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Forstweg / jagdliches Sperrgebiet

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FritzS

unread,
Sep 27, 2009, 10:43:54 PM9/27/09
to
Hallo,
was darf man auf einen gekennzeichneten Forstweg (runde Fahrverbotstafel
mit der Aufschrift Forstweg), was nicht? Mit dem Rad fahren?

Ist eine Kennzeichnung ᅵForstwegᅵ eigentlich rechtlich OK wenn die Tafel
links steht und viel zu hoch montiert ist?

Ist die Sperre von breiten Durchgangswegen aus jagdlichen Grᅵnden
(Jagdliches Sperrgebiet) ganzjᅵhrlich gestattet?

Mit welchen Mitteln darf einen ein Fᅵrster eigentlich aufhalten oder die
Identitᅵt feststellen?

Im speziellen handelt es sich hier um die Au in Zᅵgersdorf bei
Stockerau, falls dies jemand kennt.

--
VLG
Fritz

Thomas Koller

unread,
Sep 28, 2009, 2:30:06 AM9/28/09
to
FritzS <fri...@gmx.net> wrote:
> was darf man auf einen gekennzeichneten Forstweg (runde Fahrverbotstafel
> mit der Aufschrift Forstweg), was nicht? Mit dem Rad fahren?
>
> Ist eine Kennzeichnung �Forstweg� eigentlich rechtlich OK wenn die Tafel
> links steht und viel zu hoch montiert ist?
>
> Ist die Sperre von breiten Durchgangswegen aus jagdlichen Gr�nden
> (Jagdliches Sperrgebiet) ganzj�hrlich gestattet?
>
> Mit welchen Mitteln darf einen ein F�rster eigentlich aufhalten oder die
> Identit�t feststellen?
>
> Im speziellen handelt es sich hier um die Au in Z�gersdorf bei
> Stockerau, falls dies jemand kennt.

Eine Forststra�e ist eine f�r den Verkehr von Kraftfahrzeugen oder
Fuhrwerken bestimmte nicht�ffentliche Stra�e samt
den in ihrem Zuge befindlichen dazugeh�rigen Bauwerken.

und weiters

Jedermann darf, unbeschadet der Bestimmungen der Abs. 2 und 3 und des �
34, Wald zu Erholungszwecken betreten und sich dort aufhalten.

und

Eine �ber Abs. 1 hinausgehende Benutzung, wie Lagern bei Dunkelheit,
Zelten, Befahren oder Reiten, ist nur mit Zustimmung des
Waldeigent�mers, hinsichtlich der Forststra�en mit Zustimmung jener
Person, der die Erhaltung der Forststra�e obliegt, zul�ssig.

und auch

Die Sicherstellung der Einhaltung der Bestimmungen des Abs. 3 darf von
Organen des �ffentlichen Sicherheitsdienstes wahrgenommen werden.


Selbstjustiz darf ein F�rster genauso viel/wenig �ben wie jeder andere,
er hat dabei auch nicht mehr Rechte wie ein Stra�enbahnkontrolleur der
bei einem Schwarzfahrer die Identit�t feststellen will.

Wie oben schon steht, wandern darfst, Rad fahren nur mit Zustimmung des
Waldeigent�mers (keine Ahnung ob in Stockerau so eine Zustimmung
vorliegt).

Jagdgesetz ist im Gegensatz zum Forstgesetz Landessache. Da bin ich mir
nicht sicher ob in Nieder�sterreich ganzj�hrige Sperren zul�ssig sind,
im Allgemeinen sind solche Sperren aber nur eingeschr�nkt m�glich.

Tom

Helmut Wabnig

unread,
Sep 28, 2009, 3:44:03 AM9/28/09
to
On Mon, 28 Sep 2009 04:43:54 +0200, FritzS <fri...@gmx.net> wrote:

>Hallo,
>was darf man auf einen gekennzeichneten Forstweg (runde Fahrverbotstafel
>mit der Aufschrift Forstweg), was nicht? Mit dem Rad fahren?
>

>Ist eine Kennzeichnung �Forstweg� eigentlich rechtlich OK wenn die Tafel

>links steht und viel zu hoch montiert ist?
>

>Ist die Sperre von breiten Durchgangswegen aus jagdlichen Gr�nden
>(Jagdliches Sperrgebiet) ganzj�hrlich gestattet?
>
>Mit welchen Mitteln darf einen ein F�rster eigentlich aufhalten oder die

>Identit�t feststellen?
>
>Im speziellen handelt es sich hier um die Au in Z�gersdorf bei

>Stockerau, falls dies jemand kennt.

Fr�her ware alle Waldwege, auch die Forstbringungswege,
frei befahrbar. Das ist vorbei. Die Gr�nde hierf�r sind
mannigfaltig.
Beispiel: Haftung des Grundbesitzers f�r alles M�gliche Einklagbare.
Leider von unseren weltfremden Herren Richtern sans Hausverstand
derart verbogen da� es kein Zur�ck mehr gibt.
Was glaubst was so a Stadtmensch macht wenn mitten im Wald
sein Autoreifen platzt? Er geht klagen.

Ich darf fremde Kinder nicht auf meinem Grund spielen lassen.
Wehe es verletzt sich Eines.
Einz�unen, absperren, Kinder verjagen.
Danke, ihr Hohen Gerichte.

In Slowenien kannst mit dem Auto noch bis in den letzten Winkel
fahren, ohne Verbotstafeln und Blockwarte. (anno 2009)
Bei uns leider nicht mehr.

Mich st�rt das nur, weil ich als Hobbymineraloge weit hatschen
mu� mit Krampen und Schaufel im Rucksack.
Ja, und Mineraliensuche ist in �sterreich auch verboten.
Schwammelklauben verboten. Beerensammeln verboten.
Erholen verboten. Fotografieren verboten. Alles verboten.

Kein Scherz:
Einen sch�nen Wald zu fotografieren kann teuer werden,
dank unserer Gerichtsentscheidungen.

w.

Heinz Blüml

unread,
Sep 28, 2009, 3:53:31 AM9/28/09
to
On Mon, 28 Sep 2009 06:30:06 +0000 (UTC), Thomas Koller
<tko...@gmx.at> wrote:

>FritzS <fri...@gmx.net> wrote:
>> was darf man auf einen gekennzeichneten Forstweg (runde Fahrverbotstafel
>> mit der Aufschrift Forstweg), was nicht? Mit dem Rad fahren?
>>

>> Mit welchen Mitteln darf einen ein Förster eigentlich aufhalten oder die
>> Identität feststellen?
>>
>> Im speziellen handelt es sich hier um die Au in Zögersdorf bei

>> Stockerau, falls dies jemand kennt.
>

>Eine Forststraße ist eine für den Verkehr von Kraftfahrzeugen oder
>Fuhrwerken bestimmte nichtöffentliche Straße samt
>den in ihrem Zuge befindlichen dazugehörigen Bauwerken.
>
Stockerau ist anders;)
In Wien herrscht bezüglich des Betretens und Befahrens der Lobau
Narrenfreiheit.
Die Stocker-Au wird jedoch von einem Zerberus (dem Waldeigentümer M-C)
und seinen Schergen (Forstarbeiter) eifersüchtig bewacht.
Ein Bekannter (praktizierender Querkopf), er wohnt in der Nähe vom
Bahnhof Stockerau, ist am Versuch des Befahrens der Au ziemlich und
immer wieder gescheitert.

>Selbstjustiz darf ein Förster genauso viel/wenig üben wie jeder andere,
>er hat dabei auch nicht mehr Rechte wie ein Straßenbahnkontrolleur der
>bei einem Schwarzfahrer die Identität feststellen will.
>
Ja.
Im Wald reicht das aus;)

h

Johann Mayerwieser

unread,
Sep 28, 2009, 4:56:31 AM9/28/09
to
Heinz Bl�ml <k.h.b...@chello.at> wrote:


>Ein Bekannter (praktizierender Querkopf), er wohnt in der N�he vom


>Bahnhof Stockerau, ist am Versuch des Befahrens der Au ziemlich und
>immer wieder gescheitert.

Anton hat zitiert "betreten" - also m�sste dein Bekannter das Auto auf
den Buckel schnallen.

Liebe Gr��e
Hannes

--
F�r pers�nliche Nachricht Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff einf�gen.
Amerika ist die in Wunschtr�umen oder Albtr�umen wahrgewordene
Fortsetzung des Abendlandes. (Robert Crumb)

Wolfgang Decker

unread,
Sep 28, 2009, 5:01:49 AM9/28/09
to
Helmut Wabnig <hwabnig@ .- --- -. dotat> schrub:

>Beispiel: Haftung des Grundbesitzers f�r alles M�gliche Einklagbare.

Soweit korrekt.
Leider.

>Kein Scherz:
>Einen sch�nen Wald zu fotografieren kann teuer werden,
>dank unserer Gerichtsentscheidungen.

Aber nachdem wir in einer Rechtsgruppe sind: das wurde bis dato noch
nicht durch ein Gericht festgehalten, sondern die �BF haben das mal als
Eigent�mer so beschlossen. Ob das vor einem Gericht h�lt, ob das
�berhaupt jemals eingeklagt wird, ist offen.

Ein "Hobbyfotograph", der ein h�bsches Bild macht und das auch irgendwo
ver�ffentlicht, wird sicherlich keine Probleme haben.

lg
Wolfgang
--
�Du kennst mich doch, ich hab' nichts gegen Fremde.
Einige meiner besten Freunde sind Fremde.
Aber diese Fremden da sind nicht von hier!� (Methusalix)
Neu: http://www.traumrouten.com/namibia

Heinz Blüml

unread,
Sep 28, 2009, 5:46:59 AM9/28/09
to
On Mon, 28 Sep 2009 10:56:31 +0200, Johann Mayerwieser
<johann.ma...@gmail.com> wrote:

>Heinz Blüml <k.h.b...@chello.at> wrote:
>
>
>>Ein Bekannter (praktizierender Querkopf), er wohnt in der Nähe vom


>>Bahnhof Stockerau, ist am Versuch des Befahrens der Au ziemlich und
>>immer wieder gescheitert.
>

>Anton hat zitiert "betreten" - also müsste dein Bekannter das Auto auf
>den Buckel schnallen.
>
Befahren mit dem Fahrrad.
Aber auch beim Durchwandern wird er regelmäßig angepflaumt.

h

Heinz Blüml

unread,
Sep 28, 2009, 6:00:35 AM9/28/09
to
On Mon, 28 Sep 2009 09:44:03 +0200, Helmut Wabnig <hwabnig@ .- --- -.
dotat> wrote:


>Früher ware alle Waldwege, auch die Forstbringungswege,
>frei befahrbar. Das ist vorbei. Die Gründe hierfür sind
>mannigfaltig.
>Beispiel: Haftung des Grundbesitzers für alles Mögliche Einklagbare.


>Leider von unseren weltfremden Herren Richtern sans Hausverstand

>derart verbogen daß es kein Zurück mehr gibt.

Wann das "früher" gewesen sein soll, wäre interessant.
MW hat die (überfallsartige?) Öffnung des Walldes für Fußgänger die
Forstleute nachhaltig frustriert, sodass sie ziemlich kleinlich auf
ihrem "Recht" pochen.
Schadenersatzansprüche wären mW nur bei der Befahrung von Forstwegen
an den Strassenerhalter möglich, das wird (noch immer) als Grund
ageführt, dass Mountainbiker und Radfahrer solche Wege nicht ohne
ausdrückliche Erlaubnis benutzen dürfen.

>
>Mich stört das nur, weil ich als Hobbymineraloge weit hatschen
>muß mit Krampen und Schaufel im Rucksack.
>Ja, und Mineraliensuche ist in Österreich auch verboten.


>Schwammelklauben verboten. Beerensammeln verboten.
>Erholen verboten. Fotografieren verboten. Alles verboten.
>

Nein, da irrst du dich.

Google unter
Wegefreiheit Resch

h

Johann Mayerwieser

unread,
Sep 28, 2009, 6:03:45 AM9/28/09
to
Heinz Bl�ml <k.h.b...@chello.at> wrote:

>On Mon, 28 Sep 2009 10:56:31 +0200, Johann Mayerwieser
><johann.ma...@gmail.com> wrote:
>

>>Heinz Bl�ml <k.h.b...@chello.at> wrote:
>>
>>
>>>Ein Bekannter (praktizierender Querkopf), er wohnt in der N�he vom


>>>Bahnhof Stockerau, ist am Versuch des Befahrens der Au ziemlich und
>>>immer wieder gescheitert.
>>

>>Anton hat zitiert "betreten" - also m�sste dein Bekannter das Auto auf


>>den Buckel schnallen.
>>
>Befahren mit dem Fahrrad.

Ist kein Betreten.

>Aber auch beim Durchwandern wird er regelm��ig angepflaumt.

Net amoi ignoriern.

Liebe gr��e

Helmut Wabnig

unread,
Sep 28, 2009, 6:55:55 AM9/28/09
to


na also, da hammers wieder.

Richter entscheiden, das alles Risiko vom Menschen abgewendet
werden m�sse bis zur vollst�ndigen Aufgabe jeglicher
Selbstverantwortung des Individuums.
Wenn ich auf der Stra�e stolper, klag ich den B�rgermeister
da� der Asphalt zu uneben sei, und au�erdem viel zu hart.
Schlie�lich hab ich mir wehgetan beim Hinfallen.
An teppertn Richter werma schon findn.

Hier ein Bericht von heute:
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/2146768/buergermeister-haftet-fuer-unfall.story

B�rgermeister haftet f�r Unfall

Der B�rgermeister eines kleinen Ortes soll laut Urteil f�r einen
Wanderunfall gerade stehen. Das hat weitreichende Folgen - f�r
Tourismus, Freizeit und Gemeindepolitik.
Wenn es so weitergeht werden immer mehr Wege gesperrt

Foto � APAWenn es so weitergeht werden immer mehr Wege gesperrt

Engelbert Gnigler hat schon bessere Zeiten erlebt. Der B�rgermeister
der 1500-Einwohner-Gemeinde Unterach am Attersee (Salzkammergut) soll
aus eigener Tasche 4900 Euro Strafe und Schmerzensgeld zahlen. Der
Anlass liegt zwei Jahre zur�ck: Ein deutscher Wanderer rutschte beim
�berqueren einer Br�cke aus. Der 115-Kilo-Mann kippte gegen das
Gel�nder, dieses brach, der Urlauber landete im Bach und verletzte
sich schwer. Polizei und Staatsanwaltschaft nahmen den Fall auf.

Das Urteil des Bezirksgerichtes Thalgau schl�gt Wellen. Gnigler und
sein Vorg�nger Hermann Perner, der ebenfalls verurteilt wurde, gingen
zwar in die Berufung. "Aber wenn ich diese Summe wirklich bezahlen
muss, wei� ich nicht, ob ich es mir leisten kann, B�rgermeister zu
bleiben", sagt der Vater von zwei Kindern, der im Zivilberuf ein
Postamt leitet. Gnigler glaubt, dass an ihm ein Exempel statuiert
wurde. Auch viele andere B�rgermeister sind alarmiert.

