Briefwechsel mit Jan Slinsky / P.A. Balasov

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Thomas Kalka

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Mar 12, 2014, 10:29:49 AM3/12/14
to agroc...@googlegroups.com
Hier der aktuelle Stand der Verhandlungen mit den Erfindern des ganzen ...

Herzliche Grüße,
Thomas

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Dear Jan Slinsky,

thank you for providing your email address by SMS.
My Friend Stefan Raabe and I would like to work on an open source version of your agrar machine agrokruh. He lives on a farm (https://www.facebook.com/pages/Kombinat-Gatschow/147962536856), where he grows vegetables and works on open source versions of machines for food production. He build some versions of the open source "saftpresse"/juice squeezer: http://opensourceecology.de/en/2013/11/saftstrase/ 

I live in Potsdam and take part on a CSA Project. Our farmer is open to experiment with agrokruh.

We would like to build two versions of your machine and while doing that create open documentation in different languages so that other people can join the development.

Stefan told me, that someone allready asked you about your support to open source the agrokruh machine with positive result. I would be happy, if you could confirm that information.

As a first step, I suggest to find a way to cooperate easily. I would like to ask people from the hackerspace in bratislava ( https://progressbar.sk/ ) for support and hope to find someone, who likes to work as a language assistant, helping to translate information, which you could provide in slovenian language. 

I would be very happy, if you could provide us with some technical information (drawings, images) and some advice, how to start.

With best regards
Thomas Kalka


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Geehrter Herr  Kalka,

Mein  Name  ist  Peter Balašov  und  ich  bin  ein  Partner von  Slinsky  in  dem   Agrokruh  Projekt.  Jan  Slinsky  bat  mir  Ihnen  zu  antworten  in  dem  Sinne,  dass   das  Agrokruh  als  Konzept  ein  open  source  Project  ist.  Fuer  die  optimale  weitere Entwicklung  des  ganzen  Systems  der  auch  jahrelange  Erfahrung  in  der  Agronomie  des  Gemueseanbaus  beinhaltet,  halten  wir  er  es fuer  sinnvoll  in jedem  Lande  einen  Hauptpartner  zu  haben.  Wir  schlagen  Ihnen  vor,  im  August  einen  Termin  gemeinsam  zu  planen,  wenn  Sie  kommen  koennten   um  genauer  darueber  zu  besprechen  wie  Sie  unserer Hauptpartner  in   Deutschland  werden  koennten.

mit  freundlichen  Gruessen
P.A. Balašov

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Geehrter Herr Balašov,

Vielen Dank für das Angebot, ein Hauptpartner zu werden.
Für uns scheint das aber zu ambitioniert zu sein, da wir im Bereich Gartenbau kaum Erfahrungen beitragen können. Wir sehen uns eher als Bastler, die überhaupt erste Erfahrungen mit dem System sammeln wollen und bei diesem Prozess dann auch 
Landwirte einbinden, die über reiche Erfahrung im Biolandbau verfügen.
Wenn ein Kompetenzzentrum in Deutschland erwünscht ist, so wäre 
unser Prozess erst ein kleiner Schritt dahin, jemand geeigneten zu finden.
Wir würden gerne in diesem Frühjahr ein erstes Gerät bauen, am liebsten einfach als Kopie eines Modells, das sich bei Ihnen bewährt hat. Falls möglich, würden wir uns freuen, Sie im Frühjahr zu besuchen. Falls nicht, freuen wir uns über jede Hilfestellung, seien es Maße, Pläne, Erfahrungen. 
Gleichzeitig werden wir versuchen, ein Netzwerk von Bastlern, Technikern  und (CSA-)Bauern aufzubauen, die an dieser Technologie interessiert sind. Im Laufe dieses Netzwerkens wird sich hoffentlich herausstellen, wer zum Aufbau eines Kompetenzzentrums geeignet ist.

Unsere ersten Ziele sind:
- Dimensionierung der Komponenten
- Zusammenstellung von einfach verfügbaren, genormten Komponenten
- Übersicht über zu erwartende Kosten und zeitliche Aufwendungen

Herzliche Grüße
Thomas Kalka


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Geehrter  Her  KALKA,

Bei  dem  biologischem  Gemueseanbau  ist  das  komplizierrteste  das  biologische  know-how,  nicht  die  Maschinen.  Das  know-how,  wie  man  das  ohne  alle  die  chemischen  Massenvernichtugswaffen  macht,  dass  das  doch  funktioniert  und  der  Landwirt,  der  Biogaertner  von  seiner  Lese  ueberleben kann.  Wir  sind  bereit  die  Maschinen  "open  source"  zu  Verfuegung  zu  stellen,  sondern  wollen  wir  das  in  jedem  Lande  mit  einem  Partner machen  der  im  Gegenzug  bereit  sein  wird  alle  die  neuen  Erkentnisse  von   heimischen  Gaertnern  in  der  selben  Methode  an  uns  weiter  zu  geben.  Der  Hauptpartner  wird   das  technologische  know-how  an  seine  Landsleuete  weiter  geben  und  von  denen  auch  im  Gegenzug  das  erworbene  know-how weiter  leiten.  Hier  sollte  es  keine  Patente  und  Konkurenzwettbewerb  geben.  Die  Ausgewogenheit  in  der  Biodiversitaet  ist  das  gameinsame  Ziel.  Es  gibt  kein  Grund  fuer  Wettbewrbstrategie,  weil  ein  wesentlicher  Teil  des  Systems  Agrokruh  ist,  das  erst  dann  gepflanzt  wird  wenn  man  schon  verkauft  hat.  CSA  ist  hier  unumgaenglich,  auch  der  Konsumer  ist  ein  Partner.  Wenn  es  Ihnen  gelingen  sollte  weitere  Partner   zu  finden  mit  denen   Sie  sich  irgendwie  zusammentun  koennten  und  gemeinsam  eine  Art  von  Hauptpartner  bilden.  Man  brauechte  einen  Landwirt  mit  einer  Flaeche  von  2,5 ha  wo  man  die  Agrokruh  Technologie  einbauen  kann.  Und  Sie  muessten  von  uns  doch  mehr  Informationen  bekommen.  Ueber  Technologie  und  ueber  die  biologische  Methode.  Das  Vorbereiten  der  Informationen  und  die  Weitergabe  muss  vom  jeweilegem  Hauptpartner  mitfinanziert  werden,  an  den  wir  es  weitergeben  wollen.  Wir  haben  uns  bis  jetzt  hauptsaechlich  auf  eigene  Produktion  konzentriert  und  nicht  auf  die  Formulierung  von  know-how  fuer  die  Weitergabe.  Es  wuerde  uns  auf  jeden  Fall  freuen,  mit  Ihnen  weitermachen  zu  koennen.

Mit  herzlichen  Gruessen
Peter Balašov

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