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S: Telefonanlage mit Durchwahl

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Gerhard Mörth

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May 19, 1999, 3:00:00 AM5/19/99
to
Hallo!

Ich bin auf der Suche nach einer Telefonanlage für eine Amtsleitung mit min.
4 durchwahlfähigen Klappen evt. mit Torsteuerung.
Die Anlage sollte die Leitungsqualität nicht beeinflussen, sodaß analoge
Modemverbindungen weiterhin gewährleistet bleiben. Beim Telekom Shop kann
man mir leider nichts anbieten. Die Dialog 105DW verhindert sämtliche V90
Verbindungen.
WELCHE GERÄTE KOMMEN DA IN FRAGE, WER VERTRTEIBT SO ETWAS?
Bitte um Eure Vorschläge, Erfahrungen zu diesem Thema.
ISDN kommt nicht in Frage.
Bin evtuell auch an einer gebrauchten Telefonanlage interessiert, falls
jemand seine loswerden will.

bye Gerhard
--

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| +43 (0)664 492-77-93 Ing. Gerhard MÖRTH gmo...@ping.at |
---------------------------------------------------------------------
| +43 (0)676 477-31-11 http://www.user.xpoint.at/gmc/index.htm |
---------------------------------------------------------------------


Peter Seidl

unread,
May 19, 1999, 3:00:00 AM5/19/99
to
Hi Gerhard!

[...snip...]


>WELCHE GERÄTE KOMMEN DA IN FRAGE, WER VERTRTEIBT SO >ETWAS?

Schau doch mal bei SIEMENS, ERICSSON, ALCATEL, usw. - oder auch direkt
bei der TA kriegste Telefonanlagen.

>Bin evtuell auch an einer gebrauchten Telefonanlage interessiert, falls
>jemand seine loswerden will.

Tja, das bist Du bei mir leider zu spät ...

Grüße, Peter


Gerhard Dobler

unread,
May 19, 1999, 3:00:00 AM5/19/99
to
Die Kapsch Ministar (1 Amtsleitung, 5 Nebenstellen - Vertrieb durch die Telekom Austria)
ist meines Wissens die einzige Nebsta, die echte Durchwahl (UEFS) beherrscht. Wie sich die
Ministar auf Modem-Verbindungen auswirkt, ist mir nicht bekannt.

Gerhard

Peter Seidl

unread,
May 19, 1999, 3:00:00 AM5/19/99
to
Hi Gerhard!
>[...]

>Ministar auf Modem-Verbindungen auswirkt, ist mir nicht bekannt.

Schlecht! Ich habe im Privathaus so eine Anlage. Wenn ich mit dem 56er
Modem direkt an die Post Dose gehe, also "vor" die Anlage erreiche ich
problemlos den vollen Speed. Sobald ich das Modem an einer Nebenstelle
der Telefonanlage betreibe muß ich schon froh sein wenn ich 28.8
zusammenbringe. Am Leitungsnetz kann's eigentlich nicht liegen, ist
alles neu und beste Qualität (doppelte Abschirmung usw.).

Jedenfalls schmeiß ich das Ding jetzt bald raus weil ich sowieso auf
ISDN umstelle.

Im Betrieb hatten wir z.B. früher eine Siemens HiCOM (analog), da gab's
keine Probleme mit Modem Verbindungen.

Gut Gruß, Peter

Martin Hotze

unread,
May 19, 1999, 3:00:00 AM5/19/99
to
Peter Seidl wrote:
>
[...]

