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Junkscience für Raucher

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Smokefree4u

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Jan 19, 2012, 9:41:21 AM1/19/12
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Junkscience at its best: Das "Netzwerk Rauchen"-Pamphlet "Heiße Luft"

von Peter Rachow

Nachfolgend soll exemplarisch und in kompakter Form beleuchtet werden,
welche grotesken intellektuellen Klimmzüge eine Nikotinikerorganisation wie
das ominöse "Netzwerk Rauchen e. V.", das sich um den Bonner
Provinzpolitiker Christoph Lövenich geschart hat, unternehmen muss, um eine
allgemein bekannte Gefahr wie die des Passivrauchens und seiner
gesundheitlichen Auswirkungen auf Nichtraucher zu verharmlosen und
herunterzuspielen. Der Zweck solcher ebenso sinnlosen wie verzweifelten
Aktionen ist letztlich so einfach strukturiert wie die Macher dieser
Pro-Rauchen-Publikation. Es sollen die völlig zu Recht eingeführten
Rauchverbote in der Öffentlichkeit (insbesondere jene in der Gastronomie)
angegriffen werden um die "verrauchte Gemütlichkeit" (O-Ton dieses
"Netzwerkes") wieder herzustellen.

Wir untersuchen nachfolgend exemplarisch den unlängst von dieser
Rauchertruppe, die sich tatsächlich rühmt, "objektive Wissenschaft"
betreiben zu wollen, veröffentlichten Text "Heiße Luft".

http://www.netzwerk-rauchen.de/documents/Heisse_Luft_fin.pdf

Dieser Text benutzt einige sehr einfache Strategien, um "herauszuarbeiten",
dass das gesundheitliche Problem des Passivrauchens angeblich gar nicht
existiere, die mittlerweile eingeführten Rauchverbote daher aufgehoben
gehörten und man den Verfassern und ihren ebenso drogenabhängigen Kollegen
und Mitstreitern bitteschön wieder den zeitlich und örtlich unbeschränkten
Konsum ihrer gefährlichen Drogen ermöglichen möge.

Diese Strategien sind zusammengefasst i. W. die folgenden:

1. Fokussieren auf ein Randproblem
2. Verharmlosen und Relativieren

3. Bewusste Fehlinterpretation von Aussagen

Zu den Einzelheiten...
1. Fokussieren auf ein Randproblem

Der vorliegende Text des "Netzwerk Rauchen" versucht zu suggerieren, dass
das Hauptproblem bei der Passivrauchexposition generell ein erhöhtes
Lungenkrebsrisiko beim Nichtraucher sei. Diese Strategie verfolgt mehrere
Ziele.

Zum ersten werden die wirklich relevanten und gravierenden Folgen der
Passivrauchexposition, die viele Nichtraucher ad hoc spüren, wenn sie einen
verqualmten Raum betreten, wie z. B. akute Reizungen der Schleimhäute des
oberen Respirationstraktes wie im Bereich des Nasopharynx
(Nasen-Rachenbereich), des Larynx (Kehlkopf) und der Trachea (Luftröhre)
sowie der Konjunktiva (Bindehaut des Auges), an den Rand gedrängt. Auch die
allfälligen Kopfschmerzen, über die viele Passivrauchexponierte klagen und
die zum Teil auf den CO- und CO2-Überhang in verrauchter Umgebungsluft
zurückzuführen sind, werden ignoriert. Ebenso werden die negativen
Auswirkungen auf die momentane Herzleistung des Passivrauchenden, die
verminderte Perfusionsrate (Blutflussmenge pro Zeiteinheit), das erhöhte
Risiko für Asthma broinchiale bei Kindern etc. entweder gar nicht oder nur
am Rande erwähnt. Stattdessen wird das viel kleinere Risiko eines
Lungenkarzinoms zum alleinigen Betrachtungsgegenstand gemacht. Dass dieses
Risiko beim dem Passivrauch exponierten Nichtraucher naturgemäß relativ
klein ist, erleichtert den Machern dieses schlecht und irreführend
geschriebenen Pamphletes die Arbeit natürlich ungemein.

Der zweite Vorteil dieser Strategie ist, das man nun evidente
wissenschaftliche aber unliebsame Daten so darstellen kann, als ob man sie
als völlig aussagelos betrachten könnte, da ein nachweisbarer
Kausalzusammenhang zwischen einer erhöhten Passivrauchaufnahme und einer
sich mit einer langen Latenzzeit entwickelnden Krankheit wie dem Lungenkrebs
naturgemäß relativ schwach sein muss weil die statistische Aufarbeitung von
Fallstudien mit vielen Störquellen (lange Latenzzeit, geringe
Verlässlichkeit beim Erfassen von Umgebungsvariablen wie Stärke und Dauer
der Passivrauchexposition etc.) zu kämpfen hat.

