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PC PRO - Der Absturz ?

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Frank Berger

unread,
Jan 10, 2001, 12:24:11 AM1/10/01
to
Hallo Leute,

so langsam habe ich den Verdacht, daß die Qualität der PC Professionell
immer schlechter wird. Beispiele aus der neuesten Ausgabe:

S.14: Da wird behauptet, daß Windows NT von OS/2 abstammt - das ist aus
technischer Sicht geradezu lächerlich

S.15: HPFS und NTFS wären bis auf ein paar Bits gleich - Schön wärs
denkt sich IBM ...

Ab der das beste kommt dann auf Seite 162:

Da wird offenbar, dass der Redakteur nicht einmal den Unterschied
zwischen symmetrischer und asymmetrischer Kryptographie kapiert hat und
dass ein Schlüssel aus einem asymmetrischen System gleicher Sicherheit
wesentlich länger sein muß als der aus einem symmetrischen System. Ein
128 Bit Schlüssel aus einem symmetrischen System ist auch heute noch
unknackbar auf viele Jahrzehnte hinaus (nach jetzigem Stand der
Technik) - aber das hat PC Pro nicht kapiert ...

--
Frank Berger


Michael Schmidt

unread,
Jan 10, 2001, 3:59:45 AM1/10/01
to

"Daniel Aubry" <ada...@Alt-F4.ch> schrieb im Newsbeitrag
news:93h03m$2ug$1...@news.imp.ch...
> Frank Berger wrote:
> Moin,

>
> > S.14: Da wird behauptet, daß Windows NT von OS/2 abstammt - das ist aus
> > technischer Sicht geradezu lächerlich
> Warumm? beide OSe kommen von M$ OS/2 2.1 (steht M$ auf der Schachtel)
> sieht aus wie die alten Windozes von M$ die Oberfläche ist also mindestens
> geklaut......

Der WinNT Kernel kommt von VMS und hat mit OS/2 nichts zu tun. OS/2 hat eine
vollständig objektorientierte Workplace Shell als Oberfläche, an die MSs
Oberflächen funktional bei Weitem nicht heranreichen.


> > S.15: HPFS und NTFS wären bis auf ein paar Bits gleich - Schön wärs
> > denkt sich IBM ...

> No Comment weil ich es nicht weis........

Die Grundkonzepte von beiden kommen von UNIX. HPFS war vermutlich auch die
Grundlage für NTFS. NTFS bietet jedoch erheblich erweiterte Funktionalität
(Journal, Kompression, Verschlüsselung bei Win2K etc.). HPFS ist seit ein
paar Jahren kaum mehr weiterentwickelt worden.


Michael


--
===================================================
Michael Schmidt
---------------------------------------------------
Institute for Data Communications Systems
University of Siegen, Germany
www.nue.et-inf.uni-siegen.de
---------------------------------------------------
http: www.nue.et-inf.uni-siegen.de/~schmidt
e-mail: sch...@nue.et-inf.uni-siegen.de
phone: +49 271 740-2332 fax: +49 271 740-2536
mobile: +49 173 3789349
---------------------------------------------------
### Siegen - The Arctic Rain Forest ###
===================================================


Steven Varco

unread,
Jan 10, 2001, 4:02:08 AM1/10/01
to
Hi,

> so langsam habe ich den Verdacht, daß die Qualität der PC Professionell
> immer schlechter wird.

Nur weil es die einzige Zeitschrift ist, die noch Objektiv über MS Produkte
und Windows schreiben kann?!
-Gerade dieser Umstand macht für mich die Zeitschrift zur Qualitätvollsten
auf dem Markt.

Doch nun zu deinen "Beispielen":

> S.14: Da wird behauptet, daß Windows NT von OS/2 abstammt - das ist aus
> technischer Sicht geradezu lächerlich

> S.15: HPFS und NTFS wären bis auf ein paar Bits gleich - Schön wärs
> denkt sich IBM ...

Ist aber so! AFAIK wollten ursprünglich IBM und MS zusammen ein system
entwickeln, deswegen ist auch das FS bis auf einige Bits identisch! MS ging
dann aber eigene Wege und da das Marketing von MS viel besser war, konnte
sich NT halt durchsetzten und OS/2 geriet bals in vergessenheit.


> Ab der das beste kommt dann auf Seite 162:

> [Krypto]

Da kann ich nix dazu sagen, da ich mich da absolut nicht auskenne, aber wenn
ich mir so die beurteilung der oberen beispiele ansehe...

gruss,
/steven

--
http://www.tech-island.com/


Holger Veit

unread,
Jan 10, 2001, 4:23:44 AM1/10/01
to
On Wed, 10 Jan 2001 09:59:45 +0100,
Michael Schmidt <NOSPAM_...@nue.et-inf.uni-siegen.de> wrote:
>
>"Daniel Aubry" <ada...@Alt-F4.ch> schrieb im Newsbeitrag
>news:93h03m$2ug$1...@news.imp.ch...
[...]

>> Warumm? beide OSe kommen von M$ OS/2 2.1 (steht M$ auf der Schachtel)
>> sieht aus wie die alten Windozes von M$ die Oberfläche ist also mindestens
>> geklaut......
>
>Der WinNT Kernel kommt von VMS und hat mit OS/2 nichts zu tun. OS/2 hat eine

Das stimmt nicht. Die einzige Gemeinsamkeit ist, dass Dave Cutler, einer der
Entwickler von VMS, sich von M$ hat anheuern lassen, ein neues Betriebssystem
zu basteln, und er hat dabei von seinen vorherigen Erfahrungen profitiert.
NT kann qualitativ jedoch VMS nicht das Wasser reichen. Insbesondere gilt
dieses Abstammungsmaerchen lediglich bis NT 3.1, ab 3.51 und deutlich mehr
noch bei 4.0 hat M$ die Entwicklung uebernommen und das System deutlich
verpfuscht und destabilisiert (etwa durch Ziehen der GUI in den Kern, damit
der Mausklicker glaubt, es waere schneller).

>vollständig objektorientierte Workplace Shell als Oberfläche, an die MSs
>Oberflächen funktional bei Weitem nicht heranreichen.

Sie hat dennoch deutliche Schwaechen, etwa die lausige Abschottung der
einzelnen WPS-Objekte gegeneinander: eine schlecht programmierte Klasse
kann die gesammte WPS-Shell mitreissen. Die WinLose-Karikatur von Desktop
ist allerdings noch deutlich fragiler.

>> > S.15: HPFS und NTFS wären bis auf ein paar Bits gleich - Schön wärs
>> > denkt sich IBM ...
>> No Comment weil ich es nicht weis........
>
>Die Grundkonzepte von beiden kommen von UNIX. HPFS war vermutlich auch die

Nein. HPFS und NTFS haben B*-Trees zum Verwalten der Directory-Strukturen,
ferner unterstuetzen sie direkt erweiterte Dateiattribute. Die ueblichen
Unix-Filesysteme haben da bis heute nichts entgegenzuhalten - statische
Inodes sind einfach nur primitiv.

>Grundlage für NTFS. NTFS bietet jedoch erheblich erweiterte Funktionalität
>(Journal, Kompression, Verschlüsselung bei Win2K etc.). HPFS ist seit ein

Es ist ein weitverbreitetes Geruecht, dass NT Journalling verwenden wuerde.
Dagegen sprechen (neben dem Blick in den Sourcecode) vor allem lausige
chkdsk-Zeiten. Kompression und Verschluesselung auf NT findet nur durch
externe Tools statt; etwas, was prinzipiell jedes Filesystem leisten kann.

>paar Jahren kaum mehr weiterentwickelt worden.

Warum auch, es funktioniert schlichtweg.

Holger

--
signature fault - code dumbed

Steve Ulrich

unread,
Jan 10, 2001, 4:45:51 AM1/10/01
to
Frank Berger wrote:

> Hallo Leute,
>
> so langsam habe ich den Verdacht, daß die Qualität der PC Professionell
> immer schlechter wird. Beispiele aus der neuesten Ausgabe:
>
> S.14: Da wird behauptet, daß Windows NT von OS/2 abstammt - das ist aus
> technischer Sicht geradezu lächerlich
>

Wieso? Windows NT ist eine Weiterentwicklung von OS2, das war mal das
gleiche.
In meinen Lilo hab ich sogar mein WIN2k als OS2 eingerichtet und es gibt
keine Probs.
Im Grunde sind Windows NT/2k und Win9x/Me zwei grundverschiedene Systeme
mit gleicher Oberfläche.

> S.15: HPFS und NTFS wären bis auf ein paar Bits gleich - Schön wärs
> denkt sich IBM ...

Was meinst du wie Linux eine NTFS Partition meldet? HPFS/NTFS! Das ist
nahezu das gleiche!

Also erst mal informieren, BEVOR du schreist!

Markus Volke

unread,
Jan 10, 2001, 5:39:57 AM1/10/01
to
Der Artikel über die Empfindlichkeit von CD-Roms ist ähnlich lächerlich.

Gruss
Markus


Holger Veit

unread,
Jan 10, 2001, 6:09:18 AM1/10/01
to
On Wed, 10 Jan 2001 10:45:51 +0100, Steve Ulrich <s...@css.de> wrote:
>> S.14: Da wird behauptet, daß Windows NT von OS/2 abstammt - das ist aus
>> technischer Sicht geradezu lächerlich
>>
>
>Wieso? Windows NT ist eine Weiterentwicklung von OS2, das war mal das
>gleiche.

Bloedsinn. Es gab aehnliche Wurzeln; bis zu dem Moment, wo IBM und
M$ sich ueber das Konzept des DOS-Nachfolgers in die Haare gerieten,
waren dieselben Programmierer am Werk. Tatsaechlich gibt es ein paar
gemeinsame Teile, etwa das Pinball-Filesystem (welches ueblicherweise
als HPFS bezeichnet wird) - bis vor einiger Zeit konnte man mit einem
pinball.sys noch unter NT HPFS schreiben und lesen, bis M$ aus purem
Neid, dass IBM OS/2 immer noch toll in der Profiszene positionieren
konnte, dieses unterbunden hat - aber die Kernels sind vollkommen
unterschiedlich.

>In meinen Lilo hab ich sogar mein WIN2k als OS2 eingerichtet und es gibt
>keine Probs.

Und was sagt das? Lediglich, dass Lilo erfolgreich einen Bootsektor
kopiert hat und dieser in der Lage ist, den secondary Loader zu starten.

>> S.15: HPFS und NTFS wären bis auf ein paar Bits gleich - Schön wärs
>> denkt sich IBM ...
>
>Was meinst du wie Linux eine NTFS Partition meldet? HPFS/NTFS! Das ist
>nahezu das gleiche!

Schwachfug. Das kommt lediglich daher, dass der Partitionstyp 7 (seinerzeit
als "Installable Filesystems" vordefiniert - HPFS ist ein solches) von
M$ spaeter fuer NTFS missbraucht wurde, um eine weitere Inkompatibilitaet
zu schaffen. Die IFS-Architektur unter OS/2 ist (obwohl 16bittig) auf dieser
Ebene recht gut ausgebaut, um verschiedene IFSe unterscheiden zu koennen.
M$ hat da pauschal etwas vollkommen anderes - NTFS, vom Konzept her eher
ein aufgebohrtes mit ein wenig Security und versteckten EA-Flanschen
versehenes FAT-Filesystem - einfach druebergebuegelt, damit der Anwender
auch ja nicht mit dem Konkurrenz-OS/2 liebaeugelt (spaeter wurde das
Spolperallenlegen noch weiter ausgebaut, zuletzt mit W2K, dessen Chkdsk
den OS/2-Bootmanager in einer fremden Partition(!) plattbuegelt).

>Also erst mal informieren, BEVOR du schreist!

Musst Du gerade so rumlabern.

Message has been deleted

Frank Berger

unread,
Jan 10, 2001, 1:54:22 PM1/10/01
to
Hallo,

>"Holger Veit" <ve...@borneo.gmd.de> schrieb im Newsbeitrag

> Das stimmt nicht. Die einzige Gemeinsamkeit ist, dass Dave Cutler,
einer der
> Entwickler von VMS, sich von M$ hat anheuern lassen, ein neues
Betriebssystem
> zu basteln, und er hat dabei von seinen vorherigen Erfahrungen
profitiert.
> NT kann qualitativ jedoch VMS nicht das Wasser reichen. Insbesondere
gilt
> dieses Abstammungsmaerchen lediglich bis NT 3.1, ab 3.51 und deutlich
mehr
> noch bei 4.0 hat M$ die Entwicklung uebernommen und das System
deutlich
> verpfuscht und destabilisiert (etwa durch Ziehen der GUI in den Kern,
damit
> der Mausklicker glaubt, es waere schneller).

Das muss relativiert werden: Man kann proprietäre Architekturen wie
VAX/VMS nicht mit offenen wie PC Systemen vergleichen. Die paar
Hardwarekomponenten für die propietären Systeme lassen sich wesentlich
leichter verwalten als die unzähligen für offene Systeme. Würde man VMS
auf PC's portieren, hätte es da genauso wie alle anderen Systeme unter
den vielen Hardwarekombinationen zu leiden. Dass NT ab Version 4
destabiliert wurde halte ich für ein Gerücht - eher das Gegenteil ist
der Fall. Windows 2000 ist extrem stabil - natürlich kann man es wie
jedes andere OS auch durch fehlerhafte Hardwaretreiber in den Absturz
treiben. Ich denke nicht, dass VMS oder was anderes hier anders
reagieren würden. Hardwaretreiber sind Systembestandteile und sollten
deshalb sorgfältig programmiert werden.

