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Frontsidebustakt erhöhen

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Ruedi Brawand

unread,
Jan 14, 2004, 2:16:40 PM1/14/04
to
Hallo NG

Ich habe einen PC mit einem ASRock Mainboard, das einen Bustakt von bis
533MhZ unterstützt, einen Prozessor (P4) von 2,4Ghz und 2 x 256 MB DDR SDRAM
PC2700.
Nun habe ich folgende Frage: Der Bustakt ist zur Zeit auf 133Mhz eingestellt
der Multiplikator für den Prozi auf 18x, meiner Ansicht nach macht das Ganze
wenig Sinn, da die CPU in diesem Fall ja meistens auf das Mainboard wartet.
Wenn ich ins BIOS gehe habe ich die Möglichkeit den Bustakt zu erhöhen
jedoch keine um den Multiplikator der CPU zu ändern, was passiert, wenn ich
den Takt trotzdem ändere? Kann die CPU den Multiplikator selber anpassen?
Was ist mit dem RAM? verkraftet dies eine solche Änderung?
Ich habe bis heute noch nie am Bustakt herumgefingert und möchte keine bösen
Überraschungen erleben.

--
Gruess Ruedi

P.S. Die Daten habe ich mit dem Tool AIDA ausgelesen und weiss nicht in wie
fern diese korrekt sind (das Tool neigt dazu manchmal etwas anzuzeigen das
so nicht ganz stimmt)


Peter Moeckli

unread,
Jan 14, 2004, 5:03:46 PM1/14/04
to
Ruedi Brawand schrieb:

>Nun habe ich folgende Frage: Der Bustakt ist zur Zeit auf 133Mhz eingestellt
>der Multiplikator für den Prozi auf 18x, meiner Ansicht nach macht das Ganze
>wenig Sinn, da die CPU in diesem Fall ja meistens auf das Mainboard wartet.

Nicht wirklich. Die 533MHz sind ja eher Marketing. Da wird durch
spezielle Techniken dafür gesorgt, dass pro Taktzyklus mehr Daten
geschaufelt werden können, irgendwie in der an- und absteigenden
Signalflanke. So dass aus den 133MHz effektivem Bustakt theoretische
533MHz werden.

>Wenn ich ins BIOS gehe habe ich die Möglichkeit den Bustakt zu erhöhen
>jedoch keine um den Multiplikator der CPU zu ändern, was passiert, wenn ich
>den Takt trotzdem ändere? Kann die CPU den Multiplikator selber anpassen?
>Was ist mit dem RAM? verkraftet dies eine solche Änderung?

Intel CPUs haben seit längerem fest verdrahtete Multiplikatoren. Da
kannst Du nichts ändern. Bzw. ich wüsste nicht wie. Daher kann man
Intels nur via FSB übertakten.

Wie hoch Du dabei gehen kannst, ist von diversen Faktoren abhängig.
Wenn Dein Board es z.B. erlaubt, den PCI-Bus asynchron zum FSB
einzustellen, kannst Du oftmals mehr übertakten. Wenn jedoch der
PCI-Bus immer mitgeht, dann gibt es häufig Probleme, dass PCI-Karten
nicht sauber funktionieren und das System daher instabil wird. Auch
beim RAM kommt es auf gute Module an.

Du musst u.U. auch einen anderen, leistungsstärkeren CPU-Kühler
montieren.

Der Rechner, an dem ich diese Zeilen tippe, hat einen Intel Celeron
1,3GHz. Den habe ich ein wenig übertaktet, so dass er jetzt mit
1,43GHz läuft. Damit ist das System noch hinreichend stabil und läuft
sehr zuverlässig.

>Ich habe bis heute noch nie am Bustakt herumgefingert und möchte keine bösen
>Überraschungen erleben.

Stöbere mal im Internet nach Webseiten zum Thema 'Overclocking'. Da
findest Du dann sicher auch Informationen über Deine CPU. Wie weit man
sie übertakten kann und ggf. mit welchen Mitteln...
Ein Beispiel ist etwa http://www.overclocking-power.de/

CU
Peter
--
,-.´o`,-.
o´`.___.´`o http://www.timetraveler.ch
d°o°b http://home.datacomm.ch/delorean
`u´

Stefan Gschwind

unread,
Jan 14, 2004, 5:10:17 PM1/14/04
to
"Ruedi Brawand" <rudolf...@yahoo.de> schrieb

>Der Bustakt ist zur Zeit auf 133Mhz eingestellt der Multiplikator für den
Prozi
>auf 18x, meiner Ansicht nach macht das Ganze wenig Sinn, da die CPU in
>diesem Fall ja meistens auf das Mainboard wartet.

