Ich möchte heute meine Suse 8.0 durch Gentoo 1.2 ersetzen.
Damit ich im Notfall aber nicht mit leeren Händen dastehe, möchte ich vorher
ein Backup meiner kompletten Linux Partition (hda3) auf eine andere
Partition (hdb1) machen.
Ich habe schon ein paar mal etwas über Backups gelesen und immer wieder ist
mir tar untergekommen...bin leider noch nicht so versiert mit den ganzen
tar Optionen deshalb nun die Frage, wie ich mit tar und gzip ein Backup
einer ganzen Linux Partition inkl. Berechtigungen etc. erstelle.
Thnx schon mal
MfG
Patrick
Immer mit dem Trend, richtig?
> bin leider noch nicht so versiert mit den ganzen tar Optionen deshalb
> nun die Frage, wie ich mit tar und gzip ein Backup einer ganzen Linux
> Partition inkl. Berechtigungen etc. erstelle.
Das ist jetzt bitte nicht provokant, sondern ernst gemeint:
Was spricht gegen das Konsultieren der manual page zu tar? [0]
"Genauer kunnt i[h]s da a nit sogn." (tm)
ciao,
[0] man tar
--
| .-. | CCNA Alexander Griesser <tu...@tuxx-home.at> | .''`. |
| /v\ \ http://www.tuxx-home.at -=- Linux 2.4.18-xfs / : :' : |
| /( )\ | echo "pgpkey" |mail tu...@tuxx-home.at | `. `' |
| ^^ ^^ `-------------------------------------------------' `- |
> Ich möchte heute meine Suse 8.0 durch Gentoo 1.2 ersetzen.
Vom Regen in die Traufe? :o) *SCNR*
> Damit ich im Notfall aber nicht mit leeren Händen dastehe, möchte ich
> vorher ein Backup meiner kompletten Linux Partition (hda3) auf eine
> andere Partition (hdb1) machen.
Du solltest dir ernsthaft überlegen nur die "persönlichen Daten" zu
backupen.
Von einem
tar -cf- / |gzip -c >suse.tar.gz
würde ich jedenfalls dringendst abraten.
> bin leider noch nicht so versiert mit den ganzen tar Optionen deshalb
> nun die Frage, wie ich mit tar und gzip ein Backup einer ganzen Linux
> Partition inkl. Berechtigungen etc. erstelle.
Noch ernsthafter sollte die Überlegung mal "man tar" einzugeben sein.
Ein Beispiel (welches du aber wie gesagt so nicht ausführst.) hab ich
dir hier schon geschrieben. :o)
lg,
daniel
--
Unix? What's that? Is that like Linux?
Ich sollt nicht so viel arbeiten.. Was ich noch sagen wollte:
Da Speicherplatz kein Thema zu sein scheint, warum installierst du dir
Gentoo nicht als zusätzliches System? Weniger Platz als ein komplettes
Backup einer SuSE sollte es noch dazu ohnehin brauchen..
lg,
daniel
--
IE brings the web to Unix...
Isn't that like Ronald McDonald brings religion to the Pope?
>> Ich möchte heute meine Suse 8.0 durch Gentoo 1.2 ersetzen.
> Vom Regen in die Traufe? :o) *SCNR*
Hast du Gentoo schon mal probiert? Ich habs mir auf einem Rechner in der
Arbeit testweise installiert und bin eigentlich begeistert. Alles wird vom
Quellcode kompiliert und installiert und ist somit perfekt auf deinen
Rechner abgestimmt, was einen enormen Geschwindigeitsvorteil bringt. Um
Abhängigkeiten brauchst du dich auch nicht kümmern, geschieht alles
automatsisch...
Im Prinzip ist es wie Debians apt-get, nur daß hier eben nicht nur die
Dateien kopiert sondern auch vorher auf deinen Rechner hin kompilert
werden..wo liegen dann bitte die Nachteile von Gentoo (nach dem ja debian
als das über-drüber System gilt)?
> Du solltest dir ernsthaft überlegen nur die "persönlichen Daten" zu
> backupen.
> Von einem
> tar -cf- / |gzip -c >suse.tar.gz
> würde ich jedenfalls dringendst abraten.
Meine persönlichen Daten (/home) habe ich mir extra wegkopiert. Es geht mir
nur darum, eine Art Snapshot vom aktuellen System zu haben (samt allen
configs und programm dateien) für den worst case halt - davon gehe ich aber
nicht aus, wenn alles läuft wie geplant, wird dieser Snapshot in ein paar
Stunden wieder gelöscht.
> Im Prinzip ist es wie Debians apt-get, nur daß hier eben nicht nur
> die Dateien kopiert sondern auch vorher auf deinen Rechner hin
> kompilert werden..wo liegen dann bitte die Nachteile von Gentoo
> (nach dem ja debian als das über-drüber System gilt)?
Auch bei Debian sind werkeln sie an einem Sourcesystem. Die url der
ersten Probesourcen dieses Systems wurden auf debian-devel schon
gepostet :)!
mfg michael
Ehrlich gesagt: Nein.
Es ging mir eigentlich auch nur um Sympathien und Modebewußtsein im
Umgang mit Software. Deshalb auch der Smiley und das '*SCNR*'.
> Alles wird vom Quellcode kompiliert und installiert und ist somit
> perfekt auf deinen Rechner abgestimmt, was einen enormen
> Geschwindigeitsvorteil bringt.
Ja, der Geschwindigkeitsvorteil ist sicher enormenst. Habe auch gehört,
das Gentoo wesentlich schneller bootet als z.B. eine suSE
Defaultinstallation. (Bahöö..)
*SCNR* (Schon wieder.)
> wo liegen dann bitte die Nachteile von Gentoo (nach dem ja debian als
> das über-drüber System gilt)?
Wie oft habe ich eigentlich schon gesagt, dass ich Debain absolut
überhaupt gar nicht mag? Vielleicht liegt's aber auch an Linux.[0]
Vielleicht mag ich ja das schon nicht, wo ich doch alle von mir
ausprobierten Distributionen (außer eben meinem RedHat) nicht mochte..
Hmm..
ZZ,
daniel
[0] Oder an mir, schon klar. :o)
--
Für hohe Sicherheitsansprüche kann ich nur Windows 2000 und eine
Firewall empfehlen.
-- Wilfried "Haluk" Kattelos in de.comp.security.firewall
"Enorm" ist IMO stark übertrieben.
> Im Prinzip ist es wie Debians apt-get, nur daß hier eben nicht nur die
> Dateien kopiert sondern auch vorher auf deinen Rechner hin kompilert
> werden..wo liegen dann bitte die Nachteile von Gentoo (nach dem ja debian
> als das über-drüber System gilt)?
Du willst doch nicht wirklich dieses emerge-Script mit apt-*
vergleichen, oder? Von der Maintainer-Struktur ganz zu schweigen, wenn
ich mir die Changelogs der Ports ansehe wird mir schwindlig.
lg,
Matthias (der Debian und Gentoo parallel installiert hat)
>> Ich möchte heute meine Suse 8.0 durch Gentoo 1.2 ersetzen.
> Immer mit dem Trend, richtig?
Trend, welcher Trend? Ich probiere gerne mehrere Distributionen aus, bilde
mir meine Meinung und arbeite mit der Distri, die MIR gefällt (und nicht
DIR).
Debian hat wohl ein paar User mehr als Gentoo, also gehst du irgendwie mehr
mit dem Trend als ich.
> Was spricht gegen das Konsultieren der manual page zu tar? [0]
Für ein einfache Kommandozeile, die ich nur ein einziges Mal brauche quäle
ich mich nicht mit 600 Zeilen Manpages rum, wenn ein anderer den Befehl aus
dem Ärmel schüttelt.
Außerdem würde ich die Installation gerne noch heute beginnen und nicht erst
ne Zeit rumlesen und 4,5 Mal ein paar Kommandos ausprobieren nur um am Ende
rauszufinden, daß es nicht gefunkt hat und ich wieder die Manpages
durchwälzen kann.
Ich erwarte von dir nicht, daß du dich selbst auf die Suche machst nach der
richtigen Befehlszeile, ich habe lediglich eine Frage gestellt und falls
sie wer aus dem Nichts beantworten kann, habe ich auf eine Antwort gehofft.
Aber du vertiefst dich sicher auch in ManPages, How-To's und Google,
probierst herum und spielst dich, obwohl ein Freund von dir dein Problem in
5 Sekunden lösen kann und du ihn nur anrufen brauchst.
Sorry, wenn ich jetzt vielleicht ein bißchen überreagiere, aber ein Posting
a la "lies die Anleitung" ist eigentlich nicht sonderlich hilfreich und
schaut so aus als ob du die Antwort sehr wohl weißt, aber dir selber zu gut
bist, um sie mit anderen zu teilen.
Ich habe in den letzten Wochen wohl mehr manpages, how-to's und bücher zum
Thema Linux gelesen als du..oft habe ich mich auch Stunden mit einem
Problem rumgequält, daß mir ein anderer in 10 Sekunden gelöst hätte - ich
bin also nicht gerade jemand, dem man alles mit dem Löffel in den Mund
schieben muß. Es gibt jedoch auch Probleme, mit denen ich mich nicht
unbedingt ewig rumquälen will, wenn ich genau weiß, daß mir 90% der
Linuxuser diese Frage beantworten können
Ich habe nichts gegen deine Einstellung, anderen nur dann zu helfen, wenn
das Problem einen gewissen Schwierigkeitsgrad für dich erreicht, aber wenn
du schon nicht weiterhilfst, dann poste auch bitte nicht - oder willst du
nur deine at.linux Statistik verbessern?
>> Was spricht gegen das Konsultieren der manual page zu tar? [0]
> Für ein einfache Kommandozeile, die ich nur ein einziges Mal brauche quäle
> ich mich nicht mit 600 Zeilen Manpages rum, wenn ein anderer den Befehl aus
> dem Ärmel schüttelt.
:man tar | wc -l
Reformatting page. Please Wait... done
792
Andere habens da noch schwieriger. Freu Dich einfach dass es nur 600
Zeilen sind. Mal abgesehen davon: Die musst Du nicht alle lesen.
Ausserdem: Meist reicht schon ein $PROGRAMM --help fuer die wichtigsten
Optionen.
> Außerdem würde ich die Installation gerne noch heute beginnen und nicht erst
> ne Zeit rumlesen und 4,5 Mal ein paar Kommandos ausprobieren nur um am Ende
> rauszufinden, daß es nicht gefunkt hat
Die manpage ist auch zum lesen und nicht zum liebhaben da.
> Ich erwarte von dir nicht, daß du dich selbst auf die Suche machst nach der
> richtigen Befehlszeile, ich habe lediglich eine Frage gestellt und falls
> sie wer aus dem Nichts beantworten kann, habe ich auf eine Antwort gehofft.
Ueberleg mal wieviel hier los waere, wenn das jeder macht.
> Sorry, wenn ich jetzt vielleicht ein bißchen überreagiere, aber ein Posting
> a la "lies die Anleitung" ist eigentlich nicht sonderlich hilfreich und
> schaut so aus als ob du die Antwort sehr wohl weißt, aber dir selber zu gut
> bist, um sie mit anderen zu teilen.
Ja. Ich schon.
> Hast du Gentoo schon mal probiert? Ich habs mir auf einem Rechner in der
> Arbeit testweise installiert und bin eigentlich begeistert. Alles wird vom
> Quellcode kompiliert und installiert und ist somit perfekt auf deinen
> Rechner abgestimmt, was einen enormen Geschwindigeitsvorteil bringt.
Falsch. Wer "enorme" Geschwindigkeitsvorteile durch selbstkompilieren
habe will schaut auf: http://www.fefe.de/dietlibc
> Im Prinzip ist es wie Debians apt-get, nur daß hier eben nicht nur die
> Dateien kopiert sondern auch vorher auf deinen Rechner hin kompilert
> werden..
Das geht bei Debian auch.
> Meine persönlichen Daten (/home) habe ich mir extra wegkopiert. Es geht mir
> nur darum, eine Art Snapshot vom aktuellen System zu haben (samt allen
> configs und programm dateien) für den worst case halt - davon gehe ich aber
> nicht aus, wenn alles läuft wie geplant, wird dieser Snapshot in ein paar
> Stunden wieder gelöscht.
Du kannst auch ein Partitionsimage machen. Mit dd, cat oder cp.
Ich kann mich nicht erinnern, etwas derartiges von dir verlangt zu
haben.
> Debian hat wohl ein paar User mehr als Gentoo, also gehst du irgendwie mehr
> mit dem Trend als ich.
