während unserer laufenden Kampagne ist mein Streuner (St. 4) zu der
stattlichen Belohnung von immerhin 1100 Dukaten gekommen.
An momentaner Ausrüstung hat er nichts außer seiner Waffen (Rapier,
Schw. Dolch, drei Wurfdolche) und einem Rucksack.
Und jetzt wollte ich eure Meinung hören:Was kauft sich ein Streuner
für dieses Geld an Ausrüstung, d.h. also nicht nur Waffen sondern auch
eine leichte Rüstung o.ä.
Evtl auch ´nen Giftdolch, Armschienen für einen Dolch, Dietriche,
Seil+Haken.......
Was meint ihr, ich bin grundsätzlich für alle Vorschläge offen!
Dieselbe Frage stellt sich bei einem Söldner aus unserer Gruppe.
Inwieweit verbessert eine Spezialangefertigte Waffe den TP-Wert
oder wie sinnvoll ist es eine Waffe von einem Magier/Akademie
"bearbeiten" zu lassen ?
Vielen Dank für eure Antworten
Gruß Thorsten
ROTFL
Wie kann man an eine solche Belohnung kommen??? Bei unseren Abenteuern
bekommt man so etwa 2 Dukaten pro Tag und das ist schon ein großer
Batzen wenn man bedenkt das 1Dukat 250 DM entspricht.
Ciao Thomas
PS.: mit dem Geld kannst du dir auch ein ganzes Söldner-Heer kaufen und
ganz Aventurien unterwerfen!
> während unserer laufenden Kampagne ist mein Streuner (St. 4) zu der
> stattlichen Belohnung von immerhin 1100 Dukaten gekommen.
Das ist ziemlich viel für so einen relativ niedrigstufigen Charakter.
Selbst hochstufige Helden würden bei mir nie soviel bekommen.
> An momentaner Ausrüstung hat er nichts außer seiner Waffen (Rapier,
> Schw. Dolch, drei Wurfdolche) und einem Rucksack.
Also wird ihn diese Summe wohl erstmal aus den Socken hauen, denn offenbar
war er vorher wohl nicht solche Summen gewohnt.
> Und jetzt wollte ich eure Meinung hören:Was kauft sich ein Streuner
> für dieses Geld an Ausrüstung, d.h. also nicht nur Waffen sondern auch
> eine leichte Rüstung o.ä.
Was heisst hier Ausrüstung???
Lass ihn mal für eine Woche in einer grösseren Stadt ziemlich viel Spass
haben - feiern, Geld verspielen, sich mit den weiblichen Bewohnern
vergnügen usw.
Wer allerdings so eine Summe mit sich herumschleppt (wie transportiert er
eigentlich diese Mengen???) kann leicht zum Opfer von Dieben werden.
Tja, und dann sind da noch die Tempel. Da kann man auch einiges lassen und
als Streuner würde ich mich erstmal bei Phex beliebt machen, indem ich
dort einen ordentlich Haufen Dukaten lasse.
Aber man sollte sich auch mit den anderen Göttern gutstellen...
Wenn du aber wirklich was Nützliches kaufen willst, dann kaufe ein gutes
Pferd. So ein besonders edles Shadif kostet ja auch ziemlich viel und für
das Tierchen brauchst du dann auch noch Ausrüstung (Sattel, Zaumzeug,
Fressen, Satteldecke, Putzzeug usw.).
Massgefertigte Kleidung aus besonders edlen Stoffen kann auch ziemlich
teuer werden und vielleicht hat der Streuner noch so ein paar teuere
Vorlieben, die er jetzt endlich ausleben kann (protziger Schmuck z. B.).
> Evtl auch ´nen Giftdolch, Armschienen für einen Dolch, Dietriche,
> Seil+Haken.......
Langweilig! :-) (bzw. Gefährlich wg. Giftdolch)
Lass ihn mal ruhig ordentlich viel Spass haben und lade auch die anderen
Helden aus der Gruppe mit ein. Spielt das aus und wenn der SL gut ist,
habt ihr als Spieler auch euren Spass!
> Dieselbe Frage stellt sich bei einem Söldner aus unserer Gruppe.
Siehe meine Vorschläge für den Streuner!
> Inwieweit verbessert eine Spezialangefertigte Waffe den TP-Wert
> oder wie sinnvoll ist es eine Waffe von einem Magier/Akademie
> "bearbeiten" zu lassen ?
Lass es lieber! Die Charaktere werden sonst zu mächtig!
Hilke
> während unserer laufenden Kampagne ist mein Streuner (St. 4) zu der
> stattlichen Belohnung von immerhin 1100 Dukaten gekommen.
***großes Gelächter** Welcher Depp von Auftraggeber schmeißt denn so
viel Geld zum Fenster raus? Oder anders gefragt: Welcher dekadente Sack
von Auftraggeber kann sich denn sowas leisten??
Nein, im Ernst: viel zu viel, wenn sich Kleinstufler schon alles
mögliche kaufen können, was willst Du denn dann noch in hohen Stufen mit
dem Helden anfangen?
> An momentaner Ausrüstung hat er nichts außer seiner Waffen (Rapier,
> Schw. Dolch, drei Wurfdolche) und einem Rucksack.
> Und jetzt wollte ich eure Meinung hören:Was kauft sich ein Streuner
> für dieses Geld an Ausrüstung, d.h. also nicht nur Waffen sondern auch
> eine leichte Rüstung o.ä.
Also... Angesichts der Tatsache, daß 1100 Dukaten (so sie denn in
Golddukaten vorliegen) einem Gewicht von 27.5 Kilogramm entsprechen, wie
wäre es mit einem Packpferd oder einem Träger? (macht sich im übrigens
beim Laufen nicht sehr gut, so ein Geldsack... und klimpert auch immer
so verdächtig - in meiner Gruppe hätte der schon längst mehrere Banden
Strauchdiebe am Hals)
> Evtl auch ´nen Giftdolch, Armschienen für einen Dolch, Dietriche,
> Seil+Haken.......
Für 1100 Dukaten würdest Du rundweg 250 Dolche bekommen, oder 10 Meilen
Seil z.B. ca. 500 Sätze Dietriche... Na ja, oder 22 Portionen Kukris,
falls du lieber in Gift anlegen möchtest. UNd wenn es was richtiges sein
soll, immerhin auch noch 4 Portionen Purpurblitz!
> Was meint ihr, ich bin grundsätzlich für alle Vorschläge offen!
Also meiner Meinung nach solltest du wenigstens eine Null streichen und
Deinem Spielleiter sagen, er solle realistischere Beträge ausschütten.
Ein Streuner mit einer solchen Summe ist kein Streuner mehr (und hat im
übrigen mehr Geld in der Tasche als mancher mittelreichischer Graf).
Zuviel Geld in der Tasche ist shädlich für's Rollenspiel. Wirf es weg,
dann hast Du in höheren Stufen mit Sicherheit mehr davon!
