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Loch durch Wand und oder Fussboden bohren?

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Heiko Mueller

unread,
May 6, 2007, 1:54:35 PM5/6/07
to
Hallo,

wie schafft man es, ganz weit unten, hinter der Teppichleiste,
genau waagrecht ein Loch von einem Zimmer durch die Wand
ins nächste zu bohren? (Zimmer 1 zu Zimmer 2)
Die Bohrmaschine ist ja relativ dick, deshalb kommt man waagrecht
nicht ganz runter.
Wenn ich auch nur in einem geringen Winkel nach unten komme,
verschwindet das Loch ja im Fussboden.

Anderes Problem, wie kann man sicher stellen wenn man auch
wieder ganz unten, unter der Teppichleiste ein Loch schräg in den Keller
durch den Fussboden bohren will, allerdings in den angrenzenden Raum ,
dass man genau im Winkel zwischen Kellerwand und Decke unten rauskommt
und somit der Bohrer nicht irgendwo weiter unten in der Wand
rauskommt oder gar irgendwo in der Kellerdecke.
(Zimmer 1 zu Kellerraum 2)

Zimmer 1 | | Zimmer 2
-----------| |-------
Fussboden --> -------| |-------
| | Kellerraum 2

Werner Maurus

unread,
May 6, 2007, 2:02:08 PM5/6/07
to
"Heiko Mueller" <nospam...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:f1l4p0$ee5$1...@online.de...

>
> wie schafft man es, ganz weit unten, hinter der Teppichleiste,
> genau waagrecht ein Loch von einem Zimmer durch die Wand
> ins nächste zu bohren? (Zimmer 1 zu Zimmer 2)
> Die Bohrmaschine ist ja relativ dick, deshalb kommt man waagrecht
> nicht ganz runter.
> Wenn ich auch nur in einem geringen Winkel nach unten komme,
> verschwindet das Loch ja im Fussboden.

Man nehme einen gaaaaanz langen Bohrer, dann ist der Winkel kleiner und der
Höhenunterschied des Loches (bei normaldicken Wänden) tolerabel.

> Anderes Problem, wie kann man sicher stellen wenn man auch
> wieder ganz unten, unter der Teppichleiste ein Loch schräg in den Keller
> durch den Fussboden bohren will, allerdings in den angrenzenden Raum ,
> dass man genau im Winkel zwischen Kellerwand und Decke unten rauskommt
> und somit der Bohrer nicht irgendwo weiter unten in der Wand
> rauskommt oder gar irgendwo in der Kellerdecke.
> (Zimmer 1 zu Kellerraum 2)

Wenn die Wände deckungsgleich übereinander stehen, wie oben (übrigens sind
Fußböden verschiedener Zimmer auch nicht immer exakt in der gleichen Höhe),
wenn nicht (etwas Risiko ist immer dabei) einen neuen Thread aufmachen "wie
kaschiere ich ein Loch in der Zimmerdecke"

Gruß Werner


Jochen Kriegerowski

unread,
May 6, 2007, 2:23:39 PM5/6/07
to
"Werner Maurus" <werner...@cajujola.de> schrieb

> Wenn die Wände deckungsgleich übereinander stehen, wie oben

"Wie oben" geht ins Nachbarzimmer.
"Wie oben aber nach unten" geht in den Kellerraum darunter. Es
soll doch aber schräg in den Kellerraum unter dem Nachbarzimmer!

Da hilft nur, ganz genau messen (Position der Wände, Wand- und
Deckenstärken) und den Winkel ausrechnen.
...Mathe in der Schule war hoffentlich noch nicht zu lange her!

> wenn nicht (etwas Risiko ist immer dabei) einen neuen Thread
> aufmachen "wie kaschiere ich ein Loch in der Zimmerdecke"

YMMD

Gruß
Jochen

Peter Lederer

unread,
May 6, 2007, 3:48:32 PM5/6/07
to
Am 06.05.2007 schrieb Heiko Mueller:

> [durch mehrere Ebenen (gerade) bohren]

Ich habe in meiner Wohnung ein Telefonleitung von einem Zimmer in das
andere verlegen müssen (über einen Flur hinweg). Vom Zimmer mit dem
Hauptanschluß in den Keller (Betondecke), dann in den nächsten Keller, von
dort wieder rauf in das Zimmer, wo der neue Anschluß liegen sollte. Ein
beauftragter Elektriker hat das für rund 140.- EUR gemacht. Als ich sah,
was er dafür machen mußte, habe ich das Geld gerne bezahlt ;-)

