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Strahlung bei Handymasten

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Hannes Minimair

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May 24, 2001, 1:46:11 PM5/24/01
to
Hallo ng!

Da mir ein Insidern ;-) *g* bekannter Netzbetreiber (*wink*) ein Angebot
bzgl. eines Handymastens gemacht hat, suche ich nun Studien über Strahlung
von _Handymasten_ (nicht Handys). Mir ist schon klar, dass diese meist nicht
sehr viel aussagen, aber trotzdem interessierts mich.

Ich persönlich sag ja: Stellt man den Masten bei sich auf, bekommt man
Geld+Strahlen. Stellt man ihn nicht auf, stellt ihn wer anderer in der
Umgebung auf, bekommt man kein Geld, aber auch etwaige Strahlen.

Abschließend noch eine Frage: Hat wer von euch schon einen am Dach?

Ciao...
Hannes

--
## name: Hannes Minimair ## Nokia: http://dcgmn.xinfo.net/ ##
## ripe: mini-ripe ## Siemens: http://dcgms.xinfo.net/ ##
## mail: han...@minimair.at ## Webspace: http://dcpw.xinfo.net/ ##
## web: http://www.xinfo.net/ ## ##

Guenther Lazelsberger

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May 24, 2001, 3:11:13 PM5/24/01
to
Hannes Minimair schrieb:

> Da mir ein Insidern ;-) *g* bekannter Netzbetreiber (*wink*) ein Angebot
> bzgl. eines Handymastens gemacht hat
>

Gratuliere!

Deine einzigen zwei Sorgen müssen jetzt sein:

1) wie bekomme ich möglichst viel Miete (jährlich im voraus natürlich)

2) wieviele Handys mit dem besten Tarif und ohne Grundgebühr gibts gratis
dazu?

> Studien über Strahlung
> von _Handymasten
>

Studien hab ich leider nicht bei der Hand. Aber praktische Erfahrung <gg>

> Stellt man den Masten bei sich auf, bekommt man
> Geld+Strahlen. Stellt man ihn nicht auf, stellt ihn wer anderer in der
> Umgebung auf, bekommt man kein Geld, aber auch etwaige Strahlen.
>

So ist es, mein Freund. Und die, die am meisten über die böööse, böööse
Strahlung mosern, das sind die, die schlecht gepokert haben und wo den
Sender (und damit die Mieteinnahmen) jetzt der Nachbar hat. <harhar>

> Hat wer von euch schon einen am Dach?
>

Zwei Stück, am Silodach. Bereichern das architektonisch herbe
Erscheinungsbild des Silos ganz wesentlich. ;-)

--
Günther Lazelsberger
www.hagmair.at

Hannes Minimair

unread,
May 24, 2001, 3:39:50 PM5/24/01
to
On Thu, 24 May 2001 21:11:13 +0200, Guenther Lazelsberger wrote:

>Gratuliere!

Danke. max&one sind durchgefallen bei mir ;-)

>Deine einzigen zwei Sorgen müssen jetzt sein:
>1) wie bekomme ich möglichst viel Miete (jährlich im voraus natürlich)

hehe (s.pm)

>2) wieviele Handys mit dem besten Tarif und ohne Grundgebühr gibts gratis
>dazu?

hehe (s.pm)

>Studien hab ich leider nicht bei der Hand. Aber praktische Erfahrung <gg>

hehe ;-) wie gesagt: Ist der Sender nicht bei mir, hat ihn wer andrer...

>So ist es, mein Freund. Und die, die am meisten über die böööse, böööse
>Strahlung mosern, das sind die, die schlecht gepokert haben und wo den
>Sender (und damit die Mieteinnahmen) jetzt der Nachbar hat. <harhar>

hehe ;-)

>Zwei Stück, am Silodach. Bereichern das architektonisch herbe
>Erscheinungsbild des Silos ganz wesentlich. ;-)

Tja, bei uns wärs irgendwo am Haus,... die Frage ist nur wo? Werd mal bei
Reinhard die Sender anschaun gehen (stich.priv.at)

Hannes Illko

unread,
May 24, 2001, 3:54:02 PM5/24/01
to
On Thu, 24 May 2001 19:46:11 +0200, Hannes Minimair <han...@xinfo.net>
wrote:

>Hallo ng!
>
>Da mir ein Insidern ;-) *g* bekannter Netzbetreiber (*wink*) ein Angebot
>bzgl. eines Handymastens gemacht hat, suche ich nun Studien über Strahlung
>von _Handymasten_ (nicht Handys). Mir ist schon klar, dass diese meist nicht
>sehr viel aussagen, aber trotzdem interessierts mich.
>
>Ich persönlich sag ja: Stellt man den Masten bei sich auf, bekommt man
>Geld+Strahlen. Stellt man ihn nicht auf, stellt ihn wer anderer in der
>Umgebung auf, bekommt man kein Geld, aber auch etwaige Strahlen.
>
>Abschließend noch eine Frage: Hat wer von euch schon einen am Dach?
>

Ich mach den Mikrowellenherd in der Nacht an (bei offener Türe)
das hat i.e. eine ähnliche Wirkung...

Im Ernst:
Die gepulste Mikrowellen-Strahlung beeinflußt / behindert die
(Tief-)Schlafphase.
Die Auswirkungen läßt Du dir am besten von einem Arzt erklären.

Dein Handy kannst Du in der Nacht abdrehen. Den Masten nicht.
Das solltest Du bedenken wenn Du so ein Ding 4 Meter über deinem
Bett installieren läßt.

p.s.: noch ein Link zu einer Homepage auf der die Spezifische
Absorptions-Rate (SAR-Wert) einiger Handys angegeben wird.
http://www.ask.li/sar.html

m.f.G.
Hannes

--
____________________________________________________
e-mail to: answ...@gmx.net

Geld verdienen beim surfen? (in Österr.od Deutschl.) -
Ich habe mehr als 10 Programme getestet und bewertet:
http://gsm112.cjb.net (mirror: http://handyinfos.com)

Florian Haller

unread,
May 24, 2001, 4:17:47 PM5/24/01
to
Hannes Minimair schrieb:

> Ich persönlich sag ja: Stellt man den Masten bei sich auf, bekommt man
> Geld+Strahlen. Stellt man ihn nicht auf, stellt ihn wer anderer in der
> Umgebung auf, bekommt man kein Geld, aber auch etwaige Strahlen.

Hat man als unmittelbarer Nachbar nicht wesentlich mehr unter der
Strahlung zu leiden, als etwa direkt unter dem Sender?


Hannes Minimair

unread,
May 24, 2001, 5:02:16 PM5/24/01
to
On Thu, 24 May 2001 22:17:47 +0200, Florian Haller wrote:

>Hat man als unmittelbarer Nachbar nicht wesentlich mehr unter der
>Strahlung zu leiden, als etwa direkt unter dem Sender?

Das dachte ich mir nämlich auch noch...

Hannes Minimair

unread,
May 24, 2001, 5:08:55 PM5/24/01
to
On Thu, 24 May 2001 21:54:02 +0200, Hannes Illko wrote:

>Ich mach den Mikrowellenherd in der Nacht an (bei offener Türe)
>das hat i.e. eine ähnliche Wirkung...

;-)

>Im Ernst:
>Die gepulste Mikrowellen-Strahlung beeinflußt / behindert die
>(Tief-)Schlafphase.
>Die Auswirkungen läßt Du dir am besten von einem Arzt erklären.

hmm... dann kann aber in Wien in der Innenstadt oder sonst wo, keiner
'richtig' schlafen.

>Dein Handy kannst Du in der Nacht abdrehen. Den Masten nicht.
>Das solltest Du bedenken wenn Du so ein Ding 4 Meter über deinem
>Bett installieren läßt.

Das ist wahr.

>p.s.: noch ein Link zu einer Homepage auf der die Spezifische
>Absorptions-Rate (SAR-Wert) einiger Handys angegeben wird.
>http://www.ask.li/sar.html

Danke ;-) gibts sowas eigentlich in der Art auch für Handymasten?

Guenther Lazelsberger

unread,
May 24, 2001, 6:17:37 PM5/24/01
to
Hannes Illko schrieb:

> Die gepulste Mikrowellen-Strahlung beeinflußt / behindert die
> (Tief-)Schlafphase.
>

Echt? Ist mir bisher noch nicht aufgefallen!

> 4 Meter über deinem
> Bett
>

Nur keine Panik, die Wellen strahlen ja nicht senkrecht nach
unten ab, sondern waagerecht weg.

--
Günther Lazelsberger
www.hagmair.at

Guenther Lazelsberger

unread,
May 24, 2001, 6:34:20 PM5/24/01
to
Florian Haller schrieb:

> Hat man als unmittelbarer Nachbar nicht wesentlich mehr unter der
> Strahlung zu leiden, als etwa direkt unter dem Sender?
>

Ich würde eher sagen: der Nachbar bekommt vielleicht mehr Strahlung
ab. Leiden wird er höchstens psychisch darunter..... ;-))

--
Günther Lazelsberger
www.hagmair.at

Georg Fritsch

unread,
May 25, 2001, 2:20:38 AM5/25/01
to
Hi!

> Dein Handy kannst Du in der Nacht abdrehen. Den Masten nicht.
> Das solltest Du bedenken wenn Du so ein Ding 4 Meter über deinem
> Bett installieren läßt.

Nachdem ich den Thread mitverfolgt habe, glaube ich sagen zu koennen,
dass alle deine Ratschlaege wohl keine Beachtung finden werden.
Geld deaktiviert das Gehirn.

siehe auch:

>>Ich persönlich sag ja: Stellt man den Masten bei sich auf, bekommt man
>>Geld+Strahlen. Stellt man ihn nicht auf, stellt ihn wer anderer in der
>>Umgebung auf, bekommt man kein Geld, aber auch etwaige Strahlen.

Ich kann nicht behaupten, dass ich ueber die Gefaehrlichkeit der
Strahlung von Handymasten eine eindeutige Aussage treffen kann. Ich
glaube aber doch behaupten zu koennen, dass die Strahlung zumindest
KEINEN VORTEIL haben wird.

Kurzfassung obigen Arguments: 'Es gibt immer irgendwelche Deppen die
...'
Es muss das Ziel sein, diese 'Deppen' aufzuklaeren und nicht die
gleichen Fehler zu machen.

Ciao,
Georg

Hannes Minimair

unread,
May 25, 2001, 4:48:50 AM5/25/01
to
On Fri, 25 May 2001 08:20:38 +0200, Georg Fritsch wrote:

>Nachdem ich den Thread mitverfolgt habe, glaube ich sagen zu koennen,
>dass alle deine Ratschlaege wohl keine Beachtung finden werden.
>Geld deaktiviert das Gehirn.

Jein.

>Ich kann nicht behaupten, dass ich ueber die Gefaehrlichkeit der
>Strahlung von Handymasten eine eindeutige Aussage treffen kann. Ich
>glaube aber doch behaupten zu koennen, dass die Strahlung zumindest
>KEINEN VORTEIL haben wird.

Da magst du Recht haben.
Mir geht es mehr um die Tatsache: Aufgestellt wird er sowieso einmal in
meiner Nähe. Wenn er jetzt direkt an unserem Haus montiert ist, ist ja sogar
die Strahlenbelastung vielleicht geringer, als ob man ein Nachbar wäre...
Und: die anderen NB strahlen auch her, eben aber zu schwach.

Georg Fritsch

unread,
May 25, 2001, 5:53:19 AM5/25/01
to
> >Ich kann nicht behaupten, dass ich ueber die Gefaehrlichkeit der
> >Strahlung von Handymasten eine eindeutige Aussage treffen kann. Ich
> >glaube aber doch behaupten zu koennen, dass die Strahlung zumindest
> >KEINEN VORTEIL haben wird.
>
> Da magst du Recht haben.
> Mir geht es mehr um die Tatsache: Aufgestellt wird er sowieso einmal in
> meiner Nähe.

