Neuer 3D Mini Drucker :) Ersterfahrungsbericht + Filamentfrage

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LukasS

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May 27, 2020, 8:13:11 AM5/27/20
to reprap-wien
Hi Leute,

Mal seit langem ein kleines Update von mir: 
Ich hab jetzt den "MakerPi M1 mini" gekauft. — Woohoo :)
Ein wirklich tolles Gerät für den winzigen Preis ($159 ~ €145).
Der Zoll war aber verdammt hoch mit geschlagenen € 59.

Gründe für die Neuanschaffung:
* Ich wollte immer schon einen kleinen leicht transportierbaren 3D-Drucker.
* Wollte einen Quaderförmigen Drucker. Kein unförmiges Schwebebalken- oder offenes  Portal-design.
* Außerdem halte ich rein gar nichts von diesen nutzlos hoch-gestylten Spritzguss Abscheulichkeiten.
* Ein Zweitdrucker gibt mir eine Ausweichalternative falls mein Ultimaker mal repariert werden muss (wie z.Z. wegen verstopfter Düse)
* mehr als 95% aller Dinge die ich drucke sind sowieso kleiner als 10x10x10 ccm — (kann meinen UM schonen)
* Hab eine Spule 1.75mm HERZ PETG Filament herumliegen das ich mit meinem nur 3mm fressenden UM nicht verdrucken kann.
https://shop.filamentonline.de/de/home/133-abs-filament-175mm.html
Die einzige Drucker eines ähnlichen Typs den ich in der Vergangenheit gefunden hatte waren:
(1) Der "Hobbyking Fabrikator mini" der damals ausschied wegen des zerbrechlichen Acrylglas-Gehäuses und wegen der nicht zu berauschenden Reviews und
(2) dessen Nachfolgermodell "Hobbyking Fabrikator II mini" aus Alu. Der war aber komplett ausverkauft.

Der Mini-Drucker ist vorgestern am 25.Mai angekommen.

Hatte anfangs Probleme mit der Z-Nullpunktsetzung.
Er hat immer angefangen ~2mm in der Luft zu drucken. Auch der mitgelieferter Beispiel G-code.
Sowohl Beschreibung und Beispielgcode waren beide nicht hilfreich.
Nullpunkt manuell verändern ist scheinbar nur in die andere Richtung möglich (Druck startet dann noch weiter oben)
Ich vermute mal das die da
(#1) in der Firmware eine Deppensicherung eingebaut haben.
So, dass man selbst mit falschem/bösem gcode nicht ins Druckbett rein crashen kann. Und dass ich da
(#2) eine zu dünne Magnetmatte bekommen hab — oder so ähnlich.

Meine derzeitige Hack-Lösung:
Ich schiebe die magnetischen Druckmatte etwas zur Seite und lasse
den Drucker den Nullpunkt daneben (und daher etwas tiefer unten) nehmen,
und verändere im Start Gcode den Nullpunkt in die andere Richtung (die mögliche Richtung).
Und Das funktioniert dann auch (mit minimalem Druckbettflächenverlust).

Die Firmware ist Marlin basiert. Ich hab aber noch nicht
aufgeschraubt und rein geschaut auf welcher Hardware das alles läuft.
Und ob und inwieweit das eventuell hackbar wäre.

Eigenschaften des Mini-Druckers:

* (++) Der Nullpunkt wird direkt am Druckbett genommen (der Druckkopf federt ein bis zum integrierten Endstopp-Schalter).
* (+) Er ist ein Bowden-Drucker (wie mein UM bevor meinem Umbau zu indirektem Direktantrieb um TPU Filafex drucken zu können)
Ich bevorzuge BowdenDrive über DirectDrive also hier ein plus.
* (+) Die Druckqualität bei 60mm/s Druckgescwhindigkeit (das ist die obere Grenze der offiziellen Empfehlung 40-60)
ist nach meinem ersten Testdrucken von groben (für FDM druck optimierten) Schrauben zu urteilen zufriedenstellend.
Ein klein wenig schlechter als die Qualität vom Ultimaker aber bei weitem ausreichend für
die groben mechanischen Kleinteile die ich im Sinn habe.
Wegen dem kleinen Preis geb ich der Qualität hier ein plus.
* (0) Im fehlt ein beheiztes Druckbett genauso wie meinem UM.
* (0) Er arbeitet nicht überraschend mit 1.75mm Filament anstatt mit 3mm.
* (0) Kein Display (stört mich nicht all zu sehr) — (er druckt die datei "0.gcode")
* (0-) Das Alu könne ein klein wenig dicker sein für mehr Transport-Stabilität. Aber so ist er auch leichter. Fast ein pro-con Nullsummenspiel.
* (0-) Die 16GB Speicherkarte ist vom Typ TF (daher winzig). Sie kommt mit einem kleinen USB Adapter mit abnehmbarer Kappe. Das macht drei leicht zu verlierende Teile.
* (--) ??  Eine Einstellbarkeit der Druckbettneigung ist auf Anhieb nicht ersichtlich ??
Das Druckbett ist leicht schief … Hrmm vielleicht geb ich nen Klebestreifen einseitig unter die Magnetplatte. Suboptimal.
* (---) Leider ist das Druckbett nicht einklappbar und steht immer zumindest auf einer der zwei Seiten etwas heraus.
Also ist er nicht komplett quaderförmiger. Kein Box-Drucker sondern seine eigene Klasse.

Summa summarum: (ungesponorte) Kaufempfehlung.

Ich hab bei 3dprintersonlinestore bestellt und nach der silbernen Variante gefragt die
sie nicht offiziell anbieten. Hab die silberne Variante dann auch (wider erwarten) bekommen.
https://www.3dprintersonlinestore.com/makerpi-m1-mini-3d-printer

PS:
Da war ein bisschen mysteriöses weißes Filament zum testen dabei:

* extrem glatt (glatter als PLA und sogar glatter als PETG) fast so glatt wie POM (aber ganz sicher kein POM aka Delrin)
* Druckbetthaftung auf kaltem Blue-Tape ein klein wenig schlechter als PLA (=> 20mm/s Erstschicht mit Brim)
* völlig geruchlos wie PETG — aber es riecht nicht mal wenn man es anzündet
* verstärkte Weißverfärbung vor dem Bruch — wie bei manchem (?) ABS
* niedrige Verarbeitungstemperatur — wie bei PLA
* keine Auflösung in Aceton oder MEK aber eine Aufweichung — wie bei PLA

Ich glaube das wäre ein super Material für
Gleitlager, Zahnräder, Schrauben, usw … (meine Richtung)

Hat irgendwer von euch vielleicht eine Idee was das für ein
Filament-Material sein könnte (Chemisch / Marke)?


Beste Grüße
Lukas

Alexander Rössler

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Jun 1, 2020, 6:34:53 AM6/1/20
to repra...@googlegroups.com
Schaut sehr cool aus. Ich hab übrigens den Fabrikator Mini, allerdings mit komplett ausgetauschter Steuerung und Lüfter. Die Arbeitfläche ist allerdings zu klein für meine Drucke.

Kann Jemand einen zuverlässigen (normal) großen 3D Drucker fürs Office empfehlen? Ultimaker ist teuer geworden, der Prusa wirkt interessant. Wichtig ist, ich möchte nicht basteln mûssen beim normalen drucken von PLA und PETG.

Lg
Alex

Written from my Android phone. Please excuse my brevity.


From: repra...@googlegroups.com <repra...@googlegroups.com> on behalf of LukasS <lukas...@gmail.com>
Sent: Wednesday, May 27, 2020 2:13:11 PM
To: reprap-wien <repra...@googlegroups.com>
Subject: [reprap-wien] Neuer 3D Mini Drucker :) Ersterfahrungsbericht + Filamentfrage
 
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LukasS

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Jun 1, 2020, 2:27:35 PM6/1/20
to reprap-wien
Ja, ich kann mich noch erinnern.
Du hast da ja mal deinen Fabrikator Mini zu einem reprap-wien Treffen mitgenommen und hergezeigt (damals noch unmodifiziert).
War echt cool.
IIRC hatte das Design damals aber noch ein paar Kinderkrankheiten.
Und das spröde/fragile Acrylglas hat mich vor einem Kauf abgeschreckt.

