk. und tel. täglich, mit der "nebenwirkung",
dass eben BÜ, nichtblinken, falsches einordnen, als nicht mehr "gefährlich" gelten.
> Sinn der Strafen wäre kaum, die Aufmerksamkeit zu erhöhen sondern zu
> aktivem Durchdenken der eigenen Handlungen anzuregen - was sich indirekt
> doch auf die Aufmerksamkeit auswirkt.
wennst einen autofahrer findest der dir die letzten 5min der tätigkeit erzählen kann gut.
nur es schaut so aus, als ob autofahren großteils routinemäßige abfolgen sind.
speziell bei pendlern. was glaubst warum viele unfälle vor der haustür passieren?
werner
Jetzt wo Du es erwähnst, stimmt. Blos sind die nicht der Normalfall.
Beim einzig mir bekannten biegt man von der Bundesstraße ab, in der
Querstraße ist praktisch nach einer Autolänge die Eisenbahnkreuzung.
Die Klingel würd ich allerdings eh eher als Feature für Fußgänger und
Radfahrer ansehen und weniger für die Autofahrer. Ist mir erst vor
kurzem beim Überqueren eines Bahnübergangs hier in Graz (GKB
Harterstraße) - auf dem es leider auch gerade erst gekracht hat -> 1
Toter - sehr abgegangen. Die wäre bei dem tiefen Sonnenstand, der zu der
Zeit herschte, eine zusätzliche Hilfe gewesen - andererseits vielleicht
verlässt man sich dann zu sehr darauf, was auch wieder nicht gut ist.
lg Georg
--
Georg Hofer
GRAZ
nein, aber ich fand die aussage nicht repräsentativ.
>
> > ich erkenne du lebst in der stadt.
>
> Aha, dann weiß ich das ja jetzt. Die Rindsviecher vom Vaddern werden das
> komisch finden.
ich hab nur oft gemerkt, das städter anders denken, da sie mit öffis sehr verwöhnt sind.
und daher anders denken.
> > nur zur info: wir haben hier normale autos nicht diese geländeschüsseln der städter!
>
> Ich kenne genug "Städter" (kann die mal jemand steinigen?) die normale
> Autos fahren. Erstaunlicherweise geschehen die Bahnunfälle eher im
> ländlichen Bereich wo das "Landvolk" wohnt und mit normalen Autos, gelle ;-D
>
> Aus dem Wohnbereich auf das Fahrverhalten zu schließen ist zu einfach.
> Simple minds?
auch nein. aber es gibt in der tat leute die aufs auto angewiesen sind, und sich nicht
wegen der freiheit hinters lenkrad klemmen.
und wie der wohnbereich (besser straßenlandschaft) aufs fahrverhalten wirkt. du wirsts nicht glauben, auch wenns einfach ist.
noch nie holländer auf bergstraßen beobachtet? oder "landler" in der stadt?
[...]
> > das man je niedriger die geschwindigkeit, desto weniger unfälle hat, ist logisch, 0km/h ~ 0tote,
> > mathematisches grundwissen reicht zu der erkenntnis.
> > nur ob die richtung alleinig sinnvoll ist?
>
> Dem entsprechend fährt die Bahn ja kaum noch, warte bis das Fahrgast
> mitbekommt (SCNR und war net böse gemeint).
wennst äpfel mit birnen vergleichen magst, warum nicht.
werner
> wennst einen autofahrer findest der dir die letzten 5min der tätigkeit erzählen kann gut.
> nur es schaut so aus, als ob autofahren großteils routinemäßige abfolgen sind.
> speziell bei pendlern. was glaubst warum viele unfälle vor der haustür passieren?