Wenn sich ALLE querlegen eben nicht.

> Wenn er jetzt direkt an unserem Haus montiert ist, ist ja sogar
> die Strahlenbelastung vielleicht geringer, als ob man ein Nachbar wäre...
> Und: die anderen NB strahlen auch her, eben aber zu schwach.

Mich wundert ja nur, dass sich die 'Gruenen' nicht deutlich mehr ueber
den 'Handywahnsinn' aufregen. Von der Umwelt/Energiebilanz muessen
Handys (im Vergleich zum Festnetz) ja unglaublich schlecht abschneiden.

Ich bin schon gespannt wie die Sache in 10 Jahren aussieht. Trillionen
Euro Klagen? Alles wie heute? Verbot? Sender auf jedem Haus? (immer
kleinere Zellen), ...

Ciao,
Georg

Hannes Minimair

unread,
May 25, 2001, 6:36:18 AM5/25/01
to
On Fri, 25 May 2001 11:53:19 +0200, Georg Fritsch wrote:

>Wenn sich ALLE querlegen eben nicht.

Stimmt, und DAS ist schon nicht mehr gegeben... Sie strahlen alle her, nur
zu schwach. A1 seit neuestem mit vollem Empfang (warum weiß ich nicht *g*,
sie wollen mir einfach nicht sagen, welcher Sender das ist und wo der
steht.).

>Ich bin schon gespannt wie die Sache in 10 Jahren aussieht. Trillionen
>Euro Klagen? Alles wie heute? Verbot? Sender auf jedem Haus? (immer
>kleinere Zellen), ...

Sollte sich wirklich einmal herausstellen, dass Handystrahlen schädlich sind
bleiben uns dann nur noch folgende Möglichkeiten:

a) Auswandern in den Urwald
b) Verbot von Handys und Handymasten, was zur Folge hat, dass alle Masten
abmontiert werden müssten. (zu diesem Zeitpunkt sicher über 10.000
Sendemasten und sicher schon über 6 Mio Handys allein in AT)
c) alle betreiber stellen freiwillig ihren dienst ein, um Klagen zu entgehen
bzw. sich auf ihren Mrd.-Gewinnen auszuruhen ;-)
d) sie rüsten um auf vermeintlich unschädliche Sender
e) wir machen weiter (genauso wie beim rauchen ;-)

Wie ich die Menschheit kenne, wirds e) sein, sollte der Fall eintreten, dass
Handystrahlen als eindeutig/extrem gesundheitsgefährlich eingestuft werden.

Martin Knapp

unread,
May 25, 2001, 7:31:36 AM5/25/01
to
Schau doch einfach mal in der Früh auf die A23, da hast Deine
Antwort ;)


Hannes Minimair

unread,
May 25, 2001, 9:17:20 AM5/25/01
to
On Fri, 25 May 2001 13:31:36 +0200, Martin Knapp wrote:

>Schau doch einfach mal in der Früh auf die A23, da hast Deine
>Antwort ;)

Hmm, wenn ich mal aus OÖ rauskomm mach ich das *g*

Till Lober

unread,
May 25, 2001, 9:37:39 AM5/25/01
to
Hallo,

"Hannes Minimair" <han...@xinfo.net> schrieb im Newsbeitrag
news:3b0e33c3...@veronica.xinfo.net...


> On Fri, 25 May 2001 11:53:19 +0200, Georg Fritsch wrote:
>
> >Wenn sich ALLE querlegen eben nicht.
>
> Stimmt, und DAS ist schon nicht mehr gegeben... Sie strahlen alle her, nur
> zu schwach. A1 seit neuestem mit vollem Empfang (warum weiß ich nicht *g*,
> sie wollen mir einfach nicht sagen, welcher Sender das ist und wo der
> steht.).

dann suche doch den Sender. Sollte bei Deinen zig Nokias ja kein Problem
sein, oder?


--

Till Lober
+881631417996


Milan Theurl

unread,
May 25, 2001, 10:01:32 AM5/25/01
to
Hannes Minimair schrieb:

> >Dein Handy kannst Du in der Nacht abdrehen. Den Masten nicht.
> >Das solltest Du bedenken wenn Du so ein Ding 4 Meter über deinem
> >Bett installieren läßt.
>
> Das ist wahr.

Hmmm, ich würde das anders sehen. Bedingt durch die Ausbreitungsweise
elektromagnetischer Felder sollte direkt unterhalb der Antenne die
Strahlung am geringsten sein! Etwa so, wie es in dem Auge eines Tornados
windstill ist. Nur sollte man wohl Handystrahlung nicht mit einem Tornado
vergleichen, sonst bekommt gleich wieder wer Angst.
Und wenn es z.B. wirklich 4 Meter sind, brauchst dich sowieso nit
fürchten. Mit jedem Meter nimmt die Intensität drastisch ab. Was glaubst,
wieviele Herzschrittmacher sonst schon durchgedreht wären!

Grüße
Milan

Hannes Illko

unread,
May 25, 2001, 9:53:17 AM5/25/01
to
On Thu, 24 May 2001 23:08:55 +0200, Hannes Minimair <han...@xinfo.net>
wrote:


>>p.s.: noch ein Link zu einer Homepage auf der die Spezifische
>>Absorptions-Rate (SAR-Wert) einiger Handys angegeben wird.
>>http://www.ask.li/sar.html
>
>Danke ;-) gibts sowas eigentlich in der Art auch für Handymasten?
>

Dein Handy strahlt mit max. 2 Watt (GSM 900) bzw. 1 Watt (GSM 1800)
So ein Sektor-Strahler hat ca. 10 bis 25 (?) Watt
(je nach Anzahl der Antennen)
also:
Handy 1Meter entfernt im Dauerbetrieb ~= Sendemast 4 Meter entfernt im
Dauerbetrieb)

Angeblich nimmt die Empfindlichkeit des Menschen auf Mikrowellen mit
dem Alter noch zu. Und natürlich variiert das auch von Person zu
Person. (und jetzt bitte keine Antworten wie: ich spür nix, also
isses harmlos)

Es gibts ja genug Studien, die die Schädlichkeit gepulster
Strahlung beweisen.
Nur werden die heruntergespielt, da es hier ja um viel Geld geht.
(Die Betreiber, der Staat, Die Standortvermieter,... alle verdienen
gutes Geld) - [p.s.: Bei der Atomkraft isses nichts anderes, oder?]

Und solange die Menschen nicht wissen warum es ihnen schlecht geht
und sich nicht gegen das Aufstellen eines Masten in unmittelbarer
Nachbarschaft wehren ist ja alles ok, oder?


mögliche Lösungsvorschläge:

*sehr viel kleinere Sender mit minimaler Leistung in urbanen
Bereichen
*Sender abseits von Siedlungen am Land aufstellen

Milan Theurl

unread,
May 25, 2001, 10:05:25 AM5/25/01
to
Georg Fritsch schrieb:

> Ich kann nicht behaupten, dass ich ueber die Gefaehrlichkeit der
> Strahlung von Handymasten eine eindeutige Aussage treffen kann. Ich
> glaube aber doch behaupten zu koennen, dass die Strahlung zumindest
> KEINEN VORTEIL haben wird.

Wieso eigentlich nicht. Eigentlich wäre es genause wahrscheinlich, daß sich
die Strahlung positiv auswirkt, wie das Gegenteil. Wer weiß, vielleicht wird
bald jeder mit einem Sender am Hirnkastl rumlaufen, weil die gepulsten
Felder das Hirn so schön antreiben. :) Und dann bringen AMD und Intel neue
Geräte mit immer mehr MHz, damit es noch schneller arbeitet. :)))

> Ciao,
> Georg

Grüße
Milan

Guenther Lazelsberger

unread,
May 25, 2001, 10:36:08 AM5/25/01
to
Georg Fritsch schrieb:

> zumindest
> KEINEN VORTEIL
>

Doch: das Handy hat auch inhouse einen hervorragenden
Empfang!

--
Günther Lazelsberger
www.hagmair.at

Guenther Lazelsberger

unread,
May 25, 2001, 10:36:09 AM5/25/01
to
Georg Fritsch schrieb:

> Wenn sich ALLE querlegen eben nicht.
>

Dann gibts aber auch keine Mobiltelefon-Netze.

Udn nachdem schon mehr als die Hälfte aller Österreicher ein Handy
besitzen, dürfte das "Überall-Telefonieren-Können" doch ein gewisses
Bedürfnis weiter Kreise der Bevölkerung sein.

> Von der Umwelt/Energiebilanz muessen
> Handys (im Vergleich zum Festnetz) ja unglaublich schlecht abschneiden.
>

Warum? Weil man nicht die Straßen aufgraben muss? Strom braucht auch das
Festnetz!

--
Günther Lazelsberger
www.hagmair.at

Milan Theurl

unread,
May 25, 2001, 10:47:20 AM5/25/01
to
Hannes Illko schrieb:

> Es gibts ja genug Studien, die die Schädlichkeit gepulster
> Strahlung beweisen.
> Nur werden die heruntergespielt, da es hier ja um viel Geld geht.
>

> Und solange die Menschen nicht wissen warum es ihnen schlecht geht
> und sich nicht gegen das Aufstellen eines Masten in unmittelbarer
> Nachbarschaft wehren ist ja alles ok, oder?

Hallo!
Es ist nur seltsam, daß Leute Schlafstörungen wegen Handysendern hatten,
von denen sich herausstellte, daß sie noch nicht einmal in Betrieb waren.
Meiner Ansicht nach fehlen die Studien, die Schädigungen irgendeiner Art
mit der Sichtbarkeit des Senders vom Schlafzimmerfenster aus korrelieren.
Da dürften beeindruckende Ergebnisse herauskommen.
Außerdem ist es ja so: Viele Menschen sind z.B. enormem ständigem
Verkehrslärm ausgesetzt, vor dem man sich oft kaum schützen kann. Das
fordert sicher Opfer an der Psyche von so manchem, trotzdem fliegen
Flugzeuge und fahren Autos und Züge. Es kann nicht alles nur Vorteile
haben, was man macht. Und den einen oder anderen erwischt es. Anders
geht's leider nicht.
Abgesehen davon, daß die Auswirkungen der Handystrahlung so massiv nicht
sein können, sonst wären schon vernünftige Studien publiziert worden. Und
die gibt es nicht. (Studie ist ja auch nicht Studie. Der Aufbau und die
Anzahl untersuchter Personen muß einfach passen, sonst kann man das
getrost vergessen, was da rauskommt.)
Grüße
Milan

Guenther Lazelsberger

unread,
May 25, 2001, 12:26:47 PM5/25/01
to
Hannes Illko schrieb:

> Handy 1Meter entfernt im Dauerbetrieb ~= Sendemast 4 Meter entfernt im
> Dauerbetrieb
>

Aber wie schaff ich es, mich in nur 4 Meter Entfernung von der Antenne
aufzuhalten? Noch dazu, wo die Dinger ein definiertes Abstrahlverhalten
haben, und z.B. nach senkrecht unten fast nichts abstrahlen,
darunterstellen geht also nicht.

--
Günther Lazelsberger
www.hagmair.at

Norbert Passler

unread,
May 25, 2001, 12:37:33 PM5/25/01
to
Hi.

[Handymast am Haus + Strahlung]

Solange nicht wirklich 100% bewiesen ist, dass die Dinger wirklich
unschädlich sind würde ich doch Abstand davor nehmen, einen Masten am
eigenen Haus anbringen zu lassen (zumindest wenn man darin auch noch
wohnt). Nur bisher konnte das halt noch niemand zweifelsfrei beweisen (wen
wer das Gegenteil behauptet: nur her mit der Quelle!).

