Da lese ich nach bei 85kg Kampfgewicht:
A) Cooper Test, 12 Minuten laufen 3km, 4min/km = 250kcal
B) RennradFahren 8km, 15 Minuten, 32km/h = 250kcal
Alle Quellen geben hierzu ähnliche Werte an!
Nur: Ich kann das aber nicht glauben!!
Denn während ich z.B. B) locker-flockig bewältige, dabei nur leicht
schwitze, es mir richtig gut geht und ich anschließend noch sehr lange
weiterfahren kann, bin ich nach A) komplett alle und fertig.
Kann man dann immer noch davon ausgehen, daß A) und B) von den
Kalorienverbrauch gleichwertig sind?
Loth Sodom schrob:
> Hallo, es gibt ja im Netz und überall schöne Tabellen zu finden, wo
> man nachschauen kann, welche sportliche Betätigung wieviel Kalorien
> verbraucht.
>
> Da lese ich nach bei 85kg Kampfgewicht:
>
> A) Cooper Test, 12 Minuten laufen 3km, 4min/km = 250kcal
> B) RennradFahren 8km, 15 Minuten, 32km/h = 250kcal
>
> Alle Quellen geben hierzu ähnliche Werte an!
>
> Nur: Ich kann das aber nicht glauben!!
Wieso, passt doch! Wieviel Leistung man aufbringen muss um den
geforderten 32er Schnitt zu fahren haengt halt sehr stark von der
Strecke, den Windverhaeltnissen und dem verwendeten Fahrrad ab.
Auf einem nicht aerodynamisch optimierten Rennrad (also 36 Speichen
Laufraeder mit Kastenfelge, Lenkerueberhoehung von vielleicht 5cm max.,
Bremsgriffhaltung), Windstille und ebener Strecke ist ein 32er Schnitt
nicht weniger anstrengend als ein 4er Schnitt beim Laufen - wuerde ich
jetzt mal sagen als jemand der beides trainiert (mit dem Schwerpunkt
ein bisschen Richtung Radfahren) und die Geschwindigkeiten durchaus
auch ab und zu laeuft/faehrt.
Die Werte sind natuerlich nur grobe Richtwerte und durch das Training
verbessert sich ja auch die Bewegungsoekonomie. Man kann diese Belastungen
also auch nur vergleichen, wenn man beides anaehernd aenhlich intensiv
trainiert. Mich wuerde es nicht wundern, wenn diese Richtwerte vom
realen Kalorienverbrauch um zweistellige Prozentzahlen vom realen
Wert abweichen.
> Denn während ich z.B. B) locker-flockig bewältige, dabei nur leicht
> schwitze, es mir richtig gut geht und ich anschließend noch sehr lange
> weiterfahren kann, bin ich nach A) komplett alle und fertig.
Dass Du mit einem "normalen" Rennrad bei Ebene + Windstille einen 32er
Schnitt "locker-flockig" bewaeltigst, waehrend Du mit einem 4er Laufschnitt
schon arge Probleme hast, bezweifle ich jetzt einfach mal.
> Kann man dann immer noch davon ausgehen, daß A) und B) von den
> Kalorienverbrauch gleichwertig sind?
Wie gesagt, wenn Du viel Radfahren und kein Laufen trainierst, vermutlich
nicht, da wird der Wirkungsgrad beim Laufen schlechter sein.
ciaole
schmadde
> Loth Sodom schrob:
>> A) Cooper Test, 12 Minuten laufen 3km, 4min/km = 250kcal
>> B) RennradFahren 8km, 15 Minuten, 32km/h = 250kcal
> Dass Du mit einem "normalen" Rennrad bei Ebene + Windstille einen 32er
> Schnitt "locker-flockig" bewaeltigst, waehrend Du mit einem 4er Laufschnitt
> schon arge Probleme hast, bezweifle ich jetzt einfach mal.
Da ist aber nicht von einem einem 4er Laufschnitt die Rede, sondern von
4min/km, das ist ein 15er Laufschnitt. Ich würde da jedenfalls auch arge
Probleme bekommen...
Gruß,
Matthias
Mit einem 4er Laufschnitt meine ich natuerlich 4 min/km - beim Laufen
rechnet man ueblicherweise mit Minuten pro Kilometer. Das gibt dann
umgerechnet genau 15 km/h, das ist richtig. Was genau wolltest Du
eigentlich mitteilen?
ciaole
schmadde
>> Martin Schmachtel schrieb:
Ok, das war mir unbekannt. Ich kenn mich beim Laufen nicht aus, dachte
du hättest 4km/h gemeint und wollte dich auf den vermeintlichen Irrtum
hinweisen.
Gruß,
Matthias
>>> Dass Du mit einem "normalen" Rennrad bei Ebene + Windstille einen 32er
>>> Schnitt "locker-flockig" bewaeltigst, waehrend Du mit einem 4er Laufschnitt
>>> schon arge Probleme hast, bezweifle ich jetzt einfach mal.
>>
>> Da ist aber nicht von einem einem 4er Laufschnitt die Rede, sondern von
>> 4min/km, das ist ein 15er Laufschnitt. Ich würde da jedenfalls auch arge
>> Probleme bekommen...
>
> Mit einem 4er Laufschnitt meine ich natuerlich 4 min/km - beim Laufen
> rechnet man ueblicherweise mit Minuten pro Kilometer. Das gibt dann
> umgerechnet genau 15 km/h, das ist richtig. Was genau wolltest Du
> eigentlich mitteilen?
Dass 15 km/h per Pedes sehr viel anstrengender ist als 32 km/h per Pedal.
Und da gebe ich ihm subjektiv recht.
Ich habe allerdings auch recht "schwere Beine" und dazu noch ne ausgeprägte
Überpronation. Beides behindert beim Laufen und spielt auf dem Rad keine
Rolle.
Daniel
--
Die E-Mail-Adresse im FROM ist gültig, wird aber nicht gelesen.
E-Mail: <rot13> hfr...@arhunhf-vagrearg.qr </rot13>
oder WWW: http://www.daniel-neuhaus.de/kontakt/
> Loth Sodom schrob:
>> A) Cooper Test, 12 Minuten laufen 3km, 4min/km = 250kcal
>> B) RennradFahren 8km, 15 Minuten, 32km/h = 250kcal
[...]
> Wieso, passt doch! Wieviel Leistung man aufbringen muss um den
> geforderten 32er Schnitt zu fahren haengt halt sehr stark von der
> Strecke, den Windverhaeltnissen und dem verwendeten Fahrrad ab.
Vielleicht auch von der Person...?
Ein "spezialisierter" Läufer wird sich mit A) schwerer tun, ein
Radfahrer hingegen mit B). Bei ansonsten gleichen Bedingungen (Wind,
verwendetes Fahrrad etc.)
Naja, schriebst du ja weiter unten selbst.
> Auf einem nicht aerodynamisch optimierten Rennrad (also 36 Speichen
> Laufraeder mit Kastenfelge, Lenkerueberhoehung von vielleicht 5cm max.,
> Bremsgriffhaltung), Windstille und ebener Strecke ist ein 32er Schnitt
> nicht weniger anstrengend als ein 4er Schnitt beim Laufen
Oben ging es aber um einen 15er Schnitt
(1 km / 4 min => 15 km / 1 Std)?!
--
Stephan
Geh nach de.test
Da bekommst du wenigstens Antworten per Mail...
(Patrick Kibies zu einem mutmaßlichen Troll in drf)
Ich wuerde eher sagen: vom Training. Ausserdem meinte ich hier den
Leistungsbedarf, den man hineinstecken muss, um diese Geschwindigkeit
zu fahren - und der haengt nicht so sehr von der Person ab (naja, von
der Koerpergroesse schon, weil das die Aerodynamik beeinflusst und
natuerlich von den Klamotten - flatternde Kleidung bremst ziemlich).
Ich uebrigen glaube ich, dass beim Laufen wesentlich mehr Optimierungs-
potenzial bei der Bewegungsoekonomie da ist, als beim Radfahren - also
schneiden untrainierte vermutlich beim Laufen vom Wirkungsgrad schlechter
ab (und verbrennen mehr Energie).
> Ein "spezialisierter" Läufer wird sich mit A) schwerer tun, ein
> Radfahrer hingegen mit B). Bei ansonsten gleichen Bedingungen (Wind,
> verwendetes Fahrrad etc.)
