Der Unterschied zwischen der 'Strom- und Gasbranche' und dem
Mobilfunkmarkt (z.B. Preissenkungen bei Vodafone nach der
Mannesmannübernahme) liegt wohl darin, dass es sich bei der
Energieabhängigkeit um ein überlebensnotwendiges nationales Interesse
auf der Basis eines 'natürlichen Netzmonopols' handelt, während
die Mobilfunkszene mit ihrer Fun-Relevanz, gekoppelt mit einem
kommerziellen Zusatznutzen, eine Vielfalt an Anbietern aufweist, die
untereinander in Konkurrenz stehen.
Ich sehe keinen Sinn darin, die Strom- und Gasvertriebsnetze in eine
nationale Agentur mit regionalen Subsystemen (nach quasi behördlicher
Aufblähungsart) zu überführen. Vielmehr sollte insbesondere ein
System geschaffen werden, wonach die privaten wie kommerziellen
Verbraucher durch Nutzungseffizienznachweise Rabatte bekommen können.
Hierzu ist noch ein hohes Maß an technologischer Vorleistung
erforderlich. Es ist daher geboten, eine solche Entwicklung
'staatlich forschungsgefördert' unter zu verordnender
Kostenbeteiligung der Energiekonzerne voranzubringen.
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"Energiestrategie: Besser hart" [FAZ.NET-Spezial] by Werner Mussler
www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~E6A8BAFC3960F4ACFAEDC956E3E5C636F~ATpl~Ecommon~Sspezial.html
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Frank K.
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