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kirchenbeitrag/(kein) einkommen

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Alexander Oelzant

unread,
Sep 11, 2002, 4:42:48 AM9/11/02
to
hallo!

vor kurzer zeit bin ich um einiges verspaetet (ich schob das
besorgen eines duplikats des originaltaufscheins einige jahre
hinaus) aus der rk kirche ausgetreten, worauf die kirchenbeitragsstelle,
wie zu erwarten, satte nachforderungen stellte. meine beteuerung,
nichts verdient zu haben, stiess auf taube ohren - nach uebersendung
von inskriptionsbestaetigungen bestehen die geier in der wollzeile
noch auf einer mitversicherungsbestaetigung oder dem festgesetzten
betrag.

haben sie dafuer eine rechtsgrundlage? muessten sie nicht meinen angaben
zum einkommen glauben schenken? ich haette ja zb auch als obdachloser
unversichert unter einer bruecke leben koennen - jedenfalls kann mir
die kirchenbeitragsstelle nicht beweisen, dass ich etwas verdient habe,
oder sehe ich das falsch?

bei der versicherung habe ich schon angerufen, die wuerden mir auf
schriftliches ersuchen (!) problemlos eine versicherungsbestaetigung
schicken und meinten auch, dass das fuer diesen zweck schon oefter
geschehen waere - ueber allfaellige rechtmaessigkeit des ansinnens
konnte mir die sachbearbeiterin natuerlich keine information geben ...

lg
Alexander

--
Beat Me, Whip Me, Windows ME
- Mary Hunter in the monastery

Patrick Eixelsberger

unread,
Sep 11, 2002, 5:30:39 AM9/11/02
to
Alexander Oelzant schrieb:

> [moderner Ablaßhandel und Frage der Nachweispflicht über die Einkommenssituation]

Nach dem - vorbehaltlich einer späteren reichseinheitlichen Regelung ;-)
- immer noch geltenden Gesetz über die Erhebung von Kirchenbeiträgen im
Lande Österreich GBlÖ 543/1939 hat ua die rk Kirche das Recht, "nach
Maßgabe" ihrer eigenen, staatlicherseits genehmigten
Kirchenbeitragsordnung(en) Kirchenbeiträge einzufordern.
Da ich davon ausgehe, daß Du in Wien wohnst, ist für Dich die
Kirchenbeitragsordnung der dortigen Erzdiözese maßgebend. (In der
Schnelle auf http://www.pfarre-grinzing.at/kir/kir_kbo.htm gefunden; ich
gehe mal von der Authentizität der Quelle aus.)

Und da statuiert § 16 Abs 2 die Verpflichtung des Beitragspflichtigen (=
grundsätzlich jeder Kat mit Wohnsitz Wien), die "zur Veranlagung ...
notwendigen Unterlagen beizubringen". Geschieht dies nicht, wird gem Abs
2 leg cit geschätzt, wobei eine solche vollkommen offene Formulierung
wohl jeder Willkür Tür und Tor öffnet und als staatliche Norm eindeutig
dem Art 18 B-VG widersprechen würde, aber bitte.

So wie es aussieht, hast Du also tatsächlich eine "Bringschuld" über die
Nachweise zu Deiner Einkommenssituation, willst Du Dich nicht einer
Schätzung aussetzen, die wohl nur negativ für Dich ausgehen kann. (Über
die verfassungsrechtliche Zulässigkeit dieser gesamten Materie könnte
man natürlich auch nachdenken, aber dies löst Dein Problem nicht so
schnell.)

