> warum wird die Badner Bahn nicht mit auf die Trasse der U6 gelassen und
> bis zum Westbahnhof durchgebunden. Waere doch auch fuer das Liniensignal
> U7 gut. Die Kosten waeren doch gering.
Sowas wird es in Wien nie und nimmer geben. Dazu sind die
verantwortlichen Entscheidungstraeger (meistens Politiker, aber auch
Kreise bei den WVB) viel zu dumm. Im Moment werden neue U-Bahn
Teilstrecken nur gebaut, damit man wieder einmal mehr U-Bahn hat.
Alternativloesungen, welche nicht nur kostenguenstiger sondern auch fuer
die Fahrgaeste besser waeren, werden nicht einmal ansatzweise
diskutiert. Man denkt nicht einmal daran, Planungsfehler der
Vergangenheit zu mindern, indem man jetzt vorsichtiger ist. Eher das
Gegenteil ist der Fall.
Ich habe auch gelesen, dass sogar das Verbindungsgleis von der U6 zur
WLB so gut wie gar nicht benutzt wird (ist fuer Betriebsfahrten
vorgesehen). Vielleicht hat man Angst dass jemand auf die Idee kommt,
dass so ein Betrieb gar funktionieren koennte?
Ausserdem, wo kommen wir denn da hin? Dann waere die U6 gar keine U-Bahn
("offizielle" Bezeichung: U-Bahn mit Oberleitungsbetrieb, aber doch von
den WVB und den Politikern amtlich zur "Voll U-Bahn" erklaert) mehr, und
wir muessten hier in Wien auch die Grundsatzdiskussion anfangen, was ist
eine U-Bahn und was nicht. Noch dazu wuerden hier 2 Linien auf EINER
U-Bahnstrecke zu fahren, was es nicht geben darf (und schon gar nicht
wenn eine davon nicht einmal eine WVB Linie ist, und keine U-Bahn auch
noch dazu ...). Die WVB sind einfach zu bloed dafuer. Darum baut man
auch die Verlaengerung der U2 nach Stadlau ueber die Donau vom
Schottenring weg, obwohl eine Abzweigung von der U3 in Erdberg weitaus
guenstiger gewesen waere. Die Folgen sind, dass die U2 teilweise durch
fast unbewohntes Gebiet faehrt (die Verlaengerung bis Prater haette hier
vollauf genuegt), und man noch dazu eine Betriebsgleisverbindung in der
Relation braucht (vom Stadion nach Erdberg, zum Betriebsbahnhof der U3),
wo die U3 ohnehin vorgesehen waere. Genauso unnoetig ist bei der U1
Verlaengerung Nord das Stueck nach der Rennbahnsiedlung; dort haette die
Strassenbahn vollauf genuegt.
Wien ist einfach anders ... anscheinend treffen hier Geistesgestoerte
die Entscheidungen, und winden sich dann noch aus der Verantwortung.
Gruesse, Edwin.
--
Edwin Cikan (Vienna, Austria); ICQ #7884088
e-mail: ci...@tbxa.telecom.at, TELEBOX: cikan, GeoMail: TBXA:CIKAN
X.400: C=AT;ADMD=ADA;PRMD=TELEBOX;S=CIKAN;
Telex: 75312389=ec a, FAX: (+43 1) 546800109
>warum wird die Badner Bahn nicht mit auf die Trasse der U6 gelassen und
>bis zum Westbahnhof durchgebunden. Waere doch auch fuer das Liniensignal
>U7 gut. Die Kosten waeren doch gering.
1. Ausrede: die Garnituren sind zu schmal.
2. Ausrede: Liniengabelungen funktioniern nicht.
3. Ausrede: die WLB dürfen WL-Linien nicht benutzen
4. Ausrede: die Bezeichnung U7 war immer für die Strecke
Floridsdorf-Kagran-Stadlau vorgesehen.
