Simon Studion, 1543-1605 - (Deutsch)

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Sid

ungelesen,
05.06.2001, 18:27:5505.06.01
an
Curriculum Vitae
Simon Studion
"Hierichuntis rosa ex quatuor eius portis"*

von H.C.A. Pass

(Bild) Magister Simon Studion from Urach
age 50 years in the year of our Lord 1593

Zusammenfassung des Lebenslaufes von Simon Studion (1543-1605?)

Widmung

Für die Mitglieder von OMCE und CR+C, wo immer in der Welt sie sich
befinden. In Dankbarkeit für unsere Aufgabe, liebend geteilt, dass
wir uns wieder treffen werden. Für den ernsthaften Leser, der sich
für unsere Arbeit interessiert, dass er den besten Weg finden möge für
seine Seele. Für die Mitglieder und guten Freunde der 1. Pennsylvania
Commanderie und Loge in Pittsburgh, Pennsylvanien, USA. Für Eure
Kraft und Loyalitaet, Freundschaft und Hingabe für die Arbeit unseres
geliebten Ordens, für die Erhaltung und zur Verteidigung einer uralten
Tradition.

Öffnung des Steins

An Euch, die Ihr auf "heiligem Boden" arbeitet und Euch, die Ihr
solches wünscht, sit dies geschrieben. An Euch Männer und Frauen, die
Ihr den ‘Weg des Herzens’ in Eurem täglichen Leben trotz
der vielen Schwierigkeiten ausübt. Unsere Leuchtkraft sit die
Hoffnung. An Euch die Ihr durch die Liebe zur göttlichen Weisheit
befeuert werdet, den Mitmenschen zu dienen und Euch mit
Gleichgesinnten treffen wollt. Ehrt die Rose, die Euch gegeben!
Schreibt uns und habt Geduld! Email: kangar...@T-Online.de

Anerkennung.

Mein Dank geht zu meinem Freund, Detlef Potten, hier in Iserlohn,
Deutschland, sowie Betsy Clontz von der 1. Pennsylvania Commanderie in
Pittsburgh, für ihre beachtliche Hilfe mit dem Lebenslauf.

(17.02.2000) Translated from English into German by Helga.

Vorwort

Durch die Jahrhunderte und in vielen Kulturen der Welt, sogar bis
heute, wurde der Menschheit ein Merkmal der Seele geschenkt, das im
Herzen gefühlt wird. Es ist eine wesentliche Eigenschaft die im
Geist gekennzeichnet und verstanden wird. Sie berührt und bewegt die
Jungen, sowie die Alten aller Zeitalter, ob arm oder reich. Es strömt
durch die Menschheit und kommt auf diverse Art zum Ausdruck. Es ist
wie eine kleine Flamme des Lichtes die Hoffnung zu denen bringt, die
davon berührt werden und ist in den dunkelsten Winkeln der Erde zu
finden. Dieses Merkmal ist der Wunsch zu dienen. Es findet Ausdruck
durch Dienst in Tat und in vielen Arten, aber immer einfach und
aufrichtig und immer herzlich.

Die Geschichte verzeichnet Dienst durch Tat auf eigene Weise, ebenso
die verschiedenen Weltkulturen. Archäologen und Wissenschaftler
vereinigen die Vergangenheit und Zukunft in der Gegenwart. So, zum
Beispiel, wissen die eingeborenen Kulturen der Welt, dass ihr Erbe
sowie ihre Zukunft auf den Schutz der ihnen als heilig geltenden Dinge
angewiesen sind. Ob Eskimo, Amerikanische Indianer oder Ureinwohner
Australiens aus Australien und die vielen anderen eingeborenen Völker
der Welt, alle sind sich der Verantwortung bewusst die Erde zu
schützen. Ihr Dienst findet Ausdruck in der Belehrung ihrer Kinder.
Sie unterrichten die Kinder in den grundlegenden Idealen der
menschlichen Natur innerhalb der eigenen Familien und der Umwelt. Auf
diese Weise lernen die Kinder die Natur zu respektieren. Sie lernen
über die Erde, das Wasser, Luft und Feuer und wissen wie man sie
nutzbar macht; sie lernen über die Tiere, Pflanzen und Bäume. Durch
ihr Beispiel lehren sie ihren Kindern Dienst durch Tat; Mutter und
Vater geben ihre Fähigkeiten und ihr Wissen an ihre Kinder weiter. Auf
diese Weise lernt die Familie, Gruppe oder Stamm Verantwortung, ebenso
lernen sie in unwirtlicher Umgebung zu überleben. Das Innenleben eines
Kindes wird genährt durch die Dinge, die es sehen und fühlen kann,
jedoch hat das, was es hört ebenfalls Einfluss. Deshalb sind
Geschichte und Legende so wichtig für die Kinder aller Kulturen.
Durch diese Geschichten und Legenden lernen wir über Leben und Leute.
Die Eltern oder Erzähler können die Information auf eine Art
weitergeben, dass im Geist alle vereinigt sind. Es ist ein
In-sich-gehen, eine innere Reise, die für Kind und Erwachsene gleich
wichtig sind. Tatsächlich ist es äußerst wichtig wenn wir die
Verantwortung übernommen haben, das was heilig ist, zu schützen.

In der Welt des Okkultismus berichtet die Geschichte über nur einige
Personen, die wirkliche "Reisende des Geistes " waren. Viele haben
sicher gehört von dem Rosenkreuzer Robert Fludd, oder den Mathematiker
und Navigator Dr. John Dee, von Paracelsus, Leibnitz, Johannes Kepler,
Michael Maier, Hildegard von Bingen. Jedoch wie steht es mit Heinrich
Khunrath (1560-1605) oder Nicholas v. Cusa (1401-1464), Joachim v.
Floris (1145-1202). Die letzte Gruppe ist fast unbekannt oder ganz
vergessen. Die Arbeit dieser Leuchtfeuer in dunkler Welt sind
entweder verloren oder vergessen. Aber sind ihre Arbeiten oder Leben
weniger wertvoll für die Menschheit oder für diejenigen die ihnen im
Leben nahe standen? Diese Personen waren nicht an Ruhm interessiert
oder ob ihr Lebenswerk Anerkennung finden wird 100 oder gar 800 Jahre
nach ihrem Tod (Transition). Außerdem waren die meisten Leute zu
beschäftigt in feindlicher Umgebung zu überleben. Ob jemand ein großes
Leuchtfeuer oder eine kleine Flamme in der Stille des Herzens war ist
unwichtig, denn wir sind alle auf der Ebene des Geistes vereint.

Eine andere Person über die wenig bekannt ist, ist ein Mann namens
Simon Studion. Studenten des Mystizismus und Okkultismus kennen ihn
nur als den Verfasser eines umfangreichen Manuskripts "Naometria". Das
Wort ist griechisch und bedeutet Tempelmaß (die Kunst des
Tempelmaßes). Der Zweck dieses "Lebenslaufes" ist, die Mitglieder der
OMCE und CR+C etc. mit einigen der Persönlichkeiten der Vergangenheit
bekannt zu machen, die dazu beigetragen haben die Welt zu formen in
der wir heute leben. Es ist die Absicht den Leser daran zu
interessieren weiteres zu lesen und vielleicht wird ernstliche
Forschung daraus entstehen. Es ist die Hoffnung, dass der Leser zu
dieser Serie "Curriculum Vitae" durch eigene Artikel beitragen wird.

Simon Studion, 1543-1605(?)

