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Tür in Ständerwand schließen

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Bernd Lammer

unread,
Feb 6, 2014, 6:47:16 AM2/6/14
to
Hallo,

aus einer Holzständerwand haben wir eine Zimmertür entfernt und wollen
den Durchgang nun mit Gipskarton schließen.

Der betreffende Raum ist schon komplett renoviert, d.h., die Tapete,
Fliesen und Scheuerleisten sind bis zum Türausschnitt angebracht.
Damit der Übergang zwischen dem neuen Stück Gipskarton und der alten
Wandoberfläche glatt wird und rissfrei bleibt, muss ich wohl vom
bestehenden GK einen Streifen abschneiden und auch die Tapete noch ein
Stück weiter entfernen, damit ich es glatt spachteln kann.

Wie weit sollte der neue GK über die Nahtstelle reichen und noch
wichtiger, wie weit sollte ich die bestehende Tapete entfernen, um den
GK glatt spachteln zu können.


Der Wandaufbau ist: Holzständer - Spanplatte - Gipskarton - Tapete
Die Hütte ist Bj 1999. Die Wände sind also relativ glatt und es sollten
später keine deutlichen Dellen zu sehen sein.

--
Bernd
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Bernd Nebendahl

unread,
Feb 6, 2014, 8:20:56 AM2/6/14
to
Am 2014-02-06 12:47, schrieb Bernd Lammer:
> Wie weit sollte der neue GK über die Nahtstelle reichen und noch
> wichtiger, wie weit sollte ich die bestehende Tapete entfernen, um den
> GK glatt spachteln zu können.
>
>
> Der Wandaufbau ist: Holzständer - Spanplatte - Gipskarton - Tapete
> Die Hütte ist Bj 1999. Die Wände sind also relativ glatt und es sollten
> später keine deutlichen Dellen zu sehen sein.
Das ist einfach: Damit keine deutlichen Dellen sichtbar werden muss die
neue GK Platte genügend überlappen und man muss ausreichend Tapete
entfernen.

Wie viel das ist, hängt von deiner Definition von "deutlich" und von
deinen Spachtelkünsten ab. Wie dick ist die GK Platte (es gibt neben den
üblichen 12.5mm noch andere Dicken)? Ist geplant die Spanplatte auch
einzusetzen, oder soll die GK Platte da "frei" drüber? Das wäre dann
eine "einfach beplankte" Konstruktion, ist nicht grade sehr stabil und
ggfs. rissanfällig.

Bernd


MaWin

unread,
Feb 6, 2014, 8:21:27 AM2/6/14
to
"Bernd Lammer" <bernd....@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:52f37644$0$6657$9b4e...@newsspool2.arcor-online.net...
> Hallo,
>
> aus einer Holzständerwand haben wir eine Zimmertür entfernt und wollen
> den Durchgang nun mit Gipskarton schließen.

Du brauchst im Freiraum der Tür ausreichend viele Streben, an denen
du den neuen Gipskarton befestigen kannst.
Diese Streben dürfen keinesfalls dicker sein als die alten, notfalls
also mit dem Hobel zurechtstutzen.
Dann musst du die exakten Auflager machen, beispielsweise durch
eine Leiste die quer über die Wand und die alte Tür läuft und unter
die du Gipskartonstücke schiebst um zu erkennen, ob zwischen Gipskarton
und Ständerwerk noch ein Streifen Pappe geschoben werden muss.
Hast du alle Ständer in der benötigten Dicke, kannst du die
Gipskartonplatte in Türgrösse draufschrauben.
Dann die Übergänge grosszügig entgraten.
Dann die Fugen verspachteln.
Dann die Übergänge mit Vliess abdecken.
Dann die Übergänge verspachteln.
Dann die Übergänge schleifen
Dann tapezierem.
Wenn nun jedoch die Wand anders arbeitet als der Einbau, bekommst
du wieder Abweichungen von der Ebene, bau es also stabil genug.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net

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Bernd Lammer

unread,
Feb 6, 2014, 12:44:57 PM2/6/14
to
Bernd Nebendahl schrieb am 06.02.2014 14:20:
> Am 2014-02-06 12:47, schrieb Bernd Lammer:
>> Wie weit sollte der neue GK über die Nahtstelle reichen und noch
>> wichtiger, wie weit sollte ich die bestehende Tapete entfernen, um den
>> GK glatt spachteln zu können.
>>
>>
>> Der Wandaufbau ist: Holzständer - Spanplatte - Gipskarton - Tapete
>> Die Hütte ist Bj 1999. Die Wände sind also relativ glatt und es sollten
>> später keine deutlichen Dellen zu sehen sein.