Um die statistische Signifikanz der Ergebnsse zu verbessern, wären daher
prospektive (auf die Zukunft gerichtete) Untersuchungen vorzuziehen. Des
Weiteren ist es aber sicher schwierig, eine eher seltene Krankheit wie den
Lungenkrebs des Nichtrauchers prospektiv durch Kohortenstudien zu erfassen,
da man hier eine sehr große Anzahl von Studienteilnehmern sehr lange
beobachten (teilweise mehrere Jahre oder Jahrzehnte) müsste, was schlicht in
vielen Fällen an den fehlenden finanziellen Ressourcen scheitern wird.

Aufgrund der Tatsache, dass das Lebenszeitrisiko eine Nichtrauchers an
Lungenkrebs zu erkranken im Bereich von 4/1000 liegt, bleibt auch die Zahl
der errechneten durch Passivrauch erkrankten nichtrauchenden
Lungenkrebspatienten naturgemäß klein: Man geht in der Wissenschaft
insgesamt davon aus, dass in Deutschland im Laufe eines Jahres ca. 200
Menschen an passivrauchbedingtem Lungenkrebs erkranken und sterben, was in
der Tat eine sehr kleine Zahl ist, wenn man sie mit den 40.000 aktiven
Rauchern vergleicht, die jedes Jahr diesem Leiden erliegen.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass der durch Passivrauchexposition
induzierte Lungenkrebs des Nichtrauchers eine eher geringe statistische
Relevanz in der gesamten Passivrauchproblematik einnimmt. Nichtsdestotrotz
wird er hier in den Mittelpunkt gerückt umd von wahren Problemen beim
Passivrauchen abzulenken, der akuten Schädigung im Moment des Kontaktes mit
dem Rauch.

2. Verharmlosung und Relativierung

Das Problem des Passivrauchens wird zumindest bei unwissenschaftlicher
Betrachtung "kleiner", wenn man es anderen Problemen gegenüberstellt. Und
das an sich statistisch gering relevante Problem des Lungenkrebses beim
Passivrauchen wird in der Sicht der Verharmloser noch vernachlässigbarer,
wenn man andere konkrete Risiken dagegen stellt. Dass ein derartiges
Vorgehen natürlich unsinnig ist, erschließt sich den Machern des vorgelegten
Textes nicht so ohne Weiteres.

Kann man eigentlich Risiken vergleichen und ist es sinnvoll, Relationen aus
Risiken zu bilden?
Wer unter Passivrauch leidet, dem bringt es nichts zu wissen, dass er durch
die Aufnahme von 12 Hotdogs im Monat sein Leukämierisko um fast den Faktor
10 steigern könnte (S. 9), dass es also möglicherweise eine Relation von
Hotdogs pro Monat und dem Risiko für die seltene Erkrankung "Leukämie "
geben soll. Diese Art von "Wissen" ist völlig irrelevant für Personen, die
unter Hustenattacken leiden, wenn sie einen verrauchten Raum betreten.
Weiterhin bleibt natürlich im Dunkeln woher die Autoren diese Zahlen
beziehen. Und so sind diese Seiten des ubekannten Autors vom "Netzwerk
Rauchen" voller derartiger unwissenschaftlicher Vergleiche dieser hochgradig
abstrusen Art:

"Nun, offensichtlich sollten übergewichtige Frauen anfangen zu rauchen, denn
das vermindert
ihr Risiko, vorzeitig zu sterben, und Nichtraucher sollten auf gar keinen
Fall Vollmilch trinken,
das ist rund 6-mal gefährlicher, als mit einem Raucher zusammenzuleben. Noch
gefährlicher ist
das Tragen von BHs, denn das zusätzliche Risiko für Brustkrebs entspricht
dem von aktiven
Rauchern für Lungenkrebs ..."

Schon alleine die letzte Aussage ist vollkommen aus der Luft gegriffen. Das
Lebenzeitrisiko für eine Frau an einem Mamma-Ca. zu erkranken beträgt in
Deutschland 1:10. Das Risiko daran zu versterben ungefähr 1:2. Somit stirbt
jede 20. Frau im Schnitt an Brustkrebs (5%). Das Risiko für einen starken
Raucher an einem Lungencarcinom zu erkranken beträgt dagegen ca. 1:5, die
Wahrscheinlichkeiit daran zu sterben ist 95% (0,95). Das Risko für eine
starken Raucher im Laufe seines Lebens an Lungenkrebs zu sterben beträgt
folglich 19%.
Wie wenig diese Autoren auch von den elementarsten stochastischen
Zusammenhängen verstehen, macht übrigens der erste Satz des Zitates
deutlich: Dass man ein anderes Risiko eingeht (Rauchen) ergibt nicht die
Verminderung eines bereits bestehenden Risikos (Sterben durch Übergwicht).
Im Gegenteil: Es kommt zu einer signifikanten Erhöhung des Gesamtrisikos
durch Summierung von Einzelrisiken. Aber dieser eigentlich von jedem
Grundschüler erfassbare Unterschied zwischen Addition und Subtraktion
scheint den Autoren verborgen zu sein.
Fazit: Alleine dadurch, dass man das passivrauchbedingte Risiko eines
Lungen-Ca. in Relation mit anderen Risiken setzt, verharmlost ersteres schon
ganz massiv.