Magister Simon Studion war ein Lateinlehrer, Dichter, Historiker,
Archäologe und apogryphischer (=zweifelhafter) Autor. Gewöhnlich ist
er nur bekannt als der Autor von "Naometria" (=Tempelmaß), eine
Kombination von Mathematik, Naturgesetzen, Prophezeiungen und Bauplan
eines allegorischen Tempels. Simon Studion's Anhänger wurden manchmal
Naometa genannt. Wer Interesse am Rosenkreuzertum hat, sollte an
Naometria interessiert sein. Die erste Ausgabe vom Naometria wurde
1596 fertig gestellt, 10 Jahre nach dem historischen Treffen in
Lüneburg, Deutschland am 27. Juli 1586. H. Spencer Lewis erwähnt, dass
ein großer Teil des Buches der Geschichte des Kreuzes und seiner
spirituellen und mystischen Bedeutung gewidmet ist, sowie der
symbolischen Bedeutung der Rose und des Kreuzes wenn beide vereinigt
sind. Man glaubt, dass Simon Studion 4 Jahre dazu brauchte diese
riesige Arbeit zusammen zu tragen. Heute ist dieses Werk in der
Württembergischen National Bibliothek in Stuttgart, eingetragen unter
"Cod.Theol. et Philos. 2 o 34". Die verbesserte Auflage des Naometria
(Nova) {Teil a + b} wurde 1604 fertig und ist in derselben Bibliothek
unter "Cod.Theol. et Philos. 4 o 23 a/b und es wurde ebenfalls in 4
Jahren zusammen gestellt. Nach H. Spencer Lewis' Aufzeichnungen war
Naometria (Nova) Friedrich, Herzog von Württemberg , gewidmet, der
gleichzeitig Großmeister der Rosenkreuzer war. Ebenso ist bekannt,
dass Simon Studion eine Allianz gegründet hat, die Cruce Signati, was
übersetzt bedeutet, vom Kreuz gekennzeichnet. Dies war nur eine von
vielen Vereinigungen, die er gegründet hat.

Wer war Simon Studion? Geboren zwischen 6 und 7 Uhr frühmorgens am 6.
März 1543 in Urach in Süddeutschland. Simon war der älteste von 4
Söhnen von Jakob Studion (Studium) und seiner Frau über die wenig
bekannt ist. Simon Studion's Vater wurde in einer Bauernfamilie in
Hessen geboren, doch später zog er mit seiner Familie nach Stuttgart
und arbeitete als Koch am Fürstenhof Ludwig's, Herzog von
Württemberg. Nach der Forschung von Walter Hagen (1951) , stammte
Simon Studion's Mutter aus Urach. Er sagte.....seiner Gesichtszüge
wegen in einem Porträt, Simon's Name hört sich an wie ein gebildeter
Humanist und übersetzt bedeutet Eiferer (zealot). Die Familie war auch
unter dem Namen Hess bekannt (das heißt eine Familie aus Hessen).
Simon Studion wuchs in Urach auf und ging dort zur Lateinschule, und
man denkt, dass er auch die Klosterschule in Maulbronn besucht hatte.
Anschließend ging er nach Tübingen, wo er das "Tübinger Stift"
besuchte, ein Wohlfahrtsinstitut zur Weiterbildung für begabte ,
junge Studenten. Das Stift wurde gegründet zur Finanzierung für die
weitere Ausbildung junger begabter Leute aller Klassen, um dem
herzoglichen Hof zu helfen in Studien der Theologie, Theologie Lehrer,
zur Priester Ausbildung, Hof Beamter, Schullehrer ; ebenso war es ein
Schulseminar zur Weiterbildung der Geistlichkeit. Simon Studion war
ein "gescheiter und bescheidener" Student am Stift und beendete seine
Anfangsstudien in 1 Jahr statt der üblichen 18 Monate.

Am 1. August 1561 bestand Simon Studion seine erste Prüfung in
Dialektik, Rhetorik und fundamentaler Geometrie. Seine Prüfungsnoten
waren außergewöhnlich hoch in einer Klasse von 11 Schülern und aus
diesem Grund konnte er die Feinen Künste und Wissenschaften studieren
und auch diese Fächer praktizieren und lehren. Einen Monat später, am
1. Sept. 1561 erhielt Simon Studium ein Stipendium und ebenso eine
Anstellung in Tübingen. An der Universität von Tübingen (1561-65)
studierte Simon Studion unter dem Professor der Ethik, Magister Samuel
Heyland, und zwar Mathematik und Ethik. Heyland war auch ein bekannter
Mathematiker und Lehrer von Michael Maestlin, dem späteren Lehrer des
Astronomen und Physikers Johannes Kepler (1571-1630) . Heyland genoss
auch einen sehr guten Ruf als Astronom, beziehungsweise Astrologe.

Durch Samuel Heyland wurde der junge Simon Studion in Kontakt mit
"mystischer Arithmetik" gebracht. Dies wissen wir durch die
Tagebücher von Nicodemus Frischlin (1547-1590) der in Erzingen geboren
wurde. Er wurde ein Humanist und Dichter und war ebenfalls ein
Kommilitone von Simon Studion während des Jahres 1587. (Sein Bruder
Jakob Frischlin beschrieb die Geschichte der Bevölkerung von
Württemberg). Nikodemus Frischlin wurde Professor in Tübingen, ebenso
Professor Erhard Collins und der Astronom Michael Maestlin
(1550-1631), der ebenfalls ein Student Heyland's war.

Seinem Wunsch gemäss erhielt Simon Studion sein Diplom für Lehrer der
Theologie, doch wurde er informiert, dass er wegen eines Sprachfehlers
nicht Pfarrer werden könne, obwohl er das bis dahin als seine Berufung
sah. Nach Hagen zu schließen war das eine große Enttäuschung und eine
große Wende im Leben des jungen Studion.

Am 15. Februar 1565 erwarb Simon Studion seinen Magister Titel in weit
verschiedenen akademischen Gebieten nach langer Zeit. Er bestand mit
Auszeichnung und , wie es hieß, "facultas docendi, profitendi,
exercendi, bonas literas et artes". Dann wählte er einen weltlichen
Beruf als pädagogischer Theoretiker in Stuttgart von 1565-1572. Das
war an einer Lehrerbildungs- und Lateinschule, die zu dieser Zeit den
besten Ruf in Württemberg genoss. Um diese Zeit war Stuttgart ein
Zufluchtsort und Asyl für verfolgte Gruppen, ob religiös, mystisch
oder wissenschaftlich. Simon Studion hatte Glück, dass er Zugang zu
dem Oberhaupt (Praeceptor) hatte, der wegen des hohen Rufes der
Schule, dem heutigen Erziehungsminister gleich stand. Simon Studion
nahm sie Stelle als Mitarbeiter, die niedrigste Lehrstellung, die zu
haben war. Er fing mit niedrigem Gehalt an, doch konnte er heiraten
und eine Familie von 3 Kindern unterhalten. 1572, nach einem kurzen
Aufenthalt von nur 7 Jahren in Stuttgart, zog Studion in die kleine
Stadt Marbach am Neckar in Süddeutschland, wo er als Lehrer in der
Lateinschule tätig war. Seine neue Position als Praeceptor mit
verhältnismäßig hohem Gehalt von 62 Gulden per Jahr, erlaubte ihm und
seiner Familie einen besseren Lebensstandard. In Marbach hatte seine
Frau noch 2 Kinder und 2 der Söhne folgten ihrem Vater später im
selben Lehrerberuf nach.