> Naja, schriebst du ja weiter unten selbst.
Wenn Du das jetzt umgekehrt meinst, geb ich Dir recht (A war der 4 min/km
Lauf). Ich bin am Montag unter anderem mit nem anderen Triathleten Rad
gefahren, der meinte 4 min/km waeren "gemuetliches" Laufen. Schnell
heisst bei ihm 3:30 min/km. Einen 32er Schnitt kann der zwar auch fahren,
findet das aber nicht mehr gemuetlich. Er kommt halt aus dem Laueferlager
und laeuft Halbmarathon in 1:15 - fuer ihn waere die Einschaetzung wohl
eher umgekehrt ausgefallen.
>> Auf einem nicht aerodynamisch optimierten Rennrad (also 36 Speichen
>> Laufraeder mit Kastenfelge, Lenkerueberhoehung von vielleicht 5cm max.,
>> Bremsgriffhaltung), Windstille und ebener Strecke ist ein 32er Schnitt
>> nicht weniger anstrengend als ein 4er Schnitt beim Laufen
>
> Oben ging es aber um einen 15er Schnitt
> (1 km / 4 min => 15 km / 1 Std)?!
Ich habs ja schon im anderen Posting geschrieben, wie ich das meine. Aber
mal ein Plausibilitaetscheck: 4 km/h sind 15min/km! Da kann man beim besten
Willen nicht mehr von Laufen sprechen. Ich glaube, ich koennte nichtmal so
langsam gehen.
ciaole
schmadde
Alles falsch!
Damit 250 Kcal verbraucht werden, müssen 15 Minuten, mit einem Schnitt
von 15km/h, gelaufen werden.
Damit 250 Kcal verbraucht werden, müssen 12 Minuten, mit einem Schnitt
von 32km/h, Rennrad gefahren werden.
Alles klar?
--
Eigentlich bin ich ganz anders - ich komme nur selten dazu.-
(Ödön von Horváth)
> Alles falsch!
> Damit 250 Kcal verbraucht werden, müssen 15 Minuten, mit einem Schnitt
> von 15km/h, gelaufen werden.
> Damit 250 Kcal verbraucht werden, müssen 12 Minuten, mit einem Schnitt
> von 32km/h, Rennrad gefahren werden.
> Alles klar?
Ist mir schon klar. Der Unterschied in meinem subjektiven Energieaufwand
ist so deutlich, dass der (relativ geringe) Zeitunterschied keine Rolle
spielt.
Also unter der Voraussetzung dass man Laufen und Radfahren einigermassen
gleich viel oder wenig trainiert, kann ich Dir da aus eigener Erfahrung nur
widersprechen. Dass jemand, der nie laeuft 4 min/km nur mit grosser
Anstrengung ueber eine Viertelstunde laufen kann (wenn ueberhaupt)
bestreite ich ja gar nicht. Aber jemand, der nicht oder kaum Radfahren
trainiert schafft auch keine 32km/h Durchschnittsgeschwindigkeit ueber
15 Minuten auf einem "normalen" Rennrad - auch nicht bei einigermassen
flacher Strecke.
Insofern sollte man nicht Aepfel mit Birnen vergleichen. Da hier in drf
die meisten Leute wohl mehr Radfahren als Laufen erstaunt mich die Aussage
natuerlich nicht allzusehr. Aber stell mal die gleiche Frage bei den
Laeufern, da wird man sich wohl eher wundern, dass 10km in 40min nix
besonderes sind aber die 32km/h ja wohl kaum zu schaffen sind ;) (wobei
ich den Eindruck habe, dass Lauftraining fuers Radfahren mehr bringt als
umgekehrt).
> Alles falsch!
> Damit 250 Kcal verbraucht werden, müssen 15 Minuten, mit einem Schnitt
> von 15km/h, gelaufen werden.
> Damit 250 Kcal verbraucht werden, müssen 12 Minuten, mit einem Schnitt
> von 32km/h, Rennrad gefahren werden.
> Alles klar?
Also der OP hat das genau umgekehrt geschrieben. 12min Laufen, 15min
Radfahren. Also Laufen geringfuegig anstrengender. Blos wenn Du jetzt
darauf herumreitest, suggerierst Du fuer die Kalorienschaetzerei eine
Genauigkeit, die gar nicht vorhanden ist. Das sind 25% Abweichung - das
duerfte so ungefaehr der Rahmen sein, in dem sich die Genauigkeit der
Schaetzung bewegt. Es wuerde mich nicht wundern, wenn die - zumindest beim
Radfahren, wo sehr viele Faktoren in die benoetigte Energie einfliessen -
mindestens um 25% abweichen kann.
ciaole
schmadde
> Dass jemand, der nie laeuft 4 min/km nur mit grosser
> Anstrengung ueber eine Viertelstunde laufen kann (wenn ueberhaupt)
> bestreite ich ja gar nicht. Aber jemand, der nicht oder kaum Radfahren
> trainiert schafft auch keine 32km/h Durchschnittsgeschwindigkeit ueber
> 15 Minuten auf einem "normalen" Rennrad - auch nicht bei einigermassen
> flacher Strecke.
Der Unterschied ist, dass die Mehrheit der Bevölkerung auch mit Training
keine 15 km/h läuft, wohingegen ich davon überzeugt bin, dass *jeder* mit
etwas Training mit dem Rennrad die 32km/h schafft. Siehe meine Antwort auf
das Stammposting, die leider nach de.sci.medizin.misc versickert ist.
> Da hier in drf
> die meisten Leute wohl mehr Radfahren als Laufen erstaunt mich die Aussage
> natuerlich nicht allzusehr. Aber stell mal die gleiche Frage bei den
> Laeufern, da wird man sich wohl eher wundern, dass 10km in 40min nix
> besonderes sind aber die 32km/h ja wohl kaum zu schaffen sind ;) (wobei
> ich den Eindruck habe, dass Lauftraining fuers Radfahren mehr bringt als
> umgekehrt).
Radfahren ist keine körperlich selektive Sportart. Ich hab schon einen
einbeinigen Radfahrer gesehen, und es wurde schon von einarmigen berichtet,
die an Rennen teilnahmen. Daher ist anzunehmen, dass in drf nicht nur
"talentierte" Radfahrer posten. In einer Lauf-NG wird man hingegen eher die
besseren Läufer vorfinden, denn wem die körperlichen Voraussetzungen fehlen,
dem wird an den Diskussionen, wenn nicht sogar am Laufen selbst, schnell die
Lust vergehen.
> Der Unterschied ist, dass die Mehrheit der Bevölkerung auch mit Training
> keine 15 km/h läuft, wohingegen ich davon überzeugt bin, dass *jeder* mit
> etwas Training mit dem Rennrad die 32km/h schafft.
Im Zielsprint für 10 Sekunden oder über eine Viertelstunde? Letzteres
wage ich zu bezweifeln.
Mathias
--
inzwischen auch ohne signature
mfG
Michael
>> Ein "spezialisierter" Läufer wird sich mit A) schwerer tun, ein
>> Radfahrer hingegen mit B). Bei ansonsten gleichen Bedingungen (Wind,
>> verwendetes Fahrrad etc.)
>> Naja, schriebst du ja weiter unten selbst.
>
> Wenn Du das jetzt umgekehrt meinst, geb ich Dir recht (A war der 4 min/km
> Lauf).
Ja, hatte ich verwexelt.
> Ich bin am Montag unter anderem mit nem anderen Triathleten Rad
> gefahren, der meinte 4 min/km waeren "gemuetliches" Laufen. Schnell
> heisst bei ihm 3:30 min/km. Einen 32er Schnitt kann der zwar auch fahren,
> findet das aber nicht mehr gemuetlich.
Naja, kommt auf die Strecke an. Bei Sonnenschein, gutem Asphalt und
Windstille finde ich 8km lang mit 32 km/h fahren mit Rennrad allerdings
nicht weiter dramatisch.
3:30 min/km würde ich vielleicht auch grade noch zustande bringen, aber
ich glaube, dann wäre nach *einem* km bereits Schluß. :-)
(In der Schule habbich IIRC früher für den 1 km mal 3:12 min gebraucht.)
Inwiefern?