Was macht keine Sinn, das warten? Dann beschäftige ihn... ;-)

> Wenn ich ins BIOS gehe habe ich die Möglichkeit den Bustakt zu erhöhen
> jedoch keine um den Multiplikator der CPU zu ändern, was passiert, wenn
ich
> den Takt trotzdem ändere? Kann die CPU den Multiplikator selber anpassen?

Nein, der Multiplikator bleibt immer gleich. Den der ist fest in der CPU
eingebaut.
Es ist so das sich die Taktfrequenz einer CPU aus dem Multiplikator mal dem
FSB
ergibt. Bei dir also 18 x 133MHz = 2394 ~ 2400MHz

> Was ist mit dem RAM? verkraftet dies eine solche Änderung?

Je nach Board und BIOS Möglichkeiten kann man die Taktfrequenz für den RAM
fest auf einen bestimmten Wert manuell festsetzen. Andernfalls kann er sich
auch
erhöhen genau so wie du den FSB hochsetzt. Das gleiche Problem ist mit dem
AGP und/oder PCI Bus. Es ist schwer zu sagen was deine Hardware an
übertacktung aushält. Dies findet man nur dutch ausgiebiges testen heraus.
Mein Rechner 2.5...@2.81GHz läuft z.B. stabil mit einem FSB von 148MHz

> Ich habe bis heute noch nie am Bustakt herumgefingert und möchte keine
bösen
> Überraschungen erleben.

Wenn du die so gewonnene Mehrleistung brauchen kannst probiers aus.
Ansonsten
lass es lieber sein. Du hast ja schon die Meinung das deine CPU die meiste
Zeit
warten muss...

Wenn man das übertakten als Sport betreiben will und das entsprechende
Material
hat so bekommt man schon mal ein P4 auf 5.2GHz
http://www.tomshardware.de/cpu/20031230/index.html

Stefan


Ruedi Brawand

unread,
Jan 15, 2004, 3:17:35 PM1/15/04
to

"Stefan Gschwind" <gschwin...@bluewin.ch> schrieb im Newsbeitrag
news:bu4en0$dqkk7$1...@ID-81784.news.uni-berlin.de...

> "Ruedi Brawand" <rudolf...@yahoo.de> schrieb
>
> >Der Bustakt ist zur Zeit auf 133Mhz eingestellt der Multiplikator für den
> Prozi
> >auf 18x, meiner Ansicht nach macht das Ganze wenig Sinn, da die CPU in
> >diesem Fall ja meistens auf das Mainboard wartet.
>
> Was macht keine Sinn, das warten? Dann beschäftige ihn... ;-)

Nicht das warten, denn eine CPU tut ohnehin nichts anderes, ausser man
rendert gerade Bilder oder Filme (das war auch schon immer so) ;-), wenig
Sinn macht die grosse Differenz zwichen CPU Takt und Bustakt da in diesem
Fall der FSB der Flaschenhals ist (vielleicht ist es in meinem Fall ja sogar
das RAM?).

>
> > Wenn ich ins BIOS gehe habe ich die Möglichkeit den Bustakt zu erhöhen
> > jedoch keine um den Multiplikator der CPU zu ändern, was passiert, wenn
> ich
> > den Takt trotzdem ändere? Kann die CPU den Multiplikator selber
anpassen?
>
> Nein, der Multiplikator bleibt immer gleich. Den der ist fest in der CPU
> eingebaut.
> Es ist so das sich die Taktfrequenz einer CPU aus dem Multiplikator mal
dem
> FSB
> ergibt. Bei dir also 18 x 133MHz = 2394 ~ 2400MHz
>

Hier ist mein eigentliches Anliegen schon beantwortet.

