Giten Tag,
auf Grundlage der Planungen von RFMeyer-Berlin für ein
Webseitenbündnis der Antiquare habe ich mir in der vergangenen Woche
Wege einer Weiterentwicklung seines Systems ausgedacht.
Ich würde jeden Teilnehmer bitten, diese Texte nachzulesen, zunächst
beim Kollegen RF Meyer -
http://meyerbuch.wordpress.com/ - und dann
auch bei mir -
http://neueskrokodil.blogspot.com/ -
Beide Quellen sind nicht ganz einfach zu lesen, aber wenn Sie im
blogspot die Beitragsfolge
"Der Webseitenverbund Meyer/Kroko" 1 - 5
durchgearbeitet haben, verfügen Sie über eine erste Einführung in die
Thematik .
RFMeyer schätzt die aktuelle Situation wahrscheinlich völlig anders
ein als ich, aus dem Gegensatz unserer Meinungen könnte sich eine
interessante Diskussion entwickeln.
Wird es gelingen, durch geschickte Kombination verschiedener Maßnahmen
der Krise in unserem Gewerbe zu steuern? Können und sollen wir den
Auszug aus den Einzeltitel-Datenbanken planen, um dann durch
Vernetzung unserer Antiquariatswebseiten dem Kunden ganz neue,
thematische Zugangswerge zu unseren Bücherbergen zu eröffnen?
Meistert der Antiquar die Pflege seiner Webseite, zumindest in Gestalt
eines Firmen-Blogs und thematischer Google-Seiten? Können wir uns aus
dem Würgegriff der Datenbanken dadurch befreien, daß wir deren
Geburtsübel, die Einzeltitelaufnahme, als Instrument des Auszugs
nutzen - nachdem wir uns 15 Jahre darum bemüht hatten, dort
einzuziehen?
Stimmt die These vom notwendigen und heilsamen Übergang vom Einzel-
zum Konvolutangebot im unteren und mittleren Titelbereich? Kann der
Antiquar sogar seltene Titel des oberen Wertfeldes über seine
Webnseite im Verbund versteigern?
Diese und viele andere Fragen sollen hier im Dialog besprochen werden.
Ich monologisiere in dieser Gruppe nicht (dazu dient weiterhin mein
Blog), aber ich stehe gern Rede und Antwort. Vor allem aber höre ich
Ihnen zu.
In diesem Sinn freundlich Ihr
Peter Mulzer