Eine weitere Veharmlosungstratgie ist die des Anzweifelns der statistischen
Relevanz der ermittelten Daten. So wird mal eben einfach postuliert, dass
man unterhalb eines bestimmten relativen Risikos (Risikoerhöhung- bzw.
verminderung) koinzidierend mit einem bestimmten Vertrauensintervall keine
statistische Signifikanz erwarten könne (S. 10). Das mag zwar nicht
unbedingt falsch sein, trifft sich aber sehr gut mit dem bereits erwähnten
schwachen Zusammenhang von Passivrauchexpostion und der Inzidenz
(Auftretenshäufigkeit) des Lungenkrebses. Man sucht also ein Problem, das
eigentlich nur sehr wenig Relevanz hat (i. e. ein Randproblem) und
interpretiert die Daten zusätzlich entsprechend großzügig.

Auch die Aussage, beim Verbrennen von Tabak entstünden die gleichen Abgase
wie bei allen Verbrennungsprozessen auch ist natürlich nicht mehr als eine
Erheiterung des Lesers. "Warum", so möchte man fragen, "leiten dann Menschen
nicht ihre Schornsteine in die Wohnung zurück?", "Warum wird bei einem Auto
das Auspuffrohr nicht direkt mit dem Innenraum verbunden? Man könnte dadurch
doch (besonders bei Dieselfahrzeugen) so eine schöne 'verrauchte
Gemütlichkeit' im Fahrerraum erzeugen!" Ganz abgesehen davon, dass Qualität
und Quantität der Verbrennungsprodukte bei Zigaretten und Feuerungsanlagen
bzw. Wärmekraftmaschinen vollkommen unterschiedlich sind, da die Paramater
unter denen die Verbrennungen jeweils stattfinden, überhaupt nicht
vergleichbar sind.

3. Bewusste Fehlinterpretation von Aussagen

Die absichtsvoll herbeigeführte Fehlinterpretation von Aussagen zum Zwecke
der Desinformation ist ebenfalls anhand des Textes sehr gut
herauszuarbeiten. Ein paar Beispiele sollen nun folgen. Im Laufe des Textes
werden die Aussagen verschiedener Studien zur Passivrauchexposition und dem
Auftreten eines Lungen-Ca. sehr großzügig umgedeutet (S.14).

So kann man in einem WHO/IARC-Text lesen: " Die Daten europäischer Studien
über eine Assoziation zwischen Passivrauch in der Kindheit und Lungenkrebs
sind uneinheitlich. ". Daraus wird nun plötzlich in der Lesart der
Nikotiniker "Keine gute europäische Studie zeigt ein erhöhtes Krebsrisiko
nach Exposition in der Kindheit." Wie kommen die Autoren darauf? Was ist
eigentlich eine "gute" Studie? Und der Begriff "uneinheitlich" bedeutet
nach allgemeiner Erkenntnis nicht, dass es keine Aussage über ein erhöhtes
Krebsrisko der dargestellten Form gibt. "uneinheitlich" ist "uneinheitlich".
Nicht mehr und nicht weniger. Es kann schlicht auch bedeuten, dass eine
Studie ein höheres Krebsrisiko als eine andere postuliert. Von "null Risiko"
ist dort nichts zu lesen.
Ein weiteres Beispiel:
...die WHO/IARC-Aussage "Die anderen Studien konnten dies nicht bestätigen."
wird umgedeutet zu "Sie konnten sie es nicht nur ,nicht bestätigen', sondern
fanden überwiegend verminderte Risiken" Auch das wird mit keinem Wort
erwähnt und ist völlig willkürlich als Setzung angenommen.

oder...
Der Originaltext der WHO/IARC sagt aus "... und erlaubt nicht den Schluss,
dass Passivrauch in der Kindheit einen schützenden Effekt hat." wird beim
"Netzwerk Rauchen" zu " ... was bedeutet, dass aus der ganzen Studie
überhaupt keine Schlüsse auf irgendetwas gezogen werden können!"

Jeder Mensch, der zumindest Grundkenntnisse in Logik hat, wird erkennen,
dass hier extrem großzügig und natürlich auch völlig falsch interpretiert
wurde.