Denn laut Gericht h�tte die Gemeinde die Br�cke regelm��ig von einem
Gutachter pr�fen lassen m�ssen. Dass die Mitarbeiter des Ortes den Weg
selbst begingen und kontrollierten, war zu wenig. "Das kann sich keine
Gemeinde leisten", erkl�rt Gnigler. Derzeit ist der besagte Wanderweg
gesperrt. Auflage des Gerichtes: Entweder werden alle Br�cken erneuert
oder entfernt.

Ein herber Schlag f�r viele Fremdenverkehrsorte. Aber auch f�r
Freizeitsportler, die ihrem Hobby gerne in der Natur fr�nen. "Wenn die
Haftung so weit reicht, besteht die Gefahr, dass immer mehr Wege
gesperrt werden m�ssen, zum Beispiel jene f�r Mountainbiker", bringt
es der Gesch�ftsf�hrer des Gemeindebundes in der Steiermark, Martin
Ozimic, auf den Punkt.

Ehrenamtliche Wegewarte

Auch der Grazer Christian Wadsack, Pr�sident des Alpenvereines, nahm
die Entscheidung "mit Entsetzen" auf. "Hunderte ehrenamtliche
Mitarbeiter halten Tausende Kilometer Wege und Steige in Schuss. Doch
ohne Gutachter, versteht sich. Wenn man das Urteil zu Ende denkt, ist
es mit dem Wandertourismus vorbei", meint Wadsack und fordert: In der
Natur m�sse jeder f�r sich die Verantwortung �bernehmen.

Viele Amtskollegen des B�rgermeisters aus Unterach reagieren emp�rt.
Im Korsett des Rechtsstaates und angesichts der drohenden pers�nlichen
Haftung fragt sich jeder: Wie attraktiv ist das Amt des B�rgermeisters
noch? Das Problem, dass immer weniger die Verantwortung als
Gemeindechef �bernehmen wollen, w�chst seit Jahren an, best�tigt
Ozimic. In der Steiermark wei� er ein halbes Dutzend F�lle, in denen
B�rgermeister bleiben, weil niemand nachfolgt. Schon ein Schlagloch
auf einer Gemeindestra�e und ein Verkehrsunfall k�nnen ausreichen,
dass ein B�rgermeister daf�r gerade stehen muss. "Nicht jede Gemeinde
kann es sich leisten, jede kleine Gefahrenstelle zu beseitigen", sagt
Osimic. "F�r dieses Risiko ist vielen die Bezahlung in kleinen
Gemeinden zu niedrig."
HANNES GAISCH

Wolfgang Decker

unread,
Sep 28, 2009, 7:03:33 AM9/28/09
to
Heinz Bl�ml <k.h.b...@chello.at> schrub:

>Wann das "fr�her" gewesen sein soll, w�re interessant.
>MW hat die (�berfallsartige?) �ffnung des Walldes f�r Fu�g�nger die


>Forstleute nachhaltig frustriert, sodass sie ziemlich kleinlich auf
>ihrem "Recht" pochen.

Also im Forstgesetz von 1975 (�33) steht schon:
"� 33. (1) Jedermann darf, unbeschadet der Bestimmungen der Abs. 2 und 3


und des � 34, Wald zu Erholungszwecken betreten und sich dort
aufhalten."

Wie war das denn vor 1975?

>Schadenersatzanspr�che w�ren mW nur bei der Befahrung von Forstwegen
>an den Strassenerhalter m�glich, das wird (noch immer) als Grund
>agef�hrt, dass Mountainbiker und Radfahrer solche Wege nicht ohne
>ausdr�ckliche Erlaubnis benutzen d�rfen.

Ein Bekannter von mir (Waldbesitzer) in K�rnten hat genau das als Grund
angef�hrt, warum er auf den Wegen eben ein Fahrverbotsschild angebracht
hat. Wenn sich einer �ber das Verbot hinwegsetzt, hat er pers�nlich kein
Problem damit, aber er kann dann keinesfalls haftbar gemacht werden.

Wenn er mit dem Traktor Holz aus dem Wald holt, bringt er zudem extra
auf den Einfahrtswegen Schilder an, nachdem ihm einmal ein Mountainbiker
beim Downhill-Fahren fast in seinen stehenden Traktor detoniert ist...

Wolfgang Decker

unread,
Sep 28, 2009, 7:06:04 AM9/28/09
to
Helmut Wabnig <hwabnig@ .- --- -. dotat> schrub:

>na also, da hammers wieder.

Ruhig bleiben...

>Das Urteil des Bezirksgerichtes Thalgau schl�gt Wellen. Gnigler und
>sein Vorg�nger Hermann Perner, der ebenfalls verurteilt wurde, gingen
>zwar in die Berufung.

Siehst du.
Da wird's schon mehr als einen Richter brauchen.

FritzS

unread,
Sep 28, 2009, 8:16:22 AM9/28/09
to
On Mon, 28 Sep 2009 09:53:31 +0200, Heinz Bl�ml <k.h.b...@chello.at>
wrote:
>Stockerau ist anders;)
Nicht Stockerau, sondern die Sierndorfer Gutsverwaltung!

>In Wien herrscht bez�glich des Betretens und Befahrens der Lobau
>Narrenfreiheit.
>Die Stocker-Au wird jedoch von einem Zerberus (dem Waldeigent�mer M-C)
>und seinen Schergen (Forstarbeiter) eifers�chtig bewacht.

Nur zu Klarstellung es handelt sich nicht um die Stockerauer Au (die
der Stadtgemeinde geh�rt) sondern um die Z�gersdorfer Au - die wie die
Spillinger Au, die Au entlang des Senningbachs Richtung Hatzenbach,
den "Grafen" in Sierndorf geh�rt.

Fr�her bin ich das alles ohne Probleme zu Fu� und per Rad
"abgewandert"!

>Ein Bekannter (praktizierender Querkopf), er wohnt in der N�he vom


>Bahnhof Stockerau, ist am Versuch des Befahrens der Au ziemlich und
>immer wieder gescheitert.

Auf welchen Wegen ist er gescheitert?

Nach m�ndlichen "�berlieferungen" zeigt der Sierndorfer Au Aufseher
alle bei der BH an die er mit dem Fahrrad erwischt - dies wird von
etlichen Stockerauern erz�hlt und es hat uns auch der
Fischereiaufseher, denn wir trafen, gewarnt - es soll angeblich eine
deftige Geldstrafe sein, aber nur Ger�chte!

Aber was ist da Wahres dran?

>>Selbstjustiz darf ein F�rster genauso viel/wenig �ben wie jeder andere,
>>er hat dabei auch nicht mehr Rechte wie ein Stra�enbahnkontrolleur der
>>bei einem Schwarzfahrer die Identit�t feststellen will.


>>
>Ja.
>Im Wald reicht das aus;)

Wie darf er mich denn aufhalten und mich zur Preisgabe der Identit�t
zwingen?
--
Fritz

FritzS

unread,
Sep 28, 2009, 8:20:02 AM9/28/09
to
On Mon, 28 Sep 2009 12:00:35 +0200, Heinz Bl�ml <k.h.b...@chello.at>
wrote:

>Wann das "fr�her" gewesen sein soll, w�re interessant.
>MW hat die (�berfallsartige?) �ffnung des Walldes f�r Fu�g�nger die


>Forstleute nachhaltig frustriert, sodass sie ziemlich kleinlich auf
>ihrem "Recht" pochen.

>Schadenersatzanspr�che w�ren mW nur bei der Befahrung von Forstwegen
>an den Strassenerhalter m�glich, das wird (noch immer) als Grund
>agef�hrt, dass Mountainbiker und Radfahrer solche Wege nicht ohne
>ausdr�ckliche Erlaubnis benutzen d�rfen.

Die Fahr�der am Samstag und Sonntag ruinieren ja die Forsttra�en und
verjagen das Wild - die Schotter LKW's, die Holztrailer, die Autos der
J�ger und Fischer machen ja keinen L�rm, sie fahren luftgefedert auf
Schienen, oder?
--
Fritz

Wolfgang Decker

unread,
Sep 28, 2009, 8:25:32 AM9/28/09
to
FritzS <fri...@gmx.net> schrub:

>Nach m�ndlichen "�berlieferungen" zeigt der Sierndorfer Au Aufseher
>alle bei der BH an die er mit dem Fahrrad erwischt

Nachdem ich ja keinen Ausweis dabeihaben muss, wie macht er das dann?

>Wie darf er mich denn aufhalten und mich zur Preisgabe der Identit�t
>zwingen?

Gar nicht.

Heinz Blüml

unread,
Sep 28, 2009, 9:02:02 AM9/28/09
to
On Mon, 28 Sep 2009 14:16:22 +0200, FritzS <fri...@gmx.net> wrote:

>On Mon, 28 Sep 2009 09:53:31 +0200, Heinz Blüml <k.h.b...@chello.at>


>wrote:
>>Stockerau ist anders;)
>Nicht Stockerau, sondern die Sierndorfer Gutsverwaltung!
>

Für mich als Wiener gabs da keinen Unterschied.

>>In Wien herrscht bezüglich des Betretens und Befahrens der Lobau
>>Narrenfreiheit.
>>Die Stocker-Au wird jedoch von einem Zerberus (dem Waldeigentümer M-C)
>>und seinen Schergen (Forstarbeiter) eifersüchtig bewacht.


>
>Nur zu Klarstellung es handelt sich nicht um die Stockerauer Au (die

>der Stadtgemeinde gehört) sondern um die Zögersdorfer Au - die wie die


>Spillinger Au, die Au entlang des Senningbachs Richtung Hatzenbach,

>den "Grafen" in Sierndorf gehört.
>
Hab ich den nicht richtig benannt?

>Früher bin ich das alles ohne Probleme zu Fuß und per Rad
>"abgewandert"!
>
>>Ein Bekannter (praktizierender Querkopf), er wohnt in der Nähe vom


>>Bahnhof Stockerau, ist am Versuch des Befahrens der Au ziemlich und
>>immer wieder gescheitert.
>
>Auf welchen Wegen ist er gescheitert?
>

Er macht gerne "Ausflüge" von Stockerau nach Tulln.

>Nach mündlichen "Überlieferungen" zeigt der Sierndorfer Au Aufseher


>alle bei der BH an die er mit dem Fahrrad erwischt - dies wird von

>etlichen Stockerauern erzählt und es hat uns auch der


>Fischereiaufseher, denn wir trafen, gewarnt - es soll angeblich eine

>deftige Geldstrafe sein, aber nur Gerüchte!
>
Auch die Bürger von Schilda können keinen hängen, es sei denn, sie
hätten ihn;)

>Aber was ist da Wahres dran?
>

Wie die Behörde im Einzelfall reagiert, ist mir nicht bekannt.
Die Waldarbeiter versuchen jedenfalls sehr deftig, "Besucher" zu
vertreiben.

>>>Selbstjustiz darf ein Förster genauso viel/wenig üben wie jeder andere,
>>>er hat dabei auch nicht mehr Rechte wie ein Straßenbahnkontrolleur der
>>>bei einem Schwarzfahrer die Identität feststellen will.


>>>
>>Ja.
>>Im Wald reicht das aus;)
>

>Wie darf er mich denn aufhalten und mich zur Preisgabe der Identität
>zwingen?

Was soll ein Arbeiter schon tun?
Einen halben Tag blau machen;)?
Halb im ernst, wenn du davogehst/fährst kann er höchstens mit der
Polizei telefonieren.
Ob die dann kommen?
Per Auto in die Au?
Vielleicht ein Photo von dir mit dem Handy machen?

h

Heinz Blüml

unread,
Sep 28, 2009, 9:12:24 AM9/28/09
to
On Mon, 28 Sep 2009 13:03:33 +0200, Wolfgang Decker
<wode_mu...@yahoo.de> wrote:

>Heinz Blüml <k.h.b...@chello.at> schrub:


>
>>Wann das "früher" gewesen sein soll, wäre interessant.

>>MW hat die (überfallsartige?) Öffnung des Walldes für Fußgänger die


>>Forstleute nachhaltig frustriert, sodass sie ziemlich kleinlich auf
>>ihrem "Recht" pochen.
>
>Also im Forstgesetz von 1975 (§33) steht schon:
>"§ 33. (1) Jedermann darf, unbeschadet der Bestimmungen der Abs. 2 und 3
>und des § 34, Wald zu Erholungszwecken betreten und sich dort
>aufhalten."
>Wie war das denn vor 1975?
>

Soweit erinnerlich galt das "Faustrecht".
Ab 1975 darf man nämlich den "Wald" betreten, ohne Begründung, zu
"Erholungszwecke".
Wege hat man schon immer benützen dürfen.
Aber da es keine MTBs gegeben hat und Autos auf Waldwegen eher selten
waren, war das keine regulierungswürdige Angelegenheit.

>>Schadenersatzansprüche wären mW nur bei der Befahrung von Forstwegen
>>an den Strassenerhalter möglich, das wird (noch immer) als Grund
>>ageführt, dass Mountainbiker und Radfahrer solche Wege nicht ohne
>>ausdrückliche Erlaubnis benutzen dürfen.
>
>Ein Bekannter von mir (Waldbesitzer) in Kärnten hat genau das als Grund
>angeführt, warum er auf den Wegen eben ein Fahrverbotsschild angebracht
>hat. Wenn sich einer über das Verbot hinwegsetzt, hat er persönlich kein


>Problem damit, aber er kann dann keinesfalls haftbar gemacht werden.
>
>Wenn er mit dem Traktor Holz aus dem Wald holt, bringt er zudem extra
>auf den Einfahrtswegen Schilder an, nachdem ihm einmal ein Mountainbiker
>beim Downhill-Fahren fast in seinen stehenden Traktor detoniert ist...
>

Der Mann sollte vor den Vorhang treten;)
Bösartig sind ja meinst "nur" Förster, die uU einen Radfahrer
(zurecht) zum Absteigen nötigen und dann mit dem Auto die ganze
Strecke hinterherfahren, um das zu kontrollieren.

Das mit dem Schadenersatz stufe ich unter UL ein.
Denn es müsste wohl grobe Fahrlässigkeit vorliegen oder böse Absicht
(Seil über den Weg gespannt).
Es ist wirklich ein Problem, auch bei engen Strassen/Hohlwegen, mit
dem MTB schnell unterwegs zu sein, und etwa auf einen Strassenbrewiten
Traktor zu stossen.
Aber das ist Lebensschicksal der MTBler (also auch für mich;).

h

Heinz Blüml

unread,
Sep 28, 2009, 9:15:14 AM9/28/09
to
On Mon, 28 Sep 2009 14:20:02 +0200, FritzS <fri...@gmx.net> wrote:

>
>Die Fahräder am Samstag und Sonntag ruinieren ja die Forsttraßen und


>verjagen das Wild - die Schotter LKW's, die Holztrailer,

Es handelt sich um archaisches Revierverhalten von einsamen
Waldschraten.

die Autos der
>Jäger und Fischer machen ja keinen Lärm, sie fahren luftgefedert auf
>Schienen, oder?

Red einmal mit einem Jäger darüber.
In der Dämmerung wird das Wild vertrieben, und der Ansitzende hat das
Nachsehen.
Tagsüber haben die Jäger kein Problem (eher die Förster).

h


Wolfgang Decker

unread,
Sep 28, 2009, 9:22:14 AM9/28/09
to
Heinz Bl�ml <k.h.b...@chello.at> schrub:

>Das mit dem Schadenersatz stufe ich unter UL ein.

