Mein Freund hat ganz fürchterliche Cholesterinwerte. Ei wurde im strikt
verboten. Was nehm ich nun statt dem Ei zum Binden?
z.B. für Gemüseaufläufe, Zubereitung von Spätzle, Strudel?
Danke für Eure Hilfe
Iris
schau mal hier :
http://www.vegan.at/starterkit/kapitel/kap7.html
xxxxxxxxxx
Kochen und Backen ohne Ei,
verwende statt 1 Ei ...
· 1 EL Sojamehl zusammen mit 1-2 EL Wasser
· 2 EL Mehl zusammen mit 1/2 Päckchen Backpulver und 2 EL Wasser
· 50g Tofu gemischt mit der restlichen Flüssigkeit aus dem Rezept
· 1/2 größere Banane, zerdrückt
· 50ml weiße Soße (Sojamilch + vegane Margarine + Zucker + Mehl)
Tips beim Backen ...
· benutze grundsätzlich statt Eiern reichlich Öl und Backpulver
· benutze 1-2 Päckchen Backpulver pro Kuchen
· statt Backpulver kannst du auch 1/2-1 Päckchen Soda zusammen mit einem TL
Apfelessig verwenden
· probiere nach Möglichkeit das Mehl und die trockenen Zutaten zu den
flüssigen Zutaten dazu zu sieben um den Teig zu lockern
alternative Bindemittel ...
· Sojamilch, Reismilch, Kokosmilch
· Sojadessert (Vanille, Schokolade, ...)
· Vanillesauce
· Bananen, zerdrückt
· Tofu, ungewürzt
· Sauce aus Sojamilch, pflanzlicher Magarine, Zucker, Mehl
· Agar Agar
· Quinoa
· Leinsamen, eingeweicht
xxxxxxxxxxx
habs aber nicht getestet!
Gruss KH
Im Forum (also hier, Danke an Barbara Langer) wurde mir empfohlen Natura
dotterfrei zu verwenden was eine Art Eierersatzstoff ist und im
Reformhaus sowie im Bioladen erhältlich ist. Die Werte sind bei uns
runtergegangen.
Ansonsten hilft es nur eifrei zu leben.
Malte
Natura Dotterfrei besteht aus Eiweiß. Ein Eiersatz ist es also nicht. Da
gibt es Sybille Eiersatz. Der besteht u.a. aus Sojamehl.
Um das cholesterin zu senken ist Dotterfrei aber geeignet.
RG Marco
"Marco Morabito" schrieb:
Malte schrieb:
> (also hier, Danke an Barbara Langer)
an Malte: gern geschehen! :-)
> wurde mir empfohlen Natura dotterfrei zu verwenden was eine Art
> Eierersatzstoff ist und im Reformhaus sowie im Bioladen erhältlich
> ist. Die Werte sind bei uns runtergegangen.
Das freut mich, wenn es Dir geholfen hat, Malte!
Iris Kunrat schrieb:
> Mein Freund hat ganz fürchterliche Cholesterinwerte. Ei wurde im
> strikt verboten. Was nehm ich nun statt dem Ei zum Binden?
Marco schrieb:
> Natura Dotterfrei besteht aus Eiweiß. Ein Eiersatz ist es also
> nicht.
an Marco: in Iris Fall ist es das aber doch, s.o.!
> Da gibt es Sybille Eiersatz. Der besteht u.a. aus Sojamehl.
> Um das Cholesterin zu senken ist Dotterfrei aber geeignet.
Eben! Es geht ja um das zu hohe Cholesterin und das ist nicht im
Eiweiß, sondern im Eigelb! Also kann sie das sehr wohl für ihren
Freund nehmen oder ihm empfehlen.
Gruß Barbara
Hallo Malte und andere Interessierte!
An Malte:
Ich habe (siehe unten) noch andere neue Produkte gefunden,
als die, die Du bereits von mir empfohlen bekommen hast!!!
Aber ich habe sie noch nicht ausprobiert!
Es gibt auch folgende Internet-Adressen davon:
http://www.natura.de/
http://www.tartex.com/html/weitere_produkte.html
"iris kunrath" schrieb:
> Mein Freund hat ganz fürchterliche Cholesterinwerte. Ei wurde
> im strikt verboten. Was nehm ich nun statt dem Ei zum Binden?
> z.B. für Gemüseaufläufe, Zubereitung von Spätzle, Strudel?
Also erstens:
Extra für Dich das noch mal, vielleicht kannst Du Dich damit
anfreunden:
1.) "Dotterfrei" von Natura
u.a. steht auf der Dose : es ist wie Vollei zu verwenden, für
beliebte Gerichte wie Rührei, Omelette, Pfannkuchen, selbstgemachte
Spätzle, Aufläufe und Kuchen. Es dient auch als Ei-Ersatz
bei cholesterinarmer Kost.
2.) "Eiersatz" von Sibylle
Es ersetzt die Back- und Kocheigenschaften von Ei. Ist
cholesterinfrei und man kann es auch bei Ei-Allergien gegen Ei
einsetzen. Sibylle-Eiersatz kann überall eingesetzt werden, wo die
Lockerung und Bindung von Ei gewünscht wird. Es dient zur
Herstellung von Backwaren, in Gemüse und Fleisch, für Panaden, zur
Bindung von Soßen, zur Zubereitung von Pfannkuchen, als Stabilisator
für Schlagsahne, für Desserts, zur Zubereitung von Tortenguß (zur
Zubereitung von Rührei ist es nicht geeignet). Es eignet sich zur
Anwendung bei kalten und warmen Speisen.
Ich habe sehr gute Erfahrung mit beiden Sorten gemacht und so
ziemlich alles damit ausprobiert. Beide Sorten sind
geschmacksneutral. Der Erfolg ist wirklich wie mit richtigem Ei.
Ich war erstaunt über den Erfolg. Auch die Besucher, die die damit
zubereiteten Speisen verzehrten, konnten keinen Unterschied
feststellen zu den mit richtigem Ei hergestellten Speisen, weder
geschmacklich noch sonst wie. Ich kann also beides empfehlen.
Es gibt sie im Reformhaus.
