Besten Dank für die Hilfe im voraus.
Alexander Wunderer
> Kann ich diese Person ohne deren
> Zustimmung aus meiner Wohnung abmelden?
ja, mit deinen 2 meldezetteln und dem original-mietvertrag.
>Die Zeit der Volkszählung hat auch etwas gutes. Gestern kam also
>mein Zähler und meinte, dass in meiner Wohnung ausser meiner
>Familie noch jemand gemeldet ist. Er zeigte mir seine
>Aufzeichnungen und da stand wirklich noch eine Person mit
>englischer Staatsbürgerschaft. Habe ich als Hauptmieter der
>Wohnung das Recht am Meldeamt Einsicht in die Meldekartei meiner
>Wohnung zu nehmen?
Ja. Kostet aber Stempelmarken bzw. Gebühr.
>Kann ich diese Person ohne deren Zustimmung aus
>meiner Wohnung abmelden?
Selbstverständlich. Wenn die Person die "Unterkunft tatsächlich nicht
benützt" bist Du sogar dazu verpflichtet.
>Was hat es für Auswirkungen, wenn sie hier gemeldet bleibt? Wie soll
>ich vorgehen?
Du gehst ins Melderegister und erzählst die ganze Chose den Beamten.
Die können eventuell auch die amtswegige Abmeldung ("verzogen nach:
unbekannt") durchführen.
M.
> Selbstverständlich. Wenn die Person die "Unterkunft tatsächlich nicht
> benützt" bist Du sogar dazu verpflichtet.
oh... und was kann mir passieren, wenn ich es nicht mache?
>> Selbstverständlich. Wenn die Person die "Unterkunft tatsächlich
>> nicht benützt" bist Du sogar dazu verpflichtet.
>
>oh... und was kann mir passieren, wenn ich es nicht mache?
Wahrscheinlich nix - denn Du musstest ja nicht wissen, dass da
überhaupt noch jemand gemeldet ist.
M-
Alexander Wunderer schrieb:
>
> Die Zeit der Volkszählung hat auch etwas gutes. Gestern kam also mein Zähler
> und meinte, dass in meiner Wohnung ausser meiner Familie noch jemand
> gemeldet ist. Er zeigte mir seine Aufzeichnungen und da stand wirklich noch
> eine Person mit englischer Staatsbürgerschaft.
[X] ME TOO
Hier sind 5 fremde gemeldet wie das zählende Organ mitteilte...
--
Realname: Peter Augustin EMail: a...@inode.at
Homepage: http://www.inode.at/ ICQ: 14338385
>> Gestern kam also
>> mein Zähler und meinte, dass in meiner Wohnung ausser meiner
>> Familie noch jemand gemeldet ist.
>[X] ME TOO
>Hier sind 5 fremde gemeldet wie das zählende Organ mitteilte...
In was für konspirativen Wohnungen wohnt ihr denn eigentlich? ;-)
scnr,
M.
> Wahrscheinlich nix - denn Du musstest ja nicht wissen, dass da
> überhaupt noch jemand gemeldet ist.
aber sobald mir's die volkszählerin erzählt werde ich es wissen müssen...
und dann?
> aber sobald mir's die volkszählerin erzählt werde ich es wissen
> müssen... und dann?
ich hab den volkszähler (doch keine -in) grad angerufen, und da sind uuur
viele leute bei mir gemeldet...
was isn da los bitte?
Solange du im Fall des Falles den Exekutor (o.ä.) auch überzeugen
kannst ...
Bernd
--
Bernd Petrovitsch Email : be...@gams.at
g.a.m.s gmbh Fax : +43 1 205255-900
Prinz-Eugen-Straße 8 A-1040 Vienna/Austria/Europe
LUGA : http://www.luga.at
So wie ich das österreichische Berufsbeamtentum kenne,
dürfte sie dir das gar nicht erzählen.
[Fremde im Haushalt gemeldet]
> ich hab den volkszähler (doch keine -in) grad angerufen, und da sind
> uuur viele leute bei mir gemeldet...
> was isn da los bitte?
Erm... wohnst du vielleicht in einer WG oder in einem Heim? ;-)
Mit
freundlichen Grüßen
Architekturbüro Siebert Wien I Österreich -> Clemens Haupt
Liebe Leute der agr!
Lasst Euch doch nicht den Kopf scheu machen von diesen Zahlenangaben.
Aus vielen versch. Gesprächen IRL und virtuell weiss ich, dass Leute wo
wohnen sollen, die schon lange nicht mehr da sind: die grossteils sich
ganz ordnungsgemäss abgemeldet haben, die teils sogar auch schon (lange)
verstorben sind.
