Wenn man von einem unbekannten Anrufer mit unterdrückter Rufnummer am
Handy belästigt wird: Kann man vom Netzbetreiber verlangen, dass er
einem Auskunft über den Anrufer erteilt? Für den Netzbetreiber ist es
bekanntlich leicht möglich, die tatsächliche Rufnummer hinter der
unterdrückten Rufnummer festzustellen. Gibt es eine gesetztliche
Grundlage für dieses Auskunftsbegehren?
Soweit ich mich erinnern kann: Bei der Telekom kannst Du eine
Fangschaltung einrichten. Die ist allerdings teuer und wird nur dann
funktionieren wenn derjenige lang genug anruft damit Du die betreffende
Tastenkombination eingebenkannst.
Wenn Du allerdings grund für eine Anzeige machst wird das kostenlos und
Du kannst es AFAIK auch im Nachhinein herausfinden lassen.
Kommt halt darauf an worum es geht, bei einigen Betreibern kann man auch
Anrufe von anonymen Anrufern sperren lassen. Bzw. bei manchen Handys
geht das mit Zusatzsoftware sowieso.
Das muss doch ohne Polizei und ohne Anzeige gehen. Habe ich nicht das
Recht, dass mir der Netzbetreiber diese Daten herausgibt (wenn auch
kostenpflichtig).
Die Fangschaltung wäre ja für künftige Anrufe. Der Netzbetreiber soll
mir aber rückwirkend sagen, wer mich unterdrückt angerufen hat.
btw die Polizei ist bei einer bloßen Belästigung (kein Stalking) gar
nicht zuständig und wird mich an den Netzbetreiber verweisen.
Und das Allerschlimmste wäre ein pingpong-Spiel vom Netzbetreiber zur
Polizei und von der Polizei zurück zum Netzbetreiber usw.
> Das muss doch ohne Polizei und ohne Anzeige gehen. Habe ich nicht das
> Recht, dass mir der Netzbetreiber diese Daten herausgibt (wenn auch
> kostenpflichtig).
Nein leider, das Recht wirst Du wohl nicht haben so lange es nicht um
etwas strafbares geht. Selbst wenn die Nummer angezeigt wurde kannst Du
sie nicht nochmal erfragen, weil ein Einzelgesprächsnachweis die letzten
3 Nummern nicht zeigt. Alles siehst Du nur wenn Du unterschreibst dass
alle Benutzer des Anschlusses davon bescheid wissen. Erst dann kannst Du
für die nächste Rechnung einen unverkürzen Einzelgesprächsnachweise
bekommen.
> btw die Polizei ist bei einer bloßen Belästigung (kein Stalking) gar
> nicht zuständig und wird mich an den Netzbetreiber verweisen.
Das ist dann die Frage ab wann man etwas anzeigen kann.
> Und das Allerschlimmste wäre ein pingpong-Spiel vom Netzbetreiber zur
> Polizei und von der Polizei zurück zum Netzbetreiber usw.
Ja, das gibt es auch...
Karl Mayramhof <trin...@gmx.net> writes:
[unterdrückte Rufnummer]
> Das muss doch ohne Polizei und ohne Anzeige gehen. Habe ich nicht das
> Recht, dass mir der Netzbetreiber diese Daten herausgibt (wenn auch
> kostenpflichtig).
Im Gegenteil -- ich bezweifle, dass dir der Netzbetreiber diese Daten
geben darf. Das würde das (gesetzlich vorgesehene) Recht des Anrufers,
seine Rufnummer zu unterdrücken, ad absurdum führen:
,----
| Anzeige der Rufnummer des Anrufers
|
| § 104. (1) Im öffentlichen Kommunikationsnetz muss dem anrufenden
| Benutzer außer bei Notrufen die Möglichkeit eingeräumt werden, die
| Anzeige für jeden Anruf einzeln, selbständig und entgeltfrei zu
| unterdrücken. [...]
`----[ Telekommunkationsgesetz 2003 ]
Du könntest dich wehren, indem du von deinem Recht, Anrufe mit
unterdrückter Nummer abzuweisen, Gebrauch machst:
,----
| §104. (2) [...] Wird die Rufnummer bereits vor der Herstellung der
| Verbindung angezeigt, muss dem angerufenen Teilnehmer die Möglichkeit
| eingeräumt werden, eingehende Anrufe, bei denen die Rufnummernanzeige
| unterdrückt wurde, selbständig und entgeltfrei abzuweisen.
`----
LG,
Heinzi
> ,----
> | §104. (2) [...] Wird die Rufnummer bereits vor der Herstellung der
> | Verbindung angezeigt, muss dem angerufenen Teilnehmer die
> | Möglichkeit eingeräumt werden, eingehende Anrufe, bei denen die
> | Rufnummernanzeige unterdrückt wurde, selbständig und entgeltfrei
> | abzuweisen.
> `----
Wird dann auch der Grund der Abweisung mitgeteilt? Das würde vielleicht
den einen oder anderen dazu erziehen, seine Nummer auch rauszurücken.
Ich kann es ja absolut nachvollziehen, wenn ein Privater seine Rufnummer
beim Anruf von Unternehmen unterdrückt, aber der umgekehrte Weg ist
meistens ein sicheres Zeichen für einen nervigen call center.
Dummerweise sperrt man mit einer allgemeinen Abweisung auch Verwandte
und Freunde aus, die keine Rufnummer mitschicken.
--
David Seppi
1220 Wien
> Das muss doch ohne Polizei und ohne Anzeige gehen. Habe ich nicht das
> Recht, dass mir der Netzbetreiber diese Daten herausgibt (wenn auch
> kostenpflichtig).
Nein.
> Die Fangschaltung wäre ja für künftige Anrufe. Der Netzbetreiber soll
> mir aber rückwirkend sagen, wer mich unterdrückt angerufen hat.
>
> btw die Polizei ist bei einer bloßen Belästigung (kein Stalking) gar
> nicht zuständig und wird mich an den Netzbetreiber verweisen.
[Rest gekürzt]
Ja, wie ist das jetzt? Ist die Sache erträglich (Bsp: einmaliger Anruf,
jemand zischt "Servas, du Vollkoffer!" in den Hörer, aufgelegt) oder ist
es unzumutbar (Bsp: der Vorfall wiederholt sich regelmäßig mehrmals
täglich, zu Tages- und Nachtzeiten)? Bei eins musst Du die Sache halt
aushalten (eine Beleidigung am Telefon, entre deux, ohne Zeugen, ist ja
im strafrechtlichen Sinne keine, bestenfalls die Verwaltungsübertretung
der "Ehrenkränkung"). Dafür wird eher nicht rückwirkend in eine
Komponente des Fernmeldegeheimnisses eingegriffen (btw: Unterdrückung
der Anrufernummer ist ein in § 104 Abs. 1 TKG 2003 festgeschriebenes
subjektives Recht). Wappne dich also mit Gleichmut oder triff technische
Abwehrmaßnahmen (Abweisung von Anrufen unidentifizierter Anrufer,
ebenfalls ein subjektives Recht, § 104 Abs. 2 2. Satz TKG 2003). Bei
zwei könnte es Stalking ("beharrliche Verfolgung", § 107a StGB) sein,
dann ab zur Polizei oder zur Staatsanwaltschaft, die können was tun.