Auch das Risiko von Hochspannungsleitungen wurde immer herunter gespielt.
Heute ist man da nicht mehr so sicher. Außerdem schaut eine solche Antenne
auf dem Dach einfach sch..... aus. Schon allein deshalb hätte ich da was
dagegen.

Grüße Norbert
()

--
http://www.8ung.at/np/
ICQ: 24308985

Alexander Neubauer

unread,
May 25, 2001, 1:08:51 PM5/25/01
to
Hannes Minimair schrieb:

>
> Hallo ng!
>
> Da mir ein Insidern ;-) *g* bekannter Netzbetreiber (*wink*) ein Angebot
> bzgl. eines Handymastens gemacht hat, suche ich nun Studien über Strahlung
> von _Handymasten_ (nicht Handys). Mir ist schon klar, dass diese meist nicht
> sehr viel aussagen, aber trotzdem interessierts mich.
>
> Ich persönlich sag ja: Stellt man den Masten bei sich auf, bekommt man
> Geld+Strahlen. Stellt man ihn nicht auf, stellt ihn wer anderer in der
> Umgebung auf, bekommt man kein Geld, aber auch etwaige Strahlen.
>
> Abschließend noch eine Frage: Hat wer von euch schon einen am Dach?

Hallo!

Hab mir den Thread zu diesem Thema durchgelesen und möchte nun auch
meine
Ansichten einbringen:

Gegenüber meiner Wohnung in Wien, in welcher ich seit mehr als
1 1/2 Jahren wohne, befindet sich ein Sender der Fa. Max.Mobil. Dieser
erzeugt mit Ch. 111 auf meinem Bett einen Pegel von immerhin -23 dBm.
Dies entspricht einer Leistung von 0,005 mW.
(Das Foto aus meiner Wohnung kann ggf. bei mir angefordert werden :-))

Nimmt man die Maximalleistung eines 900 MHz Mobiltelefons als Vergleich
(+33 dBm => 2 W => 2000 mW), welches sich direkt am Kopf befindet so
ist das ein Faktor von 1:400.000 zugunsten der BTS!

Wen ich jetzt die Rechnung anstelle, ich telefoniere eine Stunde mit
Maximalleistung mit dem Handy, so bräuchte die BTS über 45 Jahre (!) um
die gleiche Leistung zu erreichen. (400.000 / 24 / 365). Jetzt soll mir
bitte einer sagen, was er meint, wenn er behauptet, ja aber der Sender
am
Dach ist ja rund um die Uhr in Betrieb!

Außerdem möchte ich den Anteil derer wissen, welche sich gegen Sende-
anlagen beschweren und wieviele ihr Handy aufgrund gesundheitlicher
Probleme abmelden (Wobei noch zu klären ist, ob auch wirklich das
Mobiltelefon schuld an der Erkrankung ist).

Ich habe auf jeden Fall noch keinerlei gesundheitlichen Probleme
feststellen
können.

Grüße,
Alexander

Alexander Neubauer

unread,
May 25, 2001, 1:03:36 PM5/25/01
to
Milan Theurl schrieb:

> Bedingt durch die Ausbreitungsweise
> elektromagnetischer Felder sollte direkt unterhalb der Antenne die
> Strahlung am geringsten sein! Etwa so, wie es in dem Auge eines Tornados
> windstill ist. Nur sollte man wohl Handystrahlung nicht mit einem Tornado
> vergleichen, sonst bekommt gleich wieder wer Angst.
> Und wenn es z.B. wirklich 4 Meter sind, brauchst dich sowieso nit
> fürchten. Mit jedem Meter nimmt die Intensität drastisch ab. Was glaubst,
> wieviele Herzschrittmacher sonst schon durchgedreht wären!

Zu berücksichtigen ist aber, daß die Anlage ja Signale in Wellenform
sendet,
weshalb diese auch an auftreffenden Gegenständen (Nachbarhäuser,
Berghänge, ...) reflektiert werden. Deshalb sollte in den meisten Fällen
auch ein ausreichender Pegel im Haus des BTS-Eigentümers herrschen.

Gruß,
Alexander

Thomas Pfeiffer

unread,
May 25, 2001, 1:17:10 PM5/25/01
to
Alexander Neubauer <drfra...@hotmail.com> wrote:

> Gegenüber meiner Wohnung in Wien, in welcher ich seit mehr als
> 1 1/2 Jahren wohne, befindet sich ein Sender der Fa. Max.Mobil. Dieser
> erzeugt mit Ch. 111 auf meinem Bett einen Pegel von immerhin -23 dBm.

Also, auf meinem bett hätt' ich lieber was anderes als -23 dBm.

scnr, tp

fup2poster

--
mailto:thomas....@maxonline.at
http://www.gasometer.at.tf/
http://www.SmTP.at/ oder http://www.SmTP.kmp.or.at/

Florian Haller

unread,
May 25, 2001, 1:16:49 PM5/25/01
to
Georg Fritsch schrieb:

> Nachdem ich den Thread mitverfolgt habe, glaube ich sagen zu koennen,
> dass alle deine Ratschlaege wohl keine Beachtung finden werden.
> Geld deaktiviert das Gehirn.

Aha.

Er kann durch den Sender nur profitieren: weniger Strahlenbelastung und
dafür auch noch Geld und Freephones. Würde er ablehnen, da tät halt der
Nachbar (oder ein anderer) den Sender aufstellen und er bekommt noch
mehr Strahlung ab. Es findet sich _immer_ jemand.

> Ich kann nicht behaupten, dass ich ueber die Gefaehrlichkeit der
> Strahlung von Handymasten eine eindeutige Aussage treffen kann. Ich
> glaube aber doch behaupten zu koennen, dass die Strahlung zumindest
> KEINEN VORTEIL haben wird.

Die Strahlung nicht, aber die Miete für den Sender ist ja schon einer.

> Kurzfassung obigen Arguments: 'Es gibt immer irgendwelche Deppen die
> ...'
> Es muss das Ziel sein, diese 'Deppen' aufzuklaeren und nicht die
> gleichen Fehler zu machen.

Du hast bestimmt kein Handy, oder? Sonst könntest du kaum eine solche
Aussage tätigen.

Übrigens: ich glaub durch Handymasten - die ja praktisch überall schon
deutlich sichtbar drohnen - sind gewisse einfältige Personen einfach
darauf aufmerksam geworden, dass sie täglich von diversen Strahlungen
nur so durchlöchert werden. Nicht nur (Handy)Masten strahlen, auch:
- Mikrowellen,
- Funknetzwerke,
- Funktelefone,
- Radiosender,
- Fernsehsender,
- (Hoch)Spannungsleitungen,
- allerlei Kabel,
- schlecht geschirmte Geräte,
- jeder Fernseher/Monitor,
- (Amateur)Funker,
- diverse mobile Endgeräte (Flugzeugen, Eisenbahnen, etc)
- Magneten,
- Atombomben (zum Zeitpunkt der Zündung),
- und sogar die böse Sonne.
etc etc. Bin ja nicht allwissend.

Alexander Neubauer

unread,
May 25, 2001, 2:06:53 PM5/25/01
to
Norbert Passler schrieb:

> Heute ist man da nicht mehr so sicher. Außerdem schaut eine solche Antenne
> auf dem Dach einfach sch..... aus. Schon allein deshalb hätte ich da was
> dagegen.

Ist Ansichtssache / Färbung auch möglich

Hannes Minimair

unread,
May 25, 2001, 2:53:10 PM5/25/01
to

Denke ich auch ;-), IMHO schauen die alten Fernsehantennen hässlicher aus!

uU könnte man sie ja auch unter Dachvorsprung montieren oder?

http://www.stich.priv.at/max_g1.html max' machts ja mit der Färbung vor ;-)

Florian Haller

unread,
May 25, 2001, 3:04:17 PM5/25/01
to
Georg Fritsch schrieb:

> Mich wundert ja nur, dass sich die 'Gruenen' nicht deutlich mehr ueber
> den 'Handywahnsinn' aufregen.

Welcher Wahnsinn?

> Von der Umwelt/Energiebilanz muessen Handys (im Vergleich zum
> Festnetz) ja unglaublich schlecht abschneiden.

Fakten please.

> Ich bin schon gespannt wie die Sache in 10 Jahren aussieht. Trillionen
> Euro Klagen?

Wir sind nicht in den USA.

> Alles wie heute?

Warum nicht?

> Verbot?

Haha, der war gut. Völlig undenkbar.

> Sender auf jedem Haus? (immer kleinere Zellen), ...

Sicher nicht.


Hannes Minimair

unread,
May 25, 2001, 2:46:56 PM5/25/01
to
On Fri, 25 May 2001 19:03:36 +0200, Alexander Neubauer wrote:

>Zu berücksichtigen ist aber, daß die Anlage ja Signale in Wellenform
>sendet,
>weshalb diese auch an auftreffenden Gegenständen (Nachbarhäuser,
>Berghänge, ...) reflektiert werden. Deshalb sollte in den meisten Fällen
>auch ein ausreichender Pegel im Haus des BTS-Eigentümers herrschen.

Und genau DAS ist Pflicht bei der Installation ;-)

>Gruß,
>Alexander

Ciao...
Hannes, der demnächst Details anfordern wird *wink* ;-)

Georg Fritsch

unread,
May 25, 2001, 3:03:22 PM5/25/01
to
> Abgesehen davon, daß die Auswirkungen der Handystrahlung so massiv nicht
> sein können, sonst wären schon vernünftige Studien publiziert worden. Und

Merke: Es gibt keine vernünftigen Studien. Man kann jede beliebige
Aussage mit fundierten wissenschaftlichen Aussagen untermauern. Der
Wahrheitsgehalt der Aussage spielt dabei kaum eine Rolle.

> die gibt es nicht. (Studie ist ja auch nicht Studie. Der Aufbau und die
> Anzahl untersuchter Personen muß einfach passen, sonst kann man das
> getrost vergessen, was da rauskommt.)

Genau. Der Aufbau und die befragten Personen / untersuchten Dinge
muessen passen damit das Ergebnis den Vorgaben entspricht...

Ciao,
Georg

Georg Fritsch

unread,
May 25, 2001, 3:12:52 PM5/25/01
to
Milan Theurl schrieb:

Ja. Ganz sicher.

Bald geht man freiwillig zum Roentgen, faehrt Ozonloch-Watching,
schlaeft im Flugzeug (man kann ja nicht genug Strahlung bekommen) und
wundert sich wieso die Natur nicht schon laengst auf die Wunderkraefte
der Mikro/Roentgen/UV-Strahlung gekommen ist.

Georg

Hannes Minimair

unread,
May 25, 2001, 3:21:37 PM5/25/01
to
On Fri, 25 May 2001 15:37:39 +0200, Till Lober wrote:

>dann suche doch den Sender. Sollte bei Deinen zig Nokias ja kein Problem
>sein, oder?

Da hast du recht... wenn ich mal Zeit hab *g*

Georg Fritsch

unread,
May 25, 2001, 3:10:47 PM5/25/01
to
Guenther Lazelsberger schrieb:

>
> Georg Fritsch schrieb:
>
> > zumindest
> > KEINEN VORTEIL
> >
>
> Doch: das Handy hat auch inhouse einen hervorragenden
> Empfang!
>

War wohl ironisch gemeint. Oder?

