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Baureihe 4030

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Tadej Brezina

unread,
May 14, 2005, 2:41:33 PM5/14/05
to
Habe heute im Bhf. Eggendorf - Pottendorferlnie, südlich von Ebenfurth -
3 oder 4 Stück 4030er Garnituren abgestellt gesehen.
Weiß wer was mir denen passieren soll?
Nicht daß ich ihnen nachweinen würde - den scheppernden alten Mühlen -
aber ich wäre interessiert, ob die z.B. wie Strassenbahnen nach Sarajevo
oder Waggons nach Albanien irgendwohin zur Weiterverwendung
verscherbelt/-schenkt werden?

LG & Danke
Tadej
--
... aber auch bei Frauen hat das Großhirn tatsächlich eine Funktion ...
Selbst im wildestens Winterschlußverkaufrausch verstehen sie noch das
Wort "Kreditkartenlimit".
<David Kastrup in d.t.r>


Branko Simic

unread,
May 14, 2005, 7:57:28 PM5/14/05
to
Tadej Brezina schrieb:

>
> Habe heute im Bhf. Eggendorf - Pottendorferlnie, südlich von Ebenfurth -
> 3 oder 4 Stück 4030er Garnituren abgestellt gesehen.
> Weiß wer was mir denen passieren soll?
> Nicht daß ich ihnen nachweinen würde - den scheppernden alten Mühlen -
> aber ich wäre interessiert, ob die z.B. wie Strassenbahnen nach Sarajevo
> oder Waggons nach Albanien irgendwohin zur Weiterverwendung
> verscherbelt/-schenkt werden?

wo im Osten sollte man mit den 15kV/16,7Hz-Fahrzeugen etwas anfangen
können?

lg, BS

Tadej Brezina

unread,
May 15, 2005, 12:28:25 AM5/15/05
to

Das ist natürlich ein Argument! :-)

Hans Pesserl

unread,
May 14, 2005, 12:29:07 PM5/14/05
to
Hallo,

> Tadej Brezina schrieb:
> >
> > Habe heute im Bhf. Eggendorf - Pottendorferlnie, südlich von Ebenfurth -
> > 3 oder 4 Stück 4030er Garnituren abgestellt gesehen.
> > Weiß wer was mir denen passieren soll?
> > Nicht daß ich ihnen nachweinen würde - den scheppernden alten Mühlen -
> > aber ich wäre interessiert, ob die z.B. wie Strassenbahnen nach Sarajevo
> > oder Waggons nach Albanien irgendwohin zur Weiterverwendung
> > verscherbelt/-schenkt werden?

Es ist immer wieder hinreissend, wie die leute mit durchaus brauchbarem
material umgehen. Prinzip: "wegschmeissen, es gibt eh neues." Wen
wundert es noch, dass die gesamte bahn als veraltet weggeschmissen wird?

Natuerlich ist ein 4024 viel bequemer, aber wenn man so mit seinem
kapital umgeht, darf man sich nicht wundern, wenn dann alles kaputt ist.
Der neueste autobus kann zb. nicht so bequem wie in
uralt-eisenbahnfahrzeug sein. Und wenn ich selbst neueste ubahn-wagen
wie den V mit dem 4030 vergleiche, braucht kleiner meckern.

Ein weiterer aspekt: Die reparaturanfaelligkeit.

Schon zu zeiten als die Reichsbruecke einstuerzte, wurden fuer
Transdanubien die alten M reaktiviert. Das war damals ein inselbetrieb
und nur die M waren robust genug, um einen betrieb ohne besondere
wartung zu ueberstehen. Der bahnhof Kagran wurde naemlich nur
notduerftig wiedereroeffnet. Wegen jedem sch* muessen heute die
fahrzeuge in die werkstatt, bei den alten ziehst eine schraube nach.

Und wer es nicht glaubt, der soll sein eventuell vorhandenes auto
anschauen. Fuer eine scheinwerferbirne austauschen heisst es in die
werkstatt fahren, 1 stunde arbeitszeit.

Und das gleiche hast bei allen neuen schienenfahrzeugen genauso. Die
fahren bald mit fixer verbindung in die zentrale zwecks ueberwachung.
Seid euch sicher, museumsfahrzeuge wird es bei denen nie geben, da geht
nix mit hammer- und nagel-reparatur. Die sorgen nur fuer den konkurs des
unternehmens, diese kosten werden naemlich nie mehr reinkommen, weil
kein fahrgast fuer den luxus zahlen will.

Liebe gruesse

Hans

Michael Suda

unread,
May 15, 2005, 4:36:19 AM5/15/05
to
Hans Pesserl wrote:
> Hallo,
>
>> Tadej Brezina schrieb:
>>>
>>> Habe heute im Bhf. Eggendorf - Pottendorferlnie, südlich von
>>> Ebenfurth - 3 oder 4 Stück 4030er Garnituren abgestellt gesehen.
>>> Weiß wer was mir denen passieren soll?
>>> Nicht daß ich ihnen nachweinen würde - den scheppernden alten
>>> Mühlen - aber ich wäre interessiert, ob die z.B. wie
>>> Strassenbahnen nach Sarajevo oder Waggons nach Albanien
>>> irgendwohin zur Weiterverwendung verscherbelt/-schenkt werden?
>
> Es ist immer wieder hinreissend, wie die leute mit durchaus
> brauchbarem material umgehen. Prinzip: "wegschmeissen, es gibt eh
> neues." Wen wundert es noch, dass die gesamte bahn als veraltet
> weggeschmissen wird?

[übliches Räsonieren über die, ach so soliden, alten Kraxen gekürzt]

Ein durchschnittlich mehr als 30 Jahre altes Fahrzeug (der jüngste
4030.2 wurde meines Wissens 1976 in Dienst gestellt) hat nun einmal
nur mehr Schrottwert. Das ist kein 'Kapital' - denn Kapital wirft
Zinsen ab -, so etwas ist eine Kostenstelle. Da kann man fünfzig
Seiten lang drüber nachdenken, wie und wann man sie vielleicht noch
brauchen könnte, es kommt unterm Strich immer dasselbe Ergebnis raus:

- zu teuer im Betrieb,
- kein Wiederverkaufswert,
- zu teuer in der Instandhaltung (wenn sie proper und nicht nach
Schrott aussehen sollen) und
- fürs Image auch nicht ideal ('Oldtimer-Bahn').

Mit dem von dir erwähnten schnellen Reparieren ist das auch so eine
Sache. Dazu brauchst du erst einmal einen Triebfahrzeugführer, der auf
Schlosser oder Elektriker gelernt hat und bereit ist, auf eigene Faust
mit Zange und Schraubenschlüssel am Fahrzeug herumzubasteln. Alles
heute meines Wissens keine Selbstverständlichkeit mehr.

Mach doch bitte ein Gedankenexperiment: Welches 16 2/3-Hz-
Bahnunternehmen würde diese Fahrzeuge geschenkt nehmen?
Ja?
Ich höre da ein kontinentweites beredtes Schweigen.....

--
Michael Suda
A-1150 Wien
Österreich/Austria/Autriche

Werner Huemer

unread,
May 15, 2005, 11:43:39 AM5/15/05
to

"Michael Suda" <ms.u...@depp.at> schrieb im Newsbeitrag
news:3eogf6F...@individual.net...

> Ein durchschnittlich mehr als 30 Jahre altes Fahrzeug (der jüngste
> 4030.2 wurde meines Wissens 1976 in Dienst gestellt) hat nun einmal
> nur mehr Schrottwert. Das ist kein 'Kapital' - denn Kapital wirft
> Zinsen ab -, so etwas ist eine Kostenstelle. Da kann man fünfzig

es ging um einsatz in anderen ländern, und da könnte es kapital sein.
so einfach ist das mit der kostenrechnung nicht, sie gleich global
anzuwenden.
mit einem neuwagen kann ich nie die niedrigkosten erreichen, als mit
einem altwagen (zustand gut).
d.h. sind die betriebsmittel abbezahlt und gut in schuß, dann gibts den
meisten gewinn, bzw. das unternehmen ist expansionsfähig (aus eigener
kraft!).
die 4024er müssen jetzt mal ihren preis verdienen, auf wieviele jahre
werden diese abgestottert?
aber natürlich muss man denn wagenpark laufend erneueren, nix hält ewig.

werner

Philipp Grafl

unread,
May 15, 2005, 2:31:45 PM5/15/05
to
Werner Huemer schrieb:

>>Ein durchschnittlich mehr als 30 Jahre altes Fahrzeug (der jüngste
>>4030.2 wurde meines Wissens 1976 in Dienst gestellt) hat nun einmal
>>nur mehr Schrottwert. Das ist kein 'Kapital' - denn Kapital wirft
>>Zinsen ab -, so etwas ist eine Kostenstelle. Da kann man fünfzig
>
>
> es ging um einsatz in anderen ländern, und da könnte es kapital sein.
> so einfach ist das mit der kostenrechnung nicht, sie gleich global
> anzuwenden.


Du hast den entscheidenden Absatz von Michael leider nicht zitiert:


Quoting Michael Suda:

> Mach doch bitte ein Gedankenexperiment: Welches 16 2/3-Hz-
> Bahnunternehmen würde diese Fahrzeuge geschenkt nehmen?
> Ja?
> Ich höre da ein kontinentweites beredtes Schweigen.....

Also, wer soll die Dinger nehmen?

G.fried

unread,
May 15, 2005, 2:50:58 PM5/15/05
to
Philipp Grafl schrieb:


kann man net bei den gesunkenen elektronikpreisen nen neuen umrichter
einbauen und damit andere system bedienen? Die mechanik solte ja noch 30
Jahre halten, oder?

CU

Reinhard Greulich

unread,
May 15, 2005, 3:04:52 PM5/15/05
to
G.fried schrieb am Sun, 15 May 2005 20:50:58 +0200:

>kann man net bei den gesunkenen elektronikpreisen nen neuen umrichter
>einbauen und damit andere system bedienen? Die mechanik solte ja noch 30
>Jahre halten, oder?

Der Umrichter wird sich kaum bei Conrad im Regal finden lassen.

Gruß - Reinhard.
--
~=@=~ 70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
"Keine Pfeife sondern die Glocke benutzen."
http://www.greulich.de/gallery/KA2004/KA04_077

Heidrun Kirchweger

unread,
May 15, 2005, 3:13:55 PM5/15/05
to
Am Sun, 15 May 2005 20:50:58 +0200 schrieb G.fried:
> kann man net bei den gesunkenen elektronikpreisen nen neuen umrichter
> einbauen und damit andere system bedienen? Die mechanik solte ja noch 30
> Jahre halten, oder?

Wer konstruiert das? Wer macht die Sonderanfertigung mit nicht genormten
Maßen? Wer rechnet die Festigkeit? ... (Und vom Elektroanteil red ich dabei
noch gar net). Und das praktisch als Einzelanfertigung...

Ein Refurbishment kommt, wenn die Fahrzeuge schon eher alt sind, meistens
nicht wesentlich billiger als Neukauf, wenn nicht gar teurer.

Werner Huemer

unread,
May 15, 2005, 9:01:19 PM5/15/05
to

"Heidrun Kirchweger" <kirch...@gmx.at> schrieb im Newsbeitrag
news:32ry0my1jcj8$.1to1aj6578ipc$.dlg@40tude.net...

darf man so einfach unsere verhältnisse in alle welt projizieren?
sogar manche kriegsstratiegien lagen da schon falsch.

werner


Heidrun Kirchweger

unread,
May 16, 2005, 2:55:42 AM5/16/05
to
Am Mon, 16 May 2005 03:01:19 +0200 schrieb Werner Huemer:
>> Wer konstruiert das? Wer macht die Sonderanfertigung mit nicht
> genormten
>> Maßen? Wer rechnet die Festigkeit? ... (Und vom Elektroanteil red ich
> dabei
>> noch gar net). Und das praktisch als Einzelanfertigung...
>>
>> Ein Refurbishment kommt, wenn die Fahrzeuge schon eher alt sind,
> meistens
>> nicht wesentlich billiger als Neukauf, wenn nicht gar teurer.
>
> darf man so einfach unsere verhältnisse in alle welt projizieren?
> sogar manche kriegsstratiegien lagen da schon falsch.

Es wäre hilfreich, wenn du hie und da die Gedanken, die dir durch den Kopf
schwirren, noch einmal checken würdest, bevor du sie in die Newsgroup
stellst.

Welches arme Land hat selbst die Kapazität, derartige Umbauten zu machen?
Welches ist in der Lage, die Sachen auszulegen? Wo können sie gefertigt
werden? Sind die Materialkosten in armen Ländern etwa billiger? Zahlen die
weniger für den Stahl?

Hans Pesserl

unread,
May 16, 2005, 5:13:11 AM5/16/05
to
Hallo,

"G.fried" schrieb:

> kann man net bei den gesunkenen elektronikpreisen nen neuen umrichter
> einbauen und damit andere system bedienen? Die mechanik solte ja noch 30
> Jahre halten, oder?

Mach dir nichts vor, die strecken wo sie fahren koennten existieren
nicht mehr. Auf der ganzen welt nicht.

Die kannst noch auf solchen bahnen wie die Suedburgenlaendische
Regionalbahn oder so ahenlich verwenden, wenn sie ein schnuerl haetten.
Aber nur, wenn du einen blindmacher zum niedergiessen anbietest. Was
anderes darfst einfach nicht machen.

Liebe gruesse

Hans


Hans Pesserl

unread,
May 16, 2005, 4:57:55 AM5/16/05
to
Hallo,

Michael Suda schrieb:

> Ein durchschnittlich mehr als 30 Jahre altes Fahrzeug (der jüngste
> 4030.2 wurde meines Wissens 1976 in Dienst gestellt) hat nun einmal
> nur mehr Schrottwert.

Man sieht wie das zeug immer schlechter wird. Bald ist die
lebenserwartung eines eisenbahnfahrzeuges nur mehr 15 jahre wie bei
einem autobus. Es kostet das 10-fache? Aha klar, darum wird die bahn
auch ersetzt.


> Mit dem von dir erwähnten schnellen Reparieren ist das auch so eine
> Sache. Dazu brauchst du erst einmal einen Triebfahrzeugführer, der auf
> Schlosser oder Elektriker gelernt hat und bereit ist, auf eigene Faust
> mit Zange und Schraubenschlüssel am Fahrzeug herumzubasteln. Alles
> heute meines Wissens keine Selbstverständlichkeit mehr.

Mit den heutigen fahrzeugen auch nicht zu realisieren. Du wirst sehen
wie schnell es geht, dass alles kleinere bei der bahn verschwindet, weil
es so nicht mehr machbar ist.

Aber bitte dann nicht jammern. Die modernen fahrzeuge sind keine
nebenbahnretter wie ein schienenbus in den 50ern. Und jede wette, die
fahren auch keine 50 jahre, damit sich eine unglaublich hohe investition
auch amortisiert.

> Mach doch bitte ein Gedankenexperiment: Welches 16 2/3-Hz-
> Bahnunternehmen würde diese Fahrzeuge geschenkt nehmen?
> Ja?
> Ich höre da ein kontinentweites beredtes Schweigen.....