Und zweitens:
habe ich noch was Neues entdeckt, aber noch nicht ausprobiert:
"Biobin", das pflanzliche Bindemittel
Produktbeschreibung
Tartex Biobin ist ein pflanzliches Bindemittel aus
Johannisbrotkernmehl, das anstelle von Mehl, Eigelb oder Stärkemehl
in der gesundheitsbewußten Küche eingesetzt wird. Tartex Biobin ist
kalorienarm, geschmacksneutral, natriumarm, cholesterinfrei,
glutenfrei, purinfrei und sehr ergiebig.
Tartex Biobin hat einen hohen Anteil von Quell- und Ballaststoffen.
Es ist frei von verwertbaren Kohlenhydraten - für Diabetiker daher
ohne BE-Anrechnung.
Zutaten: Johannisbrotkernmehl E 410, Calciumlactat E 327.
Durchschnittlicher Gehalt in 100 g:
Brennwert 144 kJ/ 34 kcal; Eiweiss 5,8 g; Kohlenhydrate 0,9 g
davon 0,9 g, Zucker; Fett 0,8 g, davon gesättigte Fettsäuren 0,4 g;
Cholesterin 0 g; Ballaststoffe 74 g; Natrium 0,01 g
Durchschnittlicher Gehalt in 1 g:
(= 1 Meßlöffel Biobin): Brennwert 1,4 kJ/0,3 Kcal; Eiweiss 0,06 g;
Kohlenhydrate 0,009 g, davon 0,009 g Zucker; Fett 0,008 g, davon
gesättigte Fettsäuren 0,004 g; Cholesterin 0 mg ; Ballaststoffe 0,7 g;
Natrium 0,0001 g
Mindesthaltbarkeit
24 Monate
Handelsform
Tartex Biobin ist in 100 g Gläsern incl.
Meßlöffel (für 100 Portionen) erhältlich.
---------------------------------------------
Natürliche Bindemittel
"Guarkernmehl"
Inhalt: 125g
Zutaten: Guarkernmehl E 412.
Verzehrshinweis:
1g (1/2 gestrichener Teelöffel) zum Binden von: 100 ml Soße und
Gratin-Food, 200 ml Suppe oder Kaltschale, 100 ml kalten Dips oder
Drinks.
Für kalte Speisen: Einstreuen und gut verrühren, kurz quellen lassen.
Für warme Speisen: Vor dem Kochen einstreuen, gut verrühren und
anschließend kurz aufkochen.
Pro kg verzehrsfertigem Erzeugnis nicht mehr als 20g Guarkernmehl
zusetzen!
Guarkernmehl, ein natürlicher Ballaststoff, wird durch das
Vermahlen des Samens des tropischen Guarstrauches gewonnen.
Guarkernmehl wird aus dem tropischen Guarstrauch gewonnen. Es eignet
sich hervorragend als natürlicher Ersatz von Stärkemehlen, Eigelb
oder anderen Bindemitteln zum Zubereiten von Soßen, Dips und Suppen,
Gemüse- und Fleischgerichten, eifreien Aufläufen, Desserts und
Schlagsahne, Fruchtmus und Kaltschalen, Brot und Backwaren (auch
glutenfrei).
Rein pflanzlich, einfach anzuwenden, kalorienarm, cholesterinfrei,
glutenfrei, purinfrei, ohne verwertbare Kohlenhydrate.
-----------------------------------------------
"Soßenbinder Pfeilwurzel-Stärke"
Inhalt: 50g und 125g
Verzehrshinweis:
3g (= 1 gestrichener Teelöffel) Pfeilwurzel-Stärke sind ausreichend
für 100 ml Flüssigkeit und werden vor dem Aufkochen einfach eingestreut.
Zutaten:
100% natürliche Pfeilwurzel-Stärke (aus den Wurzelstöcken der
tropischen Arrowroot-Knollenpflanze)
Rein pflanzlich, einfach anzuwenden, cholesterinfrei, natriumarm,
glutenfrei, eifrei.
Pfeilwurzelstärke ist ein vielseitiges Bindemittel für die Zubereitung
von Gemüse- und Fleischgerichten, Aufläufen, Suppen, Soßen, Gelees,
Konfitüren und Grützen. Aufgrund ihres neutralen Geschmacks ist sie
hervorragend zum Backen geeignet, z.B. erhält Brot eine feine
Schnittfläche (Anwendung: pro 1.000g Mehl: 40g Pfeilwurzelstärke).
Pfeilwurzelstärke ersetzt bei glutenfreien Broten den geringen
Kleberanteil der glutenfreien Mehle, da sie den Brotteig gut bindet.
50g-Beutel, 125g-Dose
Gruß Barbara
Dafür hab Dank.
>
> Es gibt auch folgende Internet-Adressen davon:
> http://www.natura.de/
Seite werde ich mir ansehen.
>
> http://www.tartex.com/html/weitere_produkte.html
Seite hab ich mir angesehen. Wir müssen bei den Tartex-Produkten, die
man in Reformhäusern kriegt aufpassen wegen dem Guarkernmehl.
Stichwort:Nahrungsmittelempfindlichkeit meines Vaters. Ist also daher
für uns nicht anwendbar.
> "Biobin", das pflanzliche Bindemittel
> Zutaten: Johannisbrotkernmehl E 410, Calciumlactat E 327.
> Zutaten: Guarkernmehl E 412.
Die verträgt mein Vater nicht, daher können wir es nicht benutzen.
Grüße von Malte
Hallo Malte, hallo Iris, hi @ll,
[...]
> Im Forum (also hier, Danke an Barbara Langer) wurde mir empfohlen Natura
> dotterfrei zu verwenden was eine Art Eierersatzstoff ist und im
> Reformhaus sowie im Bioladen erhältlich ist. Die Werte sind bei uns
> runtergegangen.
also - ich versteh eigentlich nicht so ganz, warum man überhaupt einen
Ei-Ersatzstoff braucht, wenn es ums Cholesterin geht. Was ich damit sagen
will: Ei-Ersatzstoff schön und gut, wenn man zB auf Eier allergisch ist -
aber ist es bei einer Ernährung, die den Cholesterinspiegel senken soll,
_überhaupt_ notwendig, Eier zu verwenden? Ich mein: sollte man da nicht auf
Gebackenes etc. weitgehend verzichten? Blöde Frage, aber ich versteh es
nicht so wirklich....