--
Grüße
Peter

Message has been deleted

Armin Gajda

unread,
May 7, 2007, 2:05:14 AM5/7/07
to
Werner Maurus schrieb:

> "Heiko Mueller" <nospam...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:f1l4p0$ee5$1...@online.de...
>> wie schafft man es, ganz weit unten, hinter der Teppichleiste,
>> genau waagrecht ein Loch von einem Zimmer durch die Wand
>> ins nächste zu bohren? (Zimmer 1 zu Zimmer 2)
>> Die Bohrmaschine ist ja relativ dick, deshalb kommt man waagrecht
>> nicht ganz runter.
>> Wenn ich auch nur in einem geringen Winkel nach unten komme,
>> verschwindet das Loch ja im Fussboden.
>
> Man nehme einen gaaaaanz langen Bohrer, dann ist der Winkel kleiner und der
> Höhenunterschied des Loches (bei normaldicken Wänden) tolerabel.

Das Problem dabei ist, wenn man den Winkel zur Wand neigt und die
Bohrmaschine schon zu nah an der Wand ansetzt, kann sie sich beim Lauf
nach oben verkeilen, oder der Bohrer bricht ab!

--
Gruß Armin

Günther Grund

unread,
May 7, 2007, 2:17:19 AM5/7/07
to
Heiko Mueller schrieb:

> wie schafft man es, ... ein Loch von einem Zimmer durch die Wand
> ins nächste zu bohren? ... wie kann man sicher stellen wenn man auch


> wieder ganz unten, unter der Teppichleiste ein Loch schräg in den Keller

> durch den Fussboden bohren will, allerdings in den angrenzenden Raum ...

Da du ja sowieso nicht weißt, ob es überhaupt möglich ist an der
gedachten Stelle rauszukommen wie du dir das vorstellst, bohr doch
einfach von beiden Seiten und versuche, dass die Bohrlöcher sich
innerhalb der Wand treffen.
Dann hast du an der Wänden exakt die Löcher, da wo sie hingehören. Das
die Bohrungen dann v-förmig aufeinander zulaufen, dürfte niemenden
stören, solange du einn flexibles Kabel durchführen willst.

Jedenfalls könntest du so an der tiefsten Stelle bohren.

Gruß
Günther

--
3G-microstore - Günther Grund
Deutschlands größter Hersteller von Senderpultbausätzen ;0)
http://3g-microstore.de

Otto Adam

unread,
May 7, 2007, 2:20:51 AM5/7/07
to
Günther Grund schrieb:

> Da du ja sowieso nicht weißt, ob es überhaupt möglich ist an der
> gedachten Stelle rauszukommen wie du dir das vorstellst, bohr doch
> einfach von beiden Seiten und versuche, dass die Bohrlöcher sich
> innerhalb der Wand treffen.

Das trifft man nie!

Ich hatte das auch mal probiert, weil der Bohrer (56cm) einfach nicht
durchreichte, durch die Wand zwischen Vorzimmer und Kueche (80cm).

Ich hatte am Ende auf beiden Seiten einen lustigen Krater erschaffen.

mfg
otto

Günther Grund

unread,
May 7, 2007, 2:39:10 AM5/7/07
to
Otto Adam schrieb:

> Das trifft man nie!

Wenn nicht mit Absicht, dann aber aus Versehen. ;0)

> Ich hatte das auch mal probiert, weil der Bohrer (56cm) einfach nicht
> durchreichte, durch die Wand zwischen Vorzimmer und Kueche (80cm).

Ist ja komisch. Rein rechnerisch hätte das aber klappen müssen. Das
heißt, die Krater waren unnötig (vom Bohrfutter?), da nur die Richtung
nicht stimmte. Vermutlich dachtest du aber, die Länge haut nicht hin, oder?

Aber ich gebe zu, wenn der Bohrer über seine ganze Länge schon in der
Wand verschwindet, kann man schwerlich noch die Richtung ändern. Oder
deshalb die Krater?