Ich folge keinem Trend und habe auch nicht behauptet, dass du das tun
würdest. Du weißt, was ein einzelnes '?' am Ende eines Satzes bedeutet?
[0]
> > Was spricht gegen das Konsultieren der manual page zu tar? [0]
>
> Für ein einfache Kommandozeile, die ich nur ein einziges Mal brauche quäle
> ich mich nicht mit 600 Zeilen Manpages rum, wenn ein anderer den Befehl aus
> dem Ärmel schüttelt.
Falscher Ansatz.
> Ich erwarte von dir nicht, daß du dich selbst auf die Suche machst nach der
> richtigen Befehlszeile, ich habe lediglich eine Frage gestellt und falls
> sie wer aus dem Nichts beantworten kann, habe ich auf eine Antwort gehofft.
So funktioniert eine Newsgroup nicht. Das hier ist ein
_DISKUSSIONS_-Forum, kein Supportforum und schon gar kein kostenloser
Helpdesk. Das sollte sich schön langsam rumgesprochen haben.
> Aber du vertiefst dich sicher auch in ManPages, How-To's und Google,
> probierst herum und spielst dich, obwohl ein Freund von dir dein Problem in
> 5 Sekunden lösen kann und du ihn nur anrufen brauchst.
Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Wenn ich von einem meiner Freunde weiß,
dass er gerade in letzter Zeit etwas konfiguriert hat (z.B.) und ich
ebenfalls davor stehe, dann weiß ich, wen ich fragen muß, wenns Probleme
gibt. Das ist der Unterschied. Du probierst ja gar nicht, selbst dein
Problem zu lösen.
> Sorry, wenn ich jetzt vielleicht ein bißchen überreagiere, aber ein Posting
> a la "lies die Anleitung" ist eigentlich nicht sonderlich hilfreich
Doch, zweifellos. Für dich scheinbar jedoch nicht.
> Ich habe in den letzten Wochen wohl mehr manpages, how-to's und bücher zum
> Thema Linux gelesen als du..
Wird das jetzt ein "meiner ist länger"-Contest auf unterstem Level?
Was bitte bringt dir die obenstehende Behauptung? Ich frage mich
zusäztlich, woher du diese Informationen über meine Lesegewohnheit
nimmst... IBWP? [1]
> Ich habe nichts gegen deine Einstellung, anderen nur dann zu helfen, wenn
> das Problem einen gewissen Schwierigkeitsgrad für dich erreicht, aber wenn
> du schon nicht weiterhilfst, dann poste auch bitte nicht - oder willst du
> nur deine at.linux Statistik verbessern?
Ja, super, Patrick. Du hast mich durchschaut. Das ist mein Lebensziel.
Reality Check, jetzt gleich, bitte.
fup2p, das interessiert hier niemanden.
ciao,
[0] Achtung, da ist es schon wieder.
[1] Inverse Bird Watching Project, oder: Wie man eine Webcam dazu
verwenden kann, den Besitzer zu überwachen obwohl die Kamera nicht
auf ihn gerichtet ist (may be an insider...)
> Ausserdem: Meist reicht schon ein $PROGRAMM --help fuer die wichtigsten
> Optionen.
Für die Linux Gurus hier genügt vielleicht ein $Programm --help, aber einen
Befehl wie "tar -cf- / |gzip -c >suse.tar.gz" wo ich die Ausgabe des 1.
Progs in das 2. pipen muß und hier wieder die Ausgabe per ">" ins file
leite, bin ich noch etwas ungeübt. Für dich vielleicht von Anfang an
logisch und klar, andere sitzen dann schon etwas länger.
Außerdem wollte ich sichergehen, keine Option vergessen zu haben, da das
Ausführen doch reichlich Zeit braucht und ich nicht immer wieder von vorn
beginnen wollte.
Ich habe mir nämlich sehr wohl die manpages angesehen und auch in Google
gesucht, jedoch wurde meine Fragen nie ganz beantwortet oder ich war mir
nicht sicher. Wo liegt da das Problem, wenn ich kurz in der NG nachfrage?
Ich habe den Eindruck, viele "Gurus" wollen unter sich bleiben und ja kein
Wissen mit den lästigen "Newbies" teilen, schließlich hat man es sich ja
auch selber beigebracht...und das haben die anderen gefälligst auch zu tun.
>> Ich erwarte von dir nicht, daß du dich selbst auf die Suche machst nach
>> der richtigen Befehlszeile, ich habe lediglich eine Frage gestellt und
>> falls sie wer aus dem Nichts beantworten kann, habe ich auf eine Antwort
>> gehofft.
> Ueberleg mal wieviel hier los waere, wenn das jeder macht.
Und überlege du mal, wieviel hier los wäre, wenn einfach nur einer die
Antwort postet und der Thread wieder nach unten verschwindet, da die Frage
beantwortet ist .... stattdessen postet jeder ne Message a la "lies die
manpage" um ja der Außenwelt zu zeigen, daß man sogar SO gscheit ist, daß
man sich nicht mit so einfachen Fragen abgeben muß.
>> [...] und schaut so aus als ob du die Antwort sehr wohl weißt, aber
>> dir selber zu gut bist, um sie mit anderen zu teilen.
> Ja. Ich schon.
Fein! Ich habe kein Problem damit - ich finde es nur lächerlich, ein "lies
die Manpage" zu posten, da mittlerweile schon der letzte Windows User
wissen sollte, was eine Manpage ist.
Wer sich über diese einfache Frage krumm lacht und sich nicht auf dieses
Niveau herablassen will, der kann doch den Thread einfach ignorieren. Wer
helfen will, der postet einfach eine kurze Antwort und ignoriert den Thread
dann eben auch.
Immer mehr bewahrheiten sich die Aussagen von einigen Bekannten, die schon
seit ziemlich langer Zeit Linux benutzen: Der einzige Nachteil an Linux ist
die Community, da 90% der Leute glauben, daß sie etwas besseres als der
Rest der Welt sind und dies auch ununterbrochen zeigen wollen.
> Für die Linux Gurus hier genügt vielleicht ein $Programm --help, aber einen
> Befehl wie "tar -cf- / |gzip -c >suse.tar.gz" wo ich die Ausgabe des 1.
Bei GNU tar sowieso Unfug. tar czf suse.tar.gz / ist kuerzer und die
pipe wird von tar und nicht von der Shell erstellt. Ausserdem ueber-
sichtlicher. Tja, wer die manpage liest...
> Ich habe mir nämlich sehr wohl die manpages angesehen und auch in Google
> gesucht, jedoch wurde meine Fragen nie ganz beantwortet oder ich war mir
> nicht sicher. Wo liegt da das Problem, wenn ich kurz in der NG nachfrage?
"In Bezugnahmme auf die manpage zu tar, moechte ich Euch fragen..."
> Ich habe den Eindruck, viele "Gurus" wollen unter sich bleiben und ja kein
> Wissen mit den lästigen "Newbies" teilen, schließlich hat man es sich ja
> auch selber beigebracht...und das haben die anderen gefälligst auch zu tun.
Au contraire. "Die Gurus" wollen dass die "Newbies" sich ihre Probleme
selber loesen, damit: 1) Die "Newbies" keine einfachen Fragen mehr stellen.
2) Die "Newbies" "besser" werden.
> Das Boot Konzept bei gentoo stinkt gewaltig. Wer will dass der Rechner
> schnell bootet installiert sich minit (http://www.fefe.de/minit/)
Wobei ich nicht sagen wuerde, dass minit nicht stinkt. Konfiguration
ueber Dateien ist jedenfalls ein sehr fragwuerdiges Konzept.
Paradoxerweise laesst sich minit "per default" garnicht mit der dietlibc
kompilieren...
Nein.
Diese Gruppe arbeitet hervorragend. Gerade was den Umgang mit
Neueinsteigern anlangt finde ich diese Gruppe didaktisch erstklassig. Es
werden keine (selten) Kochrezepte verteilt, die ein Problem des Neulings
lösen und ihm daher den Zugang zum tieferen Verständnis eines
Unixartigen Betriebssystems verbauen, sondern es wird Hilfe zur
Selbsthilfe gegeben. Es werden Winks zu den Hilfemethoden gegeben, wie
sie die hier helfenden selbst täglich/stündlich verwenden. Glaub mir,
nach 15 Jahren Unix kenne ich wahrsheinlich ein paar Promille der
Optionen aller (was-weiss-ich) 2000 Kommandos einer Suse-Distribution
auswendig. Ich kenne wahrscheinlich auch nur ein paar Prozent der
Programme die mir bei einer Susi auf die Disk tröpfeln. Aber, und das
ist der springende Punkt, ich kenne man, apropos, info, http://google.at
und fm: im Konqueror. Und das reicht (meistens ;-). Und gneau das wollen
wir Euch Neulingen lernen.
mfg
Heimo
P.S.: Die Botschaft wird beim Empfänger entschieden!
Der Sender will "Hilfe zur Selbsthilfe" geben. Der Empfänger sucht eine
Problemlösung und bekommt ein RTFM als Antwort. Natürlich ist er sauer.
Aber, auch der Fahrschüler denkt der Fahrlehrer ist ein prepotenter
(piep) der nur alle Neueinsteiger schikanieren will und wenn er dann
selbst mal Autofahrer ist, dann denkt er auch das alle Anfänger
komplette (...piep Sammlung schlechter Worte entfernt piep...) sind und
die Fahrlehrer viel mehr erklären sollten. So inetwa verhält es sich mit
dieser Gruppe. Ich persönlich, finde diese Gruppe o.k. Aber jeder darf
sich natürlich sein eigenes Bild machen ;-))
--
Heimo Schön http://heimo.co.at heimo....@gmx.at
Linux. It is now safe to turn on your computer.
> Huh?
Es werden an mehreren Stellen Headerdateien aus <sys/*> inkludiert
die aber eigentlich im include-root liegen. 's/\<sys\//' bietet
Abhilfe.
Was wuerdest du vorschlagen? Konfiguration im Source?
> Paradoxerweise laesst sich minit "per default" garnicht mit der dietlibc
> kompilieren...
Als ich mein letztes dietlibc-Only-System gebaut habe, ist mir das nicht
aufgefallen...
mfg, ak
--
Das wscons VT220 ist nicht deckungsgleich mit dem echten Hardwareterminal.
Nicht nur was Farben angeht. Aber wahrscheinlich habe ich bloß zuviel LSD
gefressen und der VIm kommt mir bunt vor.
-- Stefan Schumacher in dcoub
> Was wuerdest du vorschlagen? Konfiguration im Source?
Mit "Konfiguration ueber Dateien" meine ich das Konzept dass die
Konfiguration der einzelnen Services auf Dateisystemebene statt
auf Konfigurationsdateieneben stattfindet. Statt einem Verzeichnis
foobar/ mit den Dateien run, params und sync, waere mir halt eine
Datei namens foobar, indem Parameter, Abhaengigkeit usw. eingetragen
werden koennen, lieber.
Das Problem des parsens auf das Dateisystem abzuwaelzen finde ich
jedenfalls keine saubere Loesung.
>> Paradoxerweise laesst sich minit "per default" garnicht mit der dietlibc
>> kompilieren...
> Als ich mein letztes dietlibc-Only-System gebaut habe, ist mir das nicht
> aufgefallen...
Das wuerde mich stark wundern. Hast Du vielleicht glibc-Headers irgend-
wo installiert gehabt?
Das willst du nicht alles in einem Backup.
> Außerdem wollte ich sichergehen, keine Option vergessen zu haben, da das
> Ausführen doch reichlich Zeit braucht und ich nicht immer wieder von vorn
> beginnen wollte.
Was genau hindert dich daran, zuerst im kleinen Rahmen (ein paar MiB
Daten) deine Befehle auszuprobieren und dann, wenns wie gewünscht
geklappt hat, auf die eigentliche Aufgabe zurückzukommen?
> Ich habe mir nämlich sehr wohl die manpages angesehen und auch in Google
> gesucht, jedoch wurde meine Fragen nie ganz beantwortet oder ich war mir
> nicht sicher. Wo liegt da das Problem, wenn ich kurz in der NG nachfrage?
Das Problem liegt darin, dass aus deiner Fragestellung nicht erkennbar
war, dass du dich schon selbst um die Lösung deines Problemes gekümmert
hast. Wenn du schon ausreichend Dokumentation und Artikel zu deinem
Problem gelesen hast, dann hättest du ja zumindest einen Ansatz haben
müssen, oder? Über diesen Ansatz hätten wir hier /diskutieren/ können.