Er nicht. In der Gegend scheint das �blich zu sein.
Wobei - so sagt er - das eher (deutsche) Touristen sind, die Klage
einbringen, wenn was passiert.

Er hat schon einmal eine Geldstrafe erhalten, weil sein - auf seinem
Bauernhof und seinem Grund - frei herumlaufender Hund mit einem
ebenfalls freilaufenden Hund von Wandersleut einen kleinen Catch gehabt
hat. Bl�derweise f�hrt der Wanderweg an seinem Grundst�ck vorbei, um
eine kleine Abk�rzung zu nehmen, kann man auch durch sein Grundst�ck
gehen, was die meisten auch machen.

Er musste die Tierarztkosten des anderen Hundes �bernehmen und hat jetzt
Schilder aufgestellt mit "Privatbesitz", "Betreten verboten", "Keine
Hunde erlaubt", etc. Weil er - so sagt er - sich nur so von weiteren
unliebsamen �berraschungen sch�tzen kann. Ach ja, und den Hund muss er
jetzt untertags anh�ngen.

An den lauschigen Abenden im Sommer hab ich viel erfahren vom Landleben
;-)

Ich wei� nat�rlich nicht, inwieweit das jetzt alles 100% wahr ist, habe
aber eigentlich keinen Grund gehabt, daran zu zweifeln.

>Es ist wirklich ein Problem, auch bei engen Strassen/Hohlwegen, mit
>dem MTB schnell unterwegs zu sein, und etwa auf einen Strassenbrewiten
>Traktor zu stossen.

Jep.

>Aber das ist Lebensschicksal der MTBler (also auch f�r mich;).

Solang du dann nicht klagst, hat er kein Problem mit dir...

Heinz Blüml

unread,
Sep 28, 2009, 10:10:52 AM9/28/09
to
On Mon, 28 Sep 2009 15:22:14 +0200, Wolfgang Decker
<wode_mu...@yahoo.de> wrote:

>Heinz Blüml <k.h.b...@chello.at> schrub:


>
>>Das mit dem Schadenersatz stufe ich unter UL ein.
>

>Er nicht. In der Gegend scheint das üblich zu sein.


>Wobei - so sagt er - das eher (deutsche) Touristen sind, die Klage
>einbringen, wenn was passiert.
>

LOL
Wenn du (wie ich), in de. Gruppen mitliest, wird dich das überhaupt
nicht mehr wunderen.
Diese "nördlichen Brüder" sind extrem streitsüchtig.
Speziell etwa bei Helm"pflicht" und Radwegen.
Die MTB Szene hält sich da einigermaßen raus.
Noch?

>An den lauschigen Abenden im Sommer hab ich viel erfahren vom Landleben
>;-)
>

Ja, wie bei Jägern und Fischern auch viele Überteibungen;)

>
>>Aber das ist Lebensschicksal der MTBler (also auch für mich;).


>
>Solang du dann nicht klagst, hat er kein Problem mit dir...
>

Auf eine solche Idee wäre ich nicht genkommen.
Aber, man weiss ja nie, was einem zustößt.
Wenn etwa, nach einem Unfall, sich ein Staatsanwalt oder Politiker
wichtig machen möchte, oder die Versicherung.
Hab ich bisher, zum Glück, noch nicht persönlich erdulden müssen.

h

Katharina Scholz

unread,
Sep 28, 2009, 12:20:15 PM9/28/09
to
Heinz Bl�ml schrieb:

> On Mon, 28 Sep 2009 14:20:02 +0200, FritzS <fri...@gmx.net> wrote:
>
>> Die Fahr�der am Samstag und Sonntag ruinieren ja die Forsttra�en und

>> verjagen das Wild - die Schotter LKW's, die Holztrailer,
>
> Es handelt sich um archaisches Revierverhalten von einsamen
> Waldschraten.
>
> die Autos der
>> J�ger und Fischer machen ja keinen L�rm, sie fahren luftgefedert auf
>> Schienen, oder?
>
> Red einmal mit einem J�ger dar�ber.
> In der D�mmerung wird das Wild vertrieben, und der Ansitzende hat das
> Nachsehen.
> Tags�ber haben die J�ger kein Problem (eher die F�rster).

NJET! Kann ich absolut NICHT best�tigen. Ich bin einmal im Wald
geritten, da wars durchaus "tags�ber", nur war ich leider in einem
Gebiet mit Reitverbot unterwegs. Nachdem wir wo rein sind, wo kein
Schild stand, wu�ten wir das nicht (nachher im Stall hab ich erfahren,
da� das "eh jeder wei�", ich war neu dort) und der J�ger mit seinem
Volvo-Kombi (jetzt w�rde er sicher einen SUV fahren, ist schon 12
Jahre her :-) ) hat uns vorgehalten, da� wir sein Wild vertreiben.

Also ich wage zu behaupten, da� ich damals auf meinem unbeschlagenem
Pferd viel mehr Wild beobachten konnte, als er im Volvo... :-)

Besonders "lustig" ist es �brigens auch, da� die Bundesforste eine
nette "Ausreitplakette" verlangen, die j�hrlich >100 Euro kostet, aber
die Mountainbiker k�nnen ohne was in den Wald. Zus�tzlich werden immer
mehr Wege mit Reitverbot belegt.

Ich war mal in einem Stall, wo ein ziemlich steiler Weg zwischen zwei
Stalltrakten aus dem Wald gef�hrt hat. Da hast wirklich aufpassen
m�ssen, da� dich die Idioten nicht �ber den Haufen f�hren. Gsd warens
die Pferde irgendwann gew�hnt, da� auf einmal volle Kanne was
vorbeizischt am Waschplatz, aber als ich eingezogen bin, war das eher
nervenaufreibend. Leider ist mir da auch ein paarmal der Schlauch
ausgekommen. So ein Pech aber auch! ;-) Naja, ich wasch mein Pferd eh
nur bei warmen Temperaturen....

Kathi (die es schade findet, da� da kaum eine friedliche Coexistenz
m�glich ist, denn als Fu�g�nger oder Reiter wars dort echt gef�hrlich
wegen ein paar Deppen, es gab ja auch Mountainbiker, die dort
VORSICHTIG runter gekommen sind)

Johann Mayerwieser

unread,
Sep 28, 2009, 12:21:10 PM9/28/09
to
FritzS <fri...@gmx.net> wrote:


>Die Fahr�der am Samstag und Sonntag ruinieren ja die Forsttra�en und
>verjagen das Wild - die Schotter LKW's, die Holztrailer, die Autos der
>J�ger und Fischer machen ja keinen L�rm, sie fahren luftgefedert auf
>Schienen, oder?

Solange die Mountainbiker sich auf der Forststra�e aufhalten und sonst
auch noch Bestimmungen der StVO einhalten (Sichtfahrgebot,
R�cksichtnahme bei �lteren und vor allem Kindern) hab ich keine
Probleme. Allerdings kenn ich einen Fu�weg im Maurer Wald, der
serpentinenartig einen Hang runter f�hrt. Mountainbiker fahren dort
senkrecht ab, an den Querungsstellen ist der Weg bereits abgebrochen,
die Sch�den durch die Mountainbiker werden von Regen verst�rkt.

Liebe Gr��e

Heinz Blüml

unread,
Sep 28, 2009, 4:02:06 PM9/28/09
to
On Mon, 28 Sep 2009 18:20:15 +0200, Katharina Scholz
<scholz.k...@chello.at> wrote:

>Heinz Blüml schrieb:

>> Tagsüber haben die Jäger kein Problem (eher die Förster).
>

>NJET! Kann ich absolut NICHT bestätigen. Ich bin einmal im Wald
>geritten, da wars durchaus "tagsüber", nur war ich leider in einem

>Gebiet mit Reitverbot unterwegs. Nachdem wir wo rein sind, wo kein

>Schild stand, wußten wir das nicht (nachher im Stall hab ich erfahren,
>daß das "eh jeder weiß", ich war neu dort) und der Jäger mit seinem
>Volvo-Kombi (jetzt würde er sicher einen SUV fahren, ist schon 12
>Jahre her :-) ) hat uns vorgehalten, daß wir sein Wild vertreiben.
>
>Also ich wage zu behaupten, daß ich damals auf meinem unbeschlagenem

>Pferd viel mehr Wild beobachten konnte, als er im Volvo... :-)
>

Ich vermute, dass der Pferdemist das Wild nachhaltig irritiert.

>Besonders "lustig" ist es übrigens auch, daß die Bundesforste eine
>nette "Ausreitplakette" verlangen, die jährlich >100 Euro kostet, aber
>die Mountainbiker können ohne was in den Wald. Zusätzlich werden immer

>mehr Wege mit Reitverbot belegt.
>

Dass Pferde Wege notroische ruinieren, ist dir aber schon bekannt?

>Ich war mal in einem Stall, wo ein ziemlich steiler Weg zwischen zwei

>Stalltrakten aus dem Wald geführt hat. Da hast wirklich aufpassen
>müssen, daß dich die Idioten nicht über den Haufen führen. Gsd warens
>die Pferde irgendwann gewöhnt, daß auf einmal volle Kanne was

>vorbeizischt am Waschplatz, aber als ich eingezogen bin, war das eher
>nervenaufreibend. Leider ist mir da auch ein paarmal der Schlauch
>ausgekommen. So ein Pech aber auch! ;-) Naja, ich wasch mein Pferd eh
>nur bei warmen Temperaturen....
>

So, ein ibisserl gehässig wie du, könntenauch einige Vorbezischer
gewesen sein;)

>Kathi (die es schade findet, daß da kaum eine friedliche Coexistenz
>möglich ist, denn als Fußgänger oder Reiter wars dort echt gefährlich

>wegen ein paar Deppen, es gab ja auch Mountainbiker, die dort
>VORSICHTIG runter gekommen sind)

Das Hauptproblem ist wohl, dass jeder von anderen zu wenig weiss.
Ein Reiter, der am MTB am Stall vorbeifährt, wird sich sicher
rücksichtsvoller verhalten, ebenso wie ein MTBler, der auch reitet.
Ich komm mit allen Menschen gut aus;)

h

FritzS

unread,
Sep 29, 2009, 2:59:49 AM9/29/09
to
On Mon, 28 Sep 2009 18:21:10 +0200, Johann Mayerwieser
<johann.ma...@gmail.com> wrote:

>Solange die Mountainbiker sich auf der Forststra�e aufhalten und sonst
>auch noch Bestimmungen der StVO einhalten (Sichtfahrgebot,
>R�cksichtnahme bei �lteren und vor allem Kindern) hab ich keine
>Probleme. Allerdings kenn ich einen Fu�weg im Maurer Wald, der
>serpentinenartig einen Hang runter f�hrt. Mountainbiker fahren dort
>senkrecht ab, an den Querungsstellen ist der Weg bereits abgebrochen,
>die Sch�den durch die Mountainbiker werden von Regen verst�rkt.

Alles sch�n und gut mit den Mountain Bikern ..... aber wie soll man
sich generell verhalten wenn man so wie ich als "Sonntagsradler" sch�n
gem�tlich auf Forstwegen in der Au unterwegs ist und irrt�mlich "in
das Hoheitsgebiet" eingedrungen ist und der Forstverwalter mit einer
Anzeige droht und die daten will? Einfach davonfahren? Oder ihn
diskutieren? Oder?
--
Fritz

Katharina Scholz

unread,
Sep 29, 2009, 4:04:23 AM9/29/09
to
Heinz Bl�ml schrieb:

>
> Ich vermute, dass der Pferdemist das Wild nachhaltig irritiert.

Warum sollte der Mist eines Pflanzenfressers einen anderen
Pflanzenfresser irritieren?

> Dass Pferde Wege notroische ruinieren, ist dir aber schon bekannt?

Nettes Gschichtl! Ich reite seit sicher �ber 20 Jahren und war schon
in St�llen, wo durchaus viel ausgeritten wurde und hab noch NIE einen
durch Pferdehufe "ruinierten" Weg gesehen. Was ich verstehen kann,
sind Bauern, die auszucken, wenn man durch ihre Felder reitet. Aber
das MACHT MAN NICHT! Jeder HALBWEGS wohlerzogene Reiter wei� das und
wenn sich das Pferd wirklich mal schreckt und ins Feld hupft, gibt man
Bescheid, entschuldigt sich und zahlt notfalls den Schaden.
Wenn �ber die Wege Traktoren mit Stollenreifen und etlichen Tonnen
fahren, kannst mit einem Pferd sicher nichts ruinieren.

> Das Hauptproblem ist wohl, dass jeder von anderen zu wenig weiss.

> Ein Reiter, der am MTB am Stall vorbeif�hrt, wird sich sicher
> r�cksichtsvoller verhalten, ebenso wie ein MTBler, der auch reitet.


> Ich komm mit allen Menschen gut aus;)

Ich hab schon Leute erlebt, denen haben wir mindestens 10mal
zugebr�llt, da� sie mit ihrem Fahrrad bitte Abstand halten sollen. Und
die sind trotzdem nicht nur dicht ran, sondern haben uns noch
�berholt, obwohl wir ca. 10m vom Stall entfernt waren. Da� da 4 Pferde
steigend und h�pfend in der Wiese daneben waren, hat sie nicht
bek�mmert. Wenn da jemand runterfallt, soll ich dem nachrennen um
seine Daten, weil er einen Unfall verursacht hat?

Abgesehen von so "netten" Bauern, die es immer wieder lustig finden,
Pferde zu schrecken, was bis zum "Feindkontakt" gehen kann. Sicher
auch lustig, wenn du auf einem Pferd sitzt, das vom Traktor touchiert
wird. Da wird das stra�entauglichste Pferd unrund...

Wenig Wissen ist eins, aber manche sind auch schon richtige Ar...l�cher!

Kathi (die keinen Fahrradfahrer oder Fu�g�nger absichtlich umreiten
w�rde und eigentlich auch keinen Reiter kennt, der das machen w�rde,
aber so einige Bauern wie oben)

Markus Verginer

unread,
Sep 29, 2009, 5:00:35 AM9/29/09
to
Katharina Scholz schrieb:

> Ich hab schon Leute erlebt, denen haben wir mindestens 10mal zugebr�llt,
> da� sie mit ihrem Fahrrad bitte Abstand halten sollen. Und die sind
> trotzdem nicht nur dicht ran, sondern haben uns noch �berholt, obwohl
> wir ca. 10m vom Stall entfernt waren.


Verstehe ich dich richtig? Du/ihr br�llt andere an, m�chtet nicht dass
ihr �berholt werdet und dir kommt manchmal der Wasserschlauch aus.
Und du findest es schade, dass keine friedliche Coexistenz m�glich ist.