Weil die Konzentration fehlt. Bzw. läßt diese bei vielen schon von Haus
aus zu wünschen übrig - und dürfen trotzdem fahren. Die Bahn dagegen
setzt auch nicht jeden auf die Lok.
ich glaube jetzt haben wir die basis einer "gemeinsamen" diskussion. ;-)
von einer gestresste frau, die 8h supermarkt arbeit, kinder abholen, ans essen denken, etc...
kannst aber nicht die konzentration eines ausgeschlafenen lokführers erwarten,
der eben berufsmäßig fährt.
da die frau aufs auto angewiesen ist (=land), kann sie aber nicht mit dem bus fahren.
wennst der mit einer höhen strafe oder führerscheinentzug drohst, wirds max. kurzfristig helfen.
d.h. auf das einzige was die frau reagiert sind "gefahr", und wenn man diese und _nur_ diese, als
solche kennzeichnet, würde das sinn machen. man hat aber meiner meinung BÜ herabgestuft.
werner
> nein, aber ich fand die aussage nicht repräsentativ.
Ich bin da vom Bild ausgegangen, über das einige Hersteller ihre Dosen
vermarkten wollen. Der "Panzer der dich überall hinrbingt" als ob keine
Grenzen existent wären.
> ich hab nur oft gemerkt, das städter anders denken, da sie mit öffis sehr verwöhnt sind.
> und daher anders denken.
Das ist wohl richtig. Ich habe das falsche Sicherheitsgefühl von Dosen
halt durch den Wechseln auf Ganzjahresmotorrad bekämpft. Ich traue mir
zu zu behaupten, daß ich "Sicherheit" beim Fahren ganz anders definiere,
da ich mir meiner eigenen Verletzlichkeit bewußter bin.
> auch nein. aber es gibt in der tat leute die aufs auto angewiesen sind, und sich nicht
> wegen der freiheit hinters lenkrad klemmen.
Sicher.
> und wie der wohnbereich (besser straßenlandschaft) aufs fahrverhalten wirkt. du wirsts nicht glauben, auch wenns einfach ist.
> noch nie holländer auf bergstraßen beobachtet? oder "landler" in der stadt?
Ich möcht net wissen was man sich denkt wenn ich nach Wien komm *schäm*
Und die Niederländer kennen wir doch eh alle *ggg*
> wennst äpfel mit birnen vergleichen magst, warum nicht.
Ich wollte nur aufzeigen, daß eine Geschwindigkeitstendenz gegen Null
sehr wenig Bezug auf weniger oder mehr Unfälle hat. Da die Bahn
(allgemein, kein spezieller Betrieb) aber massive Präventivmaßnahmen zur
Unfallverhütung gesetzt hat geht es dort auch mit hoher Geschwindigkeit
sehr gut. Diese Schutzmechanismen fehlen aber im Straßenverkehr, da sie
auch kaum durchzuführen wären. Der Zwangsgebremste Zug hat keinen
anderen im Bremswegabstand (plus Reaktionszeit), oder weniger, hinter
sich, oder?
> ich glaube jetzt haben wir die basis einer "gemeinsamen" diskussion. ;-)
>
> von einer gestresste frau, die 8h supermarkt arbeit, kinder abholen, ans essen denken, etc...
> kannst aber nicht die konzentration eines ausgeschlafenen lokführers erwarten,
> der eben berufsmäßig fährt.
Das ist der Grundfehler im System. Jeder noch so ungeeignete wird
regelrecht durch die Führerscheinprüfung geschoben. Alleine die heute
übliche PC Prüfung ist ein blanker Wahnsinn. Das ist gezielt auf
auswendig lernen und durchkommen. Ob man die Dinge, wie
Sicherungseinrichtugnen einer Eisenbahnkreuzung, auch verstanden hat
interessiert heute keinen mehr. Den Prüfer hat das dereinst aber auch
interessiert, jedoch war die Durchfallsrate auch höher.
> da die frau aufs auto angewiesen ist (=land), kann sie aber nicht mit dem bus fahren.