-H
--
The Vienna Subway: http://aardvark.magnet.at/metro/
Public PGP key available from http://pgp5.ai.mit.edu/
Aus dem einfachen Grund, das Die U-Bahn und Die Lokalbahn einerseits 2
verschiedene Unternehmen sind und andereseits du dann die größten Probleme
mit den FAhrgäste hast, denn die Badnerbahn hat nur ca die knapp hälfte vom
Fassungsvolumen einer U-Bahn und dann sieht der Wiener nur, da stehet ein
Zug und will einsteigen. Vielleicht ist das in Deutschland anderes. Auf alle
Fälle würde der Betrieb Aufgrund des FG-AUfkommen zusammenbrechen.
Karl
>
>Aus dem einfachen Grund, das Die U-Bahn und Die Lokalbahn einerseits 2
>verschiedene Unternehmen sind
Wer bekommt eigentlich jetzt (oder hat schon bekommen) die
Aktienmehrheit (AFAIK in der 90 - 95 % Gegend) der WLB AG ?
Die Stadtwerke Holding AG oder die Wiener Linien GmbH & Co KG ?
Mit anderen Worten: ist die Lokalbahn eine Schwester oder eine Tochter
der U-Bahn ? Abgesehen davon fährt die Badner jetzt auch schon auf
Gleisen der Wiener Linien.
>und andereseits du dann die größten Probleme
>mit den FAhrgäste hast, denn die Badnerbahn hat nur ca die knapp hälfte vom
>Fassungsvolumen einer U-Bahn und dann sieht der Wiener nur, da stehet ein
>Zug und will einsteigen.
Der Badner Bahn würde ich eigentlich zutrauen, von 4 Wagen Zügen an
geeigneter Stelle einen oder zwei Wagen abzuhängen, etwa am Stadtrand
in Inzersdorf oder nach der Shopping City Süd.
Das ist natürlich noch ein Grund für Politiker dagegen zu sein, die
Shopping City Süd wird mit Öffis leichter erreichbar.
>Vielleicht ist das in Deutschland anderes.
Deutschland ???
Wien ist anders !
Andreas, U6 Stammkunde
> Aus dem einfachen Grund, das Die U-Bahn und Die Lokalbahn einerseits 2
> verschiedene Unternehmen sind und andereseits du dann die größten Probleme
> mit den FAhrgäste hast, denn die Badnerbahn hat nur ca die knapp hälfte vom
> Fassungsvolumen einer U-Bahn und dann sieht der Wiener nur, da stehet ein
> Zug und will einsteigen. Vielleicht ist das in Deutschland anderes. Auf alle
> Fälle würde der Betrieb Aufgrund des FG-AUfkommen zusammenbrechen.
>
> Karl
So bloed sind doch die Wiener hoffentlich nicht, dass sie die Badner Bahn nicht
von der U6 unterscheiden koennen, noch dazu wenn die Fahrziele verschieden sind!
Und wenn ein Zug voll ist, wartet man eben auf den naechsten, so wie man das
immer machen muss...
Dietmar Trummer
Und die in den Stationen dazwischen haltenden regulären
U6-Züge, die beamst du weg wie James Bond?
Denk ein bissel mit.
Michael
Die jetzigen Serie-100 Waegen (8-Achser) sehen zwar so aus, als waeren sie
eine "Abart" der auf der U6 eingesetzten E6, es gibt jedoch sehr wohl
Unterschiede.
Die Stufen sind anders als beim E6, die unterste Stufe liegt tiefer als die
des E6. Mit einer Platte so wie bei den E6 gibt es
erstens Probleme auf der U6, da diese Platte dann vermutlich tiefer als der
Bahnsteig laege
zweitens Probleme auf der Aussenstrecke, da dort die Bahnsteige genau in
Hoehe der untersten Stufe sind. Ok. Umbau dieser Bahnsteige auf U6-Profil
waere moeglich, eventuell ein bisschen niedriger, da auf der
Ueberlandstrecke ja auch Vollprofilzuege unterwegs sind.
