ATOMKRIEG- planten die Amerikaner die Invasion auf Cuba und wussten sie vom Atomaren Gegenschlag ? Augeschoben-Aufgehoben?

1 view
Skip to first unread message

Jens Nordhaus

unread,
Oct 14, 2012, 4:37:26 AM10/14/12
to thueringen...@googlegroups.com, weimar-...@googlegroups.com, DDR-M...@googlegroups.com, pappk...@googlegroups.com, willkomme...@googlegroups.com, germany...@googlegroups.com, Truth...@goooglegroups.com
ATOM-krieg-Aufgehoben-Aufgeschoben ? Oder getauscht gegen BROKDORF oder CATTENOM ? Das Feuer ist zum Ende des Zeitzirkels fuer die Welt und damit auch Angela und D geschrieben, damals Wasser , jetzt Feuer ( von Atom oder Vulkanen, Qur'n spicht von GEBUENDELTEM FEUER )
http://tagesschau.de/ausland/kubakrise102.html

50 Jahre Kuba-Krise

Als die Welt vor einem Atomkrieg stand

Es war der Höhepunkt und gleichzeitig auch der Wendepunkt im Kalten Krieg: Nie zuvor und nie wieder standen die beiden Supermächte USA und Sowjetunion so kurz vor einem Atomkrieg wie in jenen zwei Oktoberwochen vor genau 50 Jahren. Eine falsche Entscheidung von Präsident John F. Kennedy oder vom sowjetischen Partei- und Regierungschef Nikita Chruschtschow - und es hätte leicht zu einer nuklearen Katastrophe kommen können. Begonnen hatte die Krise am 14. Oktober 1962, als amerikanische Spionageflugzeuge sowjetische Raketen und Soldaten auf Kuba entdeckten.

Von Martin Ganslmeier, NDR-Hörfunkstudio Washington

Im Pentagon sorgen die Aufnahmen für Entsetzen: 36 atomare Mittelstrecken-Raketen hat die Sowjetunion klammheimlich nach Kuba geschifft. Schnell erfährt die amerikanische Öffentlichkeit, dass die Nation erstmals in ihrer Geschichte durch Atomwaffen bedroht ist: "Plötzlich ist der Schleier der russischen Geheimaktion gelüftet!", verkünden die amerikanischen Fernsehnachrichten.

Audio: 50 Jahre Kubakrise

AudioMartin Ganslmeier, NDR-Hörfunkstudio Washington 13.10.2012 07:31 | 3'25
  • Download Download der Audiodatei: 
    Wir bieten dieses Audio in folgenden Formaten zum Download an:
    Technische Details einblenden

Dem sowjetischen Regierungschef Chruschtschow sind die amerikanischen Atomraketen in der Türkei ein Dorn im Auge. Mit eigenen Raketen auf Kuba will er den unerfahrenen Präsidenten Kennedy zu Zugeständnissen zwingen. Doch Kennedy denkt nicht daran, nachzugeben. Chruschtschow müsse die Raketen wieder abziehen, fordert Kennedy in einer Fernsehansprache am 22. Oktober 1962. Noch habe er "die Gelegenheit, die Welt vom Abgrund der Zerstörung zurückzudrängen".

Luftaufnahme von sowjetischen Raketenabschussrampen, Raketentransportern und Tanklagern auf Kuba im Oktober 1962. (Foto: dpa) Großansicht des Bildes Die Russischen Atomwaffen hätten jederzeit abgefeuert werden können.

Atomraketen waren einsatzbereit

Damit der Appell nicht folgenlos verhallt, kündigt Kennedy eine strikte Seeblockade für bewaffnete Schiffe rund um Kuba an. Als diese zwei Tage später in Kraft tritt, hält die Welt den Atem an. Kennedy hat die US-Streitkräfte in den höchsten Alarmzustand unterhalb der Schwelle eines Atomkrieges versetzt: Interkontinental-Raketen und Langstreckenbomber sind einsatzbereit. Überall auf der Welt herrscht Angst vor einem Dritten Weltkrieg. Vor allem in Berlin, an der Nahtstelle zwischen Ost und West.

Als Berater des Regierenden Bürgermeisters Willy Brandt verspürt Egon Bahr in jenen Tagen vor allem Ohnmacht: "Wir sind völlig hilflose Objekte größerer Mächte." Auch Bundeskanzler Konrad Adenauer weiß, dass eine Konfrontation der Supermächte Krieg in Deutschland bedeutet. Seine Sekretärin Anneliese Poppinga erinnert sich, wie groß damals die Furcht vor einem Atomkrieg ist: "Ich jedenfalls empfand es so, dass man nicht wusste: Wachst du morgen früh wieder auf - überstehst du überhaupt diesen Tag? Es war ja alles völlig offen."

Ein Aufklärungsflugzeug der US-Marine fliegt vor der Küste Costa Ricas über das US-Kriegsschiff "Barry" (nur im Anschnitt zu sehen) und den sowjetischen Frachter "Anosow". (Foto: dpa) Großansicht des Bildes Ein Aufklärungsflugzeug der US-Marine fliegt vor der Küste Costa Ricas über das US-Kriegsschiff "Barry" (nur im Anschnitt zu sehen) und den sowjetischen Frachter "Anosow".

Rückzug im letzten Moment

Am 25. Oktober scheint die direkte Konfrontation unausweichlich. Zwei sowjetische Schiffe haben die Blockade unbeirrt passiert. Um glaubwürdig zu bleiben, muss Kennedy handeln. Doch bevor die ersten Torpedos abgeschossen werden, kehren alle weiteren sowjetische Schiffe um. Erleichtert berichten die Fernsehnachrichten über den sowjetischen "Rückzug nach Moskau auf Druck Amerikas".

  • Jahresrückblick 1962 - Krisen in Indien und Kuba (Kubakrise im zweiten Teil des Videos)
    06.12.2010

Was die amerikanische Öffentlichkeit nicht erfährt: In Geheimverhandlungen hat Kennedys Bruder Bobby der sowjetischen Regierung zugesichert, auch Amerika werde seine Atomraketen aus der Türkei abziehen. Allerdings erst später und nur, wenn dies geheim bleibe. Chruschtschow stimmt zu und lässt am 28. Oktober das Ende der Kuba-Krise über Radio Moskau verkünden.

"Heißer Draht" soll weitere Beinah-Katastrophen verhindern

Kennedy und Chruschtschow haben sich gegen die Scharfmacher im eigenen Lager durchgesetzt. Nach der Krise vereinbarten sie die Einrichtung eines Krisentelefons, den "Heißen Draht", um sich in Krisensituationen direkt auszutauschen. Und so blieben die 13 Tage im Oktober 1962 die einzigen, in denen die beiden Supermächte so kurz vor einem Atomkrieg stehen. "Beide Seiten haben in den Abgrund geblickt!", sagen Historiker heute über die Kuba-Krise: "Und beide Seiten sind vor dem Abgrund zurückgeschreckt."

Dieser Beitrag lief am 13. Oktober 2012 um 06:25 Uhr im Deutschlandfunk.
Stand: 14.10.2012 01:53 Uhr

meta.tagesschau.de




Angela bush-Putin.jpg
Reply all
Reply to author
Forward
0 new messages