Apropos Logik. Diese scheint wirklich nicht die Stärke der Autoren zu sein.
Verbindet man nun noch seine mangelnden logischen Fähigkeiten mit Ignoranz
wird es sehr peinlich. Der Text endet mit dieser folgenden Stellungnahme:

"Da Lungenkrebs die mit Abstand am deutlichsten mit aktivem Rauchen in
Verbindung gebrachte Krankheit ist, während z.B. Herz- und
Koronarerkrankungen nur etwa 1/12 von dessen Risiko haben, gilt diese
Bewertung für alle anderen postulierten Gefahren durch Passivrauch erst
recht. "

Nun ist es allerdings allgemein bekannt, dass das Risiko als Raucher an
einer koronaren Verschlusskrankheit zu erkranken zwar tatsächlich ca. 1/12
des Lungenkrebsriskos darstellt (Risiko für Lungen-Ca. beim Raucher um
ungefähr den Faktor 40 gegenüber dem NR erhöht, für Herzinfarkt um den
Faktor 3), aber dass natürlich die Inzidenz (also das Auftreten) eines
Koronarinfarktes in der Bevölkerung wesentlich höher ist als das des
Lungenkarzinoms wird dabei dezent unterschlagen. Mit anderen Worten:
Menschen sterben allgemein und grundsätzlich wesentlich häufiger an
Herzinfarkt als an Lungenkrebs, so dass die Anzahl der dem Infarkt
erliegenden Raucher absolut gesehen natürlich wesentlich größer ist als die
der Lungenkrebstoten in der Gesamtbevölkerung.

Conclusio

Das, was hier an angeblicher "Wissenschaftlichkeit" vorgelegt wird, verfolgt
also nur einen Zweck: Die Autoren setzen sich dafür ein, weiterhin die
Umwelt durch ihre giftigen, übel riechenden und gesundheitsgefährdenden Gase
verschmutzen zu dürfen. Dass man dieses Ziel allerdings auf eine derart
leicht durchschaubare und daher eher peinliche Vorgehensweise verfolgt, muss
nicht sein. Man beleidigt dadurch u. a. die Intelligenz des Lesers.

Lassen wir anstatt dieser intellektuell doch sehr defizitär vortragenden
Laien"wissenschaftler" vom Qualmernetzwerk mal ein paar "Profis" zu Worte
kommen:


http://ije.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/dym158v1


In einer Metastudie haben diese (richtigen!) Wissenschaftler die Daten von
einer großen Anzahl existierender einzelner Studien zur Korrelation von
Passivrauchexpostion und dem Auftreten von Lungenkrebs bei Exponierten
herausgearbeitet. Das Ergbenis ist eindeutig:

" Conclusions: The abundance of evidence, consistency of finding across
continent and study type, dose-response relationship and biological
plausibility, overwhelmingly support the existence of a causal relationship
between passive smoking and lung cancer. "

Übersetzung: " Schlussfolgerungen: Die Fülle von Beweisen und die
Übereinstimmung der gefundenen Ergebnisse über alle untersuchten Kontinente
und Studienarten hinweg, über Dosis-Wirkungsbeziehungen und biologische
Plausibilität stützt in überwältigender Weise einen Kausalzusammenhang
zwischen Passivrauchen und Lungenkrebs. "

Dem ist nichts hinzuzufügen. Passivrauch erzeugt Lungenkrebs. Punkt.

(C) Peter Rachow
http://www.raucherwahnsinn.de/netzwerk-rauchen-heisse-luft.htm


Smokefree4u

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Jan 19, 2012, 9:47:28 AM1/19/12
to
"Chemie statt Mythen" - ein Desinformationspapier des sog. "Netzwerk
Rauchen"

von Peter Rachow

Das sog. "Netzwerk Rauchen" versucht sich immer wieder an der systematischen
Verdummung der Menschen um zu zeigen, dass Passivrauchexposition angeblich
vollkommen harmlos sei und der Nichtraucherschutz daher abgeschafft gehöre.
Die entsprechenden Pamphlete dieser ultraaggressiven Nikotinikerorganisation
strotzen dabei von Logik-, Rechen- und anderen Fehlern und sind daher in der
Regel nicht von einem namentlich genannten Autor verfasst. Denn wer will
schon in der Öffentlichkeit als Verfasser derartig dürftiger
Veröffentlichungen erkennbar sein?

Das hier vorliegende Papier "Chemie statt Mythen" soll seitens der
Ultraraucher belegen, dass die Schadstoffe des Passivrauchs im Vergleich zu
anderen Umweltbelastungen natürlicher oder anthropogener Natur
vernachlässigbar seien. Es werden seitens der Nikotinfanatiker dabei
Darstellungen abgegeben und Aussagen gemacht, die entweder grob falsch oder
zumindest so stark verzerrt sind dass sie in keinem Falle einem auch nur
minimalen wissenschaftlichen Standard entsprechen. So werden z. B. häufig
Dinge miteinander verglichen, die keinen Vergleich zulassen, Zusammenhänge
werden aufgebaut wo keine sind, Relativierungen realer rauchbedingter
Risiken werden versucht, indem man kleine Alltagsrisiken aufbläht und in
Relation zum angeblich harmlosen Tabakrauch setzt etc. etc.