Das Fahren als "Schnellzug", also durchfahren, das Du an anderer Stelle
erwaehnst, halte ich nicht fuer durchfuehrbar (Stau).Ich glaube auch nicht,
dass die U6 noch weitere Zuege vertraegt.
<UTOPIE> Da faellt mir ein, ich habe auch mal daran gedacht, die Badner
ueber Phil.bruecke, Laengenfeldgasse und dann ueber die U4 ohne Halt zum
Karlsplatz. Waere technisch interessant gewesen. Zwei verschiedene Strom
und Signalsysteme (Wiener U-Bahn Zuege koennen naemlich die Stromschiene
kurzschliessen, dann geht das Tunnellicht an und dann erst duerfen die
Fahrgaeste in den Tunnel aussteigen, das muessten die Badner wahrscheinlich
dann auch koennen ...)</UTOPIE>
<REALISTISCHER> Aber eine strassenfreie Verbindung von Phil.bruecke
parallel zur Suedbahn bis Matzleinsdorferplatz und dann ab in den
Strab-Tunnel ... Und die Verlaengerung des Strab-Tunnels in der Wiedner
Hauptstrasse bis Karlsplatz oder sogar weiter ...</REALISTISCHER>
--
Liebe Gruesse
Clemens
Horst Prillinger schrieb:
> >warum wird die Badner Bahn nicht mit auf die Trasse der U6 gelassen und
> >bis zum Westbahnhof durchgebunden. Waere doch auch fuer das Liniensignal
> >U7 gut. Die Kosten waeren doch gering.
>
> 1. Ausrede: die Garnituren sind zu schmal.
>
> 2. Ausrede: Liniengabelungen funktioniern nicht.
>
> 3. Ausrede: die WLB dürfen WL-Linien nicht benutzen
>
> 4. Ausrede: die Bezeichnung U7 war immer für die Strecke
> Floridsdorf-Kagran-Stadlau vorgesehen.
>
Nicht schlecht, aber Tatsache bleibt, dass aufeinmal Garnituren mitlaufen die
nur 40% Kapazität der anderen haben und das schafft Probleme. Die Ausrede
beim 18G ist das auch gegeangen zaehlt nicht, da damals die Zulaufstroeme zur
Stadtbahn anders waren.
Schoene Gruesse
Christian
Ginge es unter folgenden Voraussetzungen?
1) Das Intervall der U6 bleibt gleich, es wird durch die Einbindung von
Zügen der Badner Bahn ein zusätzliche Angebot zwischen
Philadelphiabrücke und Westbahnhof geschaffen.
2) Die U 7 wird nicht als Stadt- sondern als Regionalschnellbahn
betrieben (vielleicht sollte man das Markenzeichen "U-Bahn" daher
vermeiden); Intervall: 15 bis 30 Minuten. Betriebszweck: Direktzubringer
aus dem Süden Wiens zur Westbahn. Durchfahren durch einzelne Stationen
ist natürlich illusorisch, die Péagestrecke wäre aber eh nur fünf
Stationen lang.
3) Eventuell könnte man die Wolfganggasse-Verstärker zum Westbahnhof
umdirigieren - dann würde die "U 7" aber nur mit einem Achtachser
fahren....*skeptisch*. Außerdem wäre eine Zugteilung bzw. Vereinigung
in Inzersdorf Pbf oder Schöpfwerk mit Nachfahren im Blockabstand über
ein bis zwei Haltestellen notwendig. Gefährlich kompliziert,
störungsanfällig und gewöhnungsbedürftig, vielleicht doch besser
nicht.....
Das Argument "Zwei Unternehmen auf einem Gleis, das geht nicht!" lasse
ich nicht gelten! Wem gehören denn die Straßenbahnschienen von der
Abzweigung Siebertgasse bis zur Oper? - Na eben!