> alles neu und beste Qualität (doppelte Abschirmung usw.).
[...]

das mit der Schirmung ist so eine Sache :-/
wenn die nicht perfekt ist, dann ist`s viel schlechter als ohne Schirmung.
Es setzt(e) sich (zumindest in der EDV-Verkabelung) die Leitung ohne Schirmung durch.

martin
--
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Wegen Buerouebersiedlung kann es in den naechsten Tagen zu
Problemen kommen bei Telefon, Fax, WWW, Mailservice.
Alle Systeme werden spaetestens ab 1. Juni 99 wieder funktionieren.
------------------------------------------------------------------
Because of moving my office (physically) it may come to problems
in phone, fax, WWW, mailservice.
All systems will perfectly run again at least from June 1st 99 on.
------------------------------------------------------------------

Alexander Wunderer

unread,
May 19, 1999, 3:00:00 AM5/19/99
to

> Wegen Buerouebersiedlung kann es in den naechsten Tagen zu
> Problemen kommen bei Telefon, Fax, WWW, Mailservice.
> Alle Systeme werden spaetestens ab 1. Juni 99 wieder funktionieren.

Optimist ;-)))

Alexander Wunderer

Guenther Lazelsberger

unread,
May 19, 1999, 3:00:00 AM5/19/99
to
Hallo Peter Seidl !

> Wenn ich mit dem 56er
> Modem direkt an die Post Dose gehe, also "vor" die Anlage erreiche ich
> problemlos den vollen Speed. Sobald ich das Modem an einer Nebenstelle
> der Telefonanlage betreibe muß ich schon froh sein wenn ich 28.8
> zusammenbringe.

Dieses Problem hatte ich auch einmal. Lag an der Dämpfung der
Nebenstellen durch die Anlage. Der Siemens-Techniker hat das Problem in
5 Minuten behoben.

Trat interessanterweise erst auf, als ich seinerzeit von 14k4 auf 28k8
aufgerüstet habe.

Pfiat Di!
----
Günther Lazelsberger
www.hagmair.at
www.pcaustria.com


Franz Kaiblinger

unread,
May 19, 1999, 3:00:00 AM5/19/99
to
Guenther Lazelsberger schrieb:

> [...]


> Dieses Problem hatte ich auch einmal. Lag an der Dämpfung der
> Nebenstellen durch die Anlage. Der Siemens-Techniker hat das Problem in
> 5 Minuten behoben.

hat der einen kondensator rausgezwickt?

> Trat interessanterweise erst auf, als ich seinerzeit von 14k4 auf 28k8
> aufgerüstet habe.

da hat man halt eine billigsdorfer-telefonanlage vom conrad. die hat zwar
nur eine aktive faxweiche und keine durchwahl, aber die nebenstellen werden
mit einem mechanischen relais ans amt gelegt.
einziges problem dabei: die r-taste (flashimpuls, zum verbinden) kriegt auch
das amt mit. loesung: r druecken und auflegen. das amt haelt das gespraech
und erzeugt ein neues rufsignal. dann laeuten wieder alle telefone und man
hebt am anderen apparat ab.

franky.


Gerhard Mörth

unread,
May 19, 1999, 3:00:00 AM5/19/99
to
Hallo!

Was sind denn so die Eckdaten dieser Anlage?
Gibts die noch käuflich zu erwerben und wenn wo?

bye Gerhard

> Jedenfalls schmeiß ich das Ding jetzt bald raus weil ich sowieso auf
> ISDN umstelle

Bitte in meine Richtung - vorher ankündigen damit ich bereit bin!

Peter Seidl

unread,
May 20, 1999, 3:00:00 AM5/20/99
to
>Was sind denn so die Eckdaten dieser Anlage?
>Gibts die noch käuflich zu erwerben und wenn wo?

Du meinst die Siemens HiCOM?

Unsere HiCOM hatte damals ca. 20 Nebenstellen (gibt's aber auch
kleiner), mit direkter Durchwahl, zentraler und individueller Kurzwahl,
Gebührenerfassung, digitale Apparate mit Gebührenanzeige, Torstelle,
Rufumleitung, Ruhe vor dem Telefon, Rufweiterschaltung, Gruppenruf,
Nachtschaltung fest und individuell, etc. .... mehr fällt mir im Moment
nicht ein.

Wir hatten die Anlage damals direkt von Siemens gemietet, kaufen wäre
auch möglich. Ob du eine wo anders erwerben kannst, weiß ich leider
nicht. Schau doch mal unter http://www.siemens.at/ nach, dort findest Du
auch die nächsten Siemens Stützpunkte.