Ja wenn wir heute noch Nahversorger hätten, dann bräuchte sie nicht
pendeln. Ich glaube wenn wir das Problem auch noch miteinbeziehen
schmeißens uns aus a.v.b raus *duckundrenn*
> d.h. auf das einzige was die frau reagiert sind "gefahr", und wenn man diese und _nur_ diese, als
> solche kennzeichnet, würde das sinn machen. man hat aber meiner meinung BÜ herabgestuft.
Jetzt muß ich aber erwähnen, daß Du selber gemeint hast:
> 11 der genannten Dinge sind auch da, wenn kein Zug kommt, bringen
> also keine Information außer "Gefahrenstelle"
Und damit schließt sich der Kreis, es sind zu viele untaugliche Leute
mit Fahrzeugen bewaffnet. Da könnte man schlicht nur entgegenwirken,
indem man erst gar keinen Lappen ausstellt oder diesen lebenslang
entzieht sobald man auffällig wird. Falsches Verhalten an einer
Eisenbahnkreuzung ist IMHO höchst auffällig da der Ernst einer solchen
nicht begriffen wurde.
Und selbst solche kenne ich, wo auf der Bundesstraße die Baken
angebracht sind, nur mit einem Pfeil versehen, für welche Relation der
gilt.
Oder dort gibt es große Schilder, die den werten Autofahrer aufmerksam
machen, dass beim Abbiegen was anders ist als sonst.
Ich glaub mich erinnern zu können, dass man auf die 240m Baken
verzichten kann, wenn der Platz nicht ausreicht... Bzw. dass der Abstand
der Baken verringert sein kann, dann ist der Abstand zum BÜ aber auch
auf den Baken draufgeschrieben.
Also so is es auch wieder nicht!
--
lg jakob
> Alleine die heute
> übliche PC Prüfung ist ein blanker Wahnsinn. Das ist gezielt auf
> auswendig lernen und durchkommen.
Allerdings. Da kann man gar nicht (nur) sinnerfassend lernen, weil
manche Fragen so komisch gestellt sind, daß einem nicht viel anderes
übrig bleibt als sie auswendig zu lernen.
Ich habe in den Theoriestunden immer das Gefühl gehabt alles zu
verstehen, aber die Prüfungssimulation war dann der Hammer.
Gescheiter hab ich mich nach dem Lernen mit CD nicht gefühlt.
OT: Ähm, gerade deshalb müsstest du dein Motorrad sofort verkaufen, denn
selbst bei defensiver und umschauender Fahrweise bist du bei Fehlern
anderer um ein Vielfaches eher aufgeschmissen als im Auto.
"Markus Blümel" <markus....@telering.at> schrieb
> Jedenfalls tendieren die Medienberichte nach und nach die
> Verantwortung den ÖBB zuzuschieben, als sie bei den offenbar
> unaufmerksamen Autofahrern zu suchen. Oder es ist - im Falle von
> gesicherten Bahnübergängen - einfach das blinde Verlassen auf die
> Technik. Wer aber per STOP-Tafel/Andreas-Kreuz gesicherte
> Bahnübergänge einfach so überfährt, - sorry - verdients ned anders.
ich oute mich jetzt nur ungern als kroneleser, weil ichs an und für sich nur
am wc tu... ;-) aber da wären doch auch noch diese uraltübergänge...
steyregg oder wo das war... ich fahr selber seit kurzem wieder mit dem zug
auf einer nebenbahn --- schärding-attnang und auch hier gibts noch
bahnübergänge, die von hand bedient werden, zwar schranken haben aber nur
mit einem läutwerk gesichert sind.
das find ich vor allem interessant, weil ich mich nicht erinnern kann, von
solchen bahnübergängen je in der fahrschule gehört zu haben und das ist auch
schon wieder über 7 jahre her... was ich damit sagen will: es ist ganz
"witzig", wenn wie im kronebericht immer wieder fahrzeuge zwischen den
bahnübergängen eingeschlossen werden, weil die das läuten nicht gehört haben
oder halt die musik zu laut gehört haben und dann der schranken zugeht. aber
warum bitte gibt es sowas überhaupt noch... ist da das personal nicht
teurer, als solche übergänge mit einem lichtsignal zu sichern?