Georg

Hannes Minimair

unread,
May 25, 2001, 3:22:43 PM5/25/01
to
On Fri, 25 May 2001 16:05:25 +0200, Milan Theurl wrote:

>Wieso eigentlich nicht. Eigentlich wäre es genause wahrscheinlich, daß sich
>die Strahlung positiv auswirkt, wie das Gegenteil. Wer weiß, vielleicht wird
>bald jeder mit einem Sender am Hirnkastl rumlaufen, weil die gepulsten
>Felder das Hirn so schön antreiben. :) Und dann bringen AMD und Intel neue
>Geräte mit immer mehr MHz, damit es noch schneller arbeitet. :)))

... [X] Ich will einen 1900 MHz-Chip (AMD UmTs *g*)

SCNR,

Georg Fritsch

unread,
May 25, 2001, 3:10:06 PM5/25/01
to
> > Wenn sich ALLE querlegen eben nicht.
> >
>
> Dann gibts aber auch keine Mobiltelefon-Netze.

Was ja SOOO schlimm nun auch nicht waere.

> Udn nachdem schon mehr als die Hälfte aller Österreicher ein Handy
> besitzen, dürfte das "Überall-Telefonieren-Können" doch ein gewisses
> Bedürfnis weiter Kreise der Bevölkerung sein.

Beduerfnis?

Handys sind wohl ein Paradebeispiel fuer ein erst durch die praktische
Realisierbarkeit gewecktes 'Beduerfnis'. Vor zehn Jahren hat sicher
nicht die Haelfte der Bevoelkerung ein Beduerfnis gehabt mobil zu
telefonieren. Die damals verfuegbaren Pager waren durchaus ausreichend.
(und fehlen heute voellig - ob durchaus eine sinnvolle Loesung fuer
viele Anwendungen)

> > Von der Umwelt/Energiebilanz muessen
> > Handys (im Vergleich zum Festnetz) ja unglaublich schlecht abschneiden.
> >
>
> Warum? Weil man nicht die Straßen aufgraben muss? Strom braucht auch das
> Festnetz!

Handys aber viel mehr.
Vermittlung/Netz (zuseaetzlich z.B. Sender), Ladegeraet,
Selbstentladung, Herstellung Gereat/Akku, Entsorgung Gereat/Akku
(DEUTLICH kuerze Lebensdauer, wie oft habt Ihr schon euer
Festnetztelefon gewechselt?), ...

Umweltbelastung Akku, Entsorgung, Strahlung, ...

Die Nachteile nehmen kein Ende. (und IMHO halten sich die Vorteile
eigentlich in Grenzen - wirklich gut funktioniert die ganze mobile
Kommunikation naemlich nicht)

Ciao,
Georg

Hannes Minimair

unread,
May 25, 2001, 3:32:17 PM5/25/01
to
On Fri, 25 May 2001 19:08:51 +0200, Alexander Neubauer wrote:

>Gegenüber meiner Wohnung in Wien, in welcher ich seit mehr als
>1 1/2 Jahren wohne, befindet sich ein Sender der Fa. Max.Mobil. Dieser
>erzeugt mit Ch. 111 auf meinem Bett einen Pegel von immerhin -23 dBm.
>Dies entspricht einer Leistung von 0,005 mW.

*hehe* Das wär ein Traum!

>(Das Foto aus meiner Wohnung kann ggf. bei mir angefordert werden :-))

Reinhard freut sich immer über Fotos... ;-)

>Nimmt man die Maximalleistung eines 900 MHz Mobiltelefons als Vergleich
>(+33 dBm => 2 W => 2000 mW), welches sich direkt am Kopf befindet so
>ist das ein Faktor von 1:400.000 zugunsten der BTS!

[Rechnung]

Interessante Rechnung! DAS ist eine Argumentation.

>Ich habe auf jeden Fall noch keinerlei gesundheitlichen Probleme
>feststellen können.

Was, wo, wer bin ich? ;-) SCNR...

Hannes Minimair

unread,
May 25, 2001, 3:24:07 PM5/25/01
to
On Fri, 25 May 2001 00:34:20 +0200, Guenther Lazelsberger wrote:

>Ich würde eher sagen: der Nachbar bekommt vielleicht mehr Strahlung
>ab. Leiden wird er höchstens psychisch darunter..... ;-))

Hmm... unter was er wohl mehr leidet *g*

SCNR,

Alexander Neubauer

unread,
May 25, 2001, 3:40:31 PM5/25/01
to
Georg Fritsch schrieb:

> > Udn nachdem schon mehr als die Hälfte aller Österreicher ein Handy
> > besitzen, dürfte das "Überall-Telefonieren-Können" doch ein gewisses
> > Bedürfnis weiter Kreise der Bevölkerung sein.
>
> Beduerfnis?
>
> Handys sind wohl ein Paradebeispiel fuer ein erst durch die praktische
> Realisierbarkeit gewecktes 'Beduerfnis'. Vor zehn Jahren hat sicher
> nicht die Haelfte der Bevoelkerung ein Beduerfnis gehabt mobil zu
> telefonieren. Die damals verfuegbaren Pager waren durchaus ausreichend.
> (und fehlen heute voellig - ob durchaus eine sinnvolle Loesung fuer
> viele Anwendungen)

Ich werde mir von dir bestimmt nicht vorschreiben lassen, auf mein
Mobiltelefon zu verzichten.

>
> > > Von der Umwelt/Energiebilanz muessen
> > > Handys (im Vergleich zum Festnetz) ja unglaublich schlecht abschneiden.
> > >
> >
> > Warum? Weil man nicht die Straßen aufgraben muss? Strom braucht auch das
> > Festnetz!
>
> Handys aber viel mehr.
> Vermittlung/Netz (zuseaetzlich z.B. Sender), Ladegeraet,
> Selbstentladung, Herstellung Gereat/Akku, Entsorgung Gereat/Akku
> (DEUTLICH kuerze Lebensdauer, wie oft habt Ihr schon euer
> Festnetztelefon gewechselt?), ...

Mei so arm, solange wer den Strom zahlt, soll das nicht deine Sorge
sein.
Außerdem gibts in Österreich eh genug Wasserkraftwerke...

Guenther Lazelsberger

unread,
May 25, 2001, 3:47:02 PM5/25/01
to
Georg Fritsch schrieb:

> Was ja SOOO schlimm nun auch nicht waere.
>

ja, wir haben jahrelang ohne GSM gelebt. Aber es ist schon was nettes,
immer und überall fernsprechen zu können, wenn man mag.

> Handys sind wohl ein Paradebeispiel fuer ein erst durch die praktische
> Realisierbarkeit gewecktes 'Beduerfnis'.
>

Sicher. Dieses Bedürfnis ist zusätzlich noch durch geschickte Werbung
geweckt worden. Aber wenns nach dem geht, könnten wir uns die ganze
Zivilisation in die Haare schmieren. Auch Farbfernsehen ist erst ein
durch die praktische Realisierbarkeit - und finanzierbarkeit - gewecktes
Bedürfnis.

1920 hat sicher auch noch keiner das Bedürfnis nach FarbTV gehabt. Und
schon in den 70er Jahren wollte jeder einen Fernseher haben.

1910 hat sich auch noch fast niemand ein Auto leisten können, und für
einen durchschnittlichen Arbeiter was ein Auto noch so weit jenseits von
Gut und Böse, dass er davon nicht einmal geträumt hat. Und heute?

> Die damals verfuegbaren Pager waren durchaus ausreichend.
> (und fehlen heute voellig
>

Wer sagt das? Es sind z.B. bei Einsatzorganisationen wie Feuerwehr und
Rotem Kreuz jede Menge Pager in Betrieb. Es gibt auch Neuentwicklungen;
siehe z.B. http://zehetner-elektronik.at

> Die Nachteile nehmen kein Ende.
>

Nachteile wirst Du für alle Errungenschaften der Zivilisation finden,
überhaupt keine Frage. Überleg Dir mal, was es an Auto, Bahn, Flugzeug,
Schiffen, Fernseher, Kraftwerken, Stromnetz, Zentralheizung, .... alles
auszusetzen gibt. Aber denk auch darüber nach, dass all diese Systeme
gewaltige Vorteile haben, die für die Menschen das Leben tlw. wesentlich
lebenswerter gemacht haben.

Bei GSM denk z.B. an die Möglichkeiten für Entwicklungsländer, die noch
keine ausgebaute Infrastruktur haben.


--
Günther Lazelsberger
www.hagmair.at

Thomas Pfeiffer

unread,
May 25, 2001, 3:44:36 PM5/25/01
to
Georg Fritsch <gfri...@aon.at> wrote:

> Handys sind wohl ein Paradebeispiel fuer ein erst durch die praktische
> Realisierbarkeit gewecktes 'Beduerfnis'.

Was für das internet wohl genauso gilt wie für den pizzakoch um die
ecke und viele andere sachen auch. Dieses argument ist imho nicht
wirklich ein solches.

(tp)

Georg Fritsch

unread,
May 25, 2001, 3:19:53 PM5/25/01
to
Florian Haller schrieb:

>
> Georg Fritsch schrieb:
> > Nachdem ich den Thread mitverfolgt habe, glaube ich sagen zu koennen,
> > dass alle deine Ratschlaege wohl keine Beachtung finden werden.
> > Geld deaktiviert das Gehirn.
>
> Aha.
>
> Er kann durch den Sender nur profitieren: weniger Strahlenbelastung und
> dafür auch noch Geld und Freephones. Würde er ablehnen, da tät halt der
> Nachbar (oder ein anderer) den Sender aufstellen und er bekommt noch
> mehr Strahlung ab. Es findet sich _immer_ jemand.

Wie ich geschrieben habe.
Es findet sich leider immer einer bei dem Geld das Gehirn deaktiviert.
:-)

> > Ich glaube aber doch behaupten zu koennen, dass die Strahlung zumindest
> > KEINEN VORTEIL haben wird.
>

> Die Strahlung nicht, *cut*

Genau.

> Du hast bestimmt kein Handy, oder? Sonst könntest du kaum eine solche
> Aussage tätigen.

Ich habe ein Handy. Wuerde aber auch jederzeit ohne dieses auskommen
bzw. darauf verzichten koennen. (bringt kaum realen Nutzen)

Georg

Guenther Lazelsberger

unread,
May 25, 2001, 3:47:03 PM5/25/01
to
Florian Haller schrieb:

> Nicht nur (Handy)Masten strahlen, auch:

> [....]
>

Wenn mich einer fragt, ob die "Strahlung" gefährlich ist,
dann kommt von mir die Gegenfrage: "Hast Du einen
Fernseher?"

Wenn ja ---> Der Fernseher strahlt mindestens genausoviel.
Willst drauf verzichten?


--
Günther Lazelsberger
www.hagmair.at

Guenther Lazelsberger

unread,
May 25, 2001, 3:47:08 PM5/25/01
to
Hannes Minimair schrieb:

> uU könnte man sie ja auch unter Dachvorsprung montieren oder?
>

Kommt drauf an, ob als Antennen Omni oder Paneele vorgesehen
sind. Und wie das Haus liegt. Im allgemeinen gilt bei Antennen
schon: je höher, desto besser.

--
Günther Lazelsberger
www.hagmair.at

Alexander Neubauer

unread,
May 25, 2001, 4:07:49 PM5/25/01
to
Hannes Minimair schrieb:

>
> On Fri, 25 May 2001 20:06:53 +0200, Alexander Neubauer wrote:
>
> >> Heute ist man da nicht mehr so sicher. Außerdem schaut eine solche Antenne
> >> auf dem Dach einfach sch..... aus. Schon allein deshalb hätte ich da was
> >> dagegen.
> >Ist Ansichtssache / Färbung auch möglich
>
> Denke ich auch ;-), IMHO schauen die alten Fernsehantennen hässlicher aus!
>
> uU könnte man sie ja auch unter Dachvorsprung montieren oder?

Ist bei einer 40m hohen Kirche wahrscheinlich eher kein Problem, da die
umgebenden Bauwerke eher niedriger sein werden.

Bei einem Einfamilienhaus in einer Siedlung ist dies meist
leider etwas anderes, da die Sicht der Antennen so weit wie möglich
frei sein sollte.