> Dieselbe Frage stellt sich bei einem Söldner aus unserer Gruppe.
Der selbe Vorschlag auch für ihn!
> Inwieweit verbessert eine Spezialangefertigte Waffe den TP-Wert
> oder wie sinnvoll ist es eine Waffe von einem Magier/Akademie
> "bearbeiten" zu lassen ?
oh je... und das für einen Streuner in der 4. Stufe... Tut mir leid,
dazu sag ich lieber nichts mehr...
Ingo
> Moin!
>
>> während unserer laufenden Kampagne ist mein Streuner (St. 4) zu der
>> stattlichen Belohnung von immerhin 1100 Dukaten gekommen.
>
> ***großes Gelächter** Welcher Depp von Auftraggeber schmeißt denn so
> (usw. usw.)
[-snip-]
Ihr habts wohl alle immer noch nicht gerafft was?
Das Geld ungleich Rollenspiel ist?
Was sagt ihr zu einem adligen Erststüfler der auch einge Resourcen auweisen
kann?
Geh weg du Erststüfler, soviel Geld darfst du erst auf Stufe 15 haben?
Ach ja, aber ich vergass: Ihr selbst seid ja sowieso die grössten aller
Rollenspieler und habt es daher dauernd nötig irgendwem vorzuschreiben wie
sie ihr Spiel richtig, also so wie ihr es spielt, spielen sollen.
Sorry mein Fehler!
Na ja, wenn man mal ein gewisses Alter erreicht hat legt sich solches
Verhalten in der Regel ;)
> Ingo
-dh-
Wie wärs mit einem Kriegsschiff das deinen Balsamkörper von einem Ort zu
anderen Transportiert, dabei 30 Streuner anheuerst die die Aufgaben für
Dich erledigen und von dem restlichen Geld noch ein paar Städte gründest ?
Wes.
Thorsten Brand schrieb:
> Hallo,
>
> während unserer laufenden Kampagne ist mein Streuner (St. 4) zu der
> stattlichen Belohnung von immerhin 1100 Dukaten gekommen.
> An momentaner Ausrüstung hat er nichts außer seiner Waffen (Rapier,
> Schw. Dolch, drei Wurfdolche) und einem Rucksack.
> Und jetzt wollte ich eure Meinung hören:Was kauft sich ein Streuner
> für dieses Geld an Ausrüstung, d.h. also nicht nur Waffen sondern auch
> eine leichte Rüstung o.ä.
> Evtl auch ´nen Giftdolch, Armschienen für einen Dolch, Dietriche,
> Seil+Haken.......
> Was meint ihr, ich bin grundsätzlich für alle Vorschläge offen!
>
> Dieselbe Frage stellt sich bei einem Söldner aus unserer Gruppe.
>
> Inwieweit verbessert eine Spezialangefertigte Waffe den TP-Wert
> oder wie sinnvoll ist es eine Waffe von einem Magier/Akademie
> "bearbeiten" zu lassen ?
>
Hast Du Dich jetzt im Adressaten geirrt, oder hast Du eventuell etwas
nicht gerafft???
> Was sagt ihr zu einem adligen Erststüfler der auch einge Resourcen auweisen
> kann?
> Geh weg du Erststüfler, soviel Geld darfst du erst auf Stufe 15 haben?
Du hast da was nicht gerafft!!!
> Ach ja, aber ich vergass: Ihr selbst seid ja sowieso die grössten aller
> Rollenspieler und habt es daher dauernd nötig irgendwem vorzuschreiben wie
> sie ihr Spiel richtig, also so wie ihr es spielt, spielen sollen.
> Sorry mein Fehler!
Ach her je, sind wir jemandem auf die Füße getreten? Was willst du von
mir? Da hat jemand 'ne Frage und ich erzähle ihm, wie ich darüber
denke... Wenn Dir das nicht gefällt, solltest Du keine Newsgroups lesen
> Na ja, wenn man mal ein gewisses Alter erreicht hat legt sich solches
> Verhalten in der Regel ;)
So so... darf man fragen, wie alt der Herr ist?
I.
Ein bissel viel, da stimme ich zu, immerhin haben selbst Granden
teilweise nur 25000 dukaten, und die gellten als pervers reich ...
> > An momentaner Ausrüstung hat er nichts außer seiner Waffen (Rapier,
> > Schw. Dolch, drei Wurfdolche) und einem Rucksack.
> > Und jetzt wollte ich eure Meinung hören:Was kauft sich ein Streuner
> > für dieses Geld an Ausrüstung, d.h. also nicht nur Waffen sondern
> > auch eine leichte Rüstung o.ä.
>
> Also... Angesichts der Tatsache, daß 1100 Dukaten (so sie denn in
> Golddukaten vorliegen) einem Gewicht von 27.5 Kilogramm entsprechen,
> wie wäre es mit einem Packpferd oder einem Träger? (macht sich im
> übrigens beim Laufen nicht sehr gut, so ein Geldsack... und klimpert
> auch immer so verdächtig - in meiner Gruppe hätte der schon längst
> mehrere Banden Strauchdiebe am Hals)
Die Diebe werden es schon reduzieren, aber das ist eigendlich auch ganz
lustig, die Helden müssen unsummen für Schutz ausgeben, oder bekommen
das Geld abgenohmen, es könnte ne Rechte jagt ausbrechen. So quer durch
die ganze Stadt ... wer hat den Goldhaufen als leztes :)
> > Evtl auch ´nen Giftdolch, Armschienen für einen Dolch, Dietriche,
> > Seil+Haken.......
>
> Für 1100 Dukaten würdest Du rundweg 250 Dolche bekommen, oder 10
> Meilen Seil z.B. ca. 500 Sätze Dietriche... Na ja, oder 22 Portionen
> Kukris, falls du lieber in Gift anlegen möchtest. UNd wenn es was
> richtiges sein soll, immerhin auch noch 4 Portionen Purpurblitz!
Oder ein Artefakt mit einem permanten ASP von einem Meister gefertigt,
sogar inc. Materialkosten!
Falls ihr in südlichen Regionen aktive war, würde ich einen
meisterlichen Mengbilar mit einer Dosis Purpurblitz, und zweimal den
Königsmacher. Dazu eine Orchidee, eiserne Wurfscheiben, ein paar gute
Stiefel, ausgezeichnette Kleidung und ne Iyranlederrüstung, und ein
paar hundert Dukaten für Phex und die anderen 11. Der Rest, geht für
Party drauf, und es kann leicht sein das es noch ein wenig mehr wird :)
Im Mittelreich wirds wohl eher ein gutes Pferd, ein neues persönliches
Rapier, reich verziert natürlich, Wurfsterne und Darchenspeichel (eines
der wenigen Gifte das nicht auf dem Kodex Wehrheimis steht :D). Gute
Kleidung versteht sich ja von selbst, sonst kommt man ja nicht in die
Spielhöllen in dehen sich die Einsätze noch Lohnen, und und so 2-300
Dukaten für die Götter.
