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BETONWERK in Floridsdorf neben Kleingartensiedlung und Jungwald geplant!?!?

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Gucky

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Sep 13, 2004, 7:51:00 AM9/13/04
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Hier aus den APA Meldungen kopiert:

BTW: Es liegen bereits Unterschriftenliste in der Trafik bei der
S-Bahn Leopoldau und im Gasthaus in der Lafnitzgasse auf.


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OTS016 5 II 0465 NFW0005 CI 13.Sep 04

FPÖ/WIEN/FLORIDSDORF

Barnet: SPÖ-Lehner will Florisdorf weiter zubetonieren! =

Utl: FPÖ-Antrag zum Schutz der letzten Grünflächen in Leopoldau

Wien, 13-09-2004 (fpd) - In Florisdorf kommt es in der letzten Zeit
zu verstärkten Problemen mit der Errichtung von Bauwerken. Die
alteingessenen Anrainer werden dabei massiv in ihren Rechten gestört
und ihrer Lebensqualität beraubt, berichtet LAbg. GR Günther Barnet.

Einen folgenschweren Anschlag auf die "grünen Lungen" des 21 Bezirks
ortet Barnet in der geplanten Errichtung eines Betonwerks.
Unmittelbar neben einer Kleingartensiedlung und einem vor ca. 7
Jahren angepflanzten "Jungbürgerwald" sowie dem geplanten
Verbindungsbach zwischen Marchfeldkanal und Alter Donau (als
Erholungsraum) soll das Werk errichtet werden. Die Bewohner der
anliegenden Kleingartensiedlungen sowie Einfamilien- und
Reihenhäuser, die täglich zu Hunderten mit ihren Kindern und Hunden
dieses Naherholungsgebiet nutzen - zum Teil gerade deswegen dieses
Gebiet bewohnen - sind zu recht verärgert, erklärte Barnet an den
sich viele besorgte Anrainer gewandt haben.

Als weiteres Beispiel nannte Barnet dabei die geplante fünfstöckige
Überbauung der Endstation U 1 Leopoldau. "Ursprünglich hätte ohne
gültige Baugenehmigung und Flächenwidmung den Bewohnern der
Nordrandsiedlung ein riesiger Betonklotz vor die Nase gesetzt werden
sollen. Der massive Druck der Freiheitlichen hat jedoch das Einlenken
der Wiener Linien und der SPÖ bewirkt", berichtet der freiheitliche
Mandatar aus Floridsdorf.

In Planung sei, so Barnet, auch ein ca. 70 Meter großes Hochhaus
direkt neben einer Einfamilienhaussiedlung an der Wagramerstraße.
All diese Planungen und Vorhaben zeigen, daß die Wiener SPÖ offenbar
Floridsdorf als "bautechnischen Mistkübel Wiens" mißbrauche und
keinerlei Interesse an der Wohnqualität der Floridsdorfer Bürger
habe.

Die Floridsdorfer FPÖ habe aus diesem Grund in der Bezirksvertretung
beantragt, alle Widmungen im Bezirk auf große, unverbaute Flächen zu
überprüfen. Gerade Bezirksvorsteher Lehner opponiere zwar regelmäßig
gegen die geplanten Bauobjekte, betont aber gleichzeitig, daß er als
Bezirksvorsteher keine Möglichkeit habe, gegen die Planungen
aufzutreten.
Eine Argumentation, so Barnet, die symptomatisch für die SPÖ sei und
von Desinteresse und Ignoranz zeuge. Selbstverständlich wären solche
Bauvorhaben mit der entsprechenden Flächenwidmung zu verhindern.
Außerdem, so Barnet, sei daran erinnert, daß die SPÖ-Gemeinderäte
Reiter und Ludwig für entsprechende Widmungen, mit denen zwar
bestimmte Gewerbe, nicht aber Industrieanlagen in den Einschränkungen
der Bebauungspläne für diese Räume vorgenommen werden, im Wiener
Gemeinderat eingetreten sind.

Die Floridsdorfer SPÖ hat der von den Bürgern gewünschten Initiative
in der Bezirksvertretung eine Absage erteilt und den Freiheitlichen
Antrag zur Durchforstung der Flächenwidmungspläne abgelehnt. Die
Wiener Freiheitlichen, so Barnet werden daher im Wiener Gemeinderat
einen entsprechenden Antrag zur Abstimmung bringen um die
"Zubetonierung" Floridsdorfs in Zukunft zu erschweren. Gerade die
Bezirke Floridsdorf und Donaustadt gehören durch ihre Grünzonen zu
den wichtigen Naherholungsgebieten der Wienerinnen und Wiener. Diese
Naherholungsgebiete mutwillig durch die Kurzsichtigkeit der Bezirks
SPÖ zerstören zu lassen, sei fahrlässig und auch im Sinne der
nachfolgenden Generationen nicht vertretbar, so Barnet abschließend.
(Schluß) jen
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