Dies alles dient ausschließlich der gezielten Verdummung und Desinformation
der Leser. Welche Wege dabei beschritten und welche Methoden angewandt
werden, soll nachfolgend aufgezeigt werden. Wir wollen den Text daher
auszugsweise analysieren und die haarsträubendsten Fehler herausarbeiten, um
den Unsinn des "Netzwerk Rauchen" als das zu entlarven, was er substanziell
ist: Übelste Propaganda im Namen des möglichst ungehinderten und
rücksichtslosen Nikotinkonsums.

Gehen wir nun also in medias res: Besonders haarsträubend an diesem Text
sind viele Textstellen. Wir wollen sie nachfolgend exemplarisch besprechen.

Die Arbeit dieses Autors, der sich nicht traut, mit seinem Namen hinter
seiner "Arbeit" zu stehen, beginnt auf S. 5 mit einem Vergleich von
Zigarettenrauch und Autoabgasen. Schon dieser ist per se haarsträubend. Die
Edukte (Ausgangsstoffe) beider Prozesse (dem Rauchen von Tabak auf der einen
und dem Verbrennen von Kraftstoff in einem Otto- oder Dieselmotor auf der
anderen Seite) sind völlig unterschiedlicher Natur. Und damit sind auch die
Produkte sowie die thermodynamischen und chemischen Gegebenheiten beim
Verbrennungsprozess selbst vollständig unterschiedlich und nicht
vergleichbar. Und dies sowohl was die qualitative als auch die quantitative
Zusammensetzung betrifft. Schon alleine der Versuch, einen derart abstrusen
Zusammenhang herzustellen, lässt erhebliche Zweifel daran aufkommen, dass
der unbekannte Autor, wie er vorgibt, tatsächlich ein Chemiestudium
absolviert haben kann.

Des Weiteren sind die Verbrennungsbedingungen bei beiden Prozessen nicht
vergleichbar. Im Ottomotor findet die Verbrennung des zugeführten
Kraftstoffes optimiert und unter ständiger Regelung der O2-Zufuhr statt
(Lambdasonde und Luftmassenmesser als Sensoren, Motorelektronik
und -management als Stellglied des Regelkreises). Der Stoff, der im Motor
verbrannt wird, ist dabei ein genau definiertes Gemisch aus flüssigen
Kohlenwasserstoff-Verbindungen. Als Resultat dieses optimierten und
stöchiometrisch korrekten Verbrennungsprozesses bleiben nach katalytischer
Reinigung i. W. CO2 und H2O übrig. Feinstaubpartikel emmittiert ein
Ottomotor kaum, ein Dieselmotor in Abhängigkeit von der Einspritztechnologie
(Ältere Verteilereinspritzpumpenmotoren (VEP) haben eine höhere
Feinstaubemmission alsMotoren mit Pumpe-Düse (PD) Technik. Am besten
schneidet jedoch der Common-Rail-Diesel ab). Moderne Diesel-Fahrzeuge sind
zusätzlich mit einem Dieselpartikelfilter (DPF) ausgrüstet und erreichen
höchste Standards was die Abgasqualität betrifft.

Bei der Zigarette sind es dagegen hochkomplexe organische Verbindungen, die
bei einer Temperatur zw. 500°C und 900°C unter vollkommen undefinierten
Randbedingungen (Temperatur in der Glutzone, Zusatzstoffe im Tabak,
Rauchverhalten des Konsumenten) verschwelt werden. Das entstehende
Schadstoffgemisch differiert daher in Quantität und Qualität erheblich.

Außerdem werden Kfz in aller Regel nicht in geschlossenen Räumen betrieben,
so dass sich hier jeder Vergleich bei vernünftiger Betrachtung von
vorneherein ausschließt.

Auch beim Thema "CO" und "CO2" auf der Seite zeigt der Autor, dass er weder
von Chemie noch von Medizin etwas versteht. Er schreibt

"Da die gewöhnliche Außenluft schon etwa 0,3 Vol % CO2 enthält,..."
(S. 7)

Falsch. Setzen! Sechs!. Der CO2-Anteil in der Luft beträgt 0,035%! Aber was
macht eine Zehnerpotenz denn schon aus?

"Kohlendioxid

Der Stoff ist an sich irrelevant für die Gesundheit. Seine Konzentration
kann allerdings, wie bereits gezeigt, als Marker für die allgemeine
Raumluftqualität genutzt werden."
(S. 10)

Wieder die vollkommene Unkenntnis des anonymen Autors: Ein Überhang an CO2
führt beim Menschen zu einer sog. "Hyperkapnie". Bei leichter Verlaufsform
aufgrund niedriger CO2-Konzentration sind Kopfschmerzen eine häufig
beobachtete Symptomatik. Bei schwerer Verlaufsform tritt dann eine
Tachykardie (Herzrasen) nebst einer Hypertonie (Bluthochdruck) auf.

