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Beurteilung Abgabegespraech

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anonymer Student

unread,
Jun 24, 2002, 3:57:15 PM6/24/02
to
Sehr geehrte Uebungsleitung,

Ich moechte mich oeffentlich ueber die Vorgangsweise bei den
Abgabegespraechen beschweren. So etwas unfreundliches, unkollegiales wie der
am Mo. nachmittag eingeteilte Institutsmitarbeiter ist mir noch nicht
untergekommen. Ich haette schon gerne gewusst, wer mich denn nun befragt.
Was sollen Aussagen wie: "Ja, das koennten sie sein" nach mehrmaliger
Pruefung des Studentenausweises?

Durchkommen bei dieser LU haengt vielmehr vom Glueck bei der Fragestellung
ab. Zusammenhaenge sind egal, es kommt auf einzelne Zeilen im Code an.
Ja, wir haben das Code-Beispiel gemeinsam bearbeitet, jedoch kann ich daran
nichts Schlechtes feststellen.
Dass ich mich hingesetzt und meine Beispiele nochmals ueberarbeitet habe,
interessiert niemanden. Zur Abgabe wird sowieso nicht der aktuellste Code
verwendet.

Ausserdem finde ich es fragwuerdig, dass ich nun auf Grund dieses
Gluecksspiels ein Jahr warten darf. Uebersetzerbau zaehlt zu den aufwendigen
Faechern, sodass ein Nichtbestehen laengerfristige Folgen hat.

mfg
anonymer Student


Michael Knapp

unread,
Jun 24, 2002, 5:47:08 PM6/24/02
to
anonymer Student wrote:
> Ich moechte mich oeffentlich ueber die Vorgangsweise bei den
> Abgabegespraechen beschweren. So etwas unfreundliches, unkollegiales wie der
> am Mo. nachmittag eingeteilte Institutsmitarbeiter ist mir noch nicht
> untergekommen. Ich haette schon gerne gewusst, wer mich denn nun befragt.
> Was sollen Aussagen wie: "Ja, das koennten sie sein" nach mehrmaliger
> Pruefung des Studentenausweises?

Allerdings wurde bei meinem Abgabegespräch wurde
auch ein etwas genauerer Vergleich zwischen meinem
Bild im Ausweis und meinem aktuellen Aussehen
durchgeführt. Hab' dem eigentlich dem keine besondere
Bedeutung beigemessen. ("Schaut's mal in die Führerscheine
eurer Eltern" - So unaktuelle Bilder findet man fast
nirgendwoanders). Ansonsten war beim Abgabegespräch ansich
alles ok, vom Ablauf, Fragen, ... etc. her.

MfG, Michael

Albrecht Christine

unread,
Jun 25, 2002, 6:07:57 AM6/25/02
to
anonymer Student <ano...@student.tuwien.ac.at> wrote:
> Ich moechte mich oeffentlich ueber die Vorgangsweise bei den
> Abgabegespraechen beschweren. So etwas unfreundliches, unkollegiales
> wie der am Mo. nachmittag eingeteilte Institutsmitarbeiter ist mir
> noch nicht untergekommen. Ich haette schon gerne gewusst, wer mich
> denn nun befragt. Was sollen Aussagen wie: "Ja, das koennten sie
> sein" nach mehrmaliger Pruefung des Studentenausweises?

Bei mir wurde der Studentenausweis auch genau begutachtet, aber das ist
ja nichts schlimmes...

> Durchkommen bei dieser LU haengt vielmehr vom Glueck bei der
> Fragestellung ab. Zusammenhaenge sind egal, es kommt auf einzelne
> Zeilen im Code an. Ja, wir haben das Code-Beispiel gemeinsam
> bearbeitet, jedoch kann ich daran nichts Schlechtes feststellen. Dass
> ich mich hingesetzt und meine Beispiele nochmals ueberarbeitet habe,
> interessiert niemanden. Zur Abgabe wird sowieso nicht der aktuellste
> Code verwendet.

Wieso Glück? Es wurde bereits vorher gesagt (in den news?), dass zur
Abgabe _nur_ das Programm angeschaut wird. D.h. wenn man das Programm
selber gemacht hat, dann sollte man kein Problem haben, herauszufinden,
was man mit einer beliebigen Zeile in seinem Programm gemeint hat. Die
Zeilen werden ja nicht aus dem Kontext gerissen, sondern stehen im
Programm...