> > Was meint ihr, ich bin grundsätzlich für alle Vorschläge offen!
>
> Also meiner Meinung nach solltest du wenigstens eine Null streichen
> und Deinem Spielleiter sagen, er solle realistischere Beträge
> ausschütten. Ein Streuner mit einer solchen Summe ist kein Streuner
> mehr (und hat im übrigen mehr Geld in der Tasche als mancher
> mittelreichischer Graf).
Baron, auch wenn ein Graf es zwar nicht in bar hat, so ist er doch ein
Lehnsherr über erstaunlich viel Menschen, die alle Steuern zahlen
> Zuviel Geld in der Tasche ist shädlich für's Rollenspiel. Wirf es weg,
> dann hast Du in höheren Stufen mit Sicherheit mehr davon!
Ganz meine Meinung wirf den Plunder doch weg, er macht dich nur
unglücklich.
> > Dieselbe Frage stellt sich bei einem Söldner aus unserer Gruppe.
>
> Der selbe Vorschlag auch für ihn!
>
> > Inwieweit verbessert eine Spezialangefertigte Waffe den TP-Wert
> > oder wie sinnvoll ist es eine Waffe von einem Magier/Akademie
> > "bearbeiten" zu lassen ?
>
> oh je... und das für einen Streuner in der 4. Stufe... Tut mir leid,
> dazu sag ich lieber nichts mehr...
ach naja, sowas kann schon mal in der 4. Stufe vorkommen, genauso wie
Erststufler in den Schwarzen Landen :)
--
Imion Traumglanz
----------------
Götter?
Wo bist du
UND
WO sind deine Götter ?!
Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.
Einige Resourcen und eine BELOHNUNG von 1000 Dukaten ist ein
unterschied, :) ok ich hatte auch schon einen Charakter der soviel
Kohle in der ersten Stufe hatte, Tulamide, Magier, und das aus
Tradition :)
> > Geh weg du Erststüfler, soviel Geld darfst du erst auf Stufe 15
> > haben?
>
> Du hast da was nicht gerafft!!!
>
> > Ach ja, aber ich vergass: Ihr selbst seid ja sowieso die grössten
> > aller Rollenspieler und habt es daher dauernd nötig irgendwem
> > vorzuschreiben wie sie ihr Spiel richtig, also so wie ihr es
> > spielt, spielen sollen.
> > Sorry mein Fehler!
Fragt offen in ner NG, da brauch sich keiner Wundern ... :)
hm... ich habe selber eine Baronin! Mit Verlaub, mehr als 50 D Rücklagen
hatte ich nie!! Der Rest der Steuereinnahmen ist auch sofort wieder in
den Unterhalt der Residenz, Straßenbau, Bewirtung hoher Gäste etc. pp.
geflossen. Und ein Graf bekommt auch nur einen Zehnt von den Steuern,
die seine Barone einnehmen...
Na ja, im Liebfeld oder in Almada mögen die Summen wohl durchaus anders
sein
I.
Thomas Markert wrote:
> > stattlichen Belohnung von immerhin 1100 Dukaten gekommen.
>
> ROTFL
> Wie kann man an eine solche Belohnung kommen??? Bei unseren Abenteuern
> bekommt man so etwa 2 Dukaten pro Tag und das ist schon ein großer
> Batzen wenn man bedenkt das 1Dukat 250 DM entspricht.
also 1100 D sind wohl wirklich viel zu hoch.
aber bei uns sind 1 D nichtsdestotrotz immer noch 10DM
demnach wären die 1100 D gleich 11000 DM.
ich wüsste keinen Grund einem Streuner soviel an Belohnung zu geben.
ein Magier evtl. , oder als Spende für einen Geweihten... aber ein
Streuner?
ciao,
Kenrod von Atreus aka Tom
Alleine die erwähnten Ausgaben sollten doch enorm sein, und zur Not
kann man ja immer noch die Burg verpfänden ... wie gesagt, haben wohl
bestimmt, nur nicht bar ;)
> PS.: mit dem Geld kannst du dir auch ein ganzes Söldner-Heer kaufen und
> ganz Aventurien unterwerfen!
Bei (laut GMG) 3 Dukaten pro Woche Lebenshaltungskosten bei Studium an
einer Akademie bezweifele ich das. Selbst wenn ich von 3D/Monat
ausgehe - und da ist dann noch kein Sold, keine Ausruestung dabei.
Alexander
> während unserer laufenden Kampagne ist mein Streuner (St. 4) zu der
> stattlichen Belohnung von immerhin 1100 Dukaten gekommen.
Lassen wir dazu mal die Kommentare - es gibt ja durchaus
Moeglichkeiten dafuer. (und sei es ueber Optionsgeschaefte an der
Havenischen Terminkontraktboerse)
> An momentaner Ausrüstung hat er nichts außer seiner Waffen (Rapier,
> Schw. Dolch, drei Wurfdolche) und einem Rucksack.
> Und jetzt wollte ich eure Meinung hören:Was kauft sich ein Streuner
> für dieses Geld an Ausrüstung, d.h. also nicht nur Waffen sondern auch
> eine leichte Rüstung o.ä.
> Evtl auch ´nen Giftdolch, Armschienen für einen Dolch, Dietriche,
> Seil+Haken.......
Laterne, Dietriche, Draht etc, Faden und Silbergloeckchen (Sicherung
der Schlafstaette), gute aber nicht zu gute Reittiere (1-2), Seil,
Geldguertel etc, Kleidung fuer verschiedene gesellschaftliche
Gelegenheiten (von der Schiffertaverne bis zum Ball), ggf. einen
Leibdiener, Gift (kann einen in Schwierigkeiten bringen),
Heiltrank/-kraeuter, Schminkzeug, Verkleidungsausruestung (Bart,
Peruecke etc), Sattel, Zaumzeug, Satteltaschen, speziell angepasste
Waffe, Trickwaffe, Mehl, Gewuerze
Und den Rest wuerde ich an einen potentiell maechtigen, einigermassen
zuverlaessigen Adligen verleihen, so dass ich Schutz habe oder gar
eine Schenkung veranlassen (so ein Adliger als guter Kumpel kann vor
Gericht wirklich praktisch sein). Am besten einer, der auch gerade
Hilfe braucht und sie nicht gleich wieder vergisst. Oder man beteiligt
sich als stiller Teilhaber an einem Handelskontor.
Alexander
>
>
> > Ihr habts wohl alle immer noch nicht gerafft was?
> > Das Geld ungleich Rollenspiel ist?
>
> Hast Du Dich jetzt im Adressaten geirrt, oder hast Du eventuell etwas
> nicht gerafft???