> Ich habe den Eindruck, viele "Gurus" wollen unter sich bleiben und ja kein
> Wissen mit den lästigen "Newbies" teilen
Mir gefällt das Wort Guru hier nicht, auch wenn du es unter
Hochkommata stellst. Selbsternannte Gurus gibt es nur in einigen
orientalischen Religionen, bei uns hier gibt es sowas nicht.
Desweiteren liegst du mit deiner Einschätzung voll daneben, wenn du
behauptest, dass die Leute den Anfängern nicht helfen wollen - das weiß
ich aus Erfahrung, man war ja schließlich auch mal grasgrün hinter den
Ohren.
> > Ueberleg mal wieviel hier los waere, wenn das jeder macht.
>
> Und überlege du mal, wieviel hier los wäre, wenn einfach nur einer die
> Antwort postet
Dann wäre das kein /Diskussions/-Forum, sondern ein Helpdesk oder ein
Supportforum. Ist der Unterschied wirklich so schwer zu verstehen oder
versuchst du bewußt, dieses Faktum zu ignorieren?
> stattdessen postet jeder ne Message a la "lies die manpage" um ja der
> Außenwelt zu zeigen, daß man sogar SO gscheit ist, daß man sich nicht
> mit so einfachen Fragen abgeben muß.
Und du bist felsenfest davon überzeugt, dass das der wahre Grund für
derartige Antworten ist? Wo sagtest du, hast du Psychologie und
Verhaltensforschung studiert?
> >> [...] und schaut so aus als ob du die Antwort sehr wohl weißt, aber
> >> dir selber zu gut bist, um sie mit anderen zu teilen.
> > Ja. Ich schon.
>
> Fein! Ich habe kein Problem damit - ich finde es nur lächerlich, ein "lies
> die Manpage" zu posten
Es hindert dich niemand daran, anderen Fragestellenden hier ausführliche
Antworten zu geben - ja, auch denen, die diese Einrichtung hier als
kostenlosen (meist vom Distributor nicht zur Verfügung gestellten)
Helpdesk missbrauchen.
> da mittlerweile schon der letzte Windows User wissen sollte, was eine
> Manpage ist.
Auch hier kann ich dich beruhigen, dass das nicht so ist.
> Immer mehr bewahrheiten sich die Aussagen von einigen Bekannten, die schon
> seit ziemlich langer Zeit Linux benutzen: Der einzige Nachteil an Linux ist
> die Community, da 90% der Leute glauben, daß sie etwas besseres als der
> Rest der Welt sind und dies auch ununterbrochen zeigen wollen.
Deine Bekannten hatten entweder keinen Kontakt zur Community, haben sich
nur mit selbsternannten Gurus unterhalten oder waren stinkfaul und/oder
merkbefreit. Die Community funktioniert gut; du darfst dich gerne mal an
einem der zahlreichen Linux Stammtische beteiligen und dort mit der
Community in Kontakt treten.
Ich frag mich inzwischen selber, wieso ich mich immer auf derartige
Diskussionen einlasse, obwohl es doch ein Scorefile gibt, aber ich
glaube einfach verbittert an das Gute und die Lernfähigkeit der
Menschen.
ciao,
ITYM http://www.fefe.de/dietlibc/
Gibt's eigentlich irgendwo _harte_ _Zahlen, die belegen, dass fuer $CPU
optimierter Code um eine nicht irrelevante Prozentzahl schneller ist?
Und zwar prinzipiell und ueberhaupt, nicht bei Spezialanwendungen?
Pe "wo finde ich einen vim mit 3DNow?" ter
>Ja, der Geschwindigkeitsvorteil ist sicher enormenst. Habe auch gehört,
>das Gentoo wesentlich schneller bootet als z.B. eine suSE
>Defaultinstallation. (Bahöö..)
>*SCNR* (Schon wieder.)
Ich rede hier nicht von einer Suse Installation sondern von einer
Debian Installation. Mein Gentoo Rechner in der Firma war vorher ein
Debian Rechner und ich habe es damit nicht mal geschafft, X gscheit zu
konfigurieren - habe das Ganze 5,6 Mal aufgrund verschiedenster
Fehlermedlungen neu installiert. Bei Gentoo, wo man eigentlich noch
mehr von Hand machen muß als bei Debian, lief alles problemlos (bis
auf eine Kleinigkeit in der XFConfig, was aber schon behoben ist).
Und JA, es bootet um einiges schneller als die Debian Installation
vorher. Beim regelmäßigem Arbeiten merkt man es auch...und wenn es nur
hier und da ne halbe oder 1 Sekunde pro Programmstart sind.
Debian wird zwar immer hochgejubelt und gilt als die super
Profi-Distri, ich hatte jedenfalls immer nur Pech damit - nicht mal
auf meinem Gateway/Router zu Hause lies es sich einwandfrei
installieren. Nach einem ganzen Tag ruminstallieren und ärgern habe
ich zu RedHat gegriffen und die Sache war im Nu gegessen.
So, jetzt könnt ihr mich zum Trottel hinstellen à la "99% aller
Computer Probleme sitzen vorm Bildschirm", weil ich euer Debian
beleidigt habe, aber die ganzen Seitenhiebe auf die "Mainstream"
Distros sind schon a bissl lästig.
Das ist es ja gerade, was Linux so interessant macht, die
WAHLMÖGLICHKEIT.
MfG
Patrick,
der gerade seinem KDE beim Kompilieren zusieht.
>Das Boot Konzept bei gentoo stinkt gewaltig.
Deine Argumente hauen mich voll vom Hocker!
MfG
Patrick
> On Fri, 19 Jul 2002 22:27:31 +0200, Daniel Tiefnig <dan...@gmx.at>
>>Ja, der Geschwindigkeitsvorteil ist sicher enormenst. Habe auch gehört,
>>das Gentoo wesentlich schneller bootet als z.B. eine suSE
>>Defaultinstallation. (Bahöö..)
>>*SCNR* (Schon wieder.)
> Ich rede hier nicht von einer Suse Installation sondern von einer
> Debian Installation.
Hm, hab schon länger nimmer at.linux gelesen, und das KNode bringt dann
teilweise die Threads durcheinander, aber soweit ich das mitbekommen hab,
sagst du, du hast Suse 8.0 durch Gentoo ersetzt. Also wovon redest du jetzt
wirklich?
> Mein Gentoo Rechner in der Firma war vorher ein
> Debian Rechner und ich habe es damit nicht mal geschafft, X gscheit zu
> konfigurieren - habe das Ganze 5,6 Mal aufgrund verschiedenster
> Fehlermedlungen neu installiert.#
Halloho! Offenbar hat dir wohl dein MSCE ein bissl deine Flexibilität
geraubt. Mag wohl sein, daß man bei MS-Fehlern den Rechner neu aufsetzt,
ist aber bei $GNU/LINUX nicht wirklich notwendig. Im Fall von Debian hätte
ein `dpkg-reconfigure xserver-xfree86` bzw. generell das Editiern von
/etc/X11/XF86Config-4 auch gereicht.
> Bei Gentoo, wo man eigentlich noch
> mehr von Hand machen muß als bei Debian, lief alles problemlos (bis
> auf eine Kleinigkeit in der XFConfig, was aber schon behoben ist).
Und bei welcher Distibution ist das nicht so? X hat nicht wirklich was mit
einer $Distribution zu tun.
> Und JA, es bootet um einiges schneller als die Debian Installation
> vorher. Beim regelmäßigem Arbeiten merkt man es auch...und wenn es nur
> hier und da ne halbe oder 1 Sekunde pro Programmstart sind.
Ja sicher. Beim regelmäßigen Arbeiten reboote ich mein Debian auch alle 5
Minuten. Natürlich. Und die "Programme", die beim Booten gestartet werden,
starten um Welten langsamer, als wenn ich sie per Source kompiliere. Dein
Reality-Check haut irgendwie nicht ganz hin.
> Debian wird zwar immer hochgejubelt und gilt als die super
> Profi-Distri, ich hatte jedenfalls immer nur Pech damit - nicht mal
> auf meinem Gateway/Router zu Hause lies es sich einwandfrei
> installieren. Nach einem ganzen Tag ruminstallieren und ärgern habe
> ich zu RedHat gegriffen und die Sache war im Nu gegessen.
Nur weil du "Pech" damit hattest, ist Debian ein Schmarrn? Vielleicht
irritiert dich einfach nur ein Installations-Tool, das nicht Klicksi-Bunti
ist, sondern NCurses-basierend? (btw, Daniel, drüber solltest DU auch mal
nachdenken :o)
> So, jetzt könnt ihr mich zum Trottel hinstellen à la "99% aller
> Computer Probleme sitzen vorm Bildschirm", weil ich euer Debian
> beleidigt habe, aber die ganzen Seitenhiebe auf die "Mainstream"
> Distros sind schon a bissl lästig.
Gerade in letzter Zeit ist doch Debian (Slackware auch?) so out, weil die
Leuts das nicht schaffen, es gscheit zu installieren. Suse 8.0 ist doch so
"in" (für Windows-User, weil sie sich gleich so "daheim" fühlen), und
Gentoo für die "Überhacker", weil Selberkompilieren ja so "cute" ist...
> Das ist es ja gerade, was Linux so interessant macht, die
> WAHLMÖGLICHKEIT.
Ja eh. Warum schimpfst dann über andere Distibutionen? Nur weil du damit
nicht zurechtkommst?
> MfG
> Patrick,
> der gerade seinem KDE beim Kompilieren zusieht.
Bahöö. Gratulation.
--
BOFH excuse #249:
Unfortunately we have run out of bits/bytes/whatever. Don't worry, the next
supply will be coming next week.
Na, das is der Chello Newsserver der die Threads durcheinander bringt.
(Sigst, wärst bei AOn geblieben, da wüßtest zumindest wen zamscheißen
mußt wenn was ned geht. :o)
> aber soweit ich das mitbekommen hab, sagst du, du hast Suse 8.0 durch
> Gentoo ersetzt. Also wovon redest du jetzt wirklich?
Jo. Aber abgesehen davon ist die Zeit die ein System zum Boten braucht
absolut irrelevant und sagt überhaupt nichts aus.
>> Debian wird zwar immer hochgejubelt und gilt als die super
>> Profi-Distri,
*seufz*
>> ich hatte jedenfalls immer nur Pech damit - nicht mal auf meinem
>> Gateway/Router zu Hause lies es sich einwandfrei installieren.
> Nur weil du "Pech" damit hattest, ist Debian ein Schmarrn? Vielleicht
> irritiert dich einfach nur ein Installations-Tool, das nicht
> Klicksi-Bunti ist, sondern NCurses-basierend? (btw, Daniel, drüber
> solltest DU auch mal nachdenken :o)
:op
Hey, ich _habe_ es geschafft, ja? :o)
Trotzdem kommt da jetzt ein Slack drauf.
>> So, jetzt könnt ihr mich zum Trottel hinstellen à la "99% aller
>> Computer Probleme sitzen vorm Bildschirm", weil ich euer Debian
>> beleidigt habe, aber die ganzen Seitenhiebe auf die "Mainstream"
>> Distros sind schon a bissl lästig.
Mah, ich hab' doch nur Spaß gemacht, ok? Reicht es wenn ich mich
entschuldige und sage, dass Gentoo eh voll toll ist?
Ah ja, und sag nicht immer "euer Debian", ok?
lg,
daniel
--
Linux -- "It's computing, Jim, but not as we know it"
> Gibt's eigentlich irgendwo _harte_ _Zahlen, die belegen, dass fuer $CPU
> optimierter Code um eine nicht irrelevante Prozentzahl schneller ist?
Nein, die kann es nicht geben, weil das einfach nicht der Fall ist.
Natuerlich haengt es davon ab welche Compileroptionen man vergleicht.
-O vs. -O2 bringt bei groesseren Applikationen (Kernel, X, etc.)
doch einen spuerbaren Unterschied. Bei kleineren hingegen nicht.
Allerdings sind gcc-Optionen generell mit Vorsicht zu geniessen.
Teilweise erzeugt -Os schnelleren Code als -O2.
Fuer x86 nimmt man am besten: -Os -fomit-frame-pointer
-mpreferred-stack-boundary=2 -march=$ARCH
Fuer alle anderen: -Os -fomit-frame-pointer
Aber die tatsaechlichen Unterschiede sind marginal und im Allgemeinen
nicht spuerbar.
Dann sind wir ja einer Meinung; wie schoen.
--
Peter
>... du hast Suse 8.0 durch Gentoo ersetzt. Also wovon redest du jetzt
>wirklich?
Mhmm, sorry, ist vielleicht etwas verwirrend gewesen. In der Firma
habe ich mir einen Debian Rechner aufgesetzt, den ich durch Gentoo
ersetzt habe - und da der einwandfrei läuft, habe ich nun auch zu
Hause meinen Suse 8.0 Rechner durch Debian ersetzt.