BTW: ich muss gestehen, ich leb ja nicht grad ernährungstechnisch
vorbildlich (naja, wir _geniessen_ beide gerne, also so gesehen schon
vorbildlich *g*) - aber im Gegensatz zu meinem Mann hab ich
Cholesterinwerte, von denen andere nur träumen können...
> Ansonsten hilft es nur eifrei zu leben.
Zumindest eine Zeitlang. Eine Bekannte von mir hatte auch echt miese
Cholesterin-Werte - dann zwang sie sich quasi dazu, täglich einen Apfel zu
essen - das wirkte phänomenal! Wenn man dann auch noch mit Fett (hochwertige
[Pflanzen]Öle verwenden) richtig umgeht, viel Ballaststoffe zu sich nimmt,
wenig Alkohol (bis 1 Glas Wein/tgl. gilt als empfehlenswert), dann kann man
sicher seinen Cholesterinwert in den Griff bekommen, ohne auf
Ei-Ersatzstoffe zurückgreifen zu müssen - oder seh ich jetzt was flasch?
Vielleicht sollte man statt des Backwerkes und der Omelettes lieber mal
Sushi auf den Speiseplan sezten? SCNR
> Malte
lg
Pez, mit viel Salat, Gemüse, hauptsächlich Distel- u. Olivenöl und viiiel
Fisch auf der eher sicheren Seite :-)
> also - ich versteh eigentlich nicht so ganz, warum man überhaupt einen
> Ei-Ersatzstoff braucht, wenn es ums Cholesterin geht. Was ich damit sagen
> will: Ei-Ersatzstoff schön und gut, wenn man zB auf Eier allergisch ist -
> aber ist es bei einer Ernährung, die den Cholesterinspiegel senken soll,
> _überhaupt_ notwendig, Eier zu verwenden? Ich mein: sollte man da nicht
auf
> Gebackenes etc. weitgehend verzichten? Blöde Frage, aber ich versteh es
> nicht so wirklich....
Also Deine Frage ist schon gerechtfertigt. Klarer Fall - ich versuch Eiern
so gut wie möglich aus dem Weg zu gehen. Selbst jetzt zu Ostern ist hier
noch kein buntes oder ungefärbtes Ei "gelandet".
Meine Frage gilt eben den Gerichten, in denen Eier als Bindemitteln
vorkommen: z.B. Gemüseauflauf, Strudelteig, Spätzle etc., mit denen sich ja
ausgezeichnete Nicht-Fleisch-Gerichte zaubern lassen.
>
> > Ansonsten hilft es nur eifrei zu leben.
>
> Zumindest eine Zeitlang. Eine Bekannte von mir hatte auch echt miese
> Cholesterin-Werte - dann zwang sie sich quasi dazu, täglich einen Apfel zu
> essen - das wirkte phänomenal!
Interessant - gibt es hierfür auch eine Erklärung? Aber selbst wenn´s nichts
hilft schadet´s gewöhnlich nicht.
> Vielleicht sollte man statt des Backwerkes und der Omelettes lieber mal
> Sushi auf den Speiseplan sezten? SCNR
Steht auf meinem sowieso weit oben! Aber auf seinem leider nicht :-(
Omlettes und Kuchen gibts in meiner Küche sowieso eher selten. Und so wie
ich seine Essgewohnheiten kenne auch auf seltenst auf seinem Speiseplan.
> lg
> Pez, mit viel Salat, Gemüse, hauptsächlich Distel- u. Olivenöl und viiiel
> Fisch auf der eher sicheren Seite :-)
Er hat vom Arzt den Tipp erhalten täglich 1TL hochwertiges Olivenöl zu sich
zu nehmen - ob das in reiner Form gesund ist?
Sonnige Grüße
Iris
> Natura Dotterfrei besteht aus Eiweiß. Ein Eiersatz ist es also nicht. Da
> gibt es Sybille Eiersatz. Der besteht u.a. aus Sojamehl.
Weißt Du noch etwas mehr dazu?
Danke - Iris
Hallo Iris,
[...]
> Also Deine Frage ist schon gerechtfertigt. Klarer Fall - ich versuch Eiern
> so gut wie möglich aus dem Weg zu gehen. Selbst jetzt zu Ostern ist hier
> noch kein buntes oder ungefärbtes Ei "gelandet".
Brav! :-) Ich brauch zwar normalerweise weder ein Frühstücks- noch ein
hartes Ei, aber zu Ostern ist das was anderes :-)
> Meine Frage gilt eben den Gerichten, in denen Eier als Bindemitteln
> vorkommen: z.B. Gemüseauflauf, Strudelteig, Spätzle etc., mit denen sich
ja
> ausgezeichnete Nicht-Fleisch-Gerichte zaubern lassen.
Aber muss es denn grad Auflauf, Spätzle oder Strudel sein? Wenn schon
Strudel, nehm ich gerne Blätterteig, da lassen sich (noch dazu so mühelos
und schnell) auch vor allem leichte und interessante Gerichte zubereiten...
Und wenn man zB Hühner- oder Putenfleisch nimmt, zum Anbraten desselben
Oliven- oder eben ein anderes hochwertiges Pflanzenöl, das Ganze noch in
einer beschichteten Pfanne (da braucht man nicht viel Öl) zubereitet, dann
müssen die diversen Gerichte nicht unbeding fleischlos sein! IMO ist das
ganze Fleischlose sowieso oft ein Schuss in den Ofen, weil eben (siehe Deine
Auflauf-Gedanken) dann eben anderweitig ungewollt "gehaltvoll" wird.
Ausserdem glaube ich nicht, dass mageres Fleisch zB von der Pute oder vom
Huhn einer gesunden, cholesterinspiegel-senkenden Ernährung widerspricht?
[...]
> Interessant - gibt es hierfür auch eine Erklärung? Aber selbst wenn´s
nichts
> hilft schadet´s gewöhnlich nicht.
Vielleicht hilft das weiter:
http://www.swisstox.net/de/news_d.php?st_lang_key=de&st_news_id=419
http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/sendungen/sendung20020124.html
http://home.t-online.de/home/0926161717-0002/apfel.htm
<cit>
Äpfel
Inhaltsstoffe: Etwa 300 Biosubstanzen wie organische Säuren, Gerbstoffe,
Pektin, ätherische Öle, Vitamin C, B, Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen,
Natrium, Zucker.