Georg Fritsch

unread,
May 25, 2001, 4:15:47 PM5/25/01
to
> Ich werde mir von dir bestimmt nicht vorschreiben lassen, auf mein
> Mobiltelefon zu verzichten.

Niemand hat dies vor. Niemand hat dies verlangt. Warum so aergerlich?
Schlechtes Gewissen? SCNR :-)

> > > Warum? Weil man nicht die Straßen aufgraben muss? Strom braucht auch das
> > > Festnetz!
> >
> > Handys aber viel mehr.
> > Vermittlung/Netz (zuseaetzlich z.B. Sender), Ladegeraet,
> > Selbstentladung, Herstellung Gereat/Akku, Entsorgung Gereat/Akku
> > (DEUTLICH kuerze Lebensdauer, wie oft habt Ihr schon euer
> > Festnetztelefon gewechselt?), ...
>
> Mei so arm, solange wer den Strom zahlt, soll das nicht deine Sorge
> sein.

Du hast gefragt: Warum?
Die Antwort scheint Dir auch nicht zu passen. Komisch.

Ich bin mir nie arm vorgekommen, weil die Handy eine schlechte
Energiebilanz haben. Ich habe nur eine Tatsache festgestellt. Wer den
Strom zahlt ist mir egal.

Georg

Georg Fritsch

unread,
May 25, 2001, 4:18:15 PM5/25/01
to
Thomas Pfeiffer schrieb:

>
> Georg Fritsch <gfri...@aon.at> wrote:
>
> > Handys sind wohl ein Paradebeispiel fuer ein erst durch die praktische
> > Realisierbarkeit gewecktes 'Beduerfnis'.
>
> Was für das internet wohl genauso gilt wie für den pizzakoch um die
> ecke und viele andere sachen auch. Dieses argument ist imho nicht
> wirklich ein solches.

Festnetz-Internet und mobiles Internet sind aber zwei Paar Schuhe.

Essen (Pizza) ist (zumindest vorlaeufig) noch ziemlich unersetzlich.
Eine Pizza-Zustellung schon weniger

Ciao,
Georg

Georg Fritsch

unread,
May 25, 2001, 4:26:25 PM5/25/01
to

> Nachteile wirst Du für alle Errungenschaften der Zivilisation finden,
> überhaupt keine Frage. Überleg Dir mal, was es an Auto, Bahn, Flugzeug,
> Schiffen, Fernseher, Kraftwerken, Stromnetz, Zentralheizung, .... alles
> auszusetzen gibt. Aber denk auch darüber nach, dass all diese Systeme
> gewaltige Vorteile haben, die für die Menschen das Leben tlw. wesentlich
> lebenswerter gemacht haben.

> Bei GSM denk z.B. an die Möglichkeiten für Entwicklungsländer, die noch
> keine ausgebaute Infrastruktur haben.

Keine Frage.
Ich bin auch keineswegs technikfeindlich eingestellt. Es muss sich aber
doch einer in der Diskussion finden, der sich nicht sofort einen
Handymast aufs Haus stellen wuerde. (Geld in oder her)
Falls es dann der Nachbar machen will, kann man mit dem sicher auch
reden.

Man sollte aber bei jeder neuen Technik genau abwiegen, ob die Vorteile
auch eventuelle langfristigen Nachteile uebertreffen. Mobile
Kommunikation ist in dieser Hinsicht sicher nicht zu verteufeln,
abwiegen wird man aber noch duerfen. Oder?

Ciao,
Georg

PS: Mich stoert eigentlich nur das Killerargument: 'Wenn nicht ich, dann
macht es wer anderer'
Pragmatische Logik.

Guenther Lazelsberger

unread,
May 25, 2001, 4:36:24 PM5/25/01
to
Georg Fritsch schrieb:

> War wohl ironisch gemeint. Oder?
>

Nein, das ist IMHO wirklich ein immenser Vorteil. Das Handy
geht im ganzen Haus perfekt - vom Dachboden bis zum Keller!

Ist doch lästig, wenn das Handy nur am Balkon, im Bad und
in der Küche geht, aber nicht im Wohnzimmer und sonstwo.
Das ist echter Komfortverlust!

--
Günther Lazelsberger
www.hagmair.at

Michael Pronay

unread,
May 25, 2001, 4:31:00 PM5/25/01
to
gl.u...@hagmair.at (Guenther Lazelsberger) wrote:

>Nachteile wirst Du für alle Errungenschaften der Zivilisation
>finden, überhaupt keine Frage. Überleg Dir mal, was es an Auto,
>Bahn, Flugzeug, Schiffen, Fernseher, Kraftwerken, Stromnetz,
>Zentralheizung, .... alles auszusetzen gibt. Aber denk auch
>darüber nach, dass all diese Systeme gewaltige Vorteile haben, die
>für die Menschen das Leben tlw. wesentlich lebenswerter gemacht
>haben.

Lass ihn. Ich fürchte, der unreflektierten Zivisationskritik eines
Georg F. kann man nur mehr durch Filtern beikommen.

M.

Michael Pronay

unread,
May 25, 2001, 4:31:01 PM5/25/01
to
gfri...@aon.at (Georg Fritsch) wrote:

>Ich habe ein Handy. Wuerde aber auch jederzeit ohne dieses auskommen
>bzw. darauf verzichten koennen. (bringt kaum realen Nutzen)

^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Wunderbar. Hättest Du dennoch die Freundlichkeit anzuerkennen, dass
schätzungsweise 70 bis weit über 90 Prozent der Handybenutzer in
Österreich, was den realen Nutzen betrifft, Dir 100%ig widersprechen
würden?

Danke.

M.

Alexander Neubauer

unread,
May 25, 2001, 4:46:45 PM5/25/01
to
Georg Fritsch schrieb:

>
> > Ich werde mir von dir bestimmt nicht vorschreiben lassen, auf mein
> > Mobiltelefon zu verzichten.
>
> Niemand hat dies vor. Niemand hat dies verlangt. Warum so aergerlich?

Du hast geschrieben "Die damals verfuegbaren Pager waren durchaus
ausreichend".
Hätte man damals jemandem angeboten, was ist dir lieber: Dein Pager oder
das
GSM-Mobilfunkangebot in zehn Jahren und ihn sich eine ungefähre
Vorstellung machen
lassen, dann möcht ich wissen, wie viele gesagt hätten, nein der tolle
"multifunktionale" Pager ist genug.

> Schlechtes Gewissen? SCNR :-)

Sicher nicht



> > > > Warum? Weil man nicht die Straßen aufgraben muss? Strom braucht auch das
> > > > Festnetz!
> > >
> > > Handys aber viel mehr.
> > > Vermittlung/Netz (zuseaetzlich z.B. Sender), Ladegeraet,
> > > Selbstentladung, Herstellung Gereat/Akku, Entsorgung Gereat/Akku
> > > (DEUTLICH kuerze Lebensdauer, wie oft habt Ihr schon euer
> > > Festnetztelefon gewechselt?), ...
> >
> > Mei so arm, solange wer den Strom zahlt, soll das nicht deine Sorge
> > sein.
>
> Du hast gefragt: Warum?

Ich hab nicht gefragt warum, das war wer anderer. Aber solange die
meisten
Amerikaner mit Pick-Ups mit einem Verbrauch so um die 30 Liter unterwegs
sind,
denke ich an der Stromverbrauch der Mobilfunknetze nicht.

Alexander Neubauer

unread,
May 25, 2001, 4:49:16 PM5/25/01
to
Georg Fritsch schrieb:

Echt tolle Argumentation

Hannes Minimair

unread,
May 25, 2001, 5:07:53 PM5/25/01
to
On Fri, 25 May 2001 22:07:49 +0200, Alexander Neubauer wrote:

>Ist bei einer 40m hohen Kirche wahrscheinlich eher kein Problem, da die
>umgebenden Bauwerke eher niedriger sein werden.

AFAIS sollte kein Bauwerk die Sichtverbindung IN das Zentrum trüben,
jedoch...

>Bei einem Einfamilienhaus in einer Siedlung ist dies meist
>leider etwas anderes, da die Sicht der Antennen so weit wie möglich
>frei sein sollte.

...sind solche Handymasten ja kaum mehr von Fernsehantennen
unterscheidbar... hmm, da kommt mir ein Gedanke ;-) ich könnt ja gleich eine
SAT-Schüssel montieren *g*

Alexander Neubauer

unread,
May 25, 2001, 5:20:49 PM5/25/01
to
Hannes Minimair schrieb:


> >Ist bei einer 40m hohen Kirche wahrscheinlich eher kein Problem, da die
> >umgebenden Bauwerke eher niedriger sein werden.
>
> AFAIS sollte kein Bauwerk die Sichtverbindung IN das Zentrum trüben,
> jedoch...

So hätte ichs eigentlich eh gemeint, entschuldigung für die etwas
unklare Ausdrucksweise :-)

Hannes Minimair

unread,
May 25, 2001, 6:08:51 PM5/25/01
to
On Fri, 25 May 2001 22:26:25 +0200, Georg Fritsch wrote:

>PS: Mich stoert eigentlich nur das Killerargument: 'Wenn nicht ich, dann
>macht es wer anderer'

DAS ist jedoch eine Tatsache. Spätestens wenn die ältere Generation in
meinem Viertel ausgestorben ist *g*.

Hannes Minimair

unread,
May 25, 2001, 6:09:57 PM5/25/01
to
On Fri, 25 May 2001 23:20:49 +0200, Alexander Neubauer wrote:

>So hätte ichs eigentlich eh gemeint, entschuldigung für die etwas
>unklare Ausdrucksweise :-)

Kein Problem.
Naja, müsst man sich sowieso dann im Detail anschaun. ;-)

Guenther Lazelsberger

unread,
May 25, 2001, 6:11:04 PM5/25/01
to
Georg Fritsch schrieb:

> Es muss sich aber
> doch einer in der Diskussion finden, der sich nicht sofort einen
> Handymast aufs Haus stellen wuerde.
>

Find ich auch gut so. Weniger Konkurrenz! ;-)

> abwiegen wird man aber noch duerfen. Oder?
>

Klar darfst Du. Und ich werf meine Argumente in die Waagschale.

> Mich stoert eigentlich nur das Killerargument: 'Wenn nicht ich, dann
> macht es wer anderer'
>

Das ist die Kraft der Tatsachen....

--
Günther Lazelsberger
www.hagmair.at

Guenther Lazelsberger

unread,
May 25, 2001, 6:11:05 PM5/25/01
to
Michael Pronay schrieb:

> Ich fürchte, der unreflektierten Zivisationskritik eines
> Georg F. kann man nur mehr durch Filtern beikommen.
>

So schlimm sehe ich das nicht.

Zivilisationskritik hat schon auch ihre guten Seiten, man
sollte sich durchaus überlegen "brauch ich das" und "was
bringt mir das", etc., alle "Errungenschaften"
hinterfragen, ob es tatsächlich Errungenschaften sind.

Aber ich muß zugeben, ich bin doch ein ziemlich
technokratischer Technikfreak (oder so ähnlich), ich bin
immer wieder froh, dass wir den ganzen Krempel haben!

--
Günther Lazelsberger
www.hagmair.at

Georg Fritsch

unread,
May 26, 2001, 2:10:56 AM5/26/01
to
Michael Pronay schrieb:

Ich kann keine allgemeine (und schon gar nicht unreflektierte)
Zivilisationskritik in meinen Beitraegen erkennen. (Um weiteres Oel ins
Feuer zu leeren) Ich bin sogar der Meinung, mobile Kommunikation ist
nicht unbedingt ein Merkmal einer ZIVILISATION. :-)

Ich wuerde mich sogar als Technikfreak bezeichnen, GSM (etc.) hat bei
mir aber nie 'den Funken sprngen lassen'.
Mir ist schon klar, dass die Mehrheit der Oesterreicher sich im
Supermarkt unbedingt den Einkaufszettel telefonisch vorlesen lassen
muessen um kurz darauf ihr baldiges Heimkommen anzukuendigen. Ich kann
darauf verzichten. (damit schraenke ich aber niemanden ein)

Sind eigentlich alle mit der Funktion des GSM-Netzes/der Handy
zufrieden. IMHO ist die Leistung miserabel.

