Zuerst ist es mir im Februar passiert: ich leg einen Film in die 600er
und will loslegen, doch das LCD zeigt nix an und die Kamera reagiert auf
keinen Knopfdruck. Zuerst hab ich gedacht, sie ist kaputt, doch nach
einem Batteriewechsel lief sie wieder (wobei mir das schon spanisch
vorkam, denn die Batterie war noch nicht so lange drin).
Seitdem hab ich maximal zwei-drei Filme verschossen und heute ist mir
das gleiche passiert. :-(
Was kann da los sein? Das ich "schlechte" Batterien erwischt habe,
glaube ich nicht. Und ich will nicht wahrhaben, daß meine gute EOS 600
kaputt ist. Kennt jemand das Problem und weiß vielleicht Abhilfe?
Zwei Möglichkeiten sehe ich: Die Batterie immer rausnehmen, wenn die
Kamera nicht benutzt wird (umständlich) oder einen Booster kaufen und
dann normale Batterien bzw. Akkus nehmen (das würde preiswerter). Leider
würde die Kamera im letzten Fall nicht mehr in meine Tasche passen und
einen Booster aufzutreiben dürfte auch nicht so einfach sein. :-(
Wer weiß Rat?
Danke,
-/RJ/-
--
Sex-Appeal ist das, was Männer nur mit den Händen beschreiben können.
Uschi Glas, deutsche Schauspielerin (geb. 1944)
Ich auch nicht.
> Und ich will nicht wahrhaben, daß meine gute EOS 600
> kaputt ist. Kennt jemand das Problem und weiß vielleicht Abhilfe?
Ich hatte mal eine aehnliche Erfahrung gemacht. Die Ursache war
dabei aber ein defektes Objektiv das uebers Wochenende die Kamera-
batterie geleert hat.
--
Helmut Faugel
bye, Dan
> > Und ich will nicht wahrhaben, daß meine gute EOS 600
> > kaputt ist. Kennt jemand das Problem und weiß vielleicht Abhilfe?
> Ich hatte mal eine aehnliche Erfahrung gemacht. Die Ursache war
> dabei aber ein defektes Objektiv das uebers Wochenende die Kamera-
> batterie geleert hat.
Danke. Dann werd ich mal noch in eine neue Batterie investieren und ein
anderes Objektiv draufmontieren. Sicherheitshalber gleich das Pentacon
50 mm mit M42 Adapter - das sollte keinen Strom ziehen. ;-)
-/RJ/-
--
Diejenigen fürchten das Pulver am meisten, die es nicht erfunden haben.
Heinrich Heine, deutscher Dichter (1797 - 1856)
Habe nichts finden können (mit Suche ähnlich Betreff dieses Postings).
Trotzdem vielen Dank. Wenn das öfter passiert, könnte ja meine EOS in
diese Kategorie fallen. Ich werde wohl das ganze nochmal beobachten und
mal bei Canon nachfragen, ob die eine Lösung haben.
-/RJ/-
--
Satire ist ein Spiegel, in dem der Betrachter alle anderen Gesichter erkennt,
nur nicht das eigene.
Jonathan Swift, anglo-irischer Schriftsteller (1667 - 1745)
Eventuell zusammensetzen. Oder such doch bei den google groups nach
"simon EOS 620 Batterie"
Damals gab's ein par Tip(p)s bzgl. Handgriff u.ä.
HTH,
Simon
> icah habe das gleiche Problem an einer EOS 620, danach hier gefragt am
> 23.08.2002. Hier der Google-link zum damaligen thread:
[...]
>
> Eventuell zusammensetzen. Oder such doch bei den google groups nach
> "simon EOS 620 Batterie"
>
> Damals gab's ein par Tip(p)s bzgl. Handgriff u.ä.
Oh, danke!
Da werde ich mich wohl ans Basteln machen müssen.
Den Versuch, einen Fernauslöseranschluß einzubauen, habe ich schon
hinter mir (Buchse ist im Griff), bis zum Ende (Kontakt zum Apparat) bin
ich nicht gekommen. Mit ein bissl Glück kann ich die Buchse aber gleich
als "Netzanschluß" nutzen. ;-)
-/RJ/-
--
Menschen werden schlecht und schuldig, weil sie reden und handeln, ohne
Folgen ihrer Worte und Taten vorauszusehen.