> >Grundlage für NTFS. NTFS bietet jedoch erheblich erweiterte
Funktionalität
> >(Journal, Kompression, Verschlüsselung bei Win2K etc.). HPFS ist seit
ein
>
> Es ist ein weitverbreitetes Geruecht, dass NT Journalling verwenden
wuerde.

Aha klär uns bitte auf was du wissen glaubst ?

> Dagegen sprechen (neben dem Blick in den Sourcecode) vor allem lausige

So so, M$ hat dir also den Einblick in den kompletten Source von NTFS
gewährt und du hast ihn natürlich vollständig verstanden ? Sollen wir
dir das glauben ? Nein, das lassen wir doch lieber. NTFS arbeitet transa
ktionsorientiert - das gilt aber nur für Verwaltungs- und nicht für
Nutzerdaten (obwohl es dafür vorbereitet ist). Im Gegensatz zu ext2
(Golf) ist NTFS der Mercedes unter den Dateisystemen.

> chkdsk-Zeiten. Kompression und Verschluesselung auf NT findet nur
durch

Ach ja ? Dann hast du wohl noch die das chkdsk unter W2K im Einsatz
gesehen. Komprimierung von Verzeichnisen nutze ich seit NT 4.0. Ist
drin. Seltsam, dass du das nicht weist ?

> externe Tools statt; etwas, was prinzipiell jedes Filesystem leisten
kann.

Tut aber aber keines welches ich kenne. Außer natürlich NTFS5 von W2K.

> >paar Jahren kaum mehr weiterentwickelt worden.
>
> Warum auch, es funktioniert schlichtweg.

HPFS ist ein popliges Lazy-Write System - was soll man da noch
weiterentwickeln ?

--
Frank Berger


Frank Berger

unread,
Jan 10, 2001, 1:57:02 PM1/10/01
to
Hallo,

>"Steven Varco" <ste...@digicomp.ch> schrieb im Newsbeitrag
news:93h8hq$a661m$1@ID-

> Ist aber so! AFAIK wollten ursprünglich IBM und MS zusammen ein system
> entwickeln, deswegen ist auch das FS bis auf einige Bits identisch! MS
ging
> dann aber eigene Wege und da das Marketing von MS viel besser war,
konnte
> sich NT halt durchsetzten und OS/2 geriet bals in vergessenheit.

Weil sich das gemeinsame OS/2 zum Fiasko entwickelte, fing M$ heimlich
mit der Entwicklung von NT an. Um IBM nicht zu verprellen wurde zur
Täuschung behauptet, dass es sich hier um eine OS/2 Nachfolgeversion
handeln würde. Technisch haben die beiden Systeme nur wenig gemein.

--
Frank Berger


Matthias Schniedermeyer

unread,
Jan 10, 2001, 7:07:50 PM1/10/01
to
#include <hallo.h>


> Im Gegensatz zu ext2 (Golf) ist NTFS der Mercedes unter den
> Dateisystemen.

Dann vergiss nicht die "Nachfolger" von ext2 einzustufen. ext2 ist mehrere
Jahre aelter als NTFS. (Die "Basis", auf die Aufgebaut wurde, noch
wesentlich aelter. Aber wie sagt man so schoen, alt aber bewaehrt)

Derzeit sind 2 "direkte" "Nachfolger" fuer ext2 in Entwicklung. (ext3,
tux2/phase3)

und 3 "indirekte" (JFS, Reiserfs, XFS)

(AFAIR gibts noch mehr, aber die fallen mir gerade nicht ein. Teilweise
sind die eh nur fuer "Spezialanwendungen")

Ich bezweifle das NTFS den letzten 3 das Wasser reichen kann.

Zudem kann NT/2000 bei der Anzahl der unterstuezten Dateisysteme bei
weitem nicht mithalten, bei "vorsichtiger" Zaehlung (z.B. Saemtliche FAT
Varianten nur als 1 gezaehlt) kommt ein 2.4.0er Kernel auf 22 (Davon 4
Netzwerkdateisysteme, die 5 oben genannten sind NICHT mitgezaehlt!)

Bis denn

--
Real Programmers consider "what you see is what you get" to be just as
bad a concept in Text Editors as it is in women. No, the Real Programmer
wants a "you asked for it, you got it" text editor -- complicated,
cryptic, powerful, unforgiving, dangerous.

Karsten Kruse

unread,
Jan 10, 2001, 7:52:07 PM1/10/01
to
Frank Berger wrote:

> S.14: Da wird behauptet, daß Windows NT von OS/2 abstammt - das ist aus
> technischer Sicht geradezu lächerlich

warum? begründe doch einfach deine aussage. hier etwas das dir zu denken
geben sollte: http://perso.wanadoo.fr/levenez/

karsten

--
Home : http://www.nethunter2000.de | Es kann mich niemand daran hindern
Projekt: http://www.newbie-net.de | über Nacht klüger zu werden.
Projekt: http://www.newbierouter.de | K. Adenauer
Mailingliste, Forum, Newsserver, Anleitungen, Antworten -» Newbie-Net :o)

Martin Ammermüller

unread,
Jan 11, 2001, 2:10:49 AM1/11/01
to
begin Frank Berger_kritzelte:

>Das muss relativiert werden: Man kann proprietäre Architekturen wie
>VAX/VMS nicht mit offenen wie PC Systemen vergleichen. Die paar
>Hardwarekomponenten für die propietären Systeme lassen sich wesentlich

>leichter verwalten als die unzähligen für offene Systeme. [..]

Wobei ich die propietaeren Systeme mit wenigen Hardwarekomponenten
bevorzugen wuerde. Man hat zwar weniger Auswahl, insgesamt duerften
aber die Komponenten billiger werden, da groesserer Absatz.

>[...] Im Gegensatz zu ext2


>(Golf) ist NTFS der Mercedes unter den Dateisystemen.

Und was ist dann FFS? Der 14t LKW?

martin
--
end

Holger Marzen

unread,
Jan 11, 2001, 2:03:38 AM1/11/01
to

Volker Birk

unread,
Jan 11, 2001, 1:12:46 PM1/11/01
to
Frank Berger <frank_be...@yahoo.com> wrote:
> S.14: Da wird behauptet, daß Windows NT von OS/2 abstammt - das ist aus
> technischer Sicht geradezu lächerlich

Ich denke, NT stammt genauso von OS/2 ab wie von VMS. Leider war auch
Windows ein Bisschen Pate, sind nicht die besten Teile von NT :-(

Von OS/2 hat NT übrigens beispielsweise das DDE. Da hats Windows nämlich
auch her.

Auch die Kommandozeile CMD.EXE ist nicht unähnlich zur OS/2 CMD.EXE.
Ich denke, man kann noch viele weitere "Abstammungsmerkmale" finden.

> Da wird offenbar, dass der Redakteur nicht einmal den Unterschied
> zwischen symmetrischer und asymmetrischer Kryptographie kapiert hat und
> dass ein Schlüssel aus einem asymmetrischen System gleicher Sicherheit
> wesentlich länger sein muß als der aus einem symmetrischen System. Ein
> 128 Bit Schlüssel aus einem symmetrischen System ist auch heute noch
> unknackbar auf viele Jahrzehnte hinaus (nach jetzigem Stand der
> Technik) - aber das hat PC Pro nicht kapiert ...

Ich fürchte, Du hasts auch nicht kapiert. Ich empfehle Dir mal
"Applied Cryptography" von Bruce Schneier. Seither ist mir auch
einiges klarer.

VB.
--
*** ebios Informationssysteme, Germany ***
*** Gut-Betha-Platz 1, 88339 Bad Waldsee ***
*** Phone +49-7524-93421 Fax +49-7524-93423 ***
*** mailto:v...@ebios.de ***

Volker Birk

unread,
Jan 11, 2001, 1:16:58 PM1/11/01
to
Holger Veit <ve...@borneo.gmd.de> wrote:
> NTFS, vom Konzept her eher
> ein aufgebohrtes mit ein wenig Security und versteckten EA-Flanschen
> versehenes FAT-Filesystem

Na, das ist vielleicht auch ein wenig übertrieben. NTFS ist journalling,
hat mehrere streams pro file wie ein VMS FS, verwendet inodes und links
wie ein Unix FS, ...

Ist vielleicht schon ein Bisschen was anderes als ein "aufgebohrtes"
FAT FS, ausser, Du nimmst die Hilti ;-)

Volker Birk

unread,
Jan 11, 2001, 1:22:16 PM1/11/01
to
Holger Veit <ve...@borneo.gmd.de> wrote:
> Insbesondere gilt
> dieses Abstammungsmaerchen lediglich bis NT 3.1

Na, ists ein Märchen, oder gilt es?

Ich denke, schon die Sicherheitskonzepte der beiden Systeme (Privilegien,
ACLs, etc.) sind sehr ähnlich. Natürlich ist NT kein VMS. Genausowenig
wie es ein OS/2 ist.

> Es ist ein weitverbreitetes Geruecht, dass NT Journalling verwenden wuerde.
> Dagegen sprechen (neben dem Blick in den Sourcecode) vor allem lausige
> chkdsk-Zeiten.

Was haben chkdsk Zeiten direkt mit journalling zu tun?

> Kompression und Verschluesselung auf NT findet nur durch
> externe Tools statt; etwas, was prinzipiell jedes Filesystem leisten kann.

Das ist schlicht falsch.

Volker Birk

unread,
Jan 11, 2001, 1:24:10 PM1/11/01
to
Frank Berger <frank_be...@yahoo.com> wrote:
> Im Gegensatz zu ext2
> (Golf) ist NTFS der Mercedes unter den Dateisystemen.

Was für eine technisch überzeugende Aussage.

Holger Marzen

unread,
Jan 11, 2001, 1:08:20 PM1/11/01
to
On 11 Jan 2001 07:10:49 GMT, Martin Ammermüller wrote:

>begin Frank Berger_kritzelte:
>
>>Das muss relativiert werden: Man kann proprietäre Architekturen wie
>>VAX/VMS nicht mit offenen wie PC Systemen vergleichen. Die paar
>>Hardwarekomponenten für die propietären Systeme lassen sich wesentlich
>>leichter verwalten als die unzähligen für offene Systeme. [..]
>
>Wobei ich die propietaeren Systeme mit wenigen Hardwarekomponenten
>bevorzugen wuerde. Man hat zwar weniger Auswahl, insgesamt duerften
>aber die Komponenten billiger werden, da groesserer Absatz.

Nein, sie sind sauteuer, weil ein einziger Hersteller sich nicht selbst
Konkurrenz macht. Aber ein homogenes System ist natürlich einfacher und
daher einfacher stabil zu halten.

Martin Hermanowski

unread,
Jan 11, 2001, 2:17:04 PM1/11/01
to
Volker Birk <v...@ebios.de> wrote:
> Holger Veit <ve...@borneo.gmd.de> wrote:
>> NTFS, vom Konzept her eher
>> ein aufgebohrtes mit ein wenig Security und versteckten EA-Flanschen
>> versehenes FAT-Filesystem
>
> Na, das ist vielleicht auch ein wenig übertrieben. NTFS ist journalling,
> hat mehrere streams pro file wie ein VMS FS, verwendet inodes und links
a)~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ b)~~~~~~~~~~~~~~

> wie ein Unix FS, ...

a) Die hat bis jetzt nur ein Virus verwendet, oder?

b) Gibt es etwas Symlinks mit NTFS? Wie legt man die an?

MfG
Martin

--
If an undetectable error occurs, the processor continues as if no
error had occurred.
- IBM System/360 Principles of Operation

Martin Hermanowski

unread,
Jan 11, 2001, 2:59:52 PM1/11/01
to
Holger Marzen <hol...@marzen.de> wrote:
> On 11 Jan 2001 07:10:49 GMT, Martin Ammermüller wrote:
>
>>Wobei ich die propietaeren Systeme mit wenigen Hardwarekomponenten
>>bevorzugen wuerde. Man hat zwar weniger Auswahl, insgesamt duerften
>>aber die Komponenten billiger werden, da groesserer Absatz.
>
> Nein, sie sind sauteuer, weil ein einziger Hersteller sich nicht selbst
> Konkurrenz macht.

ACK. Warum sollte er auch? Warum ist eine Windowslizenz so teuer?
Wieviel Prozent davon geht in die Entwicklung, wieviel in Werbe-
ausgaben?

> Aber ein homogenes System ist natürlich einfacher und
> daher einfacher stabil zu halten.

Mit Ausnahme eines reinen MS-Systems?
Naja, ich hatte noch nie MS-Hardware in/unter der Hand.
Bin mit meiner Logitech-Maus zufrieden.

MfG
Martin

--
It is much easier to suggest solutions when you know nothing about
the problem

Florian Weimer

unread,
Jan 11, 2001, 4:12:34 PM1/11/01
to
Martin Hermanowski <mah...@techsection.com> writes:

> b) Gibt es etwas Symlinks mit NTFS? Wie legt man die an?

Es sind hard links. Man legte sie einst entweder mittels des
POSIX-Subsystems an, oder über die Backup-API.

claus j. hanke

unread,
Jan 11, 2001, 5:28:37 PM1/11/01
to
definitiv falsch!
in nt 3.5 konnte mann noch os/2 fehlermeldungen finden
die wurzeln für os 2.0 und nt 3.1 liegen beide bei
oshalbe 1.1 !
und nun lallt weiter kinder !
"Frank Berger" <frank_be...@yahoo.com> schrieb im Newsbeitrag
news:93iba9$4a4$1...@news.BelWue.DE...