Verbessert sich die Ausdauer, oder kann man u.U. besser höhere
Frequenzen treten, d.h. "hat mehr Luft"?
> Der Unterschied ist, dass die Mehrheit der Bevölkerung auch mit Training
> keine 15 km/h läuft,
Doch. Es kommt halt drauf an wie lange.
Ich sollte das vielleicht mal ausprobieren.
Ich schaffe sogar 30 km/h (!) laufend, für 2 Sekunden. :-)
> wohingegen ich davon überzeugt bin, dass *jeder*
> mit etwas Training mit dem Rennrad die 32km/h schafft.
Auch über 8 km lang, Ebene, Windstille, keine Gruppe?
Ich bezweifle. Wenn doch, dann wird diese Person sicher auch die 15 km/h
Laufen über mehr als 2 km durchhalten.
> Laufen über mehr als ein paar hundert Meter ist aber kaum ohne ordentlich
> Schweiß und erhöhten Puls zu machen.
Fahrradfahren auch nicht :-} Im Ernst: Es gelingt mir fast gar nicht, so
langsam zu fahren, daß nicht der Kreislauf in Schwung gerät - mit allen
entsprechenden Begleiterscheinungen.
Selbst das ist IMHO für viele dieser couch potatoes eine mutige
Prognose. Wenn dazu natürlich ein umfassender und auch sorgfältig
eingehaltener Trainingsplan gehört, dann ist sicher vieles möglich.
Andererseits wage ich zu behaupten (natürlich ohme einen Beleg liefern
zu können), daß bei einem entsprechenden Trainingsumfang auch die
4min/km für eine Viertelstunde drin sein sollten.
Wie bitte? 15 km/h laufen sollte jeder gesunde Mann mit etwas Training
schaffen. Mit einer 10km Zeit von 40min gewinnst Du nirgends einen
Blumentopf, nichtmal in der Altersklasse M55 (also >55 Jahre alt). Und
da gehts um 40min in dem Tempo, nicht um blos 12. Aus der kalten Hose
schafft das wahrscheinlich mittlerweile tatsaechlich der groesste Teil
der Bevoelkerung nicht mehr. Aber mit einigem Training sollte das wirklich
fuer annaehernd jeden drin sein.
Ab einer gewissen Geschwindigkeit brauchts sowohl viel Training als auch
Talent. Wo diese Geschwindigkeit liegt, darueber wird oft gestritten. Aber
darueber, dass sie ganz deutlich oberhalb von 15 km/h liegt, darueber
ist man sich wohl einig.
> Radfahren ist keine körperlich selektive Sportart. Ich hab schon einen
> einbeinigen Radfahrer gesehen, und es wurde schon von einarmigen berichtet,
> die an Rennen teilnahmen. Daher ist anzunehmen, dass in drf nicht nur
> "talentierte" Radfahrer posten. In einer Lauf-NG wird man hingegen eher die
> besseren Läufer vorfinden, denn wem die körperlichen Voraussetzungen fehlen,
> dem wird an den Diskussionen, wenn nicht sogar am Laufen selbst, schnell die
> Lust vergehen.
Es gibt natuerlich Behinderungen, mit denen man nicht mehr laufen kann -
aber deswegen gleich von "koerperlich selektiv" zu sprechen ist doch stark
uebertrieben. Tatsaechlich ist Laufen als Sport fuer mehr Leute interessant,
weil es z.B. weniger Geld und weniger Zeit kostet.
ciaole
schmadde
Ich gewinne hier auch so langsam aber sicher den Eindruck, dass manche
keinen Unterschied zwischen "15 min mit 32 km/h (im Durchschnitt)" fahren
und "15 min fahren und irgendwann stand mal 32 oder mehr auf dem Tacho"
machen. Klar gewinnt man mit nem 32er Schnitt kein Zeitfahren, aber es
ist trotzdem ein ganz schoener Akt und sicher nicht deutlich weniger
anstrengend als die angesprochene Laufgeschwindigkeit.
ciaole
schmadde
Ich habe jetzt keine wissenschaftliche Erklaerung dafuer, aber meine
Beobachtung ist folgende: wenn ich eine Weile nicht gelaufen bin und viel
Rad gefahren (kommt im Sommer ab und zu vor), faellt es mir erstmal schwer
wieder zu laufen. D.h. bei Tempo, das sonst GA1 waere ist mein Puls ziemlich
hoch. Umgekehrt buesse ich auf dem Rad kaum Leistungsfaehigkeit ein, wenn
ich einen Laufblock hatte und wenig bis gar nicht Rad gefahren bin.
Das haben mir auch andere Triathleten so bestaetigt, ist also nicht
nur meine Erfahrung.
Moeglicherweise liegt es daran, dass beim Laufen alle Radfahr-Muskeln auch
im Einsatz sind, aber umgekehrt nicht. Dazu kommt dann noch die Sache mit der
Bewegungsoekonomie, dich ich schon angesprochen hatte. Ist beim Laufen sehr
viel wichtiger IMHO.
ciaole
schmadde
Also das widerspricht derart meinen persönlichen Erfahrungen, dass ich
auch mal meinen Senf dazugeben muss. Bevor ich mir ein RR zugelegt habe,
bin ich sehr viel MTB gefahren, zumeist auf Feldwegen und Landstraßen.
Dabei habe ich über 100km einen gemütlichen Schnitt von ziemlich genau
20km/h. Ganz untrainiert bin ich also nicht. Als ich mir dann ein RR
beschafft habe, habe ich gleich beim zweiten! Ausritt einen Schnitt von
28km/h über mehr als 200km (Flachland, ohne Rückenwind, aber abzüglich
2h Mittagspause) hinbekommen. Mein Fazit: ein RR fährt praktisch von
allein, man muss nur aufpassen, dass man keine wunden Stellen am Hintern
bekommt ;-)
Nach 30min leichtem Joggen bin ich aber völlig fertig, und für die
nächste Stunde nicht mehr zu gebrauchen. Puls rast, ich seh' fast eine
Ader in der Schläfe pochen, und der Schweiß fließt in Strömen. An der
Kondition kann es nicht liegen. Höchstens das meine Lauftechnik kräftig
neben dem Optimum liegt... Trotzdem glaube ich, das ich persönlich in
der gleichen Zeit auf dem RR *erheblich* weniger Energie umsetze als
beim Laufen.
Kann ein bisschen Übung wirklich einen derart großen Unterschied bedeuten?
Erik
[laufen anstrengender als radfahren]
> Nach 30min leichtem Joggen bin ich aber völlig fertig, und für die
> nächste Stunde nicht mehr zu gebrauchen. Puls rast, ich seh' fast eine
> Ader in der Schläfe pochen, und der Schweiß fließt in Strömen.
Beim Radfahren ist die Fahrtwindkühlung besser als beim Laufen.
> Radfahren ist üblicherweise erstmal gar kein Sport - genau wie Autofahren
> auch normalerweise kein Sport ist. Laufen über mehr als ein paar hundert
> Meter ist aber kaum ohne ordentlich Schweiß und erhöhten Puls zu machen.
Die deutsche Sprache kennt verschiedene Worte für die Fortbewegung zu
Fuss. "Laufen" *ist* sportlich orientierte Fortbewegung. Für "Radfahren"
gibt es nur ein Wort, gemeint war hier das sportlich orientierte
Radfahren.
> Wie bitte? 15 km/h laufen sollte jeder gesunde Mann mit etwas Training
> schaffen. Mit einer 10km Zeit von 40min gewinnst Du nirgends einen
> Blumentopf, nichtmal in der Altersklasse M55 (also >55 Jahre alt). Und
Sorry, dann schau dir mal die Volklaufergebnisse an. Da sind dann
vielleicht 15% aller Läufer unter 40 Min. bei 10 km. Und die anderen sind
auch alles regelmäßige Läufer, sonst würden die nicht über 10 Kilometer
laufen.
Z.B. Osterlauf Paderborn, 1736 Männer über 10 km, darunter NETTO unter 40
Minuten: 203 Läufer.
http://results.mikatiming.de/2006/osterlauf/
Gruß
> Sorry, dann schau dir mal die Volklaufergebnisse an. Da sind dann
> vielleicht 15% aller Läufer unter 40 Min. bei 10 km. Und die anderen sind
> auch alles regelmäßige Läufer, sonst würden die nicht über 10 Kilometer
> laufen.