Jedenfalls herzlichen Glückwünsch zum Austritt

Patrick

Martin Hotze

unread,
Sep 11, 2002, 8:05:12 AM9/11/02
to
Alexander Oelzant <alex...@oelzant.priv.at> wrote:

> (Kirchenaustritt und Bestätigung über Mitversicherung)

> bei der versicherung habe ich schon angerufen, die wuerden mir auf
> schriftliches ersuchen (!) problemlos eine versicherungsbestaetigung
> schicken und meinten auch, dass das fuer diesen zweck schon oefter
> geschehen waere - ueber allfaellige rechtmaessigkeit des ansinnens
> konnte mir die sachbearbeiterin natuerlich keine information geben ...


mach ihnen möglichst viel Aufwand. Schreib nochmal daß es so ist und
basta ... dann wird en Verfahren eingeleitet etc. In letzter Konsequenz
legst ihnen dann den Wisch vor ... aber sie haben erhebliche Kosten
gehabt - wenn das genugtuend wirkt ....

#m
--
http://www.yellowtimes.org/article.php?sid=651
"Ugly Americans: What is wrong with us?"
There is something seriously wrong with Americans.
By C. Bryan Lavigne - YellowTimes.org Guest Columnist (United States)

Wolfgang Koenig

unread,
Sep 11, 2002, 3:39:04 PM9/11/02
to
Patrick Eixelsberger wrote:

> So wie es aussieht, hast Du also tatsächlich eine "Bringschuld" über die
> Nachweise zu Deiner Einkommenssituation, willst Du Dich nicht einer

> Schätzung aussetzen ...

Eine Arbeitskollegin wurde einmal "geschätzt" - aber das Interessante
war, daß die Schätzung auf den Schilling genau stimmte. Nun, die
Arbeitskollegin bekam einen Anfall ... raste zur Kirchenbeitragsstelle
hin und kam dann zufrieden zurück: Sie hätte mit Anzeigen nach dem
Datenschutzgesetz gedroht wenn nicht die Schätzung um 30% (oder so)
reduziert wird, was auch geschah.

Woher hatten die die Gehaltszahlen?

Wolfgang

Wolfgang Koenig

unread,
Sep 11, 2002, 3:43:55 PM9/11/02
to
Martin Hotze wrote:

> mach ihnen möglichst viel Aufwand. Schreib nochmal daß es so ist und
> basta ... dann wird en Verfahren eingeleitet etc. In letzter Konsequenz
> legst ihnen dann den Wisch vor ... aber sie haben erhebliche Kosten
> gehabt - wenn das genugtuend wirkt ....

Ja, und mein Stuerberater bedruckte hunderte Überweisungsformulare mit
je 10 Groschen und fragte dann, nachdem er einen Bruchteil bezahlt
hatte, ob er weitermachen solle oder ob die Zahlung hiermit erledigt
ist. Wieviel kostete den Empfänger eine Überweisung? 1 ATS oder warens
mehr?

Wolfgang

Patrick Eixelsberger

unread,
Sep 11, 2002, 3:59:04 PM9/11/02
to
Am Wed, 11 Sep 2002 21:39:04 +0200 schrieb Wolfgang Koenig
<w_ko...@gmx.at>:

>Eine Arbeitskollegin wurde einmal "geschätzt" - aber das Interessante
>war, daß die Schätzung auf den Schilling genau stimmte. Nun, die
>Arbeitskollegin bekam einen Anfall ... raste zur Kirchenbeitragsstelle
>hin und kam dann zufrieden zurück: Sie hätte mit Anzeigen nach dem
>Datenschutzgesetz gedroht wenn nicht die Schätzung um 30% (oder so)
>reduziert wird, was auch geschah.
>
>Woher hatten die die Gehaltszahlen?

Vielleicht haben sie einfach die tatsächlich vorgelegten Daten aus dem
Vorjahr vorgetragen? Und wenn sich im Vergleich zum Vorjahr nichts
geändert hat, könnte das wohl geschehen, denke ich.

--
E-Mails bitte an: pat_eix (a) yahoo.de
Und ja, nur die Domain ist .de, ich selbst bin .at.

Christian Dablander

unread,
Sep 11, 2002, 3:50:38 PM9/11/02
to
Wolfgang Koenig wrote:

> ist. Wieviel kostete den Empfänger eine Überweisung? 1 ATS oder warens
> mehr?