> > Was ist mit dem RAM? verkraftet dies eine solche Änderung?
>
> Je nach Board und BIOS Möglichkeiten kann man die Taktfrequenz für den RAM
> fest auf einen bestimmten Wert manuell festsetzen. Andernfalls kann er
sich
> auch
> erhöhen genau so wie du den FSB hochsetzt. Das gleiche Problem ist mit dem
> AGP und/oder PCI Bus. Es ist schwer zu sagen was deine Hardware an
> übertacktung aushält. Dies findet man nur dutch ausgiebiges testen heraus.
> Mein Rechner 2.5...@2.81GHz läuft z.B. stabil mit einem FSB von 148MHz
>
> > Ich habe bis heute noch nie am Bustakt herumgefingert und möchte keine
> bösen
> > Überraschungen erleben.
>
> Wenn du die so gewonnene Mehrleistung brauchen kannst probiers aus.
> Ansonsten
> lass es lieber sein. Du hast ja schon die Meinung das deine CPU die meiste
> Zeit
> warten muss...
>
> Wenn man das übertakten als Sport betreiben will und das entsprechende
> Material
> hat so bekommt man schon mal ein P4 auf 5.2GHz
> http://www.tomshardware.de/cpu/20031230/index.html

ICH WOLLTE GAR NICHTS ÜBERTAKTEN, denn ich bin eigentlich mit der Leistung
meines PC's ganz zufrieden.
Ich wollte nur Info's ob mein System noch Optimiert (nicht Frisiert) werden
könnte.

Merci und Gruess
Ruedi

>
> Stefan
>
>


Ruedi Brawand

unread,
Jan 15, 2004, 3:25:49 PM1/15/04
to
"Peter Moeckli" <delo...@datacomm.ch> schrieb im Newsbeitrag
news:bu4ec2$d81b2$1...@ID-202289.news.uni-berlin.de...

> Ruedi Brawand schrieb:
>
> >Nun habe ich folgende Frage: Der Bustakt ist zur Zeit auf 133Mhz
eingestellt
> >der Multiplikator für den Prozi auf 18x, meiner Ansicht nach macht das
Ganze
> >wenig Sinn, da die CPU in diesem Fall ja meistens auf das Mainboard
wartet.
>
> Nicht wirklich. Die 533MHz sind ja eher Marketing. Da wird durch

Betribt man heute das Marketing nicht eher mit einem hohen CPU Takt? ;-)

> spezielle Techniken dafür gesorgt, dass pro Taktzyklus mehr Daten
> geschaufelt werden können, irgendwie in der an- und absteigenden
> Signalflanke. So dass aus den 133MHz effektivem Bustakt theoretische
> 533MHz werden.

Heist das Takt ist nicht gleich Takt?

>
> >Wenn ich ins BIOS gehe habe ich die Möglichkeit den Bustakt zu erhöhen
> >jedoch keine um den Multiplikator der CPU zu ändern, was passiert, wenn
ich
> >den Takt trotzdem ändere? Kann die CPU den Multiplikator selber anpassen?
> >Was ist mit dem RAM? verkraftet dies eine solche Änderung?
>
> Intel CPUs haben seit längerem fest verdrahtete Multiplikatoren. Da
> kannst Du nichts ändern. Bzw. ich wüsste nicht wie. Daher kann man
> Intels nur via FSB übertakten.

Ich will icht die CPU übertakten, sondern wollte indirekt wissen, wie hoch
normalerweise ein Mainboard für einen P4 getaktet ist und falls bei mir noch
etwas zu Optimieren gewesen wäre, hätte ich dies auch gemacht.

>
> Wie hoch Du dabei gehen kannst, ist von diversen Faktoren abhängig.
> Wenn Dein Board es z.B. erlaubt, den PCI-Bus asynchron zum FSB
> einzustellen, kannst Du oftmals mehr übertakten. Wenn jedoch der
> PCI-Bus immer mitgeht, dann gibt es häufig Probleme, dass PCI-Karten
> nicht sauber funktionieren und das System daher instabil wird. Auch
> beim RAM kommt es auf gute Module an.
>
> Du musst u.U. auch einen anderen, leistungsstärkeren CPU-Kühler
> montieren.
>

Ich will it meinem PC arbeiten und nicht heizen. ;-)

> Der Rechner, an dem ich diese Zeilen tippe, hat einen Intel Celeron
> 1,3GHz. Den habe ich ein wenig übertaktet, so dass er jetzt mit
> 1,43GHz läuft. Damit ist das System noch hinreichend stabil und läuft
> sehr zuverlässig.
>

Merkt man da einen Unterschied?