Prusa (& Ultimaker):

Mit dem Kauf eines Prusa Druckers glaub ich kann man zur Zeit nicht viel falsch machen. Es ist halt nicht die billigste Option.
Aber immer noch wesentlich billiger als all die neuen Alu-Plastik (dibond) Ultimaker. Da stimmt das Preis-Leistung-Verhältnis m.M.n. nicht mehr.
Außerdem unterstützt man mit einem Prusa Druckern Open Source.
Dann sind da die super leisen Stepper-Treiber (YAY!!) und der "FilamentPräsenzSensor".
Zwar beides schon nicht mehr so neue "Neuheiten", aber immer noch toll.
Ich hab noch keine eigene Erfahrung wie gut das mit den PEI beschichteten Druckbetten in der Praxis funktioniert.
Man liest aber auf jeden Fall gutes und die Biegsamkeit ist ein Segen für größere Hartplastik Drucke. (Die hab ich halt selten).
Auf die biegsame Gummi-Magnetmatte von meinem neuen MakerPi-M1-mini hab ich
gleich mal BlueTape aufgezogen weil ich nicht weiß ob PET-G filament wieder runter gehen würde.

Druckerreviews:

Hab mich in letzter Zeit nicht zu intensiv mit größeren Druckern beschäftigt. Der Minidrucker war auch mehr ein Spontankauf.
Das letzte 3D-Drucker-Review zu größeren Druckern das ich gesehen hab war dieses hier:
https://youtu.be/TuUixpP9bHU -- Vielleicht ist da ja einer dabei der dich interessiert?
Thomas Sanladerer hat auch immer wieder gute 3D Drucker Reviews zu bieten:
https://www.youtube.com/user/ThomasSanladerer

Upgrades:

Eine gehärtete Düse ist nicht schlecht.
Ich hab mir schon vor einer ganzen Weile eine Schweine-teure Rubin-Düse (Al2O3) geleistet. Aber Hartmetall sollte aber auch reichen.
Ich hab jetzt schon etwas Kohlefaser-armiertes PETG (colorfabb) verdruckt. (Leuchtfilament weniger. Das liegt z.Z. nur Staub sammelnd herum).
Interessant: Düsen werden nur kürzer. Die Bohrungen werden nicht direkt größer: https://youtu.be/uvlMeTnjriQ (Sanladerer again)
Für Kohlefaser armiertes Nylon bräuchte ich glaub ich ein beheiztes Druckbett (trotz der durch die Fasern reduzierten Schrumpfung).
Vielleicht versuch ich irgendwann mal ganz kleine (unarmierte) Nylon-Teile auf weiches TPU oben drauf zu drucken. (Hab eine Spule Nylon-645 rumliegen).
Die Idee: Das sehr flexible TPU kann die Schrumpfung aufnehmen ohne das große (Verbindungslösende) Scherkräfte entstehen.
Hab da aber keine all zu großen Hoffnungen das sich TPU und Nylon mögen. Obwohl TPU auf ziemlich vielem haftet.
Und da ist ja auch noch das Nylon-Nylon-inter-layer-adhesion-Problem. Nylon will ja eigentlich eine beheizte Kammer.
Nebenbei: Nylon ist ein Polyamid und Polyamide haben die gleichen chemischen Backbone Amid-Kettenverbindungen wie Proteine/Peptide.

Was ich auf Jeden Fall empfehlen kann ist ein Upgrade auf einen indirekten Direktantrieb auch wenn es ein minimales Maß an Basteln erfordert.
Ich kann damit sowohl PLA rasend schnell mit OK-Qualität drucken
als auch super-flexibles TPU (filaflex) Filament drucken (was mit einem klassischen Bowden-System FAPP überhaupt nicht geht).
Sicher; mit einem Direktantrieb kann man auch flexibles Filament drucken. Aber man ist halt bei den
Drucken mit PLA-PHA auf die halbe Druckgeschwindigkeit bei gleicher Qualität verbannt.