> Das ist einfach: Damit keine deutlichen Dellen sichtbar werden muss die
> neue GK Platte genügend überlappen und man muss ausreichend Tapete
> entfernen.

Logo.

> Wie viel das ist, hängt von deiner Definition von "deutlich" und von
> deinen Spachtelkünsten ab.

Viel Erfahrung habe ich damit nicht. Besonders fehlt mir der Blick
dafür, wie die Spachteloberfläche aussehen muss, bzw. nicht aussehen
darf, damit man später mit Raufasertapete keine Dellen sieht.

> Wie dick ist die GK Platte (es gibt neben den

12,5mm

> üblichen 12.5mm noch andere Dicken)? Ist geplant die Spanplatte auch
> einzusetzen, oder soll die GK Platte da "frei" drüber? Das wäre dann
> eine "einfach beplankte" Konstruktion, ist nicht grade sehr stabil und
> ggfs. rissanfällig.

Die Tür habe ich bereits mit Kreuzrahmen und 13mm Spanplatten verschlossen.
Die Spanplatte habe ich passend in den Ausschnitt gesetzt. Dort habe ich
nun keine Überlappungen zwischen Spanplatte und Kreuzrahmen. Deswegen
soll zumindest die GK-Platte überlappen.

--
Bernd

Bernd Lammer

unread,
Feb 6, 2014, 12:50:08 PM2/6/14
to
MaWin schrieb am 06.02.2014 14:21:
> "Bernd Lammer" <bernd....@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag

>> aus einer Holzständerwand haben wir eine Zimmertür entfernt und wollen
>> den Durchgang nun mit Gipskarton schließen.

Sorry, ich war zu ungenau.
Die Tür soll mit dem gleichen Material geschlossen werden, woraus die
Wand besteht.
80mm Holzständerwerk, 13mm Spanplatte, 12,5 mm GK-Platte.
Holzständer und Spanplatte habe ich schon drin.

> Dann musst du die exakten Auflager machen, beispielsweise durch
> eine Leiste die quer über die Wand und die alte Tür läuft und unter
> die du Gipskartonstücke schiebst um zu erkennen, ob zwischen Gipskarton
> und Ständerwerk noch ein Streifen Pappe geschoben werden muss.

Würdest du auch Pappe zwischen Spanplatte und GK schieben, oder die
Spanplatte ggf. noch mal lösen und zwischen Spanplatte und
Holzständerwerk Distanzstücke legen?

--
Bernd

Bernd Lammer

unread,
Feb 6, 2014, 12:58:02 PM2/6/14
to
Martin Gerdes schrieb am 06.02.2014 17:00:
> Bernd Lammer <bernd....@arcor.de> schrieb:
>
>>aus einer Holzständerwand haben wir eine Zimmertür entfernt und wollen
>>den Durchgang nun mit Gipskarton schließen.
>
>>Der betreffende Raum ist schon komplett renoviert, d.h., die Tapete,
>>Fliesen und Scheuerleisten sind bis zum Türausschnitt angebracht.
>
> Man könnte auf den Gedanken kommen, daß die andere Reihenfolge (erst Tür
> schließen, dann tapezieren) vom Arbeitsablauf her günstiger gewesen
> wäre.

Den Türdurchgang zu entfernen kam uns erst in den Sinn, als der Raum
fertig war und wir ihn benutzen konnten.

>>Der Wandaufbau ist: Holzständer - Spanplatte - Gipskarton - Tapete
>>Die Hütte ist Bj 1999. Die Wände sind also relativ glatt und es sollten
>>später keine deutlichen Dellen zu sehen sein.
>
> Was ist "deutlich"?

So, dass es auch der Nichtfachmann sieht.

> Ich würde bei diesem Wandaufbau die Türöffnung genau so verschließen:
> Spanplatte, Gipskarton, Tapete.

Spanplatte und Holzständer sind schon eingebaut.

Gipskarton vielleicht 10 cm überlappen;
> Tapete vielleicht 20 cm entfernen.

OK, das wären die Maße, die ich mir als Obergrenze vorgestellt hatte.
Ich habe die Hoffnung, dass mir Experten sagen, dass es auch mit 5 und
10 cm sauber hinzukriegen ist :-)

> YMMV.
>
> Habe ich schon erwähnt, daß ich mich an Deiner Stellt ärgern würde, daß
> ich nicht erst die Tür verschlossen und dann die ganze Wand tapeziert
> hätte?