--
Michael Suda
1040 Wien
Oesterreich/Austria/Autriche
>Wird dann auch der Grund der Abweisung mitgeteilt? Das würde vielleicht
>den einen oder anderen dazu erziehen, seine Nummer auch rauszurücken.
Jemand mit Geheimnummer könnte nicht mitsenden, selbst wenn er wollte.
Den kannst Du also auch nicht erziehen.
>Dummerweise sperrt man mit einer allgemeinen Abweisung auch Verwandte
>und Freunde aus, die keine Rufnummer mitschicken.
Das ist halt die digitale Steinzeit, zumindest was das Festnetz und
die Masse der Privatnutzer angeht. Vermutlich braucht die Telekom noch
20 Jahre, bis es möglich ist, daß man die Nummer an gewisse Leute
mitschickt, an andere wieder nicht, ganz unabhängig davon, ob man eine
Geheimnummer hat oder nicht und was man sonst für Voreinstellungen
getroffen hat.
Karl
>David Seppi <dse...@a1.net> schrieb:
>
>>Wird dann auch der Grund der Abweisung mitgeteilt? Das würde vielleicht
>>den einen oder anderen dazu erziehen, seine Nummer auch rauszurücken.
>
>Jemand mit Geheimnummer könnte nicht mitsenden, selbst wenn er wollte.
>Den kannst Du also auch nicht erziehen.
Doch, bei der TK kannst mit schriftlichem Ansuchen einschalten lassen
dass die Nummer mitgeschickt wird, auch wenn Du eine Geheimnummer hast.
>>Dummerweise sperrt man mit einer allgemeinen Abweisung auch Verwandte
>>und Freunde aus, die keine Rufnummer mitschicken.
>
>Das ist halt die digitale Steinzeit, zumindest was das Festnetz und
>die Masse der Privatnutzer angeht. Vermutlich braucht die Telekom noch
>20 Jahre, bis es möglich ist, daß man die Nummer an gewisse Leute
>mitschickt, an andere wieder nicht, ganz unabhängig davon, ob man eine
>Geheimnummer hat oder nicht und was man sonst für Voreinstellungen
>getroffen hat.
Wieso, wo treten denn diese Probleme auf?
> Vermutlich braucht die Telekom noch
> 20 Jahre, bis es möglich ist, daß man die Nummer an gewisse Leute
> mitschickt, an andere wieder nicht, ganz unabhängig davon, ob man eine
> Geheimnummer hat oder nicht und was man sonst für Voreinstellungen
> getroffen hat.
Noch viel angenehmer wäre es, wenn Anschlüsse explizit privat oder
geschäftlich sind. Dann könnte man anonyme geschäftliche Anrufe
abweisen und anonyme private je nach Tagesverfassung akzeptieren.
>>Jemand mit Geheimnummer könnte nicht mitsenden, selbst wenn er wollte.
>>Den kannst Du also auch nicht erziehen.
>
>Doch, bei der TK kannst mit schriftlichem Ansuchen einschalten lassen
>dass die Nummer mitgeschickt wird, auch wenn Du eine Geheimnummer hast.
Das hatten wir schon öfter hier. So wie ich's meinte, geht das nicht.
Das gibt's nicht, das bietet die Telekom nicht an, und aus.
Ich will meine Geheimnummer nicht generell mitschicken, ich will sie,
wenn ich z.B. meine Eltern anrufe, mitschicken. Also fallweise.
Man kann eine generell mitgesendete Nummer fallweise unterdrücken
durch Vorwahlcode. Man kann aber eine generell nicht mitgesendete
Nummer nicht fallweise doch mitschicken.
>Wie funktioniert die Abweisung der Anrufe mit unterdrückter Rufnummer
>in der Praxis? Kann ich als A1 oder T-mobile Kunde beim Kundendienst
>anrufen und diese Abweisung telefonisch verlangen?
Bei der Telekom geht's telefonisch.
>Noch viel angenehmer wäre es, wenn Anschlüsse explizit privat oder
>geschäftlich sind. Dann könnte man anonyme geschäftliche Anrufe
>abweisen und anonyme private je nach Tagesverfassung akzeptieren.
Das wäre (zusätzlich) auch nicht schlecht, schützt Dich aber nicht vor
Telefonkeilern, die teilweise ihren privaten Anschluß benutzen, z. B.
Versicherungsleute, und das mit ihrem Arbeitgeber irgendwie abrechnen.
> Werner Tann schrieb:
> Noch viel angenehmer wäre es, wenn Anschlüsse explizit privat oder
> geschäftlich sind. Dann könnte man anonyme geschäftliche Anrufe
> abweisen und anonyme private je nach Tagesverfassung akzeptieren.
Und woher weiss man, ob der Anruf privat oder geschäftlich ist, wenn die
Nummer unterdrückt ist ? :-)
Vielleicht könnte man dann auch die Polizei aussperren, da die ja auch
die Rufnummern unterdrückt :-P
Servus
Anton
--
Nie hat ein Dichter die Natur so frei ausgelegt, wie ein Jurist die
Wirklichkeit. (Jean Giraudoux )
IPA-member Linux Registered User # 178376 OE2AZM
> Und woher weiss man, ob der Anruf privat oder geschäftlich ist, wenn
> die Nummer unterdrückt ist ? :-)
Das sollte zwingend mitgeschickt werden.
> Vielleicht könnte man dann auch die Polizei aussperren, da die ja auch
> die Rufnummern unterdrückt :-P
Wieso machen DIE das?
> Das wäre (zusätzlich) auch nicht schlecht, schützt Dich aber nicht vor
> Telefonkeilern, die teilweise ihren privaten Anschluß benutzen, z. B.
> Versicherungsleute, und das mit ihrem Arbeitgeber irgendwie abrechnen.
Ja, man müßte natürlich mißbräuchliche Verwendung bestrafen.
Im Übrigen bin ich der Meinung, daß Verträge, die durch Telefonkeiler
angebahnt wurden, unwirksam sein sollten.
>Man kann eine generell mitgesendete Nummer fallweise unterdrücken
>durch Vorwahlcode. Man kann aber eine generell nicht mitgesendete
>Nummer nicht fallweise doch mitschicken.
Da hast natürlich recht. Da bräuchte man wohl einen speziellen Apparat
bei dem man das bequem umstellen kann. Aber der kostet sicher wieder.
>> Vielleicht könnte man dann auch die Polizei aussperren, da die ja auch
>> die Rufnummern unterdrückt :-P
>
>Wieso machen DIE das?