Markus Schaber

unread,
Jan 11, 2001, 5:34:45 PM1/11/01
to
Nachricht von frank_be...@yahoo.com -

am Wed, 10 Jan 2001 19:54:22 +0100 schrieb Frank Berger:

>der Fall. Windows 2000 ist extrem stabil - natürlich kann man es wie
>jedes andere OS auch durch fehlerhafte Hardwaretreiber in den Absturz
>treiben. Ich denke nicht, dass VMS oder was anderes hier anders
>reagieren würden. Hardwaretreiber sind Systembestandteile und sollten
>deshalb sorgfältig programmiert werden.

Erstens gibt es OSe wie z. B. QNX, die sogar die Hardwaretreiber durch
Speicherschutz u. ä. gegeneinander abschotten. Und zweitens kann man
durch die aufwendige und komplexe Architektur das schreiben von korrekten
Treibern extrem erschweren, wenn nicht sogar unmöglich machen. NT4 und
Win2000 sind da Vorreiter, wie ich aus eigener Anschauung weiß.

markus

--
>Nein, es gibt auch eine Brücke, die nach Adenauer benannt wurde. [...]
Yep. Und die heißt sicher so, weil sie sich in hohem Bogen über alles
hinwegsetzt.... (Dieter Kiel und Volker Wollny in de.talk.tagesgeschehen)

Frank Berger

unread,
Jan 11, 2001, 8:26:29 PM1/11/01
to
Hallo,

>"Volker Birk" <v...@ebios.de> schrieb im Newsbeitrag news:3a5df79e$0$8777


> > Frank Berger <frank_be...@yahoo.com> wrote:
> S.14: Da wird behauptet, daß Windows NT von OS/2 abstammt - das ist
aus
> technischer Sicht geradezu lächerlich

Ich denke, NT stammt genauso von OS/2 ab wie von VMS. Leider war auch
Windows ein Bisschen Pate, sind nicht die besten Teile von NT :-(

NT stammt weder von OS/2 noch von VMS ab. Lediglich ein Großteil der
Entwicklertruppe kam von DEC und hatte teilweise an VMS programmiert.
Dass NT von Anfang eine Windowspersonality haben sollte war von Anfang
an klar. Deswegen stammt es von diesem aber trotzdem nicht ab.

Auch die Kommandozeile CMD.EXE ist nicht unähnlich zur OS/2 CMD.EXE.
Ich denke, man kann noch viele weitere "Abstammungsmerkmale" finden.

Bla. Der neueste Nissan stammt von der Mercedes S Klasse ab. Die war
früher am Markt und hatte ein Lenkrad. Das hat der neueste Nissan auch.
Merkst du was ?

> Da wird offenbar, dass der Redakteur nicht einmal den Unterschied
> zwischen symmetrischer und asymmetrischer Kryptographie kapiert hat
und
> dass ein Schlüssel aus einem asymmetrischen System gleicher Sicherheit
> wesentlich länger sein muß als der aus einem symmetrischen System. Ein
> 128 Bit Schlüssel aus einem symmetrischen System ist auch heute noch
> unknackbar auf viele Jahrzehnte hinaus (nach jetzigem Stand der
> Technik) - aber das hat PC Pro nicht kapiert ...

Ich fürchte, Du hasts auch nicht kapiert. Ich empfehle Dir mal
"Applied Cryptography" von Bruce Schneier. Seither ist mir auch
einiges klarer.

Dreimal darfst du raten was seit vielen Jahren in meinem Schrank steht
... Aber erklär mir mal was an meiner Aussage falsch sein soll. Das
würde mich interessieren ...

--
Frank Berger


Frank Berger

unread,
Jan 11, 2001, 8:43:36 PM1/11/01
to
Hallo,

>"Markus Schaber" <use...@schabi.de> schrieb im Newsbeitrag


> > Nachricht von frank_be...@yahoo.com -
> am Wed, 10 Jan 2001 19:54:22 +0100 schrieb Frank Berger:
>
> >der Fall. Windows 2000 ist extrem stabil - natürlich kann man es wie
> >jedes andere OS auch durch fehlerhafte Hardwaretreiber in den Absturz
> >treiben. Ich denke nicht, dass VMS oder was anderes hier anders
> >reagieren würden. Hardwaretreiber sind Systembestandteile und sollten
> >deshalb sorgfältig programmiert werden.

> Erstens gibt es OSe wie z. B. QNX, die sogar die Hardwaretreiber durch
> Speicherschutz u. ä. gegeneinander abschotten. Und zweitens kann man

Und wie schnell ist das denn ? Außerdem können selbst bei abgeschotteten
Systemen Zustände auftreten, die einem Totalabsturz gleichkommen.

> durch die aufwendige und komplexe Architektur das schreiben von
korrekten
> Treibern extrem erschweren, wenn nicht sogar unmöglich machen. NT4 und
> Win2000 sind da Vorreiter, wie ich aus eigener Anschauung weiß.

Dazu kann ich keine Aussage machen ob Treiber schreiben für W2K nun
schwerer odr leichter ist als für andere OSse. Nur hatte ich auch
zahlreiche nicht richtig funktionierende Linuxtreiber. Es kommt immer
drauf wieviel Zeit sich ein guter Programmierer Zeit für sowas nimmt.

--
Frank Berger


Frank Berger

unread,
Jan 11, 2001, 8:27:49 PM1/11/01
to
Hallo,

> "Karsten Kruse" <nethun...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag


> > Frank Berger wrote:
>
> > S.14: Da wird behauptet, daß Windows NT von OS/2 abstammt - das ist
aus
> > technischer Sicht geradezu lächerlich
>
> warum? begründe doch einfach deine aussage. hier etwas das dir zu
denken
> geben sollte: http://perso.wanadoo.fr/levenez/

Lies "Krieg der Codes" - Entstehungsgeschichte von NT, dann darfst du
wieder mitreden.

--
Frank Berger


Frank Berger

unread,
Jan 11, 2001, 8:36:34 PM1/11/01
to
Hallo,

>"Matthias Schniedermeyer" <m...@citd.de> schrieb im Newsbeitrag

> Dann vergiss nicht die "Nachfolger" von ext2 einzustufen. ext2 ist
mehrere
> Jahre aelter als NTFS. (Die "Basis", auf die Aufgebaut wurde, noch
> wesentlich aelter. Aber wie sagt man so schoen, alt aber bewaehrt)

Wie alt ist ext2 denn ? Wurde es vor NT entwickelt ?

> Derzeit sind 2 "direkte" "Nachfolger" fuer ext2 in Entwicklung. (ext3,
> tux2/phase3)

Ext3 ist aber IMHO immer noch kein JFS.

> und 3 "indirekte" (JFS, Reiserfs, XFS)

Schön, dass die nichts besseres zu tun haben als zig Filesysteme zu
implementieren. Eines das professionelles Niveau erreicht und
weiterentwickelt wird hätte es auch getan.

> (AFAIR gibts noch mehr, aber die fallen mir gerade nicht ein.
Teilweise
> sind die eh nur fuer "Spezialanwendungen")
>
> Ich bezweifle das NTFS den letzten 3 das Wasser reichen kann.

Kann es mit Sicherheit. Übrigens hat W2K mittlerweile NTFS V5 dabei. Da
steht die Zeit auch nicht still.

> Zudem kann NT/2000 bei der Anzahl der unterstuezten Dateisysteme bei
> weitem nicht mithalten, bei "vorsichtiger" Zaehlung (z.B. Saemtliche
FAT
> Varianten nur als 1 gezaehlt) kommt ein 2.4.0er Kernel auf 22 (Davon 4
> Netzwerkdateisysteme, die 5 oben genannten sind NICHT mitgezaehlt!)

Gut, da muss sich NT/W2K geschlagen geben. Der Vorteil der vielen
Dateisysteme hat Linux. Trotzdem läuft Linux meist auf ext2, welches
NTFS hoffungslos unterlegen ist. Die modernen FS von Linux kommen
vielleicht in die Nähe von NTFS, aber da ist wie bei allen Sachen Linux
die Frage, ob und wann es weiterentwickelt wird.

--
Frank Berger


Frank Berger

unread,
Jan 11, 2001, 8:40:13 PM1/11/01
to
Hallo,

>"Volker Birk" <v...@ebios.de> schrieb im Newsbeitrag

> > Frank Berger <frank_be...@yahoo.com> wrote:
> Im Gegensatz zu ext2
> (Golf) ist NTFS der Mercedes unter den Dateisystemen.

Was für eine technisch überzeugende Aussage.

Nachzulesen ist einigen Bücher bezüglich OS und FS (O'Reilly und M$
Press usw.). Das reicht für einen Vergleich.

--
Frank Berger


Frank Berger

unread,
Jan 11, 2001, 8:38:03 PM1/11/01
to
Hallo,

>"Holger Marzen" <hol...@marzen.de> schrieb im Newsbeitrag

Es gibt mehrere Bücher zu NTFS, da wurden die wichtigsten Eigenschaften
beschrieben. Das reicht um es mit anderen FS vergleichen zu können.

--
Frank Berger


Frank Berger

unread,
Jan 11, 2001, 8:30:42 PM1/11/01
to
Hallo,

>"claus j. hanke" <c...@hanke.do.uunet.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3a5e3397$0$8778


> definitiv falsch!
> in nt 3.5 konnte mann noch os/2 fehlermeldungen finden
> die wurzeln für os 2.0 und nt 3.1 liegen beide bei
> oshalbe 1.1 !
> und nun lallt weiter kinder !

Gut, dann hör bitte auf damit. Lies "Krieg der Codes" und bekenne deine
Schuld und tue Buße ! Übrigens hatte NT ja eine OS/2 Personality dabei
... Desweiteren hat M$ ja etliche Programmierer aus dem OS/2 Projekt zu
NT abgezogen.

--
Frank Berger


Markus Blasl

unread,
Jan 11, 2001, 9:06:12 PM1/11/01
to


> Ext3 ist aber IMHO immer noch kein JFS.

sondern?
hier haette statt IMHO wohl eher AFAIK gepasst. :)
is it far?

Vinzent Hoefler

unread,
Jan 12, 2001, 2:20:49 AM1/12/01
to
"Frank Berger" <frank_be...@yahoo.com> wrote:

> > Erstens gibt es OSe wie z. B. QNX, die sogar die Hardwaretreiber
> > durch Speicherschutz u. ä. gegeneinander abschotten. Und zweitens
> > kann man
>
> Und wie schnell ist das denn ?

Was meinst Du, wie schnell ein Realtime-OS mit Microkernel sein sollte?

BTW, ich kenne die Internas von QNX nicht, aber momentan sehe ich nicht
ein, warum das Abschotten der Hardwaretreiber *gegeneinander* ueberhaupt
einen Einfluss auf die Performance haben sollte.

> Außerdem können selbst bei abgeschotteten
> Systemen Zustände auftreten, die einem Totalabsturz gleichkommen.

Sicher mag das passieren koennen, der Punkt ist jedoch, dass die
Ausfallwahrscheinlichkeit *wesentlich* niedriger ist.

> Es kommt immer drauf wieviel Zeit sich ein guter Programmierer Zeit
> für sowas nimmt.

ACK.

Ich revidiere gerade V30-Code (ja, das Teil gibt's noch), dessen
Ursprung auf 1992 oder so zurueckzufuehren ist (zumindest sind das die
aeltesten Kommentare, sofern ich ueberhaupt welche finden konnte ;-).

Immerhin gilt der Code seit knapp vier Jahren als stabil. :-)


Vinzent.


Sent via Deja.com
http://www.deja.com/

Holger Marzen

unread,
Jan 12, 2001, 2:06:40 AM1/12/01
to

Ich bemäkelte damit, dass du etwas gefordert hast, was du selbst nicht
erfüllst. Den Einblick in die Sourcen.

Holger "die Bücher könnten alle erlogen sein" Marzen

Steve Ulrich

unread,
Jan 12, 2001, 2:29:13 AM1/12/01
to
>> Derzeit sind 2 "direkte" "Nachfolger" fuer ext2 in Entwicklung. (ext3,
>> tux2/phase3)
>
>
> Ext3 ist aber IMHO immer noch kein JFS.

Kann sein, dass ich mich irre, aber war das nicht der große Vorteil von
ext3?

>> und 3 "indirekte" (JFS, Reiserfs, XFS)
>
>
> Schön, dass die nichts besseres zu tun haben als zig Filesysteme zu
> implementieren. Eines das professionelles Niveau erreicht und
> weiterentwickelt wird hätte es auch getan.

Wieso nur eins? Es gibt bei Software niemals DIE Lösung oder DIE
Software, sondern es gibt fast immer mehrere Lösungen, die ihre Vorteile
und Nachteile haben. Je nachdem, für was ich dein FS brauche, nehme ich
mir das was wohl am besten dafür geeignet ist.

>
>
>> (AFAIR gibts noch mehr, aber die fallen mir gerade nicht ein.
>
> Teilweise
>
>> sind die eh nur fuer "Spezialanwendungen")
>>
>> Ich bezweifle das NTFS den letzten 3 das Wasser reichen kann.
>
>
> Kann es mit Sicherheit. Übrigens hat W2K mittlerweile NTFS V5 dabei. Da
> steht die Zeit auch nicht still.

Kannst du mir den Unterschied zwischen NTFS V4 und NTFS V5 nennen? (mal
vielleicht von Kompressionsverfahren und Verschlüsselungstechnik abgesehen)

[...]