Nein, lass es auch lieber, bevor ich mich ärgere :-)

Wir sind beim Umbau unserer Hütte mit vielen Dingen deutlich hinter
unserem Zeitplan und wir haben schon einiges wieder umgeworfen, was für
uns vorher fest stand. Manche Sachen haben wir unnötig doppelt oder mit
doppeltem Aufwand gemacht, aber andere Sachen konnten wir dafür
einfacher ändern. Da man vieles nicht vorher wissen kann, mach ich mich
nicht jeck.

--
Bernd

MaWin

unread,
Feb 6, 2014, 1:19:18 PM2/6/14
to
"Bernd Lammer" <bernd....@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:52f3cb50$0$6563$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net...
>
> Würdest du auch Pappe zwischen Spanplatte und GK schieben, oder die
> Spanplatte ggf. noch mal lösen und zwischen Spanplatte und
> Holzständerwerk Distanzstücke legen?
>
Es reicht, die unter den GK zu schieben.

S.Jedath

unread,
Feb 6, 2014, 1:41:37 PM2/6/14
to
Hi, dann musst du die Spachtelung eben auf den 'neuen' Bereich ziehen....
Wenn das nicht geht... Sch****
Dann eben die Tapete bis zur nächsten Naht raus. Eigentlich wäre das
auch "normal".

Frage: Was soll das mit der Pappe zwischen Platte u. Gipsplatte? Nie
gemacht.
>
>> YMMV.
>>
>> Habe ich schon erwähnt, daß ich mich an Deiner Stellt ärgern würde, daß
>> ich nicht erst die Tür verschlossen und dann die ganze Wand tapeziert
>> hätte?
>
> Nein, lass es auch lieber, bevor ich mich ärgere :-)
>
> Wir sind beim Umbau unserer Hütte mit vielen Dingen deutlich hinter
> unserem Zeitplan und wir haben schon einiges wieder umgeworfen, was für
> uns vorher fest stand. Manche Sachen haben wir unnötig doppelt oder mit
> doppeltem Aufwand gemacht, aber andere Sachen konnten wir dafür
> einfacher ändern. Da man vieles nicht vorher wissen kann, mach ich mich
> nicht jeck.
>

Sich selber unter Stress setzen ist immer schlecht. Da passieren die Fehler.

Siggi

--
Der Maler - Garant für Schutz und Schönheit

Martin D. Bartsch

unread,
Feb 6, 2014, 4:30:02 PM2/6/14
to
On Thu, 06 Feb 2014 12:47:16 +0100, Bernd Lammer
<bernd....@arcor.de> wrote:

>Der Wandaufbau ist: Holzständer - Spanplatte - Gipskarton - Tapete

Mir erscheint das sehr ungewöhnlich mit der Spanplatte. Ist das
wirklich üblich und nur ich kenne es nicht?
Hier haben die Trockenbauer einfach eine doppelte Lage 12,5 er GK
gemacht und als ich den Türausschnitt geschlossen habe, habe ich
einfach etliche Holzstreben da reingesetzt und dann die Platten, die
aus dem neuen Türausschnitt kamen, da drauf geschraubt. Ich hatte
ungefähr 10 cm von der Rauhfasertapete drum herum weggenommen, aber
die Endarbeiten hat ein Maler gemacht und was der dann gemacht hat,
weiß ich nicht.

Jürgen Exner

unread,
Feb 6, 2014, 5:03:47 PM2/6/14
to
Martin D. Bartsch <M.D.B...@arcor.de> wrote:
>On Thu, 06 Feb 2014 12:47:16 +0100, Bernd Lammer
><bernd....@arcor.de> wrote:
>
>>Der Wandaufbau ist: Holzständer - Spanplatte - Gipskarton - Tapete
>
>Mir erscheint das sehr ungewöhnlich mit der Spanplatte. Ist das
>wirklich üblich und nur ich kenne es nicht?

Nein.

>Hier haben die Trockenbauer einfach eine doppelte Lage 12,5 er GK
>gemacht

Hier(TM) wird Gipskartonplatte einlagig auf Holzstaendern verlegt und es
haelt auch. Niemand wuerde auch nur auf den Gedanken kommen, zu doppeln
oder etwa gar OSB darunter zu verlegen.

jue

MaWin

unread,
Feb 6, 2014, 5:18:38 PM2/6/14
to
"Jürgen Exner" <jurg...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:fg18f9tnt77e5j80v...@4ax.com...
>
> Hier(TM) wird Gipskartonplatte einlagig auf Holzstaendern verlegt und es
> haelt auch. Niemand wuerde auch nur auf den Gedanken kommen, zu doppeln
> oder etwa gar OSB darunter zu verlegen.