Tja wieso... Ich nehm an dass das auch oft bei manchen Firmen passiert
die größere Anlagen haben und wo die Konfiguration einer brauchbaren
Nummer schwierig zu lösen ist.
Andererseits ist das auch nicht immer sinnvoll, so hat zB die Telekom
die Nummer ihrer Hotline mitgeschickt und wenn man dann mal einen Kunden
wegen irgendwas anruft und nicht erreicht dann ruft der zurück und sagt
"ihr habt's mich angerufen?". Und derjenige der am Apparat ist weiß dann
natürlich recht wenig worums geht.
>> Noch viel angenehmer wäre es, wenn Anschlüsse explizit privat oder
>> geschäftlich sind. Dann könnte man anonyme geschäftliche Anrufe
>> abweisen und anonyme private je nach Tagesverfassung akzeptieren.
>
>Und woher weiss man, ob der Anruf privat oder geschäftlich ist, wenn die
>Nummer unterdrückt ist ? :-)
Die Rufnummernunterdrückung ist das eine, die
Privat-geschäftlich-Kennung wäre das andere. Das eine müßte nicht
notwendig mit dem anderen zusammenhängen. Der Angerufene sieht dann am
Display z. B.
"P[rivat] [Rufnummer]" oder
"P #######" oder
"G[eschäftlich] [Rufnummer]" oder
"G #######".
Aber das wäre schon Bronzezeit. :)
> Tja wieso... Ich nehm an dass das auch oft bei manchen Firmen passiert
> die größere Anlagen haben und wo die Konfiguration einer brauchbaren
> Nummer schwierig zu lösen ist.
Im Zweifelsfall die Nummer, die im Telefonbuch steht.
Dann kann man über Herold schnell herausfinden, wer da anruft.
> Andererseits ist das auch nicht immer sinnvoll, so hat zB die Telekom
> die Nummer ihrer Hotline mitgeschickt und wenn man dann mal einen
> Kunden wegen irgendwas anruft und nicht erreicht dann ruft der zurück
> und sagt "ihr habt's mich angerufen?". Und derjenige der am Apparat
> ist weiß dann natürlich recht wenig worums geht.
Noch blöder wäre es, wenn der Kunde gar nicht weiß wen er zurückrufen
soll - oder aufgrund unterdrückter Rufnummer gar nicht erst abhebt.
Bei unterdrückter Nummer heb ich jedenfalls oft nicht ab - wer mich
berechtigt dringend erreichen will ruft danach ohnehin am Handy an.
Was ist so schlimm daran, wenn der dann Angerufene nicht bescheid weiß?
Schlimmstenfalls sagt er eben, daß jemand anderer aus dem Unternehmen
angerufen hat - dann hat der Kunde immerhin einen Anhaltspunkt und ist
vorbereitet, wenn das Unternehmen erneut anruft.
Wahrscheinlich, weil dann so mancher nicht abheben würde, wenn die
Nummer aufscheint.
>>> Vielleicht könnte man dann auch die Polizei aussperren, da die ja auch
>>> die Rufnummern unterdrückt :-P
>>
>> Wieso machen DIE das?
>
>Wahrscheinlich, weil dann so mancher nicht abheben würde, wenn die
>Nummer aufscheint.
Was passiert, wenn die Polizei unterdrückt jemanden anruft, der
unterdrückte Nummern abweisen läßt? Sieht der Angerufene dann
ausnahmsweise die Nummer, sieht er ausnahmsweise die ######, oder wird
der Anruf, wie es sich gehörte, nicht durchgestellt? :-)
Im zweiten Fall wüßte man dann, es können nur die Freunde und Helfer
sein, weil eigentlich sonst kein Unterdrückter durchkommen dürfte.
> Anton Steiner <Anton....@salzburg-online.at> schrieb:
>>Wahrscheinlich, weil dann so mancher nicht abheben würde, wenn die
>>Nummer aufscheint.
>
> Was passiert, wenn die Polizei unterdrückt jemanden anruft, der
> unterdrückte Nummern abweisen läßt? Sieht der Angerufene dann
> ausnahmsweise die Nummer, sieht er ausnahmsweise die ######, oder wird
> der Anruf, wie es sich gehörte, nicht durchgestellt? :-)
> Im zweiten Fall wüßte man dann, es können nur die Freunde und Helfer
> sein, weil eigentlich sonst kein Unterdrückter durchkommen dürfte.
Man kann die Rufnummernunterdrückung manuell aufheben und wiede setzen.
Außerdem gibt es ja auch Handys.
> Man kann eine generell mitgesendete Nummer fallweise unterdrücken
> durch Vorwahlcode. Man kann aber eine generell nicht mitgesendete
> Nummer nicht fallweise doch mitschicken.
Stimmt AFAIK so nicht [mehr]. In der "Leistungsbeschreibung für
OES-TelefonServices" der TA
(http://unternehmen.telekom.at/Content.Node/dateien/lb-oes-ts.pdf)
steht unter
"1.5. Eigene Rufnummer unterdrücken (CLIR)"
folgende Option beschrieben:
| Eigene Rufnummer permanent unterdrücken, wobei aber die Unterdrückung der
| eigenen Rufnummer je Anruf aufgehoben werden kann (die Übermittlung wird vom
| Kunden je Anruf gestattet)
Wobei AFAIK diese CLIR Optionen unabhängig von der Option Geheimnummer
zu sehen sind, bzw. sogar mit der Geheimnummer kollidieren.
Ich kann mich nämlich an eine andere Info erinnern, das bei einer
Geheimnummer die oben genannte CLIR Option nicht möglich sein soll.
--
lG Ferenc
[Anruf der Polizei]
> Wahrscheinlich, weil dann so mancher nicht abheben würde, wenn die
> Nummer aufscheint.
Was ist dadurch gewonnen? Dann legen die Betroffenen eben auf, sobald
sich die Polizei als solche zu erkennen gegeben hat.
Außerdem:
-) Manche heben nicht ab, weil die Nummer unterdrückt ist.
-) Wer weiß die Nummer der Polizei schon auswendig?
Falls man das fürs handy will darf das net schwer sein. das sollte
leicht in software zu lösen sein. Vl sogar mit einer selbst gebastelten
Java-Anwendung.
Was den Telefonbereich betrifft, halte ich das Handy für ein
unintelligentes Terminal:
Alle Gschichterln wie Nummernunterdrückung, Umleitung etc. werden beim
Provider umgestellt und dort auch gespeichert. Das was man am Handy
macht (Menue, einstellungen........ Nummer unterdrücken oder .....
Alle Anrufe umleiten) werden nur in den entsprechenden (Zahlen)Code
umgesetzt und dieser geschickt. Wenn du die Sim-Karte in ein anderes
Handy steckst, hast dort die Einstellungen, die du am 1. Handy gemacht
hast und nicht die, die aus irgendwelchen Gründen mit dem neuen Handy
vor dem Kartenwechsel gemacht wurden.
Liebe Grüße
Hannes
--
Für persönliche Nachricht Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff einfügen.
