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Einst war Bouvry Exports der größte Pferdeschlachthof Kanadas. Jahrelang haben wir die Zustände in den Mastanlagen und beim Schlachthof von Bouvry dokumentiert. Nun sind die Betriebe geschlossen.
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Kanadischer Pferdeschlachthof Bouvry ist endlich Geschichte
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Das ist ein Meilenstein unserer Arbeit
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Liebe Leserinnen und Leser,
Erfolge im Tierschutz, wie wir ihn betreiben, sind nicht alltäglich. Oft kommen wir unseren Zielen nur in kleinen Schritten näher. Manchmal dauert es Jahre, bis wir die Früchte unserer Arbeit ernten. Umso schöner ist es, wenn wir zwischendurch einen großen Meilenstein erreichen dürfen. Genau so einer ist uns jetzt gelungen! Dank Ihrer Unterstützung!
Nach jahrelangen Recherchen, Ermittlungen vor Ort und unermüdlichem Druck ist einer der grausamsten Orte, die wir je dokumentiert haben, endlich verschwunden: Der Pferdeschlachthof Bouvry Exports in Kanada hat seinen Betrieb dauerhaft eingestellt.
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Das Prime-Feedlot von Bouvry in Kanada war eine riesige Anlage, auf der tausende Pferde vor ihrer Schlachtung ein halbes Jahr lang gemästet wurden.
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Fast zwei Jahrzehnte lang haben wir gemeinsam mit dem Tierschutzbund Zürich und unseren Partnerorganisationen in Nordamerika die Vorgänge in den mit Bouvry verbundenen Betrieben in Montana und Alberta (Kanada) untersucht, Tierleid dokumentiert, Grausamkeiten aufgedeckt und den Druck auf die Industrie Jahr für Jahr aufrechterhalten. Gemeinsam haben wir europäische Behörden, Importeure, Händler und Verbraucher:innen über die Realität des Pferdefleischhandels informiert und zuletzt diesen Film veröffentlicht:
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Bereits seit Januar 2024 standen die Mastanlagen des Schlachthofs Bouvry leer. Seit dann haben die europäischen Länder kein Pferdefleisch aus Kanada mehr importiert. Dass der Schlachthof nun offiziell geschlossen wurde, ist ein wichtiger Meilenstein in unserem langjährigen Kampf gegen Pferdefleischimporte aus Qualproduktion in Übersee.
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Einer der vielen Tierschutzverstöße: Pferde mussten auch bei grösster Kälte Tag und Nacht draussen stehen - ohne Schutz.
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Doch damit ist unsere Arbeit noch lange nicht vorbei. Während in Nordamerika die Pferdeschlachthöfe nach und nach schließen, sind wir weiterhin regelmäßig in Südamerika vor Ort und dokumentieren die Zustände auf Pferdesammelstellen und Schlachthöfen in Argentinien und Uruguay – damit Europa künftig auch dort nicht mehr einkauft. Unsere neueste Recherche zum Pferdefleisch aus Südamerika veröffentlichen wir in der zweiten Jahreshälfte.
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Manche Pferde, so wie dieses, waren durch die Mästung extrem übergewichtig. Krankheiten, Verletzungen und Hufprobleme wurden nicht behandelt. Immer wieder sahen wir bei unseren Recherchen auch tote Pferde.
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Danke, dass Sie unsere Arbeit unterstützen – und damit den Druck erhöhen, die grausamen, tierquälerischen Pferdeschlachthöfe in Übersee nach und nach zu schließen.
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Mit Ihrer Unterstützung können wir auch weiterhin Missstände aufdecken, Verantwortliche unter Druck setzen und konkrete Veränderungen für Tiere erreichen.
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Vielen Dank, dass Sie mit uns gemeinsam für Tiere einstehen. Ihre
Sabrina Gurtner Projektleiterin |
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