Simon Studion war ein Schullehrer, Autor des Naometria, ein Genealoge
(Ahnenforscher) und Historiker am Fürstenhof des Herzogs von
Württemberg. Studion schrieb in bestem Latein und zur Hochzeit des
Herzog Ludwig vom Fürstenhaus in Württemberg 1575 lieferte er ein
enormes Gedicht von mehr als 10,000 Hexametern oder Versen, das die
herzogliche Familiengeschichte wiedergab. Das fertige Gedicht wurde
Ludwig 1579 übergeben und dieser Arbeit wegen konnte er weiterhin mit
dem Beistand des Herzogs rechnen. Die einzige veröffentlichte Arbeit
Studion's war ein Gedicht in Latein, eine Elegie zum Tod des
Reformators Johannes Brenz, in Stuttgart 1570 gedruckt. Dichten war
nicht die einzige Unterhaltung, die Studion interessierte. In Marbach
entdeckte er einen Steinaltar in der Mauer eines alten Weinkeller's in
der Nähe der Kirche von Benningen. Das war der erste von 7
Altarsteinen, die Studion später für seine Sammlung erwarb. Er
sammelte eine Anzahl Archäologischer Gegenstände aus der Römerzeit
(1583) die er nach Stuttgart schickte und die dann in Herzog Lugwig's
Garten Platz fanden. (Lustgarten ist auch ein alchemischer Ausdruck
für "Garten der Eingeweihten"). Es dauerte wieder 10 Jahre bis 1593
bevor Studion mit seiner archäologischen Arbeit fortfahren konnte mit
Hilfe von Herzog Friedrich. Diese ersten Antiquitäten ermunterten den
Herzog weitere Ausgrabungen zu finanzieren und diese Ausgrabungen
führten zu einem neuen Buch von Studion mit dem Namen: Eine
„Abhandlung über Römische Überreste“. (reliquen???) 2
Versionen dieses Buches sind in der Württembergischen
Nationalbibliothek registriert unter ("A") Cod. hist. 2o57 mit dem
Datum 1. Sept. 1597 und ("B") Cod.hist.2 o 137 mit Datum 21. Dez.
1597. Einer der Steinaltäre die Studion erworben hatte 1579 bei
Benning a.N. gefunden, war errichtet und "Vulcan" geweiht von der
Bevölkerung an der Murr (Vicani Murrensis) um ca. 180 A.D. Im
Naometria (Nova) Studion schrieb in seinem Gedicht über den Stein
..... von uralter Erde bedeckt und vom Pflug erweckt und von
Friedrich zu einem neuen und polierten glänzenden und ewigen Zeugen,
werde ich .....etc. Der lateinische Text wurde von Philipp Montanus
1731 übersetzt.

Einige Archäologen der heutigen Zeit betrachten Studion als einen der
Urheber historischer Forschung der Römerzeit in Deutschland. Am
meisten bekannt war er für die Sammlung römischer Steinplatten,
Altarsteine und Archäologie. Walter Hagen, ein Priester in Marbach,
schrieb ein Kapitel über Simon Studion (siehe Schwäbische
Lebensbilder, Band 6, Stuttgart 1957. Hagen war es auch, der über
Studion bezüglich seines Buches Naometria schrieb und dafür schulden
wir ihm Dank).Der Hauptgrund für seine Sammlung historischer
Information war, dass er beweisen wollte, dass die Bevölkerung dieser
Gegend schon immer dort gelebt hatte und nicht von anderswo her kam.
Ein anderer Grund war, dass der exzentrische Simon Studion seit 1592
an einem geheimen Manuskript gearbeitet hatte das zum Naometria wurde.
H. Spencer Lewis zufolge geschah das nach einer ausgerufenen
Konvention in Hannover wo für den Landesteil sich eine geheime
Groseloge der Rosenkreuzer befand. Wahrscheinlich war die Eröffnung am
27. Juli 1586 in Lüneburg. (Die kleine Stadt Lüneburg ist ca. 1
Fahrstunde südlich von Hamburg). Studion hielt die Eröffnungsrede und
sprach über die Vorgeschichte der originalen Militia, die in Palästina
organisiert wurde kurz nach Gründung der ersten christlichen Kirchen.
Darauf stellte er viele hohe Abgesandte verschiedener Länder vor,
sowie die Vertreter vieler Fürsten, die diese Bewegung unterstützten.
Dr. Lewis schreibt weiter, dass die Aufzeichnungen beweisen, dass der
Plan der Konvention besonders unterstützt wurde von Heinrich IV von
Navarre (Koenig von Frankreich), der das Wappen der alten Militia
erhielt durch direkte Vollmacht der Militia in Palästina, sowie
Königin Elisabeth I von England und dem Koenig von Dänemark, sowie
Adligen anderer Länder. Das Gerücht war, dass Naometria ein Buch gegen
den Papst sei und deswegen wurde der verdächtige Antagonist Studion
angeordnet vor Gericht in Stuttgart zu erscheinen. Studion musste das
Manuskript verteidigen, doch da Herzog Ludwig nichts Anstößiges in dem
Manuskript fand, erstanden keine ernstlichen Folgen aus dem Prozess.

Simon Studion fühlte ernstlich, dass er seiner mystischen Erlebnisse
wegen, ein Bote Gottes sei. Heutzutage würde er betrachtet werden als
jemand der eine bestimmte Aufgabe in einer gewissen Tradition
erfüllte. Leben und Arbeit von Joachim Floris (1145-1202) dem
italienischen Mystiker und Theologen scheinen den größten Einfluss auf
das Leben Simon Studion's gehabt zu haben und man denkt, dass
Professor Samuel Heyland ihn darüber belehrt hat.

Am 14. Dez. 1591 schrieb Simon Studion einen Brief aus Marbach a.N. an
den Astronom und Mathematiker Michael Maestlin (1550-1631) in
Tübingen. Da angeblich Naometria nicht in Studion's eigener
Handschrift geschrieben war, wäre es interessant eine Kopie des
Briefes zu sehen, um zu beweisen dass dies auf Wahrheit beruht. Der
Brief ist ebenfalls in der Württembergischen National Bibliothek in
Stuttgart und ist registriert als: Signature: Cod.Math.4 o 14b, BI 59
a- 60 b. Der erste Satz nach der Begrüßung ist: Der Abt Joachim von
Fiore, ein sehr bekannter und äußerst freundlicher Mann, hat frommer
weise vor 300 Jahren Prophezeiungen gemacht und einige davon handeln
von dem Stand päpstlicher Affären.

Als Herzog Ludwig 1593 starb, hoffte Studion auf erhöhtes Interesse an
seinem Naometria durch Ludwig's Nachfolger, Herzog Friedrich I von
Württemberg ( er herrschte von 1593-1608). Friedrich wuchs auf und
lebte in Mompelgard unter starkem französischem Einfluss; daraus
erstand die Erkenntnis eines Zeitalters, das große Veränderungen
bringen sollte. Herzog Friedrich war bekannt für sein Interesse an
Alchemie und anderen okkulten Künsten, daher lieferte Studion sein
komplettes Buch dem Herzog 1596. Der Untertitel versprach dem Leser
"eine Einführung in die heiligen Geheimnisse" und gab seinen Namen
(vielleicht vom Griechischen übersetzt: Zeichen und Stadien) und mit
dem Zeichen Skorpion (in schweren Zeiten hergestellt). Durch
ernsthafte Berechnungen wollte Studion alle wichtigen Geschehnisse der
Zukunft bis zum Weltende (oder einer Periode?)
voraussagen. Es herrschte ein Gefühl großer Erregbarkeit für
bevorstehende Änderungen zu der Zeit in Europa.