Es gibt dazu zwei Denkansätze:
1.
Es handelt sich um Betrug der Stadt Wien bzw. dem Land Wien (od. ggf auch
anderer Gemeinden, was ich jetzt nicht abschätzen kann) am Staatssäckel.
Soll heissen: dass vielleicht bei der letzten Volxzählung die Stadt Wien
bzw. Land Wien Dummies da und dort angemeldet hat um die
EinwohnerInnenzahl zu erhöhen und um damit mehr Kohle dem Staatssäckel
herauszureissen ...
2.
Neu ist zwar die Errichtung des Zentralen Melderegisters (ZMR) aufgrund
dieser Volxzählung. Nicht neu ist, dass es ja schon immer die
Meldekarteien der Gemeinden gegeben hat. Nicht neu ist auch, dass
vermutlich die meisten davon längst nicht mehr auf Karteien sondern per
EDV geführt werden.
Es wäre da ein leichtes, diese bestehenden Datenbanken zusammenzuführen
bzw. die Datensätze der einzelnen Meldekarteien in das ZMR einzubinden.
Was zeigt uns das?
Dass das offenbar so nicht passiert und nun die Volxzählorgane mit
beschriebenem Datenmaterial losgeschickt wurden, zeigt, dass mind. in der
Gemeinde Wien und vielleicht auch in anderen österr. Gemeinden in den
Meldedaten ein ziemliche Sauhaufen herrscht .......
Ein Sauhaufen, den wir BürgerInnen gratis den Gemeinden und infolge dem
Staat mit unserem Arbeitsaufwand und Auskunftswillen ausbügeln sollen (und
nicht nur das: dass wir obendrein mit allen Daten, die wir da so zur
Verfügung stellen [sollen] selbst beitragen sollen um zum gläsernen
Menschen zu werden - über ein System, wo alle versch. Daten und
Datenbanken nun wild verknüpft werden sollen, die bisher in sich
abgeschlossene Systeme waren .... :-( ).
***
Nachbetrachtung:
Egal welcher der beiden Denkansätze nun zu den Fehlern in den bisherigen
Meldedaten zutrifft:
Wenn Menschen schon bis zu 12 Jahre (wie ich gehört habe von FreundInnen)
nicht mehr in einer Wohnung gemeldet sind, teils gestorben sind, so heisst
das, dass die Gemeinde (hier: Wien) für diese Personen schon seit der
letzten Volxzählung zu viel Geld über den Finanzausgleich aus dem
Staatssäckel kassieren ....
Boykott also der Volxzählung!
lg
Elisabeth
--
"Das Verwunden einer Seele ist kein leichteres Verbrechen
als das Töten des Körpers." (Holokaust-Überlebender)
--
Posted from trust.nobody.at [195.170.70.250]
via Mailgate.ORG Server - http://www.Mailgate.ORG
Offenbar steht zu befuerchten, dass es in Oesterreich in Wahrheit
ueberhaupt nur 2 Millionen Einwohner gibt und alle anderen bloss
Karteileichen waren, die seit der Monarchie nicht entsorgt worden sind.
> Irgendwie ist das alles wie eine Operette:-)
Vielleicht sollte man sich _jetzt_ die Filmrechte daran sichern.
Servus,
Ste "morgen kann's schon zu spaet sein" fan
--
Stefan, mit dem beschmierten Aufruf der Imperdinenz.
http://www.sloganizer.de/
>>Also bin ich nicht allein.
>>Schön zu wissen :-)
>In unserem Verwandtenkreis gibt es auch bereits seit Jahren Verstorbene,
>die trotz erfolgter Abmeldung bei der Volkszählung auf einmal wieder
>vorhanden sind.
>
>Seltsamerweise schienen diese bei den Wahlen nicht im Wahlregister auf,
>das ja aufgrund des Melderegisters erstellt wird.
die Frage hab ich mir auch gestellt als ich das hier las. Wie genau
kommt die Waehlerevidenz zustande?
Peter
>>>> Selbstverständlich. Wenn die Person die "Unterkunft tatsächlich
>>>> nicht benützt" bist Du sogar dazu verpflichtet.
>>>
>>>oh... und was kann mir passieren, wenn ich es nicht mache?
>>
>>Wahrscheinlich nix - denn Du musstest ja nicht wissen, dass da
>>überhaupt noch jemand gemeldet ist.
>
>Solange du im Fall des Falles den Exekutor (o.ä.) auch überzeugen
>kannst ...
