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Welche Minibohrmaschine? Proxxon, Dremel ...

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Gerd Kluger

unread,
May 12, 2000, 3:00:00 AM5/12/00
to
Welche Minibohrmaschine könnt Ihr denn so empfehlen?
Was ist eurer Meinung nach besser: Proxxon oder Dremel?
Oder vielleicht Minimot?

Ursprünglich wollte ich mir mal von Proxxon so ein 100W
Teil in der 12V Version holen (die 40W Teile sind mir zu
schwach). Der Dremel hat aber wohl den höheren
Drehzahlbereich (10 000 - 30 000 U/min) gegenüber
Proxxon (5 000 - 20 000). Bei den kleinen Werkzeugen
könnte ich mir vorstellen, daß der höhere Drehzahlbereich
sinnvoller ist.

Wie sieht's mit der Qualität aus? Proxxon wirbt ja immer
damit, erstklassige Qualitätsprodukte (Industriequalität)
zu haben, Dremmel scheint mehr für den Low-End-Do-It-
Youself-er gemacht?

Schreibt mal über Eure Erfahrungen, am besten wäre
natürlich, wenn jemand bereits mit beiden gearbeitet
hat.

Gruß
Gerd.

Carsten Grammes

unread,
May 12, 2000, 3:00:00 AM5/12/00
to
Gerd Kluger <gerd....@sap-ag.de> wrote:
: Welche Minibohrmaschine könnt Ihr denn so empfehlen?

: Was ist eurer Meinung nach besser: Proxxon oder Dremel?
: Oder vielleicht Minimot?


Dumme Frage: Wofür?

Für schwere Sachen lob' ich mir meine blaue AEG, die mir seit 10 Jahren
treue Dienste leistet und bisher noch in jeden Stahlbeton reingekommen
ist. Auch hat sie dank Regelung den Akku-schrauber in heavy-Anwendungen
(12cm Schrauben bei Dachausbau) ersetzt, wo dieser schlapp gemacht hatte.

Für Feinarbeiten nehme ich den Akkuschrauber mit Bohrer drin und der
höheren Drehzahlstufe.

Ich kann mir nicht vorstellen, wofür man die von Dir genannten Werk/Spiel(?)-
zeuge wirklich benötigen sollte.

Carsten.


--
*********************************************************************
Carsten Grammes, Physicist Internet: c...@dialogika.de
Tel ++49 6897 935-0

I want to die peacefully in sleep like my grandfather.
Not screaming in terror like his passengers.

Gerd Kluger

unread,
May 12, 2000, 3:00:00 AM5/12/00
to
Carsten Grammes <ph12...@rz.uni-sb.de> wrote in message
news:8fhdqa$5ctvp$1...@hades.rz.uni-sb.de...

> Gerd Kluger <gerd....@sap-ag.de> wrote:
> : Welche Minibohrmaschine könnt Ihr denn so empfehlen?
> : Was ist eurer Meinung nach besser: Proxxon oder Dremel?
> : Oder vielleicht Minimot?
>
>
> Dumme Frage: Wofür?

Für all die Arbeiten, für die eben die normalen Geräte zu groß sind.

> Für schwere Sachen lob' ich mir meine blaue AEG, die mir seit 10 Jahren
> treue Dienste leistet und bisher noch in jeden Stahlbeton reingekommen
> ist. Auch hat sie dank Regelung den Akku-schrauber in heavy-Anwendungen
> (12cm Schrauben bei Dachausbau) ersetzt, wo dieser schlapp gemacht hatte.

Man kann natürlich auch mit ner Kanone auf ne Fliege schießen, das macht
halt
nur so unschöne Löcher.

Bei den Minigeräten geht's sicherlich nicht darum, irgendwo in Stahlbeton
reinzukommen oder 12 cm Schrauben zu verarbeiten.

> Für Feinarbeiten nehme ich den Akkuschrauber mit Bohrer drin und der
> höheren Drehzahlstufe.

Kannste vergessen, viel zu niedrige Drehzahl.

> Ich kann mir nicht vorstellen, wofür man die von Dir genannten
Werk/Spiel(?)-
> zeuge wirklich benötigen sollte.

Schon mal 100 Löcher 0.8 mm gebohrt? Schon mal 1,2 mm Nut in ein Aluminium-
Profil gefrästgefräst, das grade mal 12 * 25 mm groß ist?

Gruß
Gerd.