Was man allerdings in so einem Fall dringend bräuchte, wäre ein
funktionierender Zugzielanzeiger, der nicht nur fröhlich leuchten
sondern auch signalisieren kann, welcher Zug kommt und in welchem
Bahnsteigabschnitt er hält.
gesendet von:
Michael Suda
Autokaderstraße 3-7/32/15
A-1210 Wien, Österreich/Austria
E-Mail-Adressen:
michae...@blackbox.at (privat)
michae...@bka.gv.at (Büro)
michae...@magnet.at (WWW, Usenet-Replies)
>Ich glaube gelesen zu haben die Badner Bahn möchte neue Wagen bestellen
>und es soll der Typ T sein.
Nein, der T2300, eine schmälere Variante.
>
>So bloed sind doch die Wiener hoffentlich nicht, dass sie die Badner Bahn nicht
>von der U6 unterscheiden koennen, noch dazu wenn die Fahrziele verschieden sind!
Davon kann man leider nicht ausgehen ;-)
>
>Und wenn ein Zug voll ist, wartet man eben auf den naechsten, so wie man das
>immer machen muss...
Und das tut leider nur eine Minderheit. Da drängt man sich lieber 2
Minuten lang in den längst überfüllten Zug und vergrößert damit in
jeder Station die Verspätung noch weiter.
So viel zu "so blöd ...".
Angenehm ist's dann natürlich im nächsten Zug, der kaum 1 Minute
später da ist. Der ist praktisch leer.
--
Thomas Goettlicher - Vienna, Austria - mailto:th.goet...@gmx.net
PGP 5.5.3i: (Public Key available from key server or on request by mail)
DSS/DH FP: 8135 7CC7 8712 4241 A09F 8E2C 5BF9 BF5F 1B18 8915
RSA FP: E2BB DCAE 6C71 5258 F980 AC96 0305 B55A
>Ich glaube gelesen zu haben die Badner Bahn möchte neue Wagen bestellen
>und es soll der Typ T sein.
Genaugenommen der Typ T 2500, also einer mit geringerer Breite als der T der
U6.
mfg
Reinhard
reinsieb schrieb:
> Genaugenommen der Typ T 2500, also einer mit geringerer Breite als der T der
> U6.
Und genau wieder ein Beispiel, wie einmal mehr eine Moeglichkeit vertan
wird, in Wien ein modernes Stadtbahnsystem aufzubauen. Meiner Meinung
nach haette man zu dem Zeitpunkt, als daran gedacht wurde, den Wagenpark
der Strassenbahn mit Niederflurfahrzeugen zu erneuern, das
Strassenbahnnetz schrittweise (also immer dort wo ohnehin was umgebaut
wurde) so adaptieren sollen, dass eben Fahrzeuge wie der T auch im
Strassenbahnnetz verkehren koennen. Dann haette man die Moeglichkeit
gehabt, nicht nur auf der Strassenbahn groessere Fahrzeuge einzusetzen
(eben eine Variante des T, oder so wie der K in Koeln, usw.), sondern
auch Linien wie die U6 mit Strassenbahn und WLB - wie hier vorgeschlagen
wurde - zu kombinieren.
Die WLB haetten jetzt eben Fahrzeuge in der selben Ausfuehrung wie der T
bestellen koennen, und damit wirklich auch ein Stueck der U6 mitbenutzen
koennen (sowie auch die bestehende Stadtstrecke ueber die Strassenbahn).
Dazu muesste man eben die Strecke der Badner Bahn bis Wiener Neudorf so
ausbauen, dass hier auch 4 Wagenzuege verkehren koennen. Wenn die WVB
ein Problem haben, dass eine andere Gesellschaft die U6 Strecke
mitbenutzt, dann koennten sie ja auch umgekehrt diese Linie (Westbahnhof
- Wiener Neudorf) selbst betreiben. Aber das wird wahrscheinlich nie
Realitaet werden.
reinsieb wrote:
> >Ich glaube gelesen zu haben die Badner Bahn möchte neue Wagen bestellen
> >und es soll der Typ T sein.