Gesundheit: Äpfel sind nicht nur gesund, sondern auch noch kalorienarme
Sattmacher. So haben drei mittlere Äpfel gerade mal 250 Kalorien und stecken
voller Pektin, einem Ballaststoff, der den Cholesterinspiegel senkt und den
Säuregehalt im Körper neutralisiert.
"Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern!" sagt ein Sprichwort. Essen Sie
besser drei dieser Miniapotheken am Tag - und Sie leben länger und gesund!
Er bekämpft Infektionen von Viren und Bakterien, macht morgens munter, wiegt
abends sanft in den Schlaf. Lindert Juckreiz auf der Haut, baut schlechtes
Cholesterin ab, beugt Krebs vor, stoppt schwere Durchfälle, neutralisiert
Gifte im Darm, lässt Entzündungen schneller heilen. Unterstützt Behandlung
von Rheuma, Gicht, Blasenleiden (vor jeder Mahlzeit gegessen). Die Pektine
aus reifen Äpfeln binden Schlacken und Gifte im Dünn- und Dickdarm und
helfen bei deren Ausscheidung. Wichtig: Essen Sie Äpfel ohne "Chemie" und
mit Schale!
<cit>
Vielleicht hilft Dir ja auch das ein wenig weiter:
http://www.cholesterinberatung.de/index.html?rezepte.html
> Steht auf meinem sowieso weit oben! Aber auf seinem leider nicht :-(
> Omlettes und Kuchen gibts in meiner Küche sowieso eher selten. Und so wie
> ich seine Essgewohnheiten kenne auch auf seltenst auf seinem Speiseplan.
Muss ja nicht grad Sushi sein - vielleicht kann er sich für ein Stück
getoastetes Toastbrot mit Räucherlachs eher begeistern? Selbstredend _ohne_
Butter oder so - aber das schmeckt ja auch so ganz lecker :-)
> Er hat vom Arzt den Tipp erhalten täglich 1TL hochwertiges Olivenöl zu
sich
> zu nehmen - ob das in reiner Form gesund ist?
Ich würd eher nicht Olivenöl pur zu mir nehmen *brrr* - aber vielleicht
kannst ihm ja mal ein bissl kochtechnisch auf die Finger schaun (und ev.
auch ein bissl auf dieselben klopfen *g*) - denn ein weit überhöhter
Cholesterinspiegel ist IMO kein Spass - und endet nicht selten in einem
Herzinfarkt oder in schlimmen Plaque-Bildungen (die eben Herzinfarkte,
Schlaganfälle etc. zur Folge haben). Also sollte er vielleicht mal ein bissl
seine Ernährung überdenken - und, glaube mir: man muss weder auf Fleisch
noch auf Fette verzichten - aber grad die Auswahl, _was_ man verwendet,
machts aus - und latürnich auch die Menge :-)
> Sonnige Grüße
> Iris
lg
Pez
Servus
> Warum sollte man das? Was hat "gebacken" mit Cholesterin zu tun?
Frag Deinen Arzt mal was er von Mehlspeisen in Zusammenhang mit Chol. hält.
> Genau das könnte ich mir so auch vorstellen. Umgekehrt: wenn man dann
> immer noch zu hohe Cholesterinwerte hat, ist es wohl nicht sehr
> wahrscheinlich dass die ernährungsbedingt sind
Flasch! Beleg? Die genetische Veranlagung macht bei weitem nicht alles aus.
> und dann müsste
> wirklich nachgewiesen sein, dass eine Diät die angemessene Therapie
> ist.
s.o. (frage Deinen Arzt)
> k.
mfg
Daniel, war das jetzt unnütze Provokation oder *lol* Fachwissen
leider nur das, was auf der Packung steht. Wie hier aber schon gesagt
wurde ist ein Verzicht auf Ei in Deinem Fall wohl nicht das
Allheilmittel. Cholesterin ist ja nicht ausschließlich im Ei enthalten.
Für alle, die hier mitlesen und eine Eiallergie haben (getestet und für
gut befunden):
MMMMM----------MEAL-MASTER Format (B&S REZEPT Version 2.0.13.0
Title: Mayonnaise ohne Ei
Categories: Saucen, Marinaden
Yield: 1 Keine Angabe
2 Mokkatasse Wasser
0.5 Mokkatasse Mehl
1 ts Essig
1 tb Senf
2 tb Sonnenblumenöl
Zucker
Salz
Zitronensaft
Mehl mit Wasser vermischen und bei niedriger Hitze ständig rühren bis
eine dicke Creme entsteht. Wenn sie kalt geworden ist, den Essig
hinzufügen sowie Senf, Salz und tropfenweise das Öl und Zitronensaft.
:Stichworte : Allergie, Eiersatz, Mayonnaise, Sauce
:Erfasser : M.Morabito
:Notizen (*) : Quelle: Was die Großmutter noch wußte:
: : Leichter in den Frühling
MMMMM
Legende:
tb: EL
ts: TL
>Mein Freund hat ganz fürchterliche Cholesterinwerte. Ei wurde im strikt
>verboten. Was nehm ich nun statt dem Ei zum Binden?
Hier habe ich einen interessanten Artikel über die Erkenntnisse von Dr. Worm. Er
betont immer wieder, daß man dem Ei zu Unrecht die Schuld am hohen Cholesterin
gibt Mittelmeerkost verbunden mit viel Bewegung hält er für sinnvoller als
einseitige Selbstkasteiung.
http://www.medical-tribune.de/GMS/bericht/Eigentor
Extrem fettarm wird zum Eigentor
Freispruch für das Frühstücksei!
---------------------------------
Medical Tribune Kongreßbericht
MÜNCHEN - Fettarme Diät ist frustrierend und nutzlos, meint ein
Ernährungsexperte und rät stattdessen zu Statinen - kombiniert mit der
Mittelmeer-Diät.
Um die Lipidspiegel zu senken, hat man die sehr fett- und cholesterinarme Diät
mit Zufuhr von < 30 % Fett an den Gesamtkalorien propagiert. Dabei soll
insbesondere der Anteil von gesättigten Fettsäuren möglichst auf 10 % reduziert
werden.