Simon Studion kehrte zurück zu weltlicheren Dingen wenn Herzog
Friedrich ihn beauftragte "die Geschichte von Württemberg" zu
schreiben, die er wegen seiner vorhergehenden Nachforschungen in 1
Jahr vollenden konnte (1597). Angeblich druckte er auch eine
verbesserte Version vom Naometria am Ende des Buches.

Philip Ludwig von Neuburg hatte die Absicht Naometria für größere
Leserschaft drucken zu lassen und das war der Beweggrund für Simon
Studion das Buch zu revidieren und ein Inhaltsverzeichnis beizufügen.
Diese Arbeit dauerte wiederum 4 Jahre und das Ergebnis war ein Buch,
das leichter zu lesen war. Jedoch waren da mehr Berechnungen, sodass
das Naometria Nova ein enormes Werk von 1790 Seiten wurde (H.S.Lewis
schrieb 1995 Seiten). Im Naometria Nova legte er die folgenden
Berechnungen vor: vom Universum, Naturgeheimnisse und Prophezeiungen
vom Anfang bis zum Ende der Welt.

Zu Beginn des Monats Oktober 1604 konnte man in Europa am Nacht - und
Frühmorgen Himmel die Erscheinung eines Super Nova(über dem Mond?)
beobachten. Die Erscheinung war bis in das Jahr 1605 zu sehen. Das
Phenomenon war Grund für Furcht und Erstaunen unter Gelehrten und
Laien zugleich. Nach Tycho Brahe (1546-1601) -Neuer Stern 1573 - die
Periode der Wissenschaft und Astronomie ging weiter und neue
Generationen, wie Johannes Kepler, Michael Maestlin, Thomas Diggers,
JJ Heinlin, W. Schickard, John Dee, Heinrich Kunrath, Nikolaus
Copernicus, Galileo Galilei erstanden in Europa. Marie Boas wurde
diesem Thema gerecht, und anderen aehnlichen, in ihrem Buch "Die
wissenschaftliche Renaissance 1450-1630" und wird dem Leser sehr
empfohlen. 1606 war auch der Beginn einer neuen Rosenkreuzer Epoche in
Deutschland und der allegorischen Mysterie von C.R.C. (= ein Christ
des Rosenkreuzes) sowie die allegorische Öffnung der GruftH.S.Lewis
erklärt das alles einfach und klar in seinen Artikeln in der "American
Rosae Crucis" von 1916. Jedoch ist es die persönliche Meinung, dass
die Buchstaben CR-C eine Abkürzung der französischen Worte für
"Chevalier des Roten Kreuzes" bedeuten.Wegen Simon Studion's 2
Bemerkungen im Naometria (Nova) über den Papst jener Zeit, wurde er
degradiert und zur Bestrafung nach Maulbronn geschickt. Man glaubt,
dass die Strafe
so leicht ausfiel, seiner vorhergehenden Verdienste wegen. Jedoch
wird angenommen, das Simon Studion sein Strafversetzung nicht überlebt
hat, sondern kurz nach 1605 starb. Sein wirklicher Todesort und das
genaueDatumsind zur Zeit unbekannt und warten noch auf Aufklärung.


Zusätzliche Bemerkungen:

Während Simon Studion's Lebenszeit geschahen einige historische
Ereignisse, die die Umwelt und das Denken der damaligen Europäer
beeinflussten. Es war die Zeit der Renaissance, des Humanismus und
der allgemeinen Reformation , die sich ausbreiteten und
herausgefordert wurden; sie überlebten die Herausforderung.. Es war
eine Zeit politischen Tumults, der Pest, der Inquisition, der
Verbrennung und Folter von Menschen, der Hexenprozesse und
verschiedener religiöser Glaubensrichtungen wie z.B. des Hugenotten
Krieges (1562-1598), der Bartholomäus Nacht (1572) , der Fall der
Niederlande (1581), und die Hinrichtung von Königin Mary Stewart in
Schottland (1587), die Versenkung der spanischen Armada (1588). Nach
dem Schmalkaldischen Krieg (1546-47) konnten die Buerger von
Württemberg für lange Zeit in Frieden leben. Die staatliche Religion
1565 war evangelisch lutherisch, eingeführt von Herzog Ulrich- der
meiner Meinung nach der Gründer des Tübinger Stiftes war zusammen mit
seinem Sohn Christoph (?).Dies versicherte eine friedlich organisierte
Kirchenordnung auf kurze Zeit, zumindest bis zum Beginn des 30
jährigen Krieges, der Teile Europa's entflammte von 1618-1648.

Nikodemus Frischlin erwähnt Simon Studion in seinen Tagebüchern,
ebenso Martini Crusius. Crusius' Tagebuch: Diarium Martini Cr. wurde
1927 in Tübingen von Conrad Goez veröffentlicht. Wahrscheinlich wurde
Nikodemus Frischlin's Tagebuch ebenfalls veröffentlicht. Sein Bruder,
Jakob Frischlin schrieb seine Geschichte der Bevölkerung von
Württemberg ungefähr zur selben Zeit als Studion seine Geschichte der
Bevölkerung von Württemberg schrieb. Studion führte die Arbeit von
Joachim Floris und Paracelsus fort und die Chemische Hochzeit von
Andreae führte den Gedankengang von Studion weiter. Nach dem
Historiker und Autor des "Rosenkreuzes", Will Erich Peuckert, war es
aus der Arbeit Studion's und seiner Societas Cruce Signati und derer
vom Kreuz gezeichneten, dem Tübinger Kreis mit Andreae und Freunden,
dass der erneuerte Rosenkreuzer Orden entstand und sich weiter
entwickelte.

Dies war das Resultat der Vereinigung der Cruce Signati Studions.
Studion wollte ein 2. Treffen in Konstanz berufen. nach der Art des
Lüneburger Treffens, ein 2. Konstanz Reformations- Konzilium. Studion
suchte "3 Zeugen", einer davon war er selbst. Es wurde spekuliert,
dass Martin Luther der erste war und Studion der zweite. Ein Elias
der Künstler (Alchemist) sollte nach 1593 ankommen. Walter Hagen
schlägt sogar vor, dass Tobias Hess (ein Freund Studion's) und
Besold, sowie andere Freunde, Johann Valentin Andreae für den 3.
Zeugen hielten. Hatte Studion nicht geschrieben, dass Kreuze vom
Himmel fielen 1501 in der Stadt Herrenberg (Herrenberg = Berg
Gottes?), wo Johann Valentin Andreae geboren war? Doch zurück zu
Andreae und sein
"Turris Babel" in Bezug auf "Chaos" in RC im Titel seines Buches:
Turris Babel sive Judiciorum de Fraternitate Rosaceae Crucis Chaos",
Strassburg 1619, S.14-15. Ich selbst habe das Buch nicht gelesen,
habe nur darüber gelesen und bin der Meinung, dass Andreae
beabsichtigte , das Missverständnis und den Missbrauch den die 3
Rosenkreuzer Manifeste verursacht hatten, zu korrigieren sowie die
Aufregung der Rosenkreuzer Aktivität, die sich nach der
Veröffentlichung zeigte. Sein 2. Grund war es zu beenden, andererseits
hatte das Wort "Chaos" für bestimmte Leute eine andere Meinung: für
Paracelsus war es das was zwischen Himmel und Erde existierte. Er
sprach auch von einem Chaos Mineral, das alles Unbewegliche ernährt
(?). Später wurde das Wort erweitert und wurde "Aurea catena Homeri",
"Fiat" wurde Dampf, Nebel Rauch, das wurde zu chaotischem Wasser, das
erstarrte und der Himmel dann schied Feuer, Luft, Wasser und Erde aus
(?). In Welling's Opus magocabbalisticum wird Chaos als schleimiges,
schwefeliges Salzwasser beschrieben (siehe Kopp) und in einem von
Heinrich Khunrath's Bildern ist Chaos als ein schwarzer Ball im
Inneren der Erde zu sehen.