> Gut, da muss sich NT/W2K geschlagen geben. Der Vorteil der vielen
> Dateisysteme hat Linux. Trotzdem läuft Linux meist auf ext2, welches
> NTFS hoffungslos unterlegen ist. Die modernen FS von Linux kommen
> vielleicht in die Nähe von NTFS, aber da ist wie bei allen Sachen Linux
> die Frage, ob und wann es weiterentwickelt wird.

Sind sie ja teilweise schon !

Gruß

Steve

Steve Ulrich

unread,
Jan 12, 2001, 2:52:04 AM1/12/01
to
> "Sackschnell" die Photon GUI ist so ziemlich das einzige was auf einem
> 486@25Mhz mit 8Mb Ram anständig(!!!!!!!) läuft, du kannst dir ja mal die
> Personal version von dem Zeugs holen, ist sovielichweis immer noch
> Gratis......
> get.qnx.com

Die ProbeDiskette hat bisher auf jedem Rechner funktioniert, den ich zur
Hand hatte, egal was drin war. Da hätte ich bei Windoof oder Linux erst
mal Tausende Treiber installieren und konfigurieren müssen

>
> ich möchte die Lieben Linux Fans ja nicht beleidigen oder so, aber dieses
> OS ist schlanker, schneller, kleiner, stabieler aber leider Kommerziell :-(

Du hast Echtzeitfähig vergessen.

Gruß

Steve, ein Linux und Amiga Fan

Hendrik Seffler

unread,
Jan 12, 2001, 6:57:50 AM1/12/01
to
Frank Berger schrieb:

> Ext3 ist aber IMHO immer noch kein JFS.

Das ist deine _Meinung_. Aha. Du meinst, das wöre so.

Wie wäre es, wenn du dich einfach informierst? Der wesentliche
Unterschied zwischen ext2 und ext3 ist gerade das Journal.

Was hälst du von ReiserFS?

> Schön, dass die nichts besseres zu tun haben als zig Filesysteme zu
> implementieren. Eines das professionelles Niveau erreicht und
> weiterentwickelt wird hätte es auch getan.

Auswahl ist ja so anstregend, da muss man auch noch selber denken. Ah,
ne, nicht sowas.

> NTFS hoffungslos unterlegen ist. Die modernen FS von Linux kommen
> vielleicht in die Nähe von NTFS, aber da ist wie bei allen Sachen Linux
> die Frage, ob und wann es weiterentwickelt wird.

Wer redet dir so einen Unsinnn sein? Welche Entwicklungen der letzten
Jahre belegen dies? Ist nicht eher MS die Firma, die Techniken jedes
Jahr nach der Mode wechselt?

--
Hendrik Seffler * hen...@filmateleven.de * http://www.filmateleven.de

Harald Laabs

unread,
Jan 12, 2001, 8:21:10 AM1/12/01
to
Hendrik Seffler <hen...@filmateleven.de> schrieb:

>Frank Berger schrieb:
>
>> Ext3 ist aber IMHO immer noch kein JFS.
>
>Das ist deine _Meinung_. Aha. Du meinst, das wöre so.
>
>Wie wäre es, wenn du dich einfach informierst? Der wesentliche
>Unterschied zwischen ext2 und ext3 ist gerade das Journal.

Frank hat hier schon so viel erzaehlt ohne sich zu informieren,
dass ich mich ersthaft frage, warum den noch jemand liest...

>Was hälst du von ReiserFS?

Falsche Frage. Du hast die Bugtraq Meldungen der letzten Tage verpasst.
Da scheinen irgendwelche merkwuerdigen Fehler drin zu sein, durch die
man (als normaler Benutzer) den Kernel plaetten kann.
Fazit: derzeit nicht fuer Produktionssysteme zu gebrauchen. Schade.

>> Schön, dass die nichts besseres zu tun haben als zig Filesysteme zu
>> implementieren. Eines das professionelles Niveau erreicht und
>> weiterentwickelt wird hätte es auch getan.
>
>Auswahl ist ja so anstregend, da muss man auch noch selber denken. Ah,
>ne, nicht sowas.

:-)
Zudem ist der groesste Teil davon nicht in der Umgebung von Linux
entstanden. Die Treiber sind halt fuer Zugriff auf Fremdsysteme
gebraucht worden. Aber SW von Micro$oft mag kann ja von Schnittstellen
zu anderen System nicht halten.

>> NTFS hoffungslos unterlegen ist. Die modernen FS von Linux kommen
>> vielleicht in die Nähe von NTFS, aber da ist wie bei allen Sachen Linux
>> die Frage, ob und wann es weiterentwickelt wird.
>
>Wer redet dir so einen Unsinnn sein? Welche Entwicklungen der letzten
>Jahre belegen dies? Ist nicht eher MS die Firma, die Techniken jedes
>Jahr nach der Mode wechselt?

Wieso? Sie haben DOS nur versteckt, nicht beerdigt.
scnr.

Harald
--
>Tja, derzeit würde sogar ich das so sagen - inzwischen. Leider wurde
>hier bisher mein Einwand ignoriert, daß bekannte Shockwave-Sites auch
>jetzt (!) kein Risiko darstellen. Jedenfalls nicht per se.
Lars Kaehler in de.comp.security.misc

Christian Kuester

unread,
Jan 12, 2001, 10:13:21 AM1/12/01
to
In de.org.ccc, Holger Veit wrote:
>Nein. HPFS und NTFS haben B*-Trees zum Verwalten der Directory-Strukturen,
>ferner unterstuetzen sie direkt erweiterte Dateiattribute. Die ueblichen
>Unix-Filesysteme haben da bis heute nichts entgegenzuhalten - statische
>Inodes sind einfach nur primitiv.

reiserfs nutzt ebenfalls B-Baeume und unterstuetzt sogar Journaling.

Christian
--
Ich brauche keine Lebensversicherung. Ich moechte, dass alle richtig
traurig sind, wenn ich einmal sterbe.

frank paulsen

unread,
Jan 12, 2001, 8:47:02 AM1/12/01
to
Hendrik Seffler <hen...@filmateleven.de> writes:

> Was hälst du von ReiserFS?

das ReiserFS der SuSe 6.4 ist erstaunlich stabil, kommt problemlos mit
einigen gigabyte newsspool klar, der fsck nach harten abstuerzen oder
akkuende beim laptop hat bisher immer sauber funktioniert.

es gibt allerdings probleme mit programmen, die unbedingt die zahl der
freien inodes abfragen wollen, und mit den antworten des ReiserFS
nicht klarkommen. da ist dann patchen angesagt.

bei INN sollte man darauf achten, dass man eine version benutzt, in
der das problem mit memmap auf ReiserFS behoben ist, thread lief vor
einiger zeit in dcs.newsserver.

--
frobnicate foo

frank paulsen

unread,
Jan 12, 2001, 9:10:16 AM1/12/01
to
la...@hist3-10.phil-fak.uni-duesseldorf.de (Harald Laabs) writes:

> Hendrik Seffler <hen...@filmateleven.de> schrieb:


> >Was hälst du von ReiserFS?
>
> Falsche Frage. Du hast die Bugtraq Meldungen der letzten Tage verpasst.
> Da scheinen irgendwelche merkwuerdigen Fehler drin zu sein, durch die
> man (als normaler Benutzer) den Kernel plaetten kann.
> Fazit: derzeit nicht fuer Produktionssysteme zu gebrauchen. Schade.

auf der SuSE-security mailinglist scheint sich zu erhaerten, dass die
auf Bugtraq beschriebenen buffer-overflows mit dem aktuellen ReiserFS
wohl nicht reproduzierbar sind[1]. es sind allerdings probleme bei der
abfrage von directorys bekannt geworden, wenn dateien extrem lange
namen haben: sie sind unsichtbar.

[1] auf meinem system mit dem geposteten beispielcode auch nicht, aber
ich bin sicher kein spezialist fuer sowas.
--
frobnicate foo

Holger Veit

unread,
Jan 12, 2001, 9:42:05 AM1/12/01
to
On 12 Jan 2001 15:13:21 GMT, Christian Kuester <kue...@bonn.edu> wrote:
>In de.org.ccc, Holger Veit wrote:
>>Nein. HPFS und NTFS haben B*-Trees zum Verwalten der Directory-Strukturen,
>>ferner unterstuetzen sie direkt erweiterte Dateiattribute. Die ueblichen
>>Unix-Filesysteme haben da bis heute nichts entgegenzuhalten - statische
>>Inodes sind einfach nur primitiv.
>
>reiserfs nutzt ebenfalls B-Baeume und unterstuetzt sogar Journaling.

Unix-Filesysteme: im wesentlichen Abkoemmlinge dessen, was Anfang der
70er Jahren von Kernighan und Thompson vorgegeben war (Detailaenderungen:
3-fach indirekte Inodes, keine statische Allokation von Filenamen im
Directory-File (vorher 14 Bytes + 2 Bytes Inode# = 16 byte - schoen zu
rechnen), variable Datenblockgroessen = die letzten beiden Aenderungen
kamen uebrigens von BSD, waehrend SysV immer noch wie anno tobak rumwerkelten.

ReiserFS ist eine Neuentwicklung unter Linux, nachdem sich in der restlichen
OS-Welt laengst journalbasierte Filesysteme durchgesetzt haben.
Linux: Don't innovate, imitate. Und im Falle des RsFS sogar noch in Form von
Bananensoftware, wie man sie sonst nur von M$ kennt.

Holger

--
signature fault - code dumbed

Hendrik Seffler

unread,
Jan 12, 2001, 10:29:46 AM1/12/01
to
frank paulsen schrieb:

> es gibt allerdings probleme mit programmen, die unbedingt die zahl der
> freien inodes abfragen wollen, und mit den antworten des ReiserFS
> nicht klarkommen. da ist dann patchen angesagt.

AFAIK ist dieser Fehler in aktuellen Versionen korrigiert. Wenn ich mich
nicht irre, bestand er darin, dass ReiserFS nicht '-1' bei der Zahl der
freinen Inodes zurückgab (es hat halt keine), sondern 0. Jetzt gibt es
immer eine konstante hohe Zahl zurück.

Frank Berger

unread,
Jan 12, 2001, 11:25:08 AM1/12/01
to
Hallo,

>"Hendrik Seffler" <hen...@filmateleven.de> schrieb im Newsbeitrag

> Frank Berger schrieb:
>
> > Ext3 ist aber IMHO immer noch kein JFS.
>
> Das ist deine _Meinung_. Aha. Du meinst, das wöre so.
>
> Wie wäre es, wenn du dich einfach informierst? Der wesentliche
> Unterschied zwischen ext2 und ext3 ist gerade das Journal.

Ok - das mit ext3 und kein JFS nehme ich zurück. Hier ein interessanter
Link zum Thema:

http://www.mario-hermsdorf.de/samba_html/node29.html

--
Frank Berger


Frank Berger

unread,
Jan 12, 2001, 11:19:17 AM1/12/01
to
Hallo,

>"Steve Ulrich" <s...@css.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3A5EB249...@css.de...

> Kannst du mir den Unterschied zwischen NTFS V4 und NTFS V5 nennen?
(mal
> vielleicht von Kompressionsverfahren und Verschlüsselungstechnik
abgesehen)

- Quota
- Bereitsstellungspunkte
- Überwachen verteilter Verknüpfungen
- Native Property Sets
- ...

--
Frank Berger


Frank Berger

unread,
Jan 12, 2001, 11:06:16 AM1/12/01
to
Hallo,

>"Holger Marzen" <hol...@marzen.de> schrieb im Newsbeitrag

> > FB

> >Es gibt mehrere Bücher zu NTFS, da wurden die wichtigsten
Eigenschaften
> >beschrieben. Das reicht um es mit anderen FS vergleichen zu können.
>
> Ich bemäkelte damit, dass du etwas gefordert hast, was du selbst nicht
> erfüllst. Den Einblick in die Sourcen.

Für einen Vergleich benötige ich den nicht. Außerdem habe ich nie einen
Sourceeinblick gefordert.

> Holger "die Bücher könnten alle erlogen sein" Marzen

Wenn das dein Ernst sein soll, dann bist du wohl nicht mehr weit von
Karl Koch entfernt. Überall sind böse Weltverschwörungen im Gange und
nur Linux kann die Welt retten usw. etc. bla. blubb

--
Frank Berger


Frank Berger

unread,
Jan 12, 2001, 11:10:07 AM1/12/01
to
Hallo,

>"Vinzent Hoefler" <JeLlyFish...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag


>> "Frank Berger" <frank_be...@yahoo.com> wrote:
>
> > > Erstens gibt es OSe wie z. B. QNX, die sogar die Hardwaretreiber
> > > durch Speicherschutz u. ä. gegeneinander abschotten. Und zweitens
> > > kann man
> >
> > Und wie schnell ist das denn ?
>
> Was meinst Du, wie schnell ein Realtime-OS mit Microkernel sein
sollte?

Echtzeitfähig in definierten Umgebungen mit berechenbaren
Systemlastparametern ist was anderes als etwa als etwa auf einem Desktop
PC mit vielen undefinierten Parametern.

--
Frank Berger


Andreas Ferber

unread,
Jan 12, 2001, 11:42:46 AM1/12/01
to
* Hendrik Seffler <hen...@filmateleven.de> schrieb:

>
> Wie wäre es, wenn du dich einfach informierst? Der wesentliche
> Unterschied zwischen ext2 und ext3 ist gerade das Journal.