Tatsächlich sinken damit kurzfristig die Blutfette um 10 bis 18 %. Langfristig
allerdings ist der Effekt dieser Diät wegen der schlechten Compliance äußerst
gering, stellte Dr. Nicolai Worm, Ernährungswissenschaftler, Berg, auf dem
Fortbildungsforum "Medizin aktuell" fest. In Langzeitstudien betrug unter
normalen Studienbedingungen die Cholesterinsenkung 3 bis 6 %.
Ohne Einbindung in ein Studienprotokoll lag sie gar nur bei 2 bis 3 %. Stark
fettreduzierte Kost wirkt nicht nur nicht präventiv, betonte Dr. Worm, sogar das
Gegenteil ist der Fall:
» Die LDL-Spiegel sinken zwar, gleichzeitig fällt aber auch das HDL, so dass
sich der LDL/HDL-Quotient nicht verbessert, die kleinen dichten LDL-Partikel und
Lp(a) im Serum steigen an, beide Fraktionen gelten als besonders atherogen.
» Triglyzeride steigen. Dadurch verschlechtert sich der TG/HDL-Quotient, ein
weiterer KHK-Risikofaktor.
» Schließlich verschlechtern sich unter fettarmer, kohlehydratreicher Kost auch
die Glukose- und Insulinwerte.
Die Aufnahme von reinem Cholesterin hat bei Menschen mit intaktem Stoffwechsel
kaum einen Einfluss auf die Cholesterinspiegel im Blut, sagte Dr. Worm. Denn die
Zufuhr wird kompensiert durch reduzierte Eigensynthese und vermehrte
Ausscheidung. In einer Langzeitstudie in den USA mit 120 000 Probanden wurde
prospektiv über acht Jahre die Mortalität an Herz-KreislaufErkrankungen (Herz-
und Hirninfarkte) in Beziehung zum Eierkonsum analysiert: Man fand keinen
Zusammenhang, das relative Risiko war eher erniedrigt, berichtete Dr. Worm über
den Freispruch für das Frühstücksei. Effektiv bei der Senkung von erhöhten
Lipidspiegeln sind eindeutig die Cholesterin-Synthese-Hemmer, die Statine. Sie
senken die LDL- und die Triglyzerid-Werte, HDL steigt.
Mittelmeer-Diät entfettet
Diese Substanzen drücken langfristig die Lipidspiegel herunter und vermindern
die Rate an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie die Gesamtsterblichkeit. Dr. Worm
riet strikt davon ab, CSE-Hemmer mit einer stark fettreduzierten Diät zu
koppeln. Diese wirke dem Effekt der Medikation diametral entgegen und quäle nur
Patienten. Stattdessen empfiehlt der Experte die sogenannte Mittelmeer-Diät,
welche Fett vorwiegend in der günstigen Form von einfach ungesättigten
Fettsäuren wie Raps- oder Olivenöl enthält. Außerdem sind reichlich Obst,
Gemüse, Knoblauch, Fisch, gereifter Käse und etwas Fleisch vorgesehen.
Der Vorteil einer solchen Ernährung gegenüber einer fettreduzierten Diät:
stärkere Senkung von Cholesterin (14 % vs. 13 %), und von LDL (21 % vs. 17 %),
geringere Senkung von HDL (6 % vs. 18 %) und ein geringerer Anstieg der
Triglyzeride (1 % vs. 17 %). Unter stark fettarmer Kost erhöht sich der
TG/HDL-Quotient um 5 %, während er unter Mittelmeerdiät um 9 % abfällt. In Lyon
führte man eine Studie mit je 300 Patienten und Kontrollprobanden durch. Sie
erhielten eine solche Mittelmeer-Diät mit Fett vorwiegend als Rapsöl (einfach
ungesättigt, hoher Anteil an Omega-II-Fettsäuren). Das Cholesterin sank nicht,
dafür jedoch die Koronarsterblichkeit um 76 % und die Gesamtsterblichkeit um 70
%.
Daraus zog Dr. Worm das Resümee, dass in Ergänzung zur Cholesterin senkenden
Therapie mit CSE-Hemmung die mediterrane Kost am geeignetsten ist. Sie schmeckt
und wirkt, die fettarme Diät erreicht weder das eine noch das andere.
MTD, Ausgabe 10 / 2000 S.25, JK
Gruss,
o
Ilka
--
http://home.t-online.de/home/ufetzer (Ilkas und Ullis Kochecke)
** REZKONV ** MMTOOLS ** TV-COOK ** REZEPTE ** KÜCHENKRÄUTER **
Servus
> Ich hab bisher noch nie davon gehört, dass Gebackenes sich negativ auf
> den Cholesterinlevel auswirkt.
Macht doch nichts.
> Insofern war es allerhöchsten
> mangelndes Fachwissen (falls das Fachwissen einen Zusammenhang
> zwischen Backwaren und Cholesterin beinhaltet).
Denk mal drüber nach was Mehlspeisen so alles beinhalten.
<cit>
Verschiedene Nahrungsfette und ihr Einfluß auf den Cholesterinspiegel
Produkte, die wenig trans-Fettsäuren und gesättigte Fette enthalten,
wirken sich günstig auf den Serumlipoprotein-Cholesterinspiegel
aus. 18 Frauen und 18 Männer nahmen je 6 Diäten über einen Zeitraum
von 35 Tagen zu sich. Die Diäten unterschieden sich nur durch die
verwendeten Fette, die zu zwei Drittel aus
Sojaöl (<0,5g trans-Fettsäuren pro 100g Fett),
halbfester Margarine (<0,5g pro 100g), Weichmargarine
(7,4g pro 100g), Backfett (9,9g pro 100g) oder Hartmargarine
(20,1g pro 100g) stammten. Die Wirkung dieser Diäten auf die
Serumspiegel von Lipoprotein-Cholesterin, Triglyzeriden und
Apolipoprotein wurde verglichen mit der Wirkung einer Kost, die reich
an Butter mit einem hohen Gehalt an gesättigten Fettsäuren war.
Nach der butterreichen Kost konnten mit den Diäten die LDL- und
HDL-Cholesterinspiegel um 12%, 11%, 9%, 7%, 5% bzw. 3%, 4%, 4%,
4%, 6% gesenkt werden. Das Verhältnis von Gesamtcholesterin zu
HDL-Cholesterin war nach der Sojaöl-Diät und der Diät mit halbfester
Margarine am niedrigsten und nach der Hartmargarine-Kost am höchsten.