Ich nehme an, dass die Chemische Hochzeit ein Versuch war, die beiden
Häuser de Ordens der Lilie von Frankreich mit dem Orden der Rose von
England zu vereinigen.

Frances Yates glaubt, dass Andreae die Idee für das Buch bekam während
der riesigen Festlichkeiten anlässlich der Zeremonie, als Herzog
Friedrich I von Württemberg in Stuttgart zum Ritter des "Erhabenen
Hosenbandordens" ernannt wurde.
Königin Elisabeth I bestätigte die Wahl ihres Cousins Mompelgart, wie
sie ihn nannte, 1597, doch war es erst im November 1603, dass seine
Einsetzung und Erhebung zum Ritter stattfinden konnte durch einen
Abgesandten von Jakob I. Die Vereinigung zweier Ringe symbolisiert
eine Hochzeit. Wenn man auf das Kreuz auf einer Kugel schaut, sieht
man, dass die senkrechte Linie der Lilie (spirituelle Welt und rot in
Heraldik) ein Kreis ist, der sich mit der waagrechten Linie der Rose
(physikalische Welt und blau in Heraldik) am Punkt der Quintessenz
trifft, das auch der Punkt des Lichtes ist, welcher den "Stein öffnet"
und das Lebensblut der Rose ist. Wenn diese beiden Welten perfekt
sind, vereinigen sie sich miteinander und erzeugen den 5. Punkt, die
Quintessenz. Nach Yates, Naometria enthält Musik und Verse der ewigen
Freundschaft zwischen der Lilie (Koenig von Frankreich, dem Löwen,
(Jakob I von England) und der Nymphe (Herzog von Württemberg)
gewidmet. Der Ursprung für die Idee der Gründung des Hosenbandordens
könnte in den Geschichten von Koenig Arthur und dem Heiligen Gral zu
finden sein. Zum Beispiel, die "Runde Tafel" die an der Wand in der
Grossen Halle im Schloss Winchester hängt, ist 18 Fuß (ca 6 Meter) im
Durchmesser, aus solider Eiche und wiegt ca. 1 1/4 Tonne. Die Tafel
wurde angefertigt, als Edward III regierte, wahrscheinlich 1344 als
dem Koenig die Idee kam einen Ritterorden zu gründen. Das Vorbild
dafür sollten die Ritter der Runden Tafel sein, wie in den populären
Romanzen der Arthur Legende während des Mittelalters. Jedoch 1348 gab
der Koenig die Idee auf und statt dessen gründete er den
Hosenbandorden. Erhard Cellius, ein Professor in Tübingen, schrieb
einen ausführlichen Bericht in Lateinisch über die Zeremonien und
Festlichkeiten. Der Bericht wurde 1605 in Stuttgart veröffentlicht.
Er berichtete, dass einer der Ordensträger Robert Spenser war (ein
Verwandter des Dichters?). Wie Yates schrieb, wurden die
Festlichkeiten auch von Elias Ashmole beschrieben in seiner
"Geschichte des Hosenbandordens". Das Wappen des Ordens ist auch zu
sehen auf der Titelseite von John Dee's "General and Rare Memorials
Pertaining to the Perfect Arte of Navigation" ( Generelle und seltene
Gedanken bezüglich der perfekten Kunst der Navigation) 1577.

Man nimmt an, dass die 3 Autoren der Rosenkreuzer Manifeste, Fama
Fraternitatis (1614), Confessio Fraternitatis (1615) und die Chemische
Hochzeit, Christian Rosenkreuz anno 1459 (1616) , Dr. Tobias Hess
(1558- 1614), ein Jurist und praktizierender Parazelsischer Arzt,
Professor der Rechtswissenschaften Christoph Besold (1577-1638) und
der Hauptautor der Chemischen Hochzeit, der junge Johann Valentin
Andreae (1586-1654) waren.

Ungefähr 1610 in Tübingen (Tübinger Kreis) wurden die 3 Manifeste
fertig und zwischen 1614 und 1616 wurden sie gedruckt mit Hinsicht auf
die Reformation der Welt. Pietismus kam 90 Jahre später auf. Hess
wurde beschuldigt ein Chiliast zu sein, wegen seiner Prophezeiungen
über das Weltende und wurde am 1. Juli 1620 (??) verhört. Hess
identifizierte mystische Nummern und bestimmte chronologische Zeiten
mit dem Schlüssel David's. (Offenbarung 3, 7). Besold war ein
Abtrünniger. Schuetz war ein entfernter Neffe von Johann Valentin
Andreae, dessen Vater ein Priester in Herrenalb und auch ein
ausgezeichneter Alchemist war. Joseph Mead (1586-1638) war ein
Chiliast und kannte Christian Knorr von Rosenroth - sein Buch (1570)
war in Andreae's Besitz. Bezüglich der Fama von Johann Valentin
Andreae --- der erste Teil der Fama war entfernt worden. Der
beseitigte Text war ein Teil der Übersetzung eines satirischen Textes
"Ragguagli di Parnasso" des Italiener's Trajano Boccalini (1556-1613)
der zuerst 1612/13 in Deutschland erschien mit einem Vorwort von
Besold. In "Confessio" werden erwähnt ein "Neuer Stern" (1604), die
Schlange und der Schwan, Cygno (Cygnus). Wense war ein enger Freund
von Andreae und Tobias Adam(i) - einer der sogenannten älteren
Generation der Rosenkreuzer vom Tübinger Kreis - ebenso wie Besold und
sein guter Freund Abraham Hoelzel. Ich glaube, dass die Arbeit von
Traiano Boccalini (war Tr. Boccalini ein Rosenkreuzer?) von einem
gewissen Wilhelm
Bidembach übersetzt wurde, der ebenfalls ein Freund Andreae's und
Mitglied des Tübinger Kreises war.

