Einladung zum Leipziger GlobaLE Filmfestival 27.07. - 01.11.2022 - Eintritt frei

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Mike Nagler

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Jul 20, 2022, 3:58:26 AM7/20/22
to Mike Nagler
Liebe Freundinnen und Freunde,

ich möchte euch auf den Beginn des Leipziger GlobaLE Filmfestivals in
der kommenden Woche aufmerksam machen. Vom 27. Juli bis zum 1. November
gibt es wieder knapp 40 Veranstaltungen mit interessanten Filmen und
spannenden Gästen an unterschiedlichen Orten über die ganze Stadt
verteilt. Der Eintritt ist frei, ihr seid herzlich eingeladen und ich
würde mich freuen, wenn ihr die Einladung weiter verbreitet. Wer wieder
helfen möchte Flyer und Plakate zu verteilen, kann sich gern bei mir
direkt melden, - wir können jede Hilfe gebrauchen.

Auf der Webseite stehen noch nicht alle Veranstaltungen, aber bis Ende
der Woche sollte dort auch das komplette Programm stehen
(www.globale-leipzig.de).

Hier die Veranstaltungen in Kurzform:

Mi. 27. Juli | 20.00 Uhr | Clara-Zetkin-Park (Wiese zwischen
Musikpavillon und Sachsenbrücke)
Welcome - Grenze der Hoffnung (Spielfilm, Frankreich 2009, dt.) +
Diskussion u.a. mit Aktivistinnen von der „Volksinitiative gegen
Rüstungsexporte“ aus Hamburg.
Der Kurde Bilal ist vom Irak bis nach Frankreich geflüchtet. In Calais
übt er nun im örtlichen Schwimmbad, um über den Ärmelkanal zu seiner
Freundin nach England zu gelangen. Schwimmlehrer Simon, ein ehemaliger
Profi-Schwimmer, trainiert ihn, freundet sich mit ihm an und erfährt von
Bilals Plan.

Do. 28. Juli | 20.00 Uhr | Clara-Zetkin-Park (Wiese zwischen
Musikpavillon und Sachsenbrücke)
We Come As Friends (Frankreich, Österreich 2014, original mit dt. UT) +
Diskussion mit Vertretern der Informationsstelle Militarisierung (IMI).
Eine moderne Odyssee, eine schwindelerregende, sciencefictionartige
Reise ins Herz Afrikas. In dem Augenblick, in dem der Sudan, das größte
Land des Kontinents, in zwei Nationen aufgeteilt wird, kommt eine alte
„zivilisatorische“ Pathologie wieder zum Vorschein - die des Kolonialismus.

Fr. 29. Juli | 20.00 Uhr | Schwarz10 (Georg-Schwarz-Straße 10)
Let‘s Make Money (Österreich 2008, original mit dt. UT)
Der Film folgt dem Weg unseres Geldes, dorthin wo spanische Bauarbeiter,
afrikanische Bäuerinnen oder indische Arbeiterinnen unser Geld vermehren
und selbst bettelarm bleiben. Der Film zeigt mehrere Ebenen des
kapitalistischen Finanzsystems und zeigt auch warum es auf dem Globus zu
einer unglaublichen Geldvermehrung gekommen ist und wie „Krisen“
entstehen...

Di. 02. August | 19.00 Uhr | Libelle (Kolonnadenstraße 19)
Offenes Treffen GlobaLE, Austausch und Diskussion

Mi. 03. August | 20.00 Uhr | Caracan im Auwald (Neue Linie 20)
Walter Kaufmann - Welch ein Leben! (BRD 2021, dt.) + Diskussion mit den
Filmemacher/innen Karin Kaper und Dirk Szuszies.
Romanautor, Seemann, Korrespondent und politischer Aktivist: Im Leben
des in Berlin im Alter von 97 Jahren gestorbenen Walter Kaufmann
spiegelt sich die Geschichte eines Jahrhunderts. Er bereiste als wahrer
Kosmopolit die ganze Welt und kämpfte bis zu seinem letzten Atemzug
gegen den erschreckenden Rechtsruck sowie zunehmenden Antisemitismus
unserer Tage.