Genaugenommen zumindest auf der Platte auch der einzige (wie es im Code
aussieht, weiss ich nicht). Du kannst eine Ext3-Partition jederzeit auch
wieder als Ext2 mounten, das Journal erscheint dann als normale Datei.

Andreas
--
Es setzt sich das System durch, für das es Pornos gibt.
(Lutz Donnerhacke in de.org.ccc)

Karsten Kruse

unread,
Jan 12, 2001, 11:55:31 AM1/12/01
to
Frank Berger wrote:

> Lies "Krieg der Codes" - Entstehungsgeschichte von NT, dann darfst du
> wieder mitreden.

du willst also behaupten das die informationen auf der genannten url falsch
sind und verweist auf ein buch das keiner (kaum jemand) kennt? das
überzeugt mich nicht. möglicherweise hast du aber eine andere quelle für
deine meinung. ach, du hast ja garkeine meinung geäussert ...

ich möchte ja deine rethorische kompetenz nicht in frage stellen, aber
"dann darfst du wieder mitreden" ist übelster stil.

karsten

--
Home : http://www.nethunter2000.de | Es kann mich niemand daran hindern
Projekt: http://www.newbie-net.de | über Nacht klüger zu werden.
Projekt: http://www.newbierouter.de | K. Adenauer
Mailingliste, Forum, Newsserver, Anleitungen, Antworten -» Newbie-Net :o)

Matthias Schniedermeyer

unread,
Jan 12, 2001, 11:43:35 AM1/12/01
to
#include <hallo.h>

>> Dann vergiss nicht die "Nachfolger" von ext2 einzustufen. ext2 ist
> mehrere
>> Jahre aelter als NTFS. (Die "Basis", auf die Aufgebaut wurde, noch
>> wesentlich aelter. Aber wie sagt man so schoen, alt aber bewaehrt)

> Wie alt ist ext2 denn ? Wurde es vor NT entwickelt ?

ext2 liegt so bei 1993/4

Die Wurzeln dafuer sind glaub ich FFS oder sowas, das halt noch ein wenig
aelter ist.

>> Derzeit sind 2 "direkte" "Nachfolger" fuer ext2 in Entwicklung. (ext3,
>> tux2/phase3)

> Ext3 ist aber IMHO immer noch kein JFS.

Tjah. Falsch geraten. Der einzige Unterschied zwischen ext2 und ext3 ist
das ext3 ein Journal hat. Und das man demzufolge ein ext3 mit ext2-Treiber
und umgekehrt lesen kann.

>> und 3 "indirekte" (JFS, Reiserfs, XFS)

> Schön, dass die nichts besseres zu tun haben als zig Filesysteme zu
> implementieren. Eines das professionelles Niveau erreicht und
> weiterentwickelt wird hätte es auch getan.

Haste was gegen Auswahl.

Hast du schon dieses Wunderschoene Bild mit dem Kleinen Maedchen in dem
Anzug "fuer Erwachsene" gesehen?

"One size fits all".

>> (AFAIR gibts noch mehr, aber die fallen mir gerade nicht ein.
> Teilweise
>> sind die eh nur fuer "Spezialanwendungen")
>>
>> Ich bezweifle das NTFS den letzten 3 das Wasser reichen kann.

> Kann es mit Sicherheit. Übrigens hat W2K mittlerweile NTFS V5 dabei. Da
> steht die Zeit auch nicht still.

Dann frage ich mich doch ersthaft warum auch noch bei W2000 ein
Defragmentierer notwendig ist und warum diese "ach so hochentickelte" NTFS
V4(Bei V5 weiss ich das nicht) mit "ein paar mehr Dateien", das ganze
NT-System geplaettet hat. (Vollstaendiger Datengau inklusive. Ist ein
bekannte Design-Schwaeche von NTFS!)

>> Zudem kann NT/2000 bei der Anzahl der unterstuezten Dateisysteme bei
>> weitem nicht mithalten, bei "vorsichtiger" Zaehlung (z.B. Saemtliche
> FAT
>> Varianten nur als 1 gezaehlt) kommt ein 2.4.0er Kernel auf 22 (Davon 4
>> Netzwerkdateisysteme, die 5 oben genannten sind NICHT mitgezaehlt!)

> Gut, da muss sich NT/W2K geschlagen geben. Der Vorteil der vielen
> Dateisysteme hat Linux. Trotzdem läuft Linux meist auf ext2, welches
> NTFS hoffungslos unterlegen ist. Die modernen FS von Linux kommen
> vielleicht in die Nähe von NTFS, aber da ist wie bei allen Sachen Linux
> die Frage, ob und wann es weiterentwickelt wird.

DEFINIER "hoffnungslos unterlegen".

Bis denn

--
Real Programmers consider "what you see is what you get" to be just as
bad a concept in Text Editors as it is in women. No, the Real Programmer
wants a "you asked for it, you got it" text editor -- complicated,
cryptic, powerful, unforgiving, dangerous.

Matthias Schniedermeyer

unread,
Jan 12, 2001, 12:35:53 PM1/12/01
to
#include <hallo.h>

>> Kannst du mir den Unterschied zwischen NTFS V4 und NTFS V5 nennen?
> (mal
>> vielleicht von Kompressionsverfahren und Verschlüsselungstechnik
> abgesehen)

> - Bereitsstellungspunkte

Wao. Nach wieviel Jahren hat Mickeysoft es jetzt geschafft das
Buchstabenproblem zu "loesen"? (Was unter Unix noch NIE existiert hat)

Ich will mal drueber schweigen was ein 2.4er Kernel in dieser Richtung so
alles kann. Da ist das schon wieder ein mueder Joke was W2K da kann.

Martin Ammermueller

unread,
Jan 12, 2001, 5:32:08 PM1/12/01
to
begin Holger Marzen schrieb:
>>Wobei ich die propietaeren Systeme mit wenigen Hardwarekomponenten
>>bevorzugen wuerde. Man hat zwar weniger Auswahl, insgesamt duerften
>>aber die Komponenten billiger werden, da groesserer Absatz.
>
>Nein, sie sind sauteuer, weil ein einziger Hersteller sich nicht selbst
>Konkurrenz macht. Aber ein homogenes System ist natürlich einfacher und
>daher einfacher stabil zu halten.

Sauteuer ja, aber nicht ueberteuert, weil sich die Hardware dann
mehr Kunden leisten koennen -> unterm Strich mehr Gewinn + mehr
Umsatz. Im Endeffekt bestimmt der Kunde den Preis...

Welche (verbreiteten) homogenen Architekturen gibts denn
heutzutage noch? PPC? Alpha? Sparc?

f`up2poster

martin
--
end

Frank Berger

unread,
Jan 13, 2001, 1:20:47 AM1/13/01
to
Hallo,

>"Matthias Schniedermeyer" <m...@citd.de> schrieb im Newsbeitrag

> > Schön, dass die nichts besseres zu tun haben als zig Filesysteme zu


> > implementieren. Eines das professionelles Niveau erreicht und
> > weiterentwickelt wird hätte es auch getan.
>
> Haste was gegen Auswahl.

Zum Lesen anderer dateisystem bestimmt interessant - aber wichtiger ist
das das Hauptdateisystem konsequnt weiterentwickelt wird.

> Hast du schon dieses Wunderschoene Bild mit dem Kleinen Maedchen in
dem
> Anzug "fuer Erwachsene" gesehen?
>
> "One size fits all".

Ne, woher kommt das ?

> Dann frage ich mich doch ersthaft warum auch noch bei W2000 ein
> Defragmentierer notwendig ist und warum diese "ach so hochentickelte"
NTFS
> V4(Bei V5 weiss ich das nicht) mit "ein paar mehr Dateien", das ganze
> NT-System geplaettet hat. (Vollstaendiger Datengau inklusive. Ist ein
> bekannte Design-Schwaeche von NTFS!)

Kannst du dich mal deutlicher ausdrücken ??? Jedes Dateisystem
defragmentiert mit der Zeit (es sei denn dass ein Defragmentierer schon
eingebaut ist).

> > Gut, da muss sich NT/W2K geschlagen geben. Der Vorteil der vielen
> > Dateisysteme hat Linux. Trotzdem läuft Linux meist auf ext2, welches
> > NTFS hoffungslos unterlegen ist. Die modernen FS von Linux kommen
> > vielleicht in die Nähe von NTFS, aber da ist wie bei allen Sachen
Linux
> > die Frage, ob und wann es weiterentwickelt wird.
>
> DEFINIER "hoffnungslos unterlegen".

Schau dir die Spezifikationen von NTFS an und ann die von FAT, HPFS oder
ext2. Dann weisst du warum.

--
Frank Berger


Frank Berger

unread,
Jan 13, 2001, 1:35:12 AM1/13/01
to
Hallo,

>"Karsten Kruse" <nethun...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag


> > Frank Berger wrote:
>
> > Lies "Krieg der Codes" - Entstehungsgeschichte von NT, dann darfst
du
> > wieder mitreden.
>
> du willst also behaupten das die informationen auf der genannten url
falsch

Die Informationen auf der URL sagen in keinster Weise, daß NT von OS/2
abstammt ! Das Schaubild zeigt nur den Verlauf wie die Systeme im
zeitlichen Verlauf stehen - nicht aber wie welches voneinander abstammt
usw. Zwei weitere Sätze aus deiner Quelle:

David Cutler, formerly of Digital and now working for Microsoft, begins
work on Windows NT.
Installable APIs for Win32, Win16, MS-DOS, POSIX and OS/2

Mit keinem Satz wird da erwähnt, daß NT von OS/2 abstammt !

> sind und verweist auf ein buch das keiner (kaum jemand) kennt? das

Das ist zufälligerweise ein sehr bekanntes Buch. Aber die CCC Forumuser
sind ja nicht gerade dafür bekannt, daß sie sich groß mit Literatur
abgeben.

> überzeugt mich nicht. möglicherweise hast du aber eine andere quelle
für
> deine meinung. ach, du hast ja garkeine meinung geäussert ...

sh. oben.

> ich möchte ja deine rethorische kompetenz nicht in frage stellen, aber
> "dann darfst du wieder mitreden" ist übelster stil.

Mach mal zig Stunden Vorlesung, dann gehören solche Sätze zum Standard.

PS: Mein Tipp an dich - Beschaff dir Literatur über die Themen, bei
denen du mitreden willst. Internetquellen sind als Ergänzungen recht
nützlich, nur enthalten sie selten brauchbares, fundiertes Basiswissen.
Und mein zweiter Tipp: Auch wenn in diesem Forum Linux "in" ist, heisst
das noch lange nicht, dass alles andere schlechter ist.

--
Frank Berger


Matthias Schniedermeyer

unread,
Jan 13, 2001, 4:58:25 AM1/13/01
to
#include <hallo.h>

>> > Schön, dass die nichts besseres zu tun haben als zig Filesysteme zu
>> > implementieren. Eines das professionelles Niveau erreicht und
>> > weiterentwickelt wird hätte es auch getan.
>>
>> Haste was gegen Auswahl.

> Zum Lesen anderer dateisystem bestimmt interessant - aber wichtiger ist
> das das Hauptdateisystem konsequnt weiterentwickelt wird.

Du meinst wir sollten inzwischen bei ext6-fs verwenden?

>> Hast du schon dieses Wunderschoene Bild mit dem Kleinen Maedchen in
> dem
>> Anzug "fuer Erwachsene" gesehen?
>>
>> "One size fits all".

> Ne, woher kommt das ?

War, soweit ich mich erinnern kann, eine Veraeppelung von NT. Weil
Microsoft NT als "Antwort fuer alles" anpreist. (Naja, jetzt wird W2K als
Antwort fuer alles angepriesen)

>> Dann frage ich mich doch ersthaft warum auch noch bei W2000 ein
>> Defragmentierer notwendig ist und warum diese "ach so hochentickelte"
> NTFS
>> V4(Bei V5 weiss ich das nicht) mit "ein paar mehr Dateien", das ganze
>> NT-System geplaettet hat. (Vollstaendiger Datengau inklusive. Ist ein
>> bekannte Design-Schwaeche von NTFS!)

> Kannst du dich mal deutlicher ausdrücken ??? Jedes Dateisystem
> defragmentiert mit der Zeit (es sei denn dass ein Defragmentierer schon
> eingebaut ist).

Du meinst jedes Dateisystem fragmentiert?

Hmmm. Mein Filesystem(ext2) ist inzwischen 3 Jahre alt, und hat ein
Fragmentierungsgrad von 1,6%. Das finde ich nicht sonderlich viel.

>> > Gut, da muss sich NT/W2K geschlagen geben. Der Vorteil der vielen
>> > Dateisysteme hat Linux. Trotzdem läuft Linux meist auf ext2, welches
>> > NTFS hoffungslos unterlegen ist. Die modernen FS von Linux kommen
>> > vielleicht in die Nähe von NTFS, aber da ist wie bei allen Sachen
> Linux
>> > die Frage, ob und wann es weiterentwickelt wird.
>>
>> DEFINIER "hoffnungslos unterlegen".

> Schau dir die Spezifikationen von NTFS an und ann die von FAT, HPFS oder
> ext2. Dann weisst du warum.

Hmmm. Sollte ich mal nach suchen.

Martin Ammermueller

unread,
Jan 13, 2001, 7:39:56 AM1/13/01
to
begin Matthias Schniedermeyer schrieb:

>Die Wurzeln dafuer sind glaub ich FFS oder sowas, das halt noch ein wenig
>aelter ist.

AFAIK das FS von Minix (extfs?)