Überweisungskosten für den Empfänger??!

--
To err is human, to forgive beyond the scope of the Operating System.
GnuGP Public Key: http://status.at/chris.asc

Wolfgang Koenig

unread,
Sep 11, 2002, 4:19:18 PM9/11/02
to
Christian Dablander wrote:
> Wolfgang Koenig wrote:

> > ist. Wieviel kostete den Empfänger eine Überweisung? 1 ATS oder warens
> > mehr?

> Überweisungskosten für den Empfänger??!

Ja, wennst von dem Postkonto überwiesen hast ist Dir was abgezogen
worden.

Wolfgang

Wolfgang Koenig

unread,
Sep 11, 2002, 4:21:00 PM9/11/02
to
Patrick Eixelsberger wrote:
> Am Wed, 11 Sep 2002 21:39:04 +0200 schrieb Wolfgang Koenig

> >Eine Arbeitskollegin wurde einmal "geschätzt" - aber das Interessante


> >war, daß die Schätzung auf den Schilling genau stimmte. Nun, die
> >Arbeitskollegin bekam einen Anfall ... raste zur Kirchenbeitragsstelle
> >hin und kam dann zufrieden zurück: Sie hätte mit Anzeigen nach dem
> >Datenschutzgesetz gedroht wenn nicht die Schätzung um 30% (oder so)
> >reduziert wird, was auch geschah.
> >
> >Woher hatten die die Gehaltszahlen?
>
> Vielleicht haben sie einfach die tatsächlich vorgelegten Daten aus dem
> Vorjahr vorgetragen? Und wenn sich im Vergleich zum Vorjahr nichts
> geändert hat, könnte das wohl geschehen, denke ich.

Nö, Da hat sich was geändert. Und in dem Fall hätte die Anzeige nach dem
Datenschutzgesetz auch nix genützt.

Ich vermute eine undichte Stelle in der Sozialversicherung.

Wolfgang

Martin Brunner

unread,
Sep 11, 2002, 6:16:14 PM9/11/02
to
Wolfgang Koenig schrieb:

>Eine Arbeitskollegin wurde einmal "geschätzt" - aber das Interessante
>war, daß die Schätzung auf den Schilling genau stimmte. Nun, die
>Arbeitskollegin bekam einen Anfall ... raste zur Kirchenbeitragsstelle
>hin und kam dann zufrieden zurück: Sie hätte mit Anzeigen nach dem
>Datenschutzgesetz gedroht wenn nicht die Schätzung um 30% (oder so)
>reduziert wird, was auch geschah.

Mit 30% reduzierung ist sie zufrieden?

Verstehe ich nicht ganz wieso die Leute gerne Mitglied einer Sekte sind,
Zahlungen machen müssen uns sich dann aufregen wenn diese eingefordert
werden.

Christian Dablander

unread,
Sep 11, 2002, 6:30:30 PM9/11/02
to
Wolfgang Koenig wrote:

> Ja, wennst von dem Postkonto überwiesen hast ist Dir was abgezogen
> worden.

Eben, *dir*. Dem Empfänger was abzuziehen ist doch bei Inlandsüberweisungen
nicht möglich oder? Ausserdem, wer hat schon ein Konto wo man für die
Buchungszeile zahlt? Diese Rechung kann doch nicht aufgehen.

cdab

Harald Muehlboeck

unread,
Sep 11, 2002, 8:17:45 PM9/11/02
to
Christian Dablander <ch...@status.at> wrote:

>> Ja, wennst von dem Postkonto überwiesen hast ist Dir was
>> abgezogen worden.
>
> Eben, *dir*. Dem Empfänger was abzuziehen ist doch bei
> Inlandsüberweisungen nicht möglich oder?