>Halloho! Offenbar hat dir wohl dein MSCE ein bissl deine Flexibilität
>geraubt.
Oh Mann, nicht schon wieder ... kann es sein, daß ich da ein wenig
Neid durchhöre?
Mein MCSE ist keine Religionsbekenntnis (sonst würde ich privat wohl
kaum zu 100% Linux einsetzen), es ist lediglich ein Zertifikat für
einen gewissen Wissensstand. Und wer schon mal eine W2K Domaine mit
AD, DHCP, AD int. DNS, RIS, RRAS etc. administriert hat, der weiß, daß
man das nicht mit normalen HomeUser Windows-Kenntnissen machen kann.
Aber das passt schon, alles wo MS vorkommt, verdammen wir gleich mal,
sind doch überhaupt keine Vorurteile.
>[...] Im Fall von Debian hätte
>ein `dpkg-reconfigure xserver-xfree86` bzw. generell das Editiern von
>/etc/X11/XF86Config-4 auch gereicht.
Wenn nicht mal mehr der Rechner bis zum Login bootet bzw. die
Installation schon beim Konfigurieren von X das zeitliche segnet.
Ersten bin ich noch nicht so ein Guru, daß ich dem Kernel beim Booten
irgendwelche Parameter übergebe und mit Bootdisketten starte,
Partitionen mounte um das ganze zu reparieren...
Und zweitens versuche ich eine Distri nicht mit Gewalt zum Laufen zu
bekommen, nur um l33t zu sein, sondern wechsel einfach zur nächsten...
>Ja sicher. Beim regelmäßigen Arbeiten reboote ich mein Debian auch alle 5
>Minuten. Natürlich. Und die "Programme", die beim Booten gestartet werden,
>starten um Welten langsamer, als wenn ich sie per Source kompiliere. Dein
>Reality-Check haut irgendwie nicht ganz hin.
Müssen es denn unbedingt Welten sein? Es reicht mir schon ein
spürbarer Geschwindigkeitsvorteil ... daß du jedoch ziemlich
vorurteilsbehaftet bist und nicht oft über den Tellerrand blickst ist
mir mittlerweile schon klar (siehe MCSE).
>Nur weil du "Pech" damit hattest, ist Debian ein Schmarrn? Vielleicht
>irritiert dich einfach nur ein Installations-Tool, das nicht Klicksi-Bunti
>ist, sondern NCurses-basierend?
LOL ROTFL
[ ] du hast schon mal Gentoo installiert
Im Vergleich zu Gentoo ist Debian ja die reinste Windows-klicki-bunti
Installation ... installiere bitte mal Gentoo, und dann lies dir
deinen Satz nochmal durch, war echt ein Schuß in den Ofen.
>...Gentoo für die "Überhacker", weil Selberkompilieren ja so "cute" ist...
Ich versuche weder "cute" noch "l33t" zu sein - ich installiere mir
lediglich eine Distri, die alle meine Wünsche erfüllt und noch dazu
einen Geschwindigkeitsvorteil bringt. Seitdem ich hier jedoch gepostet
habe, kann ich mich nur verteidigen, nicht irgendeneinem Trend zu
folgen oder einfach nur cool sein zu wollen...
>Ja eh. Warum schimpfst dann über andere Distibutionen? Nur weil du damit
>nicht zurechtkommst?
Ich schimpfe über keine Distris...ich habe lediglich einen Vorteil von
Gentoo gegenüber Debian aufgezeigt ... und wie erwartet wurde ich von
Debian Usern einfach nur zum Deppen abgestempelt..Argumente gibts
jedenfalls keine...
Siehe Posting von Johannes Berth - "das Bootsystem von Gentoo stinkt
gewaltig". Genaue Beispiele kenne ich bis jetzt allerdings noch
nicht..entweder wird Gentoo pauschal in den Dreck gezogen und die
Vorteile mit einem "booähhh" oder "Gentoo ist für Überhäcker weil
Kompilieren ja so cute ist" abgehakt.
Also bitte mal genau Beispiele/Argumente .. denn so supergscheite
Meldungen sind irgendwie Diskussionskiller.
>
>> MfG
>> Patrick,
>> der gerade seinem KDE beim Kompilieren zusieht.
>
>Bahöö. Gratulation.
siehe oben .....
MfG
Patrick
>Ich kann mich dem nur anschließen, gentoo ist wohl eher sowas wie ein
>Placebo. Es reicht ja schon, wenn man glaubt, daß es schneller ist :-)
Wie schön, daß du dir eine Meinung bildest, ohne die jeweilige Distri
zu kennen bzw. installiert zu haben.
MfG
Patrick
Das ist in der Tat verwirrend. Zumal hier für mich die Tatsache, dass
wenn der Gentoo Rechner einwandfrei läuft, du zu Hause Debian
installieren willst, nicht ganz einleuchtend ist.
> >Halloho! Offenbar hat dir wohl dein MSCE ein bissl deine Flexibilität
> >geraubt.
>
> Oh Mann, nicht schon wieder ... kann es sein, daß ich da ein wenig
> Neid durchhöre?
Nein, definitiv nicht. Es gibt massenhaft Dinge, auf die man nicht stolz
sein sollte. Eines davon ist der MCSE.
> Mein MCSE ist keine Religionsbekenntnis (sonst würde ich privat wohl
> kaum zu 100% Linux einsetzen), es ist lediglich ein Zertifikat für
> einen gewissen Wissensstand.
ACK.
> Und wer schon mal eine W2K Domaine mit AD, DHCP, AD int. DNS, RIS,
> RRAS etc. administriert hat, der weiß, daß man das nicht mit normalen
> HomeUser Windows-Kenntnissen machen kann.
Ähm, ja, was genau wolltest du jetzt damit sagen?
Dass du stolz darauf bist, dir ein Active Directory zusammenzuklicken?
_SOGAR_ mit integriertem DNS (phew). Als professioneller MCSE solltest
du wissen, dass ein ins AD integrierter DNS-Server mit effektiv gesehen
2 Klicks aktiviert ist - Konfiguration? War da mal was? Eher nicht.
Interessant wirds, wenn man nicht ins AD integrierte DNS-Server
einbinden will - aber dagegen sträubt sich ja der Verleiher deines
Zertifikates.
> Aber das passt schon, alles wo MS vorkommt, verdammen wir gleich mal,
> sind doch überhaupt keine Vorurteile.
Du unterstellst hier andauernd irgendwelche Sachen. Niemand hat was
verdammt, wenn ja, dann zeige mir bitte die entsprechenden Textstellen.
> >[...] Im Fall von Debian hätte
> >ein `dpkg-reconfigure xserver-xfree86` bzw. generell das Editiern von
> >/etc/X11/XF86Config-4 auch gereicht.
>
> Wenn nicht mal mehr der Rechner bis zum Login bootet
less /usr/src/linux/Documentation/kernel-parameters.txt
> bzw. die Installation schon beim Konfigurieren von X das zeitliche
> segnet.
Du willst dein XFree86 per Hand konfigurieren, dann passiert sowas
nicht.
> Ersten bin ich noch nicht so ein Guru, daß ich dem Kernel beim Booten
> irgendwelche Parameter übergebe und mit Bootdisketten starte,
Dann empfehle ich dir das AOSC[0] als weiteres Zertifikat in deiner
Sammlung.
> Und zweitens versuche ich eine Distri nicht mit Gewalt zum Laufen zu
> bekommen, nur um l33t zu sein, sondern wechsel einfach zur nächsten...
Das steht dir frei.
> Müssen es denn unbedingt Welten sein? Es reicht mir schon ein
> spürbarer Geschwindigkeitsvorteil ... daß du jedoch ziemlich
> vorurteilsbehaftet bist und nicht oft über den Tellerrand blickst ist
> mir mittlerweile schon klar (siehe MCSE).
Mir scheint, du hast nicht ganz begriffen. Gentoo ist zu einem hohen
Prozentteil Placebo, du darfst mir gerne das Gegenteil beweisen.
> [ ] du hast schon mal Gentoo installiert
> Im Vergleich zu Gentoo ist Debian ja die reinste Windows-klicki-bunti
> Installation ...
Wie war das nochmal mit "l33t"?
> Ich schimpfe über keine Distris...ich habe lediglich einen Vorteil von
> Gentoo gegenüber Debian aufgezeigt ... und wie erwartet wurde ich von
> Debian Usern einfach nur zum Deppen abgestempelt..Argumente gibts
> jedenfalls keine...
Wenn man die Argumente nicht sehen will bzw. ignoriert, dann siehts auch
so aus, als ob keine da wären.
> >> der gerade seinem KDE beim Kompilieren zusieht.
> >
> >Bahöö. Gratulation.
>
> siehe oben .....
Naja, ich meine, was hast du dir erwartet? Hier wird niemand aus
Ehrfurcht erblassen, bloß weil du dir ein KDE kompilierst, sogesehen war
dieser Zusatz mehr als überflüssig. Wenn du Kompetenz beweisen willst,
solltest du das anders angehen, just my 2 cents.
ciao,
[0] AOSC - Austrian Open Source Certificate
>Das ist in der Tat verwirrend. Zumal hier für mich die Tatsache, dass
>wenn der Gentoo Rechner einwandfrei läuft, du zu Hause Debian
>installieren willst, nicht ganz einleuchtend ist.
Auf meinem Desktop Rechner hatte ich nie Debian...ich wollte Debian
vor einiger Zeit auf meinem Gateway/Firewall installieren. Hat aber
nur Probs gemacht und bin deswegen zu RedHat übergegangen. Aber lassen
wir das jetzt...
>Nein, definitiv nicht. Es gibt massenhaft Dinge, auf die man nicht stolz
>sein sollte. Eines davon ist der MCSE.
Wieso soll ich auf vorhandenes Wissen nicht stolz sein?
Das meine ich ja damit, daß alles mit MCSE pauschal verworfen wird.
Ich traue mich wetten, daß ein Großteil der Großmäuler hier nicht mal
in der Lage wären auf Anhieb alle 7 Prüfungen positiv
abzuschließen...wie war das nochmal mit dem Urteilen über Sachen, die
man gar nicht kennt?
Btw: Bei meiner letzten Prüfung ist neben mir einer gesessen, der
gerade eine CCNA Prüfung abgelegt hat...vom Hocker haben mich den
seine Fragen auch ned geschmissen (hab mir schon überlegt, ihm zu
sagen, daß er die letzten 3 Fragen falsch beantwortet hat). Also bitte
nicht über den MCSE herziehen und dann den CCNA stolz in der Sig
tragen.
>Ähm, ja, was genau wolltest du jetzt damit sagen?
>Dass du stolz darauf bist, dir ein Active Directory zusammenzuklicken?
"zusammenklicken" != einfach
Du mußt schon wissen was du tust...AD schaut zwar nett aus und
unterstützt den Admin durch ein nettes Interface, jedoch muß du sehr
wohl wissen, was du tust. Replikation zwischen verschiedenen Sites,
GPOs etc. sind nicht gerade etwas, was du von heute auf morgen
checkst.
Sicher kennst du dich wahrscheinlich genausogut aus, aber auch unter
Linux gibts zig Tools, um mir die kompliziertesten Server
"zusammenzuklicken" - also ich verstehe jetzt irgendwie den
Zusammenhang zwischen "klicken" und der dahinterstehnenden Technologie
nicht.
Oh warte mal.....klicken ist nur bei MS böse...und wenn ich mir bei
Linux eine Konfiguration "erklicke" ist alles Sahne.
>_SOGAR_ mit integriertem DNS (phew). Als professioneller MCSE solltest
>du wissen, dass ein ins AD integrierter DNS-Server mit effektiv gesehen
>2 Klicks aktiviert ist - Konfiguration? War da mal was? Eher nicht.
Muß jede beschissene Konfiguration einen ganzen Tag dauern? Darf es
nicht auch mal einfach gehen.
Und nochmal: Was hat die Anzahl der Klicks damit zu tun, wie
kompliziert ein Vorgang ist. Einen neuen Kernel habe ich mir auch im
nichts zusammengbastelt, aber ob ich auch verstehe, was ich da gemacht
habe, ist eine andere Sache.
>Interessant wirds, wenn man nicht ins AD integrierte DNS-Server
>einbinden will - aber dagegen sträubt sich ja der Verleiher deines
>Zertifikates.
[ ] Du kennst dich mit AD int. DNS aus
Vielleicht solltest du weniger über den MCSE herziehen und mal das
eine oder andere Buch über den Prüfungsstoff zum MCSE lesen...du wirst
erstaunt sein, wieviel du noch nicht wußtest :-)
>> Aber das passt schon, alles wo MS vorkommt, verdammen wir gleich mal,
>> sind doch überhaupt keine Vorurteile.