Bei Wänden ?
Sicher wird dort in 2 Schichten beplankt.
Nur 1 Rigipsschicht ist Pfusch.
Entweder 2 x Rigips, oder 1 x OSB und 1 x Rigips.
Letzteres halte ich für qualitativ besser.

christian mock

unread,
Feb 6, 2014, 6:51:17 PM2/6/14
to
MaWin <m...@private.net> wrote:
> "Jürgen Exner" <jurg...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
> news:fg18f9tnt77e5j80v...@4ax.com...
>>
>> Hier(TM) wird Gipskartonplatte einlagig auf Holzstaendern verlegt und es
>> haelt auch. Niemand wuerde auch nur auf den Gedanken kommen, zu doppeln
>> oder etwa gar OSB darunter zu verlegen.
>
> Bei Wänden ?
> Sicher wird dort in 2 Schichten beplankt.
> Nur 1 Rigipsschicht ist Pfusch.

dort(tm) werden die wände ja auch dauernd mit den fäusten
durchschlagen.

cm.

--
I tend to tell people "yes, you could do that, but it sounds a bit dicey.
Let's stick to what works". And they go and do it anyway, and then I go
in and fix it as best I can and I'm the hero. I'd rather be the bad guy
but they don't let me be the bad guy often enough. -- Peter da Silva

S.Jedath

unread,
Feb 7, 2014, 1:44:19 AM2/7/14
to
Am 07.02.2014 00:51, schrieb christian mock:
> MaWin <m...@private.net> wrote:
>> "Jürgen Exner" <jurg...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
>> news:fg18f9tnt77e5j80v...@4ax.com...
>>>
>>> Hier(TM) wird Gipskartonplatte einlagig auf Holzstaendern verlegt und es
>>> haelt auch. Niemand wuerde auch nur auf den Gedanken kommen, zu doppeln
>>> oder etwa gar OSB darunter zu verlegen.
>>
>> Bei Wänden ?
>> Sicher wird dort in 2 Schichten beplankt.
>> Nur 1 Rigipsschicht ist Pfusch.
>
> dort(tm) werden die wände ja auch dauernd mit den fäusten
> durchschlagen.
>
> cm.
>

Oder Katzen springen da durch wenn man sie mit Leckerli lockt.

Ich kenne die Doppelbeplankung (Rigips) nur aus Bürogebäuden usw. In
Privathäusern habe ich das noch nicht oft gesehen.

Bernd Nebendahl

unread,
Feb 7, 2014, 3:28:29 AM2/7/14
to
Am 2014-02-06 18:58, schrieb Bernd Lammer:
> Der Wandaufbau ist: Holzständer - Spanplatte - Gipskarton - Tapete
> Die Hütte ist Bj 1999. Die Wände sind also relativ glatt und es sollten
> später keine deutlichen Dellen zu sehen sein.
>> Was ist "deutlich"?
> So, dass es auch der Nichtfachmann sieht.
>
Den Unterschied zwischen Fachmann und Nichtfachmann gibt es nach meiner
Erfahrung beim sehen eher nicht. Der Nichtfachmann weiß aber zum
Beispiel nicht welche Abweichungen "nach DIN zulässig" sind und ärgert
sich über die sichtbaren Dellen. Der Fachmann sieht die Dellen/Beulen
zwar auch, aber weiß dass sie zulässig sind und kann sie offensichtlich
ausblenden (der Effekt ist am stärksten beim ausführenden Fachmann).

Übrigens mit streifender Beleuchtung und/oder seidiger oder glänzend
Beschichtung wird's schlimmer.

Bernd

Bernd Lammer

unread,
Feb 7, 2014, 6:26:27 AM2/7/14
to
S.Jedath schrieb am 06.02.2014 19:41:
> Am 06.02.2014 18:58, schrieb Bernd Lammer:
>> Martin Gerdes schrieb am 06.02.2014 17:00:
>>> Bernd Lammer <bernd....@arcor.de> schrieb:

>> Gipskarton vielleicht 10 cm überlappen;
>>> Tapete vielleicht 20 cm entfernen.
>>
>> OK, das wären die Maße, die ich mir als Obergrenze vorgestellt hatte.
>> Ich habe die Hoffnung, dass mir Experten sagen, dass es auch mit 5 und
>> 10 cm sauber hinzukriegen ist :-)
>
> Hi, dann musst du die Spachtelung eben auf den 'neuen' Bereich ziehen....
> Wenn das nicht geht... Sch****
> Dann eben die Tapete bis zur nächsten Naht raus. Eigentlich wäre das
> auch "normal".