Aber so plötzlich von 2006 auf 2007? Nein, das ist ein schleichender
Prozess, mögliche Gründe wurden hier zu Hauf angeführt. Aber kannst du
erklären, warum diese massive Steigerung von 2006 auf 2007? Und warum die
Jahre zuvor die Zahlen in etwa konstant waren, obwohl diese Effekt schon
seit langem bekannt sind?
>
>"Johann Mayerwieser" <johann.ma...@gmail.com> schrieb im Newsbeitrag news:qhm0j39k7mmvs9sn1...@4ax.com...
>> Darum kurze Führerscheinabnahmen (1-4 Wochen) bei diversen Delikten
>> (um > 20 zu schnell, bei Rot indie Kreuzung, Zebrastreifen,
>> Bahnübergang und was noch so ist.
>
>dem kann ich mich anfreunden, nur wirst du damit das problem, dass rotlicht übersehen wird nicht lösen.
>den zusammenhang strafen erhöht die aufmerksamkeit (langfristig) kann ich nicht folgen.
Es geht nicht um Strafen erhöhen, es geht darum, überhaupt zu strafen,
aber nicht mit 20 Euro. Es ist kaum mehr Verkehrskontrolle zu sehen,
damit lässt man öfters 13 gerade sein.
Ich glaub auch nicht, dass da das Rotlicht übersehen wurde, sondern:
es geht sich schon aus - aus.
Liebe Grüße
Hannes
--
Für persönliche Nachricht Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff einfügen.
Mit 1 Jahr geht es nicht um einen Rotlichtverstoß, sondern darum, den
Bestraften davon abzuhalten sich zu denken: In den 14 Tagen wird mich
schon keiner erwischen und deshalb Schwarz zu fahren.
Wenn man unauffällig fährt und kein aufgemotztes Auto hat, stehen die
Chancen gut, das ganze Autofahrerleben lang nie den Führerschein herzeigen
zu müssen.
konstant? von 2002 auf 2003 gabs fast eine verdoppelung!
kann man für so kurze zeitabschnitte effekte bekanntgeben?
wär aber interessant.
weiters interessant, dass die anzahl der unfälle konstant zurück gegangen ist (wäre, quelle?)!
werner
fahre auch auto, bahn und motorrad.
spez. beim motorrad:
ein fehler des anderen kann auch deiner sein!
trotzdem _kannst_ schnell damit fahren, oder langsam und unsicher, zeigt sich grad beim motorradfahren.
wos irgendwie geht (terminlich etc.) fahre ich bahn.
werner
er hat nicht geschrieben, dass es sicherer ist, sonderen, dass er (un)sicherheit im straßenverkehr "bewußter" erlebt, sorry erfährt.
und als motorradler lernst das sehr schnell, mit fehler des anderen zu fahren.
seltsamerweise kann ich diesen effekt bei radlfahrer nicht erkennen. da gibts fast ein pochen auf recht.
aber wurscht gehört nicht hier her.
werner
da bin ich bei dir. es ist ein grundfehler.
natürlich macht den auslösenden der einzelne, dass ist aber immer so.
es bricht nie die (eisenbahn)brücke sondern ein einzelteil davon.
> regelrecht durch die Führerscheinprüfung geschoben. Alleine die heute
> übliche PC Prüfung ist ein blanker Wahnsinn. Das ist gezielt auf
> auswendig lernen und durchkommen. Ob man die Dinge, wie
> Sicherungseinrichtugnen einer Eisenbahnkreuzung, auch verstanden hat
> interessiert heute keinen mehr. Den Prüfer hat das dereinst aber auch
> interessiert, jedoch war die Durchfallsrate auch höher.
>
> > da die frau aufs auto angewiesen ist (=land), kann sie aber nicht mit dem bus fahren.