Ebenso ohne jede Ahnung der Materie geht es beim nächsten Thema weiter:

"Kohlenmonoxid

Kohlenmonoxid wird vor allem durch Automobilabgase (70 % der Gesamtmenge)
und Feuerungsanlagen erzeugt. In Städten können in der Außenluft bis 20
mg/m3 gemessen werden. In geringen Mengen entsteht CO auch als normales
Stoffwechselprodukt. Jeder Mensch hat deshalb merkliche Mengen davon im
Blut. Zigarettenabgase sind im Vergleich dazu für einen Nichtraucher fast
bedeutungslos."
(S. 10)

Leider nennt der unbekannte Autor keine Zahl, wie stark die Belastung eines
verqualmtem Lokals mit CO nach welcher Zeit ist. Seine Aussage ist daher
unbelegt und damit völlig wertlos. Auch die Aussage, dass jeder Mensch
merkliche Mengen im Blut habe ist so nicht korrekt. Der Wert des im Blut
durch CO blockierten Hämoglobin (CO-Hämoglobin = Carboxyhämoglobin = COHb)
liegt beim Nichtraucher im Bereich von 0,4-1,5% Anteil am Gesamt-Hb. Beim
Raucher liegt der Wert zwischen 3 und 15%.

Eine Untersuchung zur Aufnahme u. a. von CO an Nichtrauchern in einer
Rauchumgebung ergab eine signifikante Erhöhung des Spiegels an ausgeatmetem
CO und damit ein klares Indiz für eine erheblich gesteigerte CO-Aufnahme
durch Passivrauchexposition. Link.

Eine andere Studie ergab eine Erhöhung des COHb um 1% wenn Versuchpersonen
sich in einem mit 80 Zigaretten und 2 Zigarren vollgeräucherten Raum 78 min.
aufhielten. Link. Bei 3% COHb beginnt bereits für disponierte Personen der
Bereich der Gefährdung z. B. durch Angina pectoris bei Herzkranken. Dieser
Wert kann also unter bestimmten Umständen in einem verrauchten Lokal wo an
einem Abend wesentlich mehr Zigaretten abgebrannt werden, leicht erreicht
bzw. überschritten werden.

Und jetzt wird es wirklich lächerlich im Text unsere anonymen "Chemikers":

"Acrolein
...
Es entsteht hauptsächlich beim Erhitzen von Speisefett, vor allem dann, wenn
das Fett überhitzt wird und ,brenzlig' riecht. ... Die selben
Rauchverbotsbefürworter, die, angeblich aus Sorge für die Gesundheit der
Kellner, kein einziges Tabakwölkchen im Lokal dulden wollen, finden nicht
das geringste dabei, ein gebratenes Steak zu ordern und damit den Koch am
Herd bei der Zubereitung diesem und anderen gefährlichen Schadstoffen
auszusetzen."
(S. 15)

Es scheint bei diesen Herrschaften durchaus üblich zu sein, Speisen
dergestalt zuzubereiten, dass das verwendete Bratfett auf Temperaturen
>200°C erhitzt wird. Dabei kommt es zur sogenannten Pyrolyse, d. h. das Fett
wird durch hohe Temperatur in kleinere Moleküle aufgespaltet und neue
Verbindungen entstehen.

Die nächste Frage, die zu stellen wäre, ist jene, welche Belege und Fakten
der unbekannte Autor für seine abstruse These hat, dass sich Rauchgegner
gerne mal ein verbranntes und verkohltes Steak gönnen.

"...Tatsächlich können in Gastronomie-Küchen leicht Kanzerogenwerte gemessen
werden, welche die Konzentration dieser Stoffe im Kneipenrauch um ein
vielfaches überschreiten - das gilt nicht nur für Acrolein, sondern auch für
Nitrosamine und Benzo(a)pyren!"

Wie üblich bleibt dieses auch ohne Beleg, keine Zahlenm nichts. "Mythen
statt Wissen" möchte man sagen.

"Benzol
Die Verbreitung dieser Substanz ist tatsächlich ein Skandal!
Aber nicht die Raucher tragen Schuld, sondern der Verkehr:"
(S. 16)

Und der Straßenverkehr, sowie Schiffe oder Flugzeuge nutzen geschlossene
Räume?

"...
Damit das Benzin ein paar Cent billiger bleibt, wird die Luft, die wir alle
atmen, in unverantwortlicher Weise unnötig mit einem gefährlichen Kanzerogen
belastet!"

Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn dieser Autor einfach einmal lernen würde,
dass es einen gewichtigen Unterschied macht, ob ein Schadstoff in der
Raumluft angereichert oder in der Umgebungsluft außerhalb geschlossener
Umgebungen sehr schnell durch Thermik und Luftströmungen verdünnt wird.

"Ein Raucher auf dem Land hat weniger Benzol im Blut als ein Nichtraucher in
der Stadt!".