Do. 04. August | 20.00 Uhr | Clara-Zetkin-Park (Wiese zwischen
Musikpavillon und Sachsenbrücke)
Sir! No Sir! (USA 2006, original mit dt. UT) + Diskussion mit der
Journalistin und Antikriegsaktivistin Elsa Rassbach und dem
us-amerikanischen Vietnamveteranen, Antikriegsaktivisten, Musiker und
Dokumentarfilmer Darnell Stephen Summers.
Während des Krieges der US-Amerikaner in Vietnam entstand in den USA ein
Widerstand gegen die militärische Gewalt, die das Land ausübte. Diesen
Widerstand gab es aber nicht nur in den USA selbst, sondern - was kaum
jemand weiß - auch im Militär in Vietnam selbst. Der Film befasst sich
mit den Schicksalen der Soldaten, die sich damals gegen die Ziele der
Regierung gestellt haben.

Mi. 10. August | 20.00 Uhr | Grassimuseum, Wiese im Innenhof
(Johannisplatz 5-11)
Mein Vietnam (BRD, Österreich 2020, original mit dt. UT) + Diskussion.
Der Film folgt dem vietnamesischen Ehepaar Bay und Tam, die 1989 als
„Boatpeople“ in die Bundesrepublik gekommen sind. Abseits der deutschen
Gesellschaft arbeiten sie in leeren Büroräumen als Putzkräfte. Durch
Skype und Karaoke-Chatrooms haben sie ihre eigene virtuelle Version von
Vietnam in ihrer Münchner Wohnung geschaffen.

Do. 11. August | 20.00 Uhr | Richard-Wagner-Hain (Wiese am Elsterbecken)
The Whale And The Raven (Kanada, BRD 2019, original mit dt. UT) +
Diskussion mit der Filmemacherin Mirjam Leuze.
Zwei Walforscher auf einer unbewohnten Insel an der Westküste Kanadas.
Das Fjordsystem und Naturparadies ist Zufluchtsort für Orcas, Buckel-
und Finnwale. Mittendrin eine Kleinstadt, von der aus riesige Mengen
Flüssiggas für den Weltmarkt auf Supertankern exportiert werden sollen.

Fr. 12. August | 20.00 Uhr | Richard-Wagner-Hain (Wiese am Elsterbecken)
Der Waldmacher (BRD 2021, original mit dt. UT) + Diskussion.
In den 30 Jahren, die Tony Rinaudo in der Sahelzone gearbeitet hat, hat
er Verzweiflung und Hungersnot erlebt, aber auch
Widerstandskraft, Entschlossenheit und Entwicklung. Er hat einen Weg
gefunden, Bäume in den unwirtlichsten Gegenden wachsen zu lassen, indem
er die noch lebenden Baumstümpfe und Wurzeln aktiviert und damit die
Lebensgrundlage von Tausenden von Bauern sichert.

Mi. 17. August | 20.00 Uhr | Grassimuseum (Johannisplatz 5-11)
Concerning Violence (Dänemark, Finnland, Schweden, USA 2014, original
mit dt. UT) + Diskussion mit der Historikerin Kathleen Rahn und dem
Aktivisten Pablo Flock (Informationsstelle Militarisierung, IMI).
Auf der Grundlage von Frantz Fanons berühmtem Buch „Die Verdammten
dieser Erde“ erzählt der Film von den Aufständen, die zur
Entkolonialisierung Afrikas führen sollten.