Ich hab ein Flex3drive System. Aber da gibt's zumindest auch noch das Zesty-Nimble System. Hatte jetzt das erste kleinere Problem damit.
Etwas Abrieb von der Delrin-Triebschnecke ist mir ins (leider offene) Lager darunter gefallen und hat es verklemmt.
Ich dachte erst meine Düse wäre verstopft und hab da vergeblich gesäubert. (Naja zumindest schaut jetzt alles wieder sauber aus).
Im Endeffekt war nur das kleine Lager auszuspülen und zu schmieren. Jetzt geht's wieder :)
Ein Quick-Fix wenn man weis was man machen muss.

Hier einige meiner TPU-Drucke die erst durch den meinen Ultimaker-Umbau möglich wurden:
* Handgriffe fürs Mountainbike mit Fingervertiefungen und Grip-Struktur (schon lang her). Stylish aber leider nicht so bequem wie erhofft.
* Diverse Türstopper für die Badezimmereinrichtung (als Aufsätze auf den Heizkörper und die Dusch-Amaturen).
* Gerade eben gedruckt: Eine ~15cm lange ~25mm Ø WasserUmlenkDüse mit Balg. Für einen modernen Wasserhahn der leider Style über Funktion setzt.
(Ich seh grad … da ist einiges zu veröffentlichen)
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Alexander Rössler

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Jun 4, 2020, 2:59:39 PM6/4/20
to reprap-wien
Danke für die Tipps. 7 Wochen Lieferzeit ist allerdings schon sehr lang für den Prusa.

Ich hab mir so eine PEI Druckmatte (Dauerdruckmatte) zugelegt bevor mein Drucker zum Spinnen begonnen hat, dürfte das Hotend sein. Auf jeden Fall hat PETG nicht gehaftet, musste UHU-Stick verwenden, ist eine ziemliche Sauerei, aber funktioniert. Bislang geht aber Haftungstechnisch nichts über dieses mysteriöse doppelseitige Klebeband, welches ich zum Drucken verwende.

Bevor ich mich auf die Suche nach einem neuen Drucker oder Hotend mache: Hat wer Tipps um ein verklebtes Hotend zu reinigen? Bei mir steckt aktuell High-Temp PLA im Heatbreak, habe aber eben auch PETG gedruckt, Aceton wird also wenig helfen.

LG
Alex

Sent: Monday, June 1, 2020 20:27
To: reprap-wien <repra...@googlegroups.com>
Subject: Re: [reprap-wien] Neuer 3D Mini Drucker :) Ersterfahrungsbericht + Filamentfrage
 
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LukasS

unread,
Jun 4, 2020, 5:15:55 PM6/4/20
to reprap-wien
Zum Hotend reinigen:

Einfach vor dem auseinandernehmen mit ABS, HIPS (oder ASA) gründlich durchspülen,
sofern du (so wie ich) irgendwo zumindest ein Probestückchen von einem dieser Stinkeplastikvarianten rumliegen hast.
Wasserlösliches PVA könne eventuell auch gehen aber ich glaub das ist zu hitzeempfindlich und/oder löst sich zu langsam auf.
Mein experimentelles Zelluloseazetatfilament CA wäre auch acetonlöslich/benzinlöslich. Das war bei mir aber eher kontraproduktiv.
Ich hab so fest angedrückt dass es abgebrochen ist und ich mir damit in den Finger geschnitten hab.
Bei hartnäckiger Verstopfung in der Düsenspitze vielleicht vorher mit Nylon ein cold-pulling machen -- wenn Nylon vorhanden.
Aber ich glaub das ist bei dir eh nicht der Fall.
Schwierig wirds eventuell wenns richtig hoch raufgequollen ist im Heatbreak. Nach dort wo es nie gscheit heiß wird.
Und noch böser wenns dann noch kein full-metal Hotend ist. War aber noch nie in so einer worst-case Situation.
Vom Alu Heaterblock hab ich bei mir das braunschwarze PLA-PETG Gemisch mit Nassschleifpapier runter geschliffen.
Absichtlich außen mit weißem ABS einsudeln um das andere Zeug runterzubekommen kam mir in den Sinn, hab ich dann aber sein gelassen.