PS: Wozu Schraubendreher, bisher hab ich noch jede Schraube mit dem Hammer
reingekriegt ;-) (SCNR)

Hannes Birnbacher

unread,
May 12, 2000, 3:00:00 AM5/12/00
to
Am 12 May 2000 17:08:26 GMT schrieb Carsten Grammes
<ph12...@rz.uni-sb.de> :

>
>Ich kann mir nicht vorstellen, wofür man die von Dir genannten Werk/Spiel(?)-
>zeuge wirklich benötigen sollte.

Ich hab so ne Minimaschine zum Gravieren und für ähnliche Arbeiten.

Allerdings ne schwache für zehn Mark.

Patrick Grochowy

unread,
May 12, 2000, 3:00:00 AM5/12/00
to
Hi Gerd,

ich habe 'ne Proxxon Minimot 40/E mit NG 2-S Netzteil
(5.000 bis 20.000 Touren, 40W) und damit noch nie
Probleme gehabt. Die benötigte Drehzahl hängt davon ab,
was man denn machen will. Für Löcher in Platinen sind
20.000 Touren eindeutig zuviel, da wird so ein dünner Bohrer
schnell zu warm. Zum Gravieren braucht man aber hohe Drehzahl
(abhängig vom Material). Dremel erscheint mir einfach zu klobig,
um damit genau arbeiten zu können, und wirkt irgendwie
schrottig; die Proxxon geht schon mehr Richtung Feinwerkzeug.

Was die Qualität angeht: ob man das nun wirklich als Industriequalität
bezeichnen kann, weiß ich nicht, de facto läuft meine Proxxon aber seit
Jahren (4-5?) einwandfrei, obwohl ich damit stellenweise nicht gerade
pfleglich umgegangen bin.
Vom besagten Platinenbohren, Glas gravieren, bis hin zu brutalem
rumgefräse in Metall und Gips hat sie alles klaglos mitgemacht.
Und beim Gips hat's mächtig gestaubt, und läuft trotzdem noch
einwandfrei.

Falls meine Proxxon irgenwann den Geist aufgibt, könnte ich's ihr nicht
verdenken, und würde mir wieder eine holen.
Die benötigte Leistung hängt, wie gesagt von der Anwendug ab.
Zum Treppengeländer schleifen wie in der Dremelwerbung ist sie
definitiv zu klein (der Dremel aber sicher auch; so ein Blödsinn<g>).

Gruß

Patrick (Paddy) Grochowy
www.rockpage.de
www.holger-ruesch-band.de

Thorsten Ostermann

unread,
May 13, 2000, 3:00:00 AM5/13/00
to
Gerd Kluger wrote:

> Ursprünglich wollte ich mir mal von Proxxon so ein 100W
> Teil in der 12V Version holen (die 40W Teile sind mir zu
> schwach). Der Dremel hat aber wohl den höheren
> Drehzahlbereich (10 000 - 30 000 U/min) gegenüber
> Proxxon (5 000 - 20 000). Bei den kleinen Werkzeugen
> könnte ich mir vorstellen, daß der höhere Drehzahlbereich
> sinnvoller ist.

Also ich kann aus eigener Erfahrung (12V/100W Proxxon als Frässpindel
zum Platinenfräsen) den Proxxonmaschinen eine recht gute Qualität
bescheinigen. Nachdem ich leihweise mal die selbe Maschine als 220V da
hatte, kann ich nur sagen: NIE WIEDER 12Volt! Die 220V-Version hat
deutlich mehr Power.
Andere Leute, die sich mit CNC-Technik beschäftigen, beklagen des
öfteren den schlechten Rundlauf der Dremel, aber für's 'grobe' ist das
evtl. nicht so wichtig?!
Gruß
Thorsten
--
Thorsten online - Electronic Projects
http://www.ostermann-net.de/electronic
Rund um Schrittmotor, Fräs-Bohr-Plotter & Mikrocontroller

Andreas Hermann

unread,
May 13, 2000, 3:00:00 AM5/13/00
to

Gerd Kluger <gerd....@sap-ag.de> schrieb in im Newsbeitrag:
8fgq3u$4im$1...@news1.wdf.sap-ag.de...