Die nächste Naht liegt 35 cm entfernt.
Naja, vielleicht ist es einfacher und sicherer, etwas mehr Tapete zu
entfernen, als sich später vielleicht über eine große Delle zu ärgern.

> Frage: Was soll das mit der Pappe zwischen Platte u. Gipsplatte? Nie
> gemacht.

Damit kann man das neue Stück Gipskarton fluchtend mit dem alten
einstellen, wenn die Auflage genug Platz bietet. Hab ich aber auch noch
nie gemacht.


--
Bernd

Bernd Lammer

unread,
Feb 7, 2014, 6:45:31 AM2/7/14
to
Bernd Nebendahl schrieb am 07.02.2014 09:28:
> Am 2014-02-06 18:58, schrieb Bernd Lammer:
>> Der Wandaufbau ist: Holzständer - Spanplatte - Gipskarton - Tapete
>> Die Hütte ist Bj 1999. Die Wände sind also relativ glatt und es sollten
>> später keine deutlichen Dellen zu sehen sein.
>>> Was ist "deutlich"?
>> So, dass es auch der Nichtfachmann sieht.
>>
> Den Unterschied zwischen Fachmann und Nichtfachmann gibt es nach meiner
> Erfahrung beim sehen eher nicht. Der Nichtfachmann weiß aber zum
> Beispiel nicht welche Abweichungen "nach DIN zulässig" sind und ärgert
> sich über die sichtbaren Dellen. Der Fachmann sieht die Dellen/Beulen
> zwar auch, aber weiß dass sie zulässig sind und kann sie offensichtlich
> ausblenden (der Effekt ist am stärksten beim ausführenden Fachmann).

:-)
In meinem Bekanntenkreis hat nur ein Steinmetz, und in sofern eben auch
Fachmann für eben Flächen, eine fiese Delle neben der Leuchte an der
Decke erwähnt. Mein Exschwager, ein Trockenbauer, hat es auch gesehen,
aber nur auf Rückfrage bestätigt. Sonst hat noch niemand etwas dazu gesagt.

> Übrigens mit streifender Beleuchtung und/oder seidiger oder glänzend
> Beschichtung wird's schlimmer.

So, wie bei unserer Delle an der Decke, knapp neben der Leuchte.
Tagsüber ist die nicht zu sehen. Ohne Tapete und nur mit
Renovierungsleuchte war die auch nicht zu sehen. An der Stelle haben
zwei GK-Platten einen Versatz, den ich nach bestem Wissen und Gewissen
geglättet hatte.
Mit eingeschalteter Leuchtstoffröhrenlichtleiste in 60 cm Entfernung
sieht man den Absatz immer noch sehr deutlich.
Die Decke ist mit Raufasertapete verkleidet und reinweiß und seidenmatt
gestrichen.

An anderen Stellen habe ich ähnliche Absätze in der Decke. Die sieht man
aber nicht, weil kein Licht flach drüber strahlt.


Dagegen kann ich an unserer Wohnzimmerdecke fast alle Plattenstöße durch
die Raufasertapete erkennen. Wegen der größeren Flächen und des großen
Raumes guckt man eben leichter mal flach auf die Wand- und
Deckenflächen. Manchmal achte ich drauf und dann nervt es irgendwie.

--
Bernd

Bernd Lammer

unread,
Feb 7, 2014, 6:59:21 AM2/7/14
to
Knauf empfiehlt Doppelbeplankung, wenn später schwere Verkleidungen, wie
z.B. Fliesen angeklebt werden. Bei Doppelbeplankung halten auch Dübel
mehr, um etwas aufhängen zu können.
An anderer Stelle habe ich mal gelesen, dass es dem Schallschutz
zuträglich ist. Besonders gut soll es funktionieren, wenn man eine Seite
doppelt und die andere nicht. So haben beide Seiten unterschiedliche
Eigenfrequenzen.
Der störendste Schall wird meiner Meinung nach aber über die sehr tiefen
Frequenzen übertragen, und da hilft meiner Meinung nach nur mehr Masse
und Entkopplung.

Bei uns ist die ganze Holzhütte innen mit Spanplatten und GK beplankt,
weshalb ich Änderungen und Erweiterungen in gleicher Bauweise halten möchte.

--
Bernd
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