Do. 18. August | 20.00 Uhr | Richard-Wagner-Hain (Wiese am Elsterbecken)
Ukraine On Fire (Ukraine, USA 2016, original mit dt. UT) + Diskussion
mit Reiner Braun (International Peace Bureau) und Aktivist/innen vom
Bündnis "Leipzig gegen Krieg".
Der Film bietet eine historische Perspektive für die tiefen Spaltungen
in der Region, die 2004 zur Orangenen Revolution, 2014 zu Aufständen und
zum gewaltsamen Sturz der Regierung führten. Was von den westlichen
Medien überwiegend als Volksrevolution dargestellt wurde, war in
Wirklichkeit ein Staatsstreich, der von nationalistischen Gruppen und
dem US-Außenministerium inszeniert wurde.

Mi. 24. August | 20.00 Uhr | Schönauer Park (Haltestelle Parkallee, im
Rahmen des Schönauer Parkfests)
Süßes Gift - Hilfe als Geschäft (BRD 2012, deutsch) + Diskussion.
Entwicklungshilfe ist kein Geschenk, sondern ein Business. Der
Dokumentarfilm packt Tabus an, stellt Erkenntnisse und Aussagen
afrikanischer Fachleute in den Mittelpunkt und entwirft und hinterfragt
einen Weg, wie sich die Länder Afrikas selbstbestimmt entwickeln könnten.

Do. 25. August | 20.00 Uhr | Richard-Wagner-Hain (Wiese am Elsterbecken)
Der laute Frühling (BRD 2022, deutsch) + Diskussion mit der Filemacherin
und Aktivistin Johanna Schellhagen (Labournet.tv).
Wie können wir den Klimawandel aufhalten? In der globalen Klimabewegung
setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass es so nicht
weitergehen kann und dass es zwingend einen Systemwechsel benötigt. Der
Film schaut in die Zukunft und beschreibt, wie jene tiefgreifende
gesellschaftliche Transformation, die wir brauchen, aussehen könnte.

Fr. 26. August | 20.00 Uhr | SoLaWi Allerlei (Floraweg, Leipzig-Dölitz)
Land - Eine Sinfonie der industrialisierten Landwirtschaft (BRD 2021,
deutsch) + Diskussion mit Aktiven der Solidarischen Landwirtschaft
"Allerlei".
Der Dokumentarfilm zeigt ein kühles Bild unserer industriellen
Landwirtschaft. Gewaltige Bilder von endlosen Feldern und riesigen
Ställen. Der Mensch ist hier nur noch Nebenfigur: Automatisierte
Traktoren und moderne Melk- oder Fütterungsanlagen haben längst die
Arbeit übernommen. Denn das ist billiger und viele Konsumenten wollen
möglichst günstige Lebensmittel.

Mi. 31. August | 20.00 Uhr | Peterskirche (Schletterstraße 5)
Deadly Dust - Todesstaub (BRD 2007, original mit deutschen UT) +
Diskussion mit Prof. Dr. Manfred Mohr (International Coalition to Ban
Uranium Weapons, ICBUW).
Uran-Munition durchdringt einen feindlichen Panzer wie ein Messer die
Butter. Dabei verbrennt das radioaktive Uran, das zudem hochgiftig ist
und eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren hat, zu winzigsten
Nanopartikeln. Eingeatmet können sie tödliche Krebstumore verursachen
und den genetischen Code aller Lebewesen für viele Generationen
deformieren. In den betroffenen Ländern sind dadurch inzwischen ganze
Regionen unbewohnbar geworden. Ihr Einsatz ist ein Kriegsverbrechen, -
dennoch wird sie auch heute noch eingesetzt.

Do. 01. September | 18.00 Uhr | Kleiner Wilhelm-Leuschner-Platz
Kundgebung zum Weltfriedenstag
Demonstration gegen Aufrüstung und Krieg. Mehr unter:
www.leipzig-gegen-krieg.de

Do. 01. September | 20.00 Uhr | Clara-Zetkin-Park (Wiese vor Musikpavillon)
Der gewöhnliche Faschismus (SU 1965, deutsch) + Lesung: Geschichten für
den Frieden, mit Andi Rietschel.
Aus rund zwei Millionen Metern Material des Reichsfilmarchivs, aus
Wochenschauen und Fotos einzelner Soldaten filtert der Film Momente, die
belegen, wie sehr das faschistische Deutschland auf Massensuggestion,
Auslöschung des Denkens und der Vernunft sowie auf unbedingten Gehorsam
gegenüber dem „Führer“ setzte. In beeindruckenden Montagen zeigt er die
Verwandlung der zivilen Menge in eine uniformierte Gesellschaft.