Gru�,
Markus

Maria Lacina

unread,
Sep 29, 2009, 5:45:33 AM9/29/09
to
Heinz Bl�ml schrieb:

>
> Dass Pferde Wege notroische ruinieren, ist dir aber schon bekannt?
>

Das allerdings ist eine "urban legend".
-maria-

Maria Lacina

unread,
Sep 29, 2009, 5:47:33 AM9/29/09
to
FritzS schrieb:

>
> Alles sch�n und gut mit den Mountain Bikern ..... aber wie soll man
> sich generell verhalten wenn man so wie ich als "Sonntagsradler" sch�n
> gem�tlich auf Forstwegen in der Au unterwegs ist und irrt�mlich "in
> das Hoheitsgebiet" eingedrungen ist und der Forstverwalter mit einer
> Anzeige droht und die daten will? Einfach davonfahren? Oder ihn
> diskutieren? Oder?

Freundlich gr��en und gem�tlich weiterfahren w�rde ich raten.
-maria-

Katharina Scholz

unread,
Sep 29, 2009, 8:19:39 AM9/29/09
to
Markus Verginer schrieb:

Was w�rdest du in folgender Situation machen:
Ein Radfahrer kommt von hinten, die Pferde (zwei junge dabei) werden
nerv�s, fangen an rumzuspinnen.
Zuerst schreist du (aufgrund der Entfernung!!!) nach hinten, er m�ge
bitte warten, der Stall ist in ca. einer Minute erreicht (war auch
deutlich sichtbar).
Keine Reaktion, der Radfahrer kommt n�her.
Gut, hat ers vielleicht nicht verstanden.
Nachmal die _freundliche_ Bitte, er m�ge doch bitte Abstand halten,
gleiche Lautst�rke, etwas geringere Distanz.
Keine Reaktion, der Radfahrer kommt n�her.
Hmmm...
Vielleicht ein wenig schwerh�rig der Herr?
Das wiederholt sich dann noch ein paarmal.
Am Schlu� war ich allerdings nicht mehr freundlich, das geb ich zu!
Und wenn ich k�nnen h�tte, h�tte ich den sicher auch vom Rad geholt
und gefragt, ob er das eigentlich lustig findet, wenn er Menschen in
ernsthafte Gefahr bringt. Leider war ich grad dabei mein Pferd nicht
unfreiwillig zu verlassen....

Abgesehen davon, da� sich das auf einem Feldweg in Kapellerfeld
abgespielt hat, wo AFAIK allgemeines Fahrverbot, ausgenommen Anrainer
ist. Und der Typ war KEIN Anrainer.

Kathi (die nach wie vor f�r die Einf�hrung von Taferln f�r Radfahrer ist)

Wolfgang Decker

unread,
Sep 29, 2009, 9:05:12 AM9/29/09
to
Katharina Scholz <scholz.k...@chello.at> schrub:

>Was w�rdest du in folgender Situation machen:
>Ein Radfahrer kommt von hinten, die Pferde (zwei junge dabei) werden
>nerv�s, fangen an rumzuspinnen.
>Zuerst schreist du (aufgrund der Entfernung!!!) nach hinten, er m�ge
>bitte warten, der Stall ist in ca. einer Minute erreicht (war auch
>deutlich sichtbar).

Also das passt aber ned wirklich zusammen, sorry.
Wenn man schreien muss, weil der so weit weg ist, warum werden die
Pferde da schon nerv�s? Vielleicht eher von der Schreierei?

>Keine Reaktion, der Radfahrer kommt n�her.
>Gut, hat ers vielleicht nicht verstanden.
>Nachmal die _freundliche_ Bitte, er m�ge doch bitte Abstand halten,
>gleiche Lautst�rke, etwas geringere Distanz.
>Keine Reaktion, der Radfahrer kommt n�her.
>Hmmm...
>Vielleicht ein wenig schwerh�rig der Herr?
>Das wiederholt sich dann noch ein paarmal.

Und wenn man das ein paar Mal wiederholen muss, kann der Stall ned nur
eine Minute weg gewesen sein.

Aber egal, jeder f�hlt sich selbst immer im Recht und die anderen im
Unrecht. Ihr h�ttet ja auch genausogut kurz stehenbleiben k�nnen, wenn
ihr euch schon mit jungen und offenbar vollkommen nerv�sen Pferden
aufmacht. Und wenn man die jungen Pferde nicht oder nur mit M�he unter
Kontrolle halten kann, was suchen die �berhaupt auf �ffentlichen Wegen?

Um es mal von der anderen Seite aus zu betrachten.

Katharina Scholz

unread,
Sep 29, 2009, 9:59:15 AM9/29/09
to
Wolfgang Decker schrieb:

>
> Und wenn man das ein paar Mal wiederholen muss, kann der Stall ned nur
> eine Minute weg gewesen sein.

Ich kann dir mal die Stelle zeigen, war sogar eigentlich deutlich
k�rzer. Aber wir sind eben nicht mehr vorw�rts gekommen, weil 2 Pferde
nur noch in der Wiese neben dem Weg rumgehupft und gestiegen sind.

> Aber egal, jeder f�hlt sich selbst immer im Recht und die anderen im
> Unrecht. Ihr h�ttet ja auch genausogut kurz stehenbleiben k�nnen, wenn
> ihr euch schon mit jungen und offenbar vollkommen nerv�sen Pferden
> aufmacht. Und wenn man die jungen Pferde nicht oder nur mit M�he unter
> Kontrolle halten kann, was suchen die �berhaupt auf �ffentlichen Wegen?

"�ffentlich" ist so eine Sache. Das waren die Feldwege rund um den
Stall. Und das Problem ist, da� Pferde auch nur durch Gew�hnung
stra�enfest werden. Also irgendwann mu�t damit anfangen.
Ich wei� nicht mehr genau, was damals das Problem war, aber ich glaub
das Fahrrad hat ziemlich gequietscht oder so.

> Um es mal von der anderen Seite aus zu betrachten.

Klar.
Aber wenn ich es von der anderen Seite betrachte: ich fahr mit dem
Fahrrad. Vor mir ein paar Pferde, die sichtlich nerv�ser werden, je
n�her ich komme. Sie weichen zwar seitlich aus, dort steigen die Tiere
aber und die Reiter haben deutliche Problem. Weiters werde ich gebeten
kurz stehen zu bleiben und Abstand zu halten.

Fallt mir da ein Zacken aus der Krone, wenn ich kurz stehen bleibe?

Ich hab in der Zeit noch dutzende andere Radfahrer erlebt und nur DER
ist mir deutlich in Erinnerung geblieben. Warum wohl?

Kathi (die am Pferd meist "�bertrieben" h�flich ist, weil die Reiter
eh schon so verschrien sind, wegen ein paar arroganter G�ren)

Markus Verginer

unread,
Sep 29, 2009, 10:19:45 AM9/29/09
to
Katharina Scholz schrieb:

> Markus Verginer schrieb:
>> Katharina Scholz schrieb:
>>
>>> Ich hab schon Leute erlebt, denen haben wir mindestens 10mal
>>> zugebr�llt, da� sie mit ihrem Fahrrad bitte Abstand halten sollen.
>>> Und die sind trotzdem nicht nur dicht ran, sondern haben uns noch
>>> �berholt, obwohl wir ca. 10m vom Stall entfernt waren.
>>
>>
>> Verstehe ich dich richtig? Du/ihr br�llt andere an, m�chtet nicht dass
>> ihr �berholt werdet und dir kommt manchmal der Wasserschlauch aus.
>> Und du findest es schade, dass keine friedliche Coexistenz m�glich ist.
>
> Was w�rdest du in folgender Situation machen:
[...]

Ich h�tte mich �ber die komischen Reiter gewundert/ge�rgert, die
offensichtlich ihre Tiere nicht unter Kontrolle haben... denn ich w�re
der Radfahrer gewesen... und wenn eine Reiterin dann auch noch anf�ngt
mich anzubr�llen h�tte ich wohl geschaut dass ich an dem Trupp so
schnell wie m�glich vorbei und dann davonkomme.
Ich sehe die Situation halt aus der anderen Perspektive. Ich hatte als
Mountainbiker noch keine gr�beren Konfrontationen mit anderen
Verkehrsteilnehmern, aber wenn mir Reiter begegnen, habe ich durchaus
manchmal ein etwas mulmiges Gef�hl, wenn ich sehe, dass die Tiere durch
meine blose Anwesenheit (oder eben durch das Knirschger�usch des
Schotters unter den Reifen oder dem Ger�usch des Schaltwerks oder was
auch immer) etwas nerv�s werden. Da ich keine Lust habe mich mit einem
Reiter herumzustreiten oder einem erste Hilfe zu leisten versuche ich
solche Begegnungen halt so vorsichtig wie m�glich zu gestalten... aber
ich habe keinen Bock mein Rad zu nehmen und ins Unterholz zu springen,
sobald irgendwo ein Reiter auftaucht, auch wenn ich das Gef�hl habe,
einigen w�re das am liebsten. Und Pferde�pfel mitten auf dem Weg mag ich
auch nicht.
So f�hlt sich halt jeder durch andere eingeschr�nkt. Wanderer m�gen
keine Mountainbiker, Mountainbiker keine Reiter, Reiter keine
Mountainbiker, J�ger m�gen alle drei nicht und Wanderer m�gen keine J�ger.
Es w�re allen mehr geholfen, wenn sich jeder ein paar Gedanken dar�ber
machen w�rde, wie er die Freiheiten des anderen so wenig wie m�glich
einschr�nkt anstatt zu versuchen den anderen zu vertreiben.

Aber es hilft nix �ber eine ideale Welt zu reden, wir leben in der
Realit�t... also machen wir uns auf in den Wald um dort f�r eine
gerechte Sache zu k�mpfen... wir wollen uns ja schlie�lich erholen ;-)

Gru�,
Markus

Johann Mayerwieser

unread,
Sep 29, 2009, 10:52:05 AM9/29/09
to
Katharina Scholz <scholz.k...@chello.at> wrote:


>Ich hab schon Leute erlebt, denen haben wir mindestens 10mal
>zugebr�llt, da� sie mit ihrem Fahrrad bitte Abstand halten sollen. Und
>die sind trotzdem nicht nur dicht ran, sondern haben uns noch
>�berholt, obwohl wir ca. 10m vom Stall entfernt waren. Da� da 4 Pferde
>steigend und h�pfend in der Wiese daneben waren, hat sie nicht
>bek�mmert. Wenn da jemand runterfallt, soll ich dem nachrennen um
>seine Daten, weil er einen Unfall verursacht hat?

Hat er einen Unfall verursacht? Das ist ja so �hnlich als wenn dich
ein Radfahrer �berholt ohne reinzuschneiden und du deswegen dein Auto
in den Stra�engraben haust.

Heinz Blüml

unread,
Sep 29, 2009, 1:19:15 PM9/29/09
to
On Tue, 29 Sep 2009 10:04:23 +0200, Katharina Scholz
<scholz.k...@chello.at> wrote:

>Heinz Blüml schrieb:


>>
>> Ich vermute, dass der Pferdemist das Wild nachhaltig irritiert.
>
>Warum sollte der Mist eines Pflanzenfressers einen anderen
>Pflanzenfresser irritieren?
>

Kann sein, dass meine Vermutung auch nicht stimmt.

>> Dass Pferde Wege notroische ruinieren, ist dir aber schon bekannt?
>

>Nettes Gschichtl! Ich reite seit sicher über 20 Jahren und war schon
>in Ställen, wo durchaus viel ausgeritten wurde und hab noch NIE einen

>durch Pferdehufe "ruinierten" Weg gesehen.

Naja, du bist vielleicht extrem kurzsichtig.
In den von den Hufen, speziell im bindigen oder feinkörnigen Boden
hinterlassenen Hufeindrücken sammelt sich Regenwasser, das nicht
abfliesst. Bei Asfalt, Beton oder Schotter natürlich nicht.
Und durch das stehenbleibende Wasser wird jeder Weg nachhaltig
aufgeweicht und der Zerstörung nähergebracht.
Schau einmal im Prater, wie die Pferdewege ausschauen.
Bei Untergrund, wo das keine Rolle spielt, wo also viel geritten
werden "darf", weil der Weg nicht ruiniert wird ist das zweifellos so,
wie du es beschreibst.

>Was ich verstehen kann,
>sind Bauern, die auszucken, wenn man durch ihre Felder reitet.

Das kann ich wiederum nicht nachvollziehen.
Mangelnde Phantasie meinerseits?
Ich hoffe wir reden beide von abgeernteten Feldern?


>> Das Hauptproblem ist wohl, dass jeder von anderen zu wenig weiss.

>> Ein Reiter, der am MTB am Stall vorbeifährt, wird sich sicher

>> rücksichtsvoller verhalten, ebenso wie ein MTBler, der auch reitet.


>> Ich komm mit allen Menschen gut aus;)
>
>Ich hab schon Leute erlebt, denen haben wir mindestens 10mal

>zugebrüllt, daß sie mit ihrem Fahrrad bitte Abstand halten sollen. Und

>die sind trotzdem nicht nur dicht ran, sondern haben uns noch

>überholt, obwohl wir ca. 10m vom Stall entfernt waren.

Behirnen tut man selten im Ernstfall.
Es wäre Kenntnis vorher notwendig.

>Daß da 4 Pferde
>steigend und hüpfend in der Wiese daneben waren, hat sie nicht
>bekümmert. Wenn da jemand runterfallt, soll ich dem nachrennen um

>seine Daten, weil er einen Unfall verursacht hat?
>

Meine Enkelin (14) hat vorige Woche die Reiternadel erworben, ich
werde sie demnächst dazu befragen.



>Abgesehen von so "netten" Bauern, die es immer wieder lustig finden,
>Pferde zu schrecken, was bis zum "Feindkontakt" gehen kann. Sicher
>auch lustig, wenn du auf einem Pferd sitzt, das vom Traktor touchiert

>wird. Da wird das straßentauglichste Pferd unrund...
>
Na, das finde ich extrem fies.
Aber, nicht zu deiner Beruhigiung, nur um der wahrheit die Ehre zu
geben, auf einem Pass in Südtirol wurde eine Frau unserer Gruppe von
einem LKW/Fahrer zweimal bei der Auffahrt absichtlich und höhnisch
harsch geschnitten.
Bauer sucht Watschen sollte man vielleicht öffentlich fördern;)

>Wenig Wissen ist eins, aber manche sind auch schon richtige Ar...löcher!
>

Ja.

>Kathi (die keinen Fahrradfahrer oder Fußgänger absichtlich umreiten
>würde und eigentlich auch keinen Reiter kennt, der das machen würde,

>aber so einige Bauern wie oben)

Ich vermute, dass speziell Reiten bei den heutigen Umständen extrem
sozialisierend wirkt.

h

Heinz Blüml

unread,
Sep 29, 2009, 1:21:02 PM9/29/09
to
On Tue, 29 Sep 2009 08:59:49 +0200, FritzS <fri...@gmx.net> wrote:

>Alles schön und gut mit den Mountain Bikern ..... aber wie soll man
>sich generell verhalten wenn man so wie ich als "Sonntagsradler" schön
>gemütlich auf Forstwegen in der Au unterwegs ist und irrtümlich "in


>das Hoheitsgebiet" eingedrungen ist und der Forstverwalter mit einer
>Anzeige droht und die daten will? Einfach davonfahren? Oder ihn
>diskutieren? Oder?