Da hilft eben nur genaues messen und ein dicker Bohrer. Das erhöht die
Aussicht auf Erfolg. ;0)

Werner Maurus

unread,
May 7, 2007, 3:01:32 AM5/7/07
to
"Armin Gajda" <twi...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:f1mfi7$v5a$1...@online.de...

>
> Das Problem dabei ist, wenn man den Winkel zur Wand neigt und die
> Bohrmaschine schon zu nah an der Wand ansetzt, kann sie sich beim Lauf
> nach oben verkeilen, oder der Bohrer bricht ab!

oooch, Probleme dabei kann es viele geben.

Ich sehe das Hauptproblem darin, dass man Dinge tun will, die man eigentlich
nicht kann. Weshalb bitte gibt es Lehrberufe, in deren Ausbildung "Löcher
bohren" einen wichtigen Platz einnimmt?

Gruß Werner


Otto Adam

unread,
May 7, 2007, 3:14:38 AM5/7/07
to
Günther Grund schrieb:

> Otto Adam schrieb:

>> Das trifft man nie!
> Wenn nicht mit Absicht, dann aber aus Versehen. ;0)

Das schon eher ;-)

>> Ich hatte das auch mal probiert, weil der Bohrer (56cm) einfach nicht
>> durchreichte, durch die Wand zwischen Vorzimmer und Kueche (80cm).
> Ist ja komisch. Rein rechnerisch hätte das aber klappen müssen. Das
> heißt, die Krater waren unnötig (vom Bohrfutter?), da nur die Richtung
> nicht stimmte. Vermutlich dachtest du aber, die Länge haut nicht hin, oder?
>
> Aber ich gebe zu, wenn der Bohrer über seine ganze Länge schon in der
> Wand verschwindet, kann man schwerlich noch die Richtung ändern. Oder
> deshalb die Krater?

Jetzt hast Du es erfasst! :-)

> Da hilft eben nur genaues messen und ein dicker Bohrer. Das erhöht die
> Aussicht auf Erfolg. ;0)

Leider ein uralt-Haus, wo nix zusammenpasste

- eine 80cm Innenwand?!
- Unterschiedliches niveau der Boeden
- Wand auf beiden Seiten untershiedlich bucklig
- Auf einer Seite nur schwer messbar (Kuechenverbau)
- Es sollte auf beiden Seiten moeglichst knapp am Boden sein, das Loch

mfg
otto

Günther Grund

unread,
May 7, 2007, 8:52:09 AM5/7/07
to
Günther Grund schrieb:

>> wie schafft man es, ... ein Loch von einem Zimmer durch die Wand
>> ins nächste zu bohren? ... wie kann man sicher stellen wenn man auch
>> wieder ganz unten, unter der Teppichleiste ein Loch schräg in den Keller
>> durch den Fussboden bohren will, allerdings in den angrenzenden Raum ...

Noch ne Idee:
Du fertigst ein rechteckiges Blech, großes Loch in der Mitte, rechts und
links ein kleines für Schrauben mit Dübel. Das schraubst du an die
gewünschte Stelle an die Wand und bohrst dann fächer-/trichterförmig
durch das große Loch in der Hoffnung die gerade Gegenbohrung zu treffen.
Das Blech verhindert, dass Krater im Putz entstehen, weil der Bohrer
geführt wird.

Günther Grund

unread,
May 7, 2007, 9:07:37 AM5/7/07
to
Günther Grund schrieb:
> Günther Grund schrieb:
> ... und bohrst dann fächer-/trichterförmig
> durch das große Loch in der Hoffnung die gerade Gegenbohrung zu treffen.

Oder umgekehrt.

Sven G.

unread,
May 7, 2007, 11:09:37 AM5/7/07
to
Günther Grund schrieb:

> Noch ne Idee:
> Du fertigst ein rechteckiges Blech, großes Loch in der Mitte, rechts und
> links ein kleines für Schrauben mit Dübel. Das schraubst du an die
> gewünschte Stelle an die Wand und bohrst dann fächer-/trichterförmig
> durch das große Loch in der Hoffnung die gerade Gegenbohrung zu treffen.
> Das Blech verhindert, dass Krater im Putz entstehen, weil der Bohrer
> geführt wird.