Fr. 02. September | 20.00 Uhr | Kino der Jugend (Eisenbahnstraße 162)
Comrade, Where Are You Today? (Finnland, BRD 2016, deutsch) +
Diskussion. (In Kooperation mit der IG Fortuna und Führung über die
Baustelle des Kinos.)
An der FDJ-Jugendhochschule „Wilhelm Pieck“ lernten junge Gleichgesinnte
aus über achtzig Ländern. Sie waren Befreiungskämpfer, Funktionäre oder
linke Aktivisten. Lauter junge Menschen, vereint in ihrer Hoffnung auf
eine bessere Welt. Mit dem Ende der DDR ist auch die Schule
Vergangenheit. Jahrzehnte später sucht die Filmemacherin nach den
Kameraden von damals. Sie will wissen, was in einer globalisierten Welt
übrig geblieben ist vom großen Traum der Revolution. Der Dokumentarfilm
führt rund um den Globus – nach Bolivien, Chile, in den Libanon und nach
Südafrika. Dabei entsteht ein einzigartiger Blick auf Geschichte und
Gegenwart linker Bewegungen.

Di. 06. September | 19.00 Uhr | Libelle (Kolonnadenstraße 19)
Offenes Treffen GlobaLE, Austausch + Diskussion

Mi. 07. September | 20.00 Uhr | Botanischer Garten (Eingang Johannisallee)
Wood - Der geraubte Wald (Österreich, BRD, Rumänien 2020, original mit
dt. UT) + Diskussion und Führung mit Rolf Engelmann vom Botanischen Garten.
Illegale Abholzung ist ein globales Milliardengeschäft. Alle zwei
Sekunden vernichten illegale Holzfäller weltweit eine Waldfläche von der
Größe eines Fußballfeldes, nicht nur in den Tropen, sondern auch direkt
vor unserer Haustür. Holz aus Naturschutzgebieten schmückt als
Billy-Regal, Klobrille und Parkettboden unsere Wohnungen...

Do. 08. September | 20.00 Uhr | Caracan (Neue Linie 20)
The War On Cuba (Kuba 2021, original mit dt. und engl. UT) + Diskussion
mit Aktivist/innen der Kuba-Solidarität.
Die Journalistin Liz Oliva Fernández führt durch die sechs Episoden der
Dokumentation. Sie geben Einblick in die Geschichte Kubas aus einer
kubanischen Perspektive – von der Kolonialzeit bis zu den verschärften
Sanktionen der USA und den Sozialprotesten auf der Insel im vergangenen
Jahr.

Fr. 09. September | 20.00 Uhr | Robert-Koch-Park (Rumjanzew-Straße 100,
Grünau)
We Are All Detroit - Vom Bleiben und Verschwinden (BRD 2021, original
mit deutschen UT) + Diskussion.
Ein Blick auf zwei weit entfernte Städte – Bochum und Detroit –, vor
denen nach dem Weggang der Autoindustrie gigantische
Herausforderungen liegen. Die Industrie verschwindet, was bleibt sind
die Menschen. Am Ende steht eine Reise in die Herzen der Bewohner beider
Städte, die nach dem Ende des Industriezeitalters auf der Suche nach
einer neuen Identität sind. Was sie trotz aller Unterschiede eint, ist
das Verlangen nach einem würdevollen und glücklichen Leben.