In Österreich ein bisserl Verständnis zeigen und Reue andeuten.
In D scheint das anders zu laufen.

h

christian mock

unread,
Sep 29, 2009, 3:05:52 PM9/29/09
to
Katharina Scholz <scholz.k...@chello.at> wrote:

> Was w�rdest du in folgender Situation machen:
> Ein Radfahrer kommt von hinten, die Pferde (zwei junge dabei) werden
> nerv�s, fangen an rumzuspinnen.

du reitest also mit einer gruppe von tieren durch die �ffentlichkeit,
die nicht f�r die �ffentlichkeit geeignet sind, weil sie auf minimale
reize nerv�s reagieren und weil du sie nicht im griff hast; diese
tiere wiegen jedes mehrere hundert kilo, und du selbst hast in diesem
thread darauf hingewiesen, da� sie beim ausschlagen einem menschen
t�dliche verletzungen zuf�gen k�nnen.

was ich in der situation machen w�rde? dich anzeigen.

ich mein, ersetz einmal "pferd" gegen "agressiver, nicht erzogener,
gro�er hund" in der geschichte, und denk dann nochmal dr�ber nach.

cm.

--
** christian mock in vienna, austria -- http://www.tahina.priv.at/
** http://www.vibe.at/ ** http://quintessenz.org/ ** s...@foo.woas.net
God has yet to tell me to believe the Bible. -- dpm

christian mock

unread,
Sep 29, 2009, 3:08:02 PM9/29/09
to
Maria Lacina <maria....@wu-wien.ac.at> wrote:

>> Dass Pferde Wege notroische ruinieren, ist dir aber schon bekannt?
>>
> Das allerdings ist eine "urban legend".

schaust dir einmal die pflasterung in wien im 1. bezirk an, zb am
michaelerplatz, wo viele fiaker fahren?

cm.

--
** christian mock in vienna, austria -- http://www.tahina.priv.at/

Wahrscheinlich ist die Klage billiger als eine Inseratenkampagne: "Wir
haben das Internet nicht verstanden."
-- Martin Hlustik ueber Ferrero in Sachen kinder.at

Katharina Scholz

unread,
Sep 29, 2009, 3:27:32 PM9/29/09
to
christian mock schrieb:

> Maria Lacina <maria....@wu-wien.ac.at> wrote:
>
>>> Dass Pferde Wege notroische ruinieren, ist dir aber schon bekannt?
>>>
>> Das allerdings ist eine "urban legend".
>
> schaust dir einmal die pflasterung in wien im 1. bezirk an, zb am
> michaelerplatz, wo viele fiaker fahren?

[ ] Du kennst den Unterschied zwischen einem gepflasterten Weg, so die
Pferde Stollen und Griffe in den Eisen brauchen, damit es sie nicht
auflegt und einem Waldweg, wo man auch mit unbeschlagenen Pferden
reiten kann.

Kathi (die zum Michaelaplatz nicht unbedingt "Weg" sagen w�rde)

FritzS

unread,
Sep 30, 2009, 12:56:22 AM9/30/09
to
Helmut Wabnig schrieb:

> Auch der Grazer Christian Wadsack, Pr�sident des Alpenvereines, nahm
> die Entscheidung "mit Entsetzen" auf. "Hunderte ehrenamtliche
> Mitarbeiter halten Tausende Kilometer Wege und Steige in Schuss. Doch
> ohne Gutachter, versteht sich. Wenn man das Urteil zu Ende denkt, ist
> es mit dem Wandertourismus vorbei", meint Wadsack und fordert: In der
> Natur m�sse jeder f�r sich die Verantwortung �bernehmen.
>
> Viele Amtskollegen des B�rgermeisters aus Unterach reagieren emp�rt.
> Im Korsett des Rechtsstaates und angesichts der drohenden pers�nlichen
> Haftung fragt sich jeder: Wie attraktiv ist das Amt des B�rgermeisters
> noch? Das Problem, dass immer weniger die Verantwortung als
> Gemeindechef �bernehmen wollen, w�chst seit Jahren an, best�tigt
> Ozimic. In der Steiermark wei� er ein halbes Dutzend F�lle, in denen
> B�rgermeister bleiben, weil niemand nachfolgt. Schon ein Schlagloch
> auf einer Gemeindestra�e und ein Verkehrsunfall k�nnen ausreichen,
> dass ein B�rgermeister daf�r gerade stehen muss. "Nicht jede Gemeinde
> kann es sich leisten, jede kleine Gefahrenstelle zu beseitigen", sagt
> Osimic. "F�r dieses Risiko ist vielen die Bezahlung in kleinen
> Gemeinden zu niedrig."
> HANNES GAISCH

Jetzt versteh ich auch warum die Gemeinde pardu die Kirschb�ume (an der
B3) durch Schnitt verunstalten will, die LKW Besitzer verlangen von der
Gemeinde neue Lackierung ihrer LKW's da sie angeblich zerkratzt werden,
ein totaler Schwachsinn, warum f�hrt er viel zu schnell und zu nah am
Bordstein - die d�nne Zweige k�nnen ja normalerweise nichts ausmachen.

Leider schwenkt das Pendel (analog zu USA) weg von der
Eigenverantwortung - mu� ich den nun bald die Fensterb�nke k�rzen, das
Regenrohr entfernen, die Stufe zu meinen Eingang (in einer Nische)
aufwendig sichern??? Mein Haus grenzt direkt an den Gehsteig.

Die Gerichte sollten endlich ein vern�nftiges Mittelma� zw.
Eigenverantwortung und Fremdverschulden finden! Wenn jemand Erwachsener
mit MP3 St�pseln im Ohr + �Hans Guck in die Luft� oder �geistig abwesend
Handy telefonierend� gegen ein Auto rennt - so kann man ihn ein
geh�riges Ma� an Selbstverschulden anma�en, oder was meint Ihr dazu?


--
VLG
Fritz Stockhammer

Johann Mayerwieser

unread,
Sep 30, 2009, 1:13:02 AM9/30/09
to
FritzS <fri...@gmx.net> wrote:


>Jetzt versteh ich auch warum die Gemeinde pardu die Kirschb�ume (an der

>B3) durch Schnitt verunstalten will, die LKW Besitzer verlangen von der
>Gemeinde neue Lackierung ihrer LKW's da sie angeblich zerkratzt werden,

Wirklich oder Ironie deinerseits?

>ein totaler Schwachsinn, warum f�hrt er viel zu schnell und zu nah am
>Bordstein - die d�nne Zweige k�nnen ja normalerweise nichts ausmachen.

Fahrzeuge d�rfen bis zu 4 m hoch sein. Der Luftraum �ber Fahrbahnen
sind daher entsprechend von Hindernissen frei zu halten oder das
entsprechende Verkehrszeichen aufzustellen. Ich denke, dass an einer
(ehemaligen) Bundesstra�e B�ume nicht "erlaubter Gegenstand" im
Lichtraum sind - im Gegensatz zu z.B. Eisenbahnbr�cken.

Au�erdem kann ich mir vorstellen, dass ein Grund daf�r ist, dass vom
LKW abgebrochene �ste Fu�g�nger treffen k�nnten und da ist der Schaden
etwas h�her als ein bischen Lack.

Maria Lacina

unread,
Sep 30, 2009, 3:06:08 AM9/30/09
to
christian mock schrieb:

> Maria Lacina <maria....@wu-wien.ac.at> wrote:
>
>
>>>Dass Pferde Wege notroische ruinieren, ist dir aber schon bekannt?
>>>
>>
>>Das allerdings ist eine "urban legend".
>
>
> schaust dir einmal die pflasterung in wien im 1. bezirk an, zb am
> michaelerplatz, wo viele fiaker fahren?
>
Fuer _Waldwege_ sind die Pferdehufe vollkommen unschaedlich. Aussage
eines befreundeten Waldbesitzers, der im Einzugsgebietes seines Grundes
2 Reitschulen hat.
-maria-

Heinz Blüml

unread,
Sep 30, 2009, 3:46:46 AM9/30/09
to

Das mag in seinem spezellen Fall durchaus stimmen.
Für den Wald selber sind Pferdespuren überhaupt unschädlich.
Nur für Fußgänger sind Pferdewege bei Nässe meist unerträglich.

h

FritzS

unread,
Sep 30, 2009, 4:58:25 AM9/30/09
to
On Wed, 30 Sep 2009 07:13:02 +0200, Johann Mayerwieser
<johann.ma...@gmail.com> wrote:

>Fahrzeuge d�rfen bis zu 4 m hoch sein. Der Luftraum �ber Fahrbahnen
>sind daher entsprechend von Hindernissen frei zu halten oder das
>entsprechende Verkehrszeichen aufzustellen. Ich denke, dass an einer
>(ehemaligen) Bundesstra�e B�ume nicht "erlaubter Gegenstand" im
>Lichtraum sind - im Gegensatz zu z.B. Eisenbahnbr�cken.
>
>Au�erdem kann ich mir vorstellen, dass ein Grund daf�r ist, dass vom
>LKW abgebrochene �ste Fu�g�nger treffen k�nnten und da ist der Schaden
>etwas h�her als ein bischen Lack.

In diesem Fall handelt es sich lediglich max. um d�nne Zweigspitzen,
keinesfalls um �ste, die B�ume stehen etwas von der Stra�e weg.

was aber OT so ein Waldweg hergibt :-))
--
Fritz

Bernd Petrovitsch

unread,
Sep 30, 2009, 5:55:45 AM9/30/09
to
Heinz Blüml wrote:
> On Wed, 30 Sep 2009 09:06:08 +0200, Maria Lacina
> <maria....@wu-wien.ac.at> wrote:
[...]

>>Fuer _Waldwege_ sind die Pferdehufe vollkommen unschaedlich. Aussage
>>eines befreundeten Waldbesitzers, der im Einzugsgebietes seines Grundes
>>2 Reitschulen hat.
>
> Das mag in seinem spezellen Fall durchaus stimmen.
> Für den Wald selber sind Pferdespuren überhaupt unschädlich.
> Nur für Fußgänger sind Pferdewege bei Nässe meist unerträglich.
Geh mal nach einem Regen z.B. durch den Wienerwald am Gallizinberg(sp?) bzw.
Jubiläumswarte. Dort trifft das auch zu und ich hab dort noch nie Pferde
gesehen.
Kurz: Waldwege (nicht geschottert, asphaltiert, o.ä.) sind mbMn bei Nässe
gleich unerträglich - mit oder ohne Pferdespuren.

Sorry für off-topic (außer man sieht die wiedererkannte Argumentationslinie
aus der Software-Patent-Debatte für on-topic),
Bernd
--
>Glaub mir, in der Datenverarbeitung ist es unumstritten, daß man am
>wenigsten Ärger hat wenn man 4 Elementen die Nummern 0 bis 3 zuordnet.
Die Frage ist allerdings, ob man sich den Vorteilen der DV unterwirft, oder
ein eigenes Ordnungssystem aufstellt. --- P. Renner und H. Blüml in a.g.r

FritzS

unread,
Sep 30, 2009, 6:21:56 AM9/30/09
to
On Wed, 30 Sep 2009 11:55:45 +0200, Bernd Petrovitsch <be...@bofh.at>
wrote:

>Geh mal nach einem Regen z.B. durch den Wienerwald am Gallizinberg(sp?) bzw.

>Jubil�umswarte. Dort trifft das auch zu und ich hab dort noch nie Pferde
>gesehen.
>Kurz: Waldwege (nicht geschottert, asphaltiert, o.�.) sind mbMn bei N�sse
>gleich unertr�glich - mit oder ohne Pferdespuren.

OT ... :-)
IMHO macht ein Traktor oder Jeep bei aufgeweichten Boden tiefere
Spuren als es ein Pferd jemals k�nnte!

doppelt OT :-)
Ich bin kein Reiter ..... bin mal mit meinen Malamute (Schlittenhund)
aus R�cksicht auf die Pferde und Reiter weit in ein tiefgr�ndiges Feld
gegangen - mein Yukon hatte alles was sich bewegte oder gar davon lief
"zum Fressen gern" - liegt in der Natur von nordischen Hunderassen.

Andrerseits hat er ein Pferd in einer Koppel tats�chlich lieb - er
knabberte vorsichtig am Hals des Pferdes, dieses an seinen Haar im
Nacken - und ich "schwitze jedesmal Blut vor Angst" er k�nnte zubei�en
:-) ... er war IMMER an der Leine wenn ich au�er Haus mit ihm war!
Leider musste ich ihn einschl�fern lassen .....
--
Fritz

Heinz Blüml

unread,
Sep 30, 2009, 8:12:52 AM9/30/09
to
On Wed, 30 Sep 2009 11:55:45 +0200, Bernd Petrovitsch <be...@bofh.at>
wrote:

>Heinz Blüml wrote:

>> Für den Wald selber sind Pferdespuren überhaupt unschädlich.
>> Nur für Fußgänger sind Pferdewege bei Nässe meist unerträglich.

>Geh mal nach einem Regen z.B. durch den Wienerwald am Gallizinberg(sp?) bzw.
>Jubiläumswarte. Dort trifft das auch zu und ich hab dort noch nie Pferde
>gesehen.
>Kurz: Waldwege (nicht geschottert, asphaltiert, o.ä.) sind mbMn bei Nässe
>gleich unerträglich - mit oder ohne Pferdespuren.
>

Nocheinmal, es kommt auch auf die Geologie und die Bodenbeschaffenheit
an.
Im Wienerwald, der vorwiegend aus Mergel aufgebaut ist, ists besonders
schlimm bei Nässe.
In den Kalkalpen wiederum garnicht.

h

Peter Renner

unread,
Oct 2, 2009, 9:56:26 AM10/2/09
to
Katharina Scholz schrieb:

> Was w�rdest du in folgender Situation machen:
> Ein Radfahrer kommt von hinten, die Pferde (zwei junge dabei) werden
> nerv�s, fangen an rumzuspinnen.

Sorry, bei allem Verst�ndnis, aber bring den Viechern Manieren bei,
oder reit einen Kaltbl�ter.

Das ist ein genauso d�mliches Argument, wie, dass Kinder _schuld_
seien, wenn sie etwas tun/sagen das einen Hund schreckt/aufregt/etc.

Auf rec.motorcycles.dirt gab es eine Reiterin, die geschildert
hat, dass ordentlich erzogene Pferde gar kein Problem mit
vorbeiknatternden Off-roadmotorr�dern haben. Sie selbst sieht
die Koexistenz problemlos m�glich, wenn denn die Reiter sich ein
bisserl um ihr Spielzeug k�mmern w�rden.

Einen sensiblen Hund oder ein spinnertes Pferd in der �ffentlichkeit
zu bewegen ist wie jemandem zu erlauben, mit scharfen Macheten
unter Menschen zu jonglieren. Er wirds schon gut k�nnen, es ist ihm
auch noch nie eine ausgekommen, wird schon gutgehen; aber es bleibt
eine Zumutung f�r die sich f�rchtenden Anderen, und wenn mal doch was
schiefgeht sehe ich keinerlei Grund warum jemand anderer als der
Halter/F�hrer Schuld sein sollte.

Friedlich Koexistenz zu fordern, und damit zu meinen die Anderen
m�gen "durch den Reifen hupfen", weil man halt ein spinnertes Pferd
oder einen spinnerten Hund hat, klingt ein bisserl �hh.. unausgegoren.