>
> Z.B. Osterlauf Paderborn, 1736 Männer über 10 km, darunter NETTO unter 40
> Minuten: 203 Läufer.
> http://results.mikatiming.de/2006/osterlauf/
Kleiner Nachtrag: Und das ist kein Provinzlauf, an dem Lauf nehmen
internationale Spitzenläufer teil.
>> Nach 30min leichtem Joggen bin ich aber völlig fertig, und für die
>> nächste Stunde nicht mehr zu gebrauchen. Puls rast, ich seh' fast eine
>> Ader in der Schläfe pochen, und der Schweiß fließt in Strömen.
>
>Beim Radfahren ist die Fahrtwindkühlung besser als beim Laufen.
Deswegen schwitzt man auf dem Rad ja auch nicht und selbst in
leichtem Regen bleibt man auch ohne Regenschutz immernoch trocken.
Erst wenn man anhält, wird man nass ;-)
David
>> (wobei
>> ich den Eindruck habe, dass Lauftraining fuers Radfahren mehr bringt als
>> umgekehrt).
>
> Inwiefern?
> Verbessert sich die Ausdauer, oder kann man u.U. besser höhere
> Frequenzen treten, d.h. "hat mehr Luft"?
Beim Laufen trainiert man den Kreislauf, das ist auch fürs Radfahren
nützlich. Beim Radfahren trainiert man die Muskulatur, das ist fürs Laufen
eher schädlich. Auf einer Lauf-Webseite hab ich mal den Hinweis gelesen,
dass Radfahren für Läufer durchaus empfehlenswert sei, nur dürfe man nicht
mit zu viel Kraft treten, weil dann die Muskeln "dick und hart" werden.
> Selbst das ist IMHO für viele dieser couch potatoes eine mutige
> Prognose.
Also ich bin die letzten Cyclassics (55km) auf meinem Trekking-Rad
mitgefahren und habe genau diesen 32er Schnitt erreicht. Und ich bin
weder ein ausgesprochener Alltagsfahrer noch treibe ich sonst
irgendwelchen Sport. Mein "Training" bestand darin, dass ich einmal
diese 55km versucht habe in einem Stück auf Zeit zu fahren.
Axel
Eine Viertelstunde natürlich. Auf glattem Asphalt auf gerader Straße bei
Windstille und freier Fahrt.
>> Na ja etwas Training ist ja ein recht dehnbarer Begriff aber ich denke
>> das man vom echten Couchpotato[tm] zu 32km/h etwa ein Jahr
>> Training braucht wenn er das mit "etwas"meinte - ak
Was heißt 1 Jahr Training? Es macht einen Unterschied, ob man 1x/Monat um
den Häuserblock fährt oder täglich 150 km.
> Selbst das ist IMHO für viele dieser couch potatoes eine mutige
> Prognose.
Ich war praktisch ein Couch potato, als ich als Erwachsener wieder mit
Radfahren anfing. Meine erste Fahrt ging über ein paar km. Meine zweite über
ein paar zig km, da war die Heimfahrt wegen eines Muskelkaters schwierig.
Das meine ich mit "etwas Training". Wenn man trainiert ist, wird man
vielleicht müde, vielleicht tun einem die Gelenke weh, aber man kriegt
keinen Muskelkater mehr. Dafür braucht man kein Jahr. Das gibt sich schon
nach ein paar Fahrten.
> Wenn dazu natürlich ein umfassender und auch sorgfältig
> eingehaltener Trainingsplan gehört,
Das ist meiner Meinung nach einer der häufigsten Fehler. Man stellt sich
irgendeinen abstrakten, berechneten Trainingsplan auf und bald fehlt die
Motivation, dann hört man mit dem Training auf und hat immer die Ausrede,
dass einfach die Zeit fehlt.
Besser, man fährt dann, wenn man Lust hat, und setzt sich bei jeder Fahrt
ein interessantes Ziel (Entdeckungsreise). Motivierend ist es auch, dass man
später damit angeben kann. "Was, du bist wirklich mit dem Rad nach xxx
gefahren?" Da staunen sie alle. Mit einem Trainingsplan hingegen kann man
nicht angeben.
> Andererseits wage ich zu behaupten (natürlich ohme einen Beleg liefern
> zu können), daß bei einem entsprechenden Trainingsumfang auch die
> 4min/km für eine Viertelstunde drin sein sollten.
Gegenbeispiel siehe mein Posting in de.sci.medizin.misc. (Ok, die Strecke
war etwas länger, aber 4min/km wären auch in einer Viertelstunde nicht drin.)
Stimmt ja auch. Ich dachte am letzten Sonntag, ich hätte mir einen
heftigen Sonnenbrand an den Beinen geholt, weil sämtliche unbedeckten
Körperstellen kräftig gerötet aussahen. Glücklicherweise war das nur
eine unbedeutende Nebenwirkung eines Hagelschauers und verschwand nach
einer warmen Dusche. An Nässe oder Kälte oder sowas kann ich mich aber
nicht erinnern, dafür ist man auf dem Rad wohl zu beschäftigt :-)
Erik
Alleine, also ohne Windschatten?
> Mein "Training" bestand darin, dass ich einmal diese 55km versucht
> habe in einem Stück auf Zeit zu fahren.
Was kam dabei heraus?
--
MfG/Best regards
helmut springer
Ach -- und beim Radfahren nicht?
> nützlich. Beim Radfahren trainiert man die Muskulatur,
Eher das Herz-Kreislauf-System.
--
Markus
Two is not equal to three, even for large values of two.
>>>> (wobei
>>>> ich den Eindruck habe, dass Lauftraining fuers Radfahren mehr bringt als
>>>> umgekehrt).
>>> Inwiefern?
>>> Verbessert sich die Ausdauer, oder kann man u.U. besser höhere
>>> Frequenzen treten, d.h. "hat mehr Luft"?
>>
>> Beim Laufen trainiert man den Kreislauf, das ist auch fürs Radfahren
>
> Ach -- und beim Radfahren nicht?
Nein, normalerweise nicht.
>> nützlich. Beim Radfahren trainiert man die Muskulatur,
>
> Eher das Herz-Kreislauf-System.
Anscheinend fährst du mit einer zu hohen Trittfrequenz.
> Alleine, also ohne Windschatten?
Das ist eine Massenveranstaltung. Alleine fahren ist zumindest am Anfang
eher schwierig. Auf die letzen 15km bin ich allerdings ziemlich alleine
gewesen. Und habe prompt meinen Schnitt nach unten gedrückt. (Kann und
wird vermutlich auch an schwindenen Kräften gelegen haben.)
>
>
> > Mein "Training" bestand darin, dass ich einmal diese 55km versucht
> > habe in einem Stück auf Zeit zu fahren.
>
> Was kam dabei heraus?
Es blieb beim Versuch :-) Konditionsbedingt mußte ich nach ca. der
Hälfte der Strecke auf normales Ausflugstempo umstellen. Bis dahin hatte
ich (in der Gruppe) einen Schnitt von ca. 36. Allerdings konnte ich dann
nicht mehr mit den Rennradlern mithalten.
Auch wenn Windschattenfahren natürlich einen niedrigeren
Energieverbrauch bedeutet, kann ich mir nicht vorstellen -ausgehend von
meiner Sportlichkeit- äquivalente Leistungen beim Laufen zu erzielen.
Ich kann mir nicht mal vorstellen die im OP genannten 3km überhaupt
durchzuhalten.
Axel
Dann bin ich halt unnormal :o)
>>>nützlich. Beim Radfahren trainiert man die Muskulatur,
>>
>>Eher das Herz-Kreislauf-System.
>
> Anscheinend fährst du mit einer zu hohen Trittfrequenz.
Das wüßte ich.
Aber größer als 'Koll.' Ullrich und kleiner als Mitstreiter Armstrong.
Also genau richtig.
> Helmut Springer <delta+...@lug-s.org> wrote:
>> > Mein "Training" bestand darin, dass ich einmal diese 55km versucht
>> > habe in einem Stück auf Zeit zu fahren.
>>
>> Was kam dabei heraus?
>
> Es blieb beim Versuch :-) Konditionsbedingt mußte ich nach ca. der
> Hälfte der Strecke auf normales Ausflugstempo umstellen.