Amerika ist die in Wunschträumen oder Albträumen wahrgewordene
Fortsetzung des Abendlandes. (Robert Crumb)
Weil z.B. die Streifenbeamten auch Handys mithaben und es nicht
sinnvoll ist, dass jeder die Nummer dieser Handys kennt und dann zu
jeder Zeit diesen Polizisten zurückruft.
z.B.:
Ich habe einige Zeit meine Rufnummer unterdrückt und einmal die
Polizei angerufen, weil eine Ampel (offensichtlich beim Abbiegen eines
LKW) so verdreht war, dass die Fußgängerampe auf die falsche
Straßenseite gezeigt hat. Ich hab die Kreuzung und die
Lichtzeichennummer angegeben. Nach 10 Minuten erhalte ich einen
unterdrückten Anruf: "Polizei, Revierinspektor(?) Mustermann, Grüß
Gott. Können Sie mir sagen, auf welcher Seite der Kreuzung die Ampel
steht?"
Wie gesagt, die unterdrücken die Nummer, sehen aber deine unterdrückte
Nummer zumindest am Notruf (112).
Die Polizei steht vor der Tuere, aber keiner macht auf, woraufhin
drinnen angerufen wird.
> Dann legen die Betroffenen eben auf, sobald sich die Polizei als
> solche zu erkennen gegeben hat.
Das nuetzt dann auch nichts mehr...
> Außerdem:
> -) Manche heben nicht ab, weil die Nummer unterdrückt ist.
> -) Wer weiß die Nummer der Polizei schon auswendig?
Keine Ahung - eventuell genau die Leute, denen das wichtig ist? :)
Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Welch preisbewusster Gedanke: Stefan!
(Sloganizer)
> >Wieso machen DIE das?
> Weil z.B. die Streifenbeamten auch Handys mithaben und es nicht
> sinnvoll ist, dass jeder die Nummer dieser Handys kennt und dann zu
> jeder Zeit diesen Polizisten zurückruft.
Was mir in genau dieser Konstellation skurilerweise schon einmal
passiert ist. Keine Ahnung, ob die Unterdrueckung defekt war, jedenfalls
war der Mensch am anderen Ende der Leitung _sehr_ irritiert darueber,
von jemand unbekannten angerufen zu werden.
Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Stefan - mit dem garen Hauch erotischer Platinen.
(Sloganizer)
>> Was passiert, wenn die Polizei unterdrückt jemanden anruft, der
>> unterdrückte Nummern abweisen läßt? Sieht der Angerufene dann
>> ausnahmsweise die Nummer, sieht er ausnahmsweise die ######, oder wird
>> der Anruf, wie es sich gehörte, nicht durchgestellt? :-)
>> Im zweiten Fall wüßte man dann, es können nur die Freunde und Helfer
>> sein, weil eigentlich sonst kein Unterdrückter durchkommen dürfte.
>
>Man kann die Rufnummernunterdrückung manuell aufheben und wiede setzen.
"Man" = Polizei, nehme ich an.
Also Fall 1. Dann kann ich sie aber zurückrufen, was sie durch die
Unterdrückung ja offensichtlich verhindern wollen.
>Außerdem gibt es ja auch Handys.
Da kommen "sie" bei meinem anonymen Wertkartenhandy nicht weit.
>> Man kann eine generell mitgesendete Nummer fallweise unterdrücken
>> durch Vorwahlcode. Man kann aber eine generell nicht mitgesendete
>> Nummer nicht fallweise doch mitschicken.
>
>Stimmt AFAIK so nicht [mehr]. In der "Leistungsbeschreibung für
[...]
>| Eigene Rufnummer permanent unterdrücken, wobei aber die Unterdrückung der
>| eigenen Rufnummer je Anruf aufgehoben werden kann (die Übermittlung wird vom
>| Kunden je Anruf gestattet)
>
>Wobei AFAIK diese CLIR Optionen unabhängig von der Option Geheimnummer
>zu sehen sind, bzw. sogar mit der Geheimnummer kollidieren.
>Ich kann mich nämlich an eine andere Info erinnern, das bei einer
>Geheimnummer die oben genannte CLIR Option nicht möglich sein soll.
Ja, eben, bei Geheimnummern geht die fallweise Übermittlung nicht.
Steht ja in dem von Dir genannten Passus extra dabei:
"HINWEIS: Bei Anschlüssen mit Geheimnummer wird die Anzeige der
Rufnummer automatisch permanent unterdrückt."
Allenfalls könnte ich mir vorstellen, daß man trotz Geheimnummer die
Rufnummer immer mitschicken lassen kann, womit *dadurch* das fallweise
Unterdrücken mit Codevorwahl möglich würde (nur Vermutung). Das ist
aber nicht der Zweck der Übung, weil ich bei 90% meiner Anrufe die
Unterdrückung möchte und daher bei 90% den Code vorwählen müßte.
Wenn man roamenderweise unterwegs ist, und (blöderweise) eine Umleitung bei
Besetzt bzw Abweisung aktiviert hat, dann hat man diese Option aber nicht.
dt
Nun, wir sind zwar hier schon ziemlich OT, aber trotzdem noch ein paar
Bemerkungen. Soweit ich das verstehe, regelt die Option "Geheimnummer"
ja primär nur die Nichteintragung in das Telefonbuch (und noch
wahlweise die Handhabung bei der Auskunft). Zusätzlich gilt
standardmäßig noch die erwähnte permanente Rufnummernunterdrückung.
Aber das ist nicht zwangsweise so, ich selbst habe zwar eine
Geheimnummer (d.h. nicht im Telefonbuch), meine Rufnummer ist aber
überhaupt nicht unterdrückt. Ich weiß nur nicht mehr genau, wie ich zu
dieser Kombination gekommen bin, ich habe wohl bei der letzten
Übersiedlung bei der Übernahme des Telefonanschlusses angegeben, das
ich nicht im Telefonbuch stehen will, aber das war da nicht
zwangsweise mit CLIR verknüpft.
D.h. also es gibt Geheimnummer mit ständiger Rufnummernübermittlung,
warum sollte dann eigentlich standardmäßige Unterdrückung mit
fallweiser Übermittlung nicht möglich sein?
--
lG Ferenc
>Nun, wir sind zwar hier schon ziemlich OT, aber trotzdem noch ein paar
>Bemerkungen. Soweit ich das verstehe, regelt die Option "Geheimnummer"
>ja primär nur die Nichteintragung in das Telefonbuch (und noch
>wahlweise die Handhabung bei der Auskunft). Zusätzlich gilt
>standardmäßig noch die erwähnte permanente Rufnummernunterdrückung.
>Aber das ist nicht zwangsweise so, ich selbst habe zwar eine
>Geheimnummer (d.h. nicht im Telefonbuch), meine Rufnummer ist aber
>überhaupt nicht unterdrückt. Ich weiß nur nicht mehr genau, wie ich zu
>dieser Kombination gekommen bin, ich habe wohl bei der letzten
>Übersiedlung bei der Übernahme des Telefonanschlusses angegeben, das
>ich nicht im Telefonbuch stehen will, aber das war da nicht
>zwangsweise mit CLIR verknüpft.