Was auch ein interessanter Ansatz fuer FSs ist:

http://www.daemonnews.org/200012/tram.html

martin
--
end

Hendrik Seffler

unread,
Jan 13, 2001, 8:18:35 AM1/13/01
to
Frank Berger schrieb:

> Ok - das mit ext3 und kein JFS nehme ich zurück. Hier ein interessanter
> Link zum Thema:
>
> http://www.mario-hermsdorf.de/samba_html/node29.html

Hmm, dieser Artikel geht stark auf XFS als Hoffnung gegenüber ReiserFS
und ext3 ein. Ich weiss nicht. Dieses ist auf Linux noch neuer und dem
System fremder als die beiden anderen, die extra für Linux entworfen
wurden.

Man hört, SGI portiert das halbe IRIX, um XFS unter Linux ans Rennen zu
bekommen. Das will auch getestet werden.

Hendrik Seffler

unread,
Jan 13, 2001, 8:19:43 AM1/13/01
to
Andreas Ferber schrieb:

> Genaugenommen zumindest auf der Platte auch der einzige (wie es im Code
> aussieht, weiss ich nicht). Du kannst eine Ext3-Partition jederzeit auch
> wieder als Ext2 mounten, das Journal erscheint dann als normale Datei.

Das steht so auch in den Design-Dokumenten, eben an ext2 wenig zu
ändern, da dieses als stabil bekannt ist, sondern nur das Journal
"drüberzusetzen".

Holger Marzen

unread,
Jan 13, 2001, 6:56:09 AM1/13/01
to
On 12 Jan 2001 22:32:08 GMT, Martin Ammermueller wrote:

>Sauteuer ja, aber nicht ueberteuert, weil sich die Hardware dann
>mehr Kunden leisten koennen -> unterm Strich mehr Gewinn + mehr
>Umsatz. Im Endeffekt bestimmt der Kunde den Preis...

Nein. Wenn er ein laufendes RZ hat, braucht er einfach gewisse Hardware.

>Welche (verbreiteten) homogenen Architekturen gibts denn
>heutzutage noch? PPC? Alpha? Sparc?

S/390, AS/400

Aber bei Speichersystemen hat man mittlerweile Auswahl. Nicht dass es
billig wäre ...

Holger Marzen

unread,
Jan 13, 2001, 4:50:43 AM1/13/01
to
On Fri, 12 Jan 2001 17:06:16 +0100, Frank Berger wrote:

>Hallo,
>
>>"Holger Marzen" <hol...@marzen.de> schrieb im Newsbeitrag
>
>> > FB
>
>> >Es gibt mehrere Bücher zu NTFS, da wurden die wichtigsten
>Eigenschaften
>> >beschrieben. Das reicht um es mit anderen FS vergleichen zu können.
>>
>> Ich bemäkelte damit, dass du etwas gefordert hast, was du selbst nicht
>> erfüllst. Den Einblick in die Sourcen.
>
>Für einen Vergleich benötige ich den nicht. Außerdem habe ich nie einen
>Sourceeinblick gefordert.

Doch:

> > On Wed, 10 Jan 2001 19:54:22 +0100, Frank Berger wrote:
> >So so, M$ hat dir also den Einblick in den kompletten Source von NTFS
> >gewährt und du hast ihn natürlich vollständig verstanden ? Sollen wir
> >dir das glauben ? Nein, das lassen wir doch lieber. NTFS arbeitet

Siehste?

>> Holger "die Bücher könnten alle erlogen sein" Marzen
>
>Wenn das dein Ernst sein soll

[...]

*seufz*

Karsten Kruse

unread,
Jan 13, 2001, 1:04:18 PM1/13/01
to
Frank Berger wrote:


> abstammt ! Das Schaubild zeigt nur den Verlauf wie die Systeme im
> zeitlichen Verlauf stehen - nicht aber wie welches voneinander abstammt
> usw.

ich interpretiere die grafik anders. für mich sieht das mehr aus wie ein
familienstammbaum.

> Zwei weitere Sätze aus deiner Quelle:

die sind nicht aus meiner quelle, meine quelle war die seite von eric.

aber wenn der familienstammbaum nicht eindeutig ist, diese aussage ist es:

<-http://www.zdnet.com/pcmag/features/windows98/history6.html------------->

May 24, 1993

Windows NT (which stands for New Technology, although wags refer to it as
Not Today, No Thanks, and Nice Try) is launched. Geared towards the power
user and the server market from the start, the first version, 3.1, requires
a high-end PC to run and is rough around the edges. But Windows NT is well
received by developers because of its security, stability, and richer Win32
API, which makes it easier to write powerful programs. The project began as
OS/2 3.0 but became a total rewrite of the code.

<-/----------------------------------------------------------------------->

> PS: Mein Tipp an dich - Beschaff dir Literatur über die Themen, bei
> denen du mitreden willst. Internetquellen sind als Ergänzungen recht
> nützlich, nur enthalten sie selten brauchbares, fundiertes Basiswissen.

naja, dagegen kann ich jetzt auch nichts sagen, hast recht.

> Und mein zweiter Tipp: Auch wenn in diesem Forum Linux "in" ist, heisst
> das noch lange nicht, dass alles andere schlechter ist.

das habe ich mit keinem wort behauptet. aber wo wir gerade gut gemeinte
tipps verteilen: dein newsclient kann nicht quoten und ein signaturtrenner
sollte so aussehen: "-- " . besorg dir besser einen clienten der das
schafft, es gibt für windows einige gute die nichts kosten. ich schlage
pc-pine vor, damit kannst du deine mail auch gleich erledigen.

Ralph Angenendt

unread,
Jan 13, 2001, 12:54:13 PM1/13/01
to
Frank Berger <frank_be...@yahoo.com> wrote:
> Hallo,
>
>>"Volker Birk" <v...@ebios.de> schrieb im Newsbeitrag
>> > Frank Berger <frank_be...@yahoo.com> wrote:
>> Im Gegensatz zu ext2
>> (Golf) ist NTFS der Mercedes unter den Dateisystemen.
>
> Was für eine technisch überzeugende Aussage.

Lern quoten, das da ist nicht von dir.

> Nachzulesen ist einigen Bücher bezüglich OS und FS (O'Reilly und M$
> Press usw.). Das reicht für einen Vergleich.

Gut. Der Golf ist in einigen Situationen tatsächlich praktischer als
der Mercedes: Kleiner, wendiger, spritziger (bei geringerer
Motorleistung).

Natürlich mag der Mercedes bequemer sein - aber die Dinger wirken
immer so behäbig.

Das steht so in der Auto Motor Sport und in der ADAC Motorwelt. Das
reicht für einen Vergleich.

Ralph

PS: Qvrfre "grpuavfpur Iretyrvpu" vfg angüeyvpu tranhfb orfpuvffra jvr
qrvare - omj. re fntg qnf tyrvpur üore qvr Dhnyvgägra qre Nhgbf nhf,
jvr qrva Iretyrvpu üore qvr qre Qngrvflfgrzr - aäzyvpu avpugf.
--
The most exciting phrase to hear in science, the one that heralds new
discoveries, is not "Eureka!" (I found it!) but "That's funny ..."
-- Isaac Asimov

Ralph Angenendt

unread,
Jan 13, 2001, 1:16:15 PM1/13/01
to
Frank Berger <frank_be...@yahoo.com> wrote:

>>"Matthias Schniedermeyer" <m...@citd.de> schrieb im Newsbeitrag
>
>> und 3 "indirekte" (JFS, Reiserfs, XFS)
>
> Schön, dass die nichts besseres zu tun haben als zig Filesysteme zu
> implementieren. Eines das professionelles Niveau erreicht und
> weiterentwickelt wird hätte es auch getan.

Ach weisst du: Zwei die seit Jahren professionelles Niveau haben (JFS
und XFS), und eines, welches bei vielen kleinen Dateien in grossen
Verzeichnissen extrem schnell ist und auch in einem rasenden Tempo
weiterentwickelt wird, sind mir wirklich lieber, als nur eines.

Eventuell stellt sich ja heraus, dass JFS besser mit riesigen
Dateisystemen (bis 32 PetaByte) klarkommt als ReiserFS, XFS sehr gut
mit extrem grossen Dateien auf grossen Dateisystemen klarkommt und
ReiserFS für solche Sachen wie einen Newsspool (viele sehr kleine
Dateien in sehr vielen Verzeichnissen) am besten geeignet ist?

Dann kann ich mir doch auswählen, welches von den Dreien (von denen es
Zwei wie gesagt schon seit längerer Zeit gibt - durchaus im
professionellen Bereich) für meine Anwendung am besten geeignet ist
und muss mich nicht auf eines Verlassen, welches versucht, eine
eierlegende Wollmilchsau zu sein (nicht, dass ich etwas gegen NTFS
habe, aber deine Argumentation^WBehauptung dort oben kann man nicht
ohne weiteres so stehen lassen).

Ralph
--
"However, there is no language wherein a
double positive can form a negative."
"Yeah. Right."

Andreas Bogk

unread,
Jan 13, 2001, 4:11:14 PM1/13/01
to
ihr....@strg-alt-entf.org (Ralph Angenendt) writes:

> Natürlich mag der Mercedes bequemer sein - aber die Dinger wirken
> immer so behäbig.

Dann hast du bisher immer nur in Mercedessen fuer Arme gesessen. Die
Dinger gibt's auch adaequat motorisiert.

Gruss Andreas

Reiner Krieger

unread,
Jan 13, 2001, 4:50:03 PM1/13/01
to
* Holger Marzen wrote:

>>Welche (verbreiteten) homogenen Architekturen gibts denn
>>heutzutage noch? PPC? Alpha? Sparc?
>
>S/390, AS/400

^^^^^^
Wird die nicht jetzt generell von z900 mit Linux abgeloest?

;-)

Martin Hermanowski

unread,
Jan 13, 2001, 4:24:44 PM1/13/01
to
Frank Berger <frank_be...@yahoo.com> wrote:
> Hallo,
>
>>"Matthias Schniedermeyer" <m...@citd.de> schrieb im Newsbeitrag
>
>> > Schön, dass die nichts besseres zu tun haben als zig Filesysteme zu
>> > implementieren. Eines das professionelles Niveau erreicht und
>> > weiterentwickelt wird hätte es auch getan.
>>
>> Haste was gegen Auswahl.
>
> Zum Lesen anderer dateisystem bestimmt interessant - aber wichtiger ist
> das das Hauptdateisystem konsequnt weiterentwickelt wird.

Glaubst Du wirklich, dass ein FS für alles optimal tauglich ist?

Nemen wir einen Newsspool mit 1 000 000 Messages. Da ist was anderes
sinnvoll als bei 3~4 50GB Files, die sequentiell abgearbeitet werden,
z.B. Videos.

Oder ob Du Dateien oft vergrößerst und verkleinerst, oder ob sie in der
Größe etwa gleich bleiben.

Natürlich kann man mit der Größe der kleinsten Verwaltungseinheit da
schon an der Performance drehen, und die Hardware ist auch nicht un-
wichtig, aber das FS sollte auch entsprechend gewählt werden.

Für den Newsspool brauchst Du i.a. weder komplexe Zugriffsrechte noch
extreme Ausfallssicherheit, während das bei anderen Daten elementar
ist.

Es gibt nicht "das beste" FS.

Wenn NTFS optimal ist, warum kann ich Disketten nur mit FAT verwenden?

MfG
Martin

--
man 3 strtok
BUGS
Never use this function.

Ralph Angenendt

unread,
Jan 13, 2001, 10:50:58 PM1/13/01
to

Was behäbig wirkt, muss nicht behäbig sein. Allerdings habe ich bis
jetzt wirklich nur in denen für Arme gesessen (Taxi halt).

Ralph
--
"I just played poker with some cultists."
"Cthulhu's?"
"No, I won."

Frank Berger

unread,
Jan 14, 2001, 1:56:29 AM1/14/01
to
Hallo,

>"Matthias Schniedermeyer" <m...@citd.de> schrieb im Newsbeitrag

news:93p8s1

> Du meinst jedes Dateisystem fragmentiert?
>
> Hmmm. Mein Filesystem(ext2) ist inzwischen 3 Jahre alt, und hat ein
> Fragmentierungsgrad von 1,6%. Das finde ich nicht sonderlich viel.

Ein Dateisystem fragmentiert natürlich nicht wenn man kaum was damit
macht. Aber nach Installation/Deinstallation von Servicepacks,
Softwarepakten oder Dateiereiterungen usw. fragmentiert das Dateisystem
eben (abhängig vom zur Verfügung stehenden Plattenplatz und der
Belegung).

> > Schau dir die Spezifikationen von NTFS an und ann die von FAT, HPFS
oder
> > ext2. Dann weisst du warum.
>
> Hmmm. Sollte ich mal nach suchen.

Genau.

--
Frank Berger


Frank Berger

unread,
Jan 14, 2001, 2:03:52 AM1/14/01
to
Hallo,

>"Martin Hermanowski" <mah...@techsection.com> schrieb im Newsbeitrag
> > Frank Berger <frank_be...@yahoo.com> wrote:

> Glaubst Du wirklich, dass ein FS für alles optimal tauglich ist?

Natürlich nicht. Aber ein guter Allrounder reicht meistens aus.