In seinem Buch "Turbo" (1616) der Verrückte, eine Autobiographie und
gleichzeitig ein lateinisches Drama, kritisierte Andreae die
chiliastische Ansicht in Studion's Naometria. Johann Valentin Andreae
erwähnt seinen Band des Naometria von Studion in seinem Buch "Turris
Babel" (1619), das 24 Dialoge enthält (24 Ansichten oder Meinungen der
Rosenkreuzer?)> Ebenfalls las ich, dass Andreae eine List der Namen
von 24 Personen gesammelt hatte, die zu seiner neuen, geplanten
Organisation gehören sollten. (Frick). Die Liste fängt an mit dem
Namen Traiano Boccalini und endet mit Resipiscenz = der Letzte,
abgeschlossen, beendet. Im selben Artikel erscheinen die Namen von
Johann Arndt, J. Gerhard, Saubert und Wilhelm von Wense von
Lüneburg(15.. - 1641) und zufolge der Information, die ich bis jetzt
finden konnte- war "Turris Babel" Andreae's Antwort auf den Missbrauch
und das Missverständnis und die Schwierigkeiten das Resultat die durch
die Veröffentlichung der Fama und Confessio, die Besold und Hess vom
Tübinger Kreis gesammelt hatten. Andreae war der Autor der Chemischen
Hochzeit doch trug er nur die Geschichte und den Ursprung zusammen und
gab "einem alten Körper" einen neuen Mantel. Meiner Meinung nach
erhielt Andreae den Gedanken für (den Ursprung) die Geschichte durch
die riesigen Festlichkeiten, die zu der Zeit stattfanden, für Herzog
Friedrich von Württemberg, anlässlich seiner Investitur und Erhebung
in den Ritterstand des Hosenbandordens 1603 in Stuttgart (sie Frances
A. Yates).

Alpha und Omega oder die 7 Stadien der Geschichte der Welt seit
Christi Geburt. Erinnert ihr euch an das Alchemische Bild den Kreis in
ein Viereck zu verwandeln, das die 3 Punkte vereint? Siehe das
gravierte Bild der Quadrierung des Kreises in Michael Maier's Atalanta
Fugiens von 1618, in dem der große Kreis der den Lapis Philosorum
repräsentiert, den Konflikt der Gegensätze in der Welt der
Alchemischen Geometrie und heiligen Wissenschaften, umgibt. Am Boden
sieht man einen Kreuzstab, ein wichtiges Messgerät und es würde sich
lohnen das zu prüfen. Dieses Thema hat auch Johannes Kepler und
andere seines gleichen interessiert. Die "Mystische Arithmetik" von
Nicholas v. Cusa (1401-1464) mag ein anderes Beispiel des Werkes sein,
ausgedrückt durch einen Feuerschein. Man bedenke, dass es in diesem
Zeitalter Mode war, seine Ahnen auf Adam und Eva zurück zu führen und
andere ihre Blutlinie direkt auf Jesus Christus. Ein Genealoge wurde
bezahlt ein reichlich verziertes Dokument herzustellen dem Wunsch der
Familie gemäss. Dieses Dokument wurde dann ein Ikon religiöser
Verehrung, das alle sehen konnten. Es mag auch von Interesse sein,
dass viele der sogenannten prophetischen Kalkulationen dieser Zeit
sich widerspiegelten in den 9 Monaten der Schwangerschaft der Mutter;
z.B. 1584 Nachenmoser v. Brandwaelden in Kurland schrieb sein
"Prognosticon Theologicum" das 1588 veröffentlicht wurde. In diesem
Fall gebrauchte er eine 42 Wochen Schwangerschaft von je 30 Tagen
=1260 Tage, und da ein prophetischer Tag einem Jahr gleich kam,
arbeitete er mit total 1260 Jahren. Andere Berechnungen wurden von
anderen Personen aufgestellt (120° + 60°?). Julius Friedrich Sachse
schreibt in seiner Einleitung zum Tagebuch von Kelpius : "Er (Kelpius)
teilt seine Eintragungen in 6 Perioden und 3 Wochen, die 17 Seiten des
Journal's umfassen.

Das kommt 126 Tagen oder Einheiten gleich (=180°?) (12x6=72=1/2 der
144 Elemente?) und das ist 1/10 des vorher erwaehnten. Waehrend dieses
Zeitalters herrschte eine Besessenheit mit Zeitmessung und besonders
mit der genauen Zeit und dem Datum von Christi Geburt, sowie dem
Weltende und sein 2. Erscheinen, oder das Ende von einem anderen
Zyklus von den damaligen Astronomen, Astrologen, Mathematikern,
Wissenschaftlern, Kartographen, Navigatoren, Theologen etc. erforscht.
Dies war die Erweckung einer neuen Geistesrichtung und einer Zeit
voller neuer Entdeckungen. Die Entdeckung der "Neuen Welt" verursachte
wahrscheinlich die allergrößte Aufregung. Soviel Aktivität war der
Anlass großer Verfolgung derer, die frei sein wollten, sowie derer die
Interesse zeigten an Wissenschaft und Mystizismus, Metaphysik etc. und
die für den Anbruch eines neuen Zeitalters tätig waren, für
Entwicklungsfreiheit und Geistesfreiheit, sowie Toleranz und
Forschung. Die Anfänge von Feuerbränden begonnen, haben sich auf
Geistesebenen ausgebreitet, und sich wie ein Leitfaden, durch
menschliche Zeitalter entwickelt. "Das Licht ihres Sternes war immer
Hoffnung, die letzte Tugend, die ausstirbt." Lord Casper Schwenkfeld
von Ossig (1490-1561) war auch ein Gründer einer neuen spirituellen
Bewegung, die Schwenkfelder genannt. Caspar Schwenkfelder wurde aus
dem Kreis der Reformatoren ausgestoßen und folgte in den Fußtapfen von
Martin Luther. Man sah ihn als Mystiker in der Tradition von Meister
Eckehardt, Johannes Tauler und Heinrich Seuse. Caspar hatte eine
individuelle Spiritualität. "Ich wünsche, dass wir uns beharrlich und
aufrichtig von unserem Innern her entwickeln und uns mit Intelligenz
führen im Glauben und mit Liebe zu Gott, zur Besserung der Menschheit.
Im Gegensatz handeln andere und versuchen von außen nach innen mit
Hilfe von Zeremonien und Sakramenten, zu gelangen." Ungefähr vor 250
Jahren reisten die Schwenkfelder in die "Neue Welt", nach
Philadelphia, USA. Eine andere Gruppe, von der Kirche verfolgt, waren
die Anabaptisten, weil sie andere Ansichten hatten, ebenso die
Schwenkfelder, die Quietisten, Pietisten, Rosenkreuzer, Enthusiasten,
Chiliasten (astronomische Propheten), Weigel's Anhänger (der Leibnitz
lehrte), Neutralisten, Phantasten (Visionäre), Iatromathematiker
(Doktoren und Wissenschaftler) und Astrologen (die Anhänger von
Schwenkfelder und Paracelsus waren). Georg Rudolf Weckherlin
(1584-1653) , ein bekannter deutscher Dichter und Diplomat, hatte
ebenfalls Verbindung mit Pansophischen Gruppen, sowie mit Anhängern
des Reformators für Bildungswesen, Comenius (1592-1670). Weckherlin's
Kontakt mit R+C muss noch weiter erforscht werden. Es ist jedoch
bekannt, dass er nach London reiste und die letzte Hälfte seines
Lebens dort verbrachte. Einem Artikel von Ron Heisler zufolge, hatte
Weckherlin die Tochter von William Turmbull geheiratet, Elisabeth
Turmbull, und wurde 1624 zum Untersekretär von Whitehall ernannt und
dass er ein eifriger Palatinist war. Heisler schreibt auch, dass aus
Weckherlin's Tagebuch zu sehen ist, dass er Robert Fludd kannte und
ein Haus von ihm kaufte.