>
> > Was sagt ihr zu einem adligen Erststüfler der auch einge
> Resourcen auweisen
> > kann?
> > Geh weg du Erststüfler, soviel Geld darfst du erst auf Stufe 15 haben?
>
> Du hast da was nicht gerafft!!!
>
> > Ach ja, aber ich vergass: Ihr selbst seid ja sowieso die grössten aller
> > Rollenspieler und habt es daher dauernd nötig irgendwem
> vorzuschreiben wie
> > sie ihr Spiel richtig, also so wie ihr es spielt, spielen sollen.
> > Sorry mein Fehler!
>
> Ach her je, sind wir jemandem auf die Füße getreten? Was willst du von
> mir? Da hat jemand 'ne Frage und ich erzähle ihm, wie ich darüber
> denke... Wenn Dir das nicht gefällt, solltest Du keine Newsgroups lesen
Es ist oft eine geschicktere Option, zunaechst die Frage zu
beantworten und dann zu sagen, was man denkt oder auch umgekehrt,
statt es bei Vorwuerfen ueber "unrealistisches Rollenspiel"
(eigentlich ein Paradox) zu belassen, wie es von den meisten
Beantwortern dieses thread gehandhabt wurde. Klar, ggf. mag die
Belohnung nicht sinnvoll etc sein und sie wuerde in Euren Kampagnen
nicht so ausgeschuettet. Die Frage per se, was ein (wie viele Stufen er
auch immer haben mag) Streuner so an Ausruestung gebrauchen koennte,
ist aber durchaus sinnvoll und kann sinnvoll beantwortet werden, ohne
sich ueber den Anlass aufzuregen. Letzteres zeigt hoechstens, dass man
sich mit der Frage, was eigentlich ein Streuern so an Ausruestung
dabei haben koennte/sollte, nie auseinandergesetzt hat.
Gezinkte Wuerfel und Karten moechte ich noch erwaehnen.
Im uebrigen fallen mir durchaus etliche Moeglichkeiten ein, wie man
auch als niedrigstufige Figur "realistisch" an derartige Schaetze
gelangen kann. Das faengt bei Betrug an und endet beim Verkauf eines
alten Gutshofs, bei dem man in einem geheimen Safe die
Eigentumspapiere fand. Ist bei mir (in einem anderen System) schon
passiert. Auch die Preise fuer Ausruestung zeigen, dass 1100 Dukaten,
obschon als hohe Summe erscheinend, fuer die Wirtschaft nicht so hoch
sind - die Antwort mit der Soeldnertruppe, die ganz Aventurien
unterwirft war geradezu lachhaft und zeigt, wie wenig Ahnung
derjenige, der diese Antwort gab, von logistischen Angelegenheiten
hat.
Als kleines Beispiel eine Umrechnung: Fuer 1100 Dukaten erhaelt man
250 Dolche. In unserer heutigen Welt nehme man als Aequivalent eine
kleinkalibrige Pistole und rechne dafuer mal 200-300 Mark. Dann sind
1100 Dukaten ca 250.000 Mark und das ist eine Geldsumme, die, ggf per
Lottogewinn, wirklich jeder haben koennen koente.
Also, bitte ein bisschen mehr Ruhe und Nachdenken in der Diskussion.
Danke,
Just my 2cp
Alexander
Das sind sie... Entsprechend sind natürlich auch die Einnahmen. Nur, da
die Abgaben postwendend wieder in den Ausgabentopf wandern (oder anders:
man ja quasi drauf wartet, daß endlich wieder was zum Ausgeben da ist,
weil die Schlaglöcher in der Straße ja nicht ewig so bleiben können),
kann man das nicht wirklich als vermögen betrachten.
Und wie Du schon sagst: bar sowieso schon mal gar nicht...
i.
> Es ist oft eine geschicktere Option, zunaechst die Frage zu
> beantworten und dann zu sagen, was man denkt oder auch umgekehrt,
> statt es bei Vorwuerfen ueber "unrealistisches Rollenspiel"[...]
> Die Frage per se, was ein (wie viele Stufen er
> auch immer haben mag) Streuner so an Ausruestung gebrauchen koennte,
> ist aber durchaus sinnvoll und kann sinnvoll beantwortet werden, ohne
> sich ueber den Anlass aufzuregen.
Du hast recht: Ich habe auf die eigentliche Frage nicht geantwortet und
möglicherweise damit das Motiv verspielt, meine Meinung kundzutun.
Trotzdem meine ich, meine Ansichten äußern zu können, da ich im Sinne
der Anklage eben doch drauf geantwortet habe, denn soviel Knete erübrigt
eigentlich die Frage, weil Du mit 1100 D auf der Tasche prinzipiell
kaufen kannst, wonach Dir gerade der Sinn steht. Aber stimmt schon: das
mündet natürlich in eine andere Diskussion.
Ich habe mich übrigens nicht aufgeregt, im Gegensatz zu meinem
Vorredner.
> Im uebrigen fallen mir durchaus etliche Moeglichkeiten ein, wie man
> auch als niedrigstufige Figur "realistisch" an derartige Schaetze
> gelangen kann. [...]
Daß es theoretisch geht, ist schon klar, auch wenn sämtliche Variationen
ihre eigenen kleinen Gefahren haben, die es letztlich doch wieder
unrealistisch erscheinen lassen mögen. Aber bitte, es war sicher nicht
meine Absicht jemandem seine Art zu spielen zu verbieten... Trotzdem
halte ich ein Vermögen dieser Größenordnung für stimmungstötend, daß ich
lieber die Frage in den Vordergrund stelle, ob das denn überhaupt
erstrebenswert sei.
> Als kleines Beispiel eine Umrechnung: Fuer 1100 Dukaten erhaelt man
> 250 Dolche. In unserer heutigen Welt nehme man als Aequivalent eine
> kleinkalibrige Pistole und rechne dafuer mal 200-300 Mark. Dann sind
> 1100 Dukaten ca 250.000 Mark und das ist eine Geldsumme, die, ggf per
> Lottogewinn, wirklich jeder haben koennen koente.
Mit Verlaub, aber dieser Vergleich ist doch wohl recht unpassend.
Aventurien ist mit der heutigen Welt nicht vergleichbar, und weder gibt
es dort eine Lotterie, noch eine globale Wirtschaft. Und auch Banknoten
gibt es nicht (bzw. kaum). Die meisten Menschen können froh sein, wenn
sie ihr eigener Herr sind, und die wenigen, die eine solche Summe
tatsächlich mal eben hinlegen könnten (ob nun als Belohnung, als
Schweigegeld oder was auch immer, machen allenfalls 1 % aus.
Nun ja, warum soll nicht auch ein Streuner zu diesem 1 % gehören, könnte
man jetzt fragen... Klar, warum nicht? Aber warum sollte dieser Streuner
dann tatsächlich noch seinen Arsch riskieren in dem einen oder anderen
Abenteuer, wo er sich doch genausogut den ganzen Tag im Bordell
vergnügen könnte? Das halte ich dann nämlich weiderum nicht für
realistisch...