>
> Genaugenommen der Typ T 2500, also einer mit geringerer Breite als der T der
> U6.
Gibts von dem Modell Bilder im Internet?
--
Realname: Peter Augustin EMail: a...@inode.at
Homepage: http://www.inode.at/ ICQ: 14338385
>> Genaugenommen der Typ T 2500, also einer mit geringerer Breite als der T der
>> U6.
>
>Gibts von dem Modell Bilder im Internet?
Ist dieses Modell ident mit dem Siemens "Combino" oder ist das was
anderes?
--
Mit freundlichen Grüßen
Bernhard
E-Mail : bern...@netway.at
URL : http://privat.schlund.de/bernhardm
ICQ # : 6479215
> Ist dieses Modell ident mit dem Siemens "Combino" oder ist das was
> anderes?
Ganz anders; naemlich eine Version des Triebwagens der Type T, welcher
auf der U6 eingesetzt wird. Und der Hersteller ist Bombardier-Rotax.
Edwin Cikan wrote:
>
> Bernhard <bern...@netway.at> wrote:
>
> > Ist dieses Modell ident mit dem Siemens "Combino" oder ist das was
> > anderes?
>
> Ganz anders; naemlich eine Version des Triebwagens der Type T, welcher
> auf der U6 eingesetzt wird. Und der Hersteller ist Bombardier-Rotax.
Die U6 hat 2 Modelle, die alten und die neuen lila-farbenen.
Bin ich jetzt schon farbenblind? Die sind doch nicht lila,
sondern silbergrau mit rotem Streifen, oder?
Michael
Ja es gibt Bilder unter http://www.wlb.at/wlb/ auf "News" anschließend
"Triebfahrzeugbestellung".
>Wie ist die Sitzanordnung im T2500 2+2 wie im T oder 2+1?
Die Sitzanordnung wird wie im T2500 2+2 sein. (wahrscheinlich recht eng). Im
mittleren Teil gibt es, anders als bei der U6 keine Einstiegsmöglichkeit.
Dafür 32 Sitzplätze (2*2*8).
>Ist dieses Modell ident mit dem Siemens "Combino" oder ist das was anderes?
Der T2500 ist von Bombardier, also etwas anderes.
Grüße
Reinhard
Nein, aber "silbergrau" wie bei der U-Bahn isses auch nicht. Ich würde
den vorherrschenden Farbton der T-Wagen als "weißgrau" oder
"schmutzigweiß" beschreiben. Wie der Farbton technisch richtig heißt,
weiß ich auch nicht. Von "lila" jedenfalls keine Spur.
>Was man allerdings in so einem Fall dringend bräuchte, wäre ein
>funktionierender Zugzielanzeiger, der nicht nur fröhlich leuchten
>sondern auch signalisieren kann, welcher Zug kommt und in welchem
>Bahnsteigabschnitt er hält.
Als WVB-ge... übter fühlte ich mich da auf der Dockland's Light Rail
in London wie im siebenten Himmel. Wirklich einmalig, diese
Zugzielanzeiger (zumindest für Leute, die nichts besseres kennen).
>> Ist dieses Modell ident mit dem Siemens "Combino" oder ist das was
>> anderes?
>
>Ganz anders; naemlich eine Version des Triebwagens der Type T, welcher
>auf der U6 eingesetzt wird. Und der Hersteller ist Bombardier-Rotax.
Ich dachte nämlich, daß die WLB die "Combinos" kaufen möchte, da die
schon heftigst probegefahren wu(e?)rden. Was wird da draus?! Wie
schaut das aus?
> Die U6 hat 2 Modelle, die alten und die neuen lila-farbenen.
Ja, aber nur ein "Modell" vom Typ T, was ich auch geschrieben habe (und
auch nicht lila).