>> Jedenfalls schmeiß ich das Ding jetzt bald raus weil ich sowieso auf
>> ISDN umstelle
>
>Bitte in meine Richtung - vorher ankündigen damit ich bereit bin!

Vor September wird's leider nichts werden ...

Gut Gruß, Peter


Guenther Lazelsberger

unread,
May 20, 1999, 3:00:00 AM5/20/99
to
Hallo Franz Kaiblinger !

> kondensator rausgezwickt?

Nein, IIRC hat er ein Poti eingestellt. Oder hat er doch
was gezwickt? Ist schon eine Weile her....

> billigsdorfer-telefonanlage vom conrad.

Geht auch. Aber so eine HiCom hat schon ihre Finessen.
Obwohl das jetzt alles veraltet ist, ISDN sei Dank!

Gerhard Mörth

unread,
May 22, 1999, 3:00:00 AM5/22/99
to
Hallo!

Wie funktioniert die Durchwahl denn genau?

Was ich bis jetzt herausgefunden habe, schickt das Amt bei aktivierter
Durchwahl ein kurzes ca. 0,5 sek langes Signal mit etwa 10 kHz sobald die
letzte Ziffer gewählt wurde. Danach sollte vermutlich die Telefonanlage
antworten daß sie die Durchwahl übernehmen kann.
Aber wie genau funktioniert der Dialog?
Wer kann mir dazu nähere Informationen zukommen lassen oder erklärt es mir
bitte.

Ich habe aber zum Testen nur einen normalen Apparat angeschlossen der
natürlich keine Antwort gibt und daher läutet das Telefon kurz nach dem
Impuls der sich bei
einem normalen Apparat nicht auswirkt.

Gerhard Dobler

unread,
May 25, 1999, 3:00:00 AM5/25/99
to
dzt. gibt es im OES der TA zwei Verfahren zur Uebertragung von Durchwahlziffern an eine
Nebenstellenanlage auf einer analogen Teilnehmerleitung:

1.) GSD (Gleichstromdurchwahl)
2.) UEFS (Ueberwachungsfrequenzsystem)

GSD kannst du vergessen, es ist veraltet und wird nur mehr fuer alte, bereits installierte
Nebenstellenanlagen unterstuetzt.


bei UEFS werden die Durchwahlziffern Richtung Nebsta mit einem Handshake-Verfahren
uebertragen:

Start: die Durchwahlsequenz startet, sobald der rufende Teilnehmer den Amtsteil
der Telefonnummer des Nebsta-Teilnehmers fertig gewaehlt hat

0: Nebsta wartet im ON HOOK-Status (hochohmig auf a/b) auf 12kHz vom Amt
1: Amt schickt einen 12kHz-Ton Richtung Nebsta
2: Nebsta antwortetet mit Schleife (=niederohmig auf a/b)
3: Amt antwortet mittels Abschalten der 12kHz
4: Nebsta geht dann wieder ON HOOK
5: Amt weis nun, dass eine Nebsta mit UEFS und kein normaler Apparat auf
der Teilnehmerleitung angeschalten ist und beginnt die eigentliche
Durchwahlphase, indem es die 12kHz wieder einschaltet
6: Die Durchwahlziffern (= der "private" Teil der Telefonnummer), die der
rufende Teilnehmer waehlt, werden mit einer der Impulswahl aehnlichen
Signalisierung uebertragen. Anstelle von Schleifenstromunterbrechungen
verwendet das Amt kurze 12kHz-Unterbrechungen (eine fuer einen 1er,
10 fuer eine 0)
7: hebt der angewaehlte Teilnehmer der Nebsta ab, schickt diese
Schleife zum Amt
8: sobald das Amt die Schleife erkannt hat, wird das Gespraech durchgestellt.

Gruesse, Gerhard
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"Gerhard Mörth" schrieb:

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