Wenn ich von der PSK was *krieg* werden mir (meist am Vortag des
Zahlungseingangs) 11 (IIRC) Cent PSK Gebühr vom Konto abgezogen. Habe
ein Studentenkonto bei der Ersten.

| Bei Eingängen, die über die Postsparkasse kommen, wird von dieser
| immer diese Gebühr verrechnet.

soweit die Auskunft der Ersten dazu.

> Ausserdem, wer hat
> schon ein Konto wo man für die Buchungszeile zahlt?

Ich zahle /eigentlich/ /nicht/ für die Buchungszeile. Nur war mir
immer die Zeit zu Schade, wegen der 11 Cent dem Ganzen genauer
nachzugehen.

> Diese Rechung kann doch nicht aufgehen.

Kann der Empfänger dem Schuldner die Art der Zahlung vorschreiben?
Die Wiener Linien machen das z.B:

| Verspätete Einzahlungen, Teilzahlungen ohne Vorherige Vereinbarung,
| Einzahlungen mit anderen Erlagscheinen oder Überweiungen im Bank
| oder Giroverkehr können nicht als Schuldbefreiend angesehen werden.
| Wir ersuchen sie die Auftragsbestätigung als Zahlungsbestätigung
| mindestens 6 Monate lang aufzubewahren.

lg & TIA,
harald

Gerhard H Wrodnigg

unread,
Sep 12, 2002, 1:19:29 AM9/12/02
to
On Wed, 11 Sep 2002 21:39:04 +0200, Wolfgang Koenig <w_ko...@gmx.at>
wrote:

>Eine Arbeitskollegin wurde einmal "geschätzt" -

Ich wurde auch einmal geschätzt. Gleich nach der Matura, und zwar auf
350k ATS Jahreseinkommen. =%-)

Wenn ich damals SO viel verdient hätte, hätte ich sicher nicht zu
studieren angefangen...

>Woher hatten die die Gehaltszahlen?

Geschätzt. ;)

Mein Biespiel (und viele andere) belegen, daß sie eigentlich keine
Ahnung haben.

~ghw
--
There are only 10 kinds of people who understand binary digits:
Those who do, and
Those who don't.

Martin Hotze

unread,
Sep 12, 2002, 2:32:17 AM9/12/02
to
Wolfgang Koenig <w_ko...@gmx.at> wrote:


das kommt darauf an ... auf die Höhe der Zeilengebühren. Die können aber
auch beim Überweiser entstehen. Ich glaube kaum daß die bei solchen
Kontobewegungen gewaltige Gebühren zahlen. Zumidnest in Tirol sind sie
bei der Raiffeisen ... erklärt ja manches ...

Stefan Froehlich

unread,
Sep 12, 2002, 2:35:40 AM9/12/02
to
On Thu, 12 Sep 2002 00:30:30 +0200 Christian Dablander wrote:
>> Ja, wennst von dem Postkonto überwiesen hast ist Dir was abgezogen
>> worden.

> Eben, *dir*. Dem Empfänger was abzuziehen ist doch bei
> Inlandsüberweisungen nicht möglich oder?

Doch, die sogenannte PSK-Gebuehr. Ein Anachronismus sondergleichen,
meiner Meinung nach.

> Ausserdem, wer hat schon ein Konto wo man für die Buchungszeile
> zahlt?

Geschaeftsleute haben in der Regel ausschliesslich derartige
Konditionen, es gibt aber auch durchaus noch Privatkonten mit
Buchungszeilengebuehren.

> Diese Rechung kann doch nicht aufgehen.

Je nachdem. Es gab AFAIR in Deutschland (f'up kann machen, wer Lust
dazu hat) vor mehreren Jahren einen Fall, wo ein erboster Kunde
seinem Glaeubier den offenen Betrag in Kleinstbetraegen einzeln
ueberwiesen hat. Die Spesen waren ziemlich genau die Haelfte des
ausstaendigen Betrages und wurden im weiteren Verlauf erfolgreich
vom Glaeubiger eingeklagt. Derartiges Vorgehen funktioniert also
zwar technisch sehr wohl, ist aber nicht zulaessig.

