In Google findet man hunderte Tipps zum Einbau, aber nicht zum Ausbau :=((((
Werner
Das ist so gewollt. Irgendwo muss ja auch der Waschbecken-Überlauf mit
dem "normalen" Abflussrohr zusammengeführt werden. Das passiert in der
Regel genau an der Stelle. Wasser tritt trotzdem nicht aus, weil die
Abdichtung zwischen Keramik und Ablaufventil unterhalb des Waschbeckens
sitzt.
> Sind die
> Löcher vielleicht dazu da, dass man hier kontern kann?
Ja.
> Habe schon probiert
> mit einem Schraubenzieher hier gegenzuhalten, habe aber Bedenken, dass ich
> so die Keramik sprenge. Mit Lötlampe habe ich schon das untere Teil erhitzt,
> ohne Erfolg.
> Gibt es hier ein Spezialwerkzeug?
Ja. Zum Beispiel Ro-Quick von Rothenberger. Aber ob sich knapp 40
Fragezeichen für zweimalige Anwendung lohnen?
> Oder sonst Tipps?
Schraubenzieher und rohe Gewalt (eventuell zu zweit dem Teil zu Leibe
rücken) sollte eigentlich funktionieren.
Oder Metallbügelsäge an der Dichtung des Ablaufventils ansetzen und
durchsägen.
--
____________
/schüüüüüüüß Martin Kienaß
Hamburg (Germany)
Exzenterablaufventil.
> Besteht aus 2 Teilen, einer wird von oben eingeführt, 2. Teil von unter
> daraufgeschraubt, fertig. Natürlich noch Syphon und Stange zum
> öffnen/schließen anbringen.
> Ich habe nun das Problem, dass das Gewinde offenbar verkalkt ist oder zu
> fest angezogen wurde. Auf alle Fälle dreht sich der obere Teil mit und ich
> weiss nicht, wie ich das Teil halten soll. Liegt ja bündig am
> Waschbeckenboden auf, anpacken kann man nirgends.
Es gibt Spezialwerkzeug dafür das man da rein stecken kann, allerdings
ist es wesentlich einfacher, einen möglichst großen gebogenenen
Inbusschlüssel in einem der Löcher zu verkeilen und mit dem Hebel dann
gegen zu halten.
> I-ch hab aber gesehen, auch im neuen Teil, dass in dem Stück, das in der
> Keramik steckt, 4 Löcher sind. (also ca. 2 cm unter dem Boden des
> Waschbeckens. Das wundert mich etwas. Hier kann ja das Wasser austreten und
> steht dann zwischen dem Ablaufrohr und der Waschbeckenkeramik.
Die Löcher sind für den Überlauf in der Kerami. Das Wasser, das da rein
läuft, muss ja irgendwie in den Abfluss gelangen.
> Sind die
> Löcher vielleicht dazu da, dass man hier kontern kann?
So geht es zwar, gedacht ist es so ansich aber nicht, s.o.. Das
Spezialwerkzeug das ich erwähnt habe arbeitet allerdings auch so.
> Habe schon probiert
> mit einem Schraubenzieher hier gegenzuhalten, habe aber Bedenken, dass ich
> so die Keramik sprenge. Mit Lötlampe habe ich schon das untere Teil erhitzt,
> ohne Erfolg.
Ich würde mir beim Erhitzen mehr Sorgen um die Keramik machen als beim
Gegenhalten mittels Schraubendreher bzw Inbusschlüssel. Letzterehn kann
man übrigens so einführen, dass die Keramik den Schlüssel hält. Dann
kann man das sogar mit nur einer Hand losdrehen.
> Gibt es hier ein Spezialwerkzeug?
Ja. Aber für einmal im Leben?
> Oder sonst Tipps?
s.o.
Greetz,
MK
--
Legt Euer Geld in Alkohol an! Wo sonst gibt es 40% und mehr?
> Schraubenzieher und rohe Gewalt (eventuell zu zweit dem Teil zu Leibe
> rücken) sollte eigentlich funktionieren.
> Oder Metallbügelsäge an der Dichtung des Ablaufventils ansetzen und
> durchsägen.
Ächz. Das geht natürlich auch, aber diese Arbeit...
Vielen Dank, auch an Maik.
Das mit dem Überlauf und den Löchern hätte ich mir denken können :=(((
Warte mal, bis ich zu zweit rangehen kann. Absägen ist mir zu mühsam, das
Material an der Stelle ist recht dick.
Werner
So gings tatsächlich ganz einfach :=)
Werner
> Mein Problem ist jetzt, dass der neue Stöpsel trotz korrekter
> Montage der neuen Ablaufgarnitur nicht richtig abdichtet, auch
> nicht, wenn man ihn fest in den Abfoluss drückt.
Nanu!
Du hast wohl den Ablauf nicht gegen das Becken abgedichtet? Dann
könntest du nämlich das Ablaufloch zubetonieren. Das Wasser würde
trotzdem verschwinden.
Unter das Teil (Ablauftrichter), gehört entweder eine Formdichtung
(meist irgendein weißer Kunststoffring), oder eine elastische Masse
(Plastic-Fermit) in Form einer selbstgemachten Wurst, zum Ring geschlossen.
Sollte die Formdichtung aufgrund der Waschbeckenformgebung nicht
vernünftig anliegen, dann dichtet er auch nicht ab.
Das Wasser läuft also nicht durch den undichten Stöpsel, sondern mogelt
sich zwischen dem breiten Metallrand des Ablaufs und der Keramik durch.
Überprüfen kannst du das, indem du nur so viel Wasser über dem Stöpsel
stehen lässt, dass es keine Verbindung zur Keramik hat. Es ist also sehr
wenig Wasser, muss aber den Stöpselrand umwässern, da du ja den
kontrollieren willst.
Aber das wurde schon 5342 Mal in dieser NG erklärt.
> Und das bei einer $$$-Armatur von Grohe :-(
Na, ob das wohl so stimmt? ;-)
Gruß
Günther