> Also, bitte ein bisschen mehr Ruhe und Nachdenken in der Diskussion.
Gerne! Nur deswegen werde ich mich dennoch nicht geduldig anpflaumen
lassen, ok?!
Als dann,
Ingo
Sozusagen solvent, aber nicht liquide. Hat schon viele Firmen in den
Konkurs getrieben...
Alexander
> Du hast recht: Ich habe auf die eigentliche Frage nicht geantwortet und
> möglicherweise damit das Motiv verspielt, meine Meinung kundzutun.
> Trotzdem meine ich, meine Ansichten äußern zu können, da
> ich im Sinne
> der Anklage eben doch drauf geantwortet habe, denn soviel Knete erübrigt
> eigentlich die Frage, weil Du mit 1100 D auf der Tasche prinzipiell
> kaufen kannst, wonach Dir gerade der Sinn steht.
Richtig. Die Frage habe ich auch eher als ein "Wonach steht einem
Streuner moeglicherweise der Sinn und ich komme nicht drauf"
interpretiert.
> halte ich ein Vermögen dieser Größenordnung für
> stimmungstötend, daß ich
Ich stimme da prinzipiell ggf sogar zu, aber das muss ich unterm
Strich von der allgemeinen "Weltwirtschaft" abhaengig
machen. Eigentlich sollte 1100 D sehr sehr viel Geld sein; eigentlich
sollte aber auch schon 1 ST viel Geld sein. DSA leidet durchaus
auch unter Inflation wie die meisten Fantasyrollenspiele (v.a. da den
Autoren oftmals unklar ist, dass damals Kapital und Werkzeug teuer,
Arbeitskraft aber billig war im Gegensatz zu heute und insofern
natuerlich heutige Ansaetze nicht so recht passen, aber das ist eine
andere Angelegenheit und braeuchte mal einen Wirtschaftshistoriker),
aber das ist durch die Existenz von Zwergen und untergegangenen
Zivilisationen auch noch geradesoeben erklaerlich (vgl Inflation in
Spanien und Europa zur Zeit der Pluenderung Sued- und
Mittelamerikas).
> Mit Verlaub, aber dieser Vergleich ist doch wohl recht unpassend.
> Aventurien ist mit der heutigen Welt nicht vergleichbar, und weder gibt
> es dort eine Lotterie, noch eine globale Wirtschaft. Und auch Banknoten
> gibt es nicht (bzw. kaum).
Aventurien ist ja vom Feeling her durchaus der Renaissance verwandt
und dort gab es meines (duennen) Wissens durchaus Banken, die
(v.a.) Zahlungsverkehr erleichterten (die meisten alten Bankbegriffe
stammen aus dem Italienischen - warum wohl?). Derartige
Bescheinigungen und Zahlungsgarantien haben durchaus einen gewissen
Banknotencharakter. Und ein Schatzfund kann durchaus eine hohe Summe
mit sich bringen. Die Frage ist immer eher, ob man sie auch behalten
kann - Hehler, Steuern, Diebe: Es ist immer wieder dasselbe.
> Die meisten Menschen können froh sein, wenn
> sie ihr eigener Herr sind, und die wenigen, die eine solche Summe
> tatsächlich mal eben hinlegen könnten (ob nun als Belohnung, als
> Schweigegeld oder was auch immer, machen allenfalls 1 % aus.
Stimmt. Aber es muss ja nicht von einem Menschen kommen (wieviel sind
1100 D fuer einen Zwerg? fuer einen Elfen, der irgendwo noch ein paar
kunstvoll angefertigte Schmuckstuecke von vor 1500 Jahren hat, die
inzwischen nicht mehr recht zum Baumhaus passen wollen, seitdem sich
dort vor 200 Jahren eine neue Schmetterlingsart niedergelassen hat?)
Und ausserdem kann er es mehr oder minder gestohlen haben (der Begriff
"Belohnung" wird von Spielern im allgemeinen eher freizuegig
gehandhabt).
> Nun ja, warum soll nicht auch ein Streuner zu diesem 1 % gehören,
> könnte
> man jetzt fragen... Klar, warum nicht? Aber warum sollte dieser Streuner
> dann tatsächlich noch seinen Arsch riskieren in dem einen oder anderen
> Abenteuer,
Stimmt. Darum waren meine Vorschlaege ja auch durchaus zT in Richtung
auf ehrbareren Lebenswandel ausgerichtet. Andererseits kann er sich ja
durchaus fragen, ob er nicht weitermachen kann - das haengt auch von
der vom SL ruebergebrachten Gefaehrlichkeit von Abenteuern ab. Wenn
Abenteuer prinzipiell aussergewoehnliche aber weitgehend risikolose
und gutbezahlte Angelegenheiten sind (wie in so vielen Kampagnen
jedweden Systems), ist die Laufbahn als Abenteurer eine ggf nicht
ehrbare aber durchaus eintraegliche und "realistische". Andererseits
sollte bei einer derartigen Abenteuerstruktur tatsaechlich der Lohn
sinken, bis er in etwa dem Risiko entspricht (Black-Scholes anyone?).
> wo er sich doch genausogut den ganzen Tag im Bordell
> vergnügen könnte?
Warum das Vergnuegen im Bordell als ideale Taetigkeit eines Streuners
oder einer beliebigen anderen Figur gilt, wird mir wohl auf ewig
schleierhaft bleiben. Mir sind in der realen Welt jedenfalls nicht
viele Personen bekannt, die keine Finanznoete haben und fortan dauernd
ins Bordell gehen. Scheint mir ein etwas ueberstrapaziertes cliche'.
Anders gesagt:
> Das halte ich dann nämlich weiderum nicht für realistisch...
> Gerne! Nur deswegen werde ich mich dennoch nicht geduldig anpflaumen
> lassen, ok?!
Das ist auch nicht beabsichtigt.
Alexander
> ... und die wenigen, die eine solche Summe
> tatsächlich mal eben hinlegen könnten (ob nun als Belohnung, als
> Schweigegeld oder was auch immer, machen allenfalls 1 % aus.
Hat jemand bisher festgestellt, daß die "Belohnung" von einer Person
ausgezahlt wurde? Könnte ja auch die Belohnung durch den Meister oder
das Abenteuer gemeint gewesen sein (Goldschatz, unendlich wertvolles
Artefakt, welches vom Char dann verkauft wurde etc)...
Ciao,
Yann
________________________________________________
Homepage:
http://try.fdisk.de/yps/
> Wie kann man an eine solche Belohnung kommen???
Heißt es nicht *Fantasy*-Rollenspiel?
> Bei unseren Abenteuern
> bekommt man so etwa 2 Dukaten pro Tag und das ist schon ein großer
> Batzen wenn man bedenkt das 1Dukat 250 DM entspricht.