Servus,
Stefan

--
Stefan - deiner schmust bloeder sei es denn oeder.
http://www.sloganizer.de/

Martin Hotze

unread,
Sep 12, 2002, 2:35:46 AM9/12/02
to
Wolfgang Koenig <w_ko...@gmx.at> wrote:

> Woher hatten die die Gehaltszahlen?

die wissen recht genau (auch wenn es wie GHW schrieb mal Ausrutscher
geben kann) was man im jeweiligen Beruf mit entsprechender
Dienstzugehörigkeit so verdient. Mich würde es überhaupt nicht wundern
wenn die Personalabteilung sich per Telefonat in ein halbseidenes
Gespräch verwickeln liese und Daten bekannt gäbe ...

Clemens Aigner

unread,
Sep 12, 2002, 2:41:18 AM9/12/02
to
> > ist. Wieviel kostete den Empfänger eine Überweisung? 1 ATS oder warens
> > mehr?
>
> Überweisungskosten für den Empfänger??!

Ueber die PSK-Spesen wurde ja schon gepostet. Aber die Bearbeitung eines
Zahlungeinganges durch einen Bediensteten des Empfaengers kostet
wesentlich mehr als jegliche Bankspesen.

Clemens

Wolfgang Koenig

unread,
Sep 12, 2002, 8:08:06 AM9/12/02
to

Nun, der das machte war/ist ein sehr fähiger Steuerberater und Dr. Jur,
also nicht ganz deppert. Und ich gehe davon aus, daß er die rechtliche
Seite in Österreich berücksichtigte.

Wolfgang

Wolfgang Koenig

unread,
Sep 12, 2002, 8:12:02 AM9/12/02
to
Martin Hotze wrote:
> Wolfgang Koenig <w_ko...@gmx.at> wrote:

> > Woher hatten die die Gehaltszahlen?
>
> die wissen recht genau (auch wenn es wie GHW schrieb mal Ausrutscher
> geben kann) was man im jeweiligen Beruf mit entsprechender
> Dienstzugehörigkeit so verdient.

Das stimmt sicher. Allerdings liegen sie gerne etwas drüber - man kann
ja dann protestieren und beweisen daß man weniger verdient. Diese
Sekretärin verdiente allerdings sehr sehr gut - sie hat sich äußerst gut
verkauft (und wars NB auch wert)


> Mich würde es überhaupt nicht wundern wenn die Personalabteilung
> sich per Telefonat in ein halbseidenes Gespräch verwickeln liese
> und Daten bekannt gäbe ...

Zum Beispiel. Aber wir vermuteten die GKK oder das Finanzamt - die
Buchhaltung jedenfalls schwor Stein und Bein daß sie nix weitergegeben
hatten und wie gesagt stimmte der Betrag auf den Schilling.

Wolfgang

Joseph Baum

unread,
Sep 12, 2002, 4:17:16 AM9/12/02
to
> Christian Dablander <ch...@status.at> wrote:
>
>>> Ja, wennst von dem Postkonto überwiesen hast ist Dir was
>>> abgezogen worden.
>> Eben, *dir*. Dem Empfänger was abzuziehen ist doch bei
>> Inlandsüberweisungen nicht möglich oder?
> Wenn ich von der PSK was *krieg* werden mir (meist am Vortag des
> Zahlungseingangs) 11 (IIRC) Cent PSK Gebühr vom Konto abgezogen. Habe
> ein Studentenkonto bei der Ersten.

Das macht DIE LETZTE immer so... =8-|

> | Bei Eingängen, die über die Postsparkasse kommen, wird von dieser
> | immer diese Gebühr verrechnet.
> soweit die Auskunft der Ersten dazu.

Von irgendwas muß doch DIE ALLERLETZTE ja leben und bei den
irrsinnig vielen Vorteilen sind wohl 11 Zähne nicht zuviel verlangt.
Geh zu Raffreizen! Die haben andere lustige Ideen, na?