P.

Peter Renner

unread,
Oct 2, 2009, 10:00:37 AM10/2/09
to
Maria Lacina schrieb:

> Fuer _Waldwege_ sind die Pferdehufe vollkommen unschaedlich. Aussage
> eines befreundeten Waldbesitzers, der im Einzugsgebietes seines Grundes
> 2 Reitschulen hat.

Ahh, das ist aber endlich eine gute Nachricht. D.h. meine Stoppelreifen
auf der Enduro sind in Wahrheit auch kein Problem, weil sie noch viel
weniger tief greifen als Hufe.

P.

krnkumper

unread,
Oct 2, 2009, 11:48:19 AM10/2/09
to

"Peter Renner" <bitt...@htomail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:eb3d6$4ac6077e$506cc656$21...@news.chello.at...

> Ahh, das ist aber endlich eine gute Nachricht. D.h. meine Stoppelreifen
> auf der Enduro sind in Wahrheit auch kein Problem, weil sie noch viel
> weniger tief greifen als Hufe.
>
> P.

Ja schon m�glich, aber leider machen diese Kraxn im Wald, falls Du im Wald
f�hrsteinen saum��igen unertr�glichen Wirbel und Gestank.
Bei mir im Wald wird jeder der mit so einen Glumpert herumnudelt sofort
angezeigt.Seitdem ist in meinem Waldst�ck wieder Ruhe.

krkumper

Katharina Scholz

unread,
Oct 2, 2009, 1:27:08 PM10/2/09
to
Peter Renner schrieb:
> Katharina Scholz schrieb:

>>
> Das ist ein genauso d�mliches Argument, wie, dass Kinder _schuld_
> seien, wenn sie etwas tun/sagen das einen Hund schreckt/aufregt/etc.

Nur, wenn man ihnen schon 10mal gesagt hat, da� sie den Hund nicht am
Schwanz/den Ohren/Fell ziehen sollen.
Ich mach ja nicht den Radfahrer daf�r verantwortlich, da� sich unsere
Pferde geschreckt haben, sondern nur daf�r, da� er bei einer netten
Bitte seine Ohren auf Durchzug gestellt hat. DAS hat mich aufgeregt.

> Auf rec.motorcycles.dirt gab es eine Reiterin, die geschildert
> hat, dass ordentlich erzogene Pferde gar kein Problem mit
> vorbeiknatternden Off-roadmotorr�dern haben. Sie selbst sieht
> die Koexistenz problemlos m�glich, wenn denn die Reiter sich ein
> bisserl um ihr Spielzeug k�mmern w�rden.

Das stimmt auch, aber Pferde sind Fluchttiere und das ist alles mit
einer gewissen Lernphase verbunden. Eben, da� ein Ger�usch NICHT
gef�hrlich ist. Aber wenn ihnen ein Ger�usch unheimlich ist und das
auch noch n�her kommt, dann k�nnens eben am Anfang auch nerv�s werden.

Bei uns im Stall wird grad ein Stalltrakt renoviert und da wurde der
Betonboden rausgemeisselt mit Pre�lufthammern und dann die Brocken auf
einen gro�en Haufen im Innenhof geworfen. Von dort hats ein LKW mit
Kranschaufel abgeholt. Kraaaaaaaaaaaaaaaatz(aufheben)-
RUMMS!(reinfallen lassen) Kraaaaaaaaaaaaaaaaaatz - RUMMS -
Kraaaaaaaaaaaaaaaaaaatz - RUMMS!
Mein Pferd hat nicht mal darauf geachtet, als wir in 20m Entfernung
daran vorbei sind, obwohls noch dazu eine ziemliche Ver�nderung in
einer gewohnten Umgebung war, etwas worauf sie noch heikler reagieren.
Aber wir haben seit Wochen (es wird gleichzeitig ein Offenstall
umgebaut) immer wieder LKWs, Bagger und so Zeugs im Stall, die
Traktoren vom SB sowieso und auch das Quad von ihm kennt er seit
Jahren. Ich glaub, den kann nicht mehr so leicht was ersch�ttern.

Im Gegenzug hatte ich auch mal einen, der SEHR gel�ndefest war, aber
jahrelang Angst vor Scheinwerfern hatte. Obwohl wir bewu�t zigmal an
seiner Koppel mit Licht im Dunklen vorbeigefahren sind, etc...

> Einen sensiblen Hund oder ein spinnertes Pferd in der �ffentlichkeit
> zu bewegen ist wie jemandem zu erlauben, mit scharfen Macheten
> unter Menschen zu jonglieren.

Ein Tier ist ein Tier und du kannst NIE 100% sagen, wie es reagiert!
Aber ein Pferd und ein Hund sind schon sehr unterschiedlich, weil ein
Pferd zu 99% (au�er es kann nicht mehr anders) nicht auf
Konfrontationskurs gehen wird, sondern immer fl�chten. So gesehen war
keine Gefahr f�r den Radler gegeben, sondern "nur" f�r uns.

> Er wirds schon gut k�nnen, es ist ihm
> auch noch nie eine ausgekommen, wird schon gutgehen; aber es bleibt
> eine Zumutung f�r die sich f�rchtenden Anderen, und wenn mal doch was
> schiefgeht sehe ich keinerlei Grund warum jemand anderer als der
> Halter/F�hrer Schuld sein sollte.

Wie gesagt, ich hab ihm nicht die SCHULD daran gegeben, da� die Pferde
nerv�s waren, ich habs nur die R�cksichtslosigkeit, wie er darauf und
auf unsere Bitten reagiert hat, zur Last gelegt.

> Friedlich Koexistenz zu fordern, und damit zu meinen die Anderen
> m�gen "durch den Reifen hupfen", weil man halt ein spinnertes Pferd
> oder einen spinnerten Hund hat, klingt ein bisserl �hh.. unausgegoren.

Seltsamerweise hab ich schon dutzende
Radfahrer/Mopedfahrer/Autofahrer/Spazierg�nger erlebt, die ganz anders
und sehr lieb auf Pferde reagieren. Vor allem, wenn du sie um was
bittest. Letztendlich kann ich ein Pferd nicht an
Radfahrer/Autos/wasauchimmer gew�hnen, wenn ich ihm die nie zeigen
kann. Das geht immer nur in kleinen Schritten und mit erfahrenen
Pferden an der Seite. Und ich erwarte auch nicht, da� ich auf die
Autobahn reiten kann und alle halten wegen mir an. Aber wenn ich auf
dem ZufahrtsFELDWEG zu einem Stall unbedingt radfahren mu� (wie
gesagt, eigentlich war dort ja Fahrverbot, was aber keinen gek�mmert
hat), dann sollte ich eventuell eben auch ein bissl R�cksicht nehmen
k�nnen. Wir waren damals auf KEINER normalen Stra�e unterwegs.

Kathi (die auch R�cksicht nimmt, wenn vor ihr am Gehsteig ein kleines
Kind torkelt, auch wenn man sagen k�nnte, da� es ja im Wagerl bleiben
kann, solange es noch nicht wirklich laufen kann, oder?)

christian mock

unread,
Oct 2, 2009, 1:58:15 PM10/2/09
to
Katharina Scholz <scholz.k...@chello.at> wrote:

[endloses gelaber]

> Kathi (die auch R�cksicht nimmt, wenn vor ihr am Gehsteig ein kleines
> Kind torkelt, auch wenn man sagen k�nnte, da� es ja im Wagerl bleiben
> kann, solange es noch nicht wirklich laufen kann, oder?)

NEIN. weil ein kind ist ein mensch und hat daher das recht, am
gehsteig zu torkeln.

dein leberkas hingegen ist offenbar eine gef�hrliche waffe und hat
daher, solang du ihn nicht im griff hast, in �ffentlich zug�nglichen
gebieten *nix* verloren. legst dir halt kaninchen zu, sind auch
fluchttiere, auch lieb, gef�hrden aber niemanden.

cm.

--
** christian mock in vienna, austria -- http://www.tahina.priv.at/

Besides, vi uses Nethack-style keybindings, and emacs doesn't.
-- Adam Thornton

Thorsten Oesterlein

unread,
Oct 3, 2009, 4:00:43 AM10/3/09
to
Am Mon, 28 Sep 2009 12:55:55 +0200 schrieb Helmut Wabnig:


> Hier ein Bericht von heute:
> http://www.kleinezeitung.at/steiermark/2146768/buergermeister-haftet-fuer-unfall.story

Wo ist das Problem? Wenn ich eine �ffentliche Br�cke an einem �ffentlichen
Weg benutze, erwarte ich mir, da� die Br�cke h�lt. Und wenn sie das - wie
im geschilderten Fall - nicht tut, dann wende ich mich an den Betreiber der
Br�cke. V�llig normal.

Oder meinst ist jetzt der Bub den's in der T�rkei vom Balkon gew�rfelt hat,
weil das Gel�nder nur sehr mangelhaft befestigt war, nun auch selbst schuld
daran?

Wenn man eine Sache benutzt, dann kann man wohl erwarten, da� die Sache
entsprechend dem ihr zugedachten Zweck funktioniert.


Gr��e,
Thorsten

Maria Lacina

unread,
Oct 5, 2009, 2:23:45 AM10/5/09
to
christian mock schrieb:

>
> dein leberkas hingegen ist offenbar eine gef�hrliche waffe und hat
> daher, solang du ihn nicht im griff hast, in �ffentlich zug�nglichen
> gebieten *nix* verloren. legst dir halt kaninchen zu, sind auch
> fluchttiere, auch lieb, gef�hrden aber niemanden.
>

Uiiii, da kommt der Prolo durch :-))).... ich hab noch nie erlebt
(obwohl ich schon alt bin), dass einer, der ein (noch lebendes) Pferd
"leberkas" genannt hat, kein Prolo war. Sorry, ist halt so.
By the way: Kaninchen sind keine Fluchttiere, sondern Nagetie, gehoerig
zur Familie der Hasen (Leporidae). Nachzulesen unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Kaninchen oder einem Zoologiebuch Deiner Wahl.
-maria-

Maria Lacina

unread,
Oct 5, 2009, 2:44:33 AM10/5/09
to
Peter Renner schrieb:
Exakt, was den Waldboden betrifft. Dass der Boden zerstoert wir, wird
haeufig als Grund genannt, wenn man jemanden nicht im Wald haben
moechte, aber der Boden haelt mehr aus, als man denkt. Schaeden werden
eigentlich nur von den wirklich schweren Traktoren bei der Waldarbeit
verursacht.
-maria-

Stefan Froehlich

unread,
Oct 5, 2009, 3:00:45 AM10/5/09
to
On Mon, 05 Oct 2009 08:23:45 Maria Lacina wrote:
> > kaninchen [...] sind auch fluchttiere

> By the way: Kaninchen sind keine Fluchttiere, sondern Nagetie,
> gehoerig zur Familie der Hasen (Leporidae).

Das eine schliesst das andere aber keineswegs aus. Pferde sind ja
auch Unpaarhufer, oder? Google einmal nach "Kaninchen Fluchttiere".

Servus,
Stefan

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Stefan - die exklusivste Steigerungsform von graus!
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Herbert Wotzel

unread,
Oct 5, 2009, 4:24:43 AM10/5/09
to
Maria Lacina schrieb:

Knapp daneben ist auch daneben. Fluchttiere ist kein systematischer
Begriff, daher w�re Fluchttier und Nagetier noch kein Widerspruch. Und
�ber die Nagetiereigenschaft der Familie der Hasen streiten die
Gelehrten, aber der derzeitige Stand lautet: keine Nagetiere.

Maria Lacina

unread,
Oct 5, 2009, 4:32:41 AM10/5/09
to
Herbert Wotzel schrieb:

OK, da magst du recht haben.
Was aber das Pferd betrifft: Saeugetier, Unpaarhufer, Fluchttier - aber
_definitiv_ KEIN "leberkas".

Wolfgang Decker

unread,
Oct 5, 2009, 4:35:23 AM10/5/09
to
Maria Lacina <maria....@wu-wien.ac.at> schrub:

>OK, da magst du recht haben.
>Was aber das Pferd betrifft: Saeugetier, Unpaarhufer, Fluchttier - aber
>_definitiv_ KEIN "leberkas".

Genau.
Ist n�mlich viel zu schade.
Als Filetsteak am Grill schmeckt's viel besser.

d&r und ja, ich sch�me mich wegen OT... ;-)

lg
Wolfgang
--
�Du kennst mich doch, ich hab' nichts gegen Fremde.
Einige meiner besten Freunde sind Fremde.
Aber diese Fremden da sind nicht von hier!� (Methusalix)
Neu: http://www.traumrouten.com/namibia

Maria Lacina

unread,
Oct 5, 2009, 4:53:14 AM10/5/09
to
Wolfgang Decker schrieb:

> Maria Lacina <maria....@wu-wien.ac.at> schrub:
>
>
>>OK, da magst du recht haben.
>>Was aber das Pferd betrifft: Saeugetier, Unpaarhufer, Fluchttier - aber
>>_definitiv_ KEIN "leberkas".
>
>
> Genau.
> Ist n�mlich viel zu schade.
> Als Filetsteak am Grill schmeckt's viel besser.
>
> d&r und ja, ich sch�me mich wegen OT... ;-)
>
Aber nur Fohlenfleisch, alles ander ist zu zaeh. Haben in Island selber
am Hof geschlachtet, bei einer Herde von 300 Pferden ist es einfach
nicht wirtschaftlich, Fleisch dazuzukaufen, .... aber jetzt wird's aber
wirklich OT.
-maria-

Katharina Scholz

unread,
Oct 5, 2009, 4:56:23 AM10/5/09
to
Maria Lacina schrieb:

Also wenn mein Pferd l�stig ist, droh ich ihm immer an, ihm die
Fleischpreise in die Box zu h�ngen. Beeindruckt ihn aber auch nicht,
scheint mal seinen Pferdepass mit dem Eintrag "nicht zur Schlachtung
bestimmt" gesehen zu haben... :-)

Aber bez�glich "Leberk�s": ich denk mir dann immer: das wird der
teuerste Leberk�s deines Lebens....

Kathi (die bei sowas gar nicht mehr hinh�rt!)

Georg Gruber

unread,
Oct 5, 2009, 4:59:19 AM10/5/09
to
Maria Lacina tat kund:

> Was aber das Pferd betrifft: Saeugetier, Unpaarhufer, Fluchttier - aber
> _definitiv_ KEIN "leberkas".

richtig f�r *reit*pferde, falsch f�r *schlacht*pferde.