>D.h. also es gibt Geheimnummer mit ständiger Rufnummernübermittlung,
>warum sollte dann eigentlich standardmäßige Unterdrückung mit
>fallweiser Übermittlung nicht möglich sein?
Du hast eine nicht eingetragene Telefonnummer, dies ist kostenfrei
möglich, die Nummer wird aber von der Auskunft durchgegeben.
Die Geheimnummer ist eine kostenpflichtige Alternative, die Nummer
wird nicht beauskunftet. Zumindest früher wurde der Teilnehmer von der
(Post-)Auskunft verständigt, dass du mit ihm Kontakt aufnehmen willst.
> Anton Steiner <Anton....@salzburg-online.at> schrieb:
>> Man kann die Rufnummernunterdrückung manuell aufheben und wiede setzen.
> "Man" = Polizei, nehme ich an.
Nein, eigentlich sollte das jeder können.
Mobiltelephon (seit GSM):
#31# vor die Rufnummer -> Nummer wird unterdrückt.
#31* vor die Rufnummer -> Nummer wird mitgeschickt.
Ich habe das gerade von meinem 3-Mobiltelephon ausprobiert und da
funktioniert es. Im Festnetz ist es, glaube ich, genau anders rum, aber
das kann ich im Moment nicht probieren. Außerdem mag das da von
Netzbetreiber zu Netzbetreiber variieren.
Gruß
Matthias
--
All personal mail please to
matthias.ruckenbauer(whirlpool)aon.at
I'm sorry for the inconveniences.
Thank you!
Bei UPC ist das ein Tastencode am Telephon
(Abheben-*98-Bestätigung-Auflegen).
Siehe auch: http://www.upc.at/telefon/dienste/standard
Auf die Gefahr hin, dass du Festnetz verwendest und dir diese
Information daher nichts nutzt: Bei T-Mobile funktioniert die Variante
"generell unterdrücken; nur mitschicken, wenn Code vorgewählt wird".
LG,
Heinzi
UPC und Telekom sind ja Festnetzbetreiber (bzw. VOIP). Ich lehn mich
mal aus dem Fenster und behaupte, dass es sich überwiegend um
unterdrückte Anrufe auf Handies handelt, die für Missstimmung sorgen
(oftmals aus dem privaten zerstrittenen Umfeld und nicht im
Zusammenhang mit irgendwelchen Firmen). Um meine ursprüngliche
Rechtsfrage abzuschließen:
1) Ich werde der besorgten älteren Dame empfehlen, dass sie sich an T-
mobile wendet und dort beantragt, dass unterdrückte Anrufe auf ihr
Handy automatisch abgewiesen werden. Für polizeilichen Maßnahmen
(Fangschaltung, etc.) ist die Suppe zu dünn.
Danke für die fundierten Auskünfte!
Die Polizei interessiert sich nicht für solche "Katz und Maus" Spiele.
Der Angerufene kann ruhig wissen, wer anruft. Und wenn es dringend
ist, fährt man halt persönlich vorbei. Bei den schweren Jungs läuft
sowieso eine TÜ (mit richterlicher Genehmigung)
>Auf die Gefahr hin, dass du Festnetz verwendest und dir diese
>Information daher nichts nutzt: Bei T-Mobile funktioniert die Variante
>"generell unterdrücken; nur mitschicken, wenn Code vorgewählt wird".
Mit meinem Wertkartenhandy telefoniere ich alle zwei Monate einmal.
Aber danke für den Hinweis. ;)
>>> Man kann die Rufnummernunterdrückung manuell aufheben und wiede setzen.
>
>> "Man" = Polizei, nehme ich an.
>
>Nein, eigentlich sollte das jeder können.
>
>Mobiltelephon (seit GSM):
Äh, ich rede hier von einer Festnetz-Geheimnummer.
>#31# vor die Rufnummer -> Nummer wird unterdrückt.
>#31* vor die Rufnummer -> Nummer wird mitgeschickt.
Anruf von meiner Festnutz-Geheimnummer an mein Handy, mit beiden Codes
davor probiert, jeweils: "Ihr Auftrag konnte nicht angenommen werden."
Wir können das gerne alle halben Jahre diskutieren.
>Die Polizei interessiert sich nicht für solche "Katz und Maus" Spiele.
Das hat nichts mit Katz-und-Maus-Spielen zu tun. Ich wollte einfach
wissen, wie die Polizei bei (m)einem Anschluß vorgeht, der -
telekomseitig - unterdrückte Anrufe abweist.
Faszinierend, bei mir kommt: "Ihr Auftrag wurde abgelehnt.", wobei ich
keine Geheimnummer und die Uebermittlung aktiviert habe, d.h. also die
fallweise Unterdrueckung nicht funktioniert.
> Wir können das gerne alle halben Jahre diskutieren.
Jupp, den Eindruck habe ich auch. Alle sagen, dass es so klappen
muesste, allein: es klappt nicht.
Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Für Stunden der Trauer - ruhen mit Stefan!
(Sloganizer)
> On Thu, 16 Apr 2009 10:46:31 +0200 Werner Tann wrote:
>>> #31# vor die Rufnummer -> Nummer wird unterdrückt. #31* vor die
>>> Rufnummer -> Nummer wird mitgeschickt.
>> Anruf von meiner Festnutz-Geheimnummer an mein Handy, mit beiden
>> Codes davor probiert, jeweils: "Ihr Auftrag konnte nicht angenommen
>> werden." Wir können das gerne alle halben Jahre diskutieren.
> Jupp, den Eindruck habe ich auch. Alle sagen, dass es so klappen
> muesste, allein: es klappt nicht.
Gut zu wissen - das muss man jetzt nur noch UPC auch mitteilen, die
schreiben nämlich auf http://www.upc.at/telefon/dienste/standard
Zitat:
Rufnummernunterdrückung fallweise:
Abheben -- [Freizeichen] -- * 31 -- [Freizeichen] -- Rufnummer
Rufnummernunterdrückung permanent:
Die permanente Rufnummernunterdrückung wird bei Anschlüssen mit
Geheimnummer in der Grundeinstellung aktiviert, sonst deaktiviert. Um
die Rufnummernunterdrückung dauerhaft aktivieren zu lassen, rufen Sie
bitte unsere UPC Service-Hotline an (Hinweis: Die erstmalige Aktivierung
erfolgt kostenfrei, weitere Änderungen sind entgeltpflichtig).
Rufnummernunterdrückung fallweise aufheben:
Abheben -- [Freizeichen] -- * 31 -- [Freizeichen] -- Rufnummer
Zitat Ende.