>
> Ja wenn wir heute noch Nahversorger hätten, dann bräuchte sie nicht
> pendeln. Ich glaube wenn wir das Problem auch noch miteinbeziehen
> schmeißens uns aus a.v.b raus *duckundrenn*
bin schon weg.
> > d.h. auf das einzige was die frau reagiert sind "gefahr", und wenn man diese und _nur_ diese, als
> > solche kennzeichnet, würde das sinn machen. man hat aber meiner meinung BÜ herabgestuft.
>
> Jetzt muß ich aber erwähnen, daß Du selber gemeint hast:
>
> > 11 der genannten Dinge sind auch da, wenn kein Zug kommt, bringen
> > also keine Information außer "Gefahrenstelle"
und weiter ...
> Und damit schließt sich der Kreis, es sind zu viele untaugliche Leute
> mit Fahrzeugen bewaffnet. Da könnte man schlicht nur entgegenwirken,
> indem man erst gar keinen Lappen ausstellt oder diesen lebenslang
> entzieht sobald man auffällig wird. Falsches Verhalten an einer
> Eisenbahnkreuzung ist IMHO höchst auffällig da der Ernst einer solchen
> nicht begriffen wurde.
ja du kannst versuche probleme (unkraut) bei der wurzel packen, oder bei der blüte.
"unkraut" wirst immer wieder haben, aber bei der wurzel ist es effizienter.
bitte jetzt nicht auf das vorrige beispiel referenzieren!
werner
ohne schauen. das ist kamikaze ;-)
werner
> Aber so plötzlich von 2006 auf 2007? Nein, das ist ein schleichender
> Prozess, mögliche Gründe wurden hier zu Hauf angeführt. Aber kannst du
> erklären, warum diese massive Steigerung von 2006 auf 2007? Und warum die
> Jahre zuvor die Zahlen in etwa konstant waren, obwohl diese Effekt schon
> seit langem bekannt sind?
Wenn ich anfange da eine Erklärung, mehr eine Theorie, zu liefern,
bekomme ich wohl den Titel "a.v.b-Voodoopriester".
Um es trotzdem anzudeuten eine Gegenfrage: Warum wirft sich das Getier,
speziell das Geflügel, 2005 und auch 2007 so gehäuft vor die Fahrzeuge
(windschutzscheibe), während die anderen Jahre praktisch nix los war?
Seit 2000 bin ich beruflich im Verkehr unterwegs, und die Häufung in
diesen beiden Jahren fällt nicht nur mir auf (2-3 Vögel pro Jahr gegen
2-3 pro Monat ist auffällig).
> ich oute mich jetzt nur ungern als kroneleser, weil ichs an und für sich
> nur am wc tu... ;-)
Jeder hat seine Fehler :-D
> die von hand bedient werden, zwar schranken haben aber
> nur mit einem läutwerk gesichert sind.
>
> das find ich vor allem interessant, weil ich mich nicht erinnern kann,
> von solchen bahnübergängen je in der fahrschule gehört zu haben und das
> ist auch schon wieder über 7 jahre her...
Vor zwei Jahren, beim Motorradschein, hab ich noch von diesen Läutwerken
(haben oft auch die drei rotierenden Löfferl dabei) gehört.
> ...immer wieder fahrzeuge
> zwischen den bahnübergängen eingeschlossen werden, weil die das läuten
> nicht gehört haben oder halt die musik zu laut gehört haben und dann der
> schranken zugeht. aber warum bitte gibt es sowas überhaupt noch... ist
> da das personal nicht teurer, als solche übergänge mit einem lichtsignal
> zu sichern?
Stop! Eingeschlossene Fahrzeuge gibt es, ist richtig. Dabei handelt es
sich um Anlagen mit Vollschranken (ein Langer Schlagbaum der die ganze
Fahrbahn absperrt), wo beide gleichzeitig runtergehen - jedoch, so viel
Angst vor einem Schranken, daß ich stehenbleib? Ich weiß net...