Wie Du schon sagst: bei *Euren* Abenteuern mag dem so sein...
> PS.: mit dem Geld kannst du dir auch ein ganzes Söldner-Heer kaufen und
> ganz Aventurien unterwerfen!
Ja, theoretisch...
... könnte er sich in der Tat ein paar Söldner anheuern und versuchen,
damit - nun, beispielsweise Klapfbach einzunehmen, das könnte klappen.
Aber gleich den ganzen Kontinent?
SCNR,
> Und jetzt wollte ich eure Meinung hören:Was kauft sich ein Streuner
> für dieses Geld an Ausrüstung, ...
Wie einige Leute schon erwähnt haben: besonders edle Kleidung, er wird
sicherlich erst mal die Sau rauslassen und ein rauschendes Fest geben
(oder auch mehrere, es sei denn er ist zu geizig [GG]), und sich ganz
allgemein das Leben ein wenig angenehmer gestalten. Man soll nicht
glauben, wie praktisch ein Leibdiener sein kann:
"Soso, zum Duell fordert Ihr mich? Ganz wie ihr wollt - einen Moment
nur... Bursche! Wo steckst Du schon wieder? Bring mit meine Waffe,
aber schnell! Wofür bezahle ich Dich denn eigentlich, Du unnützer
Faulpelz?!" :-)
Beim Kauf von Waffen, Giften und besonderer Abenteurerausrüstung wäre
ich allerdings vorsichtig; grundsätzlich sehe ich kein Problem, wenn
ein Held an so viel Geld kommt. Aber wenn man sich immer alles sofort
kaufen kann, was man evtl. irgendwie benötigt, bringt man
möglicherweise den SL in arge Bedrängnis, weil alle Hürden, die er dem
Held entgegenstellt, plötzlich viel leichter zu überwinden sind.
Nichts gegen eine persönliche Waffe (TP +1) oder einen Bottich mit
einer Anwendung eines Giftes, aber mehr sollte es nicht unbedingt
sein, sonst könnte sich der SL gezwungen sehen, dem Helden das Geld
wieder abzunehmen, damit die Abenteuer wieder spannend werden.
> Dieselbe Frage stellt sich bei einem Söldner aus unserer Gruppe.
>
> Inwieweit verbessert eine Spezialangefertigte Waffe den TP-Wert
> oder wie sinnvoll ist es eine Waffe von einem Magier/Akademie
> "bearbeiten" zu lassen ?
Hmm, eine persönliche Waffe (TP +1, weniger Gewicht) wäre sicher eine
gute Idee. Wenn es eine wirklich *ganz* besondere Spezialanfertigung
ist, würde ich evtl. auch BF -1 für sinnvoll halten. Wenn es eine
*ganz doll super sehr* besondere Spezialanfertigung ist, vielleicht
sogar eine W/V-Modifikation - aber das wäre eigentlich schon zu viel
des Guten.
Die Waffe hingegen magisch bearbeiten zu lassen, halte ich nicht mehr
unbedingt für sinnvoll; damit würde der Söldner dann potentiell
einfach zu mächtig, und es besteht die Gefahr, daß das Spiel deswegen
keinen Spaß mehr macht. Ich denke, die Helden sollten sich im Bereich
Waffen/Ausrüstung auf einige wenige Sachen beschränken, und ansonsten
das Leben genießen, einen guten Teil des Geldes (durchaus bis zu 50%)
je nach Gottheit spenden, und u.U. versuchen, den Rest irgendwo sicher
zu verwahren (beispielsweise bei der Nordlandbank, oder bei den Eltern
irgendwo verbuddeln und eine Schatzkarte zeichnen - die dann in 100
Jahren irgendwelche Helden nutzen, um ihrerseits den Schatz zu suchen
:-)
Es stellt sich allerdings die generelle Frage, welche Motivation die
Helden jetzt noch für ein Abenteuer haben: beide, Söldner und
Streuner, streben nach Reichtum. Nun sind sie reich, warum sollten sie
also noch einen Finger krumm machen? Ihr solltet Euch auf jeden Fall
eine Antwort auf diese Frage überlegen, damit ihr beim nächsten zarten
Hinweis auf ein sich anbahnendes Abenteuer wißt, ob, wie und warum
Eure Helden reagieren (oder auch nicht).
Ciao,
> sollte aber auch schon 1 ST viel Geld sein. DSA leidet durchaus
> auch unter Inflation wie die meisten Fantasyrollenspiele
Tja, ich sehe die Entwicklung auch eher mit Sorge...
> Aventurien ist ja vom Feeling her durchaus der Renaissance verwandt
An dieser Stelle muß ich energisch wiedersprechen... Das trifft für
einige Regionen zu, z.B. Liebliches Feld, aber im großen und ganzen sehe
ich Aventurien in seinen weitesten Teilen in früheren Epochen...
[...]
> mit sich bringen. Die Frage ist immer eher, ob man sie auch behalten
> kann - Hehler, Steuern, Diebe: Es ist immer wieder dasselbe.
yip!
> Stimmt. Aber es muss ja nicht von einem Menschen kommen (wieviel sind
> 1100 D fuer einen Zwerg? [...]
Ja, darüber könnte man diskutieren - möchte ich an dieser Stelle aber
nicht wirklich... *g
> > man jetzt fragen... Klar, warum nicht? Aber warum sollte dieser Streuner
> > dann tatsächlich noch seinen Arsch riskieren in dem einen oder anderen
> > Abenteuer,
>
> Stimmt. Darum waren meine Vorschlaege ja auch durchaus zT in Richtung
> auf ehrbareren Lebenswandel ausgerichtet.
jo, und ich habe reagiert, wie ich im Abenteuer reagiert hätte: mit
Lachen...! Ein Streuner und ehrbarer Lebenswandel... hihi!
> Andererseits kann er sich ja
> durchaus fragen, ob er nicht weitermachen kann - das haengt auch von
> der vom SL ruebergebrachten Gefaehrlichkeit von Abenteuern ab.[...]
Nun ja... Warum erleben Helden Abenteuer? Weil WIR SPIELER das so
wollen... das sei wohl der wichtigste Grund, alles andere ist unser
Konstrukt, um eine plastische und möglichst realistische Welt zu
erleben.
Ich denke, der klassische Held nutzt Abenteuer tatsächlich, um Geld zu
verdienen und somit sein Überleben zu sichern, und eine Teilmenge davon
entwickelt irgendwann eine zusätzliche Motivation, weil sie es eben geil
findet, Gefahren zu bestehen. Aber trotzdem muß man sich vor Augen
halten, daß die meisten wohl ihr Lebensziel erreicht haben, wenn sie
1100 D zusammengeschaufelt haben - das reicht nämlich locker für die
nächsten 20 Jahre, wenn man bescheiden bleibt. Warum also weiterhin mein
Leben riskieren, wenn ich es mir gut gehen lassen kann?