>Du unterstellst hier andauernd irgendwelche Sachen. Niemand hat was
>verdammt, wenn ja, dann zeige mir bitte die entsprechenden Textstellen.
Zitat:"Es gibt massenhaft Dinge, auf die man nicht stolz sein sollte.
Eines davon ist der MCSE"
Witzigerweise stammt diese Zitat von dir und noch dazu in diesem
Posting...Vorurteile gehen halt irgendwann mal nach hinten los.
>less /usr/src/linux/Documentation/kernel-parameters.txt
wenn mans weiß isses ja recht toll .... wie gesagt kenne ich noch
nicht jeden Linux-Schmäh und jede Textdatei die da am Rechner liegt.
>Du willst dein XFree86 per Hand konfigurieren, dann passiert sowas
>nicht.
Das mußt du bei Gentoo sowieso, seitdem läufts eigentlich...
>Dann empfehle ich dir das AOSC[0] als weiteres Zertifikat in deiner
>Sammlung.
Ich bin zufrieden mit meinen Zertifikaten ...
>Mir scheint, du hast nicht ganz begriffen. Gentoo ist zu einem hohen
>Prozentteil Placebo, du darfst mir gerne das Gegenteil beweisen.
Wieso soll ich das Gegenteil beweisen? Ich merke es doch
deutlich...wenn ich dann mein System mit allen Tools und Features wie
zuvor installiert hat, kann ich gerne nochmal meine Stoppuhr
aktivieren...
Merkst du nicht, daß du hier Behauptungen aufstellst, ohne die Distri
zu kennen? Woher nimmst du dir die Berechtigung, über Gentoo zu
urteilen, obwohl du es gar nicht kennst?
Aber du kannst es gerne installieren und mir dann ebenfalls das
Gegenteil beweisen...
Bis jetzt habe ich jedenfalls noch keine Argumente GEGEN gentoo
gelesen - mal von den Pauschalaussagen abgesehen, die jeder Grundlage
entbehren. Ich kann auch einfach sagen Debian ist scheisse. Das ist
aber leider kein Argument sondern eine Meinung.
>> [ ] du hast schon mal Gentoo installiert
>> Im Vergleich zu Gentoo ist Debian ja die reinste Windows-klicki-bunti
>> Installation ...
>Wie war das nochmal mit "l33t"?
Puhh, es geht hier nicht um "l33t", ich habe mich lediglich
verteidigt, weil der Vorposter meinte, daß ich vielleicht zu "blöd"
für eine Debianinstallation bin, da es kein klicki-bunti gibt. Das hat
eben nur wieder gezeigt, daß viele hier über Gentoo reden, sich aber
keiner auskennt. Bei Gentoo gibt es KEIN Installationsmenü (höchstens
eine Installationsanleitung wie eigentlich bei jeder distri)
>Wenn man die Argumente nicht sehen will bzw. ignoriert, dann siehts auch
>so aus, als ob keine da wären.
Ich bin sehr wohl fähig, Argumente zu sehen und zu akzeptieren, bisher
hat mir aber noch KEINER ein Argument gegen Gentoo bringen können.
Aussagen wie "das Bootkonzept von Gentoo stinkt" und "gentoo ist nur
ein Placebo" von Leuten, die Gentoo noch nicht mal gesehen haben,
lasse ich nicht gelten - da kann ich ja dann wie schon gesagt auch
anfangen "Debian stinkt"...
Zuerst haben mich alle belehrt, daß das hier ein Diskussionsforum und
keine Supporthotline ist, aber zur einer Diskussion gehören auch
Argumente...also her damit.
MfG
Patrick
Dadurch wird deine vorige Aussage auch nicht klarer, aber wie gesagt,
lassen wir das jetzt.
> Wieso soll ich auf vorhandenes Wissen nicht stolz sein?
Wie lange ist eigentlich die Halbwertszeit eines MCSE? Ein Jahr? Zwei
Jahre? Das Wissen kannst du bei der nächsten Windows Version zum
Großteil schon wieder kübeln.
> Ich traue mich wetten, daß ein Großteil der Großmäuler hier nicht mal
> in der Lage wären auf Anhieb alle 7 Prüfungen positiv
> abzuschließen...
Das hat mit Großmaul sein nichts zu tun. Ich traue mich auch wetten,
dass niemand hier auf Anhieb einen Lotus Domino Mailserver konfigurieren
kann. Weißt du auch warum? Richtig. Proprietäre Protokollerweiterungen,
eigene Protokolle, absolut nichtssagende bzw. unstandardisierte
Begriffe und Bezeichnungen und (im Falle des Domino Servers) absolut
unintuitive GUI-Führung.
Das Problem ist nicht das Wissen und Verständnis über/für Protokolle,
sondern die Formulierung und die Extensions, die Microsoft da gerne
hören möchte. Aber dafür gibts ja das MCSE Vokabelheft^M^M
Prüfungsvorbereitungsbuch.
> wie war das nochmal mit dem Urteilen über Sachen, die
> man gar nicht kennt?
Woher willst du wissen, ob ich nicht auch einen MCSE habe?
> Btw: Bei meiner letzten Prüfung ist neben mir einer gesessen, der
> gerade eine CCNA Prüfung abgelegt hat...vom Hocker haben mich den
> seine Fragen auch ned geschmissen (hab mir schon überlegt, ihm zu
> sagen, daß er die letzten 3 Fragen falsch beantwortet hat).
Nette Anekdote, aber IMHO belanglos hier in dieser Diskussion, da es
hier nicht darum geht, Zertifizierungen zu vergleichen. Kann es sein,
dass du wild um dich schlagen anfängst und Anhaltspunkte (die man z.B.
in anderer Leute Signaturen finden kann) suchst?
> Also bitte nicht über den MCSE herziehen und dann den CCNA stolz in
> der Sig tragen.
Du missverstehst. Der CCNA in der Signatur hat nichts mit Stolz zu tun.
Die genaueren Beweggründe haben beruflichen Hintergrund, wenns dich
wirklich interessiert, PM an mich, das ist hier - wie so vieles - nicht
relevant.
> >Ähm, ja, was genau wolltest du jetzt damit sagen?
> >Dass du stolz darauf bist, dir ein Active Directory zusammenzuklicken?
>
> "zusammenklicken" != einfach
> Du mußt schon wissen was du tust...
Das Killerargument. Man sollte immer wissen was man tut. Und dass
zusammenklicken nicht notwendigerweise einfach ist, liegt daran, dass
das System auf einen zweimal gleich getätigten Klick je nach Lust und
Laune anders reagiert. Gesehen bei Windows XP als ich gestern die
Workstation einer Arbeitskollegin an die Domäne (Win2k Server) hängen
wollte.
> AD schaut zwar nett aus und unterstützt den Admin durch ein nettes
> Interface, jedoch muß du sehr wohl wissen, was du tust. Replikation
> zwischen verschiedenen Sites, GPOs etc. sind nicht gerade etwas, was
> du von heute auf morgen checkst.
Replikationen zwischen verschiedenen Sites "checkt" man in 5 Minuten -
mit all den Nachteilen, die AD da mit sich bringt (BTW: Du willst doch
nicht ernsthaft behaupten, dass die Replikationsstrategie eines
AD-Forests gut durchdacht ist?). Die Konfiguration ist eine andere Sache
und dass dir da von den Utilities Steine in den Weg gelegt werden, hat
nichts mit dem Konzept an und für sich zu tun.
> Sicher kennst du dich wahrscheinlich genausogut aus, aber auch unter
> Linux gibts zig Tools, um mir die kompliziertesten Server
> "zusammenzuklicken"
Man hat aber die Wahl, ob man dieses grafische Tool verwenden will und
muss dann mit all seinen Unzulänglichkeiten leben. Hast du auch die
Wahl, ob du die Konfiguration per GUI oder anders ersteleln willst? Wohl
kaum.
> Oh warte mal.....klicken ist nur bei MS böse...und wenn ich mir bei
> Linux eine Konfiguration "erklicke" ist alles Sahne.
Mehr als 90% meiner Linuxserver haben kein Zeigegerät angeschlossen, da
wird nicht geklickt. Es gibt einige Fälle, bei denen es gute GUIs für die
Konfiguration von irgendwelchen Diensten gibt, aber das sind leider
Ausnahmen.
Klicken ist vom Prinzip her nicht böse, du hast scheinbar wieder ein von
mir unter Anführungszeichen gesetztes Wort falsch interpretiert.
> >_SOGAR_ mit integriertem DNS (phew). Als professioneller MCSE solltest
> >du wissen, dass ein ins AD integrierter DNS-Server mit effektiv gesehen
> >2 Klicks aktiviert ist - Konfiguration? War da mal was? Eher nicht.
>
> Muß jede beschissene Konfiguration einen ganzen Tag dauern? Darf es
> nicht auch mal einfach gehen.
Klar darfs einfach auch gehen, aber eine Konfiguration, die aus 2 Klicks
besteht in einer Auflistung extra anzuführen zeugt von Argumentmangel
oder Buzzword-Bingo vom feinsten. Glaub nicht, dass du hier mit Leuten
sprichst, die die Microsoft-Kürzel und dienste nicht kennen und von der
Akronymflut beeindruckt sind, das haben andere vor dir auch schon
versucht.
> Und nochmal: Was hat die Anzahl der Klicks damit zu tun, wie
> kompliziert ein Vorgang ist. Einen neuen Kernel habe ich mir auch im
> nichts zusammengbastelt, aber ob ich auch verstehe, was ich da gemacht
> habe, ist eine andere Sache.
Traurig, ja. Ein falsch konfigruierter Kernel ist für ein Unternehmen
allerdings selten so gefährlich wie ein falsch konfigurierter AD-DNS,
der - standardmäßig - in alle Richtungen offen ist und viele Firmen
trennen ihr Unternehmen nicht in lokale und externe Zonen, weil die
Standardeinstellung das nicht impliziert -> Ein 2-Klick AD int. DNS ist
ein Sicherheitsloch, mehr dazu darfst du dir in dcsf erfragen.
> >Interessant wirds, wenn man nicht ins AD integrierte DNS-Server
> >einbinden will - aber dagegen sträubt sich ja der Verleiher deines
> >Zertifikates.
>
> [X] Du kennst dich mit AD int. DNS aus
[X] Ich habe schon einige AD-Forests konfiguriert (Zu solchen Missetaten
wurde man damals zur Schulzeit gezwungen).
> Vielleicht solltest du weniger über den MCSE herziehen und mal das
> eine oder andere Buch über den Prüfungsstoff zum MCSE lesen...du wirst
> erstaunt sein, wieviel du noch nicht wußtest :-)
Es gilt zwar generell, dass Wissen nie schlecht sein kann, aber da ich
mich ohnehin mind. 10h am Tag beruflich mit Microsoft Systemen und
Netzwerken auseinander setzen muss, widme ich die Freizeit lieber meiner
Freundin als dass ich sie mit Bilderbüchern aus Redmond verschwende.
> >Du unterstellst hier andauernd irgendwelche Sachen. Niemand hat was
> >verdammt, wenn ja, dann zeige mir bitte die entsprechenden Textstellen.
>
> Zitat:"Es gibt massenhaft Dinge, auf die man nicht stolz sein sollte.
> Eines davon ist der MCSE"
>
> Witzigerweise stammt diese Zitat von dir und noch dazu in diesem
> Posting...Vorurteile gehen halt irgendwann mal nach hinten los.
Wo genau war da jetzt nochmal der Teil mit der Verdammung?
> >less /usr/src/linux/Documentation/kernel-parameters.txt
>
> wenn mans weiß isses ja recht toll .... wie gesagt kenne ich noch
> nicht jeden Linux-Schmäh und jede Textdatei die da am Rechner liegt.
Ich auch nicht, so what?
> >Du willst dein XFree86 per Hand konfigurieren, dann passiert sowas
> >nicht.
>
> Das mußt du bei Gentoo sowieso, seitdem läufts eigentlich...
Ahja und was sagtest du, hat dich daran gehindert, es bei anderen
Distributionen gleich zu tun?
> Ich bin zufrieden mit meinen Zertifikaten ...
Sehr gut, so solls ja schließlich sein.
> Merkst du nicht, daß du hier Behauptungen aufstellst, ohne die Distri
> zu kennen?
Merkst du nicht, dass du keine Ahnung hast, wer innerhalb dieses Threads
welche Aussagen getätigt hat?
Zeig mir bitte, wo _ICH_ geschrieben habe, dass ich Gentoo nicht kenne.