Quelle:
Lichtenstein AH, Ausman LM, Jalbert SM, Schaefer EJ.
Effects of Different Forms of Dietary Hydrogenated Fats
on Serum Lipoprotein Cholesterol Levels.
N Engl J Med 1999;340:1933-1940.
Best.Nr. top 9/99-7
oder
<http://www.universimed.com/content/inneremedizin/1999/focus_xtop9997.shtml>
<cit>
und auch ganz interessant (womit bäckst Du?)
<cit>
Besonders eine Erhöhung des Cholesterins und der Triglyzeride
(Neutralfette) belastet unsere Blutgefäße, indem sie ein Fortschreiten
der Arteriosklerose fördern. Neben den über die Nahrung zugeführten
Fetten, verwandelt unser Körper auch Kohlenhydrate wie Zucker, Brot und
Teigwaren in Triglyzeride. Als besonders cholesterinreiche
Nahrungsmittel gelten Eigelb, Innereien und Butter - Cholesterin wird
aber auch in hohem Ausmaß vom Körper selbst gebildet. Bei der Beurteilung
des Gesamtcholesterin muß man aber den "gesundheitsfördernden Anteil",
das HDL-Cholesterin von dem schädlichen LDL-Cholesterin unterscheiden.
Ist das Verhältnis von LDL/HDL größer als 4, muß man von einem erhöhten
Risiko ausgehen.
Basis für die Senkung des Cholesterinspiegels ist die konsequente
Einhaltung einer fettreduzierten und cholesterinarmen Kost. Besonders
der Anteil tierischer Fette soll gering sein, während pflanzliche Fette
- die ungesättigten Fettsäuren - als günstig gelten.
Auch Omega-3-Fettsäuren, die besonders in Meeresfischen enthalten sind,
senken das LDL und erhöhen das HDL. Ein bis zweimal wöchentlich Fisch
am Speiseplan ist daher ratsam. Regelmäßige sportliche Betätigung wie
Laufen oder Radfahren erhöht ebenfalls das günstige HDL.
Quelle:
Prim. Doz. Dr. B. Eber
erschienen in
top medizin, Ausgabe 9/99
oder
<http://www.universimed.com/content/kardiologie/1999/top19990917.shtml>
<cit>
Vielleicht kann (will) Peter Licht in die Sache bringen.
bzw. -> f´up to de.sci.medizin.misc wenn Du willst.
> k.
mfg
Daniel
Hi Ilka!
>
> Hier habe ich einen interessanten Artikel über die Erkenntnisse von Dr.
Worm. Er
> betont immer wieder, daß man dem Ei zu Unrecht die Schuld am hohen
Cholesterin
> gibt Mittelmeerkost verbunden mit viel Bewegung hält er für sinnvoller als
> einseitige Selbstkasteiung.
>
[Artikel gesnipt]
Danke für den Artikel - das ist eigentlich das, was meinem Freund von seinem
Arzt für Innere Medizin gesagt wurde: Er kann beruhigt das essen, was es bei
einem teuren Italiener auch gibt.
Aus diesem Grund hab ich mich heute erstmalig an ein Risotto gewagt.
Nachstehend folgt das Rezept:
Gruß, Iris
MMMMM----- 'Kalorio V1.25' (reg.) nach Meal-Master
Title: Spargelrisotto
Categories: Hauptspeise
Servings: 4 Portionen
1 kg Spargel
- weiß
pn Salz
1 Sk Zwiebeln
- mittelgroß, feingehackt
350 g Reis
- Risottoreis
1/2 Gl Weißwein
- trocken
pn Pfeffer
50 g Parmesan
- gerieben
80 g Butter
MMMMM------------------------QUELLE-------------------------------
- Erfasst von Iris Kunrath
Spargel schälen, Enden abschneiden und wegwerfen.
Spitzen abtrennen (2-3 cm lang) und beiseite stellen. Rest in Stücke
schneiden un in Wasser mit etwas Salz kurz garen und danach pürieren.
Fond zum Kochen bringen.
Kleingeschnittenen Zwiebel in 40g Butter glasig werden lassen,
Spargelspitzen hinzufügen, Reis beigeben. Fest durchmischen.
Anschließend den Wein angießen und reduzieren lassen bis er verdampft
ist.
Nach und nach die kochende Spargelbrühe auf den Reis gießen. Immer
erst dann nachgießen, wenn die Flüssigkeit endgültig vom Reis
aufgenommen ist.
Das durchführen bis der Reis fertig ist. Sollte die Spargelbrühe
ausgehen, einfach kochendes Wasser verwenden. Wichtig ist, dass die
Spargelbrühe vorher aufgebraucht ist (fördert den Geschmack). Dauer
des ewigen Rührens etwa 20 Minuten.
Wenn der Reis gar ist, mit Salz und Pfeffer abschmecken, die restliche
Butter und den geriebenen Käse beifügen.
:Stichwort : Gemüse
:Stichwort : Italien
:Stichwort : Hauptgericht
:Erfasser : Iris Kunrath
:Erfasst am : 1.04.2002
:Letzte Aender. : 1.04.2002
MMMMM
>Hallo!
>
>Mein Freund hat ganz fürchterliche Cholesterinwerte. Ei wurde im strikt
>verboten. Was nehm ich nun statt dem Ei zum Binden?
Zum Bindemittel kann ich leider nichts wertvolles beitragen, jedoch
sollte er vor allem Maiskeimöl als Fett in der Ernährung verwenden.
Siehe
http://www.dgfett.de/material/gesund_ungesund.pdf
(Seite 16, 18)
Frank
Hallo Konrad,
[...]
danke, dass Du mir hiemit bewiesen hast, dass Du nur darauf aus bist, mich
zu diffamieren und als blöd hinzustellen. Jeder Mensch, der denken kann, hat
sicherlich aus meinem Posting, aus dem Du Zitate völlig aus dem Zusammenhang
reisst, _nicht_ angenommen, dass ich mit "Gebackenem", das gemieden werden
soll, Knäckebrot gemeint habe. Dass Du jetzt hiemit die Kurve kratzen
willst, indem Du mit Knäcke- und Vollkornbrot sowie Zwieback antanzt, weil
ich mich mit "Gebackenem" ganz offensichtlich auf die gängigen _Mehlspeisen_
bezog - das ist wohl tiefste Schublade. Ausserdem hat sich mein Mann in
seinen Postings, die von Dir ja offenbar als nicht richtig abgetan werden,
_explizit_ auf _Mehlspeisen_ bezogen - und so war das ursprünglich auch
gemeint.