--
lg georg

"Ich weiss, dass das die Rechts-Gruppe ist, bitte entschuldigt meine
Ratschlaege eher praktischer Natur." - Otto A. in agr 7.8.09

Thomas Koller

unread,
Oct 5, 2009, 5:00:33 AM10/5/09
to
Maria Lacina <maria....@wu-wien.ac.at> wrote:
>>> Uiiii, da kommt der Prolo durch :-))).... ich hab noch nie erlebt
>>> (obwohl ich schon alt bin), dass einer, der ein (noch lebendes) Pferd
>>> "leberkas" genannt hat, kein Prolo war. Sorry, ist halt so.
>>> By the way: Kaninchen sind keine Fluchttiere, sondern Nagetie,
>>> gehoerig zur Familie der Hasen (Leporidae). Nachzulesen unter
>>> http://de.wikipedia.org/wiki/Kaninchen oder einem Zoologiebuch Deiner
>>> Wahl.
>>
>> Knapp daneben ist auch daneben. Fluchttiere ist kein systematischer
>> Begriff, daher w�re Fluchttier und Nagetier noch kein Widerspruch. Und
>> �ber die Nagetiereigenschaft der Familie der Hasen streiten die
>> Gelehrten, aber der derzeitige Stand lautet: keine Nagetiere.
>
> OK, da magst du recht haben.
> Was aber das Pferd betrifft: Saeugetier, Unpaarhufer, Fluchttier

Is auch irgendwie ung�nstig aufgeschrieben.
S�ugetier und Unpaarhufer sind stufenweise Verfeinerung der Systematik
(erraten die n�chste Stufe w�re Einhufer) w�hrend Fluchttier eher
eine beschreibende Funktion hat, so wie z.b. Herdentier.

> - aber _definitiv_ KEIN "leberkas".

Wie die Dialektform schon andeutet ist "leberkas" eher ein
umgangssprachlicher Ausdruck, und daher das _definitiv_ auch
nicht richtig. In manchen Kreisen bezeichnet man Pferde halt so, auch
wenn das vielleicht nicht �berall verstanden wird.

Vergleichbar vielleicht mit "Hopfentee". Ein Tee ist _definitiv_
kein Bier, aber in dem einen oder anderen Gasthaus kanns dir passieren
dass du ein Bier serviert bekommst. ;-)

Tom

Peter Renner

unread,
Oct 5, 2009, 5:05:58 AM10/5/09
to
krnkumper schrieb:

> Ja schon m�glich, aber leider machen diese Kraxn im Wald, falls Du im Wald
> f�hrsteinen saum��igen unertr�glichen Wirbel und Gestank.
> Bei mir im Wald wird jeder der mit so einen Glumpert herumnudelt sofort
> angezeigt.Seitdem ist in meinem Waldst�ck wieder Ruhe.

Genau darum freu ich mich schon tierisch auf die an allen Ecken und
Enden aufbl�henden Elektro-Enduros. Kein Krach, kein Gestank und
dem Boden isses ja wurscht. Die, die dann immer noch dagegen sind
m�ssen dann wohl die intoleranten Egoisten sein, die glauben der
Wald geh�re Ihresgleichen allein. :-)

p.

Katharina Scholz

unread,
Oct 5, 2009, 5:14:57 AM10/5/09
to
Georg Gruber schrieb:

> Maria Lacina tat kund:
>
>> Was aber das Pferd betrifft: Saeugetier, Unpaarhufer, Fluchttier - aber
>> _definitiv_ KEIN "leberkas".
>
> richtig f�r *reit*pferde, falsch f�r *schlacht*pferde.
>

Auch Reitpferde k�nnen Schlachtpferde sein, das ist nur eine
Entscheidung im Pferdepass. Einzig und allein Pferd, die NICHT zur
Schlachtung bestimmt sind, k�nnen nie wieder Schlachtpferde werden.
Ich kenn aber eigentlich niemand, der sein reitpferd schlachten h�tte
lassen. Zu 99,9% ist das auch nicht mehr m�glich, da sie alle diverse
Medis bekommen haben, die nicht f�r Schlachttiere zugelassen sind.

Kathi (die auch kein Schlachtpferd mehr hat, gekauft wurde ihrer noch so)

Katharina Scholz

unread,
Oct 5, 2009, 5:16:34 AM10/5/09
to
Thomas Koller schrieb:

> Vergleichbar vielleicht mit "Hopfentee". Ein Tee ist _definitiv_
> kein Bier, aber in dem einen oder anderen Gasthaus kanns dir passieren
> dass du ein Bier serviert bekommst. ;-)

Abgesehen davon, da� ich kein Bier trink, w�rde ich auch
"Hopfenbl�tenkaltschale" passender finden. :-)

Kathi (die es aber witzig finden w�rde, wenn der OP wirklich ein TEE
vorgesetzt werden w�rde)

krnkumper

unread,
Oct 5, 2009, 5:30:56 AM10/5/09
to

"Peter Renner" <bitt...@htomail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:9f6f7$4ac9b6f4$506cc656$19...@news.chello.at...

Ist nun mal so.Mein Wald geh�rt nicht mir,liegt aber eine gewisse Lebenszeit
in meinem Verantwortlichkeit. Leider vergi�t Du nur,das mit dem unerlaubten
Befahren mit was auch immer dann eine Besitzst�rungsklage ins Haus steht.
Wie geschrieben,seit damals ist in meinem Wald Ruhe.(wegen der Tiere),
und das bleibt auch so.

krnkumper

Thomas Koller

unread,
Oct 5, 2009, 5:49:39 AM10/5/09
to
Maria Lacina <maria....@wu-wien.ac.at> wrote:
> Peter Renner schrieb:
>> Maria Lacina schrieb:
>>> Fuer _Waldwege_ sind die Pferdehufe vollkommen unschaedlich. Aussage
>>> eines befreundeten Waldbesitzers, der im Einzugsgebietes seines
>>> Grundes 2 Reitschulen hat.
>>
>> Ahh, das ist aber endlich eine gute Nachricht. D.h. meine Stoppelreifen
>> auf der Enduro sind in Wahrheit auch kein Problem, weil sie noch viel
>> weniger tief greifen als Hufe.

> Exakt, was den Waldboden betrifft. Dass der Boden zerstoert wir, wird

> haeufig als Grund genannt, wenn man jemanden nicht im Wald haben
> moechte, aber der Boden haelt mehr aus, als man denkt. Schaeden werden
> eigentlich nur von den wirklich schweren Traktoren bei der Waldarbeit
> verursacht.

Es ist halt auch eine Frage wie oft man den Boden belastet.
Einmal mit der Enduro ist kaum wo ein Problem, wenn man es regelm�ssig
an der gleichen Stelle macht (oder entsprechend viele) siehts aber
anders aus.

Da reichen dann auch schon die eigentlich ziemlich harmlosen
Wanderstiefel aus, dazu brauchts gar keine Fahrzeuge. Schau dir einfach
mal diverse Fl�chen an, die sich gut als Abk�rzung von Wegen eignen.

Bei Wanderern steht die Wegefreiheit in �sterreich dagegen, aber
dass man Sportler mit Fahrzeugen aus dem Wald haben m�chte, wenns
dann meist nicht bei einigen wenigen bleibt, kann ich bis zu einem
gewissen Grad durchaus verstehen.

Tom

Maria Lacina

unread,
Oct 5, 2009, 6:02:53 AM10/5/09
to
Georg Gruber schrieb:

> Maria Lacina tat kund:
>
>
>>Was aber das Pferd betrifft: Saeugetier, Unpaarhufer, Fluchttier - aber
>>_definitiv_ KEIN "leberkas".
>
>
> richtig f�r *reit*pferde, falsch f�r *schlacht*pferde.
>
Auch falsch f�r Schlachtpferde, denn ein (Schlacht-)Rind ist auch kein
"tafelspitz".
-maria-

Maria Lacina

unread,
Oct 5, 2009, 6:04:57 AM10/5/09
to
Thomas Koller schrieb:

>>OK, da magst du recht haben.
>>Was aber das Pferd betrifft: Saeugetier, Unpaarhufer, Fluchttier
>
>
> Is auch irgendwie ung�nstig aufgeschrieben.
> S�ugetier und Unpaarhufer sind stufenweise Verfeinerung der Systematik
> (erraten die n�chste Stufe w�re Einhufer) w�hrend Fluchttier eher
> eine beschreibende Funktion hat, so wie z.b. Herdentier.
>

Stimmt.

>
>>- aber _definitiv_ KEIN "leberkas".
>
>
> Wie die Dialektform schon andeutet ist "leberkas" eher ein
> umgangssprachlicher Ausdruck, und daher das _definitiv_ auch
> nicht richtig. In manchen Kreisen bezeichnet man Pferde halt so, auch
> wenn das vielleicht nicht �berall verstanden wird.
>

Ja, in Prolokreisen, wie eingangs erwaehnt.

-maria-

Thomas Hofer

unread,
Oct 5, 2009, 6:42:28 AM10/5/09
to

"Peter Renner" <bitt...@htomail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:b0fb1$4ac60684$506cc656$21...@news.chello.at...

> Katharina Scholz schrieb:
>> Was w�rdest du in folgender Situation machen:
>> Ein Radfahrer kommt von hinten, die Pferde (zwei junge dabei) werden
>> nerv�s, fangen an rumzuspinnen.
>
> Sorry, bei allem Verst�ndnis, aber bring den Viechern Manieren bei,
> oder reit einen Kaltbl�ter.
>
> Das ist ein genauso d�mliches Argument, wie, dass Kinder _schuld_
> seien, wenn sie etwas tun/sagen das einen Hund schreckt/aufregt/etc.
aber die eltern die danebenstehen oder das kind nicht erzogen habe.
nat�rlich zieht man einen hund nicht am schwanz oder jagt eine katze
schreiend durch die gegend. auch kinder nicht. (au�er sie hei�en kevin [OT:
Siehe artikel �ber lehrervorurteile, die in den medien waren...])

thomas


Peter Renner

unread,
Oct 5, 2009, 11:41:32 AM10/5/09
to
Thomas Koller schrieb:

> Bei Wanderern steht die Wegefreiheit in �sterreich dagegen, aber
> dass man Sportler mit Fahrzeugen aus dem Wald haben m�chte, wenns
> dann meist nicht bei einigen wenigen bleibt, kann ich bis zu einem
> gewissen Grad durchaus verstehen.

Ich nicht. Mit deinem Argument h�tten die Grundbesitzer vor ein paar
Jahrhunderten locker verhindern k�nnen, dass der P�bel in ihrem Wald
rumrennen darf. War auch damals schon abzusehen, dass es "nicht bei
einigen wenigen bleiben w�rde".

Ist einfach undemokratisch und intolerant, ein Gesetz, das einem
selbst n�tzt gut zu hei�en, und eines das dem Mitmenschen n�tzt
abzulehnen.

P.

Thomas Koller

unread,
Oct 5, 2009, 12:28:43 PM10/5/09
to
Peter Renner <bitt...@htomail.com> wrote:
> Thomas Koller schrieb:
>> Bei Wanderern steht die Wegefreiheit in �sterreich dagegen, aber
>> dass man Sportler mit Fahrzeugen aus dem Wald haben m�chte, wenns
>> dann meist nicht bei einigen wenigen bleibt, kann ich bis zu einem
>> gewissen Grad durchaus verstehen.
>
> Ich nicht. Mit deinem Argument h�tten die Grundbesitzer vor ein paar
> Jahrhunderten locker verhindern k�nnen, dass der P�bel in ihrem Wald
> rumrennen darf. War auch damals schon abzusehen, dass es "nicht bei
> einigen wenigen bleiben w�rde".

Wie dass? Der Interessenskonflikt ist ja auch damals schon bestanden,
und man hat sich dazu entschlossen die Wegefreiheit einzuf�hren. Ich
geh mal sehr stark davon aus, dass die Grundbesitzer es verhindert
h�tten, wenn sie es denn so locker verhindern h�tten k�nnen wie du
behauptest. Sie hatten aber damals keine ausreichend starke Lobby.

> Ist einfach undemokratisch und intolerant, ein Gesetz, das einem
> selbst n�tzt gut zu hei�en, und eines das dem Mitmenschen n�tzt
> abzulehnen.

Dazu hab ich 2 Fragen. Wer hat hier ein Gesetz das einem selbst
n�tzt gutgehei�en, und eines das dem Mitmenschen n�tzt abgelehnt?

Und die 2. Frage. Warum soll das undemokratisch sein? Verwechselst
du das eventuell mit unsozial oder was anderem?

Tom

christian mock

unread,
Oct 5, 2009, 2:09:58 PM10/5/09
to
Maria Lacina <maria....@wu-wien.ac.at> wrote:

> Uiiii, da kommt der Prolo durch :-))).... ich hab noch nie erlebt
> (obwohl ich schon alt bin), dass einer, der ein (noch lebendes) Pferd
> "leberkas" genannt hat, kein Prolo war. Sorry, ist halt so.

j���, jetzt wird's lustig. "prolo" kommt ja von "prolet" kommt von
"proletarier" und ist damit ein ehrenbegriff, damit kannst mich nicht
beleidigen.

> By the way: Kaninchen sind keine Fluchttiere, sondern Nagetie, gehoerig
> zur Familie der Hasen (Leporidae). Nachzulesen unter
> http://de.wikipedia.org/wiki/Kaninchen oder einem Zoologiebuch Deiner Wahl.

aber blamieren kannst dich. weil erstens sind kaninchen biologisch
gesehen *keine* nagetiere (was sie nicht am nagen hindert, aber das
ist eine andere geschichte).

zweitens ist "fluchttier" keine bezeichnung aus der biologischen
systematik, sondern beschreibt eine, hmmm, gruppe von eigenschaften
von tierarten, n�mlich da� sie nicht mit angriffs- oder abwehrwaffen
ausger�stet sind, sondern gefahren durch flucht zu entkommen versuchen
und auch entsprechend scharfe und rundumreichende sinnesorgane haben.
das ist bei kaninchen gegeben, wie auch bei pferden.

drittens reicht wikipedia *nicht* aus, um gegen mich in sachen
kaninchen-auskennen anzustinken, u.a. weil grad 9 ansichtsexemplare
vor meiner b�rot�r herumfaulenzen.

cm.

--
** christian mock in vienna, austria -- http://www.tahina.priv.at/

...the [APL] Execution Environment (makes me think about sunny walls,
indifferent marksmen, and the offer of a blindfold and a cigarette)...
-- Mike Andrews

Maria Lacina

unread,
Oct 6, 2009, 2:05:08 AM10/6/09
to
christian mock schrieb:
> Maria Lacina <maria....@wu-wien.ac.at> wrote:
>

>
> j���, jetzt wird's lustig. "prolo" kommt ja von "prolet" kommt von
> "proletarier" und ist damit ein ehrenbegriff, damit kannst mich nicht
> beleidigen.

Ich hatte nicht im entferntesten die Absicht, dich zu beleidigen. Es war
eine Klassifizierung aus meinem Erfahrungsbereich, weiter nichts.

-maria-

Thomas Koller

unread,
Oct 6, 2009, 3:18:24 AM10/6/09
to

Und in meinem Erfahrungsbereich hat jemand der in der �ffentlichkeit
derartige "Klassifizierungen" vornimmt damit die Absicht jemand
zu beleidigen.
:-)

Tom

Katharina Scholz

unread,
Oct 6, 2009, 3:26:53 AM10/6/09
to
Thomas Koller schrieb:

> Maria Lacina <maria....@wu-wien.ac.at> wrote:
>> christian mock schrieb:
>>> Maria Lacina <maria....@wu-wien.ac.at> wrote:
>>> j���, jetzt wird's lustig. "prolo" kommt ja von "prolet" kommt von
>>> "proletarier" und ist damit ein ehrenbegriff, damit kannst mich nicht
>>> beleidigen.
>> Ich hatte nicht im entferntesten die Absicht, dich zu beleidigen. Es war
>> eine Klassifizierung aus meinem Erfahrungsbereich, weiter nichts.
>
> Und in meinem Erfahrungsbereich hat jemand der in der �ffentlichkeit
> derartige "Klassifizierungen" vornimmt damit die Absicht jemand
> zu beleidigen.
> :-)

Und in meinem Erfahrungsbereich hat jemand der in der �ffentlichkeit

ein Pferd "Leberkas" nennt, damit die Absicht jemand zu beleidigen.
:-)

Aber das ist schon sooooooooooo uralt, da� man sich eh nicht mehr
dr�ber aufregt, also klassische Themenverfehlung. :-)

Kathi (die da die Ohren auf Durchzug stellt)

Thomas Koller

unread,
Oct 6, 2009, 3:37:59 AM10/6/09
to

Und was lernen wir draus?