Eine andere bedeutende Person, die ich in Simon Studion's Lebenslauf
bringen möchte, um die mögliche Verbindung zwischen Europa und Amerika
zu stärken, ist ein gewisser Jakob Zimmermann (1644-93). Zimmermann
war ein Chiliast und es wird angenommen, dass er auch Meister einer
R+C Loge in Deutschland war. 1658 wurde er gewarnt von Stuttgarts
Juristen, dass ihm sein Chiliasmus Schwierigkeiten bereiten würde..
Seine Philosophie basierte er auf dem heliozentrischen System und
dessen Energie als Widerspiegelung der Dreieinigkeit und deren
Einfluss auf das Leben. Zimmermann studierte die astronomischen Lehren
von Copernicus (1473-1543?) sowie die Karte des Universums nach der
Philosophie von Descartes (1596-1650). Ebenso studierte er Comenius'
Schriften und ein Buch: Philosophiae Naturalis Principia Mathematica
von Isak Newton (veröffentlicht 1687), das Herzog Rudolf August von
Braunschweig und Lüneburg gewidmet war. Zimmermann stimmte mit Newton
überein und glaubte auch, dass der menschliche Mikrokosmos denselben
Gesetzen folgte wie der Makrokosmos. Der dritte Teil des Buches war
der Frömmigkeit gewidmet. Zimmermann verweist den Leser auf die
einzige Verbindung von Johann Valentin Andreae und dem Fürstenhaus des
Herzogs von Braunschweig und Lüneburg. Zimmermann wusste, dass
Giordano Bruno 1591 eine Abhandlung geschrieben hatte über das selbe
Thema wie Newton und andere mehr. Brunos Dokument hieß: De Immenso et
Innumerabilibusseu de Universo et Mundis, und war für Herzog Heinrich
Julius geschrieben. Zimmermann wollte die drei Kartesischen Elemente
des Universums benützen, nämlich: Lucidum, Relucidum und Pellucidum
als die drei Prinzipien des makrokosmischen Universums, gesehen von
den historischen Folgerungen der Mosaischen Schöpfung. Zimmermann
stimmte mit anderen überein, wie z.B. Johannes Kepler, Michael
Maestlin, J.J. Heinlin, W. Schickard in Bezug auf Copernicus' Welt
wegen seiner Einfachheit. In der Zeit der Vorreformation erstrebten
die Fürsten soziale und wissenschaftliche Reformation und erlangten
sie z.B. durch Kartographie, Navigation, Mathematik, Astronomie und
besonders Buchdruckerei. Am Ende von 1693 reiste Zimmermann mit 17
anderen von Hamburg, Deutschland, über London nach der "Neuen Welt"
von Amerika. Jedoch gelangte er nur bis nach Rotterdam, wo er
unglücklicherweise 1693 starb. Ein unbekannter Geschäftsmann ( William
Penn, 1644-1718), ein Quäker, kaufte 2400 Acker Land in Pennsylvanien
und bezahlte die 130 Pfund Reisekosten. Ein Mitreisender der Gruppe
war Johannes Kelpius, der die Hoffnungen Zimmermanns teilte. Nach
Zimmermanns Tod übernahm er die Führung dieser Gruppe und reiste
weiter nach England von wo aus er, mit 45 anderen, sich endlich von
London nach Amerika einschiffen konnte. Am 7. Februar 1694 stach das
Schiff "Sara Maria" aus to See und erreichte am 24. Juni 1694
Germantown in Amerika.

Ich möchte diesen Lebenslauf von Simon Studion beenden mit den Worten
von H. Spencer Lewis bezüglich der Militia Crucifera
Evangelica.....Der Gedanke, diese Organisation wieder zu erwecken kam
dem Großmeister einer der passiven Zweige in Deutschland,......er hieß
Simon Studion......später erreichte er den höchsten Grad als Imperator
von Deutschland.

Copyright © 2000 H.C.A. Pass

+ + +

Das Bild auf der Titelseite ist eine Reproduktion einer Gravur von
Magister Simon Studion aus Urach, Deutschland, im Alter von 50 Jahren,
1593 A.D.

* Die Rose von Jericho von 4 ihrer Tore.

* Die Geschichte des damalig befestigten Dorfes Mons Beligardae
beginnt im 8, Jahrhundert und hat eine lange Vergangenheit fürstlicher
Familienregierung. Eine dieser Familien war die Montfaucon. Als der
letzte männliche Erbe der Montfaucon in einem Kreuzzug gegen die
Türken 1396 mit Kaiser Sigismund, fiel, wurde die Regentenschuft des
Bezirkes auf die Enkelin uebertragen, Henriette von Burgund. Durch
ihre Heirat mit Eberhard IV von Württemberg 1397, wurde die Gegend ein
Teil des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation auf 400 Jahre.

Bis 1793 hatte der Bezirk von Mompelgard die alten Grenzen der
römischen Verwaltung. Während der Französischen Revolution fiel die
Stadt Mompelgard an Frankreich und am 10. Okt. 1793 wurden der Bezirk
und die Stadt Mompelgard ein Teil von Frankreich, (auf französisch
heißt die Stadt Montbeliard).

Das Goldene Zeitalter dieser Stadt war zwischen 1581 und 1608 als der
"eingeschlossene" Bezirk von Herzog Friedrich I von Württemberg
regiert wurde. Lies die Geschichte des Baumeisters und Architekten,
Heinrich Schickhardt (1558-1634). Er reiste mit Friedrich I nach
Italien und im Alter von 42 Jahren wurde Schickhardt der erste
Baumeister des Staates Württemberg. Leider wurde er am 31. Dez. 1634
ermordet.

Einige der berühmten und interessanten Leute der Stadt Mompelgard:

1. Zoologe Jean-Leopold Cuvier, geboren am 23. Aug. 1769.

2. Georges Frederic Parrots, Freund von Cuvier, er studierte in
Stuttgart and machte später in Russland Karriere.

1776 Sophie Dorothea von Württemberg heiratete Zar Paul I von Russland
und zog mit ihm dorthin und viele der Einwohner von Montbeliard
folgten ihr nach Russland, jedoch kamen sie später zurück, um ihr
Alter in der Heimat zu verbringen, Parrot unter ihnen. Die Stadt
Montbeliard ist südlich von Belfort an der Strasse nach Besancon.
Westlich von Besancon ist die berühmte Stadt Dijon.

Weitere empfohlene Lesequellen:

H. Spencer Lewis: Rosicrucian Questions and Answers with Complete
History of the Order, 1979
Ralph M. Lewis: Cosmic Mission Fulfilled, 1978
Gary L. Stewart: Awakened Attitude, Published 1997 by The Order of the
Militia Crucifera Evangelica
Walter Hagen: Magister Simon Studion, Schwäbische Lebensbilder, Band
VI, Stuttgart 1957
Eberhard Kulf: Simon Studion, Lateinschullehrer in Marbach zur Zeit
des Humanismus und Begründer der Württembergischen Archäologie,
Vortrag vor dem Historischen Verein Ludwigsburg am 15. Januar 1987
Martin Brecht: Pietismus und Neuzeit .-14 Chiliasmus in Württemberg im
17. Jahrhundert S.25-49
Reinhard Breymayer: Das "Königliche Instrument" Eine religiös
motivierte messtechnische Utopie bei Andreas Luppius (1686), ihre
Wurzeln beim Frührosenkreuzer Simon Studion (1596) und ihre
Nachwirkung beim Theosophen Friedrich Christoph Oetinger (1776) Mit
dem unbeachteten Fragment eines Briefes von Johannes Kepler
Ron Heisler: (article) The Forgotten English Roots of Rosicrucianism
Will-Erich Peuckert: Das Rosenkreuz, Pansophie, Dritter Teil, Erich
Schmidt Verlag, Berlin 1973
Frances A. Yates: Aufklärung im Zeichen des Rosenkreuzes, Edition
Alpha, Ernst Klett Verlag, Stuttgart
The Diarium of Magister Johannes Kelpius: with annotations by Julius
Friedrich Sachse, The German Society of Pennsylvania, Lancaster, PA.
1917 (USA)
American Rosae Crucis: 1916
Karl R.H. Frick: Die Erleuchteten, Licht und Finsternis I & II,
Akademische, Druck- u. Verlagsanstalt. Graz-Austria 1978
Marie Boas: Die Renaissance der Naturwissenschaften 1450-1630,
Herausgegeben von A. Rupert Hall, 1965 Wissenschaftliche
Buchgesellschaft, Darmstadt
Hans H. Sievert: Im Zeichen von Kreuz und Rose, Verlag Clemens
Zerling. Berlin 1996
Ernst Werner/Martin Erbstößer: Ketzer und Heilige, Das religiöse Leben
im Hochmittelalter, Union Verlag Berlin 1985
Norman Cohn: Das neue irdische Paradies, Rowohlt Taschenbuch Verlag
GmbH, 1988
Graham Phillips & Martin Keatman: King Arthur, The True Story, Arrow
Edition, 1993
E. Handtmann: Rote Immortelle. Die Rose von Jericho im deutschen Land.
Brandenburgisches Märchen. Verlag von Felix Bagel. Düsseldorf, 1955?
Joh. Valentin Andreae: Fama Fraternitatis (1614), Confessio
Fraternitatis (1615), Chymische Hochzeit: Christiani Rosencreutz Anno
1459 (1616). Eingeleitet und herausgegeben von Richard van Dülmen.
Calwer Verlag Stuttgart. ISBN 3-7668-0421-9
John Bunyan: Pilgrim´s Progress (1678)

Chronology of some events from the time of Simon Studion:

In Defense of the true Simon Studion - A brief summary of a Scientific
Inquiry about an Evangelical Convent (M.C.E.) 1586 in Lüneburg, in
Germany.

1543 Birth of Simon Studion:
( between 6 and 7 o'clock on the morning of the 6th of March,
in Urach, in the South of Germany)
1548 Birth of Giordano Bruno
1540s Melanchthon und Luther: Geschichtsbild von Talmud. Eliaschule u.
deren Periodisierung geprägt.
Vergleiche: Melanchthons ungarische Schüler (Apokalypsen) bis
Naometria etc.
Beginn kriegerischer Auseinandersetzungen der
Reformationszeit
1546 z.B.. Schmalskaldischer Krieg (Protestant. Bund gg.
Habsburg-kathol. Reichsmacht )
1555 Protestant. Religionsfrieden (Zwinglianer, Calvinisten, Täufer
ausgeschlossen )
1561 Naumburger Versammlung über fortschreitende Zerklüftung in
orthodox-lutherische und Philippistische Richtung
Der "Fall" Heinrich IV.
1562 Protestantische Fürsten ( u.a. Pfalz, Württemberg, Hessen-Kassel)
fangen an,
die franz. Hugenotten gg. die franz. kathol. Königsmacht zu
unterstützen.
1567 Französische Agenten werben im Reich für ein Schutzbündnis gg.
Spanien-
Habsburg, nicht aber gegen die Hugenotten (calvin.)
Allianz in Heidelberg und Maulbronn geschlossen.
1560er und 70er: Joh. Casimir und Wolfgang v. Zweibrücken u.a.
betreiben wiederholt Truppenwerbungen im Reich für Hugenotten
1571 Philippisten (nach Philipp Melanchthon):
Kreis der Kryptocalvinisten agitiert offen für calvinist.
Richtung
ab 1572 Simon Studion, Dienste als Historiker für Württemberg. Fürst
1574 Beistands-Vertrag Heinr. IV u. Pfalz
1575 Elizabeth I. gehört zu den Geldgebern für Hugenotten
1576 Joh. Cas. sendet Truppen (20 000) für Heinr. IV
1577 Lutherische Theologen ( u.a. Jakob Andreae ) erarbeiten in Torgau
(Sachsen)
Konkordienformel (Glaubenszwang)= Sammlung und Ausrichtung
gegen Reformierte (Calv.in.)
1579 Rudolf II. Köln Versuch eines Friedenskongresses - R. blieb
anschließend passiv
Segur Pardaillon, Bote zu prot. Fürsten: Vorschlag Allianz mit
England gegen Krieg
1583 Giordano Bruno travels to England
1585 Bruno leaves England with Mauvissiere for Paris
1585 Segur P. 2. Mal durch Europa : England Geld, Deutschl. Soldaten
für Heinr. IV
1586 Worms: Versammlung: Fürsten und best. Städte beschließen dem
franz. König
( Heinr. III ) Friedensvermittlung mit Heinr. IV anzutragen -
Am 11. Okt. abgelehnt
durch Heinr.III.
1586 Kursachsen: 2. kryptocalvin. Bewegung
neue Gruppe Gelehrter und hoher Beamter setzen reform.
Bekenntnis durch
Kanzler Nikolaus Krells Verbindungen zu reformierten Fürsten
und französischer
Krone: Kurfürst Christian trifft sich in Plauen mit Pfalzgraf
Johann Casimir.
In Torgau wurde ein förmliches Bündnis mit Heinrich IV
geschlossen.
1586 Lüneburg meeting of the M.C.E.
1586 Giodano Bruno leaves Paris for Germany & the 'Giordanisten' at
the University of Wittenberg
1586 Lutherahnischer Konvent in Lüneburg ? (Quelle ??) Studions
'Naometria', Yates, H. Spencer Lewis.
1586 Studion (43) ( Hess (28)?? ) bei evangelischem Konvent (M.C.E.)-
Lüneburg
inklus. internationalen Regierungsvertretern der
Unterstützerstaaten Heinrichs IV.. auch Fürst v. Württemberg
Studion als Historiker protokolliert das Treffen vermutlich
zuerst für Württemb. Hof
(Studion, Lutheraner mit calvinistischer Sympathie ( siehe
Analyse Naometria) Kryptocalvinisten??
--------
1587 Eliz. und Dänemark senden Geld an Joh. Casimir für Heinr. IV
1587 Joh. Cas. setzt erneut ein Heer nach Frankreich in Marsch, das
nun
England, Dänemark und Navarra (H. IV.) finanzierten.
1587 Hilfesuchen bei dt. Fürsten ( Botschafter Bongars, d´Averly,
Sancy ) und England

1593 Death of Duke Ludwig of Württemberg
1596 The first copy of the "Naometria" (Temple Measure), was completed
1600 Giordano Bruno is burned alive. (1548-1600)
1604 The year of the re-birth of another Rosicrucian cycle in Germany,
1604 The revised manuscript of the Naometria [ Nova ] ( part a & b )
was completed
1604 The people of Europe witnessed the appearance of a Super Nova
1608 Death of Duke Friedrich of Württemberg
1610 Heinrich IV. King of France and Navarra is murdered
1610 The three manifestoes were completed at about this time in
Tubingen. (Tübingener Circle)

(End)

"News Zentrum International"

"...Eine Zeitschrift basierend auf den spirituellen Prinzipien der
Ritterlichkeit..."

URL: http://home.talkcity.com/InspirationAv/kangaroo-gov/index.html

Regards,
Sid
+++/777/LLL

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