Naja, von Dir hab ich auch gar nix anderes erwartet.
EoD
> k.
Grusslos
Pez
Servus
> >Denk mal drüber nach was Mehlspeisen so alles beinhalten.
> >
> Das sollte wohl von Gebäck zu Gebäck sehr unterschiedlich sein.
> Der Fett- oder Cholesteringehalt von Sauerteigbrot ist vermutlich
> recht dicht bei Null.
Hmmm wie denkt ein Mensch der "Mehlspeisen" mit "Sauerteig" gleichsetzt?
f´up
> k.
mfg
Daniel
mein Mann hat das gleiche Cholesterin-Problem. Ich versuche immer, möglichst
das Eigelb wegzulassen und mache vieles nur mit Eiweiß. Z.B. Hackfleischteig
oder Semmelknödelteig binden und Schnitzel panieren geht genauso mit dem
Eiweiß alleine.
Bei Gerichten wo es ohne Ei nicht geht, z.B. Spätzle, nehme ich statt 3
Eiern z.B. nur 2 Eier und 1 Eiweiß und gebe noch einen Löffel Wasser hinzu.
Man kann natürlich auch auf Spätzle verzichten und stattdessen
Hartweizennudeln ohne Ei oder Vollkornnudeln nehmen. Käsespätzle schmecken
z.B. mindestens genauso gut wenn man die ganz kleinen Hörnchennudeln nimmt.
Gemüseauflauf kannst Du mit Käsesoße überbacken. Einfach eine Bechamelsoße
machen und geriebenen Käse oder Schmelzkäse rein.
Viele Grüße
Petra
Hallo Petra, hallo an die anderen mampfers.
[warum Eierersatzstoff]
> also - ich versteh eigentlich nicht so ganz, warum man überhaupt einen
> Ei-Ersatzstoff braucht, wenn es ums Cholesterin geht.
Es wurde an anderer Stelle hier im thread -ich glaube Konrad war es-
gesagt, daß der Mensch Cholesterin produziert. Nur er kann auch im
Übermaß Chlosterin von außen aufnehmen, beispielsweise durch eine
unkontrollierte Ernährung oder unbewußte Ernährung.
> Was ich damit sagen
> will: Ei-Ersatzstoff schön und gut, wenn man zB auf Eier allergisch ist -
Die Nahrungsmittelallergie gegen Eier ist ein Grund pro Ersatzstoff
sicher. Aber soweit uns erzählt wurde -ich versuch das mal aus dem
Gedächtnis heraus zu rekapitulieren- simuliert der Ersatzstoff im Grunde
das Ei und ersetzt es als Bindemittel in einem Gericht/Mahl.
> aber ist es bei einer Ernährung, die den Cholesterinspiegel senken soll,
> _überhaupt_ notwendig, Eier zu verwenden?
Nicht unbedingt. Es gibt sicher andere Mittel zur Bindung einer Sauce
zum Beispiel oder eines Kuchens. Wie oft sieht man: Eigelb im Rezept.
Frage in die Runde: Mehl eine Alternative? In Verbindung mit Wasser?
> Ich mein: sollte man da nicht auf
> Gebackenes etc. weitgehend verzichten?
Nein, denke ich nicht. Was man aber tun kann, nach Alternativen suchen
die man anstatt des berüchtigten Ei's verwenden kann.
> Blöde Frage, aber ich versteh es
> nicht so wirklich....
So blöd ist sie nicht IMO.
> BTW: ich muss gestehen, ich leb ja nicht grad ernährungstechnisch
> vorbildlich (naja, wir _geniessen_ beide gerne, also so gesehen schon
> vorbildlich *g*) - aber im Gegensatz zu meinem Mann hab ich
> Cholesterinwerte, von denen andere nur träumen können...
Ich bin am Kämpfen, muß also ernährungsbewußt leben, gut heute habe ich
gesuendigt mit den Eiern im Nudelsalat.
> Zumindest eine Zeitlang. Eine Bekannte von mir hatte auch echt miese
> Cholesterin-Werte - dann zwang sie sich quasi dazu, täglich einen Apfel zu
> essen - das wirkte phänomenal!
Eben. Obst wird hier in rauen Mengen gegessen. Soll auch vor anderen
Krankheiten schützen.
> Wenn man dann auch noch mit Fett (hochwertige
> [Pflanzen]Öle verwenden) richtig umgeht,
Was hier getan wird: Euer Rapsöl aus Österreich wird benutzt.
> viel Ballaststoffe zu sich nimmt,
was hier auch passiert, Gemüse bestes Beispiel.
> wenig Alkohol (bis 1 Glas Wein/tgl. gilt als empfehlenswert),
trinke ich gar nicht.
> dann kann man sicher seinen Cholesterinwert in den Griff bekommen,
das sicher aber: es gibt vererbungsbedingte Gründe, die mit Sicherheit
auch darauf schließen lassen, daß eben die Werte hoch sind. So in der
Linie meines Vaters aber auch bei mir.
> ohne auf Ei-Ersatzstoffe zurückgreifen zu müssen - oder seh ich jetzt was flasch?
Ist lediglich ein Surrogat (also ein Bestandteil anstelle des Ei's).
> Vielleicht sollte man statt des Backwerkes und der Omelettes
Wird hier nicht gegessen. Gut gebacken wird hier mal, Brot oder so, aber
ganz selten ein Kuchen. Wenn ist er gedeckt. An Torten gehen wir nicht
ran.
> lieber mal Sushi auf den Speiseplan sezten?
schwierig in meiner Region einen Sushi-Laden zu finden. Daß Sushi sehr
leicht und bekömmlich ist, glaube ich sofort. Und:es ist gesund.
> SCNR
Macht nix.