> Ich kann auch einfach sagen Debian ist scheisse. Das ist aber leider
> kein Argument sondern eine Meinung.
Wie wäre es mit einem neuen Thread "Debian ist der größte Scheiß!!!1"?
Ein ähnlicher - allerdings leider in den Anfängen nicht
distributionsspezifischer - Thread hats schon in die ewigen Top 10
geschafft.
Nochmal in güldenen Lettern: Niemand will dir dein Gentoo unschön
machen, es sind sich lediglich einige der hier Mitlesenden darüber
einig, dass Gentoo hauptsächlich Placebo ist. Dass du nicht der Meinung
bist, ist dein gutes Recht und daran will auch keiner was ändern. Also
fühl dich bitte nicht bei jedem Satz angegriffen.
> >Wie war das nochmal mit "l33t"?
>
> Puhh, es geht hier nicht um "l33t", ich habe mich lediglich
> verteidigt, weil der Vorposter meinte, daß ich vielleicht zu "blöd"
> für eine Debianinstallation bin, da es kein klicki-bunti gibt.
Das hat für mich überhaupt nicht so geklungen, mir scheint, du verstehst
deine Diskussionspartner absichltich falsch oder legst jedes Wort
doppelt auf die Waagschale?
> [...] "Debian stinkt"...
Meine Kopie davon nicht. Welche Rohlinge verwendest du?
ciao,
>Wie lange ist eigentlich die Halbwertszeit eines MCSE? Ein Jahr? Zwei
>Jahre? Das Wissen kannst du bei der nächsten Windows Version zum
>Großteil schon wieder kübeln.
Ehrlich gesagt finde ich das sogar gut so.
Ich kenne genug fertig studierte Informatiker, die trotzdem nicht in
der Lage sind, Outlook zu konfigurieren oder einen Netzwerkdrucker zu
installieren.
Drum halte ich von so Studien-Titeln nicht sehr viel...die hast du
zwar ewig, sagen aber nach 5 Jahren nichts mehr über deinen
Wissensstand aus. Meinen MCSE (2000) habe ich auch noch in 5 Jahren,
aber als AKTUELLER MCSE darf ich mich nur jetzt "schimpfen".
>Das hat mit Großmaul sein nichts zu tun. Ich traue mich auch wetten,
>dass niemand hier auf Anhieb einen Lotus Domino Mailserver konfigurieren
>kann.
Stimmt! Kann ich z.b. auch nicht. Wenn jetzt aber einer mit einem
"Lotus Domino Mailserver Zertifikat" herkommt, akzeptiere ich das aber
genauso. Zertifikate geben nur eine Qualifikation übere ein bestimmte
Produkte wieder und sind keines Falls gleichzusetzen mit persönlichen
Interessen/Vorlieben.
Wieso soll ich also auf einen MCSE nicht stolz sein?
>[...]. Aber dafür gibts ja das MCSE Vokabelheft^M^M
>Prüfungsvorbereitungsbuch.
Weiß jetzt nicht genau, was du meinst. Falls du irgendwelche
Schummehilfen bzw. downloadbare Fragen+Antworthefte meinst, dann
bitte, aber das ist sowieso nicht Sinn der Sache - wers braucht...
>Woher willst du wissen, ob ich nicht auch einen MCSE habe?
Nachdem du meinst, daß man nen MCSE Titel kübeln kann, glaube ich
nicht, daß du dich je freiwillig zu einer MCSE Prüfung melden würdest.
Aber stimmt schon, wissen tue ich es nicht, ist halt eine Annahme mit
der ich wahrscheinlich zu 95% recht habe. Hast du einen? :-)
>[...]. Kann es sein,
>dass du wild um dich schlagen anfängst und Anhaltspunkte (die man z.B.
>in anderer Leute Signaturen finden kann) suchst?
Eigentlich nicht. Angefangen hats ja, wie irgendwer auf meiner
Homepage den Hinweis gefunden hat, daß ich MCSE bin ... du siehst
also, daß manche sogar bis auf die Homepage gehen nur um einen
Anhaltspunkt zu finden, mit dem sie jemanden als Deppen hinstellen
können.
Daß ich mich da nur verteidigen will ist doch wohl klar? Ist es dir
recht, wenn man dein Wissen auf das eines Homeusers mit Solitair
Fähigkeiten reduziert?
Aber lassen wir jetzt den Blödsinn mit den Zertifikaten...ich möchte
mich nicht sinnlos streiten und Feinde machen (wahrscheinlich stehe
ich bei den meisten eh schon im Killfile) - aber ich vertragees eben
genausowenig, wenn in einer normalen Diskussion, die NICHTS mit MCSE
zu tun hat, einfach diese Zertifizierung eingebracht wird, nur um
meine Aussagen als qualitätslos abzustempeln.
>[...] Gesehen bei Windows XP als ich gestern die
>Workstation einer Arbeitskollegin an die Domäne (Win2k Server) hängen
>wollte.
Wir haben in unserer Domaine nur einen XP
Rechner....."zufälligerweise" ist es auch genau DER Rechner, der bis
jetz am meisten Schwierigkeiten gemacht hat ;-)
>Klicken ist vom Prinzip her nicht böse, du hast scheinbar wieder ein von
>mir unter Anführungszeichen gesetztes Wort falsch interpretiert.
Ok, darin sind wir uns schon mal einig.... :-)
>Klar darfs einfach auch gehen, aber eine Konfiguration, die aus 2 Klicks
>besteht in einer Auflistung extra anzuführen zeugt von Argumentmangel
>oder Buzzword-Bingo vom feinsten. Glaub nicht, dass du hier mit Leuten
>sprichst, die die Microsoft-Kürzel und dienste nicht kennen und von der
>Akronymflut beeindruckt sind, das haben andere vor dir auch schon
>versucht.
Wie schon in einem früheren Post geschrieben - ich bin mir völlig
bewußt, daß viele hier mit den Begriffen vertraut sind und auch
täglich damit zu tun haben. Ist das Zertifikat deswegen weniger wert,
weil der Großteil von at.linux etwas damit anfangen kann?
>Traurig, ja. Ein falsch konfigruierter Kernel ist für ein Unternehmen
>allerdings selten so gefährlich wie ein falsch konfigurierter AD-DNS
Meine Rede - siehe voriger Absatz: nur wenn man etwas mit einem Kürzel
anfangen kann und sich durch einen 3-5 seitigen Wizard durchklicken
kann, heißt das noch nicht, daß man auch versteht was man tut.
Es gibt genug DetailEinstellungen, die nicht im Anfangswizard
vorkommen, und einen beträchtlichen Beitrag zur Security leisten (als
Beispiel sei nur mal die Zonenübertragung genannt)
>[...] Ein 2-Klick AD int. DNS ist
>ein Sicherheitsloch, mehr dazu darfst du dir in dcsf erfragen.
Du hast ja behauptet, daß ich auf mein 2-Klick AD int DNS nicht stolz
sein brauche. Ich habe nie behauptet, daß ich sowas in 2 Klicks
konfiguriere. Es gibt sehr viele Einstellungen die je nach Umgebung
variieren...
>[X] Ich habe schon einige AD-Forests konfiguriert (Zu solchen Missetaten
> wurde man damals zur Schulzeit gezwungen).
In welcher Schule konfiguriert man AD-Forests?
>Merkst du nicht, dass du keine Ahnung hast, wer innerhalb dieses Threads
>welche Aussagen getätigt hat?
>Zeig mir bitte, wo _ICH_ geschrieben habe, dass ich Gentoo nicht kenne.
So, endlich kommen wir wieder ontopic - hoffentlich bleiben wir es
jetzt auch :-)
Na gut, dann erzähle doch bitte deine Erfahrungen mit Gentoo. Was
findest du gut, was schlecht? Und warum?
Ich habe hier offen zugegeben, was mir an Debian nicht gefällt bzw.
nicht funktioniert hat und werde eigentlich nur dafür zerlegt, anstatt
daß man auch Gegenargumente liefert.
>Wie wäre es mit einem neuen Thread "Debian ist der größte Scheiß!!!1"?
Soweit mag icht nicht gehen. Ich habe lediglich aufgeführt, daß Gentoo
bei mir besser funkt als Debian. Ich respektiere jedoch weiterhin
Leute, die ein perfektes Linux System haben und sich auch auskennen -
und das, im Gegenteil zu 90% der Poster hier UNABHÄNGIG der gewählten
Disribution.
Man hat ja schon fast das Gefühl, daß man gar nicht ernst genommen
wird, wenn irgendwo vorkommt, daß man Suse oder Gentoo benutzt.
Ich habe bisher eigentlich nur zynische Kommentare einstecken können,
weil ich a) Suse benutzt habe b) ab jetzt Gentoo benutze und c) MCSE
bin
Ein SCNR oder :-) ist zwar recht toll, im Endeffekt merkt man aber
trotzdem, wie derjenige dazu steht.
>[...] es sind sich lediglich einige der hier Mitlesenden darüber
>einig, dass Gentoo hauptsächlich Placebo ist.
Wie gesagt, ich konfiguriere mal alles fertig, installiere genau
dieselben Services und dann werfe ich mal wieder meine Stopuhr an :-)
Was ich vom Starten von KDE aber sagen kann, ist SEHR WOHL ein
Geschwindigkeitszuwachs da. (ich warte jetzt mal wieder auf die
Kommentare "wer braucht schon kde", "wie oft starte ich kde schon",
etc.)
Ich freue mich schon mal auf ein paar nette Vergleiche/Argumente
MfG
Patrick
Halfway ACK. Vom Prinzip her ist es sinnvoll, der CCNA z.B. ist ja auch
nur zeitlich begrenzt. Der Nachteil der Sache ist, dass die Leute sich
nur in den seltensten Fällen rezertifizieren lassen, aber das Problem
existiert bei genauerer Betrachtung überall: Wieviele Leute gibt es, die
erst 10 Jahre nachdem sie den Führerschein gemacht haben, ein Auto
bekommen bzw. vermehrt zu fahren beginnen? Die sind IMHO eine viel
größere Gefahr, als abgelaufene MCSEs und CCNAs, aber das ist hier
wiedermal OT.
> Ich kenne genug fertig studierte Informatiker, die trotzdem nicht in
> der Lage sind, Outlook zu konfigurieren oder einen Netzwerkdrucker zu
> installieren.
Die kenn ich auch. Ich kenne auch genug ausgelernte Friseure, die es
nicht schaffen, mir einen akzeptablen Haarschnitt zu verpassen. Auch das
Problem ist spartenübergreifend :)
> Wieso soll ich also auf einen MCSE nicht stolz sein?
Weil wir hier einen seltsamen Humor haben und weder BSD noch MCSEs
akzeptieren?[0]
> >[...]. Aber dafür gibts ja das MCSE Vokabelheft^M^M
> >Prüfungsvorbereitungsbuch.
>
> Weiß jetzt nicht genau, was du meinst. Falls du irgendwelche
> Schummehilfen bzw. downloadbare Fragen+Antworthefte meinst, dann
> bitte, aber das ist sowieso nicht Sinn der Sache - wers braucht...
Nein, das war ein Seitenhieb auf die von Microsoft verwendeten
Begriffe und Bezeichnungen.
> >Woher willst du wissen, ob ich nicht auch einen MCSE habe?
>
> Nachdem du meinst, daß man nen MCSE Titel kübeln kann, glaube ich
> nicht, daß du dich je freiwillig zu einer MCSE Prüfung melden würdest.
^^^^^^^^^^
Genau das ist der springende Punkt. Ich nehme auch an .NET-Schulungen
teil und nein, nicht freiwillig.
> Aber stimmt schon, wissen tue ich es nicht, ist halt eine Annahme mit
> der ich wahrscheinlich zu 95% recht habe. Hast du einen? :-)
Nein, gut geraten.
> Eigentlich nicht. Angefangen hats ja, wie irgendwer auf meiner
> Homepage den Hinweis gefunden hat, daß ich MCSE bin ... du siehst
> also, daß manche sogar bis auf die Homepage gehen nur um einen
> Anhaltspunkt zu finden, mit dem sie jemanden als Deppen hinstellen
> können.
Ich besuche viele Websites, die in Signaturen stehen. Aber nicht, weil
ich die Leute bloß stellen will, sondern weils mich interessiert, mit
wem man es zu tun hat. Warum der MCSE ins Spiel gebracht wurde, weiß ich
nicht; das kann dir auch nur der sagen, ders getan hat.
> Daß ich mich da nur verteidigen will ist doch wohl klar? Ist es dir
> recht, wenn man dein Wissen auf das eines Homeusers mit Solitair
> Fähigkeiten reduziert?