Mi. 14. September | 20.30 Uhr | Passage-Kinos (Hainstraße 19a)
Factory To The Workers (Kroatien 2021, original mit englischen UT) +
Diskussion.
1960 im sozialistischen Jugoslawien gegründet, wurde die
Werkzeugmaschinenfabrik ITAS 2005 nach fehlgeschlagener Privatisierung
von den Beschäftigten übernommen und vergemeinschaftet. Was nach
demokratischen Entscheidungsprozessen, Selbstbestimmtheit und
Handlungsfreiheit klingt, birgt unter kapitalistischen Rahmenbedingungen
zahlreiche Probleme und bald stellt sich eine gewisse Desillusionierung
innerhalb der Belegschaft ein. Der Film beobachtet einen verzweifelten
Spagat: den Versuch, auf dem unnachgiebigen, kapitalistischen Markt
mitzuhalten – und gleichzeitig die Bedürfnisse der Arbeiterinnen und
Arbeiter zu berücksichtigen.

Do. 15. September | 20.00 Uhr | Peterskirche (Schletterstraße 5)
Yellow Cake - Die Lüge von der sauberen Energie (BRD 2010, original mit
deutschen UT) + Diskussion.
Der Film thematisiert die Folgen des Uran-Abbaus anhand der ehemaligen
Abbaugebiete in Thüringen und Sachsen sowie der großen Uran-Minen in
Namibia, Australien und Kanada.

Mi. 21. September | 20.00 Uhr | Peterskirche (Schletterstraße 5)
Blockade - Von der Belagerung Leningrads 1941-1944 bis zur NATO-Russland
Auseinandersetzung heute (Lesung, Musik, Filme)
Wie konnte Leningrad die 900 Tage dauernde Blockade der Deutschen
Wehrmacht überleben? Rolf Becker trägt Zeugnisse von Kulturschaffenden
jener Tage vor, die mit bewegenden Texten dokumentierten, Trost
spendeten und Mut machten: Wir hören und sehen in
Original-Filmesequenzen von Anna Achmatowa, Ales Adamowitsch, Olga
Fjodorowna Bergholz, Gennadij Gor, Daniil Granin, Tanja Sawitschewa und
den vielen namenlosen Verteidigern Leningrads. Ein Abend mit
Original-Dokumentarfilmaufnahmen, ausgewählten Texten und musikalischem
Rahmenprogramm, der Erinnerung und Mahnung, gleichzeitig aber auch eine
klare Stimme für Frieden und gegen Aufrüstung und Krieg in unseren
Zeiten sein soll.

Do. 22. September | 20.00 Uhr | Peterskirche (Schletterstraße 5)
Silence Breakers (Israel, Frankreich, BRD 2021) + Diskussion.
Der Film bietet einen Einblick in die Arbeit von „Breaking the Silence“,
einer Organisation ehemaliger Soldaten der Israel Defense Forces (IDF),
die durch das Sammeln persönlicher Erinnerungsberichte auf den
militärischen Alltag und den Umgang mit der Bevölkerung in den besetzten
Gebieten aufmerksam machen wollen.

Mi. 28. September | 20.00 Uhr | Cineplex Grünau (Ludwigsburger Str. 13)
An den Rändern der Welt (BRD 2018, original mit deutschen UT) + Diskussion.
An den Rändern der uns bekannten Welt leben sie, die letzten indigenen
Gemeinschaften – fernab der Zivilisation, und doch betroffen von ihren
Folgen. Die Reise führt vom Südsudan und Äthiopien zu den See-Nomaden
nach Malaysia und den Indios im brasilianischen Mato Grosso, die
angefangen haben, sich gegen die Zerstörung ihres Lebensraums zu wehren.

Do. 29. September | 20.00 Uhr | Cineplex Grünau (Ludwigsburger Str. 13)
Kalle Kosmonaut (BRD 2022, deutsch) + Diskussion.
Ein 16-jähriger streift durch eine Brachlandschaft in Berlin. Er bereut
eine folgenschwere Tat, die sein Leben verändern wird. Gedreht über
einen Zeitraum von 10 Jahren folgt die Kamera Kalle, seiner Familie und
seinem Kiez rund um die Allee der Kosmonauten.

