Am 24.01.2012 02:16, schrieb Daniel AJ Sokolov:
> Weißt Du, dass die Marke "Orange" von Hutchison Whampoa gegründet und
> erst später an France Telecom verkauft wurde?
Ja, der Sonderfall Israel, den Du ja selbst auch erwähnt hast, ist mir
in Erinnerung.
> Es könnte durchaus sein, dass 3 die Marke Orange für einige Zeit weiter
> betreiben wird. Wie lange hängt wohl u.a. davon ab, wieviel Geld die
> France Telecom dafür verlangt.
Ich will ja jetzt nicht prinzipiell schwarzmalen, aber das ist - selbst
wenn sie es tun - angesichts dessen, was T-Mobile aus gekauften Marken
gemacht hat, keine wirklich überzeugende Zukunftsaussicht.
Die Marke "3" wirkt für mich auf zwei Arten:
- neue(ste) Technik (anfangs UMTS überhaupt neu, jetzt bestausgebautes
UMTS-Netz, bei den Handys traditionell eine gute Auswahl an Top-Geräten)
- darüber hinaus aber irgendwie langweilig und "hausbacken" (alleine
schon dieser Typ, der die "Bestpreisgarantie" erklärt)
One/Orange war/ist da ganz anders: Bei mir kommt die Marke immer viel
"offener", frischer und ganz einfach mit einem nicht leicht
beschreibbaren "Feel-Good-Faktor" an. Sie drückt für mich viel mehr
Urbanität und auch Internationalität aus.
Das ist alles irrational, ich weiß es. Aber auch wenn man die
Mechanismen in Werbung und Marketing, Prioritätensetzung etc. bewusst
beobachtet und daher zu durchschauen glaubt, ist man halt trotzdem nicht
immer ganz immun dagegen.
Und dazu kommt halt einfach, dass Orange vielfach genau das anbietet,
was ich will: Ganz oben auf der Liste ist da die SmartSIM, gegen die
sich 3 bis heute sperrt. Ohne ein solches Service würde mir mein Hobby
nur halb so viel Spaß machen. (Und, um Einwänden vorzubeugen: Ja, ich
weiß, dass ich damit zu einer technikaffinen Early-Adopter-Minderheit
gehöre, die für Netzbetreiber in ihrer Gesamtsicht höchstens insofern
interessant sind, als sie Freunde und Bekannte beraten und innerhalb
dieser vergleichsweise kleinen Kreise vielleicht Trends vorgeben können,
darüber hinaus aber nicht.)
patrick