Wieviel 16 2/3 unternehmen haben wir denn? Ach so, die stellen ebenso
die bahnen ein und brauchen keine fahrzeuge mehr. Mit diesen 4030 sind
doch auch die bahnen eingestellt, faellt das keinen auf? Ja es sind
schon einige schnuerlbahnen weniger und die anzahl der zuege auf den
verbliebenen sowieso.

Sollte irgendjemand zb. diese zuege kaufen und auf den gleisen der OeBB
einen betrieb machen wollen, wird er aber gehoerige rechtliche probleme
kriegen, das muesstest gerade du wissen. Du darfst hoechstens nach dem
veranstaltungesgesetz fahren, also klarerweise ohne irgendwelche
foerdungen.

Und mit regionalem reisezugverkehr sind auch keine verdienste zu machen.
Das ist ein soziales angebot, und welcher private spendet das? Und eines
wissen wir alle, einen internationalen luxuszug macht keiner mehr aus
alten 4030.

Liebe gruesse

Hans


Hans Pesserl

unread,
May 16, 2005, 5:07:37 AM5/16/05
to
Hallo,

Philipp Grafl schrieb:

> Also, wer soll die Dinger nehmen?

Wer stellt seine bahnen nicht ein?

Niemand braucht den 4030 nachjammern. Den eingestellten zuegen auch
nicht? 12.dezember 2004! Ein datum, wo das allgemeine angebot
anscheinend buchstaeblich halbiert wurde. Gut, dass damit die 4030
ausgemustert werden konnten? Und die alten ellokkraxen gleich dazu.
Sowas wie eine 1042 zb., wenn moeglich gleich mit dazugehoerigen
schlieren.

Schaut euch die liste der 30 nebenbahnen an, da wird man viele schlieren
nicht mehr brauchen. Feiert ein fest, weil ihr damit nicht mehr fahren
muesst :-(.

Liebe gruesse

Hans


Helmut Uttenthaler

unread,
May 16, 2005, 8:23:43 AM5/16/05
to
"Hans Pesserl" <sp...@eimer.at> schrieb im Newsbeitrag

> 12.dezember 2004! Ein datum, wo das
> allgemeine angebot anscheinend buchstaeblich halbiert
> wurde.

Du mögest bitte diese Aussage mit Fakten untermauern.

--
LG

Helmut


Stefan Walter

unread,
May 16, 2005, 8:38:02 AM5/16/05
to
Hans Pesserl schrieb:

> Mit den heutigen fahrzeugen auch nicht zu realisieren. Du wirst sehen
> wie schnell es geht, dass alles kleinere bei der bahn verschwindet, weil
> es so nicht mehr machbar ist.
>
> Aber bitte dann nicht jammern. Die modernen fahrzeuge sind keine
> nebenbahnretter wie ein schienenbus in den 50ern. Und jede wette, die
> fahren auch keine 50 jahre, damit sich eine unglaublich hohe investition
> auch amortisiert.

Nur: du kannst heute einfach keinen Schienennahverkehr mehr ohne
niveaugleichen Einstieg anbieten, da kannst du den 4030 noch so nett
ausbauen.

Weiters: ich kann folgendes zwar nicht mit Fakten belegen, aber ein
ÖBB-Mitarbeiter (Kostenrechnung) sagte mir einmal, dass eine 1x16 ca.
ein Zwanzigstel einer 1142 im Betrieb kostet und ein 4024 ein
Zwanzigstel eines 4030. Wenn das tatsächlich stimmt, finde ich den
Wegschmeißwahn verständlich.

> Wieviel 16 2/3 unternehmen haben wir denn? Ach so, die stellen ebenso
> die bahnen ein und brauchen keine fahrzeuge mehr. Mit diesen 4030 sind
> doch auch die bahnen eingestellt, faellt das keinen auf? Ja es sind
> schon einige schnuerlbahnen weniger und die anzahl der zuege auf den
> verbliebenen sowieso.

Diesen Absatz verstehe ich nicht.

> Sollte irgendjemand zb. diese zuege kaufen und auf den gleisen der OeBB
> einen betrieb machen wollen, wird er aber gehoerige rechtliche probleme
> kriegen, das muesstest gerade du wissen. Du darfst hoechstens nach dem
> veranstaltungesgesetz fahren, also klarerweise ohne irgendwelche
> foerdungen.

Ja klar, wer fährt mit dem Zeugs schon auf einer Nebenbahn?
Da kaufst dir einige TalentDesiroGTW und fährst billiger, attraktiver
und auf deine Verhältnisse angepasst.

Die Auslegung auf eine kürzere Lebensdauer (die natürlich ned gscheit
ist, sofern die längere Erhaltung auch nicht mehr kostet) hat aber
nichts direkt mit der Notwendigkeit moderner Fahrzeige zu tun.

> Und mit regionalem reisezugverkehr sind auch keine verdienste zu machen.
> Das ist ein soziales angebot, und welcher private spendet das? Und eines
> wissen wir alle, einen internationalen luxuszug macht keiner mehr aus
> alten 4030.

Diesen Absatz verstehe ich nicht.

--
Stefan

Branko Simic

unread,
May 16, 2005, 3:27:42 PM5/16/05
to
Heidrun Kirchweger schrieb:


> Es wäre hilfreich, wenn du hie und da die Gedanken, die dir durch
> den Kopf schwirren, noch einmal checken würdest, bevor du sie in
> die Newsgroup stellst.
>
> Welches arme Land hat selbst die Kapazität, derartige Umbauten zu machen?
> Welches ist in der Lage, die Sachen auszulegen? Wo können sie gefertigt
> werden? Sind die Materialkosten in armen Ländern etwa billiger?
> Zahlen die weniger für den Stahl?

Und welches arme Land hat schon elektrifizierte Strecken in 1435mm,
damit "kleine Anpassungen" überhaupt ausreichen.

Hint: genauso wie alte Triebwagengarnituren werden von westlichen Bahnen
auch regelmäßig alte Dieselloks und Personenwagen ausgemustert. Die
lassen sich auch in noch so armen Ländern leichter und billiger
adaptieren.

lg, BS

Branko Simic

unread,
May 16, 2005, 3:27:29 PM5/16/05
to
Reinhard Greulich schrieb:

>
> Der Umrichter wird sich kaum bei Conrad im Regal finden lassen.

wer weiss? bei dem tollen Conrad in Graz.
und wenn nicht, kann mans ja immer noch bestellen ;-)

SCNR, BS

Hans Pesserl

unread,
May 16, 2005, 4:52:54 PM5/16/05
to
Hallo,

Helmut Uttenthaler schrieb:

Wieviele strecken wurden "voruebergehend" eingestellt?
Wieviele kurse durch busse ersetzt?

Im bahnhof Horn habe ich zb. 30 buskurse und 24 zugkurse gezaehlt :-(.
Mit entsprechendem hinweis auf den 12.12..

Wo man hinkommt, das datum ist immer das gleiche.

Nein, offiziell sind diese bahnen wahrscheinlich noch nicht eingestellt.
Gaenserndorf - Gross Schweinbarth auch nicht. Es
faehrt nur nichts mehr. Wenn du die nebenbahnen mit personenbetrieb
nennst, dann bist du jedenfalls schneller. Und nicht die, wo der autobus
dann vor dem bahnhof wartet.

Faehrt Spielfeld/Strass - Radkersburg noch? Noch hoffe ich. Das ist doch
die
letzte nebenbahn in der Steiermark. Leoben - Vordernberg ruht schon
lange in frieden. Hieflau - Eisenerz auch.

In Noe. kannst hinkommen wo du willst => schienenersatzverkehr. Da
braucht man alte garnituren wirklich nicht mehr und die 2143 stehen dann
in Slowenien.

St.Poelten - St. Aegyd faehrt zb. noch. Jede wette, ab Traisen wird
eingestellt. Gerichtsberg ist ex., Tuernitz sowieso. Wie lange bleibt
Gutenstein oder Puchberg?

Liebe gruesse

Hans


Hans Pesserl

unread,
May 16, 2005, 4:56:57 PM5/16/05
to
Hallo,

Stefan Walter schrieb:

> Nur: du kannst heute einfach keinen Schienennahverkehr mehr ohne
> niveaugleichen Einstieg anbieten, da kannst du den 4030 noch so nett
> ausbauen.

Kann man nicht?

Aha, besser gar keinen. Das ist die alternative die heute geboten wird.
Schmeiss den 4020 gleich mit weg, der ist eh nur in details anders als
der 4030.

> Weiters: ich kann folgendes zwar nicht mit Fakten belegen, aber ein
> ÖBB-Mitarbeiter (Kostenrechnung) sagte mir einmal, dass eine 1x16 ca.
> ein Zwanzigstel einer 1142 im Betrieb kostet und ein 4024 ein
> Zwanzigstel eines 4030. Wenn das tatsächlich stimmt, finde ich den
> Wegschmeißwahn verständlich.

Ach so, wie soll das denn gehen? Weisst du was die ersatzteile heute
kosten? Ich denke an die ebenso wertvolle aussage eines technikers der
WL ueber den ULF. Keine schraube passt von dem mit einem alten fahrzeug
zusammen und kostet das 10-fache. Falls der teil ueberhaupt lieferbar
ist. Und dass die neuen fahrzeuge fuer die gleiche leistung weniger
strom brauchen, kann mir keiner erzaehlen!

> > Wieviel 16 2/3 unternehmen haben wir denn? Ach so, die stellen ebenso
> > die bahnen ein und brauchen keine fahrzeuge mehr. Mit diesen 4030 sind
> > doch auch die bahnen eingestellt, faellt das keinen auf? Ja es sind
> > schon einige schnuerlbahnen weniger und die anzahl der zuege auf den
> > verbliebenen sowieso.
>
> Diesen Absatz verstehe ich nicht.

Verstehst nicht? Die bahnen, wo ein 4030 fahren koennte, wurden ebenso
aufs abstellgleis gestellt. Es gibt keinen interessenten fuer
regionalverkehr! Entweder du beschaffst dir ein auto oder du bleibst
zuhause.

Um die volksseele zu beruhigen, macht man einen
umweltfreundlichen radweg daraus. Ganz ohne 4030 und andere alte
rappelkisten. Und die unguten OeBBler ist man auch gleich los damit.
Wer es schafft geht in pension. Und der rest? Tja, waere ja gelacht die
nicht fertig machen zu koennen.

> Ja klar, wer fährt mit dem Zeugs schon auf einer Nebenbahn?
> Da kaufst dir einige TalentDesiroGTW und fährst billiger, attraktiver
> und auf deine Verhältnisse angepasst.

Wer? Wo? Ich sehe nur mehr eingestellte bahnen. Wie sagte ein freund vor
kurzem: Eine geplante rundreise geht nicht mehr, weil die zuege auf der
Tauernbahn eingestellt wurden! Tauernbahn, keine strecke zum naechsten
misthaufen. Wann faehrt der letzte zug von Wien nach Graz? Aha...

Wo sind diese nebenbahnen mit Desiro + Talents? Wie oft fahren die
jetzt?

> > Und mit regionalem reisezugverkehr sind auch keine verdienste zu machen.
> > Das ist ein soziales angebot, und welcher private spendet das? Und eines
> > wissen wir alle, einen internationalen luxuszug macht keiner mehr aus
> > alten 4030.
>
> Diesen Absatz verstehe ich nicht.

Aha, du liest keine zeitungen, schaust keine nachrichten, interessierst
dich nicht fuer politik. Gehst wohl auch nur dort zug schauen, wo noch
was
faehrt?

Stell dir vor, es gibt leute, die die bahn als brauchbares
verkehrsmittel benuetzen muessen. Ein paar spassfahrten mit dem Talent
und zwischendurch mit der frischrenovierten dampflok und fantasiegruenen
schlieren. Da faellt keinem auf, dass kaum mehr zuege im Wein- und
Waldviertel unterwegs sind.

Ueberleg mal, wieviele fahrzeuge bisher weg sind, und was nachgekauft
wurde. Diese 4030 wurden nicht ersetzt, sei dir gewiss. Dafuer ist
Oesterreich sowieso zu pleite.

Weg gehoeren sie. Unrentabel sind sie. Genauso unrentabel wie die
zugehoerigen bahnen. Busse sind die zukunft :-(.

Liebe gruesse

Hans

Michael Sieß

unread,
May 16, 2005, 5:22:55 PM5/16/05
to
"Hans Pesserl" schrieb:

>
> Nein, offiziell sind diese bahnen wahrscheinlich noch nicht eingestellt.
> Gaenserndorf - Gross Schweinbarth auch nicht. Es
> faehrt nur nichts mehr.

Seit diesem Wochenende fährt der 5047 wieder.

mfg
MS


Michael Sieß

unread,
May 16, 2005, 5:34:19 PM5/16/05
to
"Branko Simic" schrieb:

>
> Hint: genauso wie alte Triebwagengarnituren werden von westlichen Bahnen
> auch regelmäßig alte Dieselloks und Personenwagen ausgemustert. Die
> lassen sich auch in noch so armen Ländern leichter und billiger
> adaptieren.

Man darf dabei nicht vergessen, dass inzwischen Länder wie Rumänien
und Bulgarien bereits fabrikneue Desiros ordern und dass sogar neue
ER 20 von Siemens im Gespräch sind. Der Ost-Markt für alte Fahrzeuge
wird also ständig kleiner.

Vielleicht kann man die 7030er noch den Albanern andrehen, aber selbst
die würden sie wahrscheinlich bestenfalls geschenkt nehmen :).

mfg
MS


Helmut Uttenthaler

unread,
May 16, 2005, 6:04:47 PM5/16/05
to
"Hans Pesserl" <sp...@eimer.at> schrieb im Newsbeitrag
news:42890826...@eimer.at

> Hallo,
>
> Helmut Uttenthaler schrieb:
>>
>> "Hans Pesserl" <sp...@eimer.at> schrieb im Newsbeitrag
>>
>>> 12.dezember 2004! Ein datum, wo das
>>> allgemeine angebot anscheinend buchstaeblich halbiert
>>> wurde.
>>
>> Du mögest bitte diese Aussage mit Fakten untermauern.
>
> Wieviele strecken wurden "voruebergehend" eingestellt?
> Wieviele kurse durch busse ersetzt?


Ich zähle nicht nach, weil ich mir sicher bin, dass es nicht annähernd 50%
des gesamten ÖBB-Zugangebotes sind.

--
LG

Helmut

Stefan Walter

unread,
May 17, 2005, 1:41:18 PM5/17/05
to
Hans Pesserl schrieb:

> Kann man nicht?
>
> Aha, besser gar keinen. Das ist die alternative die heute geboten wird.
> Schmeiss den 4020 gleich mit weg, der ist eh nur in details anders als
> der 4030.

Ich glaube nicht -- und das gilt auch für die nächsten Absätze -- dass
es einen aktiven Zusammmenhang zwischen Streckeneinstellungen und
4030-Abstellen gibt. Ja, wegen defacto eingestellter Strecken kann man
mehr 4030er früher abstellen, aber du stellst es so dar, als ob die
Strecken eingestellt würden, *um* die 4030er abzustellen.