Methyl Ethyl Keton (MEK) (UHUklebergeruch Schnapsbrennvorlaufgeruch) soll angeblich PLA auflösen. FALSCHGERÜCHT!!
https://en.wikipedia.org/wiki/Butanone
Habs getestet -- ist leider absoluter Nonsens -- macht es vielleicht mit Phantasie ein bisschen schneller schwammig als Aceton.
Und PETG ist nicht überaschenderweise von MEK vollig untangiert.
Von Tetrahydrofuran THF lass ich die Finger weg. Giftig und explosiv wegen Peroxidbildung. https://en.wikipedia.org/wiki/Tetrahydrofuran
Mit Natronlauge verbrennt man sich leicht mal (Augenschutz!!). Fluoriete "Ozonkiller" Lösungsmittel könnten eventuell gehen.
Aber ich glaubs erst wenn ichs sehe.

Btw: Ist dein mystery-Klebeband besser als Bluetape?
Hast du eine Quelle?
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Christoph Schiedlbauer

unread,
Jun 5, 2020, 2:56:32 AM6/5/20
to repra...@googlegroups.com
Hi,

Alex, wenn du zuletzt PLA gedruckt hast, sollte vom PETG doch praktisch nichts mehr im Hotend stecken?
PLA sollte sich in Dichlormethan ("Methylenchlorid") auflösen, zumindest hab ich mal drei kleine Fläschchen in Wien gekauft (die mittlerweile wegdiffundiert sind) und damals damit PLA geklebt bzw. aufgelöst.
Ein Hotends.com - Hotend mit nicht abnehmbarer Düse hab ich einige Male im heißen Zustand mittels Gitarrensaitenrest frei bekommen. Von unten nach oben mehrmals durchziehen (oben mit Zange nehmen^^), dann mit einem Bohrer von oben Material herausholen. Das hat allerdings am Ende nicht nur Filament zu Tage befördert.
Sonst fiele mir nur noch "freibrennen" ein, wenn man an das Teil mit unkontrollierbar hohen Temperaturen dran darf.

LG, Christoph

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Ullrich Peter

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Jun 5, 2020, 7:57:16 AM6/5/20
to reprap-wien
Hallo!

Zum Prusa: Ich hab den Prusa i3 mk3 im Büro als zweiten Drucker, weil damals der Flashforge Finder gerade defekt war und ich fast 1,5 Jahre (mit einigen Frustpausen) brauchte um die Ursache zu finden. Mittlerweile funktioniert der Finder wieder erstklassig. Hatte aber daheim ja immer noch meinen privaten Finder, der mindestens 8 bsi 10x soviel zu drucken hat und immer noch problemlos funktioniert.

Am Prusa ist neben dem größeren Baubereich natürlich toll, dass erstens die Stepper wunderbar leise laufen (da ist aber auch der Finder toll), aber vor allem der Lüfter des Prusa extrem leise ist - da sollte ich beim Finder auch einmal auf einen österreichischen Noctua Lüfter umsteigen, so wie ihn auch der Prusa hat. Diese sind zwar teurer, aber wirklich extrem leise und lang haltbar. Da verzeiht man gerne die komische Farbe, die mit Ziegelbraun und beige schon ungewohnt, wenn nicht sonderbar ist... siehe hier: https://cdn-3d.niceshops.com/upload/image/product/large/default/e3d-prusa-v6-hotend-290271-de.jpg

Die PEI Dauerdruckmatte (Magnetplatte) ist vom Prinzip her toll und sehr funktionell, man kann zwischen 3 Rauhigkeitsgraden wählen - bei der Auslieferung ist aber immer nur eine Platte dabei (nicht wählbar). Die Beschichtung, die die Rauhigkeit vorgibt ist leider sehr heikel. Beim dritten oder vierten Ausdruck haben es die Lehrlinge leider schon geschafft, die Schicht zu beschädigen :-(
Mit der Haftung haben wir aber schon unsere Problem gehabt. Einfach so auf die Platte wie es Prusa mit dem vorgedruckten noch auf der Platte haftendem Teil zeigt, hat bei uns nicht so wirkllich funktioniert. Zumindest UHU-Stick zur Haftungsverbesserung war nötig.
Bei größeren und komplexeren Modellen, wo das Modell nicht ganzflächig aufliegt (Wir hatten Legonoppen-Negative auf der Unterseite), aber trotzdem große und hohe Modelle gedruckt werden sollten, schafften wir nur mit dem Auftrag einer dünnen Kaltleimschicht. Diese Methode wurde mir auch von Flashforge empfohlen. Hier kann ich auf einen Leimauftrag manchmal bis zu 10x drucken, wenn sich die Schicht nicht mit dem Modell abhebt.