Dies als Grund dafür darzustellen, die Benzolproblematik sei zu
vernachlässigen zeugt von einer erheblichen nikotininduzierten generellen
Dyskognition. Aber auch dies ist einen häufig verwendete Vorgehensweise der
Pseudowissenschaftler des sog. "Netzwerk Rauchen": Ablenkungsversuche durch
Relativieren. Abgesehen davon wurde der Benzolanteil im Benzin in den
letzten Jahrzehnten kontinuierlich abgesenkt und eine signifikante
Gesundheitsgefahr beim Tanken dadurch verinngert. Und Zahlen, Daten und
Fakten für die hier aufgestellte Behauptung sucht man wie immer vergebens.

"Benzo[a]pyren
entsteht bei der unvollständigen Verbrennung von organischen Stoffen und ist
infolge dessen weit verbreitet. Beim Holzkohlegrill liegen die
Benzo-a-pyrenwerte mit ca. 50µg/kg (Was 625 Zigaretten oder 6 Jahren
permanenter Passivrauchexposition entspricht!) höher als beim Grillen mit
Infrarot, bei letzterem liegen die Werte bei ca. 0,2-8µg/kg gegrilltem
Fleisch. (Was 2 bis 100 Zigaretten oder 16 Stunden bis 11 Monaten
permanenter Passivrauchexposition entspricht!)"
(S. 19)

Hier werden wieder in vollkommen untauglicher Weise Expositionsdaten
miteinander verglichen ohne eine nähere quantitative Aussage zu machen unter
welchen Randbedingungen diese Exposition überhaupt zu Stande kommt. Und
welche Mengen nimmt ein Nichtraucher, der nicht täglich erhebliche Mengen an
Grillgut verzehrt, eigentlich genau auf? Und wer grillt schon mit einem
Holzkohlengrill im Innenraum?

"Nickel

...wird als Kanzerogen genannt, also als ein Stoff, ,für den keine
Wirkungsschwellen als Dosismaß definiert werden, unterhalb derer keine
Gesundheitsgefährdung zu erwarten wäre. ...Somit können auch kleinste
Belastungen mit den ... Kanzerogenen zur Entwicklung von Tumoren führen.'

Das ist ja grässlich, vor allem für die Europäische Zentralbank - die hat
nämlich Milliarden von Euromünzen in Umlauf gebracht die überwiegend aus
Nickel sind! Ein Skandal ungeahnten Ausmaßes! Die Eurobanker vergiften ihre
Kunden!"
(S. 21)

Was mich wirklich stört ist, wenn Leser für dumm verkauft werden. Und dies
soll hier passieren. Der Autor dieses Pamphletes scheint seine Leser
allesamt für vollkommen verdummte Schwachköpfe zu halten. Diesen Eindruck
muss man jedenfalls gewinnen, wenn man die These der krankmachenden
Euromünzen liest. Diesbezüglich zu stellende Fragen wären:
Wie viel Metallabrieb entsteht beim Benutzen einer Euromünze?
Wie viel wird davon inhaliert?
Wer inhaliert ganze Euros?
"...Bestimmt, denn auch ganz gewöhnliches Edelstahlgeschirr besteht zu 18 -
20 % aus diesem Metall. Durch Abrieb und Korrosion des Geschirrs (und
natürlich auch durch das Münzgeld) nehmen wir alle viele tausend mal mehr
von diesem Metall auf als ein Raucher durch Zigaretten, dennoch macht sich
darum keiner Sorgen."

Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn dieser Herr einmal lernen würde, dass a)
es einen Unterschied macht, ob ein Schadstoff oral aufgenommen oder
inhaliert wird und dass b) das Nickel im atomaren Gitter des Edelstahls zu
einer Legierung gebunden ist und nicht ohne Weiteres freigesetzt werden
kann. Des Weiteren liefert er wiederum keiner Zahlen für seine absurde
These, wir würden uns durch den Gebrauch von Münzen und Edelstahlgeschirr
schleichend selbst vergiften und mit Kanzerogenen belasten.

Und jetzt kommen wir langsam an den Punkt, wo sich dann ganz heftig die
Fußnägel hochrollen:

"Cadmium

100 Nanogramm? 0,000.000.1 Gramm? Das ist alles? Das ist gar nichts! Wer ein
einziges mal einen Nickel-Cadmium-Akku gekauft und dann weggeworfen hat, hat
damit mehr Cadmium in die Umwelt freigesetzt als 500 starke Raucher in ihrem
ganzen Leben!"
(S. 21)

Aha. Und wer anderer atmet diesen NiCd-Akku dann ein? Oder wie soll man sich
diese selten dümmliche Posse vorstellen? Das Cadmium in einem NiCd-Akku ist
wohlweislich hermetisch gegen die Umwelt versiegelt. Außerdem ist es
chemisch im Akku gebunden. Akkumulatoren dürfen darüber hinaus nur in dafür
ausgewiesenen Fachbetreiben entsorgt werden. Also wird bei ordnungsgemäßer
Entsorgung gar kein Cadmium in die Umwelt freigesetzt.