> Welche Minibohrmaschine könnt Ihr denn so empfehlen?
> Was ist eurer Meinung nach besser: Proxxon oder Dremel?
> Oder vielleicht Minimot?
>
> Ursprünglich wollte ich mir mal von Proxxon so ein 100W
> Teil in der 12V Version holen (die 40W Teile sind mir zu
> schwach). Der Dremel hat aber wohl den höheren
> Drehzahlbereich (10 000 - 30 000 U/min) gegenüber
> Proxxon (5 000 - 20 000). Bei den kleinen Werkzeugen
> könnte ich mir vorstellen, daß der höhere Drehzahlbereich
> sinnvoller ist.

Haloa.

Ich habe so ein Proxxon-Teil und bin nicht so zufrieden damit, denn die
niedrige Drehzahl ist das große Manko. Besonders, wenn man mit
Diamant-Instrumenten arbeitet, wirds problematisch - da werden 30.000 -
40.000 Touren benötigt, die Proxxon einfach nicht hat.
Praktisch ist, daß man das Teil mittels Adapter an einem Zigarettenanzünder
betreiben kann, wobei die Drehzahl jedoch so NICHT regelbar ist. Die ist nur
regelbar, wenn das Teil am Netzteil betrieben wird.
Ergonomisch ist das Gerät übrigens auch nicht - besonders, wenn man es z.B.
beim Gravieren wie ein Kuli halten möchte. Da liegt der Dremel viel besser
in der Hand (beim Kumpel getestet!)

Ich werde mir also einen Dremel kaufen, da dieses Teil einfach
durchzugsstärker ist und die hohe Drehzal hat. Ferner ist es im Heimbetrieb
einfach praktischer, das Gerät direkt an einer Steckdose zu betreiben.

Fazit: Ich empfehle Dremel.

Gruß Andi

Wulf-D. Kreisel

unread,
May 14, 2000, 3:00:00 AM5/14/00
to

Andreas Hermann <ae...@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag:
8fjcgd$aqkrh$3...@fu-berlin.de...

>
> Gerd Kluger <gerd....@sap-ag.de> schrieb in im Newsbeitrag:
> 8fgq3u$4im$1...@news1.wdf.sap-ag.de...
> > Welche Minibohrmaschine könnt Ihr denn so empfehlen?
> > Was ist eurer Meinung nach besser: Proxxon oder Dremel?
> > Oder vielleicht Minimot?
> >


>


> Ich werde mir also einen Dremel kaufen, da dieses Teil einfach
> durchzugsstärker ist und die hohe Drehzal hat. Ferner ist es im
Heimbetrieb
> einfach praktischer, das Gerät direkt an einer Steckdose zu betreiben.
>
> Fazit: Ich empfehle Dremel.
>
> Gruß Andi


Dremel hat aber einen großen Nachteil: die Spannzangen sind einfach nur
Schrott :-( Gerade wenn man mal mit Diamantwerkzeugen arbeitet, dann
braucht man manchmal bis zu 10 Minuten um die einigermaßen ans
Rundlaufen zu kriegen ... Aber evt. gibt's dafür ja irgendwo Ersatz?
(aber nicht die pofeligen Pressteile von Dremel.... )


Wulf


Frank Gales

unread,
May 15, 2000, 3:00:00 AM5/15/00
to
> Dremel hat aber einen großen Nachteil: die Spannzangen sind einfach nur
> Schrott :-( Gerade wenn man mal mit Diamantwerkzeugen arbeitet, dann
> braucht man manchmal bis zu 10 Minuten um die einigermaßen ans
> Rundlaufen zu kriegen ... Aber evt. gibt's dafür ja irgendwo Ersatz?
> (aber nicht die pofeligen Pressteile von Dremel.... )
Hi,
mein Dremel hat ein Schnellspannfutter. Das gibt es glaube ich auch
als Zubehör zu kaufen. Ich benutze die normalen Spannzangen nicht.
Vielleicht lassen sich ja damit die "Fräser" besser zentrieren.

Gruß,
Frank

Gerd Kluger

unread,
May 15, 2000, 3:00:00 AM5/15/00
to
Patrick Grochowy <pat...@grochowy.de> wrote in message
news:391c6...@news-2.misc.net...

> ich habe 'ne Proxxon Minimot 40/E mit NG 2-S Netzteil
> (5.000 bis 20.000 Touren, 40W) und damit noch nie
> Probleme gehabt. Die benötigte Drehzahl hängt davon ab,
> was man denn machen will. Für Löcher in Platinen sind
> 20.000 Touren eindeutig zuviel, da wird so ein dünner Bohrer
> schnell zu warm. Zum Gravieren braucht man aber hohe Drehzahl
> (abhängig vom Material). Dremel erscheint mir einfach zu klobig,
> um damit genau arbeiten zu können, und wirkt irgendwie
> schrottig; die Proxxon geht schon mehr Richtung Feinwerkzeug.