> Pez, mit viel Salat,
Malte, ebenso Salatesser auch:
> Gemüse,
~verzehrer,
> hauptsächlich Distel- u. Olivenöl und viiiel
~erstes Öl wird nicht benutzt, bei Olivenöl muß ich aufpassen wegen
Zusatzstoffe, auf die mein Vater allergisch reagiert, sonst ja. Eben als
Alternative das Rapsöl aus der grünen Flasche die rechteckig ist.
> Fisch auf der eher sicheren Seite :-)
Fisch esse ich auch. Mehr als Fleisch übrigens.
> Warum sollte man das? Was hat "gebacken" mit Cholesterin zu tun?
Ich behaupte mal so in die Runde, daß die meisten Rezepte mit Torten
oder Kuchen oder auch Aufläufe das Wort Ei drin haben.
> ??? Wieso denn? Du schreibst doch grade dass es auch anders geht:
> >Eine Bekannte von mir hatte auch echt miese
> >Cholesterin-Werte - dann zwang sie sich quasi dazu, täglich einen Apfel zu
> >essen - das wirkte phänomenal!
>
> Da ist von eifrei leben nicht die Rede.
Indirekt schon. Oder wie man sagt implizit (unter den Zeilen) also nicht
explizit(hier sichtbar).
[Fette]
> nicht nur "hochwertig", sondern auch wenig
womit ich Dir Recht gebe,
> Genau das könnte ich mir so auch vorstellen. Umgekehrt: wenn man dann
> immer noch zu hohe Cholesterinwerte hat, ist es wohl nicht sehr
> wahrscheinlich dass die ernährungsbedingt sind und dann müsste
> wirklich nachgewiesen sein, dass eine Diät die angemessene Therapie
> ist.
Glaube ich nicht. Es gibt auch Veranlagungen.
Malte
> Servus
Moin,
>
> > Warum sollte man das? Was hat "gebacken" mit Cholesterin zu tun?
>
> Frag Deinen Arzt mal was er von Mehlspeisen in Zusammenhang mit Chol. hält.
Mehr was die Bestandteile angeht. Sprich: Ob es nicht sinnvoll ist Eier
wegzulassen.
> Flasch! Beleg? Die genetische Veranlagung macht bei weitem nicht alles aus.
So falsch ist Konrads Aussage nicht, Veranlagung ist ein Auslöser der
begünstigend ist für hohes Cholesterin, kann mir sagen was wer will.
>
> s.o. (frage Deinen Arzt)
den beauftrage besser das Cholesterin in all seinen Fraktionen zu
untersuchen. Denn eine Sorte ist gut und eine andere ist schlecht. Gibt
zwei Stück davon: HDL und LDL. Mir ist im Moment entfallen welches das
gute und welches das schlechte Cholesterin ist.
Malte
> Es kommt doch auch niemand auf die Idee zu behaupten Salat habe in
> einer Kost zur Cholesterinreduktion nicht zu suchen, nur weil man ihn
> auch mit viel Mayonaise machen _kann_
Eben die Majonnaise trägt dazu bei die Werte ungünstig raufzujagen.
> Gebackenes wäre zu meiden.
Es geht um die Verwendung oder Nichtverwendung von Zutaten, die sich auf
die Cholesterinentwicklung begünstigend oder negativ begünstigend
auswirken könnten. Aber nicht müssen. Niemand sagt, daß man prinzipiell
(=d.h.ohne Ausnahme) Backmittel zu meiden habe.
> Ich hab z. B. die Aussage gefunden, dass die Gebäcke Knäckebrot,
> Vollkornbrot Zwieback sich postiv auswirken,
diese Aussage ist korrekt.
> und dass es auch
> Gebäckarten gibt, die Fett oder Eier enthalten.
Dann les mal die Außnevrpackung durch und überlege mal was sich
cholesterinnegativ auswirkt.
> Aber eine Aussage, die auf die Ausgangsbemerkung
>
> "Ich mein: sollte man da nicht auf Gebackenes verzichten?"
>
> die Antwort "ja" nahelegen würde, hab ich nicht gefunden.
Das muß jeder oder sollte jeder Konsument mit sich selbst vereinbaren ob
er Spätfolgen tragen möchte oder nicht.
>
> Man kann der Meinung sein, dass man zur Cholesterinredution auf
> cholesterinhaltiges Gebackenes, cholesterinhaltigen Salat und
> cholesterinhaltige Gemüsegerichte verzichten sollte. Aber doch nicht
> generell auf Gebackenes, Salat und Gemüse.
Nach meiner Einschätzung aber auch der des Hausarztes bei dme wir in
behandlung sind wirken sich Gemüse und Salat cholesterinfördernd aus
neben dem bereits diskutierten Aspekt der sportlichen Betätigung, der
hier desöfteren schon fiel. Bei Gebackenem kann man sehr wohl überlegen
ob man etwas zu sich nehmen soll, das verstecktes Cholesterin enthält
oder aber direkt sichtbare Indikatoren (=Anzeiger) wie zum Beispiel Ei.
Malte
Hier in dem thread wurde ein EOD gesetzt, ich führe den thread weiter,
da ich bemüht sein werde auf die Argumente sachlich und nicht persönlich
einzugehen.
> _nicht_ angenommen, dass ich mit "Gebackenem", das gemieden werden
> soll, Knäckebrot gemeint habe.
Diese sind begünstigend, da da kaum was drin ist wie man weiß.
> Dass Du jetzt hiemit die Kurve kratzen
> willst, indem Du mit Knäcke- und Vollkornbrot sowie Zwieback antanzt,
Ich esse Zwieback übrigens aber auch Vollkornbrot und merke, daß es
eigentlich recht gut schmeckt und gesund zu dem ist.
Malte
> den beauftrage besser das Cholesterin in all seinen Fraktionen zu
> untersuchen. Denn eine Sorte ist gut und eine andere ist schlecht. Gibt
> zwei Stück davon: HDL und LDL. Mir ist im Moment entfallen welches das
> gute und welches das schlechte Cholesterin ist.
>
> Malte
Hi Malte!
HDL ist das gute, LDL das schlechte
Grüsse, Iris
Danke Dir. In Ergänzung dazu: Der HDL-Wert muß möglichst hoch sein,
während der LDL-Wert niedrig sein muß.
Malte