Das wird aber eine gewaltige Viecherei.
In Holz und NE-Metall, wo mit viel gutem Willen und noch mehr Kraft der
Bohrer auch mit den Flanken schneidet, mag das noch hinhauen.
Aber in Beton, wo ausschließlich das HM-Plättchen an der Spitze
"schneidet" kann ich mir selbst bei einer geführten Maschine nur schwer
vorstellen, das man damit aus einem bestehenden Loch einen Ableger
bohren kann.

MfG, Sven

Matthias Niggemeier

unread,
May 7, 2007, 1:26:46 PM5/7/07
to
Günther Grund schrieb:

> Heiko Mueller schrieb:
>
>> wie schafft man es, ... ein Loch von einem Zimmer durch die Wand
>> ins nächste zu bohren? ... wie kann man sicher stellen wenn man auch
>> wieder ganz unten, unter der Teppichleiste ein Loch schräg in den Keller
>> durch den Fussboden bohren will, allerdings in den angrenzenden Raum ...
>
> Da du ja sowieso nicht weißt, ob es überhaupt möglich ist an der
> gedachten Stelle rauszukommen wie du dir das vorstellst, bohr doch
> einfach von beiden Seiten und versuche, dass die Bohrlöcher sich
> innerhalb der Wand treffen.
> Dann hast du an der Wänden exakt die Löcher, da wo sie hingehören. Das
> die Bohrungen dann v-förmig aufeinander zulaufen, dürfte niemenden
> stören, solange du einn flexibles Kabel durchführen willst.

Sag mal, hast du das schonmal gemacht? Ich halte es für äusserst
unwahrscheinlich, dass das gut geht. Es sei denn, man nimmt 50er Bohrer,
um hinterher ein 3x1,5 durchzulegen.

Grüsse

Matthias

Günther Grund

unread,
May 7, 2007, 3:07:27 PM5/7/07
to
Matthias Niggemeier schrieb:

> Sag mal, hast du das schonmal gemacht?

Nö. Warum auch? Ich geb nur Tipps, die evtl. weiterhelfen auf dem Weg zu
neuen Lösungen. Bin halt ein kreatives Kerlchen.
Im Übrigen suche ich den ganzen Tag nach praktischen Lösungen für mich
selber, die mir die Arbeit nicht nur erleichtern, sondern auch
zeitsparend sind und Geld bringen.

> Ich halte es für äusserst unwahrscheinlich, dass das gut geht. Es sei denn, man nimmt 50er Bohrer,
> um hinterher ein 3x1,5 durchzulegen.

Wenn ich so ein Problem hätte, würde mich nix davon abhalten das zu
probieren. Ich meine, ich erzähl hier ja nicht irgendeinen Quatsch,
sondern versuche euch oder jemandem das bildlich mit Worten zu erörtern.

Ich würde das versuchen. Was soll denn passieren? Jedes Loch kann wieder
gestopft werden.

Matthias Niggemeier

unread,
May 7, 2007, 3:26:08 PM5/7/07
to
Günther Grund schrieb:

> Matthias Niggemeier schrieb:
>
>> Sag mal, hast du das schonmal gemacht?
>
> Nö. Warum auch?

:-)

> Ich geb nur Tipps, die evtl. weiterhelfen auf dem Weg zu
> neuen Lösungen. Bin halt ein kreatives Kerlchen.
> Im Übrigen suche ich den ganzen Tag nach praktischen Lösungen für mich
> selber, die mir die Arbeit nicht nur erleichtern, sondern auch
> zeitsparend sind und Geld bringen.

Unter anderem deswwegen les ich auch hier mit.

> Ich würde das versuchen.

Ich nicht. So genau ist kein Haus, das ich bisher sah, gebaut, das man
so messen könnte. Selbst wenn: der 56er Bohrer (lang, nicht dick), der
hier im Thread erwähnt wurde, verläuft eigentlich immer (jedenfalls bei
Durchmessern bis 12mm). Da kannst du noch so genau messen, genau grade
kommst du nicht in die Wand. Ausser vielleicht in Bauschaum oder Holz.

Grüsse

Matthias

Günther Grund

unread,
May 7, 2007, 4:37:09 PM5/7/07
to
Matthias Niggemeier schrieb:

>> Ich würde das versuchen.

> So genau ist kein Haus, das ich bisher sah, gebaut, das man
> so messen könnte.

Deshalb favorisiere ich ja die "Grundsche Fächerbohrung".