Das genau war eigentlich auch mein Eindruck. Allein, daß es nicht
mal ne ordentliche Spindelhalspassung gibt, macht mich schon stutzig.
Wie montiert man denn das Ding in Bohrständer, Fräskorb etc, so daß
es nicht nur fest, sondern auch exakt zentriert ist?

> Was die Qualität angeht: ob man das nun wirklich als Industriequalität
> bezeichnen kann, weiß ich nicht, de facto läuft meine Proxxon aber seit
> Jahren (4-5?) einwandfrei, obwohl ich damit stellenweise nicht gerade
> pfleglich umgegangen bin.
> Vom besagten Platinenbohren, Glas gravieren, bis hin zu brutalem
> rumgefräse in Metall und Gips hat sie alles klaglos mitgemacht.
> Und beim Gips hat's mächtig gestaubt, und läuft trotzdem noch
> einwandfrei.

Und die 40W haben Dir immer genügt? Ein Bekannter hat sich das
Teil mal zum Platinenbohren geholt und gemeint, daß nächste Mal
würde er auf jeden Fall die 100W Version nehmen.

> Falls meine Proxxon irgenwann den Geist aufgibt, könnte ich's ihr nicht
> verdenken, und würde mir wieder eine holen.
> Die benötigte Leistung hängt, wie gesagt von der Anwendug ab.
> Zum Treppengeländer schleifen wie in der Dremelwerbung ist sie
> definitiv zu klein (der Dremel aber sicher auch; so ein Blödsinn<g>).

Das ist es ja, in der Werbung erzählen sie Dir immer irgendeinen
Scheiß, deshalb hab' ich hier nachgefragt.

Gruß
Gerd.

Gerd Kluger

unread,
May 15, 2000, 3:00:00 AM5/15/00
to
Thorsten Ostermann <Thor...@Ostermann-net.de> wrote in message
news:391D039C...@Ostermann-net.de...

> Gerd Kluger wrote:
>
> > Ursprünglich wollte ich mir mal von Proxxon so ein 100W
> > Teil in der 12V Version holen (die 40W Teile sind mir zu
> > schwach). Der Dremel hat aber wohl den höheren
> > Drehzahlbereich (10 000 - 30 000 U/min) gegenüber
> > Proxxon (5 000 - 20 000). Bei den kleinen Werkzeugen
> > könnte ich mir vorstellen, daß der höhere Drehzahlbereich
> > sinnvoller ist.
>
> Also ich kann aus eigener Erfahrung (12V/100W Proxxon als Frässpindel
> zum Platinenfräsen) den Proxxonmaschinen eine recht gute Qualität
> bescheinigen. Nachdem ich leihweise mal die selbe Maschine als 220V da
> hatte, kann ich nur sagen: NIE WIEDER 12Volt! Die 220V-Version hat
> deutlich mehr Power.

Aha, daher gibt's wohl die 100W Version nicht mehr in 12V Ausführung
(außer dem Bohrschleifer). Wenn die 220 V Version wirklich soviel
besser ist, werde ich mir wohl das 100W Teil mit dem Alu-Druckguss-
gehäuse holen. Das kostet zwar etwa 160 Märker, macht aber im
Vergleich zu dem Dremelkrempel (der, BTW, auch fast 200 Märker
kostet) einen top-soliden Eindruck.
Wenn ich mir's recht überlege, wann braucht man schon die 12V Version?

> Andere Leute, die sich mit CNC-Technik beschäftigen, beklagen des
> öfteren den schlechten Rundlauf der Dremel, aber für's 'grobe' ist das
> evtl. nicht so wichtig?!

Schlechter Rundlauf und dann der Preis, ne, da ist die Entscheidung
schon gefallen :-)

Alles in allem frage ich mich dann aber wirklich, warum ausgerechnet
diese blöden Dremels (bei dem Preis) so oft verkauft werden. Haben
wohl einfach das bessere Marketing.

Danke für die Tips,
Gerd.

Gerd Kluger

unread,
May 15, 2000, 3:00:00 AM5/15/00
to
Andreas Hermann <ae...@gmx.de> wrote in message
news:8fjcgd$aqkrh$3...@fu-berlin.de...