>
> Axel
hallo Axel,
mein Trick beim Rennen besteht dartin, dass ich gar nicht voll fahre. In
Summe über die Distanz bin ich aber mit meiner lockeren Art schneller
unterwegs, als wenn ich auf tempo bolzen wollte.
Probier die Distanz mal mit Pulsmesser aus und fahre 15 bis 20 Schläge
langsamer.
Ich plane auf meinen Streckken (auch Rennen) immer wieder Erholungszeiten
ein. Am besten nimmt man die Erholung dort, wo dort, wo es bergab geht,
Strecke schlecht ist. bergauf bin ich voll da. Dort bringt der Krafteinsatz
den besten Zeitgewinn.
(ich wundere mich immer wieder über "blöde" Rennfahrer, die versuchen bergab
Zeit aufzuholen oder herauszufahren). Beispiel. 10 km bergab. Person A
fährt mit 60 km/h und 200W. Person B fährt mit 40 km/h und 80W.
Person a fährt 10 Minuten. Person B fährt 12'30". Dann kommt die nächste
Steigung. Person A fährt mit 200W die 10km mit Tempo 20km/h. Person B fährt
mit 300W Tempo 25 km/h. Person a fährt 30 Minuten Person b fährt 24
Minuten.
Person B hat eine Minute eingespart nach meiner Erfahrung
mfG
Christian
> 20km/h. Ganz untrainiert bin ich also nicht. Als ich mir dann ein RR
> beschafft habe, habe ich gleich beim zweiten! Ausritt einen Schnitt von
> 28km/h über mehr als 200km (Flachland, ohne Rückenwind, aber abzüglich
Das ist sehr beachtlich! Ich fahre im Training auf so weiten Strecken
nicht so schnell - jedenfalls nicht alleine. Dafuer hast Du aber sicherlich
vorher recht viel Radfahren trainiert. Haettest Du auch nur die Haelfte
der Zeit, die Du fuer Radtraining aufgewandt hast in Lauftraining gesteckt,
waerst Du sicher problemlos in der Lage in besagter Geschwindigkeit zu
laufen.
> Nach 30min leichtem Joggen bin ich aber völlig fertig, und für die
> nächste Stunde nicht mehr zu gebrauchen. Puls rast, ich seh' fast eine
> Ader in der Schläfe pochen, und der Schweiß fließt in Strömen. An der
> Kondition kann es nicht liegen. Höchstens das meine Lauftechnik kräftig
> neben dem Optimum liegt... Trotzdem glaube ich, das ich persönlich in
> der gleichen Zeit auf dem RR *erheblich* weniger Energie umsetze als
> beim Laufen.
>
> Kann ein bisschen Übung wirklich einen derart großen Unterschied bedeuten?
Aeh, ist die Frage jetzt ernst gemeint? Natuerlich sind durch Training
deutliche Verbesserungen zu erreichen, deswegen macht mans ja. Oder glaubst
Du, ambitionierte Marathonlaeufer laufen >100km/Woche, nur weils ihnen so
viel Spass macht?
ciaole
schmadde
Und Du glaubst, die haben alle das Maximum aus sich rausgeholt, mehr ist
nicht drin? Da sind Leute dabei, die brauchen ueber eine Stunde fuer die 10k
(und zwar erschreckend viele und nicht alles alte Opis)! Glaubst Du wirklich
die koennten nicht schneller, auch nicht mit ordentlichem Training? Sorry,
ich nicht.
Waer mal interessant eine Ergebnisliste von nem Lauf zu sehen aus einer Zeit
vor dem grossen Laufboom, heute begreifen viele Teilnehmer das ja eher als
"Event" denn als sportlichen Wettkampf (was jetzt nix schlechtes sein muss!
Blos laesst das keine Rueckschluesse auf deren Moeglichkeiten zu).
ciaole
schmadde
Ja, ne is klar. Bei so viel geballter Fachkompetenz faellt mir nur noch
Dieter Nuhr ein. Laufen und Radfahren sind ja wohl beide *die* Vorzeige-
Sportarten wenns ums Training des Herz/Kreislaufsystems geht. Und Laufen
beansprucht deutlich mehr Muskeln als Radfahren!
ciaole
schmadde
Das denke ich mir bei der ganzen Diskussion auch schon. Wenn ich ueber
einen laengeren Zeitraum schneller als 4min/km laufen kann, bin ich schon
was besonderes. Hat schon was, der Gedanke ;)
Blos leider wird man beim naechsten Wettkampf wieder auf den harten Boden
der Realitaet zurueckgeholt :(
ciaole
schmadde
Alleine im Wind, ohne Training? Dann melde Dich gleich bei nem Pro-Tour-
Team Deiner Wahl, die koennen Dich gebrauchen.
Ansonsten vergleichst Du Aepfel mit Birnen. Der Unterschied im Energiebedarf
zwischen Fahren im Wind und im Windschatten betraegt bis zu Faktor drei.
ciaole
schmadde
>> Anscheinend fährst du mit einer zu hohen Trittfrequenz.
>
> Das wüßte ich.
> Aber größer als 'Koll.' Ullrich und kleiner als Mitstreiter Armstrong.
Du fährst schneller als Ullrich? Na alle Achtung! Du bist mein Favorit für
die nächste TdF!
Da frage ich mich dann, warum ich die Muskelschmerzen immer nur beim
Laufen bekomme.
>> Dann bin ich halt unnormal :o)
>
>Das denke ich mir bei der ganzen Diskussion auch schon. Wenn ich ueber
>einen laengeren Zeitraum schneller als 4min/km laufen kann, bin ich schon
>was besonderes. Hat schon was, der Gedanke ;)
>Blos leider wird man beim naechsten Wettkampf wieder auf den harten Boden
>der Realitaet zurueckgeholt :(
Dort bist Du dann ein Abnormaler unter einem Haufen anderer.
- anton
--
M. Anton Ertl Some things have to be seen to be believed
an...@mips.complang.tuwien.ac.at Most things have to be believed to be seen
http://www.complang.tuwien.ac.at/anton/home.html
> Alleine im Wind, ohne Training? Dann melde Dich gleich bei nem Pro-Tour-
> Team Deiner Wahl, die koennen Dich gebrauchen.
Siehe mein anderes Posting.
>
> Ansonsten vergleichst Du Aepfel mit Birnen. Der Unterschied im Energiebedarf
> zwischen Fahren im Wind und im Windschatten betraegt bis zu Faktor drei.
Zweifellos. Ich wollte ich eigentlich nur meine Erfahrung schildern, aus
der ich (für mich) schließe, dass müßte ich 3000m in 12 Min. laufen oder
8000m in 15 Min radfahren ich mir letzteres eher zutraute.
Immerhin bin ich bei den Cyclassics im ersten Drittel eingelaufen. Das
könnte ich mir bei einem 10km-Lauf nicht vorstellen.
Allerdings dürften dort auch weniger untrainierte teilnehmen.
Axel
>
> hallo Axel,
> mein Trick beim Rennen besteht dartin, dass ich gar nicht voll fahre. In
> Summe über die Distanz bin ich aber mit meiner lockeren Art schneller
> unterwegs, als wenn ich auf tempo bolzen wollte.
Klar. Das Einteilen der Kräfte ist ein Geheimnis das ich noch erkunden
muss. Ich glaube bergauf fahre ich immer mit zuviel Kraft und zu
niedriger Frequenz.
Ich habe eine schöne Strecke gefunden. Ein stillgelegter
Truppenübungsplatz mit Ringstrasse. 2,5 km bergab und 2,5km bergauf.
Jeweils 500m davon für Hamburger Verhältnisse steil.
Beim herunterrollen erreicht man ohne Tritt 50km/h. Und das ist mir
schon fast zu schnell. Zumal die Strecke stellenweise versandet.
Ich werde versuchen mich da zu verbessern.
Axel
10km Bergab A fährt 10 Minuten mit 60 ist also 6km von 10 gefahren und
es fehlen 4. B fährt 12,5 Minuten mit 40 ist also 5km von 10km gefahren
Ich glaube so etwas nennt man Milchmädchenrechnung oder den
unverstandenen Dreisatz.
>Dann kommt die nächste
> Steigung. Person A fährt mit 200W die 10km mit Tempo 20km/h. Person B
> fährt
> mit 300W Tempo 25 km/h. Person a fährt 30 Minuten Person b fährt 24
> Minuten.