Sa. 01. Oktober | Berlin (gemeinsame Anreise aus Leipzig) | Mehr vorab
u.a. auf: www.leipzig-gegen-krieg.de
Wir zahlen nicht für eure Kriege! - Bundesweite Demonstration gegen
Aufrüstung und Krieg

Di. 04. Oktober | 19.00 Uhr | Libelle (Kolonnadenstraße 19)
Offenes Treffen GlobaLE, Austausch und Diskussion

Mi. 05. Oktober | 20.00 Uhr | Cineplex Grünau (Ludwigsburger Str. 13)
Landraub - Die globale Jagd nach Ackerland (Österreich 2015, original
mit deutschen UT) + Diskussion.
Der Film portraitiert die Investoren und ihre Opfer. Ihr Selbstbild
könnte unterschiedlicher nicht sein. Die einen sprechen von gesundem
Wirtschaften, Sicherung der Nahrungsversorgung und Wohlstand für Alle.
Die anderen erzählen von Vertreibung, Versklavung und vom Verlust der
wirtschaftlichen Grundlagen.

Do. 06. Oktober | 20.30 Uhr | Passage-Kinos (Hainstraße 19)
Schätze unter Verschluss - Das System Freeport (BRD 2021, original mit
deutschen UT) + Diskussion.
Immer mehr Kunstwerke und Werte wie Gold oder Oldtimer werden in
zollfreien Hochsicherheitslagern gelagert, so genannten „Freeports“. Was
steckt dahinter? Geht es nur um Schutz und Sicherheit oder spielen auch
Steuervorteile eine Rolle wie Kritikerinnen und Kritiker fürchten? Eine
Spurensuche durch die diskrete Welt der Kunstlogistik und zollfreien
Hochsicherheitslager...

Do. 06. Oktober | ab 22.30 Uhr | Kulturlounge (Dresdner Str. 25)
GlobaLE-Soli-Party

Mo. 10. Oktober | 18.00 Uhr | Neues Schauspiel Leipzig (Lützner Str. 29)
Offenes Antikriegsforum Leipzig
Treffen für alle, die am Austausch zu friedenspolitischen Aktivitäten in
und um Leipzig interessiert sind.

Mo. 10. Oktober | 20.00 Uhr | Neues Schauspiel Leipzig (Lützner Str. 29)
We Were Soldiers In The „War On Terror“ - Zeugnisse aus dem Irakkrieg
(USA, BRD 2012, original mit dt. UT) + Diskussion.
Neun US-Veteranen geben Augenzeugenberichte über ihre Kriegserlebnisse
im Irak. Alle sind freiwillig zum Militär gegangen. Viele waren in der
Bundesrepublik stationiert und wurden hier ausgebildet. Jetzt sind sie
durch inneren Andrang getrieben, den tiefen Rassismus gegenüber Moslems
ans Licht zu bringen, der ihrer Meinung nach charakteristisch ist für
die heutige Militärpolitik.

Mi. 12. Oktober | 20.00 Uhr | HTWK Geutebrückbau, Raum G327
(Karl-Liebknecht-Straße 132)
Konzerne als Retter - Das Geschäft mit der Entwicklungshilfe (BRD,
Schweiz 2017, original mit dt. UT) + Diskussion.
Immer mehr Bereiche der staatlichen Entwicklungshilfe werden
privatwirtschaftlich organisiert. Aber was bedeutet das? Der Film
beleuchtet sieben unterschiedliche Modelle der Zusammenarbeit im
Ernährungs- und Landwirtschaftssektor.

Do. 13. Oktober | 20.00 Uhr | HTWK Geutebrückbau, Raum G327
(Karl-Liebknecht-Straße 132)
When Two Worlds Collide (Peru 2016, original mit dt. UT) + Diskussion.
Der Film dokumentiert eindrücklich eine der größten Protestbewegungen
indigener Ureinwohner Südamerikas gegen einen übermächtigen Gegner.
Während die Regierung keine Skrupel davor hat, Öl, Mineralien und Gas
aus dem bisher noch unbebauten Land entlang des Amazonas zu gewinnen,
plädieren die Sprecher der Bewegung dafür das Land unbefleckt zu lassen
und gewinnen immer mehr Anhänger.