Die zu erreichende Druckqualität kann als gut bis sehr gut bezeichnet werden, die Parametrisierung mit der Prusa-Software ist möglich, für Anfänger natürlich zuviele Parameter, die würden mehr verschlechtern als verbessern, aber nach einige Zeit bekommt man sehr gute Ergebnisse hin.

Stabil gebaut ist der Prusa auf jedenfall. Das Fortsetzen nach einem Stromausfall hat bei uns nicht funktioniert, dmals war aber die Firmware noch recht alt, nach Empfehlungen eines Prusa Mitarbeiters auf der Makerfaire Vienna habe ich dann ein Update der Firmware gemacht, dann aber leider diese Funktion nicht mehr getestet.

Die Prusa Software erlaubt zum Glück das einstellen des "Elephant foot" - eine Funktion die ich bei Flashprint (als einzige) vermisse.
Ist doch die erste Schicht oft etwas größer durch langsameren Vorschub oder erhöhte Temperatur oder mehr Filementvorschub.
Dies kann man mit dem Elephant foot perfekt kompensieren. Bei Flashprint mache ich nun bei jeden Modell unten eine kleine Phase - kommt am Ende aufs gleiche raus.

Aber nach soviel Lob zur anderen Seite: Was gefällt mir nicht am Prusa:

- Die Software, der Prusa Silcer ist meiner Meinung nach eine Zumutung. Bei einem größeren STL-File, and dem so ca 20 Stunden gedruckt wird, braucht der Slicer bis zu 8 Stunden auf einem i5 PC mit ausreichend Speicher. Das gleiche Modell mit Flashprint für den Finder geslict war in 5 Minuten fertig gerechnet!!! Das ist doch total unbrauchbar - der rechnet bald länger als der Drucker druckt! Auch die komplett überarbeitete Slicerversion war da nicht schneller nach Auskunft meiner Kollegen.
Falls ich wieder einmal mehr Zeit haben sollte, will ich einmal den Cura dafür verwenden, da gibts ja sicherlich schon Setupfiles für den Prusa.

- Die Stützstrukturen der Prusasoftware waren zumindest in der damaligen Version (Linear) mehr als dürftig, da bevorzuge ich die schnell gerechneten Baumstrukturen von Flashprint.

- Die Bedienung mit dem reinen Textdisplay funktioniert zwar recht gut, komfortabel und sonderlich übersichtlich ist das ganze aber sicher nicht. Erinnert da halt schon noch sehr an die Reprap-Anfänge... Der billigere Flashforge Finder hat ein buntes Grafikdislpay mit Touchscreen und zeigt bei G-Codefiles gleich ein grafische Preview im Display an (daher hat er auch keine G-Code, sondern GX-Code Files mit darin enthaltener Vorschaugrafik). So sieht man beim Durchblättern am Drucker gleich, welches Modell es ist... Wer das einmal so gesehen hat, will es nicht mehr missen.

Wer sich jetzt fragt, wieso ich dann nicht nur beim Flashforge Finder bleibe: Der Finder ist mittlerweile zwar sehr günstig (Preis ging von 500€ auf 285€ herunter) und ist für PLA, PETG, TPU sehr gut verwendbar (keine Heizplatte), aber der Druckbereich ist mit 140x140x140 schon eingeschränkt. Als Bürogerät aber aufgrund des netten Designs gegenüber dem Prusa aber schon herzeigbar.

Mein Lieblingsfilament ist übrigends das extrudr Greentec (gilt noch als PLA): Der grösste Vorteil ist das sehr geringe Warping, sehr zäh, lebensmittelecht, und auch schön UV stabil. Allerdings hat Qualität auch ihren Preis: 1kg kostet ca. 54€ bei 3djake.at.
Einige meiner 3D Druckerfreunde sind bei Ihren Filementtests aufs gleiche Ergebnis gekommen und sind nun Greentec Fans, ich habe bis jetzt erst eine Person auf der Makerfaire getroffen, die das Material nicht wollte: weil es angeblich schmiert. Ja es schmiert mehr als anderes Material, dafür ist aber die Oberfläche dann zumeist schöner und dichter! Für mich ein Vorteil und kein Nachteil! Aber halt Geschmachsache.