> Ach so, wie soll das denn gehen? Weisst du was die ersatzteile heute
> kosten? Ich denke an die ebenso wertvolle aussage eines technikers der
> WL ueber den ULF. Keine schraube passt von dem mit einem alten fahrzeug
> zusammen und kostet das 10-fache. Falls der teil ueberhaupt lieferbar
> ist. Und dass die neuen fahrzeuge fuer die gleiche leistung weniger
> strom brauchen, kann mir keiner erzaehlen!

Elektrotechniker vor, aber soweit ich (Laie) weiß, kann man durch
Drehstromtechnik und Stromrückspeisung weitaus effizienter arbeiten.

> Verstehst nicht? Die bahnen, wo ein 4030 fahren koennte, wurden ebenso
> aufs abstellgleis gestellt. Es gibt keinen interessenten fuer
> regionalverkehr! Entweder du beschaffst dir ein auto oder du bleibst
> zuhause.

Siehe meinen ersten Absatz. Das "verstehe ich nicht" bezog sich auf die
Satzstruktur, nicht auf den Inhalt.

> Um die volksseele zu beruhigen, macht man einen
> umweltfreundlichen radweg daraus. Ganz ohne 4030 und andere alte
> rappelkisten. Und die unguten OeBBler ist man auch gleich los damit.
> Wer es schafft geht in pension. Und der rest? Tja, waere ja gelacht die
> nicht fertig machen zu koennen.

Und wo ist der Zusammenhang mit dem 4030?

> Wer? Wo? Ich sehe nur mehr eingestellte bahnen. Wie sagte ein freund vor
> kurzem: Eine geplante rundreise geht nicht mehr, weil die zuege auf der
> Tauernbahn eingestellt wurden! Tauernbahn, keine strecke zum naechsten
> misthaufen. Wann faehrt der letzte zug von Wien nach Graz? Aha...

Ich bin vollkommen deiner Ansicht, dass vonseiten der Besteller und der
Betreiber eine derartige Wurschtigkeit herrscht, die den Schienenverkehr
zugrunde gehen lässt.

> Wo sind diese nebenbahnen mit Desiro + Talents? Wie oft fahren die
> jetzt?

Es ging in deinem Posting darum, dass man auf diesen Nebenbahnen ja mit
4030 fahren könnte. Ich glaube jedoch, wenn es einen Besteller für diese
Leistungen gibt, wird dieser auch die NF-Fahrzeuge mit einfordern *und*
der Betreiber von sich aus ein effizienteres Fahrzeug wählen. Dass es
tatsächlich schon solche Betriebsmodelle gibt, habe ich nicht behauptet.
Dass sowas sinnvoll ist, steht für mich außer Frage.

> Aha, du liest keine zeitungen, schaust keine nachrichten, interessierst
> dich nicht fuer politik. Gehst wohl auch nur dort zug schauen, wo noch
> was
> faehrt?

auch hier wieder: ich verstand den Satz aufgrund unsystematischen
Aufbaus und der nicht nachverfolgbaren Struktur nicht.
Worum es bei Neben-(und auch Haupt-)bahnen geht, ist mir sehr wohl
bewusst. Detail am Rande: ich gehe nicht "Zug schauen".

> Stell dir vor, es gibt leute, die die bahn als brauchbares
> verkehrsmittel benuetzen muessen. Ein paar spassfahrten mit dem Talent
> und zwischendurch mit der frischrenovierten dampflok und fantasiegruenen
> schlieren. Da faellt keinem auf, dass kaum mehr zuege im Wein- und
> Waldviertel unterwegs sind.

Vollkommen deiner Meinung!

> Ueberleg mal, wieviele fahrzeuge bisher weg sind, und was nachgekauft
> wurde. Diese 4030 wurden nicht ersetzt, sei dir gewiss.

Du hast damit eh recht! Nur hat das nichts mit den 4030 zu tun!

> Dafuer ist
> Oesterreich sowieso zu pleite.

Österreich ist pleite? Was sind dann Deutschland, Argentinien,
Bangladesh (in aufsteigender Reihenfolge)?

> Weg gehoeren sie.

Ja;

> Unrentabel sind sie.

ja;

> Genauso unrentabel wie die
> zugehoerigen bahnen.

nur in der der derzeitigen Form unter der derzeitigen Stimmung;

> Busse sind die zukunft :-(.

nein.

Nachbemerkung: Wobei auch zu sagen ist, dass es sehr wohl Relationen
gibt, wo man -- so man nicht mit Fahrzeugen à la 670
(http://www.railfaneurope.net/pix/de/diesel/dmu/670/pix.html) fährt --
nicht die Auslastung einer Bahn, auch nicht mit attraktivem Verkehr --
erreicht.

--
Stefan

Ulf Kutzner

unread,
May 17, 2005, 1:48:20 PM5/17/05
to
Stefan Walter schrieb:

> Ich glaube nicht -- und das gilt auch für die nächsten Absätze -- dass


> es einen aktiven Zusammmenhang zwischen Streckeneinstellungen und
> 4030-Abstellen gibt. Ja, wegen defacto eingestellter Strecken kann man

> mehr 4030er früher abstellen, aber du stellst es so dar, als ob die
> Strecken eingestellt würden, *um* die 4030er abzustellen.

Welche elektrifizierten Normalspurstecken sind denn gefährdet?

Gruß, ULF

Hans Goebl

unread,
May 17, 2005, 2:09:22 PM5/17/05
to
Ulf Kutzner <kutz...@mail.uni-mainz.de> wrote:

Bereits eingestellt ist der Personenverkehr auf den Strecken
Leoben - Vordernberg und Hieflau - Eisenerz und de facto
zwischen Vocklabruck und Kammer Schörfling.

Massiv gefährdet sehe ich den Regionalverkehr im Gesäuse,
daneben auch auf Hauptstrecken z. B. Schoberpass und Ennstal.

Hans

Patrick Segalla

unread,
May 17, 2005, 2:20:08 PM5/17/05
to
Hans Goebl schrieb:


> Massiv gefährdet sehe ich den Regionalverkehr im Gesäuse,
> daneben auch auf Hauptstrecken z. B. Schoberpass und Ennstal.

Möglicherweise auch auf St. Veit an der Glan - Feldkirchen - Villach und
auf anderen Kärntner Hauptstrecken (ist allerdings eine Kärntner
Besonderheit...).

lg P

Hans Pesserl

unread,
May 17, 2005, 6:17:40 AM5/17/05
to
Hallo,

"Michael Sieß" schrieb:

Wenigstens eine erfreuliche meldung!

Liebe gruesse

Hans


Hans Pesserl

unread,
May 17, 2005, 6:16:36 AM5/17/05
to
Hallo,

Patrick Segalla schrieb:

> Möglicherweise auch auf St. Veit an der Glan - Feldkirchen - Villach und
> auf anderen Kärntner Hauptstrecken (ist allerdings eine Kärntner
> Besonderheit...).

Kaernten war schon immer vorreiter fuer streckenstilllegungen. Man
denke, wie lange es her ist, dass die schmalspurbahnen weg sind. 15
jahre spaeter und er "rest" zieht nach.

Regionalverkehr wird sich in zukunft sowieso ziemlich aufhoeren, wenn es
nicht bedeutende aenderungen gibt. Wer soll die denn machen?

Liebe gruesse

Hans


Hans Pesserl

unread,
May 17, 2005, 6:19:56 AM5/17/05
to
Hallo,

Helmut Uttenthaler schrieb:

> Ich zähle nicht nach, weil ich mir sicher bin, dass es nicht annähernd 50%
> des gesamten ÖBB-Zugangebotes sind.

Stellenweise wesentlich hoeher, aber nachzaehlen gehe ich auch nicht.

Liebe gruesse

Hans


Hans Pesserl

unread,
May 17, 2005, 6:06:47 AM5/17/05
to
Hallo,

Stefan Walter schrieb:

> Ja, wegen defacto eingestellter Strecken kann man

> mehr 4030er frĂźher abstellen, aber du stellst es so dar, als ob die
> Strecken eingestellt wĂźrden, *um* die 4030er abzustellen.

Geh sei nicht witzig. Es gibt auf alle faelle keinen grund fuer freude
darueber.

> Elektrotechniker vor, aber soweit ich (Laie) weiĂź, kann man durch
> Drehstromtechnik und StromrĂźckspeisung weitaus effizienter arbeiten.

Stromrueckspeisung? Also wie die 1042.0 und 500 haben...

> Siehe meinen ersten Absatz. Das "verstehe ich nicht" bezog sich auf die
> Satzstruktur, nicht auf den Inhalt.

Germanist?

> Es ging in deinem Posting darum, dass man auf diesen Nebenbahnen ja mit

> 4030 fahren kĂśnnte.

Leoben - Vordernberg zb. oder Hieflau - Eisenerz, oder zuege die einfach
nicht mehr gefahren werden. Auf diversen sonstigen strecken...

> auch hier wieder: ich verstand den Satz aufgrund unsystematischen
> Aufbaus und der nicht nachverfolgbaren Struktur nicht.

Du hast die falsche gruppe,erwischt. Es gutb eine eigene deutschgruppe,
da darfst dich auslassen.

> Du hast damit eh recht! Nur hat das nichts mit den 4030 zu tun!

Ach so, auschliesslich 4030 alles andere darf nur weisser hintergrund
sein.

Ganz wichtig deine ausfuehgrungen. Ist das lustig?

Liebe gruesse

Hans


Hans Pesserl

unread,
May 17, 2005, 6:08:55 AM5/17/05
to
Hallo,

Ulf Kutzner schrieb:

> Welche elektrifizierten Normalspurstecken sind denn gefährdet?

Verschiedene sind bereits eingestellt. Die liste wird sicher in kuerze
groesser werden. Von fahrplanausduennungen garnicht zu reden.

Liebe gruesse

Hans


Wolfram Krail

unread,
May 17, 2005, 2:30:38 PM5/17/05
to
Am Mon, 16 May 2005 23:34:19 +0200, schrieb "Michael Sieß"
<fluege...@hotmail.com>:

Warum immer nur nach Südeuropa blicken?
Die Schweden haben den ET420 gekauft, obwohl er schon 30 Jahre in
München im Einsatz war und dann durch den 423 ersetzt wurden.

Grüße

Wolfram

Michael Sieß

unread,
May 18, 2005, 1:27:22 AM5/18/05
to
"Wolfram Krail" schrieb:

>
> Warum immer nur nach Südeuropa blicken?
> Die Schweden haben den ET420 gekauft, obwohl er schon 30 Jahre in
> München im Einsatz war und dann durch den 423 ersetzt wurden.

Wenn ich mich nicht täusche, hat der DB 420 einen ebenen Fahrgastraum
und ist diesbezüglich sogar dem 4020 überlegen (das erfordert zwangsläufig
passende Bahnsteighöhen, die in Schweden wohl zufällig vorhanden waren).
Ein Vergleich mit dem 4030 ist nicht wirklich angebracht, den würde man
im Westen bestenfalls in einem Museum unterbringen. Und ich fürchte man
hätte sogar bei den 4020 Probleme potentielle Käufer zu finden.

mfg
MS


Ulf Kutzner

unread,
May 18, 2005, 3:00:31 AM5/18/05
to
Wolfram Krail schrieb:


> Warum immer nur nach Südeuropa blicken?
> Die Schweden haben den ET420 gekauft

Aber nicht doch. Der wird dort von DB Regio Sverige AB oder so ähnlich
betrieben.

Gruß, ULF

Stefan Walter

unread,
May 18, 2005, 5:16:17 AM5/18/05
to
Hans Pesserl schrieb:

>>Ja, wegen defacto eingestellter Strecken kann man

>>mehr 4030er früher abstellen, aber du stellst es so dar, als ob die
>>Strecken eingestellt würden, *um* die 4030er abzustellen.


>
>
> Geh sei nicht witzig. Es gibt auf alle faelle keinen grund fuer freude
> darueber.

Das ist nicht witzig gemeint -- meine Meinung ist nur, dass man, wenn
die Strecken weiter betrieben worden wären, die 4030 auch ersetzen hätte
müssen, um noch attraktiv zu bleiben.

>>Siehe meinen ersten Absatz. Das "verstehe ich nicht" bezog sich auf die
>>Satzstruktur, nicht auf den Inhalt.
>
>
> Germanist?

Nein, es ging nicht um sprachliche Unverständlichkeiten, ich habe
schlicht deinen Gedanken nicht folgen können. Bauingenieur.

> Leoben - Vordernberg zb. oder Hieflau - Eisenerz, oder zuege die einfach
> nicht mehr gefahren werden. Auf diversen sonstigen strecken...

Ja, aber die sind aufgrund fragwürdiger Entscheidungen eingestellt worden.

> Du hast die falsche gruppe,erwischt. Es gutb eine eigene deutschgruppe,
> da darfst dich auslassen.

Es-ging-um-deine-nicht-nachverfolgbaren-Gedankengänge. Punkt.

>>Du hast damit eh recht! Nur hat das nichts mit den 4030 zu tun!
>
> Ach so, auschliesslich 4030 alles andere darf nur weisser hintergrund
> sein.

Wie? ich habe lediglich auf deine Aussage, das Abstellen habe Einfluss
auf die Einstellungen. Dass das Einstellen Schwachsinn ist, habe ich nie
bezweifelt.

> Ganz wichtig deine ausfuehgrungen. Ist das lustig?

Nein.

--
Stefan

Branko Simic

unread,
May 18, 2005, 8:28:09 AM5/18/05
to
Hans Goebl schrieb:

>
> Massiv gefährdet sehe ich den Regionalverkehr im Gesäuse,
> daneben auch auf Hauptstrecken z. B. Schoberpass und Ennstal.

was aber keineswegs daran liegt, dass 4030er ausgemustert werden/wurden,
sondern daran, dass das unsägliche länderspezifische Bestellerprinzip
jeglichen durchgehenden Regionalverkehr ausgeschaltet hat.

lg, BS

Branko Simic

unread,
May 18, 2005, 8:28:19 AM5/18/05
to
Wolfram Krail schrieb:

> Warum immer nur nach Südeuropa blicken?
> Die Schweden haben den ET420 gekauft, obwohl er schon 30 Jahre in
> München im Einsatz war und dann durch den 423 ersetzt wurden.

Ein Punkt mehr, warum sich kaum jemand finden wird, 4030er aus den
späten 1950ern zu nehmen, wenn 420er aus den frühen 1970ern zu habne
wären.

lg, BS

Patrick Segalla

unread,
May 18, 2005, 12:09:38 PM5/18/05
to
Branko Simic schrieb:

Es hat natürlich nichts mit den 4030 zu tun, aber auch nur wenig mit dem
länderspezifischen Bestllerprinzip (abgesehen davon, dass dieses ein
landesgrenzüberschreitendes Bestellen nicht verhindert, ist davon wenn
nur das Ennstal betroffen). Zumindest im Ennstal krankts primär am
mangelnden Anschluss in die Landeshauptstadt. Beim Schoberpass krankts
IMHO am miserablen Fahrplan, aber alle Gründe kenn ich hier nicht.