> Ausserdem finde ich es fragwuerdig, dass ich nun auf Grund dieses
> Gluecksspiels ein Jahr warten darf. Uebersetzerbau zaehlt zu den
> aufwendigen Faechern, sodass ein Nichtbestehen laengerfristige Folgen
> hat.

Das einzige an Übersetzerbau, das aufwendig war, war herauszufinden was
man tun muss und das Ganze verstehen, sobald man diesen Schritt
geschafft hatte, musste man nur noch tippen.

> mfg
> anonymer Student
Warum ein anonymes Posting? Die Übungsleiter werden wahrscheinlich
(deinen Angaben folgend - Mo nachmittag, negative Note) sowieso wissen,
wer Du bist.


Christine
--
"Ich lebe bescheiden, habe einen Butler, einen Chauffeur, zwei
Putzfrauen, eine Koechin, ein Kindermaedchen und eine Sekretaerin. Den
Rest erledige ich selbst."
-- Donatella Flick, Multimillionaerin, im Interview

Daniel Wagner

unread,
Jun 25, 2002, 9:58:57 AM6/25/02
to
"anonymer Student" <ano...@student.tuwien.ac.at> writes:

> Sehr geehrte Uebungsleitung,
>
> Ich moechte mich oeffentlich ueber die Vorgangsweise bei den
> Abgabegespraechen beschweren. So etwas unfreundliches, unkollegiales wie der
> am Mo. nachmittag eingeteilte Institutsmitarbeiter ist mir noch nicht
> untergekommen. Ich haette schon gerne gewusst, wer mich denn nun befragt.
> Was sollen Aussagen wie: "Ja, das koennten sie sein" nach mehrmaliger
> Pruefung des Studentenausweises?

Zur Frage wer dich befragt, kann ich nur sagen, dass dies IMHO eh klar
war, weil erstens ist es schon bei der Anmeldung zum Abgabegespräch
gestanden, ausserdem hättest du ja auch schauen können in wessen Büro
du latscht und zu guter letzt hättest du, wenn dich das so brennend
interessiert einfach fragen können, ich bin mir sicher das du eine
Antwort bekommen hättest.

Das der Studentenausweis kontrolliert wird ist IMHO völlig klar, es
gibt genug schwarze Schafe unter uns, welche diesen Übungsmodus der
für Studenten doch recht angenehm ist, ausnützen und die LU-Leitung
daher wenigstens bei dem Gespräch sichergehen will, dass auch der
welcher ein Zeugnis bekommt da war.

> Durchkommen bei dieser LU haengt vielmehr vom Glueck bei der
> Fragestellung ab. Zusammenhaenge sind egal, es kommt auf einzelne
> Zeilen im Code an. Ja, wir haben das Code-Beispiel gemeinsam
> bearbeitet, jedoch kann ich daran nichts Schlechtes feststellen.
> Dass ich mich hingesetzt und meine Beispiele nochmals ueberarbeitet
> habe, interessiert niemanden. Zur Abgabe wird sowieso nicht der
> aktuellste Code verwendet.

[...]

Die Zusammenhänge werden ja eh in der Vorlesungsprüfung abgefragt,
Sinn des Gesprächs, wie meine Vorposter auch schon betonten, ist
wirklich nur der Check ob du das abgegebene Zeugs auch selber gemacht
hast.

Und noch etwas, vielleicht solltest du mal drüber nachdenken, das
Freundlichkeit keine einseitige Sache ist *SCNR*

Lg,
Daniel

--
God is real - unless declared integer.

Andreas...@iaeste.at

unread,
Jun 26, 2002, 5:16:53 AM6/26/02
to
anonymer Student <ano...@student.tuwien.ac.at> wrote:

> Sehr geehrte Uebungsleitung,

Lieber Kollege,

ich empfehle Rueckgrattraining: so ein Posting muss wirklich
nicht anonym sein.

Den bisherigen Reaktionen zustimmend, moechte ich ergaenzen:

> Durchkommen bei dieser LU haengt vielmehr vom Glueck bei der
> Fragestellung ab.

Tatsaechlich haben bereits _sehr_ viele "Glueck" gehabt, aber gibt
es darauf einen Anspruch? Und: wer ohne Teamarbeit alle Beispiele
loest, ist doch auf kein Glueck angewiesen.