Matthias Niggemeier

unread,
May 7, 2007, 4:51:38 PM5/7/07
to
Günther Grund schrieb:

> Matthias Niggemeier schrieb:
>
>>> Ich würde das versuchen.
>
>> So genau ist kein Haus, das ich bisher sah, gebaut, das man so messen
>> könnte.
>
> Deshalb favorisiere ich ja die "Grundsche Fächerbohrung".

Also im Prinzip zwei Steine ausstemmen, Kabel durch, mit Bauschaum
wieder zumachen. :-)

Grüsse

Matthias

Jürgen Exner

unread,
May 7, 2007, 10:30:25 PM5/7/07
to
Heiko Mueller wrote:
> wie schafft man es, ganz weit unten, hinter der Teppichleiste,
> genau waagrecht ein Loch von einem Zimmer durch die Wand
> ins nächste zu bohren? (Zimmer 1 zu Zimmer 2)

Muss es genau horizontal sein? So, dass die Unterkante des Bohrloches direkt
auf Hoehe Oberkante Fussboden ist?
Dann hilft nur ein Loch in den Fussboden machen, tief und gross genug, dass
aussreichend viel der Bohrmaschine dort hineinpasst, so dass du sie genau
waagerecht halten kannst.
Verbesserung: wenn du ein Winkelbohrfutter oder eine flexible Welle nimmst,
dann kann das Loch deutlich kleiner sein.

Alternative: ich habe hier im Laden flexible Bohrer gesehen, so reichlich
einen Meter lang. Den kann man entsprechend runterbiegen, so dass er genau
horizontal auf dem Fussboden aufliegt. In D sind sie mir allerdings noch
nicht aufgefallen. Und sie sind natuerlich fuer Holz und du verratst uns ja
nicht, aus welchem Material deine Wand ist.

Alternative bei Stein: einen der guten alten runden Handbohrer: einfach auf
den Fussboden legen so dass die Spitze an der Wand anliegt, und dann fuer
die naechsten paar Stunden wiederholen:
- mit Hammer zuschlagen
- Bohrer 1/4 Drehung
- zurueck zu mit Hammer zuschlagen

jue


Jürgen Exner

unread,
May 7, 2007, 10:32:42 PM5/7/07
to
Günther Grund wrote:
> Heiko Mueller schrieb:
>
>> wie schafft man es, ... ein Loch von einem Zimmer durch die Wand
>> ins nächste zu bohren? ... wie kann man sicher stellen wenn man auch
>> wieder ganz unten, unter der Teppichleiste ein Loch schräg in den
>> Keller durch den Fussboden bohren will, allerdings in den
>> angrenzenden Raum ...
>
> Da du ja sowieso nicht weißt, ob es überhaupt möglich ist an der
> gedachten Stelle rauszukommen wie du dir das vorstellst, bohr doch
> einfach von beiden Seiten und versuche, dass die Bohrlöcher sich
> innerhalb der Wand treffen.

Das schaffen zwar Tunnelingenieure ueber viele Kilometer, aber fuer einen
Heimwerker gibt es keine praktikable Moeglichkeit ausreichend genau zu
messen oder zu bohren.

jue


Kristian Neitsch

unread,
May 8, 2007, 3:47:48 AM5/8/07
to
Jürgen Exner schrieb:

> Günther Grund wrote:
>> Da du ja sowieso nicht weißt, ob es überhaupt möglich ist an der
>> gedachten Stelle rauszukommen wie du dir das vorstellst, bohr doch
>> einfach von beiden Seiten und versuche, dass die Bohrlöcher sich
>> innerhalb der Wand treffen.
>
> Das schaffen zwar Tunnelingenieure ueber viele Kilometer, aber fuer einen
> Heimwerker gibt es keine praktikable Moeglichkeit ausreichend genau zu
> messen oder zu bohren.


Er könnte ja mit dem Theodoliten vom nächsten Fixpunkt (oder von der
Betonschwelle im Korridor aus) nachmessen. Mit dem Tachymeter weiß er dann
auch wie dick die Wand ist. :)


Kristian
--
§23 StVO Sonstige Pflichten des Fahrzeugführers Abs.3 Satz 3:
Radfahrer und Führer von Krafträdern dürfen die Füße nur dann von den
Pedalen oder den Fußrasten nehmen, wenn der Straßenzustand das erfordert.