"Polonium 210
wird im Tabak tatsächlich angereichert, aber auch nicht mehr als zum
Beispiel in Meeresfrüchten. Deshalb haben Japaner etwa genau so hohe
Poloniumkonzentrationen im Körper wie Raucher, was jedoch nicht verhindert,
dass sie die höchste Lebenserwartung weltweit haben. ..."

Leider schon wieder falsch. Erstens werden Meeresfrüchte gegessen und nicht
inhaliert, die Verweildauer des Po-210 im Körper ist daher wesentlich
geringer als wenn es sich am Tabakrauchfeinstaub gebunden tief in der Lunge
ablagert (s. u.!). Zweitens ist die angeblich hohe Lebenserwartung der
Japaner primär der Tatsache geschuldet, dass die japanischen Melderegister
nicht korrekt geführt werden und Verstorbene oft nicht gemeldet werden, weil
Angehörige weiter die staatliche Rente beziehen wollen.

"...Die Inhalation von Radon und seinen radioaktiven Folgeprodukten ist eine
der wichtigsten Ursachen für Lungenkrebs."
(S. 22)

Kleine Änderung: Die wichtigste Ursache des Bronchial-Ca. ist nach wie vor
das Rauchen von Tabak. 95% aller Bronchialkarzinome werden durch Tabakrauch
verursacht. Nur mal so am Rande bemerkt.

"...Einige Gebiete Deutschlands sind besonders betroffen: Im Thüringer Wald,
dem Schwarzwald oder dem Erzgebirge nehmen die Menschen leicht zehn- bis
hundert mal höhere Dosen aus dem Boden und den Mauern ihrer Häuser auf als
anderswo. Dagegen fällt die radioaktive Belastung aus Rauch oder gar
Passivrauch nur gering oder buchstäblich unmessbar ins Gewicht."

Leider vergisst er (neben seiner üblichen Dyskalkulie und daher seiner
Unfähigkeit belastbare Zahlen als Beleg für seine Thesen zu nennen)
folgenden Sachverhalt :

Das Po-210 entsteht als Zerfallsprodukt von Radon und ist ein Metall. Es
lagert sich dabei an Feinstaubpartikel, insbesondere an jene des
Tabakrauches an. Deshalb ist Verweildauer dieses Alphastrahlers in der Lunge
deutlich höher als bei Radongas, das in reiner Luft aufgenommen wird. Radon
wird erst in Zusammenhang mit Feinstaub hochproblematisch, der in der Lunge
verbleibt. Deshalb ist bei rauchenden Bergleuten auch das Lungenkrebsrisiko
überproportional erhöht, da sie sich einen Alphastrahler UND Feinstaub in
hoher Dosis zuführen was zu einer längeren Verweildauer des Alphastrahlers
im Bronchialsystem des Menschen und damit zu einem erhöhten Krebsrisiko
führt.

Man findet nun langsam die Antwort auf die Frage, warum unser Autor seinen
Namen nicht nennen will. Kommen wir also zum Abschluss der Besprechung
dieses Pro-Nikotinpamphletes: Wer einen derartigen unwissenschaftlichen
Blödsinn veröffentlicht, tut gut daran, seinen Namen geheim zu halten. Denn
dieser Autor wäre in Kürze vollkommen erledigt. Der Herr könnte höchstens
noch in der städt. Müllsortieranlage anfangen. Dieses Pamphlet würde ich, so
es von einem Schüler käme, diesem mit einer Bewertung "ungenügend" um die
Ohren hauen. und ihm den Rat geben, sich anstatt der Naturwissenschaft im
weiteren Leben doch besser dem Verfassen von Science-Fiction-Literatur zu
widmen.


Halten wir fest: Tabakrauch ist eine Substanz die beim aktiven Raucher
nachgewiesenermaßen schwerste Gesundheitsschäden wie z. B. Lungenemphysem,
Herzkranzgefäßleiden und vielfältige Formen von Krebs erzeugt. Es ist
vollkommen unplausibel, dass diese Subtanz dem aktiven Raucher zwar die
genannten gesundheitlichen Schäden mit einem sehr hohen Risiko früh zu
sterben zuzufügen vermag, beim Passivraucher dagegen vollkommen harmlos sein
soll. Diese Annahme widerspricht u. a. alleine der für den Tabkrauch
nachgewiesenen Dosis-Wirkungsbeziehung zwischen Exposition und dem Risiko
für bestimmte mit dem Tabakrauchen assoziierte Krankheiten. Besonders für
die kanzerogene Wirkung des Tabakrauches gibt es keinen Schwellenwert
unterhalb dessen eine Exposition bei allen exponierten Personen folgenlos
wäre.


Peter Rachow (Mai 2010)

http://www.raucherwahnsinn.de/chemie-statt-mythen.htm


Brechstange

unread,
Jan 29, 2012, 2:20:58 AM1/29/12
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