--
PS

Patrick Segalla

unread,
May 18, 2005, 12:13:25 PM5/18/05
to
Branko Simic schrieb:

> das unsägliche länderspezifische Bestellerprinzip

Ich finde, man sollte nicht zu pauschal urteilen. Die großen
Einstellungswellen sind alle vor der Verländerung (die ohnehin, anders
als in Deutschland, keine echte ist) passiert. Hätte es diese
Teil-Verländerung nicht gegeben, würde vielleicht in manchen Fällen der
Fahrplan heute besser ausschauen, in vielen aber sehr viel schlechter.

--
PS

Ulf Kutzner

unread,
May 18, 2005, 2:12:12 PM5/18/05
to
Branko Simic schrieb:

> > Die Schweden haben den ET420 gekauft, obwohl er schon 30 Jahre in
> > München im Einsatz war und dann durch den 423 ersetzt wurden.
>
> Ein Punkt mehr, warum sich kaum jemand finden wird, 4030er aus den
> späten 1950ern zu nehmen, wenn 420er aus den frühen 1970ern zu habne
> wären.

Sind nicht käuflich zu erwerben, nur von der DB zu mieten/leasen.

Gruß, ULF

Hans Pesserl

unread,
May 17, 2005, 8:28:50 PM5/17/05
to
Hallo,

Wolfram Krail schrieb:

> Warum immer nur nach Südeuropa blicken?
> Die Schweden haben den ET420 gekauft, obwohl er schon 30 Jahre in
> München im Einsatz war und dann durch den 423 ersetzt wurden.

Die Deutschen duerften wohl geschickter im verkaufen sein. VT95/98,
V200, V60, V100 alles kriegen die an den mann, sogar bei der OeBB. Die
2048 muss ja ein schnaeppchen sein, wenn sie unsere maschinen dafuer
wegschmeissen. Haengt wohl damit zusammen, dass Oesterreicher der
meinung sind, alles aus unseren land ist schlecht.

Unsere sind doch nur dumm wie die nacht finster. Die schaffen es sogar
mit sowas wie einer Mariazellerbahn leer zu fahren und woanders ist es
die attraktion. Die Schweizer erzaehlen nicht umsonst
Oesterreicherwitze, die wissen wie es geht.

Apropos Mariazellerbahn. Wenn die vollkommen kaputt ist wird sie
verkauft, ganz billig an freunderl versteht sich. Und siehe da
ploetzlich geht das geschaeft. Wie sollte man sonst das staatseigentum
in private haende transferieren? Wenn der betrieb sichtlich gut waere,
dann haetten unsere hirntoten mit wahlberechtigung vielleicht doch etwas
dagegen. Vorher wird aber noch schnell auf staatskosten saniert, dies
extra als riesendefizit ausgeschrieben um die dodeln zu beruhigen, und
hopp ab ins hosentaschl vom freund. Hat schon 100e mal funktioniert,
wird auch weiterhin so gehen.

Daraus folgt: Nicht alle sind dumm, nur wenige wissen von der dummheit
der leute gut zu leben.

Liebe gruesse

Hans

tobias b köhler

unread,
May 18, 2005, 4:33:53 PM5/18/05
to
Hans Pesserl schrieb:

> Die Deutschen duerften wohl geschickter im verkaufen sein. VT95/98,
> V200, V60, V100 alles kriegen die an den mann, sogar bei der OeBB.

Wenn der wille dazu bestünde, könnte die DBAG mit dem verkauf
aufgearbeiteten altmaterials viel geld verdienen.

> Die
> 2048 muss ja ein schnaeppchen sein, wenn sie unsere maschinen dafuer
> wegschmeissen. Haengt wohl damit zusammen, dass Oesterreicher der
> meinung sind, alles aus unseren land ist schlecht.

2048 war auch nur eine übergangslösung (anders als die 2045 immerhin
einmannfähig und weniger kompliziert, da einmotorig). Inzwischen sind
alle 2048 wieder weg.

> Unsere sind doch nur dumm wie die nacht finster. Die schaffen es sogar
> mit sowas wie einer Mariazellerbahn leer zu fahren und woanders ist es
> die attraktion.

Ja, die könnte in der tat besser vermarktet werden. Zumindest der
bergabschnitt könnte es mit einigen schweizer strecken aufnehmen. Der
komfort des wagenmaterials ist dagegen eher mit den mitteleinstiegwagen
des RhB-Kifferexpress zu vergleichen, also dem ältesten, was sie dort
nur noch als verstärker in spitzenzeiten einsetzen.

Noch besser wäre es gewesen, wenn damals bis Kapfenberg weitergebaut
worden wäre. So blieb der südteil ein torso, der inzwischen wieder
stillgelegt und abgetragen ist, und die Mariazellerbahn bleibt eine
stichstrecke.

Rollmaterialseitig die vernünftigste lösung wäre wohl die anschaffung
von mehrfachtraktionsfähigen panoramatriebwagen (beispiele in der
Schweiz: Brünig-Spatz, TMR, diese jeweils meterspur mit zahnrad, MzB
wäre eher eine vereinfachung) sowie ein fahrplan mit grundtakt und
saisonalen touristischen verstärkerzügen. Museumszüge mit 1099 und
dampfloks wären dann das sahnehäubchen. Eine vertaktung des
Mariazellerbusses von/nach Bruck an der Mur wäre dann eine sinnvolle
ergänzung, um die MzB auch von steirischer seite her interessant zu machen.

--
tobias benjamin köhler ____________________________________ t...@uncia.de
._______..__________.._______.._________. <>_<> <>_<>
| |_| || |_| |_| || |_| || |_| |_| | .---|'"`|---. .---|'"`|---.
"-o---o-""-oo----oo-""-o---o-""-oo---oo-""o"O-OO-OO-O"o""o"O-OO-OO-O"o"_

Michael Suda

unread,
May 18, 2005, 4:15:14 PM5/18/05
to

"Branko Simic" <Branko...@gmx.at> schrieb im Newsbeitrag
news:428B34E2...@gmx.at...

Na, das stimmt so aber auch nicht ganz. Von den 4030ern aus den
Fünfzigerjahren ist sicher schon keiner mehr im Planstand von ÖBB-PV.
Die jetzt kassierte Reihe 4030.2 wurde über die heute schier
unglaubliche Zeitspanne von 14 Jahren (mit minimalen Updates) beschafft.
Von 4030.201, Baujahr 1961, bis 4030.246, Baujahr 1975.

--
Michael Suda
A-1150 Wien, Oesterreich/Austria/Autriche


Michael Suda

unread,
May 18, 2005, 4:16:58 PM5/18/05
to

"Hans Pesserl" <sp...@eimer.at> schrieb im Newsbeitrag
news:4289C237...@eimer.at...

[über Regionalbahnen, die 'dank 4030er' vielleicht noch leben
könnten...gekürzt]

> Leoben - Vordernberg zb. oder Hieflau - Eisenerz, oder zuege die
> einfach
> nicht mehr gefahren werden. Auf diversen sonstigen strecken...

[hier auch]

Natürlich!
Ein Bundesland, dem die ÖBB ihre 4030er vorgeführt hätten, hätte gar
nicht anders können, als den Personenverkehr auf mindestens zwanzig
Jahre bestellen. Und das zu jedem Preis, soooo herzig wie die waren!
Schmafu!
Wahr ist vielmehr: Wenn Regionalverkehr mit 4030ern angeboten würde,
könnte jeder Landesrat leichten Herzens 'Nein, danke!' sagen, und der
nächste Busbetreiber würde das Rennen machen. Mit schönen, neuen,
chromblitzenden Bussen, grad so, wie sich der kleine Landesrat-Maxi
modernen Regionalverkehr vorstellt.....
Das behaupte jedenfalls ich.

Du solltest dir bei Gelegenheit ein Update für dein Programm
'Regionalverkehr Austria 1.9.5.5.' besorgen. Ohne das Modul
'Finanzierung 2.0.0.1. plus' läuft das nämlich nicht mehr richtig rund.
Sonst kaufst du für deinen nächstes Projekt nämlich gleich auch
Uerdinger-Schienenbusse und gebrauchte 52er, und keiner bestellt bei dir
Verkehrsleistungen......

Fang doch bitte einmal beim einfachsten Element an:

Wieviel Personal braucht man, um einen Zug mit einem 4030er zu fahren: 2
Wieviel Personal braucht man, um einen Zug mit einem 4024er zu fahren: 1

Kostenvorteil für das Neubaufahrzeug: Personalkosten halbiert.

Ähnlich sieht das wahrscheinlich beim Energieverbrauch pro installierter
Einheit Leistung aus

Natürlich kannst du beim Personal einwenden: bauen wir halt den 4030er
auf Einmannbetrieb um (wäre technisch schon möglich). Dafür musst du
aber erst wieder Geld in die alten Kraxen stecken, und die überholte
technische Grundkonzeption (Wechselstrommotoren, elektromechanisches
Schaltwerk, keine E-, geschweige denn Nutzbremse) wirst du nie los.

Michael Suda

unread,
May 18, 2005, 5:50:37 PM5/18/05
to

"Hans Pesserl" <sp...@eimer.at> schrieb im Newsbeitrag
news:428A8C42...@eimer.at...

> Hallo,
>
> Wolfram Krail schrieb:
>
> > Warum immer nur nach Südeuropa blicken?
> > Die Schweden haben den ET420 gekauft, obwohl er schon 30 Jahre in
> > München im Einsatz war und dann durch den 423 ersetzt wurden.
>
> Die Deutschen duerften wohl geschickter im verkaufen sein. VT95/98,
> V200, V60, V100 alles kriegen die an den mann, sogar bei der OeBB. Die
> 2048 muss ja ein schnaeppchen sein, wenn sie unsere maschinen dafuer
> wegschmeissen. Haengt wohl damit zusammen, dass Oesterreicher der
> meinung sind, alles aus unseren land ist schlecht.
>
> Unsere sind doch nur dumm wie die nacht finster.

[Rest gekürzt]

Also sprach Klaus P****, nunmehr Berlin, feixend: 'Imma wieda beruhigend
zu lesen, dat Thomas Bernhard nich (janz) dot is....er hat nur die
Brangsche jewechselt....machd jetzt in Juuusnedd....'

<Ironie>
Ich denke gerade mit Verklärung daran, wie unsere Regionalbahnen mit
Hilfe der Reihe 2045 zu neuer Blüte erwachen könnten. Es gibt also noch
Hoffnung!
</Ironie>

Vielleicht hilft ja ein Zitat von Karl Kraus (hoffentlich richtig):
'Hass muss produktiv machen, sonst ist es gleich gescheiter zu lieben!'

Frust, der sich nur durch ungezieltes und übertriebenes Schimpfen Luft
macht, ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss - aber bitte, wenn's
hilft...

Hans Pesserl

unread,
May 18, 2005, 11:35:25 PM5/18/05
to
Hallo,

Branko Simic schrieb:

> Ein Punkt mehr, warum sich kaum jemand finden wird, 4030er aus den
> späten 1950ern zu nehmen, wenn 420er aus den frühen 1970ern zu habne
> wären.

Nur die OeBB kauft dieselloks aus den 50ern...

LG Hans


Hans Pesserl

unread,
May 18, 2005, 11:35:23 PM5/18/05
to
Hallo,

Stefan Walter schrieb:



> Das ist nicht witzig gemeint -- meine Meinung ist nur, dass man, wenn
> die Strecken weiter betrieben worden wären, die 4030 auch ersetzen hätte
> müssen, um noch attraktiv zu bleiben.

Tja, attraktiv. Die 4020 sind gleichwertig, abgesehen von diversen
technischen neuerungen von denen kein kunde etwas hat.

Wenn ich sehe, welchen komfort ein autobus oder gar flugzeug bietet,
dann kann der aelteste Bi noch mitmachen. Ein fahrzeug mit soviel
platzangebot und fahrkomfort muesste wesentlich teurer sein. Aber die
jetzigen preise sind schon zu hoch. Foedern, aber nicht bezahlen geht
einfach nicht.

> Ja, aber die sind aufgrund fragwürdiger Entscheidungen eingestellt worden.

Klar, weiss ich eh.

Jetzt muss man sich nicht mehr mit 4030 da rauf "quaelen". Dafuer hast
einen stinkautobus, wo man mit schuhloeffel einsteigen muss, keinen
platz hat und das gefuehl einer affenschaukel geniesst.

> Es-ging-um-deine-nicht-nachverfolgbaren-Gedankengänge. Punkt.

Tja, dann kann ich dir auch nicht helfen.

> Wie? ich habe lediglich auf deine Aussage, das Abstellen habe Einfluss
> auf die Einstellungen. Dass das Einstellen Schwachsinn ist, habe ich nie
> bezweifelt.

Beides haengt zusammen. Durch einstellungen koennen sie die fahrzeuge
abstellen. Auf die art haben sie auch die schmalspurbahnen
"modernisiert". Sonst wuerden sie noch heute mit dampf fahren.

Der schmaeh ist schon aelter als die bahn selbst, habe ich das gefuehl.

Liebe gruesse

Hans


Hans Pesserl

unread,
May 19, 2005, 12:54:37 AM5/19/05
to
Hallo,

Michael Suda schrieb:

> Na, das stimmt so aber auch nicht ganz. Von den 4030ern aus den
> Fünfzigerjahren ist sicher schon keiner mehr im Planstand von ÖBB-PV.
> Die jetzt kassierte Reihe 4030.2 wurde über die heute schier
> unglaubliche Zeitspanne von 14 Jahren (mit minimalen Updates) beschafft.
> Von 4030.201, Baujahr 1961, bis 4030.246, Baujahr 1975.

Woraus man eine standzeit von 30-40 jahren erkennt. Bei den
anschaffungspreisen, die fuer ein schienenfahrzeug ueblich sind, einfach
unglaublich. Natuerlich wird da ein autobus wesentlich wirtschaftlicher,
wenn man so arbeitet. Fuer ein einziges schienenfahrzeug kriegt man
sicher 15 autobusse. Und das auch mit wenigstens der halben standzeit.
15 jahre wird jeder autobus. Und ich denke, der trend wird bei den
schienenfahrzeugen noch weiter runter gehen. Die McD-generation kann gar
nicht mehr anders denken. Die schauen nur aufs erzeugungs-/ablaufdatum
und nicht auf den zustand.

:-(.

"Papa unser auto ist aber schon ein altes modell, komme mich bitte nicht
mehr in der schule abholen". Aussagen mit denen so manche freunde von
mir zu kaempfen haben, auch wenn das fahrzeug beinahe neuwertig ist.
Nach denen geht der sofort auf den schrott. Was die erzeugung eines
autos und gleichzeitige verschrottung eines alten fuer die umwelt
bedeutet, ist den "nappeln" egal. Glaenzen muss es, klappern und rappeln
ist egal. Da der blick aber neben dem PC nicht einmal aus dem fenster
reicht, ist es egal was dort draussen passiert.

Siehe ubahn und ULF in Wien. Diesen komfort hat sogar ein K noch
geschafft. Der OeBB-Talent ist eh in ordnung, fragt sich nur wie lange.