Haltbarkeit Handys/Akkus ist schlecht. Netz oft ueberlastet.
Zuverlaessigkeit fragwuerdig. Netzabdeckung mangelhaft.

1140 Wien (Huetteldorf): ONE Empfang schlecht
Koennte man natuerlich mit einigen weiteren Sendern verbessern.

Muehlviertel: In grossen Teilen: kein Netz
Koennte man natuerlich mit einigen weiteren Sendern verbessern.

18 Uhr ONE: Oftmalige Netzueberlastung bei ONE (TakeONE sind die ersten
Handys die rausfliegen)
Ist verstaendlich. Vertragskunden werden natuerlich besser behandelt.
Koennte man natuerlich mit einigen weiteren Sendern verbessern.

Fazit: Anscheinend 'brauchen' wir viele neue Sender. Ich muss mich
geschlagen geben.
Das Risiko bleibt aber trotzdem bestehen und man sollte es zumindest im
Hinterkopf behalten (und nicht nach zwanzig Jahren - falls Spaetfolgen
eintreten sollten - ueberrascht sein und so tuen als haette man nie
etwas gewusst (siehe Rauchen, Sonne, etc.))

Disclaimer:
Weil sich wahrscheinlich ein paar 'Seicherl' wieder persoenlich
angegriffen fuehlen.
Nein, ich bin nicht gegen Raucher.
Nein, ich bin nicht gegen einen Aufenthalt in der Sonne.
SCNR :-)

Ciao,
Georg

Georg Fritsch

unread,
May 26, 2001, 2:12:18 AM5/26/01
to
Michael Pronay schrieb:

Um einmal auch eine verdrehte Anwort zu geben:

Wie koennen 90 % der Handybenutzer MEINEN realen Nutzen beurteilen?

Georg

Georg Fritsch

unread,
May 26, 2001, 2:16:58 AM5/26/01
to
Alexander Neubauer schrieb:

> Echt tolle Argumentation

Echt tolle Kritik

Georg

Thomas Pfeiffer

unread,
May 26, 2001, 2:36:34 AM5/26/01
to
Georg Fritsch <gfri...@aon.at> wrote:

> Sind eigentlich alle mit der Funktion des GSM-Netzes/der Handy
> zufrieden. IMHO ist die Leistung miserabel.

[Viele beispiele von ONE gelöscht.]

Hast Du schon an einen netzwechsel gedacht?

Georg Fritsch

unread,
May 26, 2001, 3:04:23 AM5/26/01
to
Thomas Pfeiffer schrieb:

> Georg Fritsch <gfri...@aon.at> wrote:
> > Sind eigentlich alle mit der Funktion des GSM-Netzes/der Handy
> > zufrieden. IMHO ist die Leistung miserabel.
>
> [Viele beispiele von ONE gelöscht.]
>
> Hast Du schon an einen netzwechsel gedacht?

Ja, nur welches andere Netz bietet netzinterne Gespraeche um 1 ATS.-
ohne Vetragsbindung?

Ciao,
Georg

Thomas Pfeiffer

unread,
May 26, 2001, 3:14:54 AM5/26/01
to
Georg Fritsch <gfri...@aon.at> wrote:

>> [Viele beispiele von ONE gelöscht.]
>> Hast Du schon an einen netzwechsel gedacht?
> Ja, nur welches andere Netz bietet netzinterne Gespraeche um 1 ATS.-
> ohne Vetragsbindung?

Sehr sehr eingeschränkt die klax.max.herziline; ansonsten wirst
Du Dich damit abfinden müssen, zumindest ATS 99,00 bezahlen zu
müssen, in der hoffnung, dass dann die beschriebenen probleme
nicht mehr auftreten. (Allerdings ist zb max. fast im gesamten verlauf
der Diesterweggasse auch nicht gerade mit besten pegeln gesegnet.)

Michael Pronay

unread,
May 26, 2001, 4:38:54 AM5/26/01
to
gl.u...@hagmair.at (Guenther Lazelsberger) wrote:

>> Ich fürchte, der unreflektierten Zivisationskritik eines
>> Georg F. kann man nur mehr durch Filtern beikommen.
>
>So schlimm sehe ich das nicht.
>
>Zivilisationskritik hat schon auch ihre guten Seiten, man
>sollte sich durchaus überlegen "brauch ich das" und "was
>bringt mir das", etc., alle "Errungenschaften"
>hinterfragen, ob es tatsächlich Errungenschaften sind.

Gegen das Hintergefrage hab ich nix. In Sachen Handymasten allerdings
Gutachten über Gutachten über die Unschädlichkeit zu verlangen, find
ich einfach lächerlich. Da genüg ein Minimum an Hausverstand.

Da hat's vor ca. 150 Jahren medizinische Fakultätsgutachten - das ist
die höchste Autorität, die's überhaupt gibt - darüber gegeben, dass
Geschwindigkeiten bei der Eisenbahn, die über jene von Postkutschen
hinausgehen, mit Sicherheit zum Irrsinn und zu schwersten
Nervenzerrüttungen führen müssen.

Beim Handy gibt's nicht einmal ansatzweise irgendwas Handfestes
Negatives, aber dennoch legen sich die Leute gegen Handymasten quer.
War das in diesem Thread, wo jemand geschrieben hat, dass eine Stunde
Telefonieren ungefähr soviel an Funkwellen erzeugt wie ein Mast in 45
Jahren, wenn er so etwa 100 m weit weg steht? Leben Leute unter dem
Sender auf dem Kahlenberg? Wir alle (oder fast alle) benützen das
Auto, das fordert in AT 1000, in der EU etwa 70.000 Tote jährlich,
und dann geht die Kanonade auf Spatzen vulgo Handymasten los?

Ich pack es nicht, ehrlich.



>Aber ich muß zugeben, ich bin doch ein ziemlich
>technokratischer Technikfreak (oder so ähnlich), ich bin
>immer wieder froh, dass wir den ganzen Krempel haben!

Und gleich noch ein Argument: Wenn es je in den letzten 55 Jahren
irgendwo den Fall eines Rekruten gegeben hätte, der als Funker beim
Militär - und da werden beileibe andere Strahlungsosen freigesetzt
als beim Mobiltelefonieren - wegen der Funkwellen einem Hirntumor
erlegen wäre, wenn es den also tatsächlich gegeben hätte, hätten sich
dann nicht Time, Newsweek, Spiegel undsoweiter mit dem größten
Vegrnügen auf die Story gestürzt?

Tatsache ist aber: Es war nix, es is nix, und es wird nix sein.

M.

Georg Fritsch

unread,
May 26, 2001, 4:37:00 AM5/26/01
to
> Sehr sehr eingeschränkt die klax.max.herziline; ansonsten wirst
> Du Dich damit abfinden müssen, zumindest ATS 99,00 bezahlen zu
> müssen, in der hoffnung, dass dann die beschriebenen probleme
> nicht mehr auftreten. (Allerdings ist zb max. fast im gesamten verlauf
> der Diesterweggasse auch nicht gerade mit besten pegeln gesegnet.)

So ist es.

Ausserdem habe ich alle anderen Netze @home ausprobiert. Keines
funktioniert wirklich gut.
(200m entfernt gibt es keine Probleme mehr)
In den entlegen Teilen des Muehlviertels (dort wo mir GSM einen
wirklichen realen Nutzen bringen koennte) gibt es ueberhaupt keine
Versorgung. Ich glaube auch nicht, dass sich dies in naher Zukunft so
schnell aendern wird. Festnetz/Fernsehen/Strom/Autos - also die anderen
Zivilisationserrungenschaften gibt es schon seit Jahrzehnten.

Ciao,
Georg

Georg Fritsch

unread,
May 26, 2001, 4:48:49 AM5/26/01
to
> Sender auf dem Kahlenberg? Wir alle (oder fast alle) benützen das
> Auto, das fordert in AT 1000, in der EU etwa 70.000 Tote jährlich,
> und dann geht die Kanonade auf Spatzen vulgo Handymasten los?

Es macht einen Unterschied ob jemand bewusst ein Risiko eingeht oder
einem Risiko zwangsweise ausgesetzt wird.

> Und gleich noch ein Argument: Wenn es je in den letzten 55 Jahren
> irgendwo den Fall eines Rekruten gegeben hätte, der als Funker beim
> Militär - und da werden beileibe andere Strahlungsosen freigesetzt
> als beim Mobiltelefonieren - wegen der Funkwellen einem Hirntumor
> erlegen wäre, wenn es den also tatsächlich gegeben hätte, hätten sich
> dann nicht Time, Newsweek, Spiegel undsoweiter mit dem größten
> Vegrnügen auf die Story gestürzt?

Diese Stories gibt es sicher. Wahrscheinlich aber nur von
WeeklyWorldNews. :-)
(wer's kennt wird wissen wie ich's meine)

Georg

Walter Winkler

unread,
May 26, 2001, 5:41:09 AM5/26/01
to
"Guenther Lazelsberger" <gl.u...@hagmair.at> schrieb im Newsbeitrag
news:VA.000016c...@hagmair.at...

> Nachteile wirst Du für alle Errungenschaften der Zivilisation finden,
> überhaupt keine Frage. Überleg Dir mal, was es an Auto, Bahn, Flugzeug,
> Schiffen, Fernseher, Kraftwerken, Stromnetz, Zentralheizung, .... alles
> auszusetzen gibt. Aber denk auch darüber nach, dass all diese Systeme
> gewaltige Vorteile haben, die für die Menschen das Leben tlw. wesentlich
> lebenswerter gemacht haben.

Lebenswerter würde ich nicht sagen. Ja, vielleicht für eine Minderheit in
unserer Gesellschaft. Aber es hat noch nie so viele Menschen gegeben die
unter Depressionen leiden, keinen Sinn im Leben finden bzw. so gestreßt sind
um ihre Freizeit nicht genießen zu können. Manche suchen immer wieder nach
den ultimativen "Kick" um zu merken das sie noch leben. Unsere Gesellschaft
ist so sehr nach materiellen Gesichtspunkten ausgerichtet, daß der Mensch zu
kurz kommt. Ergebnis ist zunehmende Gewaltbereitschaft und Vereinsamung. Mir
ist schon klar das man diese Gedanken nicht gerne hört und ich hier absolut
offtopic bin, aber vielleicht sollten wir lernen mit den Dingen zufrieden zu
sein die wir zum Leben benötigen um dann festzustellen, daß wir auch
glücklicher sind.

Walter (der ebenfalls ein Technikfreak ist...)


Walter Winkler

unread,
May 26, 2001, 6:01:52 AM5/26/01
to
"Michael Pronay" <pro...@gmx.at> schrieb im Newsbeitrag
news:9enq2u$84a6$4...@ID-67468.news.dfncis.de...

> Da hat's vor ca. 150 Jahren medizinische Fakultätsgutachten - das ist
> die höchste Autorität, die's überhaupt gibt - darüber gegeben, dass
> Geschwindigkeiten bei der Eisenbahn, die über jene von Postkutschen
> hinausgehen, mit Sicherheit zum Irrsinn und zu schwersten
> Nervenzerrüttungen führen müssen.