Aber geh: Wenn der dort gemeldete schon seit Jahren und Jahrzehnten
dort nix gehabt hat - auch keine Post kriegt - warum soll dann
ausgerechnet ein Exekutor den dort suchen?
Merke: Exekutoren suchen ihre Leute dort, wo sie tatsächlich wohnen
oder _bis vor kurzem_ gewohnt haben - aber nicht dort, wo sie sich
seit Jahrzehnten nimmer haben blicken lassen.
Und wenn's denjenigen nicht gibt, ist es völlig wurscht, ob derjenig
dort (noch) aufrecht gemeldet ist oder nicht.
M.
M.
pyrzra...@vienna.at schrieb:
> > Hier sind 5 fremde gemeldet wie das zählende Organ mitteilte...
> Also bin ich nicht allein.
> Schön zu wissen :-)
> Sollte die Meldeüberprüfung dazu dienen, die unhaltbaren Zustände beim Meldeamt
> zu applanieren?
> Irgendwie ist das alles wie eine Operette:-)
Der kabarettistische Höhepunkt ist unbestritten wenn ich meiner
gesetzlichen Verpflichtung nachkomme und die 5 Fremden [2b] hier
abmelde. Die Gemeinde verliert die Zahlungen des Bundes für 5 Einwohner
[7a] für die nächsten 10 Jahre ... *schenkelklopf*
[2b] 2 davon kenn ich sogar namentlich
[7a] sollten sie nicht noch lokal ansässig sein
Wolf schrieb:
Das hiesige Organ hat die zwar Namen alle aufgezählt, aber die Bitte ob
man sich die Namen notieren dürfe abgewiesen.
Hallo Namenskollege!
> Merke: Exekutoren suchen ihre Leute dort, wo sie tatsächlich wohnen
> oder _bis vor kurzem_ gewohnt haben
_Das_ ist ein Irrtum! Die richten sich nach der Adresse, die in der
Mahnklage/Exekutionsbescheid steht. Ich hatte schon "netten" Besuch
dank eines Zeitgenossen der offenbar bei Versandhäusern fleissig
bestellt und die Ware vor der Tür abgefangen hat. Wie das allerdings
gegangen ist, dass ich keine Rsa/b Brieferln (oder deren
Hinterlegungsanzeige) im Postfach gefunden habe, ist mir bis heute
unklar. Zum Glück hatte ich damals schon eine _umfassende_
Rechtsschutzversicherung...
> - aber nicht dort, wo sie sich
> seit Jahrzehnten nimmer haben blicken lassen.
Der "nette" Herr beruft sich auf die Wohnadresse im Ex-Bescheid
(wird 1:1 _ohne_ Überprüfung von der Mahnklage übernommen). Ob
derjenige da nicht wohnt oder nur zufällig nicht da ist, ist dem
Exekutor egal und er versucht dir den Kuckuck auf alle möglichen
Sachen zu kleben. Anschließend hast du dann die Freude für sämtliche
Sachen die dem Exekutor "gefallen", den Eigentumsnachweis mittels
Rechnungen erbringen zu dürfen.
> Und wenn's denjenigen nicht gibt, ist es völlig wurscht, ob derjenig
> dort (noch) aufrecht gemeldet ist oder nicht.
Also mir ist das nicht mehr wurscht!
Michael
[..]
> > ich hab den volkszähler (doch keine -in) grad angerufen, und da sind
> > uuur viele leute bei mir gemeldet...
> > was isn da los bitte?
> Grab einmal den Keller um!
Gute Idee. Das koennte dann naemlich meine Theorie beweisen, dass jeder
ein paar Leichen im Keller hat. ;-)
> Solange du im Fall des Falles den Exekutor (o.ä.) auch überzeugen
> kannst ...
der war eh schonmal da, und hat gesagt, ich soll die person abmelden. dann
hab ich stundenlang am meldeamt gewartet, nur um zu erfahren, daß mein
mietvertrag ne kopie is und denen das nicht reicht. dann war's mir zu
blöd...
> Anschließend hast du dann die Freude für sämtliche
> Sachen die dem Exekutor "gefallen", den Eigentumsnachweis mittels
> Rechnungen erbringen zu dürfen.
na super, und wenn ich keine rechnung hab ghörn die sachen automatisch der
zu exekutierenden person?
> Das hiesige Organ hat die zwar Namen alle aufgezählt, aber die Bitte ob
> man sich die Namen notieren dürfe abgewiesen.
ich hab sie nur in der liste stehen sehen.
> Offenbar steht zu befuerchten, dass es in Oesterreich in Wahrheit
> ueberhaupt nur 2 Millionen Einwohner gibt und alle anderen bloss
> Karteileichen waren, die seit der Monarchie nicht entsorgt worden sind.