> > wo er sich doch genausogut den ganzen Tag im Bordell
> > vergnügen könnte?
>
> Warum das Vergnuegen im Bordell als ideale Taetigkeit eines Streuners
> oder einer beliebigen anderen Figur gilt, wird mir wohl auf ewig
> schleierhaft bleiben. Mir sind in der realen Welt jedenfalls nicht
> viele Personen bekannt, die keine Finanznoete haben und fortan dauernd
> ins Bordell gehen. Scheint mir ein etwas ueberstrapaziertes cliche'.
:-) war auch als nichts anderes gedacht. Aber um es noch einmal deutlich
zu machen: Aventurien und reale Welt sind nun mal nicht gleich (das
macht die Diskussionen auch immer so schwierig, weil sie für jeden
anders verschieden sind...)
In der realen Welt gibt es ja auch nicht die gute Rahja, gelle?
Bannbaladin,
Ingo
> > sollte aber auch schon 1 ST viel Geld sein. DSA leidet durchaus
> > auch unter Inflation wie die meisten Fantasyrollenspiele
>
> Tja, ich sehe die Entwicklung auch eher mit Sorge...
Dann ändere das doch in deiner Runde. Bei mir (wenn ich SL bin) gibt es meistens
auch nicht soviel Geld.
Hilke
Erzähl das nicht mir - in meiner Runde läuft das auch signifikant
anders...! :-)
"Gebt mir noch etwas von dem Bosparanjer und füllt neue Stutenmilch in mein
Bad."
- Gona v. Rosenteich
"Habt ihr Euch nicht auch schon immer gefragt, was hinter dem letzten Horizont
liegt? Kommt, lasst uns nachschauen!"
- Rhayamanthys Saimodos, Hoher Geweihter des Aves zu Teremon
Thorsten Brand <Tho...@hotmail.com> schrieb in Nachricht
<uompms44avomlfgpo...@4ax.com> :
>Hallo,
Phex zum Gruß
>während unserer laufenden Kampagne ist mein Streuner (St. 4) zu der
>stattlichen Belohnung von immerhin 1100 Dukaten gekommen.
Bei den Zwölfen, ist Phex die gesonnen, davon kann ich nur träumen.
>An momentaner Ausrüstung hat er nichts außer seiner Waffen (Rapier,
>Schw. Dolch, drei Wurfdolche) und einem Rucksack.
Ein bißchen wenig. Was machst du denn wenn du von der Gruppe getrennt wirst.
Oder sind so triviale Dinge wie Feuerstein, Zunder, Lampe, Öl usw. in dem
erwähnten Rucksack?
>Und jetzt wollte ich eure Meinung hören:Was kauft sich ein Streuner
>für dieses Geld an Ausrüstung, d.h. also nicht nur Waffen sondern auch
>eine leichte Rüstung o.ä.
An Ausrüstung: siehe oben und alles was man zum Leben und überleben so
braucht. Darf ruhig etwas protzig ausfallen. Dukaten sind ja genug da.
Rüstung: Bin mit meiner Krötenhaut ganz zufrieden. Steht mir auch gut.
Kannst ja ein Paar silberne Nieten draufmachen lassen.
>Evtl auch ´nen Giftdolch, Armschienen für einen Dolch, Dietriche,
>Seil+Haken.......
Giftdolch nein, stell dir vor du verletzt dich selbst. Außerdem bist du
Streuner, kein Meuchler. Armschienen sind o.k., aber passen besser zu nem
Krieger. Alles weitere habe ich oben schon mal erwähnt.
>Was meint ihr, ich bin grundsätzlich für alle Vorschläge offen!
Noch mehr? Gut. Außer der obenerwähnten Ausrüstung wäre ein Pferd nicht
übel. Einen Teil des Geldes in Edelsteine umtauschen (lassen sich leichter
tragen und schlechte Zeiten kommen auch mal). Und vor allem: Eine Zeitlang
GUUUUT leben.
>Dieselbe Frage stellt sich bei einem Söldner aus unserer Gruppe.
Keine Ahnung.
>Inwieweit verbessert eine Spezialangefertigte Waffe den TP-Wert
>oder wie sinnvoll ist es eine Waffe von einem Magier/Akademie
>"bearbeiten" zu lassen ?
Kann man alles machen lassen (siehe auch"persönliche Waffe"). Aber macht das
Sinn? Lass dir lieber dein eigenes Rapier anfertigen, aber um damit
anzugeben.
>Vielen Dank für eure Antworten
Keine Ursache.
>Gruß Thorsten
Vito Rajan Laikis.
(Die oben gemachten Aussagen sind meine persönliche Meinung und müssen daher
nicht unbedingt Kritisiert werden)
Hallo,
da will ich mich mal kurz in eure nette Diskussion einklinken, ich bin zwar
kein Historiker, aber ich deke man muß auch bedenken das wir in Aventurien
gesellschaftliche Strukturen haben, die irgendwo zwischen Hochmittelalter
und Rennaisance anzusiedeln sind. Man sollte dann bedenke, dass das oben
beschriebene 1% weitaus mehr Reichtümer besaß als das entsprechende Prozent
in der heutigen Gesellschaft. Die Einkommensunterschiede sind also in der
Aventurischen Gesellschaft, wenn man die Historie auf der Erde als Vergleich
heranziehen darf, um einiges größer als in unserer Gesellschaft. So gesehen
sind also 1000 Dukaten bei weitem nicht so dramatisch, insbesondere nicht
wenn es sich um echte Helden also zwangsläufig die gesellschaftliche Elite
handelt.
Im übrigen gehören in Aventurien Spielerhelden mit sehr großer
Wahrscheinlichkeit zu dem oben angesprochenem 1%. Das liegt einfach daran,
daß die übrigen 99% (Bauern, Handwerker, Leibeigene, Tagelöhner, Sklaven und
Kaufleute) einfach nicht als Spielercharakter taugen.
Jörg
> Andererseits
> sollte bei einer derartigen Abenteuerstruktur tatsaechlich der Lohn
> sinken, bis er in etwa dem Risiko entspricht (Black-Scholes anyone?).
OT:
Hast Du Ahnung von OS?
bis denne
Dirk
--
Definition: Belladonna
In Italian a beautiful lady; in english a deadly poison. A striking example
of the essential identity of the two tongues.
>
> "Alexander Bernert" <aber...@amalthea.mpipks-dresden.mpg.de> schrieb im
> Newsbeitrag news:r69r98y...@amalthea.mpipks-dresden.mpg.de...
>
> > Andererseits
> > sollte bei einer derartigen Abenteuerstruktur tatsaechlich der Lohn
> > sinken, bis er in etwa dem Risiko entspricht (Black-Scholes anyone?).