Bei manchen Zeitgenossen sieht es ganz so aus als hätten diese Kapazunder
recht behalten. ;-)

> Und gleich noch ein Argument: Wenn es je in den letzten 55 Jahren
> irgendwo den Fall eines Rekruten gegeben hätte, der als Funker beim
> Militär - und da werden beileibe andere Strahlungsosen freigesetzt
> als beim Mobiltelefonieren - wegen der Funkwellen einem Hirntumor
> erlegen wäre, wenn es den also tatsächlich gegeben hätte, hätten sich
> dann nicht Time, Newsweek, Spiegel undsoweiter mit dem größten
> Vegrnügen auf die Story gestürzt?
>
> Tatsache ist aber: Es war nix, es is nix, und es wird nix sein.

War da nicht erst voriges Jahr etwas in den Medien? Da hat es schwere
Erkrankungen von Militärpersonal gegeben die bei Radarstationen tätig waren.
In Rom wird seit Jahren gegen Radio Vatikan protestiert weil im Umfeld des
Senders eine stark erhöhte Krebsrate zu beobachten ist. Angeblich ist auch
die 50Hz-Frequenz der Stromleitungen gesundheitsschädlich (auch darüber wird
immer wieder berichtet). Klarheit werden wir wohl erst in einigen
Jahrzehnten haben (Krebs bekommt man nicht von heute auf morgen). Hoffen wir
das Beste (und rechnen mit dem Schlimmsten).


Hannes Minimair

unread,
May 26, 2001, 7:09:15 AM5/26/01
to
On Sat, 26 May 2001 10:37:00 +0200, Georg Fritsch wrote:

>Ich glaube auch nicht, dass sich dies in naher Zukunft so
>schnell aendern wird. Festnetz/Fernsehen/Strom/Autos - also die anderen
>Zivilisationserrungenschaften gibt es schon seit Jahrzehnten.

Das dachte ich bis vor kurzem auch nicht. Aber wie sagt man so schön: Mit
Hartnäckigkeit erreicht man (fast) alles,... auch wenn ich jetzt einen
ganzen Ordner bei einem Mobilfunkanbieter hab *grins*

Harald Blaha

unread,
May 26, 2001, 7:29:57 AM5/26/01
to
Walter Winkler wrote:
>

>
> War da nicht erst voriges Jahr etwas in den Medien? Da hat es schwere
> Erkrankungen von Militärpersonal gegeben die bei Radarstationen tätig waren.
> In Rom wird seit Jahren gegen Radio Vatikan protestiert weil im Umfeld des
> Senders eine stark erhöhte Krebsrate zu beobachten ist. Angeblich ist auch
> die 50Hz-Frequenz der Stromleitungen gesundheitsschädlich (auch darüber wird
> immer wieder berichtet). Klarheit werden wir wohl erst in einigen
> Jahrzehnten haben (Krebs bekommt man nicht von heute auf morgen). Hoffen wir
> das Beste (und rechnen mit dem Schlimmsten).

Militärische Radaranlagen verwenden AFAIK 10 GHz und mehr mit Leistungen
im kW Bereich.

In den USA wurden auch Fälle von Hodenkrebs bei Kieberern beobachtet,
die sich Radarpistolen zwischen die Beine geklemmt haben. Und niemand
kommt auf die Idee, die Radarboxen endlich zu verbieten. Aber das ist
alles nicht vergleichbar mit einem Handysender am Dach.

Und Radio Vatikan ist ein Kurzwellensender im einige 100 kW Bereich,
sowas dürfte bei uns im verbauten Gebiet überhaupt nicht betrieben
werden (Sieht man einmal von Bananenrepubliksbotschaften ab, die
jenseits der österreichischen Funküberwachung machen was sie wollen.)


--
mit freundlichen Gruessen

Harald Blaha

Michael Pronay

unread,
May 26, 2001, 7:58:24 AM5/26/01
to
wink...@gmx.at (Walter Winkler) wrote:

>War da nicht erst voriges Jahr etwas in den Medien? Da hat es
>schwere Erkrankungen von Militärpersonal gegeben die bei
>Radarstationen tätig waren.

Ich hab nichts gehört. Quelle?

>In Rom wird seit Jahren gegen Radio Vatikan protestiert weil im
>Umfeld des Senders eine stark erhöhte Krebsrate zu beobachten ist.

Auch davon weiß ich nichts. Quelle?

>Angeblich ist auch die 50Hz-Frequenz der Stromleitungen
>gesundheitsschädlich (auch darüber wird immer wieder berichtet).

Quatsch, pardon.

>Klarheit werden wir wohl erst in einigen Jahrzehnten haben (Krebs
>bekommt man nicht von heute auf morgen).

Nein, aber seit 60, 80 oder noch mehr Jahren, seit's Stromleitungen
in Häusern gibt, weiß man, dass die harmlos sind.

>Hoffen wir das Beste (und rechnen mit dem Schlimmsten).

Ich trau mich wetten, dass Mobilfunk harmlos ist und bleiben wird.

Aber bitte: wer bei 70.000 EU-Straßenverkehrstoten noch immer
Handymasten als _das_ Zeitübel schlechthin sieht, der gehört nach
news.de.alt.soc.verschwoerung oder sonstwohin — aber mich soll er
damit wirklich in Ruh lassen.

M.

Guenther Lazelsberger

unread,
May 26, 2001, 8:13:33 AM5/26/01
to
Thomas Pfeiffer schrieb:

> Allerdings ist zb max. fast im gesamten verlauf
> der Diesterweggasse auch nicht gerade mit besten pegeln gesegnet.
>

Ich nehme an, das wird dich nicht mehr so besonders stören.

Viel schlimmer finde ich da die mangelde Netzabdeckung in einem
Randbereich des 11. zum 3. Bezirk. ;-)

--
Günther Lazelsberger
www.hagmair.at

Guenther Lazelsberger

unread,
May 26, 2001, 8:13:34 AM5/26/01
to
Walter Winkler schrieb:

> es hat noch nie so viele Menschen gegeben die
> unter Depressionen leiden, keinen Sinn im Leben finden bzw. so gestreßt sind
> um ihre Freizeit nicht genießen zu können
>

Das Problem hat es früher einfach nicht in dem Umfang gegeben.

Erstens waren keine Psychologen da, um den Leuten zu sagen, sie hätten
Depressionen.

Zweitens hat ein Hackler oder ein Knecht beim Bauern vor 100 Jahren so viel
gearbeitet, dass ihm am Tag max. 1 h Freizeit geblieben ist. Da hat er keine
Zeit zum depressivsein gehabt.

Probleme hatten damals nur die Damen der reichen Bürger oder die Adeligen, die
mangels sinnvoller Beschäftigung allerlei Wehwehchen gepflegt haben.

Was mir oft zu denken gibt, ist ein Aufenthalt in einem weniger entwickelten
Land, wo _wirklich_ arme Menschen trotzdem recht fröhlich und glücklich sein
können, den 'Moment' genießen, etc.

--
Günther Lazelsberger
www.hagmair.at

Thomas Pfeiffer

unread,
May 26, 2001, 8:59:23 AM5/26/01
to
Guenther Lazelsberger <gl.u...@hagmair.at> wrote:

>> Allerdings ist zb max. fast im gesamten verlauf
>> der Diesterweggasse auch nicht gerade mit besten pegeln gesegnet.
> Ich nehme an, das wird dich nicht mehr so besonders stören.

So ist es. :-)

> Viel schlimmer finde ich da die mangelde Netzabdeckung in einem
> Randbereich des 11. zum 3. Bezirk. ;-)

Laut monimode habe ich an besagter stelle so zwischen -80 und -85 dBm.
Das sollte bei der dortigen topologie ausreichen (es gibt zwischen
telefon und sender kaum andere haeuser). Und auf der strasse selbst
sind's so um die -65 bis -75 dBm. Das ist alles besser als ich es
jetzt habe. :-)

Michael Pronay

unread,
May 26, 2001, 9:36:20 AM5/26/01
to
wink...@gmx.at (Walter Winkler) wrote:

>Aber es hat noch nie so viele Menschen gegeben die unter
>Depressionen leiden, keinen Sinn im Leben finden bzw. so gestreßt
>sind um ihre Freizeit nicht genießen zu können.

<polemik>

Und dran sind selbstveständlich einzig die Handymasten schuld, eh
klar...

</polemik>

M.

Gerald Hilber

unread,
May 26, 2001, 10:28:43 AM5/26/01
to
"Hannes Minimair" <han...@xinfo.net> schrieb im Newsbeitrag
news:3b10a82f...@veronica.xinfo.net...
>> Zu berücksichtigen ist aber, daß die Anlage ja Signale in Wellenform
>> sendet, weshalb diese auch an auftreffenden Gegenständen
>> (Nachbarhäuser, Berghänge, ...) reflektiert werden. Deshalb sollte in
>> den meisten Fällen auch ein ausreichender Pegel im Haus des BTS-
>> Eigentümers herrschen.
>
> Und genau DAS ist Pflicht bei der Installation ;-)

Naja, schlimmstenfalls könnte man doch eine Antenne so ausrichten, daß
sie direkt nach unten ins Haus sendet. Optional dazu wären auch noch
Grillspieße und gewürzte Hendln unter der Antenne zu empfehlen - gratis
Mikrowellenherd. :-))

gh

Thomas Pfeiffer

unread,
May 26, 2001, 11:37:02 AM5/26/01
to
Gerald Hilber <gerald...@gmx.de> wrote:

> Naja, schlimmstenfalls könnte man doch eine Antenne so ausrichten, daß
> sie direkt nach unten ins Haus sendet. Optional dazu wären auch noch
> Grillspieße und gewürzte Hendln unter der Antenne zu empfehlen - gratis
> Mikrowellenherd. :-))

Ich glaub', mit den zu erwarteten rund 50 W je kanal wird's da
nix mit dem kochen auf kosten des mobilfunkbetreibers. :-)

Guenther Lazelsberger

unread,
May 26, 2001, 11:53:55 AM5/26/01
to
Thomas Pfeiffer schrieb:

> Laut monimode habe ich an besagter stelle so zwischen -80 und -85 dBm.
>

mag sein. Aber in Innenhöfen größerer Gebäude wird die Sache schon
wesentlich schlechter ausschauen. Und jedes mal ins Stiegenhaus rennen
zum Telefonieren, das kanns ja auch nicht sein, oder?

--
Günther Lazelsberger
www.hagmair.at

Milan Theurl

unread,
May 26, 2001, 12:05:20 PM5/26/01
to
Georg Fritsch schrieb:

> Bald geht man freiwillig zum Roentgen, faehrt Ozonloch-Watching,
> schlaeft im Flugzeug (man kann ja nicht genug Strahlung bekommen) und
> wundert sich wieso die Natur nicht schon laengst auf die Wunderkraefte
> der Mikro/Roentgen/UV-Strahlung gekommen ist.

Uiii, coooool. Das wird toll.
Aber im ernst. Roentgenstrahlen und UV-Strahlung schaden durch molekulare
Veränderungen, die durch Handystrahlung nicht enstehen. Die kann höchstens
erwärmen und Stromflüsse induzieren. Und ob sich das jetzt positiv oder negativ
auswirkt, soll mir erst mal jemand klar darlegen. Sonst halte ich tatsächlich
beides für möglich.

> Georg

Gruß
Milan

Thomas Pfeiffer

unread,
May 26, 2001, 12:05:40 PM5/26/01
to
Guenther Lazelsberger <gl.u...@hagmair.at> wrote:

>> Laut monimode habe ich an besagter stelle so zwischen -80 und -85 dBm.
> mag sein.

Naja, die "schildbürger" sollen ja auch vorteile haben. :-)

> Aber in Innenhöfen größerer Gebäude wird die Sache schon
> wesentlich schlechter ausschauen. Und jedes mal ins Stiegenhaus rennen
> zum Telefonieren, das kanns ja auch nicht sein, oder?