ROFLBMAO
>[Probleme mit dem Exekutor]
>Also mir ist das nicht mehr wurscht!
Klar — aber dieser Fall, so wie Du ihn schilderst, gegen sowas bist
Du sowieso nicht gefeit. Wenn ein Betrüger Deine Adresse angibt und
sich verhält, wie Du geschildert hast, dagegen kann man auch nicht
mit geänderten Vorschriften in der Meldegesetzgebung ankämpfen. Da
bleibst Du über wie wenn Die ein Einbrecher die Wohnung ausräumt...
M.
Hallo also ich bin ein sogenannter "Volkszähler", ich bin natürlich kein
Beamter, sondern Student, jeder hatte sich dazu nach einem Aufruf in einer
Tageszeitung melden können.
Nur ich habe es mir vom Zeitaufwand etwas einfacher vorgestellt, bis jetzt
war (in zwei Sprengel, davon umfaßt jeder ca. 4-5 Wohnhäuser bei mir im 9.,
Bez.) und jetzt war ich viermal mind 3. Stunden unterwegs. und ca. nochmals
sooft steht mir noch bevor. Aber darüber möchte ich nicht jammern, das ist
meine Sache.
Zu den Listen wo Personen aufscheinen, die angeblich gemeldet sind. Bei
dieser Volkszählung (findet alle 10 J statt) es sollte allerdings die letzte
sein, wird auch für das in Zukunft hoffentlich einmal existierende
Zentralmeldeamt alle Meldedaten der letzten 10 Jahre (Veränderungen seit der
Zählung 1991) abgeglichen.
Die Zähler sind angewiesen worden, über jede Person die nicht mehr an der
Adresse wohnt, aber trotzdem mit einem Haupt-oder Nebenwohnsitz aufscheint,
ein Dokumentationsblatt zu erstellen, von welchem dann die Person von
Amtswegen abgemeldet wird.
Allerdings, denke ich man sollte ca. in einem halben Jahr, am Meldeamt
nachfragen ob die Abmeldungen auch wirklich durchgeführt worden sind, da es
derartig viele Personen betrifft.
Ein Zusammenhang mit der Wählerevidenz ist eigentlich nicht gegeben, da wie
gesagt alle Meldungen der letzten 10 Jahre in der Liste sind.
für weitere Auskünfte stehe ich gerne zur Verfügung.
mfg
Martin
>
> na super, und wenn ich keine rechnung hab ghörn die sachen automatisch der
> zu exekutierenden person?
Schoen langsam muss ich mir ernsthaft zu ueberlegen, immer und ueberall eine
Rechnung zu verlangen und diese auch aufzuheben. Ich weiss zwar, dass es
durch das Bereicherungsverbot nicht moeglich war und ist, als
Gastwirt/Haendler die Getranekesteuer zurueckzubekommen, aber als dieselbige
gezahlt habender Konsument mit allen Rechnungen?
Clemens
Ich habe mir (bei der Stereoanlage) mit einer Schenkung (bezeugbar)
"beholfen". Da ich für den Großteil Rechnungen vorweisen konnte,
wurde das als "glaubwürdige Aussage" (an den genauen Ausdruck kann
ich nicht mehr erinnern) abgenommen.
Seither hebe ich prinzipiell alle Rechnungen von
Geräten/Gegenständen mit einigermaßen repräsentativem Wert auf (auch
wenn die Garantie abgelaufen ist).
Michael
> Wenn ein Betrüger Deine Adresse angibt und
> sich verhält, wie Du geschildert hast, dagegen kann man auch nicht
> mit geänderten Vorschriften in der Meldegesetzgebung ankämpfen. Da
> bleibst Du über wie wenn Die ein Einbrecher die Wohnung ausräumt...
Was mich störte ist, dass der Knilch _nachweislich_ bei mir nicht
gemeldet war. Es wurde seitens des Gerichtes _nichts_ überprüft, nur
abgestempelt (genehmigt).
Schaut mir zu sehr nach dem Motto: "na probiern mas amol, wanns da
foische is, wird er si eh wehrn"
Ich schätze einmal, hinterher werden sie das volle Programm
(Krankenkassenanfrage, ZMR,..) dann doch durchgezogen haben.
Entzieht sich nur meiner Kenntnis.
Michael
>Was mich störte ist, dass der Knilch _nachweislich_ bei mir nicht
>gemeldet war. Es wurde seitens des Gerichtes _nichts_ überprüft, nur
>abgestempelt (genehmigt).