>
Ab hier wird die Rechnung schon richtiger.
>
> Person B hat eine Minute eingespart nach meiner Erfahrung
>
Würdes du richtig rechnen könntest du deine falsche Erfahrung durch
richtige Berechnung ersetzen.
mfG
Michael
> Also ich bin die letzten Cyclassics (55km) auf meinem Trekking-Rad
> mitgefahren und habe genau diesen 32er Schnitt erreicht.
Sehr schön. Und jetzt den selben Schnitt bitte noch mal alleine fahren,
ohne Gruppe. :-)
> Und ich bin
> weder ein ausgesprochener Alltagsfahrer noch treibe ich sonst
> irgendwelchen Sport. Mein "Training" bestand darin, dass ich einmal
> diese 55km versucht habe in einem Stück auf Zeit zu fahren.
Wie kamst du auf die Idee, dort (bei einem Rennen!) mitzufahren, wo du
doch angeblich mit Radfahren nicht viel am Hut hast?
--
Stephan
Geh nach de.test
Da bekommst du wenigstens Antworten per Mail...
(Patrick Kibies zu einem mutmaßlichen Troll in drf)
> ch wollte ich eigentlich nur meine Erfahrung schildern, aus
> der ich (für mich) schließe, dass müßte ich 3000m in 12 Min. laufen oder
> 8000m in 15 Min radfahren ich mir letzteres eher zutraute.
Letzteres schon mal *alleine* probiert, ohne Rückenwind?
> Immerhin bin ich bei den Cyclassics im ersten Drittel eingelaufen. Das
> könnte ich mir bei einem 10km-Lauf nicht vorstellen.
> Allerdings dürften dort auch weniger untrainierte teilnehmen.
Vor allem gehe ich davon aus, daß beim Laufen der Windschatten nicht
soviel bringt wie beim Radfahren.
12 Minuten bei 32 km/h auf dem Rad ist unter normalen Umständen(flache
Strecken, wenig Wind, Rennrad-also leicht) kein Problem. Aber 250 kcal
"schmelzen" da nie zusammen. Das würde rechnerisch bedeuten in 1 Stunde
verbrauche ich 1250 kcal. Ich komme auf bestenfalls 1000 kcal.
Gruß Arne
Matthias Koppin schrieb:
> Martin Schmachtel schrieb:
>
>> Loth Sodom schrob:
>
>
>>> A) Cooper Test, 12 Minuten laufen 3km, 4min/km = 250kcal
>>> B) RennradFahren 8km, 15 Minuten, 32km/h = 250kcal
>
>
>> Dass Du mit einem "normalen" Rennrad bei Ebene + Windstille einen 32er
>> Schnitt "locker-flockig" bewaeltigst, waehrend Du mit einem 4er
>> Laufschnitt
>> schon arge Probleme hast, bezweifle ich jetzt einfach mal.
>
>
> Da ist aber nicht von einem einem 4er Laufschnitt die Rede, sondern von
> 4min/km, das ist ein 15er Laufschnitt. Ich würde da jedenfalls auch arge
> Probleme bekommen...
>
> Gruß,
> Matthias
> "Christian Ascheberg" schrieb
> >
> > (ich wundere mich immer wieder über "blöde" Rennfahrer, die versuchen
> > bergab
> > Zeit aufzuholen oder herauszufahren). Beispiel. 10 km bergab. Person A
> > fährt mit 60 km/h und 200W. Person B fährt mit 40 km/h und 80W.
> > Person a fährt 10 Minuten. Person B fährt 12'30".
>
> 10km Bergab A fährt 10 Minuten mit 60 ist also 6km von 10 gefahren und
> es fehlen 4.
10 Minuten sind ein Sechstel einer Stunde (zu je 60 Minuten), also fährt
man in dieser Zeit ein Sechstel von 60km => 10 km.
>B fährt 12,5 Minuten mit 40 ist also 5km von 10km gefahren
Weder noch: Wenn man für 40km eine Stunde (zu 60 Minuten) benötigt, dann
schafft man 10 km, also ein Viertel dieser Strecke, in einem Viertel der
Zeit, ergo 15 Minuten.
> Ich glaube so etwas nennt man Milchmädchenrechnung oder den
> unverstandenen Dreisatz.
Joh - ist aber nett anzusehen, daß gleich zwei Poster nicht ganz so
sattelfest sind...
> > Person B hat eine Minute eingespart nach meiner Erfahrung
> >
> Würdes du richtig rechnen könntest du deine falsche Erfahrung durch
> richtige Berechnung ersetzen.
Zeit kann man tatsächlich vor allem auf den langsamen Teilstrecken
sparen, einfach deshalb, weil man ohnehin lönger damit beschäftigt ist.
Bald ist ja Wochenende, und dank des Mistwetters[1] komme ich vielleicht
sogar dazu, ein paar "richtigere" Beispielrechnungen aufzuführen.
Mathias
[1] "Lieber Gras rauchen als Heu schnupfen" - wieso haben die staalichen
Organe einklich das eine davon verboten, das andere nicht?
--
inzwischen auch ohne signature
Da muss ich mich gleich mal korrigieren. Faktor drei ist zuviel: Ich glaube,
man geht von einem Drittel Ersparnis aus. Jedenfalls ist es aber eine Menge
Holz.
> Zweifellos. Ich wollte ich eigentlich nur meine Erfahrung schildern, aus
> der ich (für mich) schließe, dass müßte ich 3000m in 12 Min. laufen oder
> 8000m in 15 Min radfahren ich mir letzteres eher zutraute.
Ich behaupte, ohne Training ist beides bestenfalls fuer Naturtalente (oder
vielleicht fuer Leute die in anderen Sportarten sehr fit sind) machbar.
ciaole
schmadde
>> Immerhin bin ich bei den Cyclassics im ersten Drittel eingelaufen. Das
>> könnte ich mir bei einem 10km-Lauf nicht vorstellen.
>> Allerdings dürften dort auch weniger untrainierte teilnehmen.
>
> Vor allem gehe ich davon aus, daß beim Laufen der Windschatten nicht
> soviel bringt wie beim Radfahren.
Er bringt weniger, aber bei Gegenwind hatte ich schon mal bei nem
Halbmarathon Windschatten genutzt und es hat ein bisschen Linderung
der Schmerzen gebracht ;) Meine Durchschnittsgeschwindigkeit betrug da
etwas ueber 14 km/h. Bei Windstille bringts eher nicht so viel.
Bei den *wirklich* guten Laeufern, die so um die 20 km/h laufen, duerfte
das schon mehr bringen.
ciaole
schmadde
Das sind nicht alles Naturtalente, die trainieren halt einfach. Wenn Markus
als ehemaliger Laeufer jetzt die gleiche Aussage treffen wuerde (4 min/km
schafft ein normaler Mensch nicht, auch nicht mit viel Training), dann
wuerd ich das vielleicht glauben. Aber das von Leuten, die nie ernsthaft
gelaufen sind? Sorry, wie wollt Ihr das einschaetzen?
ciaole
schmadde
Na, dann passt's ja. Im OP ging's um 15min Radfahren, damit kommt man
dann auch 1000kcal/h:
>>>> B) RennradFahren 8km, 15 Minuten, 32km/h = 250kcal
- anton
Jetzt ist's auf einmal viel Training? Wieviel denn?
>dann
>wuerd ich das vielleicht glauben. Aber das von Leuten, die nie ernsthaft
>gelaufen sind? Sorry, wie wollt Ihr das einschaetzen?
Ab wann laeuft man bei Dir "ernsthaft"?
Wenn man 10km in 40min schafft
<slrne5hnla....@schmadde.home.schmad.de>? Wenn man an
Wettbewerben teilnimmt? Ich denke, dass solche Leute ein recht
verzerrtes Bild von der Leistungsfaehigkeit von Durchschnittsmenschen
haben.
Ich laufe in den letzten Monaten ca. 4h/Woche; ich bezweifle, dass ich
3km in 12min schaffen koennte, also bin ich wohl kein ernsthafter
Laeufer und trainiere zu wenig. Na, fuer den Marathon am Sonntag
wird's hoffentlich reichen.
> > Also ich bin die letzten Cyclassics (55km) auf meinem Trekking-Rad
> > mitgefahren und habe genau diesen 32er Schnitt erreicht.