Das ist in der tat so. Allerdings wird das insgesamt imho nicht ganz
so schlimm sein - meine eindrücke von einem gebäudebesuch am 1. 5.
(Du kennst das eh schon aus mails):

In den wohnungen am rand des gebäudes sollte die versorgung durchaus
ausreichen; problematisch wird's in höheren stockwerken, wo mehr sender
empfangbar sind. (Das kann man auch auf den bergen rund um großstädte
recht gut beobachten.)

In den innenhöfen sieht's in der tat schlecht aus. Da im konkreten gebäude
allerdings ein max.shop und ein ONE-shop geplant sind, darf man dann doch
bald auch mit inhouseversorgung rechnen, solbald entsprechende mikro-
zellen installiert sind. Bei sinnvoller anbringung ist es durchaus
möglich, auch die innenhöfe zu versorgen.

Spannend wird's, ob man uns auch die garagen versorgt ... :-)
Ich glaub', ich werde mal die hotline des vertrauens befragen. :-)

J. Philipp Krone

unread,
May 26, 2001, 12:25:07 PM5/26/01
to
¡Hola!, Thomas Pfeiffer <thomas....@gmx.at> wrote:

>In den wohnungen am rand des gebäudes sollte die versorgung durchaus
>ausreichen; problematisch wird's in höheren stockwerken, wo mehr sender
>empfangbar sind. (Das kann man auch auf den bergen rund um großstädte
>recht gut beobachten.)

Bei mir am Dach telefoniertest Du doch 105m über Wien auch recht
unproblematisch, wenn ich mich recht erinnere?

>Spannend wird's, ob man uns auch die garagen versorgt ... :-)

Ich meine, man kann auch ohne GSM-Versorgung der Garage recht gut und
komfortabel leben.

--
adios, Philipp

Infos, Links und FAQs zu at.telekomm.mobil/sonstiges
<http://krone.priv.at/telekomm.html>

Guenther Lazelsberger

unread,
May 26, 2001, 12:29:49 PM5/26/01
to
Gerald Hilber schrieb:

> Grillspieße und gewürzte Hendln unter der Antenne
>

Wird aber fad werden, darauf zu warten, bis was gar wird.
Die max. 50 W, die da aus einer Antenne herauskommen,
werden die Hendln (nicht Handys) kaum beeindrucken. ;-)

--
Günther Lazelsberger
www.hagmair.at

Thomas Pfeiffer

unread,
May 26, 2001, 12:45:35 PM5/26/01
to
J. Philipp Krone schrieb:

> Bei mir am Dach telefoniertest Du doch 105m über Wien auch recht
> unproblematisch, wenn ich mich recht erinnere?

Nein, das gespräch hat's beim läuten schon drei oder vier mal
gekillt, und die verständlichkeit war auch nicht andauern von
besonders guter qualität.

Du hingegen hast da oben mit dem selben provider und einem anderen
telefon recht problemlos kommuniziert.

>>Spannend wird's, ob man uns auch die garagen versorgt ... :-)
> Ich meine, man kann auch ohne GSM-Versorgung der Garage recht gut und
> komfortabel leben.

Du vielleicht. :-)

(tp)

Guenther Lazelsberger

unread,
May 26, 2001, 1:12:43 PM5/26/01
to
Thomas Pfeiffer schrieb:

> Spannend wird's, ob man uns auch die garagen versorgt ... :-)
>

Wäre gut!

> Ich glaub', ich werde mal die hotline des vertrauens befragen. :-)
>

Soll'ma eine Telefonmarketingaktion starten a la "wir wollen
Mikrozellen im Wohnbau"?

--
Günther Lazelsberger
www.hagmair.at

Hannes Minimair

unread,
May 26, 2001, 2:03:32 PM5/26/01
to
On Sat, 26 May 2001 16:28:43 +0200, Gerald Hilber wrote:

>Naja, schlimmstenfalls könnte man doch eine Antenne so ausrichten, daß
>sie direkt nach unten ins Haus sendet. Optional dazu wären auch noch
>Grillspieße und gewürzte Hendln unter der Antenne zu empfehlen - gratis
>Mikrowellenherd. :-))

Ach geh... wenn dann muss noch ein Solarwellenstrahler aka Solarium dabei
sein ;-)

SCNR,

Ludwig Hellinger

unread,
May 26, 2001, 5:00:43 AM5/26/01
to
Georg Fritsch <gfri...@aon.at> schrieb:
> Mich wundert ja nur, dass sich die 'Gruenen' nicht deutlich mehr ueber
> den 'Handywahnsinn' aufregen. Von der Umwelt/Energiebilanz muessen
> Handys (im Vergleich zum Festnetz) ja unglaublich schlecht abschneiden.

Weil "Die Grünen" auch alle ein Handy besitzen und ohne Handymasten kann
auch ein Grüner schlecht telefonieren.

So schauts aus.

Ludwig

Hannes Minimair

unread,
May 26, 2001, 2:04:12 PM5/26/01
to
On 26 May 2001 15:37:02 GMT, Thomas Pfeiffer wrote:

>Ich glaub', mit den zu erwarteten rund 50 W je kanal wird's da
>nix mit dem kochen auf kosten des mobilfunkbetreibers. :-)

geh... jetzt hab ich extra schon den Strom abbestellt *g*

Hannes Minimair

unread,
May 26, 2001, 2:34:51 PM5/26/01
to
On Fri, 25 May 2001 21:47:08 +0200, Guenther Lazelsberger wrote:

>Kommt drauf an, ob als Antennen Omni oder Paneele vorgesehen
>sind. Und wie das Haus liegt. Im allgemeinen gilt bei Antennen
>schon: je höher, desto besser.

Das werde ich hoffentlich bald erfahren ;-)

Meine Mum hat schon gesagt: 'Was die kann man sogar färben? Hach die würde
dort gut hin passen *g*.'

Thomas Hnat

unread,
May 26, 2001, 1:31:48 PM5/26/01
to
Georg Fritsch schrieb:
[...]

> Bald geht man freiwillig zum Roentgen, faehrt Ozonloch-Watching,
> schlaeft im Flugzeug (man kann ja nicht genug Strahlung bekommen) und
> wundert sich wieso die Natur nicht schon laengst auf die Wunderkraefte
> der Mikro/Roentgen/UV-Strahlung gekommen ist.

Nix für ungut, aber: es kommt jetzt schon täglich irgendwo auf dieser
Welt vor, daß Menschen in Flugzeugen schlafen... und das manchmal nicht
einmal schlecht (und das schreib ich aus eigener Erfahrung, ich hab
nämlich auch schon mal zwischen Frankfurt und Singapur sehr gut in einer
Boeing 747 geschlafen... :-))

lg,
TH


J. Philipp Krone

unread,
May 26, 2001, 4:34:48 PM5/26/01
to
ĄHola!, Thomas Pfeiffer <thomas....@gmx.at> wrote:

>Du hingegen hast da oben mit dem selben provider und einem anderen
>telefon recht problemlos kommuniziert.

Ach, dann habe ich das wohl verwechselt. Jedenfalls hatte ich ein
problemloses Telefonat in Erinnerung ... :-)

Tja, es empfiehlt sich eben doch, ab und an die Hardware-Replacement
Aktionen seines Providers in Anspruch zu nehmen, etwa wenn dieser ein
Nokia 6210 um 490,- praktisch verschenkt. Aber ich weiß, an den Dingern
halten die Blinkantennen so schlecht. :->

Hannes Illko

unread,
May 26, 2001, 7:25:50 PM5/26/01
to
On 26 May 2001 11:58:24 GMT, pro...@gmx.at (Michael Pronay) wrote:


>Ich trau mich wetten, dass Mobilfunk harmlos ist und bleiben wird.
>

würde ich mich nicht trauen...


>Aber bitte: wer bei 70.000 EU-Straßenverkehrstoten noch immer
>Handymasten als _das_ Zeitübel schlechthin sieht, der gehört nach
>news.de.alt.soc.verschwoerung oder sonstwohin — aber mich soll er
>damit wirklich in Ruh lassen.
>

Ein besserer Vorschlag: Du brauchst hier ja nicht mitzulesen...
m.f.G.
Hannes

--
____________________________________________________
e-mail to: answ...@gmx.net

Geld verdienen beim surfen? (in Österr.od Deutschl.) -
Ich habe mehr als 10 Programme getestet und bewertet:
http://gsm112.cjb.net (mirror: http://handyinfos.com)

Hannes Minimair

unread,
May 26, 2001, 8:11:15 PM5/26/01
to
On Sat, 26 May 2001 22:34:48 +0200, J. Philipp Krone wrote:

>Tja, es empfiehlt sich eben doch, ab und an die Hardware-Replacement
>Aktionen seines Providers in Anspruch zu nehmen, etwa wenn dieser ein
>Nokia 6210 um 490,- praktisch verschenkt. Aber ich weiß, an den Dingern
>halten die Blinkantennen so schlecht. :->

Ich freu mich schon auf das Blinkanten^wAMT(S)-Treffen... wenn es wirklich
in Linz sein sollte, (Ende Sommerferien) könnt sein, dass ich Zeit hab ;-)
um die Blinkantenne zu sehen.

Guenther Lazelsberger

unread,
May 26, 2001, 9:49:09 PM5/26/01
to
Michael Mohr schrieb:

> Nicht ohne Grund gilt bei sinkender
> Frequenz ein immer höherer Sicherheitsabstand zum Sender.
>

Das ist aber irgendwie komisch. Auf einer
GSM-Sender-Gegner-Website hab ich einmal gelesen, dass die
Wellen immer gefährlicher werden, je _höher_ die Frequenz
ist.

--
Günther Lazelsberger
www.hagmair.at

Guenther Lazelsberger

unread,
May 26, 2001, 9:49:10 PM5/26/01
to
Thomas Hnat schrieb:

> es kommt jetzt schon täglich irgendwo auf dieser
> Welt vor, daß Menschen in Flugzeugen schlafen...
>

.. und die Crew fliegt weitaus öfter als die meisten
Passagiere, und ich hab noch nichts von rätselhaften
Todesfällen bei Linienpiloten gehört. Ausser halt, sie sind
mitsamt dem Flieger abgestürzt, aber sicher nicht wegen
irgenwelcher Strahlungen.

--
Günther Lazelsberger
www.hagmair.at

Guenther Lazelsberger

unread,
May 26, 2001, 9:32:27 PM5/26/01
to
Thomas Pfeiffer schrieb:

> > Ich meine, man kann auch ohne GSM-Versorgung der Garage recht gut und
> > komfortabel leben.
>
> Du vielleicht. :-)
>

Für Leute, die zuviel Horrorfilme mit Überfällen in Tiefgaragen gesehen
haben, wärs aber nicht schlecht, wenns im tatsächlichen Notfall die 133
rufen könnten. Nur zur Beruhigung halt.... ;)

--
Günther Lazelsberger
www.hagmair.at

Thomas Pfeiffer

unread,
May 27, 2001, 1:42:39 AM5/27/01
to
Guenther Lazelsberger <gl.u...@hagmair.at> wrote:

> Für Leute, die zuviel Horrorfilme mit Überfällen in Tiefgaragen gesehen
> haben, wärs aber nicht schlecht, wenns im tatsächlichen Notfall die 133
> rufen könnten. Nur zur Beruhigung halt.... ;)

:-)

Ich kenn' das schon jetzt: Ich werde mit sicherheit genau dann ange-
rufen, wenn ich in den nächsten minuten durch mein jetziges stiegen-
haus mit problematischer versorgung muss ...

Weißt Du zufällig, ob die garagen untereinander (durch straßen) ver-
bunden sind? In diesem fall lässt sich eine gsm-versorgung leichter
errichten.

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