Liebe gruesse

Hans


Hans Pesserl

unread,
May 19, 2005, 1:12:51 AM5/19/05
to
Hallo,

Michael Suda schrieb:

> Natürlich!
> Ein Bundesland, dem die ÖBB ihre 4030er vorgeführt hätten, hätte gar
> nicht anders können, als den Personenverkehr auf mindestens zwanzig
> Jahre bestellen. Und das zu jedem Preis, soooo herzig wie die waren!
> Schmafu!

Wenn man denen den neuen Talent hingestellt haette, waeren sie
begeistert gefahren. Freiwillig wandern die autos auf den schrott...

> Wahr ist vielmehr: Wenn Regionalverkehr mit 4030ern angeboten würde,
> könnte jeder Landesrat leichten Herzens 'Nein, danke!' sagen, und der
> nächste Busbetreiber würde das Rennen machen. Mit schönen, neuen,
> chromblitzenden Bussen, grad so, wie sich der kleine Landesrat-Maxi
> modernen Regionalverkehr vorstellt.....
> Das behaupte jedenfalls ich.

Richtig, und das um hoechstens 10% des preises eines schienenfahrzeuges.
Wenn er naemlich die rechnung fuer die neuen triebwagen vorgelegt
bekommt dann kriegt er einen lachkrampf...

> Du solltest dir bei Gelegenheit ein Update für dein Programm
> 'Regionalverkehr Austria 1.9.5.5.' besorgen. Ohne das Modul
> 'Finanzierung 2.0.0.1. plus' läuft das nämlich nicht mehr richtig rund.
> Sonst kaufst du für deinen nächstes Projekt nämlich gleich auch
> Uerdinger-Schienenbusse und gebrauchte 52er, und keiner bestellt bei dir
> Verkehrsleistungen......

Mit deinen neuen fahrzeugen wird auch keiner eine leistung bestellen.
Oder sind jetzt fahrzeuge ala 4030 schuld an den streckeinstellungen?
Man koennte nateurlich sagen: "die sind eh alle in betrieb". nur fahren
autobusse dort...

> Wieviel Personal braucht man, um einen Zug mit einem 4030er zu fahren: 2
> Wieviel Personal braucht man, um einen Zug mit einem 4024er zu fahren: 1

Mit welcher begruendung? Ich wuesste nicht, dass ein 4030 einen
sifabeimann braucht.

Wieviel personal braucht man um einen busbetrieb am leben zu erhalten?
Wer "poliert" dir regelmaessig deine schienen? Fuer den gummiradler
macht das der PKW-fahrer und steuerzahler, ohne dass der es merkt.

> Kostenvorteil für das Neubaufahrzeug: Personalkosten halbiert.

> Ähnlich sieht das wahrscheinlich beim Energieverbrauch pro installierter
> Einheit Leistung aus

Theoretisch vielleicht. Beim PKW ist die entwicklung der letzten 30
jahre im %bereich gewesen. Und im e-bereich ploetzlich das vielfache?
Hey, das sind keine dampfer! Der wirkungsgrad ist niemals so stark
gestiegen, wie du das darstellen willst. Die motoren duerfen kleiner
sein, okay, aber der saft wird noch immer gebraucht. Oder meinst der
luft- und rollwiderstand macht es aus?

> Natürlich kannst du beim Personal einwenden: bauen wir halt den 4030er
> auf Einmannbetrieb um (wäre technisch schon möglich).

Das glaube ich auch.

> Dafür musst du
> aber erst wieder Geld in die alten Kraxen stecken, und die überholte
> technische Grundkonzeption (Wechselstrommotoren, elektromechanisches
> Schaltwerk, keine E-, geschweige denn Nutzbremse) wirst du nie los.

Fragt sich nur, ob das ueberhaupt so grosse nachteile sind. Ueber sowas
freuen sich normalerweise nur werkstaetten, die haben arbeit.

Liebe gruesse

Hans


Hans Pesserl

unread,
May 19, 2005, 1:33:51 AM5/19/05
to
Hallo,

tobias b köhler schrieb:

> Wenn der wille dazu bestünde, könnte die DBAG mit dem verkauf
> aufgearbeiteten altmaterials viel geld verdienen.

Da wird ja auch mengenweise frei, weil die strecken massiv reduziert
werden :-(.

> 2048 war auch nur eine übergangslösung (anders als die 2045 immerhin
> einmannfähig und weniger kompliziert, da einmotorig). Inzwischen sind
> alle 2048 wieder weg.

Also ich erinnere mich schon 1976, dass nur ein mann auf der 2045 war!
Damals sogar mit dampfheizkessel.

Dass sie anfaelliger war, ist schon moeglich. Obwohl ich bei einer
dieselelektrischen nicht 100% dran glaube. Das hydraulische getriebe ist
nur die billigloesung, das ist alles. Diese 2048 wurde doch mit neuen
motoren bestueckt, das war bei einer 2045 nicht moeglich?

Liebe gruesse

Hans


Hans Pesserl

unread,
May 19, 2005, 1:19:48 AM5/19/05
to
Hallo,

Michael Suda schrieb:

> <Ironie>
> Ich denke gerade mit Verklärung daran, wie unsere Regionalbahnen mit
> Hilfe der Reihe 2045 zu neuer Blüte erwachen könnten. Es gibt also noch
> Hoffnung!
> </Ironie>

Ist das nicht die 2048? So muss es gemacht werden? Ein wunder, dass sie
nicht die 5081 weggeschmissen und VT95 gekauft haben.

Oder sind da nicht doch ein paar deutsche dieselschrottflieger in Oe.
gelandet? Neueres baudatum, aber die wissen schon, warum sie die wieder
abstossen. "Aber da steht noch kein ablaufdatum drauf", sagt "Klein
Maxi". Hat die 2048 wohl auch nicht gehabt, die 2143 aber schon?

Bei uns hat die gesamte bahn ein ablaufdatum :-(.

Liebe gruesse

Hans


Ulf Kutzner

unread,
May 19, 2005, 3:03:21 AM5/19/05
to
Hans Pesserl schrieb:

> > Wieviel Personal braucht man, um einen Zug mit einem 4030er zu fahren: 2
> > Wieviel Personal braucht man, um einen Zug mit einem 4024er zu fahren: 1
>
> Mit welcher begruendung? Ich wuesste nicht, dass ein 4030 einen
> sifabeimann braucht.

Vielleicht einen Türschließungsaufseher?

Gruß, ULF

tobias b köhler

unread,
May 19, 2005, 3:26:43 AM5/19/05
to
Hans Pesserl schrieb:

> Da wird ja auch mengenweise frei, weil die strecken massiv reduziert
> werden :-(.

Ein paar neue loks kauft die DBAG auch, wenn auch im verhältnis zur
gesamtflotte weniger als die ÖBB.

> Also ich erinnere mich schon 1976, dass nur ein mann auf der 2045 war!
> Damals sogar mit dampfheizkessel.

Wie ist das mit der streckensicht bei dem hohen vorbau? Hechtet er
zwischen dem linken und rechten fenster hin und her, um die signale auf
beiden seiten sehen zu können?

> Dass sie anfaelliger war, ist schon moeglich. Obwohl ich bei einer
> dieselelektrischen nicht 100% dran glaube. Das hydraulische getriebe ist
> nur die billigloesung, das ist alles. Diese 2048 wurde doch mit neuen
> motoren bestueckt, das war bei einer 2045 nicht moeglich?

Vermutlich war der gesamtzustand nicht so gut. Die speisewagen aus den
frühen 1980er jahren werden auch wegen schlechtem zustand nicht
reaktiviert, stattdessen hat die ÖBB BordRestaurants aus Deutschland
übernommen, die in der substanz zwar ein paar jahre älter sind (ende
1970er jahre), aber ende der 1980er jahre komplett modernisiert wurden
und jetzt nochmal.

Branko Simic

unread,
May 19, 2005, 3:59:30 AM5/19/05
to
Patrick Segalla schrieb:

>
> > das unsägliche länderspezifische Bestellerprinzip
>
> Ich finde, man sollte nicht zu pauschal urteilen. Die großen
> Einstellungswellen sind alle vor der Verländerung (die ohnehin, anders
> als in Deutschland, keine echte ist) passiert.

Sagen wir, die ersten großen Einstellungswellen...

Aber, um nicht missverstanden zu werden: Ich halte nicht das
Bestellerprinzip an sich für schlecht, sondern die perversen Auswüchse
in seiner Umsetzung, wo dann eben zB nicht mehr die Strecke Selzthal -
Bihofen, sondern nur mehr Selzthal - Schladming bestellt wird. Dass das
keine positiven Auswirkugen auf die Fahrgastzahlen haben kann, ist klar.

Ähnlich die perversen Stehzeiten in Altenmarkt-St.Gallen usw.

Wobei man auch hier zugestehen muss, dass es eigentlich Aufgabe der ÖBB
gewesen wäre, den Bestellern durch entsprechende Angebotsgestaltung das
Bestellen _sinnvoller_ Verbindungen nahezulegen.

lg, BS

Ulf Kutzner

unread,
May 19, 2005, 4:13:50 AM5/19/05
to
tobias b köhler schrieb:


> Ein paar neue loks kauft die DBAG auch, wenn auch im verhältnis zur
> gesamtflotte weniger als die ÖBB.

Harmonieren Taurier eigentlich mit deutschen Nahverkehrssteuerwagen?

Gruß & X-Post, ULF

Helmut Uttenthaler

unread,
May 19, 2005, 5:03:16 AM5/19/05
to
Branko Simic wrote:
> Patrick Segalla schrieb:
>
>>>das unsägliche länderspezifische Bestellerprinzip
>>
>>Ich finde, man sollte nicht zu pauschal urteilen. Die großen
>>Einstellungswellen sind alle vor der Verländerung (die ohnehin, anders
>>als in Deutschland, keine echte ist) passiert.
>
>
> Sagen wir, die ersten großen Einstellungswellen...
>
> Aber, um nicht missverstanden zu werden: Ich halte nicht das
> Bestellerprinzip an sich für schlecht, sondern die perversen Auswüchse
> in seiner Umsetzung, wo dann eben zB nicht mehr die Strecke Selzthal -
> Bihofen, sondern nur mehr Selzthal - Schladming bestellt wird.


So ist es ja gar nicht. Das Land Steiermark bestellt kein konkretes
Zugsangebot, sondern überweist den ÖBB jährlich einen (übrigens nicht
kostendeckenden) Pauschalbetrag für eine bestimmte Anzahl von
Zugkilometern. Wie die ÖBB dann die Zugkilometer verteilt, ist de facto
Sache der ÖBB.
Nur die sogenannten "Steirertaktzüge" im Raum Graz sind konkret
bestellte Leistungen.


LG

Helmut

tobias b köhler

unread,
May 19, 2005, 5:54:05 AM5/19/05
to
Ulf Kutzner schrieb:

> Harmonieren Taurier eigentlich mit deutschen Nahverkehrssteuerwagen?

Ich glaube nicht. Dafür lassen sich 1014, 1016, 1116, 1142, 1144 und
2016 von ÖBB-steuerwagen aus fernsteuern.

Ulf Kutzner

unread,
May 19, 2005, 5:58:53 AM5/19/05
to
tobias b köhler schrieb:


> > Harmonieren Taurier eigentlich mit deutschen Nahverkehrssteuerwagen?
>
> Ich glaube nicht. Dafür lassen sich 1014, 1016, 1116, 1142, 1144 und
> 2016 von ÖBB-steuerwagen aus fernsteuern.

Harmonieren jene mit den EBA-Bestimmungen und deutschen Reisezugwagen
als Zwischenwagen?

Gruß, ULF

tobias b köhler

unread,
May 19, 2005, 6:00:37 AM5/19/05
to
Ulf Kutzner schrieb:

>>Ich glaube nicht. Dafür lassen sich 1014, 1016, 1116, 1142, 1144 und
>>2016 von ÖBB-steuerwagen aus fernsteuern.

> Harmonieren jene mit den EBA-Bestimmungen und deutschen Reisezugwagen
> als Zwischenwagen?

Jetzt geht es in den bereich der vermutungen: Conventionsanschrift für
D/CH, aber keine zulassung als erster wagen.

Wer weiß mehr?

Michael Sieß

unread,
May 19, 2005, 7:20:02 AM5/19/05
to
"Ulf Kutzner" schrieb:

Ich würde sagen, nein. Die DB Fahrzeuge verwenden doch ZMS bzw. ZWS
und die ÖBB setzen dagegen auf den WTB (Wire Train Bus). Folglich sind
auch nur die Taurüssel mit zusätzlichem ZWS mit deutschen Tfz und wohl
auch Steuerwagen kompatibel.

Ich habe allerdings einst gelesen, dass die DB-AG plant ihre Reisezugwagen
mit dem WTB auszurüsten. Wie weit das fortgeschritten oder inzwischen
wieder gestorben ist bleibt mal dahingestellt ...

mfg
MS


Andreas Pavlik

unread,
May 19, 2005, 8:40:02 AM5/19/05
to
On Thu, 19 May 2005 09:26:43 +0200, tobias b köhler <t...@uncia.de>
wrote:

>> Also ich erinnere mich schon 1976, dass nur ein mann auf der 2045 war!
>> Damals sogar mit dampfheizkessel.
>
>Wie ist das mit der streckensicht bei dem hohen vorbau? Hechtet er
>zwischen dem linken und rechten fenster hin und her, um die signale auf
>beiden seiten sehen zu können?

Ein Spiegel tut es auch. Siehe z.B.
http://www.reblaus-express.at/RebExpTag/rebexptag18.html

Andreas
--
Andreas Pavlik
Wien (Vienna), Austria

Hans Pesserl

unread,
May 19, 2005, 9:07:31 AM5/19/05
to
Hallo,

Ulf Kutzner schrieb:

> > Mit welcher begruendung? Ich wuesste nicht, dass ein 4030 einen
> > sifabeimann braucht.
>
> Vielleicht einen Türschließungsaufseher?

Also muesste der tuerschliessknopf in den fuehrerstand verlegt und
rueckspiegel montiert werden. Sollte ein 4020 das jetzt so haben, oder
verschrotten sie den auch gleich?

Liebe gruesse

Hans


Hans Pesserl

unread,
May 19, 2005, 9:07:29 AM5/19/05
to
Hallo,

tobias b köhler schrieb:

(2045)

> Wie ist das mit der streckensicht bei dem hohen vorbau? Hechtet er
> zwischen dem linken und rechten fenster hin und her, um die signale auf
> beiden seiten sehen zu können?

Wird wohl so sein. Darum muss der tfzf. ja auch die streckenkenntnis
haben.

> Vermutlich war der gesamtzustand nicht so gut.

Jaja, man kann alles verkommen lassen. Die 1042.0 und 500 sollen ja so
schlimm sein, sind aber mechanisch das gleiche wie die 531ff.

Man kann sie auf die art auch schnell entsorgen. Nimm als beispiel einen
verbrennungsmotor her, wechsle kein oel, achte auf keinen oelstand, gib
kalt ein paar mal vollgas, wetten es scheppert schnell! Bei
elektrofahrzeugen gibt es garantiert auch solche tricks. Ich erinnere
mich an die erzaehlungen von wiener tramfahrern ueber die M.