Wenn Maria keine L�gnerin ist (und ich hab keinen Grund das anzunehmen),
dann hat doch nicht jeder damit die Absicht jemand zu beleidigen.

Und genausowenig ist jeder der ein Pferd "Leberkas" nennt ein Prolo.

Tom

Maria Lacina

unread,
Oct 6, 2009, 5:08:53 AM10/6/09
to
Thomas Koller schrieb:

> Maria Lacina <maria....@wu-wien.ac.at> wrote:
>
>>christian mock schrieb:
>>
>>>Maria Lacina <maria....@wu-wien.ac.at> wrote:
>>>j���, jetzt wird's lustig. "prolo" kommt ja von "prolet" kommt von
>>>"proletarier" und ist damit ein ehrenbegriff, damit kannst mich nicht
>>>beleidigen.
>>
>>Ich hatte nicht im entferntesten die Absicht, dich zu beleidigen. Es war
>>eine Klassifizierung aus meinem Erfahrungsbereich, weiter nichts.
>
>
> Und in meinem Erfahrungsbereich hat jemand der in der �ffentlichkeit
> derartige "Klassifizierungen" vornimmt damit die Absicht jemand
> zu beleidigen.
> :-)
>
> Tom

Jeder Mensch macht natuerlich andere Erfahrungen.
-maria-

Maria Lacina

unread,
Oct 6, 2009, 5:09:56 AM10/6/09
to
Thomas Koller schrieb:

> Und genausowenig ist jeder der ein Pferd "Leberkas" nennt ein Prolo.

Ansichtssache.
-maria-

Georg Gruber

unread,
Oct 6, 2009, 5:50:00 AM10/6/09
to
Maria Lacina tat kund:

> Auch falsch f�r Schlachtpferde, denn ein (Schlacht-)Rind ist auch kein
> "tafelspitz".

das mag f�r rind und auch schwein weitl�ufig so gelten.

der vorherrschende soziolekt beim w�rschtlstand schreibt beim ordern eines
pferdeleberk�ses "derbysieger" vor, was im umkehrschluss "leberk�s" (oft
auch "w�erschtl") als bezeichnung f�r pferd im volksmund als vereinbart
erscheinen l�sst.

ich kenne aber auch kinder, die pferde als "ferdi", schweine und k�lber als
"snitzi" bezeichnen.

Thomas Koller

unread,
Oct 6, 2009, 7:10:56 AM10/6/09
to

Tatsache.

:-)

Tom

Maria Lacina

unread,
Oct 6, 2009, 7:20:09 AM10/6/09
to
Thomas Koller schrieb:

Naja, Leute, denen es Spass macht, Unterschichtsslang zu imitieren, soll
es ja auch geben .... :-)
-maria-

Thomas Koller

unread,
Oct 6, 2009, 7:24:20 AM10/6/09
to
Maria Lacina <maria....@wu-wien.ac.at> wrote:
> Thomas Koller schrieb:
>> Maria Lacina <maria....@wu-wien.ac.at> wrote:
>>>Thomas Koller schrieb:
>>>>Und genausowenig ist jeder der ein Pferd "Leberkas" nennt ein Prolo.
>>>Ansichtssache.
>> Tatsache.
>
> Naja, Leute, denen es Spass macht, Unterschichtsslang zu imitieren, soll
> es ja auch geben .... :-)

Klar. Es soll auch Leute geben die schon beleidigt sind wenn man ihre
Pflanzen "falsch" anredet, da diese in ihren Gef�hlen beleidigt
werden k�nnten.

Tom

Maria Lacina

unread,
Oct 6, 2009, 7:36:51 AM10/6/09
to
Thomas Koller schrieb:

> Klar. Es soll auch Leute geben die schon beleidigt sind wenn man ihre
> Pflanzen "falsch" anredet, da diese in ihren Gef�hlen beleidigt
> werden k�nnten.

Wo hast du denn _so etwas_ gehoert?
-maria-

Thomas Koller

unread,
Oct 6, 2009, 9:00:30 AM10/6/09
to

In �sterreich.

Tom

Maria Lacina

unread,
Oct 6, 2009, 9:30:16 AM10/6/09
to
Thomas Koller schrieb:
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Pflanzen - selbst
solche, die gewohnt sind, dass ihre Besitzer mit ihnen�reden - sich
etwas draus machen koennten, was ein Fremder ueber sie sagt.
-maria-

Thomas Koller

unread,
Oct 6, 2009, 10:04:29 AM10/6/09
to
Maria Lacina <maria....@wu-wien.ac.at> wrote:
> Thomas Koller schrieb:
>> Maria Lacina <maria....@wu-wien.ac.at> wrote:
>>>Thomas Koller schrieb:
>>>>Klar. Es soll auch Leute geben die schon beleidigt sind wenn man ihre
>>>>Pflanzen "falsch" anredet, da diese in ihren Gef�hlen beleidigt
>>>>werden k�nnten.
>>>Wo hast du denn _so etwas_ gehoert?
>> In �sterreich.

> Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Pflanzen - selbst

> solche, die gewohnt sind, dass ihre Besitzer mit ihnen�reden - sich
> etwas draus machen koennten, was ein Fremder ueber sie sagt.

Ich hab ja auch nicht von dir gesprochen.
Aber es gibt halt Leute die ihre Tiere oder Pflanzen zu sehr
vermenschlichen.

Tom

David Seppi

unread,
Oct 6, 2009, 12:47:59 PM10/6/09
to
Peter Renner schrieb:

> Thomas Koller schrieb:
>> Bei Wanderern steht die Wegefreiheit in Österreich dagegen, aber
>> dass man Sportler mit Fahrzeugen aus dem Wald haben möchte, wenns


>> dann meist nicht bei einigen wenigen bleibt, kann ich bis zu einem
>> gewissen Grad durchaus verstehen.
>

> Ich nicht. Mit deinem Argument hätten die Grundbesitzer vor ein paar
> Jahrhunderten locker verhindern können, dass der Pöbel in ihrem Wald
> rumrennen darf.

Ja, könnte man. Das Wegerecht gibt's ja erst, wenn die Wege seit dreißig
Jahren verwendet werden. Und?

> Ist einfach undemokratisch und intolerant, ein Gesetz, das einem

^^^^^^^^^^^^^^
> selbst nützt gut zu heißen, und eines das dem Mitmenschen nützt
> abzulehnen.

Im Gegenteil, das ist sogar höchst demokratisch, daß man für Gesetze
eintritt, die einem zusagen. Wenn das die Mehrheit macht, dann kommt das
Gesetz bzw. bleibt bestehen. Lehnt es die Mehrheit ab, dann eben nicht.

--
David Seppi
1220 Wien

David Seppi

unread,
Oct 6, 2009, 12:51:24 PM10/6/09
to
Maria Lacina schrieb:

> Naja, Leute, denen es Spass macht, Unterschichtsslang zu imitieren,
> soll es ja auch geben .... :-)

Was an "Leberkas" ist Unterschichtsslang? Das ist einfach eine eigene
Art von Humor, für die man nicht unbedingt etwas haben muß.

FritzS

unread,
Oct 6, 2009, 2:42:55 PM10/6/09
to
Thomas Koller schrieb:

nd, dass ihre Besitzer mit ihnen�reden - sich
>> etwas draus machen koennten, was ein Fremder ueber sie sagt.
>
> Ich hab ja auch nicht von dir gesprochen.
> Aber es gibt halt Leute die ihre Tiere oder Pflanzen zu sehr
> vermenschlichen.

.... interessant was aus meinen urspr�nglichen Thema "Forstweg /
jagdliches Sperrgebiet", noch dazu in der Rechts NG so alles geworden
ist :-))

Jetzt wird schon �ber "Leberk�s" philosophiert ....

--
VLG
Fritz Stockhammer

christian mock

unread,
Oct 6, 2009, 3:09:43 PM10/6/09
to
Thomas Koller <tko...@gmx.at> wrote:

> Und genausowenig ist jeder der ein Pferd "Leberkas" nennt ein Prolo.

willst mir jetzt den "prolo" absprechen? *das* k�nnt ich als
beleidigung auffassen!

und ich wollt mit der verwendung von "leberkas" die katharina zwar
nicht beleidigen, sehr wohl aber vor den kopf sto�en und durch die
blume (oder in diesem falle vielleicht "durch die semmel") drauf
hinweisen, da� man zu pferden auch anders stehen kann als sie.

cm.

--
>> [1] MSFP nennt das dann "Hooverbutton",
> ^^^^^^ Weils so gut saugt?
Das. Und weil's aussieht wie J. Edgar in Fummel.
Martin Herrmann, Peter J. Holzer, Felix Deutsch in dasr

Thomas Koller

unread,
Oct 6, 2009, 3:22:09 PM10/6/09
to
christian mock <c...@tahina.priv.at> wrote:
> Thomas Koller <tko...@gmx.at> wrote:
>> Und genausowenig ist jeder der ein Pferd "Leberkas" nennt ein Prolo.
>
> willst mir jetzt den "prolo" absprechen? *das* k�nnt ich als
> beleidigung auffassen!

Wie kommst du auf die Idee?

Aus "Nicht jeder der ein Pferd 'Leberkas' nennt ist ein Prolo."
kann man doch unm�glich ein "Wer ein Pferd 'Leberkas' nennt ist
kein Prolo." ableiten.

Ehrlich gesagt, ich hab keine Ahnung ob du ein Prolo bist oder nicht,
und mir ist es auch v�llig egal.

Tom

christian mock

unread,
Oct 6, 2009, 3:23:59 PM10/6/09
to
Maria Lacina <maria....@wu-wien.ac.at> wrote:

> Naja, Leute, denen es Spass macht, Unterschichtsslang zu imitieren, soll
> es ja auch geben .... :-)

da mu� ich jetzt doch noch weitermachen in sachen off-topic. nicht
alles, was _auch_ im "unterschichtsslang"[0] vorkommt, kommt
_ausschlie�lich_ dort vor; die frage ist hier IMHO nicht, welchen
dialekt oder soziolekt man spricht, sondern ob man pferde lieber
zwischen zwei semmelh�lften oder beim draufsitzen genie�t.

deshalb brauch ich auch nix imitieren: ich kann mich mit leuten aller
schichten unterhalten, ohne da� ich mich anbiedern brauche.

cm.

[0] dieser begriff und die geisteshaltung derer, die ihn verwenden,
w�r eine eigene diskussion wert, aber nicht hier.


--
** christian mock in vienna, austria -- http://www.tahina.priv.at/

What other OS provides not one but two INTERCAL compilers as part of
the standard distribution?
Mark Brown about Debian

christian mock

unread,
Oct 6, 2009, 3:25:17 PM10/6/09
to
David Seppi <dse...@a1.net> wrote:

> Im Gegenteil, das ist sogar h�chst demokratisch, da� man f�r Gesetze

> eintritt, die einem zusagen. Wenn das die Mehrheit macht, dann kommt das
> Gesetz bzw. bleibt bestehen. Lehnt es die Mehrheit ab, dann eben nicht.

demokratie hat aber neben der mehrheitsentscheidung schon noch ein
paar wesentliche facetten, zb. minderheitenrechte...

cm.

--
>I walked past a church last week and noticed a small sign
>indicating "Low Mass" early in the morning.
They worship $DIETY, for they are seekers of the Lite.
-- Jeffrey M. Vinocur and Anthony de Boer

David Seppi

unread,
Oct 6, 2009, 3:47:30 PM10/6/09
to
christian mock schrieb:

> demokratie hat aber neben der mehrheitsentscheidung schon noch ein
> paar wesentliche facetten, zb. minderheitenrechte...

Seit wann?

David Seppi

unread,
Oct 6, 2009, 3:50:56 PM10/6/09
to
christian mock schrieb:

> demokratie hat aber neben der mehrheitsentscheidung schon noch ein
> paar wesentliche facetten, zb. minderheitenrechte...

Seit wann?
Die Minderheitenrechte sind eine (berechtigte) Einschr�nkung der
Demokratie, genauso wie der Rechtsstaat. Sie sind aber keineswegs
notwendige Bedingungen f�r eine Demokratie.

Maria Lacina

unread,
Oct 9, 2009, 2:38:07 AM10/9/09
to
David Seppi schrieb:

>
> Was an "Leberkas" ist Unterschichtsslang? Das ist einfach eine eigene
> Art von Humor, für die man nicht unbedingt etwas haben muß.
>

Ok, aber hauptsaechlich kursiert solche Art von Humor im Kreisen, in
denen der Nachwuchs oft Kevin bzw. Jacaueline heisst (und das, ohne dass
man britische oder franzoesische Vorfahren in der Familie heatte) ....

Matthias Feichtinger

unread,
Oct 9, 2009, 7:30:37 AM10/9/09
to
Maria Lacina <maria....@wu-wien.ac.at> schrieb:

> Ok, aber hauptsaechlich kursiert solche Art von Humor im Kreisen, in
> denen der Nachwuchs oft Kevin bzw.

> Jacaueline
Was ist das?

> heisst (und das, ohne dass
> man britische oder franzoesische Vorfahren in der Familie heatte) ....

Prächtiger faschistoider Rassismus und akademische Arroganz, bravo!

--
Fuer die p.t.Leser: Die naechste Zeile enthaelt alle Informationen. LG Matthias:-)
...- .--. ..- --- ...- .- .-. ..-. -.-- .-. ...- --.- .-- .-. --.- .-. --.. . -... --. .---- ...-- .... .- --.- --.- -. ..-. --.. -... . ..-. .-. -. -.-- -.-. ..- -. --- .-. --. -- .... .-. . -..- -.-- -. .-. . .-. .- -. ..-. --.- ... -. --. .. ...- .-. .- .- -. -.-. .... .- -..- --. -. --.

Michael Pronay

unread,
Oct 10, 2009, 5:19:07 AM10/10/09
to
Matthias Feichtinger <matthias.f...@hotmail.com> wrote:

>> Jacaueline

> Was ist das?

Ein Vertipper f�r "Jacqueline", was sich Dir - nach einem
gelegentlichen Blick auf Deine Tastatur - unschwer erschlie�en
wird.

M.

Heinrich Moser

unread,
Oct 10, 2009, 11:20:30 AM10/10/09
to

Wobei sich mit "a" und "q" bei einem franz�sischen Namen zu vertippen
doch schon wieder etwas witziges hat. :-)

LG,
Heinzi

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