>> Ausserdem, wer hat
>> schon ein Konto wo man für die Buchungszeile zahlt?

Naivling.



> Ich zahle /eigentlich/ /nicht/ für die Buchungszeile. Nur war mir
> immer die Zeit zu Schade, wegen der 11 Cent dem Ganzen genauer
> nachzugehen.

Solche Kunden sind auch nicht sehr erwünscht :->>>

>> Diese Rechung kann doch nicht aufgehen.
> Kann der Empfänger dem Schuldner die Art der Zahlung vorschreiben?
> Die Wiener Linien machen das z.B:
> | Verspätete Einzahlungen, Teilzahlungen ohne Vorherige Vereinbarung,
> | Einzahlungen mit anderen Erlagscheinen oder Überweiungen im Bank
> | oder Giroverkehr können nicht als Schuldbefreiend angesehen werden.
> | Wir ersuchen sie die Auftragsbestätigung als Zahlungsbestätigung
> | mindestens 6 Monate lang aufzubewahren.

Wehr Dich! Selber schuld, wenn Du es nicht tust! Die Verbrecher
im Schutz mafioser Organisationen fühlen sich längst zu sicher!
Die sitzen in Banken, in Versicherungen, etc., aber da ann man
sich wehren. In der öffentlichen Verwaltung fühlen sie sich
besonders sicher, da gibt's kaum ein Wehren und wer Gegenteiliges
behauptet, spricht kaum aus der Praxis....

Gerhard H Wrodnigg

unread,
Sep 13, 2002, 1:31:59 AM9/13/02
to
On Thu, 12 Sep 2002 14:12:02 +0200, Wolfgang Koenig <w_ko...@gmx.at>
wrote:

>wie gesagt stimmte der Betrag auf den Schilling.

Das ist nicht zufällig auch ein typischer Kollektivvertrag-Betrag?

Wolfgang Koenig

unread,
Sep 13, 2002, 2:06:26 AM9/13/02
to
Gerhard H Wrodnigg wrote:
> On Thu, 12 Sep 2002 14:12:02 +0200, Wolfgang Koenig <w_ko...@gmx.at>

> >wie gesagt stimmte der Betrag auf den Schilling.

> Das ist nicht zufällig auch ein typischer Kollektivvertrag-Betrag?

Aber wo. Die verdiente als (nicht Chef-) Sekretärin damals netto doppelt
so viel als ich als junger Techniker. Das war ein atypisch hoher Betrag
und lag' darin begründet, daß sie vorher in einem Großbetrieb
Chefsekretärin war und beim Wechsel in diese Firma gehaltsmäßig nicht
runtersteigen wollte.

Wolfgang

Gerhard H Wrodnigg

unread,
Sep 13, 2002, 3:01:08 PM9/13/02
to
On Fri, 13 Sep 2002 08:06:26 +0200, Wolfgang Koenig <w_ko...@gmx.at>
wrote:

>> Das ist nicht zufällig auch ein typischer Kollektivvertrag-Betrag?


>
>Aber wo. Die verdiente als (nicht Chef-) Sekretärin damals netto doppelt
>so viel als ich als junger Techniker.

Das heißt garnix. Ich weiß von promovierten Akademikern, die weniger
als Sekretärinnen...

Ich meinte, ob der Betrag zufällig irgendeiner Stufe des
Kollektivvertrages entspricht (das könnte die Übereinstimmung
erklären).

Michael Pronay

unread,
Sep 13, 2002, 3:12:45 PM9/13/02
to
Gerhard H Wrodnigg <g...@gmx.net> wrote:

> Ich meinte, ob der Betrag zufällig irgendeiner Stufe des
> Kollektivvertrages entspricht (das könnte die Übereinstimmung
> erklären).

Mit Sicherheit nicht - der Sekretärinnen-Kollektivvertrag liegt ja
deutlich unter dem für Techniker, was ich so weiß.

M.