Hier in at.linux, Ja. Anderswo auch, vor einem Vorgesetzten nicht. Der
Vorteil an der vermeintlichen Reduzierung eigener Fähigkeiten ist, dass
man dann mit doch vorhandenen Fähigkeiten umso mehr positiv auffällt.
Prinzipiell ist es oft hilfreich, wenn man unterschätzt wird und wenn
ich als Supportmitarbeiter bei den Kunden aufkreuze, werde ich alleine
wegen meinem Aussehen in sehr vielen Fällen von den dort anwesenden
Platzhirschen (aka local sysadmins) unterschätzt und verniedlicht. Das
ist eher praktisch, als unpraktisch, aber du hast natürlich schon Recht,
wenn du was dagegen hast, dass dir jemand Wissen und Erfolg aberkennen
will, ohne genauere Kenntnis deiner Person.
> Wie schon in einem früheren Post geschrieben - ich bin mir völlig
> bewußt, daß viele hier mit den Begriffen vertraut sind und auch
> täglich damit zu tun haben. Ist das Zertifikat deswegen weniger wert,
> weil der Großteil von at.linux etwas damit anfangen kann?
Nein, das Zertifikat ist aufgrund der hohen Anzahl von Vollblüten, die
es tragen, in Verruf gekommen.
> >[X] Ich habe schon einige AD-Forests konfiguriert (Zu solchen Missetaten
> > wurde man damals zur Schulzeit gezwungen).
>
> In welcher Schule konfiguriert man AD-Forests?
HTBL Klagenfurt Mössingerstraße, <http://www.htl-klu.at>
Die Website gibt allerdings nichts her.
> Na gut, dann erzähle doch bitte deine Erfahrungen mit Gentoo. Was
> findest du gut, was schlecht? Und warum?
Es hat einen Grund, warum ich mich krampfhaft aus
Distributionsdiskussionen heraushalte und bitte verzeih mir, aber ich
werde es auch jetzt tun. Der Placebo-Kommentar ist mir ohnehin schon
wieder ungewollt rausgerutscht.
Ich bin weder Debian-Jünger noch Gentoo-Gegner. Die Tatsache, dass ich
großflächig Debian einsetze resultiert aus Gründen ger Gewöhnung und
Bequemlichkeit.
> >Wie wäre es mit einem neuen Thread "Debian ist der größte Scheiß!!!1"?
>
> Soweit mag icht nicht gehen.
Das war auch mehr ein Insider. Wenn du mehr wissen willst, dann halte im
Google-Archiv dieser Gruppe nach ähnlichen Subjects ausschau.
> Was ich vom Starten von KDE aber sagen kann, ist SEHR WOHL ein
> Geschwindigkeitszuwachs da. (ich warte jetzt mal wieder auf die
> Kommentare "wer braucht schon kde", "wie oft starte ich kde schon",
> etc.)
Ich verwende KDE nicht und kann jetzt auch nicht sagen, ob die
Standard-Debian Packages noch immer mit den Debugsymbolen kompiliert
sind, Martin? Christoph? Das war nämlich zumindest vor einiger Zeit der
Performance-Killer.
ciao,
[0] sarcasm tags omitted.
>Patrick Petermair wrote:
>> Ich kenne genug fertig studierte Informatiker, die trotzdem nicht in
>> der Lage sind, Outlook zu konfigurieren oder einen Netzwerkdrucker zu
>> installieren.
>*ROFL* Und du glaubst ernsthaft, daß das Aufgabe eines Informatik-Studiums
>ist?
Also ich kann doch wohl von einem studierten Informatiker erwarten,
daß er sich ein POP3 Konto zum Abrufen von E-Mails einrichten kann!!!
Wer zu solchen Sachen nicht fähig ist, hat meiner Meinung nach das
Studium verfehlt.
Ist ja fast so, als ob ich einem Mediziner erklären muß, wie man ein
Fieberthermometer abliest - was auch nicht Aufgabe eines
Medizinstudiums ist. Ich denke mal nicht, daß du so einen Arzt als
qualifiziert ansiehst.
MfG
Patrick
Weil mich die Aussage "... und ich habe es damit nicht mal geschafft, X
gscheit zu konfigurieren - habe das Ganze 5,6 Mal aufgrund verschiedenster
Fehlermedlungen neu installiert." sehr stark an die Vorgehensweise bei
Windows erinnert, wo man (als nicht-MSCE?) auch neu installiert, wenn man
plötzlich z.b. mit andauernden "Fehler in explorer.exe" oder so
konfrontiert wird. Aber einen Konfigurationsfehler unter Linux sehe ich
nicht als Grund, das System (oder Teile davon) neu aufzusetzen.
Und da hat das Ins-Spiel-bringen deines MSCE irgendwie schon gepaßt. Dem
Klischee "typisch Windows" folgend. Aber wenn du dich dadurch persönlich
angegriffen fühlst, entschuldige ich mich dafür.
Und nein, ich hab deine Webseite nicht besucht, um mir was zu suchen, womit
ich dich zum Deppen hinstellen würde.
>> Daß ich mich da nur verteidigen will ist doch wohl klar? Ist es dir
>> recht, wenn man dein Wissen auf das eines Homeusers mit Solitair
>> Fähigkeiten reduziert?
Nein. Aber man faßt öfter mal ins Klo, und darauf hingewiesen zu werden hat
einen recht wirksamen Lerneffekt zur Folge. at.linux ist schließlich nicht
dazu da, um lieb gehabt zu werden.
Und: ich hab deine Windows-Kenntnisse nie in Frage gestellt.
Andi
--
Es ist egal, was in den RfCs steht. ICMP sind immer eine Gefahrenquelle.
Nur das vollständige Abschalten bringt Sicherheit.
-- Haluk outet sich wieder mal als Netzwerk-Guru
>
>Also ich kann doch wohl von einem studierten Informatiker erwarten,
>daß er sich ein POP3 Konto zum Abrufen von E-Mails einrichten kann!!!
>
Wohl eher dass er Dir erklären kann was ein Pop3 Account ist und was
da auf Protokollebene abläuft....
Das darfst du so nicht sehen, die Zeit die du kompilierst holst du ja
wegen der Optimierung wieder auf.
SCNR
/aw
--
55AA
Dadurch bist du natürlich qualifiziert, ein Urteil über diese
Distribution zu fällen.
> Alleine, daß OpenOffice auf einem P3/1.3GHz weit über einen halben Tag
> compiliert hat, hat mich schon abgeschreckt. Da fürchtet man sich ja
> vor Updates :-)
Das ist aber nicht die Schuld von Gentoo. Ich bin mir sicher, daß unter
jedem System OpenOffice ewig zum Bauen braucht.
lg,
le
--
+-- Lukas Ertl -- Unix-Sysadmin -- http://mailbox.univie.ac.at/~le/ --+
| "PHP: It's like training wheels without the bike." |
| -- Randal Schwartz |
+-- Vienna University Computer Center -- Phone: ++43 (1) 4277-14073 --+
>Nochmal in güldenen Lettern: Niemand will dir dein Gentoo unschön
>machen, es sind sich lediglich einige der hier Mitlesenden darüber
>einig, dass Gentoo hauptsächlich Placebo ist. Dass du nicht der Meinung
>bist, ist dein gutes Recht und daran will auch keiner was ändern. Also
>fühl dich bitte nicht bei jedem Satz angegriffen.
Ich schalt mich hier mal ein und muß meine Meinung über Gentoo los
werden (nachdem ich mich wieder beruhigt habe über den Blödsinn den
ihr beide hier verpatzt. seids sicher net mal 18 oder 19 gö?)
Gentoo ist eine Distribiution die ein anderes Konzept verfolgt, wie
schon mal Sorcery Linux es versucht hat, wird hier alles von Source
compiled. Ja sicher nix neues kann ma mit Debian auch machen und
Redhat auch .. usw.
Allerdings hat Gentoo endlich einen Ports Tree (bekannt aus xBSD
Systemen) und sonst noch ein paar features, wie zb mehrere Versionen
einer Software parallel installiert zu haben, usw.
Mir persönlich gefällts recht gut, auch wenn ich es im Moment nur auf
einem Testrechner ausprobieren ...
mfg, Clemens
Nur eine Frage am Rande: was hat das Alter mit den Skills oder der
Qualitaet der Aussagen zu tun?
ak
--
"Homer, nichts ist mir wichtiger als die Gesundheit und das Wohlergehen
meiner Freaks. Geh' zum Tierarzt."
>* Clemens 'Gullevek' Schwaighofer <schw...@eunet.at> [at.linux]:
>> Ich schalt mich hier mal ein und muß meine Meinung über Gentoo los
>> werden (nachdem ich mich wieder beruhigt habe über den Blödsinn den
>> ihr beide hier verpatzt. seids sicher net mal 18 oder 19 gö?)
>
>Nur eine Frage am Rande: was hat das Alter mit den Skills oder der
>Qualitaet der Aussagen zu tun?
weil ich glaub, daß man mit jungen Jahren noch Energie hat um sich
über so was überhaupt in NG aufzuregen. Mir ist das entwischen SO was
von egal geworden :) Ich finds nur amüsant :)
IMHO hat das nicht damit zu tun, wie alt man ist, sondern wie lange man
sich im Usenet bewegt. Ich bin auch "erst" 18 und solcher Diskussionen
laengst ueberdruessig. :-) Dafuer ist mein Killfile umso groesser. ;-)
mfg, ak
--
There is no peace, there is anger.
There is no fear, there is power.
There is no death, there is immortality.
There is no weakness, there is the Dark Side.
*roflmao* :o)
>> Und wer schon mal eine W2K Domaine mit AD, DHCP, AD int. DNS, RIS,
>> RRAS etc. administriert hat, der weiß, daß man das nicht mit
>> normalen HomeUser Windows-Kenntnissen machen kann.
>
> Ähm, ja, was genau wolltest du jetzt damit sagen?
> Dass du stolz darauf bist, dir ein Active Directory zusammenzuklicken?
Hey, sag' jetzt nix dagegen.. Ich hab' das ja auch mal machen dürfen,
und hab' drei Tage gebraucht, bis das Ding das machte was ich wollte.
OK, das lag wohl daran, dass ich das erste mal mit einem Win2k
*arbeitete* und der AD nicht "wirklich" LDAP spricht, und man sich das
Graffl eben zusammenklicken *muß*.
>> Aber das passt schon, alles wo MS vorkommt, verdammen wir gleich
>> mal, sind doch überhaupt keine Vorurteile.
>
> Du unterstellst hier andauernd irgendwelche Sachen.
Als Defaulteinstellung funktioniert das bei Microsoft Produkten aber
auch erschreckend gut.
>> bzw. die Installation schon beim Konfigurieren von X das zeitliche
>> segnet.
>
> Du willst dein XFree86 per Hand konfigurieren, dann passiert sowas
> nicht.
Oder (als root) ein "X -configure" aufrufen.
lg,
daniel
--
Testing? What's that? If it compiles, it is good, if it boots up it is
perfect.
-- Linus Torvalds
> Wieso soll ich also auf einen MCSE nicht stolz sein?
Da Deine Aufenthaltsgenehmigung hier sonst erlischt.
>>Ich kann mich dem nur anschließen, gentoo ist wohl eher sowas wie ein
>>Placebo. Es reicht ja schon, wenn man glaubt, daß es schneller ist :-)
> Wie schön, daß du dir eine Meinung bildest, ohne die jeweilige Distri
> zu kennen bzw. installiert zu haben.
Wie bereits erwaehnt, bringt selberkompilieren nichts ausser einen
Placeboeffekt. Ausser man verwendet die dietlibc (Gusch, Martin!).
Du musst wahrscheinlich auch unter Gentoo Openoffice nicht
selbercompilieren sondern kannst Dir Binaries von openoffice.org
runterladen.
Mehr als Third-Party-Bloatware wie OpenOffice würde mich das
compilieren bei jeder Installation[1] und bei jedem Upgrade beunruhigen.
Wie lange braucht eine typische Installation, wieviel muss ich
so durchschnittlich im Monat recompilieren, wieviel Extra-Platz brauche
ich für Sourcen und Object-Files, etc.?
hp
[1] Aber wie ich www.gentoo.org entnehme, ist auf der CD eh schon ein
Präcompiliertes System drauf.
--
_ | Peter J. Holzer | Schlagfertigkeit ist das, was einem
|_|_) | Sysadmin WSR | auf dem Nachhauseweg einfällt.
| | | h...@hjp.at | -- Lars 'Cebewee' Noschinski in dasr.
__/ | http://www.hjp.at/ |
> Ehrlich gesagt finde ich das sogar gut so.