Franz Kafka, tschechischer Schriftsteller (1883 - 1924)
Wolfgang Tremel wrote:
>
> Ich habe mal eine EOS 600 mit dem gleichen Symptom bei Ebay verkauft. Ein
> Interessent stellte die Anfrage, ob die Display-Beleuchtung noch
> funktioniert. Wenn nicht, so meinte er, sei das der Grund für den hohen
> Batterieverschleiß (Lebensdauer nur 1 Monat ohne ein einziges Foto zu
> schießen). Er hat keine Begründung für diese Aussage angegeben.
>
> Tatsächlich hatte davor die Display-Beleuchtung kurz mal geflackert und war
> dann nicht mehr gesehen.
Hat hier in drf nicht mal einer die Displaybeleuchtung abgelötet und
dann war der Batterieverbrauch wieder in Ordnung?
Vielleicht meldet der sich ja noch.
Gruss Johannes
> > Tatsächlich hatte davor die Display-Beleuchtung kurz mal geflackert und war
> > dann nicht mehr gesehen.
> Hat hier in drf nicht mal einer die Displaybeleuchtung abgelötet und
> dann war der Batterieverbrauch wieder in Ordnung?
> Vielleicht meldet der sich ja noch.
Das wäre prima. Die Möglichkeit gefällt mir besser, als ein
externes Batteriepack zu montieren. Muß man die Verbindung einfach nur
trennen, oder muß da noch ein "Ersatz" (Widerstand) dazwischenlötet
werden?
-/RJ/-
--
Ein Gentleman ist ein Mann, der eine unfaire Handlung auch dann bedauert,
wenn sie von Erfolg gekrönt war.
Harold Wilson, britischer Politiker (geb. 1916)
> Seitdem hab ich maximal zwei-drei Filme verschossen und heute ist mir
> das gleiche passiert. :-(
> Was kann da los sein? Das ich "schlechte" Batterien erwischt habe,
> glaube ich nicht. Und ich will nicht wahrhaben, daß meine gute EOS 600
> kaputt ist. Kennt jemand das Problem und weiß vielleicht Abhilfe?
Hatte das selbe Problem. Der Rekord war dann 1 Batterie für 2 Bilder in
5 Tagen. Ich hab' sie damals an Canon gesandt (die Kamera war gerade
etwas mehr als ein Jahr alt) und sie reparieren lassen. Kostete damals
(10-12 Jahr her) ca. ATS 3500.-, also etwa EURO 250.-
Defekt lt. Canon: Elektronik. Mußte komplett getauscht werden. (sagen
sie zumindest).
Inzwischen bin ich mir aber sicher, daß es kein Einzelfehler sondern ein
Serienfehler ist. Nützt mir halt nichts...
Ach ja, seitdem funktioniert sie tadellos, auch heute noch.
--
Ciao
Reinhard
> > Tatsächlich hatte davor die Display-Beleuchtung kurz mal geflackert und war
> > dann nicht mehr gesehen.
>
> Hat hier in drf nicht mal einer die Displaybeleuchtung abgelötet und
> dann war der Batterieverbrauch wieder in Ordnung?
> Vielleicht meldet der sich ja noch.
Das war ich. Ich habe recht lange gesucht und bin tatsächlich in der
Displaybeleuchtung fündig geworden. Ich zitier mich mal selber: In
<qr8bf5XWBGsb-p...@r1198.str.dial.surf-callino.de> Subject:
"Stromverbrauch EOS 600 (zum x-ten ;-)" schrieb ich:
--snip
Wer die Operation wiederholen will: Wenn man die untere Abdeckung
abschraubt (dazu die vordere evtl. etwas lockern, dort ist sie
eingerastet), kommt eine kleine Platine zum Vorschein, an die die
Batteriekontakte direkt angelötet sind. Zwischen den Kontakten ist ein
dünnes abgeschirmtes Kabel an zwei abgebogenen Stifte angelötet, das
ist der Anschluß der Displaybeleuchtung. Wer das Gehäuse komplett
öffnen will sei gewarnt: Der Schleißmechanismus der Rückwand (links)
springt gerne auseinander und die Positionen der Einzelteile ist
logisch nur noch schwer zu rekonstruieren (wenn man sie alle
wiederfindet ;-)...
--snap
--
Neu hier? FAQ: http://www.drf-faq.de
Schärfentiefe- etc.- Rechner: http://www.erik-krause.de/schaerfe.htm
Verzeichnung? http://www.erik-krause.de/verzeichnung
Kontrastprobleme? http://www.erik-krause.de/kontrast
[Displaybeleuchtung EOS600 deaktivieren]
> Wer die Operation wiederholen will: Wenn man die untere Abdeckung
> abschraubt (dazu die vordere evtl. etwas lockern, dort ist sie
> eingerastet), kommt eine kleine Platine zum Vorschein, an die die
> Batteriekontakte direkt angelötet sind. Zwischen den Kontakten ist ein
> dünnes abgeschirmtes Kabel an zwei abgebogenen Stifte angelötet, das
Verstehe ich das richtig, daß das Kabel zweiadrig ist und je eine Ader
an einem Stift klemmt?