> Nemen wir einen Newsspool mit 1 000 000 Messages. Da ist was anderes
> sinnvoll als bei 3~4 50GB Files, die sequentiell abgearbeitet werden,
> z.B. Videos.
>
> Oder ob Du Dateien oft vergrößerst und verkleinerst, oder ob sie in
der
> Größe etwa gleich bleiben.
>
> Natürlich kann man mit der Größe der kleinsten Verwaltungseinheit da
> schon an der Performance drehen, und die Hardware ist auch nicht un-
> wichtig, aber das FS sollte auch entsprechend gewählt werden.
>
> Für den Newsspool brauchst Du i.a. weder komplexe Zugriffsrechte noch
> extreme Ausfallssicherheit, während das bei anderen Daten elementar
> ist.
>
> Es gibt nicht "das beste" FS.

Das stimmt natürlich. In manchen Anwendungsfällen kann natürlich ein
Spezial FS durchaus Sinn machen. Ist aber kein Grund das haupsächliche
genutzte Dateisystem zu vernachlässigen.

--
Frank Berger


Frank Berger

unread,
Jan 14, 2001, 1:52:25 AM1/14/01
to
Hallo,

>"Holger Marzen" <hol...@marzen.de> schrieb im Newsbeitrag
> > FB

> >Für einen Vergleich benötige ich den nicht. Außerdem habe ich nie
einen
> >Sourceeinblick gefordert.
>
> Doch:
>
> > > On Wed, 10 Jan 2001 19:54:22 +0100, Frank Berger wrote:
> > >So so, M$ hat dir also den Einblick in den kompletten Source von
NTFS
> > >gewährt und du hast ihn natürlich vollständig verstanden ? Sollen
wir
> > >dir das glauben ? Nein, das lassen wir doch lieber. NTFS arbeitet
>
> Siehste?

Nein ! Das war deshalb weil Holger behauptet hätte, daß aufgrund des
NTFS Sourcecodes das System nicht JFS ähnlich wäre. Und ich bezweifle,
dass er vollständigen Einblick in den Source hatte. Für einen puren
Vergleich von Eigenschaften benötige ich keinen Sourceeinblick.

--
Frank Berger


Frank Berger

unread,
Jan 14, 2001, 2:10:42 AM1/14/01
to
Hallo,

>"Karsten Kruse" <nethun...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag

> > Frank Berger wrote:

> > abstammt ! Das Schaubild zeigt nur den Verlauf wie die Systeme im
> > zeitlichen Verlauf stehen - nicht aber wie welches voneinander
abstammt
> > usw.
>
> ich interpretiere die grafik anders. für mich sieht das mehr aus
wie ein
> familienstammbaum.

Aus logischer Sicht - aber nicht immer aus technischer Sicht. Das ist
ein Unterschied.

> aber wenn der familienstammbaum nicht eindeutig ist, diese aussage
ist es:
>
>
<-http://www.zdnet.com/pcmag/features/windows98/history6.html-----------
-->
>
> May 24, 1993
>
> Windows NT (which stands for New Technology, although wags refer to
it as
> Not Today, No Thanks, and Nice Try) is launched. Geared towards the
power
> user and the server market from the start, the first version, 3.1,
requires
> a high-end PC to run and is rough around the edges. But Windows NT is
well
> received by developers because of its security, stability, and richer
Win32
> API, which makes it easier to write powerful programs. The project
began as
> OS/2 3.0 but became a total rewrite of the code.
>
>
<-/---------------------------------------------------------------------
-->

Das steht, daß NT unter dem Projektnamen OS/2 3.0 begonnen wurde (von M$
gewählt um IBM zu täuschen - allerdings war am Anfang nicht so ganz
klar, in wie weit auf NT Windows und OS/2 Programme unterstützen sollte.
Es blieb bei einer Alibi OS/2 Unterstützung und der Übernahme einiger
API Funktionen von Windows). In der letzten Zeile steht ja auch, daß NT
komplett neu geschrieben wurde. Also kann auch hier keine Rede von
Abstammung in *technischer* Sicht sein.

> das habe ich mit keinem wort behauptet. aber wo wir gerade gut
gemeinte
> tipps verteilen: dein newsclient kann nicht quoten und ein
signaturtrenner
> sollte so aussehen: "-- " . besorg dir besser einen clienten der
das

Ist genau so eingestellt - aber das OE hat da offensichtlich einen
Fehler.

> schafft, es gibt für windows einige gute die nichts kosten. ich
schlage
> pc-pine vor, damit kannst du deine mail auch gleich erledigen.

Und wo gibts PC-Pine ? Kann das von der Oberfläche her mit OE mithalten
?

--
Frank Berger


Florian Weimer

unread,
Jan 14, 2001, 6:55:04 AM1/14/01
to
frank paulsen <frank....@gmx.net> writes:

> bei INN sollte man darauf achten, dass man eine version benutzt, in
> der das problem mit memmap auf ReiserFS behoben ist, thread lief vor
> einiger zeit in dcs.newsserver.

Message-ID? Gibt es diese Version mittlerweile?

Florian Weimer

unread,
Jan 14, 2001, 6:51:58 AM1/14/01
to
la...@hist3-10.phil-fak.uni-duesseldorf.de (Harald Laabs) writes:

> >Was hälst du von ReiserFS?
>
> Falsche Frage. Du hast die Bugtraq Meldungen der letzten Tage verpasst.
> Da scheinen irgendwelche merkwuerdigen Fehler drin zu sein, durch die
> man (als normaler Benutzer) den Kernel plaetten kann.
> Fazit: derzeit nicht fuer Produktionssysteme zu gebrauchen. Schade.

Hans Reiser hat auch eine etwas seltsame Einstellung bezüglich
Performance und Sicherheit (ersteres geht vor letzteres -- warum soll
man z.B. Enden von Dateien auf der Platte ausnullen?). Der
versprochene Audit hat AFAIK nie stattgefunden und ist beim
Entwicklungstempo von ReiserFS auch bald obsolet.

Florian Weimer

unread,
Jan 14, 2001, 6:54:22 AM1/14/01
to
"Frank Berger" <frank_be...@yahoo.com> writes:

> > und 3 "indirekte" (JFS, Reiserfs, XFS)

> > Ich bezweifle das NTFS den letzten 3 das Wasser reichen kann.
>
> Kann es mit Sicherheit.

NTFS (<5?)bietet AFAIK nicht garantierte Bandbreite, Resizing von
Dateisystemen im laufenden Betrieb, Snapshot-Funktionalität für
Backups oder Clustering-Lösungen für riesige Dateisysteme.

Ingo van Lil

unread,
Jan 14, 2001, 10:42:47 AM1/14/01
to
Florian Weimer <f...@deneb.enyo.de> wrote:

>Hans Reiser hat auch eine etwas seltsame Einstellung bezüglich
>Performance und Sicherheit (ersteres geht vor letzteres -- warum soll
>man z.B. Enden von Dateien auf der Platte ausnullen?).

Ja, warum soll man? Ernst gemeint, interessiert mich wirklich.

Tschau,
Ingo

--
Linux User #97160 (http://counter.li.org/)

Felix von Leitner

unread,
Jan 14, 2001, 10:12:38 AM1/14/01
to
Harald Laabs <la...@hist3-10.phil-fak.uni-duesseldorf.de> wrote:
> >Was hälst du von ReiserFS?
> Falsche Frage. Du hast die Bugtraq Meldungen der letzten Tage verpasst.
> Da scheinen irgendwelche merkwuerdigen Fehler drin zu sein, durch die
> man (als normaler Benutzer) den Kernel plaetten kann.

Meiner Lektüre von bugtraq zufolge hat niemand einen Kernel Absturz
reproduzieren können, und die Userland-Effekte habe ich erfolgreich auf
das tolle getdents-API zurückgeführt.

> Fazit: derzeit nicht fuer Produktionssysteme zu gebrauchen. Schade.

So gerne ich selber reiserfs einsetze, kann ich den Code nicht als
vertrauenswürdig einstufen.

Felix

Felix von Leitner

unread,
Jan 14, 2001, 10:16:23 AM1/14/01
to
Florian Weimer <f...@deneb.enyo.de> wrote:
> > > und 3 "indirekte" (JFS, Reiserfs, XFS)
> > > Ich bezweifle das NTFS den letzten 3 das Wasser reichen kann.
> > Kann es mit Sicherheit.
> NTFS (<5?)bietet AFAIK nicht garantierte Bandbreite, Resizing von
> Dateisystemen im laufenden Betrieb, Snapshot-Funktionalität für
> Backups oder Clustering-Lösungen für riesige Dateisysteme.

Für garantierte Bandbreite findet sich in Linux leider eh kein Support,
d.h. auch xfs kann das nicht bieten.

Und daß NTFS stinkt, darüber müssen wir glaube ich nicht verhandeln.
Schon gar nicht mit Herrn Berger, dessen Gehirnkapazität von mit dem
Buchstabieren von NTFS weitgehend ausgelastet ist.

Felix

Karsten Kruse

unread,
Jan 14, 2001, 11:18:45 AM1/14/01
to
Frank Berger wrote:

> Und wo gibts PC-Pine? Kann das von der Oberfläche her mit OE mithalten?

pc-pine hat keine gui wie oe, ist also nichts für mausschubser :). aber
dafür macht es seine aufgaben richtig, einen versuch ist es allemal wert.
wenn dir pine nicht schmeckt gibt es noch genug andere alternativen für
win32 die leckerer als oe sind.

ein kurs:
http://www.uni-tuebingen.de/zdv/schriften/kursunterlagen/pine-4.x-kurs.html
ein howto:
http://www.stud.uni-hannover.de/~sirtobi/pine-howto/
der download:
ftp://ftp.cac.washington.edu/pine/pcpine/

Florian Weimer

unread,
Jan 14, 2001, 12:39:08 PM1/14/01
to
ing...@gmx.de (Ingo van Lil) writes:

> >Hans Reiser hat auch eine etwas seltsame Einstellung bezüglich
> >Performance und Sicherheit (ersteres geht vor letzteres -- warum soll
> >man z.B. Enden von Dateien auf der Platte ausnullen?).
>
> Ja, warum soll man? Ernst gemeint, interessiert mich wirklich.

Weil diese Enden per mmap() auslesbar sind.

Ingo van Lil

unread,
Jan 14, 2001, 1:37:41 PM1/14/01
to
Florian Weimer <f...@deneb.enyo.de> wrote:

>> Ja, warum soll man? Ernst gemeint, interessiert mich wirklich.
>
>Weil diese Enden per mmap() auslesbar sind.

Ohne root-Rechte? OK, dann ist das eine böse Sicherheitslücke.

Markus Schaber

unread,
Jan 14, 2001, 4:59:20 PM1/14/01
to
Nachricht von mart...@bnro.de -

am 13 Jan 2001 12:39:56 GMT schrieb Martin Ammermueller:

>>Die Wurzeln dafuer sind glaub ich FFS oder sowas, das halt noch ein wenig
>>aelter ist.
>
>AFAIK das FS von Minix (extfs?)

ExtFS war ein Linux-eigenes FS, das Minix-Dateisystem war vom Minix-
System übernommen. Ext2FS ist der Nachfolger des ExtFS - es gab da
noch einen zweiten, der sich aber nicht durchgesetzt hat.

XiaFS oder so ähnlich hieß der AFAIR, ist aber - genau so, wie extFS -
in den neueren Kerneln nicht mehr drin - Minix schon noch, wird für
BootDisks eingesetzt.

markus

--
>Nein, es gibt auch eine Brücke, die nach Adenauer benannt wurde. [...]
Yep. Und die heißt sicher so, weil sie sich in hohem Bogen über alles
hinwegsetzt.... (Dieter Kiel und Volker Wollny in de.talk.tagesgeschehen)

Markus Schaber

unread,
Jan 14, 2001, 5:12:44 PM1/14/01
to
Nachricht von frank_be...@yahoo.com -
am Fri, 12 Jan 2001 02:43:36 +0100 schrieb Frank Berger:

>> >der Fall. Windows 2000 ist extrem stabil - natürlich kann man es wie
>> >jedes andere OS auch durch fehlerhafte Hardwaretreiber in den Absturz
>> >treiben. Ich denke nicht, dass VMS oder was anderes hier anders
>> >reagieren würden. Hardwaretreiber sind Systembestandteile und sollten
>> >deshalb sorgfältig programmiert werden.
>> Erstens gibt es OSe wie z. B. QNX, die sogar die Hardwaretreiber durch
>> Speicherschutz u. ä. gegeneinander abschotten. Und zweitens kann man
>Und wie schnell ist das denn ? Außerdem können selbst bei abgeschotteten
>Systemen Zustände auftreten, die einem Totalabsturz gleichkommen.

Das stimmt. Aber nur, weil ich sowieso durch eine Autobombe draufgehen
könnte, verzichte ich nicht auf Bremsen und Sicherheitsgurt.

>> durch die aufwendige und komplexe Architektur das schreiben von
>korrekten
>> Treibern extrem erschweren, wenn nicht sogar unmöglich machen. NT4 und
>> Win2000 sind da Vorreiter, wie ich aus eigener Anschauung weiß.
>
>Dazu kann ich keine Aussage machen ob Treiber schreiben für W2K nun
>schwerer odr leichter ist als für andere OSse. Nur hatte ich auch

Ich habe mich mit der Treibereinbindung von DOS, WinNT, Win2000,
Linux 2.2 und Plurix beschäftigt - NT hat war eine geniale Grund-
Idee in der Architektur, aber die Kommunikation zwischen Treiber
und OS ist sehr aufwendig, die zu implementierenden Schnittstellen
und APIs umfangreich und Aufgebläht. Win2000 setzt da noch einiges
drauf, wegen Power-Management und Plug&Play.

Irgendwie hat man bei allem den Eindruck, daß zwar gute Ideen
vorhanden sind, aber Umständlichkeit und Aufblähung oberste Prinzipien
bei der Implementierung waren. Ständig denkt man "Das könnte man
doch aber auch einfacher machen".

