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Netztrafo zum 2.Mal Wicklungsschluss - Normal ?

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Klaus-Dieter Schön

unread,
Jun 20, 2003, 9:07:13 AM6/20/03
to
Hallo, NG!

Habe hier einen Schneider STV 3686,
der hatte vor 4 Jahren einen Schluss
der beiden Wicklungen auf der Primär-
seite. Dadurch wird der Schalttransistor
nach Masse überbrückt und die Sicherung
bzw. der Sicherungswiderstand 0,47 Ohm
brennt durch.

Netzteil damals komplett erneuert (Trafo,
Dioden, C´s, Widerstände, Ansteuer-IC),

Gestern abend dasgleiche wieder, es
macht Pitsch und der Kasten geht aus.

Sicherungs-R defekt, neuen eingelötet,
hält fünf Minuten geht kaputt.

Heute weiter probiert, die Standzeit
des Widerstands reduzierte sich bei
6 Versuchen von 5min auf 5sec,
danach Dauer- Kurzschluss.

Trafobeinchen freigelötet und ge-
messen, der Trafo hat wieder denn
selben Windungsschluss wie oben.

Nun meine Frage, ist es eigentlich
normal, liegt es an der "Qualität"
des Trafos, ist die erhebliche
Belastung des Trafos durch die
20khz schuld oder sind die
Ursachen außerhalb des Netzteils
zu suchen?

Danke im Voraus!

MfG Klaus-Dieter Schön


Ulrich Schmidt

unread,
Jun 20, 2003, 1:42:47 PM6/20/03
to
Klaus-Dieter Schön schrieb:


> Habe hier einen Schneider STV 3686,
> der hatte vor 4 Jahren einen Schluss
> der beiden Wicklungen auf der Primär-
> seite. Dadurch wird der Schalttransistor
> nach Masse überbrückt und die Sicherung
> bzw. der Sicherungswiderstand 0,47 Ohm
> brennt durch.
> Netzteil damals komplett erneuert (Trafo,
> Dioden, C´s, Widerstände, Ansteuer-IC),

Hi!

Durchaus vernünftig so ein "Rundumschlag".


> Gestern abend dasgleiche wieder, es
> macht Pitsch und der Kasten geht aus.
> Sicherungs-R defekt, neuen eingelötet,
> hält fünf Minuten geht kaputt.

Dass der neue R auch kaputt gehen würde, war auch zu erwarten, da der
eigentliche Fehler nicht beseitigt wurde.


> Heute weiter probiert, die Standzeit
> des Widerstands reduzierte sich bei
> 6 Versuchen von 5min auf 5sec,
> danach Dauer- Kurzschluss.

Was hattest Du vor? Den Kurzschluss herausbrennen?

> Trafobeinchen freigelötet und ge-
> messen, der Trafo hat wieder denn
> selben Windungsschluss wie oben.
> Nun meine Frage, ist es eigentlich
> normal, liegt es an der "Qualität"
> des Trafos, ist die erhebliche
> Belastung des Trafos durch die
> 20khz schuld oder sind die
> Ursachen außerhalb des Netzteils
> zu suchen?

Dass bei Schneider-TV-Geräten die Wandlertrafos besonders gern sterben,
ist mir eigentlich nicht geläufig. IMHO hast Du einfach nur Pech gehabt.

bis denne


Uli

Klaus-Dieter Schön

unread,
Jun 21, 2003, 4:35:59 PM6/21/03
to
Hallo, Ullrich!

"Ulrich Schmidt" <schmi...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3EF3479...@t-online.de...

> > Heute weiter probiert, die Standzeit
> > des Widerstands reduzierte sich bei
> > 6 Versuchen von 5min auf 5sec,
> > danach Dauer- Kurzschluss.
>
> Was hattest Du vor? Den Kurzschluss herausbrennen?

Der Schluss der Trafowicklungen war erst nach dem vollen
Kurzschluss (defekte Sicherung) meßbar, vorher waren
die Wicklungen nach Netztrennung noch ziemlich hochohmig
im 200 Ohm-Meßbereich ;-)

> Dass bei Schneider-TV-Geräten die Wandlertrafos besonders gern sterben,
> ist mir eigentlich nicht geläufig. IMHO hast Du einfach nur Pech gehabt.

Ich habe gehört, daß unvergossene Trafos angeblich besser halten sollen
als die vergossenen. Das ist mir eigentlich unverständlich, das Epoxidharz
müßte doch eigentlich besser isolieren.

MfG Klaus-Dieter Schön


Ulrich Schmidt

unread,
Jun 22, 2003, 7:48:21 AM6/22/03
to
Klaus-Dieter Schön schrieb:

> Ich habe gehört, daß unvergossene Trafos angeblich besser halten sollen
> als die vergossenen. Das ist mir eigentlich unverständlich, das Epoxidharz
> müßte doch eigentlich besser isolieren.

Hi!

Die Trafos werden in erster Linie vergossen, damit sie "leise" sind.
Aber auch bei den vergossenen Trafos liegt Windung auf Windung, wobei
natürlich primär und sekundär getrennt sind. Die Vergussmasse
beeinträchtigt jedoch die thermische Belastbarkeit des Trafos, da er die
Verlustwärme nicht mehr so gut abführen kann.


bis denne


Uli

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