> Ich habe so ein Proxxon-Teil und bin nicht so zufrieden damit, denn die
> niedrige Drehzahl ist das große Manko. Besonders, wenn man mit
> Diamant-Instrumenten arbeitet, wirds problematisch - da werden 30.000 -
> 40.000 Touren benötigt, die Proxxon einfach nicht hat.
> Praktisch ist, daß man das Teil mittels Adapter an einem
Zigarettenanzünder
> betreiben kann, wobei die Drehzahl jedoch so NICHT regelbar ist. Die ist
nur
> regelbar, wenn das Teil am Netzteil betrieben wird.
> Ergonomisch ist das Gerät übrigens auch nicht - besonders, wenn man es
z.B.
> beim Gravieren wie ein Kuli halten möchte. Da liegt der Dremel viel besser
> in der Hand (beim Kumpel getestet!)
>

> Ich werde mir also einen Dremel kaufen, da dieses Teil einfach
> durchzugsstärker ist und die hohe Drehzal hat. Ferner ist es im
Heimbetrieb
> einfach praktischer, das Gerät direkt an einer Steckdose zu betreiben.
>
> Fazit: Ich empfehle Dremel.

Hallo Andi,

der Umkehrschluß ist vielleicht nicht notwendigerweise richtig: bin mit
Proxxon unzufrieden => ich empfehle den Dremel.

Trotzdem, wenn Du Dir das Teil gekauft hast, würde ich mich über einen
Erfahrungsbericht freuen.

Gruß
Gerd.

Gerd Kluger

unread,
May 15, 2000, 3:00:00 AM5/15/00
to
Frank Gales <ga...@gmx.net> wrote in message
news:8fobvg$2n2$1...@news1.wdf.sap-ag.de...

Ohje, Spannzangen sind eigentlich extra dazu da, um besseren
Rundlauf zu gewähren. Wenn ich jetzt extra ein Schnellspannfutter
nehmen muß, um die Fräser besser zentrieren zu können, dann
weiß ich, was ich von dem Teil zu halten habe.

Gruß
Gerd.

Olaf Kuba

unread,
May 15, 2000, 3:00:00 AM5/15/00
to

Gerd Kluger schrieb:


>
> Welche Minibohrmaschine könnt Ihr denn so empfehlen?
> Was ist eurer Meinung nach besser: Proxxon oder Dremel?
> Oder vielleicht Minimot?

> ...

Hallo Gerd,

Ich kann auf jeden Fall Proxxon empfehlen; ich habe selbst eine 40/E und
das NG 2 Netzteil und bin vollauf zufrieden. Für meinen Zweck (Modellbau
H0-Maßstab) reichen die 40W aus. Die 100W ist mir da zu klobig. Diese
haben wir, mit dem großen Netzteil, in der Firma und sind auch sehr
zufrieden. Die hat bis jetzt all Quälereien schadlos überstanden. Da ich
das Gerät auch in Verbindung mit Wasser benutze (Farbe anrühren,
schleifen, Fräser kühlen) habe ich mich für die 12V Ausführung
entschieden. Die Drehzahl dürfte m.E. allemal ausreichen, bei mir läuft
das Ding fast immer gedrosselt. Wichtig ist, dass du dir die Ausführung
mit Drehzahlregelung kaufst und dazu das Proxxon Netzteil, was aber dann
keine Regelung zu haben braucht. Nur mit dieser Kombination kannst du
die Drehzahl bei voller Leistung regeln (Phasenanschnittsteuerung). Mit
einem geregelten Netzteil bringt die Maschine keine Leistung und lässt
sich nicht sauber regeln. Beim Batteriebetrieb oder am stabiliserten NT
läuft die Maschine immer mit Maximaldrehzahl.
So das wärs erstmal, hoffe ein wenig geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüssen

Olaf

Patrick Grochowy

unread,
May 15, 2000, 3:00:00 AM5/15/00
to
| Das genau war eigentlich auch mein Eindruck. Allein, daß es nicht
| mal ne ordentliche Spindelhalspassung gibt, macht mich schon stutzig.
| Wie montiert man denn das Ding in Bohrständer, Fräskorb etc, so daß
| es nicht nur fest, sondern auch exakt zentriert ist?