>
> OT:
>
> Hast Du Ahnung von OS?
Wenig genug (wenn OS Optionsscheine bedeuten soll). Warum?
Alexander
> > OT:
> >
> > Hast Du Ahnung von OS?
>
> Wenig genug (wenn OS Optionsscheine bedeuten soll).
Tut es.
> Warum?
Weil ich in einer Newsgroup dieses Themas nicht damit gerechnet habe, dass
sich jemand mit Optionsscheinen auskennt.
>
> Tut es.
>
> > Warum?
>
> Weil ich in einer Newsgroup dieses Themas nicht damit gerechnet habe, dass
> sich jemand mit Optionsscheinen auskennt.
hö? sind etwa alle in einer rollenspielnewsgroup automatisch irgendwelche
pubertierenden knilche, die ihre fantasien im rollenspiel ausleben ? ich
kenne zum beimspiel einen profiboxer, der in seiner freizeit emulatoren
programmiert.
matthias
> Im übrigen gehören in Aventurien Spielerhelden mit sehr großer
> Wahrscheinlichkeit zu dem oben angesprochenem 1%. Das liegt einfach daran,
> daß die übrigen 99% (Bauern, Handwerker, Leibeigene, Tagelöhner, Sklaven und
> Kaufleute) einfach nicht als Spielercharakter taugen.
Ich denke, die oberen 1 % wären nicht sonderlich begeistert, wenn man sie mit
"dahergelaufenen Abenteuerern" vergleichen würde. Nun gut, sehr hochstufige
Helden (12 oder höher) sind schon wieder eine Klasse für sich - aber hier ging
es um einen vierstufigen (!) Streuner (!!).
Zudem zeichnen sich viele Reiche durch eine Eigenschaft aus: Geiz! Also würden
die meisten nie soviel springen lassen!
Übrigens: Bauernsöhne sind ganz interessante Spielercharaktere - meine 'arme'
Kriegerin wird neuerdings von so einem Knilch (16 Jahre alt, Jungfrau, nicht
gerade der Schlaueste) aus dem Bornland verfolgt, seit er sie das erste Mal
gesehen hat....
Aus den übrigen 99 % können somit durchaus auch Helden entspringen - sie sind am
Anfang nur nicht so "effektiv" als Spielercharaktere...... Aber es nennt sich ja
auch Rollenspiel!
Hilke
>hm... ich habe selber eine Baronin! Mit Verlaub, mehr als 50 D Rücklagen
>hatte ich nie!! Der Rest der Steuereinnahmen ist auch sofort wieder in
>den Unterhalt der Residenz, Straßenbau, Bewirtung hoher Gäste etc. pp.
>geflossen. Und ein Graf bekommt auch nur einen Zehnt von den Steuern,
>die seine Barone einnehmen...
>Na ja, im Liebfeld oder in Almada mögen die Summen wohl durchaus anders
>sein
>
>I.
Hallo Ingo.
War das vor oder nach Borbarads Invasion in Tobrien? Und wieviele
Einwohner hatte Ilsur eigentlich? Ich frag nur weil mein Vogt 29 Hal
doch immerhin auf 3800 Dukaten an Reingewinn kam (nach Abzug aller
Kosten, Abgaben etc.pp.). Mit ca. 3900 Einwohnern und das in Weiden!!!
Ansonsten, was so die Geldreserven diverser Gruppen angeht, sei auf
die Box Fürsten,Händler Intriganten verwiesen. Dort wird das KOnzept
Finanzkraft eingeführt. So hat z.B. der Honorarkonsul des Bornlandes
im Horasreich, Granduco Jucco d'Alentino-Firadyon, (Jucho von
Dallenthin und Persanzig für Nicht-Horatier) eine große Finanzkraft.
In Zahlen ausgedrückt bedeutet das, er kann pro Tag, ohne mit der
Wimper zu zucken 5 Dukaten rausrücken, innerhalb weniger Stunden oder
Tage kann er 100 Dukaten lockermachen und innerhalb von einigen Tagen
bis Wochen hat er Zugriff auf 5000 Dukaten (Verkauf von Wertpapieren
oder so).
Bei einer Gruppe mit sehr großer Finanzkraft, sind die Summen 10x so
groß. Wer immense Finanzkraft hat (Horasreich, Neuesreich, etc.) hat
(für Spielzwecke) unerschöpfliche Reserven (nett).
Denkt mal drüber nach.
Werner.
Und zum Thema 'Welteroberung mit Söldnern' spreche ich mal als
Söldnerführer. Für 1100 Dukaten kann man laut Khunchomer Kodex nicht mal ein
Regiment für einen Tag anmieten (mit Unterhaltskosten). Oder natürlich ein
Banner für zehn Tage, oder eine Lanze für drei Monate, oder....
---
Rene Haider
E-Mail: fa...@netway.at
ICQ:82150849
Hmm, sicherlich. Die meisten Helden die ich kenne waren eh Mittelstand oder
drunter (jaja, Reich, versnopt, die hocken gern in mollig warmen...). Aber warum
heisst es immer Rollenspiel, wenn Charaktere nicht plötzlich - der bekannte blöde
Zufall - reich und "mächtig" werden. Also ich kenne keinen ´Menschen, der sich
eine Chance so was zu haben entgehen lassen würde! Und wenn dieser Streuner
soviel Geld bekommen hat macht er damit die Dinge die IHM wichtig erscheinen (da
der Spieler in dem Fall hier fragt, was geschieht, gehe ich mal davon aus, dass
auch der Streuner nichts richtiges mit dem Geld anfangen kann:)). Meine
Charaktere stelle ich gerne im RPG da. Ich habe aber auch keine Probleme ihnen
Macht zu geben, wenn sie die Change dazu haben! (ich spiel meist Magier, ZWERGE -
ich liebe Zwerge, Krieger) Ausnahmen sind natürlich solche Charaktere die nicht
wissen, was die damit anfangen sollten (zB. Schelm, Geode). Aber ich verzichte
NICHT einfach darauf, weil mein Held noch nicht hochstufig genug ist (das WEISS
er doch gar nicht!!!!). Meiner Erfahrung nach kann man auch mit starken Helden
Rollenspiel betreiben! Beschränkungen durch den Meister sind ok. Daran
rumzudoktorn ist blödsinn, aber was ich kann das mach ich, wenns Sinn macht
(nein, ein Streuner,der sich 20 Kämpfer anheuert um eine Bank zu überfallen macht
KEINEN Sinn).
Also, ich würde den Großteil des Geldes wahrscheinlich auch verschwenden (einmal
in der Hand gibts SO viel, was da gemacht werden kann....). Aber ich mache das
dann nicht weil ich Stufe 4 bin. Sondern weil der Charakter es nicht anders kennt
und kann!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
CIAO,
Norman
--
_____________________________________________________________
NewsGroups Suchen, lesen, schreiben mit http://netnews.web.de