Auch die Telekom scheint nicht darüber informiert zu sein, denn die sagt
wiederum
Zitat:
Wie kann ich die Anzeige meiner eigenen Rufnummer unterdrücken (CLIR)?
So können Sie Ihre Rufnummer unterdrücken:
. Eigene Rufnummer für den nächsten Anruf unterdrücken
Abheben / Wählton abwarten / * 31 * / Rufnummer des gewünschten
Gesprächpartners wählen
. Eigene Rufnummer permanent unterdrücken
Sie können unter unserer kostenlosen ServiceLine 0800 100 100 die
Anzeige Ihrer Rufnummer permanent unterdrücken lassen.
Zitat Ende.
Möglicherweise muss man CLIR aber erst einmal generell freischalten
lassen, bevor man es (auch fallweise) verwenden kann? Jedenfalls scheint
eine andere Passage in den Telekom-Hilfeseiten darauf hinzudeuten.
> ,----
> | §104. (2) [...] Wird die Rufnummer bereits vor der Herstellung der
> | Verbindung angezeigt, muss dem angerufenen Teilnehmer die Möglichkeit
> | eingeräumt werden, eingehende Anrufe, bei denen die Rufnummernanzeige
> | unterdrückt wurde, selbständig und entgeltfrei abzuweisen.
> `----
Wie ist das zu verstehen?
Einen Anruf "selbständig und entgeltfrei abweisen" kann ich ja immer,
egal aus welchem Grund. Muss hier der Betreiber eine Möglichkeit
schaffen, dass dies auf Wunsch automatisch geschieht?
Welche Betreiber bieten diese Möglichkeit schon an? (Am besten mit
Umleitung auf ein Tonband, das den Grund der Abweiseung bekanntgibt..)
--
Matthias
Und es gibt auch genug Selbstständige, die ihr dementsprechend
berufliches Handy auch privat verwenden. Wenn du Tierarzt bist, wirst
auch nicht extra ein privates Handy kaufen, wenn du eh schon den
ganzen Tag geschäftlich telefonierst. Aber da unterdrückst eigentlich
auch deine Nummer nicht.
Ich frag mich immer, wieso alle Leute so viel Verwandte und Freunde
mit unterdrückter Nummer haben?! Bei mir sind AUSNAHMSLOS alle
unterdrückten Nummern Fremde. Blöderweise sind ca. 1% der Anrufe auch
Sachen, die für mich wichtig sind. 99% sind Spamanrufe...
Kathi (der grad einfällt, daß sie noch bös auf ein Spammail antworten
muß, dessen Absender Rechtsschulungen macht und blöderweise auch
laufend via Post nervt, die Adressen sind höchstwahrscheinlich von der
TÄ-Kammer *grummel*)
> Ich frag mich immer, wieso alle Leute so viel Verwandte und Freunde
> mit unterdrückter Nummer haben?! Bei mir sind AUSNAHMSLOS alle
> unterdrückten Nummern Fremde.
Mittlerweile hat sich das eh gebessert.
Anrufe aus dem Ausland scheinen aber oft als anonym auf.
Bei meinem Bruder klappte es aus Deutschland. Wie es jetzt in der
Schweiz ist, werd ich eventuell mitteilen, wenn ich mal wieder
angerufen werde.
Kathi (die grad draufkommt, daß sie nicht mal weiß, ob dessen Nummer
noch aktuell ist, wohl eher nicht)
> Ich frag mich immer, wieso alle Leute so viel Verwandte und
> Freunde mit unterdrückter Nummer haben?!
Wer redet denn von "so vielen"? Es genügt *ein einziger*
(in meinem Fall ein Staatsanwalt, der seinen privaten
Festnetzanschluss verständlicherweise nicht im Telefonbuch
stehen haben möchte), damit Du nicht weißt, ob ein Anruf
von eben dieser unterdrückten Nummer oder von einem
Keiler-Call-Center dran ist.
M.
> Du hast eine nicht eingetragene Telefonnummer, dies ist kostenfrei
> möglich, die Nummer wird aber von der Auskunft durchgegeben.
Schon richtig, aber die TA bezeichnet das aktuell in der
Leistungsbeschreibung als "Geheimnummer mit Auskunftserteilung"
> Die Geheimnummer ist eine kostenpflichtige Alternative, die Nummer
> wird nicht beauskunftet. Zumindest früher wurde der Teilnehmer von der
> (Post-)Auskunft verständigt, dass du mit ihm Kontakt aufnehmen willst.
Das wäre dann "Geheimnummer ohne Auskunftserteilung" mit
Weitervermittlung nach Rückfrage. Dann gibt es noch die
"Super-Geheimnummer", da entfällt dann noch die Möglichkeit der
Weitervermittlung.
Welche Kosten fallen da deiner Meinung nach an? Monatliche?
Weil Einrichtungskosten gibt es bei allen 3 Varianten so weit ich
sehen konnte nicht mehr.
--
lG Ferenc
Nun, automatisch geht das bei der Telekom Austria mit dem
Leistungsmerkmal "Abweisen von anonymen Anrufen". Der Rufende erhält
in diesem Fall eine Textansage, dass sein Anruf nur zugestellt wird,
wenn er seine Rufnummernunterdrückung abschaltet.
--
lG Ferenc
> Katharina Fuhrmann <fuhrmann....@chello.at> wrote:
>
>> Ich frag mich immer, wieso alle Leute so viel Verwandte und
>> Freunde mit unterdrückter Nummer haben?!
>
> Wer redet denn von "so vielen"? Es genügt *ein einziger*
> (in meinem Fall ein Staatsanwalt, der seinen privaten
> Festnetzanschluss verständlicherweise nicht im Telefonbuch
> stehen haben möchte),
"Nicht im Telefonbuch stehen wollen" bedeutet aber nicht zwangsweise
Rufnummernunterdrückung.
--
lG Ferenc
Das sind die Leute, bei denen das genau umgekehrt ist: Selbständige,
die ihr privates Handy unterwegs oft für Geschäftstelefonate
verwenden, aber klarerweise nicht wollen, dass die Kunden diese
Privatnummer zu sehen bekommen.
Brauchbare Dual-SIM-Handys*, die dieses leidige Problem lösen würde,
gibt's leider noch nicht...
LG,
Heinzi
* gleichzeitiger Betrieb beider SIM-Karten, Windows Mobile,
Touchscreen
>Brauchbare Dual-SIM-Handys*, die dieses leidige Problem lösen würde,
>gibt's leider noch nicht...
>* gleichzeitiger Betrieb beider SIM-Karten, Windows Mobile,
> Touchscreen
Wenn du eines kennst, BITTE BITTE sag's mir.
Ich such sowas schon lange.
lg
Wolfgang
--
»Du kennst mich doch, ich hab' nichts gegen Fremde.
Einige meiner besten Freunde sind Fremde.
Aber diese Fremden da sind nicht von hier!« (Methusalix)
Neu: http://www.traumrouten.com/namibia
> Die Polizei steht vor der Tuere, aber keiner macht auf, woraufhin
> drinnen angerufen wird.