Es ist halt besseres Speilzeug.

| Und die 40W haben Dir immer genügt? Ein Bekannter hat sich das
| Teil mal zum Platinenbohren geholt und gemeint, daß nächste Mal
| würde er auf jeden Fall die 100W Version nehmen.

Hängt wohl davon ab, wieviel man bohren muß. Ich muß zugeben,
daß ich, wenn meine irgendwann den Geist aufgibt, mir wohl
auch 'ne kräftigere holen würde. Ich habe allerdings noch nie 'ne stärkere
in der Hand gehabt, kann also keinen Vergleich anstellen.
Aber bis jetzt ging's auch mit den 40W.
Nur bei der Benutzung des Minikreissägeblattes in Kunststoff gibt's
hin und wieder Klemmer, aber da ich das eher selten mache war's
für mich nicht schlimm.

Hol Dir die 100W Version, aber dann Proxxon und nicht Dremel.

Gruß

Patrick (Paddy) Grochowy [PGR]

www.rockpage.de
www.holger.ruesch.band.de

***************************
Beim Mac gibt's keine Probs
mit Viren? ..... hmmm .....
... werden Trabbis geklaut?
***************************

Carsten Grammes

unread,
May 15, 2000, 3:00:00 AM5/15/00
to
Gerd Kluger <gerd....@sap-ag.de> wrote:
:>
:> Dumme Frage: Wofür?

: Für all die Arbeiten, für die eben die normalen Geräte zu groß sind.


:> Für Feinarbeiten nehme ich den Akkuschrauber mit Bohrer drin und der
:> höheren Drehzahlstufe.

: Kannste vergessen, viel zu niedrige Drehzahl.

:> Ich kann mir nicht vorstellen, wofür man die von Dir genannten


: Werk/Spiel(?)-
:> zeuge wirklich benötigen sollte.

: Schon mal 100 Löcher 0.8 mm gebohrt? Schon mal 1,2 mm Nut in ein Aluminium-


: Profil gefrästgefräst, das grade mal 12 * 25 mm groß ist?

Gebe zu, meine erste Antwort war etwas provokativ ;-)
Das hier hört sich an, als wolltest Du Platinen bohren. Auch dieses hat bei
mir die große AEG mit Staendereinspannung und Kleinstbohrer (echt Proxxon ;-)
prima erledigt (bis 0,5mm runter). War allerdings ein Einzelfall.

Dennoch nochmal meine ernstgemeinte Frage an alle:

Welches sind typische Anwendungen, die weder eine vernünftige geregelte
BoMa mit Staender noch ein Akkuschrauber vernünftig erledigt
(das ist jetzt rein informativ und nicht provokativ gemeint).

Wolfgang Horejsi

unread,
May 15, 2000, 3:00:00 AM5/15/00
to
Gerd Kluger <gerd....@sap-ag.de> schrieb in im Newsbeitrag:
8fgq3u$4im$1...@news1.wdf.sap-ag.de...
> Welche Minibohrmaschine könnt Ihr denn so empfehlen?
> Was ist eurer Meinung nach besser: Proxxon oder Dremel?
> Oder vielleicht Minimot?
Ich habe mehrere Maschinen von Proxxon, und eine von Dremel. Dremel setze
ich für die Arbeiten ein, wo ich einfach mehr Andruckkraft brauche, Proxxon
für die eher zarteren Arbeiten. Den Trafo von Proxxon habe ich mir nicht
gekauft, ein alter Trafo mit genug Power geht besser. Die 100W beziehen sich
auf die Leistungsaufnahme dicht vor dem Stehenbleiben der Maschine. Im
Normalbetrieb ist es viel weniger. Meine Lieblingsmaschine ist die 2-Gang
Proxxon, die hat auch bei niedriger Drehzahl so etwas wie Drehmoment. Ich
hatte schon mehrfach Probleme mit den Schaltern bei Proxxon. Als ich den
Hersteller darauf ansprach, haben sie mir eine Tüte Schalter geschickt,
jetzt reiche ich die nächsten 30 Jahre damit. Die Schalter waren kostenlos,
genau wie ein zerstörtes Kugellager, das kostenlos ersetzt wurde. Bei Dremel
habe ich mir die Aussenmutter der Spannzange zerstört, einfach abgeschliffen
bis nichts mehr da war, bei etwas raueren Arbeiten. Als Ersatzteil gab es
nur das komplette Spanzangenset aus dem Baumarkt. Aus meiner Sicht ist die
Versorgung mit Ersatzteilen bei Proxxon besser gelöst. Aber nicht alle
Maschinen von Proxxon sind gut. Der Bandschleifer ist ok, aber der
Schwingschleifer taugt nicht so viel, die Schwingfrequenz ist zu gering. Der
Dreieckschleifer ist auch nicht optimal.