Die Besetzten Anlagen sollten in der Beziehung unfallfrei sein, der
Schrankenwärter muß doch erst die Anlage als gesichert melden, oder irre
ich mich?
>Stop! Eingeschlossene Fahrzeuge gibt es, ist richtig. Dabei handelt es
>sich um Anlagen mit Vollschranken (ein Langer Schlagbaum der die ganze
>Fahrbahn absperrt), wo beide gleichzeitig runtergehen
Sind im Allgemeinen geteilte Schranken, wo jeder nur eine
Fahrbahnhälfte absperrt und die versetzt schließen (die
Ausfahrtsschranke beginnen erst zu schließen, wenn die
Einfahrtsschranken zu sind. Vollschranken mit nur einem Schlagbaum
werden IMHO heutzutage nicht mehr genehmigt.
> - jedoch, so viel
>Angst vor einem Schranken, daß ich stehenbleib? Ich weiß net...
Wie schon oft geschrieben, die haben eine Sollbruchstelle und sind mit
einem Auto leicht zu durchbrechen, wobei am Auto relativ wenig Schäden
entstehen sollten.
>
>Die Besetzten Anlagen sollten in der Beziehung unfallfrei sein, der
>Schrankenwärter muß doch erst die Anlage als gesichert melden, oder irre
>ich mich?
Nicht unbedingt. Da gab es früher (vor 30 Jahre und mehr) immer wieder
Unfälle, weil der Schranken nicht geschlossen war.
>>
>> Ich glaub auch nicht, dass da das Rotlicht übersehen wurde, sondern:
>> es geht sich schon aus - aus.
>
>ohne schauen. das ist kamikaze ;-)
Wie man sieht: Ja
Die Leut unterschätzen die Geschwindkeit von Zügen und dann gibts noch
eine Sache, die aber nicht nur auf Bahnübergängen zum Tragen kommt,
sondern auch beim Überholen, Stoptafeln etc:
Es gibt einen Unterschied zwischen
1) Ich seh nichts kommen und
2) Ich seh, dass da nichts kommt.
1) Ich schau nach rechts und links und seh keinen Zug/kein Auto und
fahr los ungeachtet der einsehbaren Strecke - dann kann da was kommen,
was man "übersehen" hat
2) Ich schau, ob ich
a) die Strecke so weit wie nötig einsehe, und
b) auf dieser Strecke kein Fahrzeug kommt.
2) heißt aber beim Überfahren eines mit Rot-Licht gesperrten
Bahnüberganges:
Bahnübergang ca. 10 m breit, Fahrzeuglänge 5 m ergibt 15 m für den
absoluten Gefahrenraum, Geschwindigkeit 30 km/h (man fährt ja
verantwortungsbewusst und rast nicht am Bahnübergang),
Aufenthaltsdauer im Gefahrenraum ca. 3 Sekunden.
Zuggeschwindigkeit: 100 km/h, d.h. 30 m/sek oder 90 m/3 Sekunden.
Selten, dass man bei einem Bahnübergang 200 m Sicht jeweils nach links
und nach rechts hat. Und die braucht man, wenn man vor dem BÜ stehen
bleibt um zu schauen, ob ein Zug kommt.
Was willst mehr?
>> Die Besetzten Anlagen sollten in der Beziehung unfallfrei sein, der
>> Schrankenwärter muß doch erst die Anlage als gesichert melden, oder irre
>> ich mich?
>
> Nicht unbedingt. Da gab es früher (vor 30 Jahre und mehr) immer wieder
> Unfälle, weil der Schranken nicht geschlossen war.
AFAIK gehen/gingen Schrankenwärter vom Fahrplan aus und schließen danach
die Eisenbahnkreuzung. Ist das geschehen wird telefonisch dem
Fahrdienstleiter die Sicherung der Eisenbahnkreuzung gemeldet. Wenn eine
Fahrt außerplanmäßig stattfindet oder sonst nicht dem Fahrplan
entspricht wird/wurde der Wärter telefonisch verständigt.
