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Warum habe Ich angefangen hier zu schreiben ?

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Georg Karall

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Jun 29, 2009, 2:27:46 PM6/29/09
to

Ich habe im August letzten Jahres angefangen hier zu schreiben.

Warum ?

In dieser Zeit wurde ein Besachwalterungsverfahren gegen Mich er�ffnet.

Warum wurde das Besachwalterungsverfahren gegen Mich er�ffnet ?

Ich k�ndigte meine (von Mir selber gar nicht abgeschlossene)
Selbstversicherung bei der Nieder�sterreichischen Gebietskrankenkassa.
Beweggrund war dabei dass Ich gegen die psychiatrischen Behandlungen die Ich
in meinem Leben erfahren habe und durchmachen musste protestierte und
deswegen keinen finanziellen Beitrag an die Krankenkassa geleistet haben
wollte. Die Beitr�ge wurden von meinen Eltern �berwiesen wie auch die
Versicherung von meinen Eltern in Vort�uschung meiner Unterschrift, da Ich
eine derartige freiwillige Versicherung nie wollte, abgeschlossen wurde.
Vorgegebener Grund ihrerseits war, dass wenn Mir etwas passiert, Sie zu
zahlen h�tten. Hinteres Motiv dabei war wahrscheinlich, wenn Vorsorge f�r
den Fall dass Ich wieder eingewiesen werde. Abgesehen davon habe Ich in der
kurzen Zeit meines Nicht-Krankenversichertsein dieses Nichtversichertsein
auch abgesehen von meinem Protest als eine sehr lebenswerte Form des in
dieser Frage finanziell ganz auf Sich alleine gestellt Seins erlebt und
h�tte sogar mit einer Operation im Spital das finaziell selber geschafft.
Ich kam nun aber dann drauf dass Ich versichert war was Ich lange nicht
wusste. Schlie�lich k�ndigte Ich also diese Versicherung und meine Eltern
gingen zu Gericht.

Bei Gericht erkl�rte Ich der Richterin dass Ich gerade Arbeit suche und was
Ich Mir da eben vorstelle. Sie hatte Mir eine "Einladung" zu einer
Erstanh�rung bez�glich der Er�ffnung eines Besachwalterungsverfahrens
geschickt. Mehr als zwei Monate sp�ter schickte Sie einen Beschluss nach dem
Ich bez�glich meiner eigenen Vertretung gegen�ber der Nieder�sterreichischen
Gebietskrankenkassa besachwaltert bin sowie f�r das
Besachwalterungsverfahren selber auch, wiewohl Ich Mich da auch noch weiter
selbst vertreten durfte. Ich bin damals gerade einer geringf�gen
Besch�ftigung nachgegangen habe aber unter dem Schock �ber diesen Beschluss
und der inhaltlichen Abfassung dessen der Ihn so eindeutig hinstellte als ob
Er zurecht w�re gek�ndigt und bin nach England geflohen. Da Ich in England
nicht kurz und schnell Arbeit fand sowie etwas ins Unklare kam wie es um
meine �sterreichgebundnen finanziellen Verh�ltnisse weiter bestellt ist
kehrte Ich wieder zur�ck und fing an massiv gegen diesen Beschluss
vorzugehen. Ich dieser Zeit h�uften Sich dann auch meine Artikel hier.

Ausz�ge aus dem Beschluss:
Ich habe eine "langwierige psychische Krankengeschichte", Ich war zu dem
Zeitpunkt weg vier Jahre schon weg von jeder psychiatrischen Behandlung,
lebte eigenst�ndig und verlangte von niemand Geld; was Ich bekamm war
freiwillig, Ich habe es nicht verlangt und machte Mich nicht abh�ngig davon.
Ich habe "eigenm�chtig ( und unvern�nftig ) die" meine! "freiwillige
Selbstversicherung bei der N� Gebietskrankenkassa gek�ndigt". Ich "lehne das
�sterreichische Sozialversicherungswesen prinzipiell ab", des stimmt gar net
und des habe Ich auch nie gesagt, wenn es insgesamt vollkommen freiwillig
w�re h�tte Ich dagegen keinen Einwand und h�tte auch keinen zu haben. "Einen
Sachwalter lehne Er ebenfalls ab." na no na usw.
weiter: "eine sozialrechtliche Absicherung durch die freiwillige
Krankenversicherung ist generell als positiv zu werten, die Ablehnung durch
den Betroffenen ( und K�ndiguing ) extrem nachteilig. Sowohl nach dem
pers�nlichen Eindruck der Richterin als auch nach den Unterlagen scheint DI
Karall krankheitsbedingt nicht in der Lage zu sein, die eigenen
Angelegenheiten entsprechend sinnvoll zu lenken."

Dass man sowas �berhaupt zugestellt bekommen kann.

Die freie Welt ?
Nicht diese Republik

Es ist ein Land von Versorgten
Unm�ndigen im gewissen Sinn
die viele Angelegenheiten des eigenen Lebens aus der Hand genommen bekommen
auch generell mit dem Parlament das mehr macht als das Leben hier
untereinander zu koordinieren
es schneidet tief in etwas ein was eigentlich nur die eigenen
Angelegenheiten sind.

Der Beschluss wurde aufgehoben, das Verfahren eingestellt.
Es muss Mich hier niemand erhalten und Ich denke auch dar�ber nach nichts
mehr zu schreiben.
Ob Ich das mache obwohl Ich noch einiges auf Lager habe werde Ich sehen.

Was Ich ver�ffentlicht habe, habe Ich eben ver�ffentlicht. Es ist nun einmal
so - gegen Mich, weil es nicht mein Wille war, wurden in meinem Leben auch
schon einige �ffentliche Beschl�sse gef�llt mit denen Ich nicht
einverstanden war und denen gegen�ber man angesichts von Polizeigewalt
machtlos ist. Auf �ffentlich war meine Reaktion hier �ffentlich.

Ich schreibe noch einen Unterartikel und m�chte dann einmal Schluss machen
hier weiter zu schreiben.

Georg


Georg Karall

unread,
Jun 29, 2009, 2:48:51 PM6/29/09
to

Ich gebe noch einen Eindruck, den Ich von psychiatrischen Behandlungen in
diesem Land habe wieder. Diese Eindr�cke hatte Ich in der Landesnervenklinik
Maria Gugging in der Zeit um 1993.

In einem Raum sa� eine �ltere Frau und es ging hier einigerma�en zu und es
ging Ihr damit wahrscheinlich nicht gut. Es kam eine "Oberarzt" in den Raum
und Sie sagte vertauend zu Ihm: "Herr Doktor, Ich komme Mir hier vor wie in
der H�lle". Der Doktor sagte darauf: "Nein Sie sind hier nicht in der H�lle
sonder in der Landesnervenklinik Maria Gugging", setzte Sich hin und schrieb
der Frau eine Tablette auf.

Soviel zum Geheiltwerden in dieser Republik

Zu Mir sagte ein Kollege dieses Psychiaters, auch ein "Oberarzt", weil Ich
mein Studium beendet hatte (exmatrikuliert): "Aber die Stimme der
Allgemeinheit besagt doch das man fertigstudiert". Dass Er das metaphysisch
gemeint hat wei� Ich sehr wohl, es ist aber trotzdem interessant was f�r
Stimmen Er vernimmt.

Die Qualit�t seiner �u�erung ist durchaus mit der Qualit�t der �u�erung der
Frau vergleichbar; Er nahm keine Tablette, Sie aber bekam eine.

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