Und so wird in kuerze auch aus der ehemaligen heiligen kuh 1042 eine
alte rappelkiste, die auf den schrott gehoert. Uebrigens die motoren von
der muehle waren schon immer ein sch*. Ueberhaupt 531 aufwaerts. Die
waren schon immer 3- oder gar 2-motorig unterwegs.

> Die speisewagen aus den
> frühen 1980er jahren werden auch wegen schlechtem zustand nicht
> reaktiviert, stattdessen hat die ÖBB BordRestaurants aus Deutschland
> übernommen, die in der substanz zwar ein paar jahre älter sind (ende
> 1970er jahre), aber ende der 1980er jahre komplett modernisiert wurden
> und jetzt nochmal.

Auch so eine oesterreichische meisterleistung. Sie haetten das damals
investierte geld auch gleich wegschmeissen koennen.

Liebe gruesse

Hans


Patrick Segalla

unread,
May 19, 2005, 12:07:24 PM5/19/05
to
Branko Simic schrieb:

> Aber, um nicht missverstanden zu werden: Ich halte nicht das
> Bestellerprinzip an sich für schlecht, sondern die perversen Auswüchse
> in seiner Umsetzung, wo dann eben zB nicht mehr die Strecke Selzthal -
> Bihofen, sondern nur mehr Selzthal - Schladming bestellt wird. Dass das
> keine positiven Auswirkugen auf die Fahrgastzahlen haben kann, ist klar.
>
> Ähnlich die perversen Stehzeiten in Altenmarkt-St.Gallen usw.
>
> Wobei man auch hier zugestehen muss, dass es eigentlich Aufgabe der ÖBB
> gewesen wäre, den Bestellern durch entsprechende Angebotsgestaltung das
> Bestellen _sinnvoller_ Verbindungen nahezulegen.

Da kann ich Dir in beiden Punkten voll zustimmen.

--
PS

Branko Simic

unread,
May 19, 2005, 12:44:28 PM5/19/05
to
Helmut Uttenthaler schrieb:

>
> > Aber, um nicht missverstanden zu werden: Ich halte nicht das
> > Bestellerprinzip an sich für schlecht, sondern die perversen Auswüchse
> > in seiner Umsetzung, wo dann eben zB nicht mehr die Strecke Selzthal -
> > Bihofen, sondern nur mehr Selzthal - Schladming bestellt wird.
>
> So ist es ja gar nicht. Das Land Steiermark bestellt kein konkretes
> Zugsangebot, sondern überweist den ÖBB jährlich einen (übrigens nicht
> kostendeckenden) Pauschalbetrag für eine bestimmte Anzahl von
> Zugkilometern. Wie die ÖBB dann die Zugkilometer verteilt, ist de facto
> Sache der ÖBB.

Dann macht offenbar Salzburg etwas anderes.
Woher sonst kommen die sinnlosen Brüche an Landesgrenzen in vorher
durchgehenden Regionalzugsverbindungen?

lg, BS

Branko Simic

unread,
May 19, 2005, 12:44:08 PM5/19/05
to
Michael Suda schrieb:

>
> > Ein Punkt mehr, warum sich kaum jemand finden wird, 4030er aus den
> > späten 1950ern zu nehmen, wenn 420er aus den frühen 1970ern zu habne
> > wären.
>
> Na, das stimmt so aber auch nicht ganz. Von den 4030ern aus den
> Fünfzigerjahren ist sicher schon keiner mehr im Planstand von ÖBB-PV.

Sorry, war nicht eindeutig ausgedrückt.
Ich meinte den Zeitraum der Konstruktion aus dem die Fahrzeuge stammen;
eben die 50er beim 4030er gegenüber den 70ern vom 420er.


> Die jetzt kassierte Reihe 4030.2 wurde über die heute schier
> unglaubliche Zeitspanne von 14 Jahren (mit minimalen Updates) beschafft.
> Von 4030.201, Baujahr 1961, bis 4030.246, Baujahr 1975.

was nun eben dazu führt, dass relativ junge Fahrzeuge dennoch stark
veraltet sind, und daher nicht mehr attraktiv.

lg, BS

Branko Simic

unread,
May 19, 2005, 12:44:35 PM5/19/05
to
tobias b köhler schrieb:
>
> 2048 war auch nur eine übergangslösung (...). Inzwischen sind
> alle 2048 wieder weg.

Hat sich aber offensichtlich bewährt, sonst wär die 2048 nicht statt
geplanter 10 Jahre an die 15 Jahre im ÖBB-Dienst gewesen.

lg, BS

Helmut Uttenthaler

unread,
May 19, 2005, 1:09:21 PM5/19/05
to
"Branko Simic" <Branko...@gmx.at> schrieb im Newsbeitrag
news:428CC26C...@gmx.at

> Helmut Uttenthaler schrieb:
>>
>>> Aber, um nicht missverstanden zu werden: Ich halte
>>> nicht das Bestellerprinzip an sich für schlecht,
>>> sondern die perversen Auswüchse in seiner Umsetzung, wo
>>> dann eben zB nicht mehr die Strecke Selzthal - Bihofen,
>>> sondern nur mehr Selzthal - Schladming bestellt wird.
>>
>> So ist es ja gar nicht. Das Land Steiermark bestellt
>> kein konkretes Zugsangebot, sondern überweist den ÖBB
>> jährlich einen (übrigens nicht kostendeckenden)
>> Pauschalbetrag für eine bestimmte Anzahl von
>> Zugkilometern. Wie die ÖBB dann die Zugkilometer
>> verteilt, ist de facto Sache der ÖBB.
>
> Dann macht offenbar Salzburg etwas anderes.

Gut möglich. Von Salzburg gibt es ja auch nach Kärnten und Tirol keinen
grenzüberschreitenden Nahverkehr mehr.

Im Falle Radstadt - Schladming gibt es aber auch einen anderen Grund. Bei
der derzeitigen Fahrplanlage der IC-Züge ist es nicht so ohne weiteres
möglich, die Züge durchzubinden:

Bf Schladming:
Ankunft des R von Selzthal 0:49
Ankunft des IC von Bhofen 0:51
Abfahrt des IC nach Bhofen 1:09
Abfahrt des R nach Selzthal 1:10

Zwischen den ICs ist also nur 18 Minuten Zeit, das ist für eine
Regionalzugkreuzung um 1:00 in Mandling zu wenig (Regionalzugfahrzeit
Schladming - Mandling - Schladming ist 20 Minuten, exkl. Pufferzeiten für
die Zugkreuzungen). Und bei einer Kreuzung in Pichl würde der Regionalzug in
Bhofen zu spät ankommen bzw. zu früh abfahren und Anschlüsse versäumen...

Bis Dez. 2002 war das Fahrplangefüge der IC- und R-Züge im Ennstal um ca. 5
Minuten verschoben (damals mit IC-Kreuzung in Gröbming statt Haus,
Regionalzugkreuzung in Stainach statt Wörschach), da ging sich das
Durchbinden zwischen Radstadt und Schladming leicht aus. Nachher probierte
es man mit einem assymetrischen Regionalzugfahrplan zwischen Bhofen und
Radstadt (die Regionalzüge von Bhofen nach Selzthal fuhren in Bhoifen früher
weg und standen von ca. 0:45 bis 1:10 in Schladming (Überholung durch IC).

Dieses Konzept stiess aber wegen der Anschlusssitatuation in Bhofen (es geht
um den Regionalzug von Golling) anscheinend auch nicht auf grosse
Gegenliebe, wehsalb man in Salzburg wieder zum symmetrischen Fahrplan
zurückkehrte, was man "glücklicherweise" mit einer Zugkilometereinsparung
zwischen Radstadt und Haus verbinden konnte...


Derzeit gibt es seitens PV Steiermark wieder Bestrebungen, die Regionalzüge
vermehrt durchzubinden. Aufgrund der Vorgaben durch den IC-Verkehr ist das
aber nicht so einfach. Es gibt dazu grundsätzlich drei Varianten:
R-Kreuzung in Mandling - dann geht sich ein Halt in Pichl nicht aus (Anm.:
Die Haltestelle wurde vor einigen Jahren neu errichtet...)
R-Kreuzung in Pichl - dann müsste man zwischen Bhofen und Pichl einige Halte
streichen.
Keine R-Kreuzung zwischen Schladming und Radstadt - dann ist nur ein 4h-Takt
möglich, ausserdem bedingt das ungünstig lange Stehzeiten (> 2 Stunden) der
nicht durchgebundenen Züge in Schladming und Radstadt.

Mal schauen, im Zweifelsfall wird es wohl beim Status quo bleiben....

--
LG

Helmut


Patrick Segalla

unread,
May 19, 2005, 1:10:38 PM5/19/05
to
Branko Simic schrieb:


>>So ist es ja gar nicht. Das Land Steiermark bestellt kein konkretes
>>Zugsangebot, sondern überweist den ÖBB jährlich einen (übrigens nicht
>>kostendeckenden) Pauschalbetrag für eine bestimmte Anzahl von
>>Zugkilometern. Wie die ÖBB dann die Zugkilometer verteilt, ist de facto
>>Sache der ÖBB.
>
>
> Dann macht offenbar Salzburg etwas anderes.
> Woher sonst kommen die sinnlosen Brüche an Landesgrenzen in vorher
> durchgehenden Regionalzugsverbindungen?

Salzburg macht es in der Tat anders - manche Bundesländer bestellen
präzisere Leistungen (halte ich für besser), andere gelten pauschal ab
(tendenziell schlecht).
Ich bezweifle allerdings, dass das Land Salzburg den Bruch in Radstadt
"bestellt" hat. Es hat halt keine Leistungen Radstadt - Schladming
bestellt. Nachdem wohl auch die Steiermark nur bundeslandinterne
Leistungen (wenn auch pauschal) bestellt, gibts halt keine rechtliche
Verpflichtung der ÖBB, von Schladming nach Radstadt im Regionalverkehr
zu fahren.

--
PS

Marco Gsellmann

unread,
May 19, 2005, 1:49:57 PM5/19/05
to

"Michael Sieß" <fluege...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:428c768e$0$18788$91ce...@newsreader01.highway.telekom.at...

> "Ulf Kutzner" schrieb:
>> tobias b köhler schrieb:
>>
>> > > Harmonieren Taurier eigentlich mit deutschen Nahverkehrssteuerwagen?
>> >
>> > Ich glaube nicht. Dafür lassen sich 1014, 1016, 1116, 1142, 1144 und
>> > 2016 von ÖBB-steuerwagen aus fernsteuern.
>>
>> Harmonieren jene mit den EBA-Bestimmungen und deutschen Reisezugwagen
>> als Zwischenwagen?
>
> Ich würde sagen, nein. Die DB Fahrzeuge verwenden doch ZMS bzw. ZWS
> und die ÖBB setzen dagegen auf den WTB (Wire Train Bus). Folglich sind
> auch nur die Taurüssel mit zusätzlichem ZWS mit deutschen Tfz und wohl
> auch Steuerwagen kompatibel.

Und es gibt immerhin 25 ÖBB-Taurus, die ZWS/ZDS/ZMS besitzen... Also
Theoretisch müsste es gehen. Schlimmstenfalls mit Softwareupdate der Stwg
ZWS.

> Ich habe allerdings einst gelesen, dass die DB-AG plant ihre Reisezugwagen
> mit dem WTB auszurüsten. Wie weit das fortgeschritten oder inzwischen
> wieder gestorben ist bleibt mal dahingestellt ...

Hmm, wo hast du das denn gelesen? Meines erachtens wäre es auch an der Zeit,
das man mal zumindest bei Neufahrzeugen auch auf WTB setzten würde (ZWS und
WTB Parallel, so wie bei älteren Fahrzeugen (111) KWS und ZWS Parallel.
Allerdings werden soweit ich weiß ja sogar die Neubaufahrzeuge für die
Marschbahn und die Loks (ex Me26) "Nur" mit ZWS ausgerüstet. Eigentlich
Schade.
WTB hat meines erachtens große Vorteile. Z.b. ist damit die Bremsprobe
möglich, und es können diagnosedaten des ganzen Zuges angezeigt werden.
Trotzdem hab ich jetzt ne Frage zum WTB: Kann über WTB auch NBÜ/EP gesteuert
werden? Denn genau deswegen rüstet die DB ja je nach bedarf zur zeit ihre
Dostos mit einem zusätzlichen NBÜ/EP Kabel für NBÜ/EP nach UIC 541 aus.
NBÜ/EP und SAT/TAV vertragen sich nämlich nicht miteinander auf dem selben
Kabel. Wenn WTB alles zusammen kann, dann hätte man auch einfach WTB-und
ZWS - fähige Fahrzeugrechner Installieren können, statt der zusätzlichen
EP-Leitung


tobias b köhler

unread,
May 19, 2005, 2:10:33 PM5/19/05
to
Marco Gsellmann schrieb:

> Trotzdem hab ich jetzt ne Frage zum WTB: Kann über WTB auch NBÜ/EP gesteuert
> werden? Denn genau deswegen rüstet die DB ja je nach bedarf zur zeit ihre
> Dostos mit einem zusätzlichen NBÜ/EP Kabel für NBÜ/EP nach UIC 541 aus.
> NBÜ/EP und SAT/TAV vertragen sich nämlich nicht miteinander auf dem selben
> Kabel. Wenn WTB alles zusammen kann, dann hätte man auch einfach WTB-und
> ZWS - fähige Fahrzeugrechner Installieren können, statt der zusätzlichen
> EP-Leitung

Über welche leitung läuft WTB? Wie sehen die stecker dafür aus?

Michael Sieß

unread,
May 19, 2005, 2:44:11 PM5/19/05
to
"tobias b köhler" schrieb:

> Marco Gsellmann schrieb:
>
> > Trotzdem hab ich jetzt ne Frage zum WTB: Kann über WTB auch NBÜ/EP gesteuert
> > werden? Denn genau deswegen rüstet die DB ja je nach bedarf zur zeit ihre
> > Dostos mit einem zusätzlichen NBÜ/EP Kabel für NBÜ/EP nach UIC 541 aus.
> > NBÜ/EP und SAT/TAV vertragen sich nämlich nicht miteinander auf dem selben
> > Kabel. Wenn WTB alles zusammen kann, dann hätte man auch einfach WTB-und
> > ZWS - fähige Fahrzeugrechner Installieren können, statt der zusätzlichen
> > EP-Leitung
>
> Über welche leitung läuft WTB? Wie sehen die stecker dafür aus?

Er müsste über das 18-polige UIC-Kabel laufen. Details kenne ich auch nicht.

mfg
MS


Michael Suda

unread,
May 19, 2005, 4:16:15 PM5/19/05
to
Hans Pesserl wrote:
> Hallo,
>
> Michael Suda schrieb:
>
>> <Ironie>
>> Ich denke gerade mit Verklärung daran, wie unsere Regionalbahnen
>> mit Hilfe der Reihe 2045 zu neuer Blüte erwachen könnten. Es
>> gibt also noch Hoffnung!
>> </Ironie>
>
> Ist das nicht die 2048?