Kann also nur ein Fehler in dieser Kette sein, sonst ein deppensicheres
System, da die Zugfahrt ohne Meldung nicht stattfinden dürfte.
In solchen Fällen sind die Züge vor Zulassung der Fahrt mit der
voraussichtlichen Ab- oder Durchfahrtszeit vorauszumelden. Wenn zB die
FahrdienstleiterIn vorausmeldet "Zug 1234 vsl. durch 16", bestätigt die
SchrankenwärterIn mit "Verstanden" und das Hauptsignal kann auf Frei
gestellt werden. Fährt der Zug bis zur EK noch 10 Minuten, und muss
diese zB 3 Minuten vor der Zugfahrt gesichert werden, wartet die
SchrankenwärterIn noch 6 Minuten und beginnt dann erst, die Schranken zu
schließen. Vergisst sie während dieser Zeit darauf, kann der Zug
normalerweise nicht mehr angehalten werden.
> Konstengünstiger hin oder her, allfällige Mittel für die Um- und
> Ausrüstung aufgrund neuer Vorschriften, darf sicherlich wieder
> zum guten Teil die Bahn tragen.
Eh klar, es handelt sich schliesslich
um "Eisenbahnunfaelle".
*ggg* || :-(
Clemens
>"Die Kosten für die Installation der Lights bei einer Eisenbahnkreuzung
>liegen bei rund 15.000 Euro. Produziert werden die Lane-Lights von einer
>burgenländischen Firma. [...] Man habe den zuständigen Behörden
>vorgeschlagen bei allen Hot-Spots, die mit einer Lichtzeichenanlage
>ausgestattet sind, dieses zusätzliche Sicherheitsmerkmal zu
>installieren."
Wem gehört die Firma?
>"Die Kosten für die Installation der Lights bei einer Eisenbahnkreuzung
>liegen bei rund 15.000 Euro. Produziert werden die Lane-Lights von einer
>burgenländischen Firma. [...] Man habe den zuständigen Behörden
>vorgeschlagen bei allen Hot-Spots, die mit einer Lichtzeichenanlage
>ausgestattet sind, dieses zusätzliche Sicherheitsmerkmal zu
>installieren."
>
Wieviele ungesicherte bahnübergänge könnte man um dieses Geld mit
Lichtanlagensicherung ausrüsten?
Nun, bei der burgenländischen Firma kann es sich eigentlich nur um die
Fa. Swarco mit Sitz in Wattens handeln.
Die hat ganz sicher nichts mit der Fa. Swarovsky, Wattens, zu tun.
Selbige hat auch sicher kein Naheverhältnis zu einem gewissen Herrn
Grasser hat, der auch überhaupt nie etwas mit der Besetzung der
Vorstands- und Aufsichtsratspositionen der verschiedenen
ÖBB-Gesellschaften hatte.
Ist ja alles nur ein blöder Zufall...
lg, BS
> Wo gibts denn noch eigene Schrankenposten?`
Soweit ich weiß, gibt es zB. auf der FJB zwischen Absdorf-Hippersdorf
und Sigmundsherberg noch einige.
> Nun, bei der burgenländischen Firma kann es sich eigentlich nur um die
> Fa. Swarco mit Sitz in Wattens handeln.
Wattens und im Burgenland? Verrennst Dich da net in eine
Verschwörungstheorie?
Anmerkung: Ich habe keine Ahnung wer die Dinger herstellt. Ich frage
mich nur was man im Winter macht. Mit dem Schneepflug die schönen
Lanelights ausgraben? Kerzen drüberstellen? Fragen über Fragen...
> Wo gibts denn noch eigene Schrankenposten?
Steirische Ostbahn hat welche, im Ennstal wird auch noch einiges
gekurbelt, wer bietet mehr?