Wolfgang Koenig

unread,
Sep 14, 2002, 7:08:55 PM9/14/02
to

Stimmt - sie bekam ja auch sehr deutlich mehr als alle ihre Kolleginnen.
Demnach müssten die unter dem Kollektivvertrag bezahlt worden sein.

Wolfgang

Gerhard H Wrodnigg

unread,
Sep 15, 2002, 6:03:45 AM9/15/02
to
On Sun, 15 Sep 2002 01:08:55 +0200, Wolfgang Koenig <w_ko...@gmx.at>
wrote:

>Demnach müssten die unter dem Kollektivvertrag bezahlt worden sein.

Der KV sieht ja u.a. verschiedene Verwendungsgruppen und Dienstjahre
vor. Und daher stehen im KV mehrere "Zahlen" drin, nicht nur eine
einzige.

Wenn jetzt jemand einige Klassen oder Jahre "überspringt" bekommt er
einen Betrag ausbezahlt, der auch im KV drin steht (ihm aber nicht
direkt "zuordenbar" ist). Aber der Betrag steht in einer Zeile/Spalte
einer Tabelle im KV.

Genau _das_ meinte ich. Und wenn jemand anderer "zufällig" eine dieser
Zahlen nimmt, ist die Wahrscheinlichkeit, zweimal exakt denselben
Betrag zu "ertippen" garnicht mal so gering.

Ich hoff, ich hab jetzt klar genug beschrieben, was ich gemeint hab.
(Das hat mit der Entlohnung _nach_ KV primär nichts zu tun.)

Bernhard Steiner

unread,
Sep 15, 2002, 4:03:14 PM9/15/02
to
Gerhard H Wrodnigg wrote:

> Ich wurde auch einmal geschätzt. Gleich nach der Matura, und zwar auf
> 350k ATS Jahreseinkommen. =%-)

Kommt mir bekannt vor. Ebenfalls knapp nach der Matura auf 28k ATS. Das kommt
ziemlich genau auf das bei Dir geschätze Jahreseinkommen hin. Nach Austritt und
dem Drohbrief des klerikalen Anwalts (Nachzahlung bis zum Austritt) ging ich mit
Inskribtionsbestätigung zur Kirchenbeitragsstelle und ließ mir schriftlich
geben, daß ich nichts und nie wieder etwas zahlen muß. Seitdem ist Ruhe und die
3 Jahre Verjährung sind schon mehrfach vorbei.


--
mfg BeST

Bernhard Steiner

unread,
Sep 15, 2002, 4:07:56 PM9/15/02
to
Christian Dablander wrote:

> Eben, *dir*. Dem Empfänger was abzuziehen ist doch bei Inlandsüberweisungen
> nicht möglich oder?

Denkste. Die PSK behält sich EUR 0,11 (früher ATS 1,50) vom Empfänger, wenn von
der PSK zu einer anderen Bank überwiesen wird. Finde ich nicht nur ärgerlich,
sondern eine ziemliche Frechheit.

Unser unabhängiger Konsumentenschutzminister wird dagegen wohl nicht mehr
vorgehen...


--
mfg BeST

Gerhard H Wrodnigg

unread,
Sep 16, 2002, 1:02:16 AM9/16/02
to
On Sun, 15 Sep 2002 22:03:14 +0200, Bernhard Steiner
<be...@best.priv.at> wrote:

>Kommt mir bekannt vor. Ebenfalls knapp nach der Matura auf 28k ATS. Das kommt
>ziemlich genau auf das bei Dir geschätze Jahreseinkommen hin.

;-)))

>Nach Austritt und
>dem Drohbrief des klerikalen Anwalts (Nachzahlung bis zum Austritt) ging ich mit
>Inskribtionsbestätigung zur Kirchenbeitragsstelle

Tja, ich hab denen auch zwischendurch die Inskriptiosbestätigung
geschickt, bzw. bevor ich in die Gefahr kam, zahlen zu müssen, bin ich
auch ausgetreten.

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