[Rest gekürzt]

Nein, nein, ich mein schon die. Die mit den zwei Motoren und dem
Mittelführerstand mit U-Boot-Feeling, an die sich jüngere
Newsgroupteilnehmer wahrscheinlich gar nicht mehr erinnern können. 2
x 500 PS SGP dieselelektrisch, machte einen Mordskrawall, hatte dafür
wenig Zugkraft, und man konnte die Kraxen notfalls auch mit einem
Motor fahren (kam gegen Ende angeblich gar nicht sooo selten vor).
Aber fürs Reparieren brauchte man wahrscheinlich nur den Molotow und
einen Schraubenschlüssel - so man für solche Ausrüstung
hinter/neben/unter dem monströsen Heizkessel Platz fand.....*grins*

--
Michael Suda
A-1150 Wien
Österreich/Austria/Autriche


tobias b köhler

unread,
May 19, 2005, 5:54:39 PM5/19/05
to
Michael Suda schrieb:

> Nein, nein, ich mein schon die. Die mit den zwei Motoren und dem
> Mittelführerstand mit U-Boot-Feeling, an die sich jüngere
> Newsgroupteilnehmer wahrscheinlich gar nicht mehr erinnern können. 2
> x 500 PS SGP dieselelektrisch, machte einen Mordskrawall, hatte dafür
> wenig Zugkraft, und man konnte die Kraxen notfalls auch mit einem
> Motor fahren (kam gegen Ende angeblich gar nicht sooo selten vor).

Ich habe sie nie live erlebt. Welche sind denn erhalten und wo?

> Aber fürs Reparieren brauchte man wahrscheinlich nur den Molotow und
> einen Schraubenschlüssel - so man für solche Ausrüstung
> hinter/neben/unter dem monströsen Heizkessel Platz fand.....*grins*

Was willst du mit einem Molotowcocktail in der lok ausrichten?

Ich möchte fast vermuten, dass eine 2016 bei vergleichbarem aufwand
deutlich mehr performance bringt, und das bei anwohnerfreundlicherer
geräuschkulisse.

Michael Sieß

unread,
May 20, 2005, 1:21:17 AM5/20/05
to
"tobias b köhler" schrieb:

>
> Ich habe sie nie live erlebt. Welche sind denn erhalten und wo?

Überlebende finden sich zB hier:

ÖBB ErlebnisBahn
2045.20 Tannengrün, fährt meist am Reblaus-Express (Retz-Drosendorf)
ÖCD
2045.01 in der umstrittenen Mariazellerbraunen Farbgebung
2045 009 Blutorange (nicht betriebsfähig)
ÖGEG
2045 012 und 019 Blutorange (nicht betriebsfähig ?)
Lienzer Eisenbahnfreunde
2045 015 Blutorange (nicht betriebsfähig ?)

> Ich möchte fast vermuten, dass eine 2016 bei vergleichbarem aufwand
> deutlich mehr performance bringt, und das bei anwohnerfreundlicherer
> geräuschkulisse.

Da sie ja eine Dieselelektrische war hatte sie beizeiten durchaus etwas
von einer E-Lok. Anwohnerfreundlich hin oder her, der Sound einer
2045 war unvergleichlich. Ihr eine 2016 gegenüberzustellen ist schon
etwas gewagt, wenn schon dann vielleicht eine 2070 ;).

mfg
MS


Marc Haber

unread,
May 20, 2005, 2:54:36 AM5/20/05
to
"Helmut Uttenthaler" <helmut.ut...@gmx.at> wrote:
>Derzeit gibt es seitens PV Steiermark wieder Bestrebungen, die Regionalzüge
>vermehrt durchzubinden. Aufgrund der Vorgaben durch den IC-Verkehr ist das
>aber nicht so einfach. Es gibt dazu grundsätzlich drei Varianten:
>R-Kreuzung in Mandling - dann geht sich ein Halt in Pichl nicht aus (Anm.:
>Die Haltestelle wurde vor einigen Jahren neu errichtet...)
>R-Kreuzung in Pichl - dann müsste man zwischen Bhofen und Pichl einige Halte
>streichen.
>Keine R-Kreuzung zwischen Schladming und Radstadt - dann ist nur ein 4h-Takt
>möglich, ausserdem bedingt das ungünstig lange Stehzeiten (> 2 Stunden) der
>nicht durchgebundenen Züge in Schladming und Radstadt.

Könnte man nicht dort, wo es klemmt, eine Zweigleisinsel erstellen?

Grüße
Marc

--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Branko Simic

unread,
May 20, 2005, 3:48:20 AM5/20/05
to
Helmut Uttenthaler schrieb:

> Im Falle Radstadt - Schladming gibt es aber auch einen anderen Grund. Bei
> der derzeitigen Fahrplanlage der IC-Züge ist es nicht so ohne weiteres
> möglich, die Züge durchzubinden:
>

> [details gesnipt]

Danke für die Schilderung, das sind neue Einblicke für mich.

Allerdings bleibt die Frage offen, was denn Ursache und was Wirkung ist.
Tatsache ist, dass jahrelang Regional- und IC-Verkehr möglich waren, und
ich behaupte mal, mit entsprechendem Willen hätte er sich weiterhin
irgendwie in den Fahrplan einpassen lassen.
Falls nicht, wirft das die Frage auf, warum man denn dann zwischen
Stainauh und Wörschach 2gleisig ausbaut, wenn offenbar zwischen Mandling
und Pichl o.ä. der größere Bedarf vorhanden ist?

lg, BS

Helmut Uttenthaler

unread,
May 20, 2005, 4:16:19 AM5/20/05
to
"Branko Simic" <Branko...@gmx.at> schrieb im Newsbeitrag
news:428D9644...@gmx.at

> Helmut Uttenthaler schrieb:
>
>> Im Falle Radstadt - Schladming gibt es aber auch einen
>> anderen Grund. Bei der derzeitigen Fahrplanlage der
>> IC-Züge ist es nicht so ohne weiteres möglich, die Züge
>> durchzubinden:
>>
>> [details gesnipt]
>
> Danke für die Schilderung, das sind neue Einblicke für
> mich.
>
> Allerdings bleibt die Frage offen, was denn Ursache und
> was Wirkung ist. Tatsache ist, dass jahrelang Regional-
> und IC-Verkehr möglich waren,


...der Grund für die Verschiebung des Taktgefüges war u.a. das neue
Eilzugkonzept auf der Salzkammergutstrecke. Die Eilzüge kreuzen dort in Bad
Mitterndorf, und um von Graz in Stainach-Irdning den Anschluss zu erreichen,
hat man den IC vorverlegt....


> und ich behaupte mal, mit
> entsprechendem Willen hätte er sich weiterhin irgendwie
> in den Fahrplan einpassen lassen.
> Falls nicht, wirft das die Frage auf, warum man denn dann
> zwischen Stainauh und Wörschach 2gleisig ausbaut, wenn
> offenbar zwischen Mandling und Pichl o.ä. der größere
> Bedarf vorhanden ist?


Bedarf ist relativ. Zwischen Schladming und Mandling gab es früher eine
lange eingleisige Lücke, erst durch den Ausbau von Pichl zur
Kreuzungsmöglichkeit wurde das entschärft und eigentlich ist dort der
Abstand zwischen den Kreuzungsbahnhöfen eh' recht gering. Er passt halt
nicht für die Regionalzüge.

Da jetzt für ein paar Regionalzüge eine weitere zusätzliche
Kreuzungsmöglichkeit mit hohem Kostenaufwand zu errichten, sind wir uns
ehrlich, das ist unrealistisch und der Nutzen rechtfertig einen solchen
Aufwand sicher nicht.
Natürlich bin ich auch für die Durchbindung der Regionalzüge, aber das
Fahrgastpotential ist zu gering, um irgendwelche Investitionen in die
Infrastruktur rechtzufertigen...

--
LG

Helmut


Jakob Schürz

unread,
May 20, 2005, 4:23:57 AM5/20/05
to


Ich dürfte diese schönen Maschinen im Betrieb erlebt haben, kann mich
aber nicht mehr daran erinnern. War noch zu jung. Das Modell von Roco
allerdings läuft wunderbar ruhig und hat gute Zugkraft :) Ist halt auch
nur ein Modell...

Ich glaub ich muß den Reblausexpress einmal benutzen, damit ich in das
Vergnügen komme mit meiner Lieblingsmaschine der ÖBB einmal zu fahren.

lg jakob

tobias b köhler

unread,
May 20, 2005, 4:54:06 AM5/20/05
to
Michael Sieß schrieb:

> ÖCD
> 2045.01 in der umstrittenen Mariazellerbraunen Farbgebung

Gibts davon bilder? War sie zu ihren aktiven zeiten so lackiert? War das
der versuch eines ÖBB-farbkonzepts (dieselloks werden nicht grün,
sondern braun)?

tobias b köhler

unread,
May 20, 2005, 4:58:26 AM5/20/05
to
Ich biege mal nach de.rec.modelle.bahn um.

Jakob Schürz schrieb in at.verkehr.bahn:

> Ich dürfte diese schönen Maschinen im Betrieb erlebt haben, kann mich
> aber nicht mehr daran erinnern. War noch zu jung. Das Modell von Roco
> allerdings läuft wunderbar ruhig und hat gute Zugkraft :) Ist halt auch
> nur ein Modell...

Wo hat die Rocolok eigentlich ihren motor? Verbaut der das führerhaus
oder sitzt er im vorbau?

Andreas Pavlik

unread,
May 20, 2005, 8:06:49 AM5/20/05
to
On Fri, 20 May 2005 10:54:06 +0200, tobias b köhler <t...@uncia.de>
wrote:

>> 2045.01 in der umstrittenen Mariazellerbraunen Farbgebung


>
>Gibts davon bilder? War sie zu ihren aktiven zeiten so lackiert? War das
>der versuch eines ÖBB-farbkonzepts (dieselloks werden nicht grün,
>sondern braun)?

AFAIR (an Berichte darüber, selber erinnern kann ich mich nur an grün
und später rot) war die erste (die ersten?) 2045er bei der
Ablieferung braun lackiert, weiß allerdings nicht, ob es
"mariazellerbraun" war.

Michael Sieß

unread,
May 20, 2005, 8:27:36 AM5/20/05
to
"tobias b köhler" schrieb:

>
> > ÖCD
> > 2045.01 in der umstrittenen Mariazellerbraunen Farbgebung
>
> Gibts davon bilder?

Sicherlich, eine ganze Menge. Sie war ja schon auf etlichen
Sonderfahrten unterwegs.
http://www.sabor.co.at/vef/200.Sonderfahrt/Woellersdorf_1.jpg

Es gibt übrigens auch ein braunes Roco-Modell.

> War sie zu ihren aktiven zeiten so lackiert? War das
> der versuch eines ÖBB-farbkonzepts (dieselloks werden nicht grün,
> sondern braun)?

Einige Maschinen wurden ab Auslieferung so lackiert. Ich glaube das
ging von der HW St.Pölten aus. Die Streitfrage ist welche Nummern
tatsächlich in Braun verkehrten und welcher Braunton zur Anwendung
kam. Mariazellerbraun scheint durch St.Pölten irgendwie gegeben.

Es gab angeblich auch eine Maschine einer anderen Lokreihe in Braun
(wars eine 1062 ?). Zum gesamten Themenkomplex erschien jedenfalls
erst vor einiger Zeit ein kurzer Artikel in einer heimischen Zeitschrift
der Aufklärung brachte, müsste ich suchen.

mfg
MS


Karl Holzinger

unread,
May 20, 2005, 9:27:48 AM5/20/05
to
Als einer der die 2045 in Braun selbst erlebt hat, melde ich mich auch zu
Wort. Damals wohnte ich nicht allzuweit vom Südbahnhof entfernt und besuchte
diesen ziemlich häufig. Die erste 2045 die ich zu Gesicht bekam war braun.
Auch einige Zeit nachher, sicher einige Monate, sah ich nur braune 2045. Die
Lieferdaten der 2045 sagen folgendes:

2045.01 am 12. 8. 1952
2045.02 am 19. 9. 1952
2045.03 am 30. 1. 1953
2045.04 am 19. 5. 1953

Auf Grund dieser Daten würde ich annehmen, daß zumindest die 01 und die 02
braun waren, möglicherweise auch noch weitere. Denn die erste grüne sah ich
erst einige Zeit später und es ist wohl ziemlich unwahrscheinlich, daß ich
mehrere Monate hindurch immer nur die gleiche Maschine sah.

LG, Karl

"Michael Sieß" <fluege...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag

news:428dd7e3$0$23916$91ce...@newsreader02.highway.telekom.at...

Patrick Segalla

unread,
May 20, 2005, 10:36:36 AM5/20/05
to
Helmut Uttenthaler schrieb:

>>und ich behaupte mal, mit
>>entsprechendem Willen hätte er sich weiterhin irgendwie
>>in den Fahrplan einpassen lassen.
>>Falls nicht, wirft das die Frage auf, warum man denn dann
>>zwischen Stainauh und Wörschach 2gleisig ausbaut, wenn
>>offenbar zwischen Mandling und Pichl o.ä. der größere
>>Bedarf vorhanden ist?

> Bedarf ist relativ.

Echten Bedarf gibts zwischen Stainach und Wörschach aber auch nicht.

> Natürlich bin ich auch für die Durchbindung der Regionalzüge, aber das
> Fahrgastpotential ist zu gering, um irgendwelche Investitionen in die
> Infrastruktur rechtzufertigen...

Zumindest solange man nicht weiß, ob es einen Zielfahrplan geben wird
und wie der aussehen soll. Wüsste man das, würde sich auch im Ennstal
ein selektiver Ausbau rechtfertigen lassen.

--
PS

Marco Gsellmann

unread,
May 20, 2005, 1:47:23 PM5/20/05
to

"Michael Sieß" <fluege...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:428cdecd$0$23578$91ce...@newsreader02.highway.telekom.at...
> "tobias b köhler" schrieb:

>> Marco Gsellmann schrieb:
>>
>> > Trotzdem hab ich jetzt ne Frage zum WTB: Kann über WTB auch NBÜ/EP
>> > gesteuert
>> > werden? Denn genau deswegen rüstet die DB ja je nach bedarf zur zeit
>> > ihre
>> > Dostos mit einem zusätzlichen NBÜ/EP Kabel für NBÜ/EP nach UIC 541 aus.
>> > NBÜ/EP und SAT/TAV vertragen sich nämlich nicht miteinander auf dem
>> > selben
>> > Kabel. Wenn WTB alles zusammen kann, dann hätte man auch einfach
>> > WTB-und
>> > ZWS - fähige Fahrzeugrechner Installieren können, statt der
>> > zusätzlichen
>> > EP-Leitung
>>
>> Über welche leitung läuft WTB? Wie sehen die stecker dafür aus?
>
> Er müsste über das 18-polige UIC-Kabel laufen. Details kenne ich auch
> nicht.
>

WTB funktioniert über das UIC Kabel. Soweit ich weiß müssen für WTB beide
Kabel gekuppelt sein.