>
Es wird die Festnetznummer "drinnen" angerufen, wobei man "draußen" das
Läuten hört und trotzdem nicht weiß, ob wer da ist ohne abzuheben oder
eben niemand da ist?
>
> Das nuetzt dann auch nichts mehr...
>
Danach stürmt die Cobra die Bude?
>
>> Außerdem: -) Manche heben nicht ab, weil die Nummer unterdrückt
>> ist. -) Wer weiß die Nummer der Polizei schon auswendig?
>
Bei einer ISDN Festnetzanlage weiß der PC alle Nummern und zeigt sie an.
Das funktioniert ähnlich wie bei iTunes, wo für jedes Musikstück ein
passendes Cover im Netz gefunden wird, mit umfangreicher Beschreibung
eines Liedes. Funktioniert nahezu in Echtzeit.
Wahrscheinlich ist das der Grund, warum die Polizei zuerst immer mit
unterdrückter Rufnummer anruft. (Wobei allerdings von sehr vielen Leuten
so ein Anruf bewußt ignoriert wird.)
>
> Keine Ahung - eventuell genau die Leute, denen das wichtig ist? :)
>
> Servus, Stefan
In unserem Überwachungsstaat sollte es jedem wichtig sein. Bekanntlich
genügt ein zufälliger Anruf einer überwachten Rufnummer, um ab sofort
selber überwacht zu werden.
Servus
Gerhard
>In unserem Überwachungsstaat sollte es jedem wichtig sein. Bekanntlich
>genügt ein zufälliger Anruf einer überwachten Rufnummer, um ab sofort
>selber überwacht zu werden.
Du kannst aber davon ausgehen, daß die, die eine Rufnummer
"überwachen", die Du "zufällig" anrufst, Dich auch dann ab sofort
überwachen werden, wenn Du die Nummer nicht mitgeschickt hast.
Der obige Satz war leider nicht ironisch gemeint -- ich zumindest habe
noch keines gefunden (und hätte auch gern eins).
LG,
Heinzi
Interessant! (Bin schon lange nicht mehr TA-Kunde.)
Und Mobilfunk?
--
Matthias
>Der obige Satz war leider nicht ironisch gemeint
Meiner auch nicht.
>> Falls man das fürs handy will darf das net schwer sein. das sollte
>> leicht in software zu lösen sein. Vl sogar mit einer selbst gebastelten
>> Java-Anwendung.
>
> Was den Telefonbereich betrifft, halte ich das Handy für ein
> unintelligentes Terminal:
> Alle Gschichterln wie Nummernunterdrückung, Umleitung etc. werden beim
> Provider umgestellt und dort auch gespeichert. Das was man am Handy
> macht (Menue, einstellungen........ Nummer unterdrücken oder .....
> Alle Anrufe umleiten) werden nur in den entsprechenden (Zahlen)Code
> umgesetzt und dieser geschickt. Wenn du die Sim-Karte in ein anderes
> Handy steckst, hast dort die Einstellungen, die du am 1. Handy gemacht
> hast und nicht die, die aus irgendwelchen Gründen mit dem neuen Handy
> vor dem Kartenwechsel gemacht wurden.
Na da bin ich mir nicht so sicher, die meisten Handys speichern die
Nummern mittlerweile gar nicht mehr auf die SIM-Karte.
Aber was die Java-Anwendung angeht bin ich mir nicht sicher ob man mit
Java tief genug ins System eingreifen kann um Anrufe zu blocken usw.
>Johann Mayerwieser schrieb:
>
>>> Falls man das fürs handy will darf das net schwer sein. das sollte
>>> leicht in software zu lösen sein. Vl sogar mit einer selbst gebastelten
>>> Java-Anwendung.
>>
>> Was den Telefonbereich betrifft, halte ich das Handy für ein
>> unintelligentes Terminal:
>> Alle Gschichterln wie Nummernunterdrückung, Umleitung etc. werden beim
>> Provider umgestellt und dort auch gespeichert. Das was man am Handy
>> macht (Menue, einstellungen........ Nummer unterdrücken oder .....
>> Alle Anrufe umleiten) werden nur in den entsprechenden (Zahlen)Code
>> umgesetzt und dieser geschickt. Wenn du die Sim-Karte in ein anderes
>> Handy steckst, hast dort die Einstellungen, die du am 1. Handy gemacht
>> hast und nicht die, die aus irgendwelchen Gründen mit dem neuen Handy
>> vor dem Kartenwechsel gemacht wurden.
>
>Na da bin ich mir nicht so sicher, die meisten Handys speichern die
>Nummern mittlerweile gar nicht mehr auf die SIM-Karte.
Die Nummern sind ein bisserl was anderes.
Aber probiers einfach aus: In einem Bereich, wo du keinen Empfang mit
deinem Handy hast versuch einmal, den Status der Umleitungen
abzufragen oder eine Umleitung zu setzen.
Liebe Grüße
Hannes
--
Für persönliche Nachricht Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff einfügen.
Amerika ist die in Wunschträumen oder Albträumen wahrgewordene
Fortsetzung des Abendlandes. (Robert Crumb)
Rufnummern am Einzelgesprächsnachweis sind aber nur abgehende Gespräche.
Nutzt bei belästigung nix.
Stefan
--
Nerve gas is not a toy
Nerve gas is not a toy
Nerve gas is not a toy
Nerve gas is no
> Man kann eine generell mitgesendete Nummer fallweise unterdrücken
> durch Vorwahlcode. Man kann aber eine generell nicht mitgesendete
> Nummer nicht fallweise doch mitschicken.
*31# vor der Nummer - bei GSM
Grüße,
Thorsten
>> Man kann eine generell mitgesendete Nummer fallweise unterdrücken
>> durch Vorwahlcode. Man kann aber eine generell nicht mitgesendete
>> Nummer nicht fallweise doch mitschicken.
>
>*31# vor der Nummer - bei GSM
Lies den Thread nochmal.
<schnipp>
> Anrufe aus dem Ausland scheinen aber oft als anonym auf.
Anrufe aus Deutschland, der Schweiz und Holland werden bei mir regelmäßig
korrekt angezeigt. Lediglich bei meinem VoIP-Anschluss fehlt gelegentlich
eine der beiden führenden Nullen der Auslandsvorwahl, aber selbst das hab
ich schon länger nicht mehr gesehen.
Hans.
<schnipp>
> Vielleicht könnte man dann auch die Polizei aussperren, da die ja auch
> die Rufnummern unterdrÃŒckt :-P
Die Wachstube bei uns ums Eck ruft ohne Nummernunterdrückung an.
Hans.
>Noch blöder wäre es, wenn der Kunde gar nicht weiß wen er zurückrufen
>soll - oder aufgrund unterdrückter Rufnummer gar nicht erst abhebt.
>Bei unterdrückter Nummer heb ich jedenfalls oft nicht ab - wer mich
>berechtigt dringend erreichen will ruft danach ohnehin am Handy an.