>zahlreiche nicht richtig funktionierende Linuxtreiber. Es kommt immer
>drauf wieviel Zeit sich ein guter Programmierer Zeit für sowas nimmt.

Wobei der große Teil dieser Linuxtreiber ohne taugliche Herstellerdoku-
mentation erstellt wurde, und im Allgemeinen mit "Beta" gekennzeichnet
sind. Abgesehen davon, daß auch für Windows einige instabile und in-
kompatible Treiber existieren.

Florian Weimer

unread,
Jan 14, 2001, 3:51:27 PM1/14/01
to
ing...@gmx.de (Ingo van Lil) writes:

> Florian Weimer <f...@deneb.enyo.de> wrote:
>
> >> Ja, warum soll man? Ernst gemeint, interessiert mich wirklich.
> >
> >Weil diese Enden per mmap() auslesbar sind.
>
> Ohne root-Rechte?

Ja, bei der Default-Implementation von mmap() werden die Daten
blockweise vom Gerät in den Speicher geschrieben. Dadurch ist es
möglich, den letzten Block der Datei komplett vom Gerät zu lesen, also
auch das, was hinter dem Dateiende steht.

> OK, dann ist das eine böse Sicherheitslücke.

Eben.

Vinzent Hoefler

unread,
Jan 15, 2001, 3:11:57 AM1/15/01
to
"Frank Berger" <frank_be...@yahoo.com> wrote:

> > > > Erstens gibt es OSe wie z. B. QNX, die sogar die Hardwaretreiber
> > > > durch Speicherschutz u. ä. gegeneinander abschotten. Und
> > > > zweitens kann man
> > >
> > > Und wie schnell ist das denn ?
> >

> > Was meinst Du, wie schnell ein Realtime-OS mit Microkernel sein
> > sollte?
>
> Echtzeitfähig in definierten Umgebungen mit berechenbaren
> Systemlastparametern ist was anderes als etwa als etwa auf einem
> Desktop PC mit vielen undefinierten Parametern.

Auch ein Desktop-System ist definiert. Im uebrigen fragtest Du nach der
Geschwindigkeit, nicht nach dem ueblichen Einsatzgebiet.

Ausserdem frage ich mich da jetzt doch tatsaechlich, wie denn eine
definierte Umgebung fuer QNX aussieht, wenn ich so das Plakat hinter mir
betrachte und ueberlege, wieviele Moeglichkeiten ich habe, mir aus den
Modulen ein komplett arbeitendes System zusammenzubasteln [1]. :-)


Vinzent.

[1] Auf (m)einem Desktop-PC natuerlich. ;-)


Sent via Deja.com
http://www.deja.com/

Frank Schletz

unread,
Jan 15, 2001, 3:52:43 AM1/15/01
to
Reiner Krieger schrieb:

>
> * Holger Marzen wrote:
>
>>S/390, AS/400
> ^^^^^^
> Wird die nicht jetzt generell von z900 mit Linux abgeloest?
>
> ;-)

Ein Linux? Soviele wie Du willst.
Jeder Abteilung Ihr eigenes Linux :-)
Und fuer die "Altmodischen" gleichzeitig noch
Ihr "altes" System mit drauf.

Mal schauen, wie sich das im RL macht.

Michael H. Fischer

unread,
Jan 15, 2001, 12:25:52 PM1/15/01
to
frank_be...@yahoo.com (Frank Berger) schreibselte in
<93lng3$r9u$1...@news.BelWue.DE>:

>NT stammt weder von OS/2 noch von VMS ab. Lediglich ein Großteil der
>Entwicklertruppe kam von DEC und hatte teilweise an VMS
>programmiert. Dass NT von Anfang eine Windowspersonality haben
>sollte war von Anfang an klar. Deswegen stammt es von diesem aber
>trotzdem nicht ab.

<cit>
Bis sich die Wege IBMs und Microsofts 1990 trennten, war NT eine
gemeinsame Vision gewesen, die schon unter dem Namen OS/2 3.0 einige
Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte. Bereits 1988 gewann Bill Gates
den ehemaligen DEC-Mitarbeiter David N. Cutler, an diesem Projekt
mitzuwirken. OS/2 3.0 sollte damals die OS/2-Version für RISC-Rechner
werden. Erst 1990 sattelte Microsoft vom Presentation Manager auf die
Windows-Oberfläche um, sichtlich von deren Erfolg überrascht.
</cit>
Quelle: c't 6/93

Michael H. Fischer

Frank Berger

unread,
Jan 15, 2001, 1:23:01 PM1/15/01
to
Hallo,

>"Michael H. Fischer" <news...@derfisch.de> schrieb im Newsbeitrag

> <cit>
> Bis sich die Wege IBMs und Microsofts 1990 trennten, war NT eine
> gemeinsame Vision gewesen, die schon unter dem Namen OS/2 3.0 einige
> Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte. Bereits 1988 gewann Bill Gates
> den ehemaligen DEC-Mitarbeiter David N. Cutler, an diesem Projekt
> mitzuwirken. OS/2 3.0 sollte damals die OS/2-Version für RISC-Rechner
> werden. Erst 1990 sattelte Microsoft vom Presentation Manager auf die
> Windows-Oberfläche um, sichtlich von deren Erfolg überrascht.
> </cit>
> Quelle: c't 6/93

Das kann man unkommentiert nicht stehen lassen - richtig ist (Quelle:
Krieg der Codes)
, daß M$ bereits im Sommer 1988 (wozu brauchten sie wohl genau zu diesem
Zeitpunkt Cutler so dringend ???) OS/2 intern fallengelassen hat und
deswegen NT als weitere OS/2 Version getarnt hat. M$ hatte zu keinem
Zeitpunkt vor, NT hauptsächlich für eine OS/2 Personality zu entwickeln.
Cutler hat den Kernel so drauf los entwickelt ohne sich grosse Gedanken
zu machen, welche Personality NT denn nun bekommen sollte.

--
Frank Berger


Marcel Kilgus

unread,
Jan 15, 2001, 3:30:48 PM1/15/01
to
Martin Hermanowski wrote:
> Wenn NTFS optimal ist, warum kann ich Disketten nur mit FAT verwenden?

www.sysinternals.com bietet Tools um Disketten mit NTFS zu formatieren.
Nicht daß man das wirklich möchte, aber nunja.

Florian Laws

unread,
Jan 16, 2001, 4:25:14 PM1/16/01
to
In article <gr0l39...@techsection.de>, Martin Hermanowski wrote:
>Volker Birk <v...@ebios.de> wrote:
>> Holger Veit <ve...@borneo.gmd.de> wrote:
>>> NTFS, vom Konzept her eher
>>> ein aufgebohrtes mit ein wenig Security und versteckten EA-Flanschen
>>> versehenes FAT-Filesystem
>>
>> Na, das ist vielleicht auch ein wenig übertrieben. NTFS ist journalling,
>> hat mehrere streams pro file wie ein VMS FS, verwendet inodes und links
> a)~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ b)~~~~~~~~~~~~~~
^^^
s/VMS/MacOS/

>> wie ein Unix FS, ...
>
>a) Die hat bis jetzt nur ein Virus verwendet, oder?

Angeblich verwendet die auch das AppleShare für NT.

Florian
--
"A friend of mine deals with open relays in .cn (and boy, there are a lot
of them) by sending the sysadmin a letter in Chinese thanking them for the
valuable assistance their open relay provides to the Falun Gong in
disseminating their anti-government propoganda." -- seen in the Monastery

frank paulsen

unread,
Jan 17, 2001, 2:51:04 AM1/17/01
to
Florian Weimer <f...@deneb.enyo.de> writes:

war ein typischer fall von falsch erinnert. ich benutze den patch aus
<8i7klf$8jn$1...@rotkraut.de>, aber mein server ist klein und langweilt
sich eh den ganzen tag.

in <Sylvie_...@auxiliary.pool-56.oops.inka.de> findet sich ein
verweis auf ACT_MMAP in configdata.h, der sollte das gleiche bewirken.

wenn ich den thread 'The INN/mmap bug' auf linux-kernel richtig
verstanden habe kommt der fehler nicht aus ReiserFS, sondern ist ein
allgemeines problem im vfs-code.

--
frobnicate foo

Dietz Proepper

unread,
Jan 17, 2001, 7:41:58 AM1/17/01
to
Felix von Leitner wrote:
>So gerne ich selber reiserfs einsetze, kann ich den Code nicht als
>vertrauenswürdig einstufen.

Warum setzt Du es dann ein? Nur am Rande sei bemerkt, Hackvalue zum
Selbstzweck erinnert irgendwie an Rubbelbildchen.

Dietz

Florian Weimer

unread,
Jan 17, 2001, 2:11:29 PM1/17/01
to
frank paulsen <frank....@gmx.net> writes:

> wenn ich den thread 'The INN/mmap bug' auf linux-kernel richtig
> verstanden habe kommt der fehler nicht aus ReiserFS, sondern ist ein
> allgemeines problem im vfs-code.

Du meinst den jüngsten Thread? Der betrifft doch nur 2.4, und die
ReiserFS-Probleme treten meines Wissens nur mit 2.2 auf.

Volker Birk

unread,
Jan 20, 2001, 10:45:04 AM1/20/01
to
Martin Hermanowski <mah...@techsection.com> wrote:
>> hat mehrere streams pro file wie ein VMS FS, verwendet inodes und links
> a)~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ b)~~~~~~~~~~~~~~
> a) Die hat bis jetzt nur ein Virus verwendet, oder?

Schau Dir mal die Implementierung der SFM an.

> b) Gibt es etwas Symlinks mit NTFS? Wie legt man die an?

Symlinks gibts meines Wissens nach nicht (mehr) - der alte 3.51er
ln konnte welche basteln, die Implementierung war aber etwas merkwürdig
(wie so vieles bei NT). Nach einmal booten funktionierten die Dinger
nicht mehr richtig. Hard links gibts.

Schau mal bei http://msdn.microsoft.com/library/techart/ntfs5.htm
vorbei.

VB.
--
*** ebios Informationssysteme, Germany ***
*** Gut-Betha-Platz 1, 88339 Bad Waldsee ***
*** Phone +49-7524-93421 Fax +49-7524-93423 ***
*** mailto:v...@ebios.de ***

Volker Birk

unread,
Jan 20, 2001, 10:46:51 AM1/20/01
to
Florian Laws <fl-u...@void.s.bawue.de> wrote:
>>> hat mehrere streams pro file wie ein VMS FS, verwendet inodes und links
>> a)~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ b)~~~~~~~~~~~~~~
> ^^^
> s/VMS/MacOS/

Neinein, auf einem HFS ist ein file was anderes als ein Sack voll streams.
Ich meinte schon VMS, wo dieses Feature AFAIK für Versionierung genutzt wird.

> Angeblich verwendet die auch das AppleShare für NT.

Jop. SFM meinst Du.

Volker Birk

unread,
Jan 20, 2001, 10:50:28 AM1/20/01
to
Markus Schaber <use...@schabi.de> wrote:
> Irgendwie hat man bei allem den Eindruck, daß zwar gute Ideen
> vorhanden sind, aber Umständlichkeit und Aufblähung oberste Prinzipien
> bei der Implementierung waren. Ständig denkt man "Das könnte man
> doch aber auch einfacher machen".

Schabi: "a mouse with an operating system is called 'elephant'."

;-)

Volker Birk

unread,
Jan 20, 2001, 11:44:32 AM1/20/01
to
Matthias Schniedermeyer <m...@citd.de> wrote:
> Real Programmers consider "what you see is what you get" to be just as
> bad a concept in Text Editors as it is in women. No, the Real Programmer
> wants a "you asked for it, you got it" text editor -- complicated,
> cryptic, powerful, unforgiving, dangerous.


Streicht undo aus allen vi Derivaten!

Immo 'FaUl' Wehrenberg

unread,
Jan 20, 2001, 12:44:51 PM1/20/01
to
Volker Birk wrote:

> Matthias Schniedermeyer <m...@citd.de> wrote:
> > Real Programmers consider "what you see is what you get" to be
> > just as bad a concept in Text Editors as it is in women. No, the
> > Real Programmer wants a "you asked for it, you got it" text editor
> > -- complicated, cryptic, powerful, unforgiving, dangerous.
>
>
> Streicht undo aus allen vi Derivaten!

ACK

Echte Programmirer programmieren sowieso in Binary ;-)

also 0101100101101001011100110100000001100010011000010110110001100100

--
tüss

FaUl

Markus Schaber

unread,
Jan 22, 2001, 4:04:01 PM1/22/01
to
Nachricht von v...@ebios.de -

am 20 Jan 2001 15:50:28 GMT schrieb Volker Birk:

>> Irgendwie hat man bei allem den Eindruck, daß zwar gute Ideen
>> vorhanden sind, aber Umständlichkeit und Aufblähung oberste Prinzipien
>> bei der Implementierung waren. Ständig denkt man "Das könnte man
>> doch aber auch einfacher machen".
>
>Schabi: "a mouse with an operating system is called 'elephant'."

Fast. Eine Maus mit WinNT ist ein Elefant, eine Maus mit Linux ein
Nilpferd und die bunte mit MacOS eine Lila Kuh. Eigentlich wäre aber
ein süßes Häßchen genau das, was man wollte :-)

markus

PS: Wie krieg ich einen IMac DV möglichst kostenlos dazu, SMB-Shares
(Drucker und Laufwerk) einzubinden?

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