>Ist dieses Modell ident mit dem Siemens "Combino" oder ist das was
>anderes?
Ganz was anderes.
Combino ist von Siemens, T von Bombardier.
>Die U6 hat 2 Modelle, die alten und die neuen lila-farbenen.
Lila????
> Die Sitzanordnung wird wie im T2500 2+2 sein. (wahrscheinlich recht eng). Im
>
Ists im T schon recht eng. Wer denkt sich so einen Schwachsinn aus?
--
Liebe Gruesse
Cle *sind die bloed?* mens
>
> Gibts von dem Modell Bilder im Internet?
>
-> News -> Mai 1998: Triebwagenbestellung
--
Liebe Gruesse
Clemens
> mitbenutzt, dann koennten sie ja auch umgekehrt diese Linie (Westbahnhof
> - Wiener Neudorf) selbst betreiben. Aber das wird wahrscheinlich nie
> Realitaet werden.
Weil das drauf ankommt, wer die Konzession hat. Die WVB offenbar nicht.
--
Liebe Gruesse
Clemens
>> Gibts von dem Modell Bilder im Internet?
>
>http://www.wlb.at/wlb
>
>-> News -> Mai 1998: Triebwagenbestellung
Oder auch:
http://www.transportation.bombardier.com/htmen/A5J.htm
Sehr nett und informativ übrigens, diese Bombardier-Seite!
>Ich dachte nämlich, daß die WLB die "Combinos" kaufen möchte, da die
>schon heftigst probegefahren wu(e?)rden. Was wird da draus?! Wie
>schaut das aus?
Da wurde nix draus.
Ich vermute eine Racheaktion gegen Siemens, da die den ULF gekillt haben.
Oder man wollte österreichische Arbeitsplätze unterstützen. Oder was auch
immer.
Schon ironisch: Da entwickelt SGP den ULF, und die Wiener Stadtverwaltung
drückt den Auftrag durch, damit das Produkt international bekannt wird und
auch exportiert werden kann, und dann entwickelt sich stattdessen der am
anderen Stadtende von Bombardier entwickelte T mit seinen Unterarten zum
Exportschlager...
Hab auch ein winziges Fotos in echt, also nicht gezeichnet. Habs aus dem
Web gezogen, weiss nicht mehr die URL. Ich sende es gerne per Mail zu
(18k).
--
Liebe Gruesse, Clemens
Clemens Aigner schrieb:
<REALISTISCHER> Aber eine strassenfreie Verbindung von Phil.bruecke
> parallel zur Suedbahn bis Matzleinsdorferplatz und dann ab in den
> Strab-Tunnel ... Und die Verlaengerung des Strab-Tunnels in der Wiedner
> Hauptstrasse bis Karlsplatz oder sogar weiter ...</REALISTISCHER>
>
Was bitte???? Den Rest der Wiedner Hauptstraße auch noch zerstören, reicht
nicht der Abschnitt, der jetzt schon Straßenbahnfrei ist???
--
Schürz Jakobus
Michael Pronay wrote:
>
> Peter Augustin schrieb in Nachricht
> <36B474D2...@inode.at>...
> >
> >Die U6 hat 2 Modelle, die alten und die neuen lila-farbenen.
>
> Bin ich jetzt schon farbenblind? Die sind doch nicht lila,
> sondern silbergrau mit rotem Streifen, oder?
Ich habs mir heute nochmal genau angesehen :) Auf Lila kam ich, weil die
Sitzbezüge rot sind und der Sitz selber blau ist -> lila.
Ach so, die Sitze! Und ich habe schon geglaubt, da fahren seit
neuestem einige Garnituren in Milka-Vollwerbung *;-)
Ciao
Andreas René
Gibt es eigentlich einen Grund, warum es bei den Wiener Linien solche
Vollwerbungen praktisch nie gibt? In Graz z.B. scheint das gang und
gebe zu sein.