Günther Grund

unread,
May 8, 2007, 4:41:10 AM5/8/07
to
Kristian Neitsch schrieb:

> Er könnte ja mit dem Theodoliten vom nächsten Fixpunkt (oder von der
> Betonschwelle im Korridor aus) nachmessen.

Er könnte auch irgendwo eine absolut gerade Bezugsbohrung machen, von
dort aus die Markierungen vornehmen um dann die 2 Gegenbohrungen
vorzunehmen.
Na wenn das nich klappt ...

Matthias Niggemeier

unread,
May 8, 2007, 4:49:49 AM5/8/07
to
Günther Grund schrieb:

> Kristian Neitsch schrieb:
>
>> Er könnte ja mit dem Theodoliten vom nächsten Fixpunkt (oder von der
>> Betonschwelle im Korridor aus) nachmessen.
>
> Er könnte auch irgendwo eine absolut gerade Bezugsbohrung machen, von
> dort aus die Markierungen vornehmen um dann die 2 Gegenbohrungen
> vorzunehmen.
> Na wenn das nich klappt ...

Wie jetzt? Er bohrt einmal grade durch die Wand durch, nimmt das auf
beiden Seiten als Bezugspunkt um dann auf beiden Seiten eine sich
treffende Bohrung zu platzieren?

Grüsse

Matthias

Günther Grund

unread,
May 8, 2007, 6:02:12 AM5/8/07
to
Matthias Niggemeier schrieb:


>> Er könnte auch irgendwo eine absolut gerade Bezugsbohrung machen, von
>> dort aus die Markierungen vornehmen um dann die 2 Gegenbohrungen
>> vorzunehmen.
>> Na wenn das nich klappt ...
>
> Wie jetzt? Er bohrt einmal grade durch die Wand durch, nimmt das auf
> beiden Seiten als Bezugspunkt um dann auf beiden Seiten eine sich
> treffende Bohrung zu platzieren?

Genau. Man zweifelte ja allgemein, dass die Gegenbohrerei nicht
funktionieren täte. Wenn man die Markierungen dafür vom Boden, der Wand
oder Türbalken usw. abnehmen täte, dann kann es zu Differenzen kommen.
Leuchtet mir ein. Hat er aber jeweils ein Loch auf jeder Seite, gerade
gebohrt vorausgesetzt, sonst hätte das auch keinen Sinn, dann ist er von
anderen Bezugspunkten unabhängig.

Wenn er mainzwegen von der Durchgangsbohrung 50 cm lotrecht nach unten
sein erstes Loch markiert, das auf der anderen Seite der Wand auch
macht, könnte er evtl. schon sehen, dass die Markierung höher über dem
Boden liegt als die auf der anderen Seite.
Diese wertvolle Feststellung berücksichtigt er.

Auch nich gut?

Matthias Niggemeier

unread,
May 8, 2007, 6:25:08 AM5/8/07
to
Günther Grund schrieb:

> Matthias Niggemeier schrieb:
>
>
>>> Er könnte auch irgendwo eine absolut gerade Bezugsbohrung machen, von
>>> dort aus die Markierungen vornehmen um dann die 2 Gegenbohrungen
>>> vorzunehmen.
>>> Na wenn das nich klappt ...
>>
>> Wie jetzt? Er bohrt einmal grade durch die Wand durch, nimmt das auf
>> beiden Seiten als Bezugspunkt um dann auf beiden Seiten eine sich
>> treffende Bohrung zu platzieren?
>
> Genau. Man zweifelte ja allgemein, dass die Gegenbohrerei nicht
> funktionieren täte. Wenn man die Markierungen dafür vom Boden, der Wand
> oder Türbalken usw. abnehmen täte, dann kann es zu Differenzen kommen.
> Leuchtet mir ein. Hat er aber jeweils ein Loch auf jeder Seite, gerade
> gebohrt vorausgesetzt, sonst hätte das auch keinen Sinn, dann ist er von
> anderen Bezugspunkten unabhängig.
>
> Wenn er mainzwegen von der Durchgangsbohrung 50 cm lotrecht nach unten
> sein erstes Loch markiert, das auf der anderen Seite der Wand auch
> macht, könnte er evtl. schon sehen, dass die Markierung höher über dem
> Boden liegt als die auf der anderen Seite.
> Diese wertvolle Feststellung berücksichtigt er.
>
> Auch nich gut?