[Anmerkung in eigener Sache: Falls jemand einen Drucker mit 2.8mm Filament hat: Ich habe eine 2.5kg Spule vom extrudr Greentec Filament fälschlicherweise in 2.8 statt 1.75mm gekauft. Vielleicht will ja wer tauschen, oder auch günstiger als bei 3djake kaufen. dann bitte melden.]

Ciao
Peter

http://www.ullrich.at.tt

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Gesendet: Donnerstag, 4. Juni 2020 20:59
An: reprap-wien
Betreff: Re: [reprap-wien] Neuer 3D Mini Drucker :) Ersterfahrungsbericht + Filamentfrage
* Gerade eben gedruckt: Eine ~15cm lange ~25mm <https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%98> Ø WasserUmlenkDüse mit Balg. Für einen modernen Wasserhahn der leider Style über Funktion setzt.
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Alexander Rössler

unread,
Jun 5, 2020, 11:52:15 AM6/5/20
to repra...@googlegroups.com
Hallo Christoph,

Wo hast du das Dichlormethan erstanden? Die Apotheke hatte leider keines auf Lager.

LG
Alex

From: repra...@googlegroups.com <repra...@googlegroups.com> on behalf of Christoph Schiedlbauer <christoph.s...@gmail.com>
Sent: Friday, June 5, 2020 8:56
To: repra...@googlegroups.com <repra...@googlegroups.com>

Ullrich Peter

unread,
Jun 5, 2020, 3:05:03 PM6/5/20
to repra...@googlegroups.com
Hallo!

Dichlormethan (Methylenchlorid) bekommst Du bei Neubers Enkel:
unter Methylenchlorid in der Chemikalienliste zu finden.
https://www.neubers-enkel.at/

Ciao
Peter

http://www.ullrich.at.tt

________________________________________
Von: repra...@googlegroups.com <repra...@googlegroups.com> im Auftrag von Alexander Rössler <al...@machinekoder.com>
Gesendet: Freitag, 5. Juni 2020 17:52
An: repra...@googlegroups.com
Betreff: Re: [reprap-wien] Neuer 3D Mini Drucker :) Ersterfahrungsbericht + Filamentfrage

Hallo Christoph,

Wo hast du das Dichlormethan erstanden? Die Apotheke hatte leider keines auf Lager.

LG
Alex
________________________________
From: repra...@googlegroups.com <repra...@googlegroups.com> on behalf of Christoph Schiedlbauer <christoph.s...@gmail.com>
Sent: Friday, June 5, 2020 8:56
To: repra...@googlegroups.com <repra...@googlegroups.com>
Subject: Re: [reprap-wien] Neuer 3D Mini Drucker :) Ersterfahrungsbericht + Filamentfrage

Hi,

Alex, wenn du zuletzt PLA gedruckt hast, sollte vom PETG doch praktisch nichts mehr im Hotend stecken?
PLA sollte sich in Dichlormethan ("Methylenchlorid") auflösen, zumindest hab ich mal drei kleine Fläschchen in Wien gekauft (die mittlerweile wegdiffundiert sind) und damals damit PLA geklebt bzw. aufgelöst.
Ein Hotends.com - Hotend mit nicht abnehmbarer Düse hab ich einige Male im heißen Zustand mittels Gitarrensaitenrest frei bekommen. Von unten nach oben mehrmals durchziehen (oben mit Zange nehmen^^), dann mit einem Bohrer von oben Material herausholen. Das hat allerdings am Ende nicht nur Filament zu Tage befördert.
Sonst fiele mir nur noch "freibrennen" ein, wenn man an das Teil mit unkontrollierbar hohen Temperaturen dran darf.

LG, Christoph

* Gerade eben gedruckt: Eine ~15cm lange ~25mm <https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%98> Ø WasserUmlenkDüse mit Balg. Für einen modernen Wasserhahn der leider Style über Funktion setzt.
Wenn Sie diese Diskussion im Web verfolgen möchten, rufen Sie https://groups.google.com/d/msgid/reprap-wien/aacce704-fa53-457e-a0b5-df85dd10fb85%40googlegroups.com<https://groups.google.com/d/msgid/reprap-wien/aacce704-fa53-457e-a0b5-df85dd10fb85%40googlegroups.com?utm_medium=email&utm_source=footer> auf.