Das Gericht _hat_ da nichts zu überprüfen. Sorry, steht so in der
Exekutionsordnung (EO), iirc. Das Exekutionsverfahren wird
grundsätzlich nach den Angaben des betreibenden Gläubigers
durchgeführt.
M.
> Das Gericht _hat_ da nichts zu überprüfen. Sorry, steht so in der
> Exekutionsordnung (EO), iirc. Das Exekutionsverfahren wird
> grundsätzlich nach den Angaben des betreibenden Gläubigers
> durchgeführt.
Bedeutet das, dass jeder Beliebige auf Grund irgendwelcher
(pseudo)Unterlagen eine Mahnklage erwirken kann? Da ein Widerspruch
nur mittels Anwalt erfolgen kann, ist die Wahrscheinlichkeit dafür
sowieso gering und wer sich nicht wehrt ist selber schuld??
Eigentlich liegt die Mahnklage ja _vor_ dem Exekutionsverfahren.
Prüft da keiner die Plausibilität?
Michael
> Im Meldeamt schlafen die und kassieren
> 14mal pro Jahr die Anwesenheitsprämie für Arbeitsgeräusche
>
IMHO tust Du da den BeamtInnen im Meldeamt unrecht. Bei
meinem letzten Besuch (20.Bezirk) ist es dort zugegangen,
wie wenn es Freibier gegeben hätte, die Nummern vom
Automaten sind schon ausgegangen gewesen, als wir gekommen
sind, die Beamtin, zu der wir dann gekommen sind, war recht
freundlich, obwohl sie schon seit der Früh Meldezettln
eingetippt/abgestempelt/sonstwas hat, und obwohl das
ministerielle EDV-System offensichtlich Schrott war
(Netzverfügbarkeit so ca. 50 %).
Nein, tu mir nicht so pauschal auf die Schimpfen!
--
Grüße
Günther Lazelsberger
www.hagmair.at
>Seltsamerweise schienen diese bei den Wahlen nicht im Wahlregister auf,
>das ja aufgrund des Melderegisters erstellt wird.
Wenn man einen ordentlichen Wohnsitz am Ort X hat, ist man dort noch lange
nicht wahlberechtigt.
Ich habe auch mehr als einen Wohnsitz, wahlberechtigt bin ich klarerweise
nur an einem.
-mfg-ghw-
--
begin Jetzt-neu-AnnaKournikova.jpg.txt
I am a Signature, not a Virus!
http://www.dagegen.org/LOVE-LETTER.txt.html
end
Hallo, bist du doch nicht ausgewandert:-),
> Wenn Menschen schon bis zu 12 Jahre (wie ich gehört habe von FreundInnen)
> nicht mehr in einer Wohnung gemeldet sind, teils gestorben sind, so heisst
> das, dass die Gemeinde (hier: Wien) für diese Personen schon seit der
> letzten Volxzählung zu viel Geld über den Finanzausgleich aus dem
> Staatssäckel kassieren ....
Warum immer gleich das Böseste annehmen?
Als ich 1999 meinen Hauptwohnsitz nach Wien verlegte und mich anmeldete,
sagte mir der Beamte: Wissen sie überhaupt, dass sie seit 1964 in Wien
gemeldet sind?
Ich hatte natürlich keine Ahnung mehr, dass ich. als ich 1965 meine
Zelte in Wien abgebrochen hatte, vergessen hatte mich abzumelden.
Mein Vermieter wohl auch nicht. Der wohnt nämlich heute noch dort.
Im Wählerverzeichnis war ich auch nie, da Zweitwohnsitz.
Und woher hätte die Gemeinde Wien wissen sollen, dass ich nicht mehr da
bin?
Von meinem Zweitwohnsitz hat sie auch nicht profitieren können.
An meinem (damaligen) Hauptwohnsitz hatte ich natürlich auch nicht
mitgeteilt, dass ich meinen Zweitwohnsitz in Wien nicht mehr benutze.
Warum ich allerdings bei früheren Volxzählungen nicht schon auffiel,
weiß ich nicht.
Ein anderer Fall:
Ich kam einmal durch Zufall dahinter, dass an meiner Adresse in Kärnten
eine größere Anzahl von Jugoslawen gemeldet war, die es allesamt "nicht
mehr gab". Das waren Forstarbeiter eines Schjägerungsunternehmers, die
kurzfristig ein Behelfsquartier bewohnten. Gemeldet vom Unternehmen,
ohne dass ich es wußte und nie mehr abgemeldet.
Wen trifft da die Schuld?
--
Tschau !
Walter