Es sollte ja dann reichen, eine der beiden abzulöten und gut zu
isolieren. Oder ich schneide sie ab, das ist wahrscheinlich besser für
die Elektronik.
> ist der Anschluß der Displaybeleuchtung. Wer das Gehäuse komplett
> öffnen will sei gewarnt: Der Schleißmechanismus der Rückwand (links)
> springt gerne auseinander und die Positionen der Einzelteile ist
> logisch nur noch schwer zu rekonstruieren (wenn man sie alle
> wiederfindet ;-)...
Danke, da werde ich drauf aufpassen.
-/RJ/-
--
Vernunft und Phantasie ist Religion - Vernunft und Verstand ist Wissenschaft.
Novalis, deutscher Lyriker und Erzähler (1772 - 1801)
> > Wer die Operation wiederholen will: Wenn man die untere Abdeckung
> > abschraubt (dazu die vordere evtl. etwas lockern, dort ist sie
> > eingerastet), kommt eine kleine Platine zum Vorschein, an die die
> > Batteriekontakte direkt angelötet sind. Zwischen den Kontakten ist ein
> > dünnes abgeschirmtes Kabel an zwei abgebogenen Stifte angelötet, das
>
> Verstehe ich das richtig, daß das Kabel zweiadrig ist und je eine Ader
> an einem Stift klemmt?
Hast Du schon aufgeschraubt?
> Es sollte ja dann reichen, eine der beiden abzulöten und gut zu
> isolieren.
Keine Ahnung. Ist zu lange her als daß ich es erinnern könnte und
nochmal aufschrauben will ich nicht. Könnte aber gut sein, daß das
Kabel nur aus Abschirmung und einem Leiter besteht. Ablöten würde ich
sicherheitshalber trotzdem beide...
> Oder ich schneide sie ab, das ist wahrscheinlich besser für
> die Elektronik.
Kein Problem in dem Fall. Da ist kaum Elektronik in der Nähe (IIRC).
> > Verstehe ich das richtig, daß das Kabel zweiadrig ist und je eine Ader
> > an einem Stift klemmt?
> Hast Du schon aufgeschraubt?
Nein, leider nicht. Habe jetzt erstmal eine funktionierende EOS 500n bei mir.
Ich werde die 600er wohl nächste Woche wieder haben und mich dann mal an
die Operation wagen.
> > Es sollte ja dann reichen, eine der beiden abzulöten und gut zu
> > isolieren.
> Keine Ahnung. Ist zu lange her als daß ich es erinnern könnte und
> nochmal aufschrauben will ich nicht. Könnte aber gut sein, daß das
> Kabel nur aus Abschirmung und einem Leiter besteht. Ablöten würde ich
> sicherheitshalber trotzdem beide...
Ok.
> > Oder ich schneide sie ab, das ist wahrscheinlich besser für
> > die Elektronik.
> Kein Problem in dem Fall. Da ist kaum Elektronik in der Nähe (IIRC).
Hhhmm. Dann kann ich auch löten. Ich bin da immer etwas vorsichtig, da
ich nur so einen 15W-Brenner mit großer, alter Spitze habe. (Habe aber
auch schon einen Kleinst-Verstärker mit einem 40W-Kolben gelötet und
alles funktionierte danach)
-/RJ/-
--
Gott schuf die Katze, damit der Mensch einen Tiger zum Streicheln hat.
Victor Hugo, französischer Dichter (1802 - 1885)
> > > Oder ich schneide sie ab, das ist wahrscheinlich besser für
> > > die Elektronik.
> > Kein Problem in dem Fall. Da ist kaum Elektronik in der Nähe (IIRC).
>
> Hhhmm. Dann kann ich auch löten. Ich bin da immer etwas vorsichtig, da
> ich nur so einen 15W-Brenner mit großer, alter Spitze habe. (Habe aber
> auch schon einen Kleinst-Verstärker mit einem 40W-Kolben gelötet und
> alles funktionierte danach)
Ein Kupferdraht aus einem Elektrokabel um die Spitze gewickelt, nach
vorn abgebogen und angespitzt macht auch den stärksten Brenner zum
Feinlötkolben ;-)