> Ja, wir haben das Code-Beispiel gemeinsam bearbeitet, jedoch kann
> ich daran nichts Schlechtes feststellen.

Ich allerdings prinzipiell auch nicht. Der Home Page entnehme ich
das folgende Lehrziel der LU: "Praktische Kenntnisse mit Uebersetzern
und Werkzeugen des Uebersetzerbaus. Vertiefen der in der Vorlesung
erworbenen Kenntnisse."

Die LU ist nicht trivial. Das Lehrziel bei einer Informatik (!) LVA
im Team zu erreichen, sollte grundsaetzlich begruesst werden.

Just my 2 cents,

LieGrue,

Andreas

--
Andreas...@IAESTE.at

Chris Chiu

unread,
Jun 26, 2002, 4:46:03 PM6/26/02
to
> Wieso Glück? Es wurde bereits vorher gesagt (in den news?), dass zur
> Abgabe _nur_ das Programm angeschaut wird. D.h. wenn man das Programm
> selber gemacht hat, dann sollte man kein Problem haben, herauszufinden,
> was man mit einer beliebigen Zeile in seinem Programm gemeint hat. Die
> Zeilen werden ja nicht aus dem Kontext gerissen, sondern stehen im
> Programm...

Dabei muß ich aber anmerken, dass nicht jede Zeile auch jenen, die es selbst
gemacht haben, aus dem Stehgreif noch im Gedächtnis geblieben ist. Ich hab
heute (morgen hab ich Abgabegespräch) mir nochmals sehr genau das negreg
Zeugs vom Code-Beispiel anschauen müssen, das war mir überhaupt nicht mehr
klar.

> Das einzige an Übersetzerbau, das aufwendig war, war herauszufinden was
> man tun muss und das Ganze verstehen, sobald man diesen Schritt
> geschafft hatte, musste man nur noch tippen.

"nur" ist gut, grad das Tippen war ja das (Zeit- und Nerven-)Aufwändige...

Ciao,
Christoph


Stefan Froehlich

unread,
Jun 26, 2002, 7:09:59 PM6/26/02
to
On Wed, 26 Jun 2002 22:46:03 +0200 Chris Chiu wrote:
> Ich hab heute (morgen hab ich Abgabegespräch) mir nochmals sehr
> genau das negreg Zeugs vom Code-Beispiel anschauen müssen, das war
> mir überhaupt nicht mehr klar.

Nicht nur Dir - immerhin habe ich das Beispiel vor ueber einem Monat
an einem halben Nachmittag mehr schlecht als recht heruntergetippt.
Und die seltsamen Ideen, auf die man kommt, vergisst man auch
schnell wieder.

Aber Zeit, sich den eigenen Code anzusehen und das eine oder andere
nachzusehen, war eigentlich genug vorhanden, von daher kann ich die
Beschwerde nicht wirklich nachvollziehen.

Servus,
Stefan

--
Stefan! Da steckt mehr drin, als man glaubt.
http://www.sloganizer.de/

Chris Chiu

unread,
Jun 26, 2002, 6:50:20 PM6/26/02
to
> Aber Zeit, sich den eigenen Code anzusehen und das eine oder andere
> nachzusehen, war eigentlich genug vorhanden, von daher kann ich die
> Beschwerde nicht wirklich nachvollziehen.

Weil du vermutlich nicht CG23LU gemacht hast :) da verändern sich die
Zeitverhältnisse sowie die Zeitwahrnehmnung.

Ciao,
Christoph


Stefan Froehlich

unread,
Jun 27, 2002, 2:34:21 AM6/27/02
to
On Thu, 27 Jun 2002 00:50:20 +0200 Chris Chiu wrote:
>> Aber Zeit, sich den eigenen Code anzusehen und das eine oder andere
>> nachzusehen, war eigentlich genug vorhanden, {,..]

> Weil du vermutlich nicht CG23LU gemacht hast :) da verändern sich die
> Zeitverhältnisse sowie die Zeitwahrnehmnung.

Ich bezog mich eigentlich auf die Zeit _beim_ Abgabegespraech...

Servus,
Stefan

--
Stefan - keiner schmatzt goettlicher oder auch uebernatuerlicher.
http://www.sloganizer.de/

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