>
> Sehr schön. Und jetzt den selben Schnitt bitte noch mal alleine fahren,
> ohne Gruppe. :-)
Auf 55km? Dann doch lieber erstmal auf 8.
>
> Wie kamst du auf die Idee, dort (bei einem Rennen!) mitzufahren, wo du
> doch angeblich mit Radfahren nicht viel am Hut hast?
Ich bin mitgeschnackt worden. Ein Freund konnte nicht teilnehmen und hat
mir seinen Platz überlassen.
Es ist übrigens nicht so, dass ich nicht radführe. Nur eben nicht mit
Rennrad und nicht als Sport sondern mehr um Ziele zu erreichen.
Weil's großen Spaß gemacht hat habe ich mich für dieses Jahr bei den
Cyclassics wieder angemeldet. Und diesmal werde ich versuchen mich etwas
besser darauf vorzubereiten.
Axel
> > der ich (für mich) schließe, dass müßte ich 3000m in 12 Min. laufen oder
> > 8000m in 15 Min radfahren ich mir letzteres eher zutraute.
>
> Letzteres schon mal *alleine* probiert, ohne Rückenwind?
Ja. Auf 10km im Kreis bin ich gestern alleine auf einen 28er Schnitt
gekommen. Allerdings mit Höhenunterschieden, Betonpiste und Trekker.
>
>
> Vor allem gehe ich davon aus, daß beim Laufen der Windschatten nicht
> soviel bringt wie beim Radfahren.
Mir würden vor allem die Erholungsphasen fehlen.
Axel
Zu wenig Lauftraining und zu wenig intensives Radtraining? Es ist
trivial, auf dem Rad in den Schmerzbereich zu belasten, jedenfalls
wenn der Kreislauf nicht voellig untrainiert vorher aufgibt.
--
MfG/Best regards
helmut springer
Danke für die Blumen, aber es war von Trittfrequenz die Rede, nicht von
Geschwindigkeiten.
> Ich gewinne hier auch so langsam aber sicher den Eindruck, dass manche
> keinen Unterschied zwischen "15 min mit 32 km/h (im Durchschnitt)" fahren
> und "15 min fahren und irgendwann stand mal 32 oder mehr auf dem Tacho"
> machen. Klar gewinnt man mit nem 32er Schnitt kein Zeitfahren, aber es
> ist trotzdem ein ganz schoener Akt und sicher nicht deutlich weniger
> anstrengend als die angesprochene Laufgeschwindigkeit.
Ich wuerde sogar noch darueber hinausgehen und behaupten, dass
es hier auch Leute gibt, die - sagen wir mal - gewisse Werte auf-
oder abrunden, wie es gerade passt, in dem Bewusstsein, dass
man in einer Usenet-Gruppe sowieso nicht viel ueberpruefen kann.
Ciao,
Oliver
Glaube ich beides nicht.
Laufen: Dreimal in der Woche 1h oder mehr.
Radfahren: 10 mal in der Woche 10 min mit teilweise sehr hoher
Intensitaet, manchmal auch bis zu 1/2h, insgesamt 6h-8h/Monat.
Und bei laengeren Laeufen (2h oder mehr) hatte ich dann mehrmals
nachher Schmerzen und manchmal sogar Muskelkater. Dagegen fahre ich
ohne aufbauendes Training als erstes im Jahr ueblicherweise eine
3h-Runde auf einem ganz anderen Rad (Liegerad statt Upright), ohne
dass ich nachher Muskelschmerzen habe (und Muskelkater schon gar
nicht).
> Es ist
>trivial, auf dem Rad in den Schmerzbereich zu belasten, jedenfalls
>wenn der Kreislauf nicht voellig untrainiert vorher aufgibt.
Ich meinte nicht die Schmerzen beim Laufen/Radfahren, sondern danach.
>>>> Anscheinend fährst du mit einer zu hohen Trittfrequenz.
>>> Das wüßte ich.
>>> Aber größer als 'Koll.' Ullrich und kleiner als Mitstreiter Armstrong.
>>
>> Du fährst schneller als Ullrich? Na alle Achtung! Du bist mein Favorit für
>> die nächste TdF!
>
> Danke für die Blumen, aber es war von Trittfrequenz die Rede, nicht von
> Geschwindigkeiten.
Na sowas, wieso erreichst du mit der selben Trittfrequenz nicht die selbe
Geschwindigkeit? Wenn deine TF genau richtig ist, muss was anderes total
falsch sein.
Soll heißen: Deine TF ist weltmeisterlich, deine Kraft nicht. Was meinst du,
was du mehr traineren solltest?
Bin ich froh, ich bin gerade noch normal ;-)
--
Gerald
| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://drffaq.freezope.org |
| Für OE-Nutzer: http://www.wschmidhuber.de/oeprob/index.html |
*seufz*
Ich habe nicht nur eine Übersetzung zur Verfügung.
--
Markus
A mathematician is a device for turning coffee into theorems.
-- P. Erdos
Du hast meinen zweiten Absatz übersehen. (BTW: Eigentlich finde ich den
ersten schon klar genug.)
Soviel wie noetig ist. Die Aussage von Friedrich war "kein normaler
Mensch schafft das, auch nicht mit Training". Das glaube ich nicht
und wohl auch sonst kaum ein Laeufer.
>>dann
>>wuerd ich das vielleicht glauben. Aber das von Leuten, die nie ernsthaft
>>gelaufen sind? Sorry, wie wollt Ihr das einschaetzen?
>
> Ab wann laeuft man bei Dir "ernsthaft"?
Wenn man ueber einen nichttrivialen Zeitraum regelmaessig nichttriviale
Strecken laeuft, mehr oder weniger zielgerichtet, wenigstens mit dem Ziel,
seine Zeiten zu verbessern. Also eher im Zeitraum von Jahren denn von
Wochen gemessen, mehrmals die Woche und nicht blos einen Handvoll km pro
Einheit. Jedenfalls wuerde ich so jemandem eher ein Urteil zutrauen, welche
Laufgeschwindigkeiten fuer "Normalsterbliche" moeglich sind, als Leuten,
die das nicht tun, aber einen 32er Schnitt fuer kein Problem halten.
> Ich laufe in den letzten Monaten ca. 4h/Woche; ich bezweifle, dass ich
> 3km in 12min schaffen koennte, also bin ich wohl kein ernsthafter
> Laeufer und trainiere zu wenig. Na, fuer den Marathon am Sonntag
> wird's hoffentlich reichen.
4h/Woche ist schon recht ordentlich, soviel lauf ich nicht ;)
Aber Marathon-Training ist ja nicht unbedingt primaer auf maximale
Geschwindigkeit ausgerichtet. Wenn Du Tempotraining einbaust und ein
paar Jahre lang dieses Pensum trainiert hast, sollten die 3km in 12min
kein Problem darstellen.
Ich wuensch Dir jedenfalls viel Erfolg beim Marathon!
ciaole
schmadde
> Axel Diedrich schrob:
> > Martin Schmachtel <schm...@syscall.de> wrote:
> >
> >> Ansonsten vergleichst Du Aepfel mit Birnen. Der Unterschied im
> >> Energiebedarf zwischen Fahren im Wind und im Windschatten betraegt bis
> >> zu Faktor drei.
>
> Da muss ich mich gleich mal korrigieren. Faktor drei ist zuviel: Ich glaube,
> man geht von einem Drittel Ersparnis aus.
Du fährst zu langsam :-P
Mathias
Gut. :-)
> Auf 10km im Kreis bin ich gestern alleine auf einen 28er Schnitt
> gekommen. Allerdings mit Höhenunterschieden,
Ein paar kleine Huckel (á la Autobahnbrücken) machen nicht viel aus, da
drückt man sich einfach kurz drüber.
Entscheidender ist: Wie war das Wetter (insbesondere: Wind)?
Und mußtest du oft abbremsen (enge Ortsdurchfahrten, Ampeln, Radwege)?
> Betonpiste und Trekker.
Unter diesen Umständen war das trotzdem schnell; ich gehe allerdings
nach deinen Schilderungen bisher davon aus, daß du *doch* nicht so ein
Wenig-Fahrer bist. ;-)
Es hängt auch davon ab, unter welchen Umständen man im Windschatten
fährt. Hinter einem einzelnen Radfahrer herfahren spart nicht soviel wie
in der 2er-Reihe oder in einem großen Hauptfeld oder gar hinterm Traktor
herfahren.