>
>Was ist so schlimm daran, wenn der dann Angerufene nicht bescheid weiß?
>Schlimmstenfalls sagt er eben, daß jemand anderer aus dem Unternehmen
>angerufen hat - dann hat der Kunde immerhin einen Anhaltspunkt und ist
>vorbereitet, wenn das Unternehmen erneut anruft.
Ja da hast eh recht. Schlimm finde falls wirklich wichtige Sachen wie zB
die Polizei die Nummern nicht mitschicken. Wenns darum geht jemanden
ausfindig zu machen ist das ja ok, aber wenn sie die Leute anrufen um
ihnen zu sagen dass ihr gestohlenes Autoradio gefunden wurde dann ist
das dämlich.
>Die Nummern sind ein bisserl was anderes.
>Aber probiers einfach aus: In einem Bereich, wo du keinen Empfang mit
>deinem Handy hast versuch einmal, den Status der Umleitungen
>abzufragen oder eine Umleitung zu setzen.
Aso war das gemeint. Naja das stimmt natürlich aber so blöd find ich das
auch nicht sonst wechselt manch einer sein Handy (wegen
Freisprecheinrichtung oder was auch immer) und schickt dann gach
versehentlich seine Nummer mit was er überhaupt nicht will.
Ich habe das so verstanden daß Du gemeint hast daß es Handys gibt die
den entsprechenden Code zu Name und Nummer dazuspeichern falls man das
individuell pro Kontakt einstellen will. Aber das wäre mir dann auch
neu.
>Johann Mayerwieser schrieb:
>
>>Die Nummern sind ein bisserl was anderes.
>>Aber probiers einfach aus: In einem Bereich, wo du keinen Empfang mit
>>deinem Handy hast versuch einmal, den Status der Umleitungen
>>abzufragen oder eine Umleitung zu setzen.
>
>Ich habe das so verstanden daß Du gemeint hast daß es Handys gibt die
>den entsprechenden Code zu Name und Nummer dazuspeichern falls man das
>individuell pro Kontakt einstellen will. Aber das wäre mir dann auch
>neu.
Die einmalige Rufnummernunterdrückung für den nächsten Anruf kannst
IMHO in der Rufnummer dazuspeichern mit:
*Code#++43....Nummer
Aber nachdem ich das nicht verwende (jeder kann meine Nummer sehen),
bin ich mir nicht hundertprozentig sicher.
Dann hat sie das seperat abgeschaltet, allgemein ist die
Nummernunterdrückung eingeschaltet. Warum das so ist? Keine Ahnung, die
Leute im BMI werden sich schon etwas dabei gedacht haben :-)
Servus
Anton
--
Nie hat ein Dichter die Natur so frei ausgelegt, wie ein Jurist die
Wirklichkeit. (Jean Giraudoux )
IPA-member Linux Registered User # 178376 OE2AZM
>>> Ich frag mich immer, wieso alle Leute so viel Verwandte und
>>> Freunde mit unterdrückter Nummer haben?!
>> Wer redet denn von "so vielen"? Es genügt *ein einziger*
>> (in meinem Fall ein Staatsanwalt, der seinen privaten
>> Festnetzanschluss verständlicherweise nicht im Telefonbuch
>> stehen haben möchte),
> "Nicht im Telefonbuch stehen wollen" bedeutet aber nicht
> zwangsweise Rufnummernunterdrückung.
Ist bekannt, geht aber in dem Fall Hand in Hand.
M.
Wozu?
Thorsten
Thorsten, stell dich nicht blöder, als du bist!
Vielleicht um rauszufinden, daß in dem Thread die Problematik einer
Festnetz-Geheimnummer aufgebracht wurde, wo eben die oben
angesprochene Lösung NICHT funktioniert?
Wenn du den Thread schon gelesen hast und dir das NICHT aufgefallen
ist, dann vergiß meinen ersten Satz!
Kathi (die dann vielleicht eher ihre Meinung von Thorstens Intelligenz
revidieren sollte :-P)
Hi!
> Die einmalige Rufnummernunterdrückung für den nächsten Anruf kannst
> IMHO in der Rufnummer dazuspeichern mit:
> *Code#++43....Nummer
*31# Nummer
> Aber nachdem ich das nicht verwende (jeder kann meine Nummer sehen),
> bin ich mir nicht hundertprozentig sicher.
Ich verwende das beim Firmenhandy. Funktioniert einwandfrei.
> Liebe Grüße
> Hannes
Liebe Grüße,
Thorsten
Hi!
>>> Lies den Thread nochmal.
>>
>> Wozu?
>
> Thorsten, stell dich nicht blöder, als du bist!
> Vielleicht um rauszufinden, daß in dem Thread die Problematik einer
> Festnetz-Geheimnummer aufgebracht wurde, wo eben die oben
> angesprochene Lösung NICHT funktioniert?
Das Ausgangsposting handelt von Handy, deshalb auch mein Zusatz "bei GSM"
> Wenn du den Thread schon gelesen hast und dir das NICHT aufgefallen
> ist, dann vergiß meinen ersten Satz!
Na ja, evt sollte ich nicht ich den Thread, sondern Ihr mein Posting lesen?
;-)
> Kathi (die dann vielleicht eher ihre Meinung von Thorstens Intelligenz
> revidieren sollte :-P)
Grüße,
Thorsten
>Das Ausgangsposting handelt von Handy, deshalb auch mein Zusatz "bei GSM"
In einem längeren Thread Subthreads zu erkennen und Leuten nicht mit
Antworten auf Fragen zu kommen, die sie nie gestellt haben, ist eine
Kompetenz, die man sinnerfassendes Lesen und sinnvolles Posten nennt.
> In einem längeren Thread Subthreads zu erkennen und Leuten nicht mit
> Antworten auf Fragen zu kommen, die sie nie gestellt haben, ist eine
> Kompetenz, die man sinnerfassendes Lesen und sinnvolles Posten nennt.
Geht's dir jetzt besser?
Grüße,
Thorsten
[hier gekürzt]
Nein, das passt schon so. Das sprachliche Bild dahinter mag sich von
seit Jahrzehnten obsoleter elektromechanischer Vermittlungstechnik
herleiten, der Begriff steht samt Definition aber so in § 106 Abs. 1 TKG
2003:
"Fangschaltung ist die vom Willen des Anrufenden unabhängige
Feststellung der Identität eines anrufenden Anschlusses."
--
Michael Suda
1040 Wien
Oesterreich/Austria/Autriche
Vielleicht hilfts:
<http://www.kaminek.at/xoshop/images/pdf/dual_sim_bericht_pc-news.pdf>
Da ich eine Dualversion nicht brauche habe ich die Tantenergebnisse
nicht durchgeackert:
<http://www.google.at/search?hl=de&q=2+sim+karten+handys&meta=lr%3Dlang_de&aq=3s&oq=2+simkarten>
Erich