> >Ich habe bis heute noch nie am Bustakt herumgefingert und möchte keine
bösen
> >Überraschungen erleben.
>
> Stöbere mal im Internet nach Webseiten zum Thema 'Overclocking'. Da
> findest Du dann sicher auch Informationen über Deine CPU. Wie weit man
> sie übertakten kann und ggf. mit welchen Mitteln...
> Ein Beispiel ist etwa http://www.overclocking-power.de/

Wie gesagt, ich lass die Kiste wie sie ist,
trotzdem Vielen Dank für die Interessanten Info's
Gruess Ruedi

Stefan Gschwind

unread,
Jan 16, 2004, 6:16:58 AM1/16/04
to
"Ruedi Brawand" <rudolf...@yahoo.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4006f55f$1...@news.tiscalinet.ch...

>
>>Bei dir also 18 x 133MHz = 2394 ~ 2400MHz
>
> Hier ist mein eigentliches Anliegen schon beantwortet.

Ach so, du hast dich daran gestört das der FSB "nur" mit 133bzw533MHz
lief, die CPU aber mit 2400MHz. Dann noch diese Erklärung.
In der CPU sind diese Geschwindigkeiten vorallem möglich weill dort
die Signalwege extrem viel kürzer sind als auf dem Motherboard.
Du siehst ja was teilweise der Preisunterschied bei Prozessoren aus
der gleichen Familie ausmaccht wenn der bessere 200MHz schneller
ist. Die technischen Anforderung werden immer höher je grösser
die Frequenz der Signale wird.

> ICH WOLLTE GAR NICHTS ÜBERTAKTEN, denn ich bin eigentlich mit der
>Leistung meines PC's ganz zufrieden.
> Ich wollte nur Info's ob mein System noch Optimiert (nicht Frisiert)
werden
> könnte.

Du hast halt nach der ehöhung des FSB gefragt was normalerweise ein
übertakten der CPU bedeutet. aber ist jetzt klar wieso...

Stefan


Ruedi Brawand

unread,
Jan 17, 2004, 4:47:58 AM1/17/04
to

"Stefan Gschwind" <gschwin...@bluewin.ch> schrieb im Newsbeitrag
news:bu8h4g$erp0u$1...@ID-81784.news.uni-berlin.de...

> "Ruedi Brawand" <rudolf...@yahoo.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:4006f55f$1...@news.tiscalinet.ch...
> >
> >>Bei dir also 18 x 133MHz = 2394 ~ 2400MHz
> >
> > Hier ist mein eigentliches Anliegen schon beantwortet.
>
> Ach so, du hast dich daran gestört das der FSB "nur" mit 133bzw533MHz

Was heisst "bzw"? Ist heutzutage 133 = 533 ?
oder ist der effektive Takt 133 und dank neuer Technologien der Theoretische
"Takt" 533Mhz?
was ist der theoretische Takt? ist dies der Takt der ein Mainboard von 66Mhz
besitzen müsste, um den gleichen Datendurchsatz zu erreichen wie das 133'er
Board?
Nun ich war viel mehr erstaunt, dass ich offenbar ein Mainboard besitze,
dass mit bis zu 533 Mhz FSB betrieben werden kann, das Teil aber nur mit 133
läuft ;-). Nun weiss ich aber mittlerweile, das die Angaben auch mal aus
Marketing-Gründen etwas anders berechnet werden. (Wie das zB bei den AMD
CPU's der Fall ist?)

> lief, die CPU aber mit 2400MHz. Dann noch diese Erklärung.
> In der CPU sind diese Geschwindigkeiten vorallem möglich weill dort
> die Signalwege extrem viel kürzer sind als auf dem Motherboard.
> Du siehst ja was teilweise der Preisunterschied bei Prozessoren aus
> der gleichen Familie ausmaccht wenn der bessere 200MHz schneller
> ist. Die technischen Anforderung werden immer höher je grösser
> die Frequenz der Signale wird.

Das ist mir schon alles klar, nur wie versorgt man eine CPU von 2400Mhz mit
einem Bus von 133Mhz?
zum Vergleich eine P3 CPU von 500Mhz hatte einen FSB von 66MhZ, hier ist der
Unterschied doch etwas kleiner.

Aber wie mir schon mitgeteilt wurde, läuft mein Mainboard offensichtlich mit
einer optimalen Taktfrequenz (theoretische 533MhZ oder von mir aus auch
etwas weniger aber dennoch akzeptabel?!?).