Ich glaube, die wenigsten wären dadurch gestört und Geld braucht der
Betrieb ja sowieso immer.
Die Werbung mit den kleinen Schildern am Dach der Straßenbahn gibts
scheinbar auch schon länger nicht mehr. Gibt es da wirklich keine
Interessenten?
Vielleicht hätte man uns so die letzte Tariferhöhung ersparen können?
Wolfgang
--
Wolfgang Faber <URL:http://www.dbai.tuwien.ac.at/staff/faber/>
Dann wären die alten Granituren also hölzern ... ;-)
M.
Michael Pronay wrote:
> >Ich habs mir heute nochmal genau angesehen :) Auf Lila kam
> >ich, weil die Sitzbezüge rot sind und der Sitz selber blau
> >ist -> lila.
>
> Dann wären die alten Granituren also hölzern ... ;-)
Definitly!
<oberlehr>
Definit_e_ly!
</oberlehr>
M.
Angeblich war es ein befehl von Helmut Zilk.
Er wollte die Straßenbahn nicht durch Werbung verschandelt.
Sie sollte in den typischen Wiener Farben rot-weiß fahren.
Das man natürlich mit dem Geld viele Preiserhöhungen sich erspart hätte das
sagt keiner.
mfg
Christian Knop
http://members.teleweb.at/cknop/
Wolfgang Faber schrieb in Nachricht <796pbv$t4c$1...@news.tuwien.ac.at>...
> Was bitte???? Den Rest der Wiedner Hauptstraße auch noch zerstören, reicht
> nicht der Abschnitt, der jetzt schon Straßenbahnfrei ist???
>
Wieso zestoeren? Eine attraktive Tramway ist doch nichts
wiednerhauptstrassenzerstoerendes. Warten an der Haltestelle ohne
Witterungseinfluessen. Ungestoert von den Blechdosen. Kuerzere Fahrzeiten.
Beste Traktion bei jeder Wetterlage.
--
lg
Cle *erklaer mal genauer* mens
[Verlängerung des Ustrab-Tunnels zum Karlsplatz]
> Wieso zestoeren? Eine attraktive Tramway ist doch nichts
> wiednerhauptstrassenzerstoerendes. Warten an der Haltestelle ohne
> Witterungseinfluessen. Ungestoert von den Blechdosen. Kuerzere Fahrzeiten.
> Beste Traktion bei jeder Wetterlage.
Nimm Dir einmal ein Stündchen Zeit und schau Dir die Wiedner
Hauptstraße im 5. (straßenbahnfrei) und im 4. (Tramway an der
Oberfläche) an. Sollte Dir das bei diesem Wetter zu ungemütlich
sein, gleich vorweg: praktisch genau ab der Stelle, wo die
Tramway in den Untergrund abtaucht, beginnt die Wiedener
Hauptstraße zu veröden. Kaum mehr Geschäfte und die wenigen
verbleibenden sind alles andere als attraktiv. Ein Queren der
Straße ist praktisch nur an den weit auseinanderliegenden Ampeln
möglich. Den Teil im 4. kannst Du jedoch witterungsgeschützt aus
der Tramway erkunden.
Ich wäre dafür, den 62er und 65er wieder oberirdisch zu führen.
> Warten an der Haltestelle ohne Witterungseinfluessen
Großzügig dimensionierte Wartehäuschen tun es auch
> Ungestoert von den Blechdosen.
Fuzo Wiedner Hauptstraße
> Kuerzere Fahrzeiten.
Die Du durch die langen Zugangswege mehr als verlierst.
> Beste Traktion bei jeder Wetterlage.
Wäre für jede Tramway eine Riesenschande, wenn Sie nur
unterirdisch fahren könnte.
Ciao
Andreas René
>> Warten an der Haltestelle ohne Witterungseinfluessen
>
>Großzügig dimensionierte Wartehäuschen tun es auch
Wo gibt's denn die in Wien ?