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Christoph Schiedlbauer

unread,
Jun 6, 2020, 9:35:13 AM6/6/20
to repra...@googlegroups.com
Alex,

meines war von "Archidelis", Paniglgasse 18.
Das war vor 6-7 Jahren, hoffe die haben das noch, sie haben's zum Kleben von Polystyrol usw. verkauft.

LG, Christoph

Alexander Rössler

unread,
Jun 7, 2020, 4:49:50 AM6/7/20
to repra...@googlegroups.com
Danke.

Ich hab gestern mein Hotend mit Bunsenbrenner "ausgebrannt" → leider hat das mein Problem nicht behoben, beim ersten Druck ist das Filament wieder im Cold-End steckengeblieben.

Mittlerweile denke ich das ein defekter Thermistor das Problem ist und das Hotend zu einfach zu heiß wird, kombiniert mit dem Heat-Creep vom Hexagon-Hotend führt das dann zum Festfressen des Filaments im Cold-End. Ich hab mir jetzt ein neues E3D Hotend und Titan-Heatbreak bestellt und hoffe das sich die Probleme damit lösen lassen.

Bezüglich neuen Drucker hab ich mittlerweile die Creality Geräte im Auge. Hat schon jemand damit Erfahrungen gemacht? Die Reviews sehen zumindest sehr vielversprechend aus, Verfügbarkeit und Nachrüstmöglichkeiten sind auch sehr gut.


Sent: Saturday, June 6, 2020 15:34

Ullrich Peter

unread,
Jun 8, 2020, 1:33:39 AM6/8/20
to repra...@googlegroups.com

Hallo Alexander!

 

Hast Du schon das Teflonröhrchen im Hotend geprüft?

Der Defekt bei meinem Findern war nämlich genau ein Riss im Teflonröhrchen. Optisch fast nicht aufgefallen wenn aller zerlegt war, aber

zusammengebaut schaffte er nur das Vorextrudieren, aber unter Druck beim Drucken sah es so aus als würde er die Temperatur nicht

mehr schaffen. Das Netzteil habe ich getauscht, weil die Spannung ja doch etwas einging, das wars aber nicht.

 

Bis ich dann im Internet den Hinweis auf ein defektes Teflonröhrchen gefunden habe und bei näherem Betrachten der Riss dann doch sichtbar war.

1m Ersatzteflon bei Amazon gekazft und ein Stückzurecht geschnitten – jetzt passt wieder alles.

 

Vielleicht auch etwas, das du prüfen/probieren könntest.

 

Ciao
Peter

 

http://www.ullrich.at.tt

Alexander Rössler

unread,
Jun 8, 2020, 3:18:38 AM6/8/20
to repra...@googlegroups.com
Danke für den Tipp, das Hexagon Hotend hat allerdings keinen Teflon-Schlauch, da All-Metall.

From: repra...@googlegroups.com <repra...@googlegroups.com> on behalf of Ullrich Peter <Peter....@kapsch.net>
Sent: Monday, June 8, 2020 7:33
To: repra...@googlegroups.com <repra...@googlegroups.com>
Subject: AW: [reprap-wien] Neuer 3D Mini Drucker :) Ersterfahrungsbericht + Filamentfrage
 

Ullrich Peter

unread,
Jun 8, 2020, 5:07:06 AM6/8/20
to repra...@googlegroups.com

Interessant, ich habe auch ein All-Metall-Hotend versucht, das hat aber leider trotz Parametriserungsversuchen leider bei mir nicht nicht zum Erfolg geführt…

Alexander Rössler

unread,
Jun 8, 2020, 3:44:13 PM6/8/20
to repra...@googlegroups.com
Okay schade, Heat-Creep ist ein echtes Problem mit All-Metal und PLA, wenn es entsprechend gekühlt wird funktioniert es ganz gut. Habe allerdings auch einen sehr starken Direct-Drive Extruder.

Alex

Sent: Monday, June 8, 2020 11:07
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