Michael Suda

unread,
May 20, 2005, 3:20:56 PM5/20/05
to
tobias b köhler wrote:
> Michael Suda schrieb:
>
>> Nein, nein, ich mein schon die. Die mit den zwei Motoren und dem
>> Mittelführerstand mit U-Boot-Feeling, an die sich jüngere
>> Newsgroupteilnehmer wahrscheinlich gar nicht mehr erinnern
>> können. 2 x 500 PS SGP dieselelektrisch, machte einen
>> Mordskrawall, hatte dafür wenig Zugkraft, und man konnte die
>> Kraxen notfalls auch mit einem Motor fahren (kam gegen Ende
>> angeblich gar nicht sooo selten vor).
>
> Ich habe sie nie live erlebt. Welche sind denn erhalten und wo?
>
>> Aber fürs Reparieren brauchte man wahrscheinlich nur den Molotow
>> und einen Schraubenschlüssel - so man für solche Ausrüstung
>> hinter/neben/unter dem monströsen Heizkessel Platz
>> fand.....*grins*
>
> Was willst du mit einem Molotowcocktail in der lok ausrichten?

Nun, den könnte man als Biosprit in den Tank mixen. ;-)
Nein, hieß der Erfinder des gleichnamigen 'Drinks' nicht auf Deutsch
Herr Hammer?
Es soll jedenfalls Gegenden in Oberösterreich geben, wo der
Vorschlaghammer in Handwerkskreisen unter 'Molotow' firmierte, während
das handlichere Maurerfäustel als Werkzeug eines legendären
traunviertler Lustmörders schlicht 'Engleder' genannt wurde.
Na, jetzt weißt du, wo der Hammer hängt und wie er heißt. :-)

Hans Goebl

unread,
May 20, 2005, 6:18:28 PM5/20/05
to
"Helmut Uttenthaler" <helmut.ut...@gmx.at> wrote:

> Derzeit gibt es seitens PV Steiermark wieder Bestrebungen, die Regionalzüge
> vermehrt durchzubinden. Aufgrund der Vorgaben durch den IC-Verkehr ist das
> aber nicht so einfach.

Welche Vorgaben? 13 Minuten Mindestaufenthalt in Bischofshofen?

> Es gibt dazu grundsätzlich drei Varianten:
> R-Kreuzung in Mandling - dann geht sich ein Halt in Pichl nicht aus (Anm.:
> Die Haltestelle wurde vor einigen Jahren neu errichtet...)

Wäre für Pichl im Vergleich zur derzeitigen Situation, wo gar nix
fährt, keine Verschlechterung. Ansonsten eine Verbesserung.

> R-Kreuzung in Pichl - dann müsste man zwischen Bhofen und Pichl einige Halte
> streichen.

Man könnte auch beide Lösungen abwechseln.

> Keine R-Kreuzung zwischen Schladming und Radstadt - dann ist nur ein 4h-Takt
> möglich, ausserdem bedingt das ungünstig lange Stehzeiten (> 2 Stunden) der
> nicht durchgebundenen Züge in Schladming und Radstadt.
>
> Mal schauen, im Zweifelsfall wird es wohl beim Status quo bleiben....

Das befürchte ich auch.

Grundsätzlich scheint mir das ganze Fahrplankonzept der Ennstalstrecke
überarbeitenswert. Selzthal sollte eigentlich Taktknoten sein, was
allerdings weitreichende Folgen hätte. So müssten die IC/EC Wien -
Vorarlberg/Schweiz angepasst werden. Wobei ich aber auch hier
Taktknoten in Salzburg, Innsbruck und Feldkirch sinnvoller fände, als
in Wörgl, Ötztal und Langen.

Hans

Helmut Uttenthaler

unread,
May 20, 2005, 6:57:56 PM5/20/05
to
"Hans Goebl" <hans....@telering.at> schrieb im
Newsbeitrag news:d6luok...@ID-72617.user.uni-berlin.de

> "Helmut Uttenthaler" <helmut.ut...@gmx.at> wrote:
>
>> Derzeit gibt es seitens PV Steiermark wieder
>> Bestrebungen, die Regionalzüge vermehrt durchzubinden.
>> Aufgrund der Vorgaben durch den IC-Verkehr ist das aber
>> nicht so einfach.
>
> Welche Vorgaben? 13 Minuten Mindestaufenthalt in
> Bischofshofen?

Nach Salzburg steht man in der Tat lang rum, Richtung Innsbruck hat man -
wenn man an Anschlüsse in Innsbruck denkt - hingegen kaum Luft....

Vorgaben gibt es genug:
SPR-Anschlüsse nach Innsbruck in Bhofen
Anschlüsse ins Salzkammergut
Taktverkehr auf der eingleisigen Pyhrnbahn
etc.


>> Es gibt dazu grundsätzlich drei Varianten:
>> R-Kreuzung in Mandling - dann geht sich ein Halt in
>> Pichl nicht aus (Anm.: Die Haltestelle wurde vor einigen
>> Jahren neu errichtet...)
>
> Wäre für Pichl im Vergleich zur derzeitigen Situation, wo
> gar nix fährt, keine Verschlechterung. Ansonsten eine
> Verbesserung.

Natürlich.


>> Mal schauen, im Zweifelsfall wird es wohl beim Status
>> quo bleiben....
>
> Das befürchte ich auch.
>
> Grundsätzlich scheint mir das ganze Fahrplankonzept der
> Ennstalstrecke überarbeitenswert. Selzthal sollte
> eigentlich Taktknoten sein, was allerdings weitreichende
> Folgen hätte. So müssten die IC/EC Wien -
> Vorarlberg/Schweiz angepasst werden. Wobei ich aber auch
> hier Taktknoten in Salzburg, Innsbruck und Feldkirch
> sinnvoller fände, als in Wörgl, Ötztal und Langen.


Die Zeitlage der Züge Wien - Bregenz ist durch die SBB einzementiert. Wenn
es der EC aus Wien nicht schafft, zur geraden Stunde und 20 Minuten in
Zürich anzukommen, dann gibt es den EC in die Schweiz nicht mehr. So einfach
ist das.
Zürich an 0:20 ist das einzige freie Zeitlücke, die die SBB anzubieten
haben. Nicht einmal eine Verschiebung um 60 Minuten ist möglich.

Fahrplanänderungen sind also nur im ÖBB-Bereich westlich von Buchs möglich.


Wobei: Bei einem 2-Stundentakt kann entweder Bhofen oder Selzthal (Fahrzeit
dazwischen ~90 Minuten) Taktknoten sein. Im Zweifelsfall erscheint mir da
ein Knoten in Bhofen wichtiger. Allerdings ist der jetzt auch nicht perfekt,
weil die Kantenfahrzeit nach Salzburg nicht passt und künstlich auf 60
Minuten gedehnt wird...

--
LG

Helmut


Werner Huemer

unread,
May 20, 2005, 7:43:07 PM5/20/05
to

"Heidrun Kirchweger" <kirch...@gmx.at> schrieb im Newsbeitrag
news:1a5v2inirgfh6.1...@40tude.net...
> Am Mon, 16 May 2005 03:01:19 +0200 schrieb Werner Huemer:
> >> Wer konstruiert das? Wer macht die Sonderanfertigung mit nicht
> > genormten
> >> Maßen? Wer rechnet die Festigkeit? ... (Und vom Elektroanteil red ich
> > dabei
> >> noch gar net). Und das praktisch als Einzelanfertigung...
> >>
> >> Ein Refurbishment kommt, wenn die Fahrzeuge schon eher alt sind,
> > meistens
> >> nicht wesentlich billiger als Neukauf, wenn nicht gar teurer.
> >
> > darf man so einfach unsere verhältnisse in alle welt projizieren?
> > sogar manche kriegsstratiegien lagen da schon falsch.
>
> Es wäre hilfreich, wenn du hie und da die Gedanken, die dir durch den Kopf
> schwirren, noch einmal checken würdest, bevor du sie in die Newsgroup
> stellst.
>
> Welches arme Land hat selbst die Kapazität, derartige Umbauten zu machen?
> Welches ist in der Lage, die Sachen auszulegen? Wo können sie gefertigt

arm, ist nicht gleich dumm!
natürlich soll man die dinger niemanden aufträngen.
was wurde mit dem montafonerbahn triebwagen, der im ebay angeboten wurde?

werner


Werner Huemer

unread,
May 20, 2005, 8:10:32 PM5/20/05
to

"Branko Simic" <Branko...@gmx.at> schrieb im Newsbeitrag
news:428CC258...@gmx.at...

> Michael Suda schrieb:
> >
> > > Ein Punkt mehr, warum sich kaum jemand finden wird, 4030er aus den
> > > späten 1950ern zu nehmen, wenn 420er aus den frühen 1970ern zu habne
> > > wären.
> >
> > Na, das stimmt so aber auch nicht ganz. Von den 4030ern aus den
> > Fünfzigerjahren ist sicher schon keiner mehr im Planstand von ÖBB-PV.
>
> Sorry, war nicht eindeutig ausgedrückt.
> Ich meinte den Zeitraum der Konstruktion aus dem die Fahrzeuge stammen;
> eben die 50er beim 4030er gegenüber den 70ern vom 420er.

kommt immer daruf an, wieviel hightech man haben will.
boings 747 wurde doch auch so um diese zeit entwickelt.
und auch die B52 ist noch im einsatz.

werner


Werner Huemer

unread,
May 20, 2005, 8:23:51 PM5/20/05
to

"Hans Pesserl" <sp...@eimer.at> schrieb im Newsbeitrag
news:42890919...@eimer.at...

> Verstehst nicht? Die bahnen, wo ein 4030 fahren koennte, wurden ebenso
> aufs abstellgleis gestellt. Es gibt keinen interessenten fuer
> regionalverkehr! Entweder du beschaffst dir ein auto oder du bleibst
> zuhause.

ja so wird es auch kommen.
dann wird der sprudel immer teurer, und die wirtschaft (tourismus) fängt an
zu jammern, dass keine leute mehr kommen.
und so erlebt in (mittlerer) zukunft die bahn als personenbeförderer eine
widergeburt.

werner


Werner Huemer

unread,
May 20, 2005, 8:36:19 PM5/20/05
to

"Michael Suda" <ms.u...@depp.at> schrieb im Newsbeitrag
news:3f1oprF...@individual.net...

> Natürlich!
> Ein Bundesland, dem die ÖBB ihre 4030er vorgeführt hätten, hätte gar
> nicht anders können, als den Personenverkehr auf mindestens zwanzig
> Jahre bestellen. Und das zu jedem Preis, soooo herzig wie die waren!
> Schmafu!
> Wahr ist vielmehr: Wenn Regionalverkehr mit 4030ern angeboten würde,
> könnte jeder Landesrat leichten Herzens 'Nein, danke!' sagen, und der
> nächste Busbetreiber würde das Rennen machen. Mit schönen, neuen,
> chromblitzenden Bussen, grad so, wie sich der kleine Landesrat-Maxi
> modernen Regionalverkehr vorstellt.....
> Das behaupte jedenfalls ich.

dem kann ich nur zustimmen.
momentan wird die welt halt von "blendern" regiert.

werner

Werner Huemer

unread,
May 20, 2005, 8:41:20 PM5/20/05
to

"Michael Suda" <ms.u...@depp.at> schrieb im Newsbeitrag
news:3f1oprF...@individual.net...

> Kostenvorteil für das Neubaufahrzeug: Personalkosten halbiert.
>
> Ähnlich sieht das wahrscheinlich beim Energieverbrauch pro installierter
> Einheit Leistung aus

dann würde ich sie aber als kraftwerke bezeichnen, und nicht als
schienenfahrzeuge. ;-)
ich glaube, der energieverbrauch hängt auch hier, wie beim auto, maßgeblich
von der "fahrweise" ab.

werner


Werner Huemer

unread,
May 20, 2005, 8:48:19 PM5/20/05
to

"Branko Simic" <Branko...@gmx.at> schrieb im Newsbeitrag
news:428C4762...@gmx.at...
> Patrick Segalla schrieb:
> >
> > > das unsägliche länderspezifische Bestellerprinzip
> >
> > Ich finde, man sollte nicht zu pauschal urteilen. Die großen
> > Einstellungswellen sind alle vor der Verländerung (die ohnehin, anders
> > als in Deutschland, keine echte ist) passiert.
>
> Sagen wir, die ersten großen Einstellungswellen...
>
> Aber, um nicht missverstanden zu werden: Ich halte nicht das
> Bestellerprinzip an sich für schlecht, sondern die perversen Auswüchse
> in seiner Umsetzung, wo dann eben zB nicht mehr die Strecke Selzthal -
> Bihofen, sondern nur mehr Selzthal - Schladming bestellt wird. Dass das
> keine positiven Auswirkugen auf die Fahrgastzahlen haben kann, ist klar.

ich glaube, dass es auch positive auswirkungen haben kann.
nähmlich dann, wenn die gemeinden ihren einfluss zeigen.
vor allem was hindert die oebb, die letzten meter noch anzustückeln.

werner


Werner Huemer

unread,
May 20, 2005, 9:08:38 PM5/20/05
to

"Helmut Uttenthaler" <helmut.ut...@gmx.at> schrieb im Newsbeitrag
news:428e6b6f$0$10836>

> Wobei: Bei einem 2-Stundentakt kann entweder Bhofen oder Selzthal
(Fahrzeit
> dazwischen ~90 Minuten) Taktknoten sein. Im Zweifelsfall erscheint mir da
> ein Knoten in Bhofen wichtiger. Allerdings ist der jetzt auch nicht
perfekt,
> weil die Kantenfahrzeit nach Salzburg nicht passt und künstlich auf 60
> Minuten gedehnt wird...

in wie weit hat ein "fahrplangestalter" einfluß auf neubau/ausbaustrecken
bauvorhaben?
in einem wissenscahftsmagazin, habe ich mal gelesen, ist schon eine zeit
her, dass holland dabei programmunterstützt arbeitet.
das ziel war/ist dabei zeitkritische strecken(abschnitte) in bezug auf
verpätungen auszufiltern.
will man ein netzwerk betreiben, so erscheint mir der genannte ansatz für
sehr naheliegend.

werner


Werner Huemer

unread,
May 20, 2005, 9:14:24 PM5/20/05
to

"Branko Simic" <Branko...@gmx.at> schrieb im Newsbeitrag
news:428C4762...@gmx.at...

> Aber, um nicht missverstanden zu werden: Ich halte nicht das


> Bestellerprinzip an sich für schlecht, sondern die perversen Auswüchse
> in seiner Umsetzung, wo dann eben zB nicht mehr die Strecke Selzthal -
> Bihofen, sondern nur mehr Selzthal - Schladming bestellt wird. Dass das

schaut fast so aus, als geht es dem besteller nur um wählerstimmen.
die neumoderne der länderbahnzeiten?

werner


Michael Sieß

unread,
May 21, 2005, 1:12:52 AM5/21/05
to
"Werner Huemer" schrieb:

>
> ja so wird es auch kommen.
> dann wird der sprudel immer teurer, und die wirtschaft (tourismus) fängt an
> zu jammern, dass keine leute mehr kommen.
> und so erlebt in (mittlerer) zukunft die bahn als personenbeförderer eine
> widergeburt.

Wohl eher in ferner Zukunft, und bis dahin werden die Trassen der
Nebenstrecken verbaut oder rekultiviert sein. Aber da kommt sowieso
eher der Wasserstoffantrieb oder sonst was, wenns keine fossilen
Alternativen mehr gibt ...

mfg
MS


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