>Fuzo Wiedner Hauptstraße
[X] Dafür !
>> Kuerzere Fahrzeiten.
>
>Die Du durch die langen Zugangswege mehr als verlierst.
Denke ich auch. Den Gleiskörper von Autos freizumachen ist billiger
und bringt insgesamt mehr. Wie Du ganz richtig bemerkt hast, dauert ja
der Zugang in unterirdische Stationen doch deutlich länger. Das geht
zwar nicht überall, aber sicher noch an deutlich mehr Stellen als es
heute praktiziert wird.
Ich fahre zwar gern und viel mit der U-Bahn, aber die kann ihre
Vorteile eben vor allem auf längere Strecken ausspiele und da spielt
dann der verlängerte Zugangsweg auch nicht mehr die große Rolle.
--
Thomas Goettlicher - Vienna, Austria - mailto:th.goet...@gmx.net
PGP 5.5.3i: (Public Key available from key server or on request by mail)
DSS/DH FP: 8135 7CC7 8712 4241 A09F 8E2C 5BF9 BF5F 1B18 8915
RSA FP: E2BB DCAE 6C71 5258 F980 AC96 0305 B55A
[über die Vorteile einer "Straßenbahn" auf Maulwurfsniveau, hier
gekürzt]
>Beste Traktion bei jeder Wetterlage.
Jessas!!
Wie macht das bloß die U1 zwischen der Reichsbrücke und Kagran?
Na, da müß' ma halt demnächst auch.... Geld spuid ja bekanntlich ka
Rolle, weil mir san d'Hauptstadt und ned a so!
(Dialekt-Afficionados mögen die behelfsmäßige Transkription verzeihen,
aber ich arbeite noch an der Umstellung von Floridsdorferisch auf
Dornbacherisch!)
gesendet von:
Michael Suda
Promenadegasse 11-13/1/5
A-1170 Wien, Österreich/Austria
> >Beste Traktion bei jeder Wetterlage.
> Wie macht das bloß die U1 zwischen der Reichsbrücke und Kagran?
Und die U4 zwischen ... ...
Ich bin nicht unbedingt ein so starker Verfechter fuer die U-Strab, wie es
vielleicht hier ruebergekommen ist. Nur hat die U-Bahn halt Allachsantrieb,
waehrend man bei der Strassenbahn jahrzehntelang auf nichtallachsgetriebene
6-Achser gesetzt hat, denen man dann noch einen unmotorisierten Beiwagen
angehaengt hat. Und diese 6-Achser werden dann auch noch ueber ein
Schaltwerk gesteuert, das bei Auftreten von Raedergleiten zuerst einmal
genau das falsche macht, naemlich noch ein bis mehrere Stufen nachhaut.
Und bei der U6, die ja auch nicht unwesentlich frei liegt, hat man sich
meines Erachtens nach damit beholfen, die Schaltwerke so einzustellen, das
man nur schwer auch bei schlechten Bedingungen die Haftgrenze erreicht (die
60 km/h runterzubremsen dauert auf der U6 ungefaehr eine Bahnsteinglaenge,
waehrend es auf der U-Strab dafuer nur eine Doppelhaltestellenlaenge
braucht.
Wie gesagt, das mit der U6 ist eine gefuehlsmaessige Vermutung.
Und die neuen U-Bahn-Waegen haben 2 unmotorisierte Steuerwaegen und 4
angetriebene Mittelwaegen. Gesagt wird, das durch Verbesserung der
Elektronik dasselbe Fahrverhalten wie bisher erzielt werden kann, auch bei
insgesamt geringerer Motorleistung. Das kann ich gerade noch
nachvollziehen. Nur bei einem 4-Wagenzug (2 Steuerwaegen, zwei
Motormittelwaegen) kann mir das niemand mehr erzaehlen.
d.e.b.s. rausgenommen
--
Cle *endlch wird hier wieder mal so richtig diskutiert* mens