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NFS von QNAP NAS mounten

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Erich Schwarz

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Oct 4, 2013, 9:39:57 AM10/4/13
to
Hallo,

ich habe mir einen QNAP TS-221 NAS zugelegt. SW Version ist 4.0.2 Um ein
Backup meinen Rechners zu machen bin ich vorgegangen:
1. gleichen User wie auf meinem Rechner auf dem NAS angelgt.
2. Ordner Datensicherung im Homeverzeichniss angelegt.
3. als admin den Ordner "Datensicherung" über NFS für diesen User frei
gegeben.
4. in Yast NFS-Client eine Verbindung eingerichtet mit den Parametern
"rw,noauto,user"

Wenn ich jetzt unter meinen User auf dem PC versuche die Freigabe zu mounten
(mount /lokalerOrdner) bekomme ich die Meldung "mount.nfs: access denied by
server while mounting ...."
mounte ich unter root mit
mount -t cifs -o user=xxxxx xxxx.fritz.box:/Freigabe /lokalerOrdner
dann wird das laufwerk korrekt gemounten. Das heißt es ist auch wirklich für
meinen User freigegeben.
Es sieht so aus als würde mein Linux den User beim mounten nicht an die NAS
weiter geben.
Mein System:
OpenSuSE 12.2
KDE 4.10.5 "release 4"
Linux inux 3.4.47-2.38-default i686

Hat jemand Erfahrung mit QNAP NAS?

Danke

Gruß Erich

Michael Kohaupt

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Oct 4, 2013, 10:18:08 AM10/4/13
to
Am 04.10.2013 15:39, schrieb Erich Schwarz:

> 1. gleichen User wie auf meinem Rechner auf dem NAS angelgt.

Nicht nötig -

> 2. Ordner Datensicherung im Homeverzeichniss angelegt.

Umständlich. Sicher doch gleich das ganze /home -

> 3. als admin den Ordner "Datensicherung" über NFS für diesen User frei
> gegeben.

??
Nebenbei, der freigegebene Ordner sollte unter /mnt/ gemountet werden.
Dafür ist das Verzeichnis da. Ist es richtig eingebunden, siehst du auch
im Dolphin die Daten.

> 4. in Yast NFS-Client eine Verbindung eingerichtet mit den Parametern
> "rw,noauto,user"

Ändere in der /etc/fstab von noauto in auto -

> Wenn ich jetzt unter meinen User auf dem PC versuche die Freigabe zu mounten
> (mount /lokalerOrdner) bekomme ich die Meldung "mount.nfs: access denied by
> server while mounting ...."

Klar, keine Berechtigung -

> mounte ich unter root mit
> mount -t cifs -o user=xxxxx xxxx.fritz.box:/Freigabe /lokalerOrdner
> dann wird das laufwerk korrekt gemounten. Das heißt es ist auch wirklich für
> meinen User freigegeben.

Als root reicht ein einfaches mount -a um alles zu mounten -

Gruss
Michael
--
Desktopvideos mit Ton
vokoscreen -> Screencastprogramm für OpenSuse/Ubuntu/Debian unter
www.kohaupt-online.de/hp

Erich Schwarz

unread,
Oct 4, 2013, 12:09:28 PM10/4/13
to
Michael Kohaupt wrote:

> Als root reicht ein einfaches mount -a um alles zu mounten -
Danke für die Tips.
Leider kann auch root die Freigabe nicht mounten. Nur die Multimedia
Freigabe kann von root ohne Angabe eines Users / Passwords gemountet werden.


Ich habe unterdessen die UID des Users auf den NAS an die meines Rechners
angepasst. Leider hat das auch nichts geholfen. Es geht nur wenn ich den
user explizit beim mount Befehl mit -l user=xxx mit angebe und dann wird
natürlich dessen Passwort abgefragt.

Gruß Erich

Günther Schwarz

unread,
Oct 4, 2013, 4:41:15 PM10/4/13
to
Erich Schwarz wußte:

> Wenn ich jetzt unter meinen User auf dem PC versuche die Freigabe zu
> mounten (mount /lokalerOrdner) bekomme ich die Meldung "mount.nfs:
> access denied by server while mounting ...."
> mounte ich unter root mit
> mount -t cifs -o user=xxxxx xxxx.fritz.box:/Freigabe /lokalerOrdner
> dann wird das laufwerk korrekt gemounten. Das heißt es ist auch wirklich
> für meinen User freigegeben.
> Es sieht so aus als würde mein Linux den User beim mounten nicht an die
> NAS weiter geben.

Sicher, dass der Server für einen NFS-Mount einen Benutzernamen benötigt?
Das wäre für ein NAS ungewöhnliche. Auf dem Linux-Client wäre es eine
ungewöhnliche Konfiguration, wenn ein Benutzer einen NFS-Mount
durchführen darf. Das benötigt üblicherweise root-Rechte.

> Mein System:
> OpenSuSE 12.2
> KDE 4.10.5 "release 4"
> Linux inux 3.4.47-2.38-default i686
>
> Hat jemand Erfahrung mit QNAP NAS?

Hier nicht, aber was sagt showmount über die exports? Ist der Server
nfsv3 oder nfsv4? Bei einem nfsv4 Server unter Solaris muss hier auf dem
Client der idmapd laufen, damit die Rechte auf die Dateien konsistent
sind.

Ansonsten würde ich NFS immer über den Automounter und damit mit root-
Rechten und nur bei Bedarf mounten. Ansonsten wird das doof, falls das
NAS mal nicht erreichbar ist.

Günther

ds_Dieter_Schultheis

unread,
Oct 5, 2013, 1:38:42 PM10/5/13
to
Intern verwendet Linux nur die ID Nummern für User und Gruppe. Die Namen
werden in der Config den jeweiligen ID's zugeordnet. Dieses gilt aber
individuell nur für dieses System. PC, NAS, ... . Das hast du ja schon
festgestellt.

Nach einer Änderung der User ID zum Namen bleiben die ID's für bereits
angelegte Dateien und Ordner aber die alten. Daher muss man diese ID
auch überall dort ändern, wenn es mit der aktuellen ID für User und
Gruppe klappen soll.



--

MfG
Dieter

Erich Schwarz

unread,
Oct 5, 2013, 2:10:51 PM10/5/13
to
Hallo,

danke allen für ihre Tips - die Lösung war eigenlich zu einfach. In der NAS
musste man über ein Dropdown Menü nach der Freigabe des Ordners noch
explizit den Ordner für NFS freigeben.
Jetzt ist das mounten kein Problem.

Gruß Erich
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