> Wattens und im Burgenland?
*Firmensitz* in Wattens.
--
Die logische Folge von Frage und Antwort wird auf den Kopf gestellt.
> Was ist an TOFU-Postings so ärgerlich?
>> TOFU-Postings verfassen.
>>> Was ist eine der schlechtesten Angewohnheiten im Usenet?
>Branko Simic wrote:
>
>> Nun, bei der burgenländischen Firma kann es sich eigentlich nur um die
>> Fa. Swarco mit Sitz in Wattens handeln.
>
>Wattens und im Burgenland? Verrennst Dich da net in eine
>Verschwörungstheorie?
Der generelle Firmensitz ist in Wattens, aber die SWARCO FUTURIT
Verkehrssignalsysteme GesmbH sitzt in Neutal im Burgenland.
Lustigerweise in der Manfred-Swarovski-Straße 1...
>Anmerkung: Ich habe keine Ahnung wer die Dinger herstellt.
Wird schon die Swarco Futurit sein...
http://www.leitbetriebe.at/burgenland/lb_index.asp?nk=swarco&nam=Swarco%20Futurit%20GmbH
>Ich frage
>mich nur was man im Winter macht. Mit dem Schneepflug die schönen
>Lanelights ausgraben? Kerzen drüberstellen? Fragen über Fragen...
Ach, die lässt man dann halt einfach durchleuchten, dann schmilzt der
Schnee doch eh von selbst...
lg
Wolfgang
--
Das Problem ist oft, dass die Anbieter gar nicht wissen, was sie anbieten
wollen, könnten oder sollten und die resultierende Inhaltslosigkeit dann
hinter einer bunten Fassade kaschieren. Christoph Päper in dciwam
Neu: http://www.traumrouten.com/Content.Node/motorraeder/honda/hornet-600.php
Ist zwar auch steirische Ostbahn aber schönes Beispiel. Beim Grazer
Ostbahnhof bei der Frölichgasse ist auch noch ein Schrankenposten.
Ich denke mir der ist dort weil es genug Leute gibt die dort auf den
Gleisen stehen wenn die Ampel an der folgenden Kreuzung rot ist.
Wer das macht ist aber selber schuld, wenn was passiert - sorry. Nicht
umsonst lernt man in der Fahrschule - zumindest ich hab das noch gelernt
- dass man eine Bahnübersetzung erst dann Befahren darf, wenn man sich
sicher ist das man in einem Zug drüber kommt. Gilt übrigens auch für
Kreuzungen, aber wer hält sich heute schon noch an Regeln :-(
lg Georg
--
Georg Hofer
GRAZ
> Wer das macht ist aber selber schuld, wenn was passiert - sorry. Nicht
> umsonst lernt man in der Fahrschule - zumindest ich hab das noch gelernt
> - dass man eine Bahnübersetzung erst dann Befahren darf, wenn man sich
> sicher ist das man in einem Zug drüber kommt. Gilt übrigens auch für
> Kreuzungen, aber wer hält sich heute schon noch an Regeln :-(
Was ist auch die blöde Eisenbahn im weg :-(
Selbiges Trauerspiel ist auch immer wieder bei der Nordeinfahrt von Graz
zu bewundern - wie beharrlich da die Andreaskreuze ignoriert werden.
Dabei lernt man das auch heute noch in der Fahrschule: Gleise *sind
unter allen Umständen* freizuhalten.
Das ist die einzige Verbesserung unserer LZAs ggü. vielen deutschen
Modellen.
Dennoch fand ich das doppelte Blinklicht besser, was die Erregung von
Aufmerksamkeit betrifft.
lg, BS
0,10 - 0,15 etwa.
lg, BS
zumal hier zu wählen gilt, jemanden von staatlicher Seite zu seiner
eigenen Sicherheit au dem Verkehr zu ziehen, oder warten, bis sich der
nächste von selbst (dafür endgültig) aus dem Spiel nimmt.
lg, BS