Stefan Gschwind

unread,
Jan 17, 2004, 6:36:33 AM1/17/04
to

"Ruedi Brawand" <rudolf...@yahoo.de> schrieb im Newsbeitrag
news:40090...@news.tiscalinet.ch...

>
> Nun ich war viel mehr erstaunt, dass ich offenbar ein Mainboard besitze,
> dass mit bis zu 533 Mhz FSB betrieben werden kann, das Teil aber nur mit
133
> läuft ;-). Nun weiss ich aber mittlerweile, das die Angaben auch mal aus
> Marketing-Gründen etwas anders berechnet werden. (Wie das zB bei den AMD
> CPU's der Fall ist?)

Genau, die 533MHz sind eine Marketing Zahl von Intel. Den es werden bei
einem effektiven Busstakt von 133MHz bis zu 4 Signale gleichzeitig
übertragen
also spricht Intel halt von theoretisch 533MHz (4x133).

Beim Ram wird übrigens dieser Trick auch angewannt. Dort werden auss 133MHz
266, aus 166MHz 333, usw. Dies weill DDR RAM auf beiden Flanken (ansteigend
und absteigend) des Signales Daten übetragen kann.

> Das ist mir schon alles klar, nur wie versorgt man eine CPU von 2400Mhz
mit
> einem Bus von 133Mhz?
> zum Vergleich eine P3 CPU von 500Mhz hatte einen FSB von 66MhZ, hier
> ist der Unterschied doch etwas kleiner.

mhh, dazu fehlt mir etwas die passende Antwort. Aber einfach ausgedrückt
würde ich sagen... zur bearbeitung von Daten ist mehr Leistung erforderlich
als zum Transport.

Stefan


Ruedi Brawand

unread,
Jan 18, 2004, 4:25:13 AM1/18/04
to
>
> > Das ist mir schon alles klar, nur wie versorgt man eine CPU von 2400Mhz
> mit
> > einem Bus von 133Mhz?
> > zum Vergleich eine P3 CPU von 500Mhz hatte einen FSB von 66MhZ, hier
> > ist der Unterschied doch etwas kleiner.
>
> mhh, dazu fehlt mir etwas die passende Antwort. Aber einfach ausgedrückt
> würde ich sagen... zur bearbeitung von Daten ist mehr Leistung
erforderlich
> als zum Transport.

Die Antwort ist jetzt eher einfach, da bei den neuen Mainboard's pro Takt
die 4 fache Datenmenge übertragen wird, ist die Differenz zwischen FSB und
CPU auch nicht mehr so gross. (ohne die Leistungserhöhung der neuen CPU's
bei gleichem Takt miteinzubeziehen).

Nun ich habe wieder einiges gelernt, bin aber dennoch der Meinung, dass die
PC Hersteller aus Marketing-Gründen immer schnellere CPU's einbauen, obwohl
diese kaum benötigt werden (oder kann man damit in Word schneller tippen?
;-) ) und oftmals auch auf einem Mainboard stecken, dass sie nicht genügend
versorgen kann.

Gruess Ruedi

>
> Stefan
>
>


Hendric Stattmann

unread,
Jan 18, 2004, 9:50:52 AM1/18/04
to
Ruedi Brawand wrote:

>
> Nicht das warten, denn eine CPU tut ohnehin nichts anderes, ausser man
> rendert gerade Bilder oder Filme (das war auch schon immer so) ;-), wenig
> Sinn macht die grosse Differenz zwichen CPU Takt und Bustakt da in diesem
> Fall der FSB der Flaschenhals ist (vielleicht ist es in meinem Fall ja
> sogar das RAM?).

Hallo Ruedi,
Die Entkopplung von Speicher- und Prozessortakt wurde bereits mit dem Intel
486DX2 mit 66 MHz (33x2) eingeführt. Das bringt allerdings nur einen
Leistungsgewinn, wenn der Prozessor inzwischen Daten aus seinem Cache
ziehen kann. Der 486er hatte hierfür nur 8KB, der P4 kann dank 256 KB
Datencache problemlos auch mit einem Faktor wie hier 18 (133x18=2400)
betrieben werden, ohne allzu oft "auf dem Trockenen" zu sitzen.

Gruss Hendric
--
Hendric Stattmann, Lausanne, Switzerland. Registered Linux User #178879
The official Swiss Shodokan Aikido Homepage: http://www.shodokan.ch

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