> Jedenfalls ist es aber eine Menge
> Holz.
Das ja. :-)
> Es ist übrigens nicht so, dass ich nicht radführe. Nur eben nicht mit
> Rennrad
Umso größer ist also der Trainingseffekt bei dir.
> und nicht als Sport
Das interessiert deinen Körper allerdings wenig, du trainierst trotzdem
(ungewollt).
> sondern mehr um Ziele zu erreichen.
Das machen hier viele, glaube ich. :-)
Je mehr Ziele man hat und umso weiter sie auseinanderliegen, umso
trainierter wird man eben "aus Versehen".
> Soll heißen: Deine TF ist weltmeisterlich, deine Kraft nicht.
Meine TF ist noch weltmeisterlicher:
Ich kann ohne Probleme 120 U/min für 5 min treten.
Ebenso kann ich 5 Minuten lang mit einer großen Kraft treten (ohne diese
objektiv messen zu können). Nur beides gleichzeitig, da hapert's...
> Was meinst
> du, was du mehr traineren solltest?
Kraft und TF gleichzeitig hoch zu halten?
> Ein paar kleine Huckel (á la Autobahnbrücken) machen nicht viel aus, da
> drückt man sich einfach kurz drüber.
Es war die Strecke die ich in <1heu6km.hhb5k0g2ri80N%45...@gmx.de>
beschrieben habe. Eine stillgelegte Panzerstrasse.
Insgesamt bielleicht 300m eben. Ansonsten geht es bergab oder bergauf.
> Entscheidender ist: Wie war das Wetter (insbesondere: Wind)?
> Und mußtest du oft abbremsen (enge Ortsdurchfahrten, Ampeln, Radwege)?
Abbremsen nur einmal wg 90 Grad-Abbieger. Wetter sonnig aber nicht zu
warm. Leichte Brise.
>
> > Betonpiste und Trekker.
>
> Unter diesen Umständen war das trotzdem schnell; ich gehe allerdings
> nach deinen Schilderungen bisher davon aus, daß du *doch* nicht so ein
> Wenig-Fahrer bist. ;-)
Bin jetzt nochmal die Strecke gefahren. Allerdings mit stärkerem Wind
und 4 Runden also 20km. Schnitt sank auf 26 km/h.
Bin aber auch bewußt langsamer in dem steilen Bergaufstück gefahren.
Dafür hatte ich anschließend das Gefühl das Tempo noch auf länger
durchzuhalten. Während ich beim 1. Veruch doch ziemlich am Japsen war.
Axel
Und Deine <slrne5j74l....@schmadde.home.schmad.de> war:
|15 km/h laufen sollte jeder gesunde Mann mit etwas Training schaffen.
Um das ueber drei km zu schaffen, brauchen die meisten wohl mehr als
"etwas" Training.
>[...] Leuten,
>die das nicht tun, aber einen 32er Schnitt fuer kein Problem halten.
Ein 32er-Schnitt ueber 8km erscheint mir nicht leicht, aber nicht ganz
so weit von dem weg, was ich jetzt zu leisten imstande bin als 15km/h
ueber 3km. Koennte aber auch daran liegen, dass ich am Fahrrad viel
mehr in Richtung Schnelligkeit mache als beim Laufen.
> Wenn Du Tempotraining einbaust und ein
>paar Jahre lang dieses Pensum trainiert hast, sollten die 3km in 12min
>kein Problem darstellen.
Wahrscheinlich. Aber das ist dann schon mehr als "etwas". Und die
Ausgangslage ist die, dass ich als Marathonlaeufer ja auch kein
normaler Mensch bin.
>Ich wuensch Dir jedenfalls viel Erfolg beim Marathon!
Danke. Ich bin durchgekommen, und das war das Ziel. Zeit: 4:02:17.
Rang 3361 von 6800 Startern (also ziehmlich genau der
Median). Allerdings habe ich am Schluss (km 40-42) sogar fuer 2km
13:04 gebraucht, also weit weg von 3km in 12min:-).
Mit "etwas" Training meinte ich eigentlich nur, dass es dazu kein
profimaessiges Training braucht mit zwei Einheiten am Tag usw. usf.,
sondern dass das mit moderatem Training - also so 2-3 mal die Woche
durchaus machbar ist. Dass jemand, der die letzten zwanzig Jahre
nur extrem-couch-potatoing betrieben hat und moeglicherweise noch mit
20kg Uebergewicht durch die Gegend rennt das nicht in ein paar Wochen
schafft ist mir auch klar. Das gilt aber fuer den 32er auf dem Rad genauso.
>>[...] Leuten,
>>die das nicht tun, aber einen 32er Schnitt fuer kein Problem halten.
>
> Ein 32er-Schnitt ueber 8km erscheint mir nicht leicht, aber nicht ganz
> so weit von dem weg, was ich jetzt zu leisten imstande bin als 15km/h
> ueber 3km. Koennte aber auch daran liegen, dass ich am Fahrrad viel
> mehr in Richtung Schnelligkeit mache als beim Laufen.
Natuerlich liegt das an Deinem Radtraining (auch wenn Du das nicht als
Training empfinden solltest, der Effekt ist derselbe.
>> Wenn Du Tempotraining einbaust und ein
>>paar Jahre lang dieses Pensum trainiert hast, sollten die 3km in 12min
>>kein Problem darstellen.
>
> Wahrscheinlich. Aber das ist dann schon mehr als "etwas". Und die
> Ausgangslage ist die, dass ich als Marathonlaeufer ja auch kein
> normaler Mensch bin.
Ich lehne mich jetzt etwas aus dem Fenster, aber ich bin ziemlich sicher,
dass Du die 3km in 12min schaffen koenntest, wenn Du anstatt Marathon-
spezifischem Training die gleiche Zeit in Mittelstreckentraining investiert
haettest.
> Danke. Ich bin durchgekommen, und das war das Ziel. Zeit: 4:02:17.
> Rang 3361 von 6800 Startern (also ziehmlich genau der
> Median). Allerdings habe ich am Schluss (km 40-42) sogar fuer 2km
> 13:04 gebraucht, also weit weg von 3km in 12min:-).
Erstmal Applaus! Leuten, die einen Marathon durchgelaufen sind, zolle ich
immer hoechsten Respekt. Das ist schon eine Leistung, auf die mal stolz sein
kann. Aber die 2:18 haettest Du ja wirklich noch im Endspurt rausholen
koennen - naechstes Mal nimmste ne Uhr mit und gibst zum Schluss nochmal
richtig Gas ;)
ciaole
schmadde
mfG
Michael
>> Z.B. Osterlauf Paderborn, 1736 Männer über 10 km, darunter NETTO unter 40
>> Minuten: 203 Läufer.
>> http://results.mikatiming.de/2006/osterlauf/
> Waer mal interessant eine Ergebnisliste von nem Lauf zu sehen aus einer Zeit
> vor dem grossen Laufboom, heute begreifen viele Teilnehmer das ja eher als
> "Event" denn als sportlichen Wettkampf (was jetzt nix schlechtes sein muss!
> Blos laesst das keine Rueckschluesse auf deren Moeglichkeiten zu).
Tja, 5 km in 21 komma irgendwas, und mächtig viele Leute sind an mir
vorbei gezogen. Auf 10 Kilometer wären das dann halt 42 und ein paar
Kaputte geworden. Ja, das mit der Rechnung stimmt schon.
Ich verstehe die Argumente der Anderen auch nicht so recht....
Andererseits, wenn die "10 KM in einer Stunde Leute" dann mal auf die
42195 Meter Distanz gehen, dann laufen die halt die Strecke in 4
Stunden, bei entsprechender Ausdauer. So schlecht ist das für einen
Hobbyläufer imho nicht.
Beim radeln kriege ich da schon immer wieder mit wie die Leute die sich
auf 20-40 KM als richtigee Cracks raustellen, also Bergziegen und
Ortsschildumfahrer, bei längeren Strecken dann richtig alt aussehen und
keinen Meter mehr weiter kommen.
Wird man als Nur-Radler vielleicht nicht so realisieren können.
servus,
Helmut
PS: Morgen wird gekoppelt.