Wenn er doch ein Loch durch die Wand hat, warum nimmt er das dann nicht
für das Kabel?

Grüsse

Matthias

Günther Grund

unread,
May 8, 2007, 7:49:31 AM5/8/07
to
Matthias Niggemeier schrieb:

> Wenn er doch ein Loch durch die Wand hat, warum nimmt er das dann nicht
> für das Kabel?

Weil wir uns inzwischen vom wesentlichen Problem irgendwie entfernt haben.
Hmm ...

"wie schafft man es, ganz weit unten, hinter der Teppichleiste,

genau waagrecht ein Loch von einem Zimmer durch die Wand
ins nächste zu bohren?"

Ahja, das war's.
Waagerecht ging nicht, weil sehr tief angesetzt werden muss. Deshalb
schlug ich vor, man bohre schräg von oben, jeweils von beiden Seiten,
damit sich die Bohrungen träfen.
Und nach vielem Blabla, ist es meiner Meinung nach mit genauesten
Markierungen, nämlich wie zuletzt vorgeschlagen, möglich.

Ja, so irgendiwe war das.

Matthias Niggemeier

unread,
May 8, 2007, 12:42:05 PM5/8/07
to
Günther Grund schrieb:
> Matthias Niggemeier schrieb:
>
> "wie schafft man es, ganz weit unten, hinter der Teppichleiste,
> genau waagrecht ein Loch von einem Zimmer durch die Wand
> ins nächste zu bohren?"
>
> Ahja, das war's.
> Waagerecht ging nicht, weil sehr tief angesetzt werden muss. Deshalb
> schlug ich vor, man bohre schräg von oben, jeweils von beiden Seiten,
> damit sich die Bohrungen träfen.
> Und nach vielem Blabla, ist es meiner Meinung nach mit genauesten
> Markierungen, nämlich wie zuletzt vorgeschlagen, möglich.

So gesehen hast du natürlich recht.

Grüsse

Matthias

Christoph Zöller

unread,
May 9, 2007, 5:15:15 PM5/9/07
to
Jürgen Exner schrieb:
Warum nicht ein Loch bspw. 5 cm über Fußbodenhöhe bohren und das Kabel
diese 5cm vom Fußboden bis zum Loch in einem leicht herzustellenden
Schlitz unter Putz legen ?
Christoph

Jürgen Exner

unread,
May 9, 2007, 5:59:46 PM5/9/07
to
Christoph Zöller wrote:
> Jürgen Exner schrieb:
>> Heiko Mueller wrote:
>>> wie schafft man es, ganz weit unten, hinter der Teppichleiste,
>>> genau waagrecht ein Loch von einem Zimmer durch die Wand
>>> ins nächste zu bohren? (Zimmer 1 zu Zimmer 2)
> Warum nicht ein Loch bspw. 5 cm über Fußbodenhöhe bohren und das Kabel
> diese 5cm vom Fußboden bis zum Loch in einem leicht herzustellenden
> Schlitz unter Putz legen ?

Das waere natuerlich ein pragmatische und praktische Loesung, aber danach
hat der OP ja nicht gefragt ;-))

jue


Heiko Mueller

unread,
May 10, 2007, 12:46:46 PM5/10/07
to
>> Warum nicht ein Loch bspw. 5 cm über Fußbodenhöhe bohren und das Kabel
>> diese 5cm vom Fußboden bis zum Loch in einem leicht herzustellenden
>> Schlitz unter Putz legen ?
>
> Das waere natuerlich ein pragmatische und praktische Loesung, aber danach
> hat der OP ja nicht gefragt ;-))

Stimmt, aber für Vorschläge bin ich immer dankbar :-)

Einige Poster hatten angemerkt, dass nicht genügend Infos
vorhanden wären:
Es geht um die Verlegung von Breitbandkabel in Mauerwerk.

Das mit dem Schlitz würde ich nur als "Plan B" in Erwägung ziehen,
da es sich um ein Wohnzimmer mit Raufasertapete handelt.
Den Schlitz sieht man hinterher immer und eigentlich will ich so wenig
wie möglich Folgearbeiten (wie zB Zimmer streichen) haben.

Die Teppichleiste ist ein paar Zentimeter hoch und sollte das Loch
möglichst verdecken.

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