Fr. 14. Oktober | 20.00 Uhr | Neues Schauspiel (Lützner Str. 29)
Wrong Elements (Frankreich, Belgien, BRD 2016, original mit dt. UT) +
Diskussion.
Die Freunde Geofrey, Nighty und Michael wurden in Uganda als Teenager
verschleppt und zu Kindersoldaten ausgebildet. Bei dem Versuch sich
wieder ein Leben in Normalität aufzubauen, kehren sie an die Orte ihrer
gestohlenen Kindheit zurück. Sie sind Opfer und Mörder zugleich, Zeugen
und Täter entsetzlicher Verbrechen, die sie selbst in ihrem ganzen
Ausmaß kaum begreifen können.

Sa. 15. Oktober | 20.00 Uhr | Neues Schauspiel (Lützner Str. 29)
The Territory (Brasilien 2022, original mit englischen UT) + Diskussion.
Die Uru-eu-wau-wau leben in Brasilien nahe der Bolivianischen Grenze auf
einem ihnen zugesprochenen autonomen Stück Land. Der inzwischen auf etwa
200 Menschen gesunkene Stamm kämpft seit Beginn der Kolonialisierung
Brasiliens ums Überleben.

Di. 25. Oktober | 20.00 Uhr | Neues Schauspiel (Lützner Str. 29)
La niebla de la paz - The Fog Of Peace (USA, Kolumbien 2020, original
mit englischen UT) + Diskussion.
Die Berge Kolumbiens sind stumme Zeugen von 50 Jahren Krieg.
Konfrontiert mit politischem Wandel und der Aufgabe, sich wieder ins
zivile Leben zu integrieren, wollen die Kämpferinnen und Kämpfer der
Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia (FARC) ihre eigene Stimme
als Teil der Geschichte von Krieg und Frieden bewahren.

Mi. 26. Oktober | 20.30 Uhr | Passage-Kinos (Hainstraße 19)
Das russische Wunder (DDR 1963, deutsch) + Diskussion.
Das literarisch-optische Epos schildert den schweren, opferreichen und
zugleich grandiosen Weg der Sowjetunion, die wie
Phönix aus der Asche der Trümmer des alten Russlands entstieg. Der Film
erhielt 1963 den Internationalen Friedenspreis.

Fr. 28. Oktober | 20.00 Uhr | Robert-Koch-Park (Parkschloss,
Rumjanzew-Str. 100)
The Killing Floor (Spielfilm, USA, BRD 1984 und 2022, original mit
deutschen UT) + Diskussion.
Während des Ersten Weltkriegs reist ein armer, schwarzer Südstaatler
nach Chicago um Arbeit in den Schlachthöfen der Stadt zu finden. Dort
wird er in die organisierte Arbeiterbewegung verwickelt und als Anführer
von Afroamerikanern in der Gewerkschaft bekannt.

Di. 01. November | 19.00 Uhr | Libelle (Kolonnadenstraße 19)
Offenes Treffen GlobaLE, Austausch + Diskussion

Es gibt außerdem einen Telegramkanal wo wir die Veranstaltungen
ankündigen werden: https://t.me/globaleleipzig
Und auch eine FB Seite: www.fb.com/globaleipzig

Viele Grüße,

Mike


--
* GlobaLE Filmfestival 2022: Auch 2022 wird es im Sommer/Herbst wieder
eine Film- und Diskussionsreihe geben: www.globale-leipzig.de


Mike Nagler
Körnerplatz 8
04107 Leipzig

Mob: 0179 - 96 19 584
@ : mn...@gmx.net

www.mike-nagler.de

www.globale-leipzig.de
www.april-netzwerk.de
www.vorsicht.freihandel.de
www.leipzig-gegen-krieg.de
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