--
Wolfgang Horejsi


Wolfgang Horejsi

unread,
May 16, 2000, 3:00:00 AM5/16/00
to
Carsten Grammes <ph12...@rz.uni-sb.de> schrieb in im Newsbeitrag:
8fpk1p$5qc09$1...@hades.rz.uni-sb.de...

Ich arbeite gern und oft mit Vollhartmetallfrässtiften. Das ist für mich DAS
Werkzeug für alle Arbeiten, bei den die Trennscheibe zu gross ist, die Feile
zu anstrengend, das Schleifpapier zu teuer. Die brauchen aber richtig
Drehzahl. Dann die Polierarbeiten an Schmuck, auch nicht gerade die Arbeit
für die Hilti.

--
Wolfgang Horejsi

Verkauf, Beratung. Einrichtung von Windows-PCs

Gerd Kluger

unread,
May 16, 2000, 3:00:00 AM5/16/00
to
Carsten Grammes <ph12...@rz.uni-sb.de> wrote in message
news:8fpk1p$5qc09$1...@hades.rz.uni-sb.de...

> Gebe zu, meine erste Antwort war etwas provokativ ;-)
> Das hier hört sich an, als wolltest Du Platinen bohren. Auch dieses hat
bei
> mir die große AEG mit Staendereinspannung und Kleinstbohrer (echt Proxxon
;-)
> prima erledigt (bis 0,5mm runter). War allerdings ein Einzelfall.

Gut, zur Not geht das sicherlich auch mal (wenn Du einen ordentlichen
Bohrständer hast), wenn's viele Löcher werden, ist das aber schon
mühsam.

> Dennoch nochmal meine ernstgemeinte Frage an alle:
>
> Welches sind typische Anwendungen, die weder eine vernünftige geregelte
> BoMa mit Staender noch ein Akkuschrauber vernünftig erledigt
> (das ist jetzt rein informativ und nicht provokativ gemeint).
>
> Carsten.

Das mit dem Fräsen war auch ernst gemeint :-)

Für kleinere Sachen ist die große Oberfräse einfach viel zu unhandlich,
ganz abgesehen davon, daß Du gar kein passendes Fräswerkzeug
bekommst. Bei Nutfräsern mit 6 oder 8 mm Schaft ist z.B. bei 3 mm
Ende, kleiner gibbet nicht.

Gruß
Gerd.

Juergen Ginkel

unread,
May 16, 2000, 3:00:00 AM5/16/00
to
Carsten Grammes wrote:
>
> Welches sind typische Anwendungen, die weder eine vernünftige geregelte
> BoMa mit Staender noch ein Akkuschrauber vernünftig erledigt

Wenn Du z.B. Schienen auf Deiner Modelleisenbahnanlage ablängen mußt,
dann kannst Du mit so einer kleinen Bohrmaschine wesentlich besser an
weniger gut erreichbare Stellen kommen als mit einer langen Welle bzw.
mit einer "riesigen" Akku-Maschine.

Tschüß,
Jürgen
--
Tierschutz, Rezepte und mehr: http://www.ginkel-online.de

Ulrich R. Sikkema

unread,
May 17, 2000, 3:00:00 AM5/17/00
to
Patrick Grochowy wrote:

> Die benötigte Drehzahl hängt davon ab,
> was man denn machen will. Für Löcher in Platinen sind
> 20.000 Touren eindeutig zuviel, da wird so ein dünner Bohrer
> schnell zu warm. Zum Gravieren braucht man aber hohe Drehzahl
> (abhängig vom Material).

Also ich bohre Platinen mit einem Druckluft-Stabschleifer mit 80.000 Upm
(Flohmarkt, DM 15) und hatte bisher keine Waermeprobleme. -

Und nachdem ich bei einer Glasschleiferin mal eine professionelle 12 V
Elektromaschine angefasst habe, will ich von Proxxon, Dremel & Co nix
mehr wissen. Die vibrieren so stark dass man nach 15 min die Finger
nicht mehr krumm kriegt. Leider gab es die Maschine nur im
Dentallaborbedarf, zu entsprechenden Preisen.

--
uli

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