> Ich kenne genug fertig studierte Informatiker, die trotzdem nicht in
> der Lage sind, Outlook zu konfigurieren oder einen Netzwerkdrucker zu
> installieren.
Patrick, Du hast Dich offensichtlich verlaufen. Solltest Du an
einer Universitaet studieren: Geh bitte auf eine FH.
Solltest Du das fuer eine Windowsgruppe halten: Geh bitte weg.
> Drum halte ich von so Studien-Titeln nicht sehr viel...die hast du
> zwar ewig, sagen aber nach 5 Jahren nichts mehr über deinen
> Wissensstand aus. Meinen MCSE (2000) habe ich auch noch in 5 Jahren,
> aber als AKTUELLER MCSE darf ich mich nur jetzt "schimpfen".
Ah das ist natuerlich ein nicht zu unterschaetzender Vorteil.
Wuerdest Du Dir die Merkbefreiung bitte selbst ausstellen. Ich
kann nicht mehr.
> Zertifikate geben nur eine Qualifikation übere ein bestimmte
> Produkte wieder
Unfug. Zertifikate geben ueberhaupt nichts wieder, ausser "hat an
Kurs $FOO teilgenommen".
>>[...]. Aber dafür gibts ja das MCSE Vokabelheft^M^M
^^^^ Was ist das?
> Wie gesagt, ich konfiguriere mal alles fertig, installiere genau
> dieselben Services und dann werfe ich mal wieder meine Stopuhr an :-)
> Was ich vom Starten von KDE aber sagen kann, ist SEHR WOHL ein
> Geschwindigkeitszuwachs da. (ich warte jetzt mal wieder auf die
> Kommentare "wer braucht schon kde", "wie oft starte ich kde schon",
> etc.)
Mein Kommentar: Wenn Du KDE erst garnicht startest hast Du einen
noch viel groesseren Geschwindigkeitszuwachs.
Aber genau das will man doch bei gentoo vermeiden. Was nützt es, wenn
zwar mein ls selbercompiliert ist, aber openoffice nicht? Und mozilla?
Und und und?
> Mehr als Third-Party-Bloatware wie OpenOffice würde mich das
> compilieren bei jeder Installation[1] und bei jedem Upgrade
> beunruhigen.
Noch dazu, wenn der Worst-Case eintritt, wie lange brauche ich, um so
ein System wieder frisch aufzusetzen. IMHO kein für Server oder
sonstige Produktionsmaschinen geeignetes System.
Martin
--
Martin Piskernig martin.p...@univie.ac.at
Institute for Mathematics www.mat.univie.ac.at/~martin
University of Vienna
Wenn es _ausschliesslich_ Debugsymbole sind, so ist dieser Satz falsch.
Will sagen: Mit Debugsymbolen kompilieren hat keinen Laufzeiteinfluss.
Du solltest von einem Informatiker erwarten können, dass er sich das
dafür notwendige Wissen selbständig und in relativ kurzer Zeit aneignen
kann. Im Fall von "POP3-Konto bei Outlook einrichten" dauert das
vermutlich irgendwas zwischen ein paar Minuten und einem Nachmittag, je
nachdem wie gut Microsoft die entsprechenden Dialoge versteckt hat und
wie falsch sie ins Deutsche übersetzt worden sind.
Das ist *nicht* das gleiche wie "Outlook konfigurieren können". Wenn
mich ein User anruft und sagt, er hätte jetzt Kabel oder ADSL daheim und
möchte Mail lesen, kann ich ihm *prinzipiell* sagen was er machen muss
(IMAP, SSL aktivieren, wie unser IMAP-Server heißt, etc.) aber wo er die
Dialoge in seinem Outlook findet, weiß ich nicht (bei Netscape weiß ich
es auswendig, bei OE kann ich's am Terminalserver schnell nachschauen,
bei Outlook muss er selber suchen). Wozu sollte ich das wissen? Outlook
habe ich nie verwendet, es ist bei uns nicht supportet, und überhaupt
bin ich nicht für PCs zuständig, sondern für die Server ;-)
Erwartest Du von einem Informatiker, dass er mutt konfigurieren kann?
The Bat? Oracle oder Informix? Ich nicht. Aber ich erwarte mir, dass er
die dahinterliegenden Konzepte kennt und Manuals lesen kann, wenn er es
braucht (viele Informatiker brauchen es nie - ein Software-Entwickler
z.B. soll Software entwickeln, nicht Mailer oder Datenbanken
konfigurieren).
hp
Hallo Patrick,
> Ich habe schon ein paar mal etwas über Backups gelesen und immer wieder
> ist mir tar untergekommen...bin leider noch nicht so versiert mit den
> ganzen tar Optionen deshalb nun die Frage, wie ich mit tar und gzip ein
> Backup einer ganzen Linux Partition inkl. Berechtigungen etc. erstelle.
gegen umkippende Bytes kann ich dir auch das empfehlen:
find / -mount -depth | afio -ovZ -s 690m /Pfad/Sicherung.afio
Lässt du die -s 690 (ist Rohlinggröße) weg, kannst du bis zu 2 Gig-
Files auf die Platte jodeln. Oder du splittest durch -s.
HTH,
nähere Erläuterung auf Anfrage (bekam den Vorgangstipp in einer Liste),
Gruß,
Thorsten
>> weil ich glaub, daß man mit jungen Jahren noch Energie hat um sich
>> über so was überhaupt in NG aufzuregen. Mir ist das entwischen SO was
>> von egal geworden :) Ich finds nur amüsant :)
>
>IMHO hat das nicht damit zu tun, wie alt man ist, sondern wie lange man
>sich im Usenet bewegt. Ich bin auch "erst" 18 und solcher Diskussionen
>laengst ueberdruessig. :-) Dafuer ist mein Killfile umso groesser. ;-)
stimmt, diesen Faktor Z (Zeit) darf man ja nicht außer acht lassen ...
Ach ich erinnere mich in meinen jungen NG Jahren, also ich in Flame
wars noch so richtig irr eingestigen bin ...
mgf, Clemens
>Aber genau das will man doch bei gentoo vermeiden. Was nützt es, wenn
>zwar mein ls selbercompiliert ist, aber openoffice nicht? Und mozilla?
>Und und und?
Sicher ist der Vorteil dann dahin, aber er meinte ja, daß er es
kompilieren _muß_, und das ist nicht der Fall.
>Noch dazu, wenn der Worst-Case eintritt, wie lange brauche ich, um so
>ein System wieder frisch aufzusetzen.
Backup ist was für Weicheier.
>IMHO kein für Server oder
>sonstige Produktionsmaschinen geeignetes System.
Da gebe ich dir zum Teil Recht. Für einen stark frequentierten
WebServer würde ich es auch nicht einsetzen, da wäre mir Debian-stable
schon lieber - dafür ist die Distri einfach nur ein bißchen zu jung,
aber mal sehen, was die Zukunft so bringt.
Für den Desktop kann ich es jedoch uneingeschränkt empfehlen...und
eigenltich ist mein Gentoo Rechner in der Firma ja auch ein
Server...zwar nur ein Samba Test Server, aber wenn meine Config fertig
ist und er sich bewährt hat, wird er auch in den Dauerbetrieb
übergehen.
MfG
Patrick
Also wenn wir jetzt unser ultimatives Urteil nach der
Installationszeit messen, können wir gleich alle Windows installieren.
Das geht noch immer am schnellsten - ein paar Klicks, fast nix
einstellen, fertig - naja, Suse 8.0 ist vielleicht sogar noch
schneller, wenn einem die vorgeschlagene Installationsweise passt.
Irgendwer hat mal das Argument gebracht "Wie oft boote ich meinen
Rechner schon" wegen dem Geschwindigkeitsvorteil von Gentoo...da kann
man jetzt genauso sagen "Wie oft installiere ich mein System schon?"
Aber ich sehe schon ein, daß manche eben nicht das komplette System
kompilieren wollen - dafür gibts auf der gentoo page auch ein
vorkompiliertes Basis-System (stage3)...damit sollte die Wartezeit
eigenlich gleich einer "normalen" Linux Installation sein.
Mir persönlich ist es egal, wie lange die Installation braucht - "gut
Ding braucht Weil' " ... lediglich im alltäglichen Betrieb möchte ich
dann die größtmögliche Geschwindigkeit/Performance/Stabilität.
Btw: Noch ein Tipp für Ungeduldige....das BasisSystem, X, Kde oder
sonstige große Pakete sollte man einfach über Nacht kompilieren
lassen - dann braucht man nicht davorsitzen und Karten spielen :-)
MfG
Patrick
>Wie bereits erwaehnt, bringt selberkompilieren nichts ausser einen
>Placeboeffekt.
Wozu gibts dann die ganzen flags, die man an gcc übergeben kann
(-march=i686 -O3 -pipe etc etc.)?
MfG
Patrick
>>Also ich kann doch wohl von einem studierten Informatiker erwarten,
>>daß er sich ein POP3 Konto zum Abrufen von E-Mails einrichten kann!!!
>Wohl eher dass er Dir erklären kann was ein Pop3 Account ist und was
>da auf Protokollebene abläuft....
Dann sollte ein E-Mail Client ja wohl kein Problem mehr darstellen
oder?
MfG
Patrick
>Du solltest von einem Informatiker erwarten können, dass er sich das
>dafür notwendige Wissen selbständig und in relativ kurzer Zeit aneignen
>kann.
Bingo! Genau das meinte ich ... ich erwarte von niemandem, daß er
Outlook in und auswendig kennt. Jedoch sollte soviel Intuition da
sein, um sich durch die Menüs zur richtigen Einstellung zu hangeln -
und dann eben auch zu wissen, was unter POP3 und SMTP einzutragen ist.
>[...] aber wo er die
>Dialoge in seinem Outlook findet, weiß ich nicht (bei Netscape weiß ich
>es auswendig, bei OE kann ich's am Terminalserver schnell nachschauen,
>bei Outlook muss er selber suchen). Wozu sollte ich das wissen?
Jup, ich weiß es auch nicht auswendig, ich muß mich auch immer durch
die Menüs hangeln.
>Erwartest Du von einem Informatiker, dass er mutt konfigurieren kann?
Nein, mutt ist schon wieder zu kompliziert :-)
>[....] (viele Informatiker brauchen es nie - ein Software-Entwickler
>z.B. soll Software entwickeln, nicht Mailer oder Datenbanken
>konfigurieren).
Mhmm, dann denke ich mir aber meinen Teil, wenn der
Super-Software-Entwickler-Guru nicht in der Lage ist, seine GMX Mails
zu lesen :-)
So ziemlich alle meine Freunde und Bekannte können ohne fremde Hilfe
E-Mails lesen also sollte das für einen Informatiker doch
selbstverständlich sein - noch dazu in der heutigen Zeit, wo doch mehr
Leute eine E-Mail Adresse als eine Handy-Nummer haben ;-)
Btw: Bitte nicht zu sehr auf Outlook versteifen...das war halt ein
Beispiel, weil es in den meisten Firmen genutzt wird..man sollte halt
fähig sein, in absehbarer Zeit die wichtigsten Funktionen zu finden
(E-Mails holen/senden, Ordner anlegen etc.) ohne daß man erst auf eine
Schulung muß.
MfG
Patrick
>Weil er vielleicht in seiner Freizeit auch Outlook verwendet. Aber mit
>einem Informatikstudium hat das nicht das geringste zu tun. Schon mal so
>einen Studienplan gesehen?
*Studienauweis rauskram*....ja, das Photo schaut mir verdammt
ähnlich...vorne steht auch "Technische Universität Wien" drauf.
Im Ernst, ich weiß, was auf der TU unterrichtet wird, ich war selber
mal Informatik Student.
Btw: Bitte nicht zu sehr auf Outlook versteifen, das war lediglich ein
aus der Luft gegriffenes Beispiel...was ich meinte ist, daß er sich
vor einen 0815 Mail Client setzen kann und ohne Hilfe seine GMX Emails
abrufen kann. Das ist meiner Meinung nach IT-Allgemeinwissen, das
jeder IT'ler haben sollte.
Sogar meine Mutter kann ohne fremde Hilfe Outlook konfigurieren - und
die hat ihr Leben lang nicht sehr viel mit Computer zu tun
gehabt...halt normale Computer/Office Kenntnisse, die man so in der
täglichen BüroArbeit mitbekommt.
>Erwartest du auch von einem "studierten" Physiker, daß er deinen Fernseher
>reparieren kann?
Du vergleichst Äpfel mit Birnen...das klingt ja fast so also ob ich
behauptet hätte, ein Informatiker müßte meine kaputte Grafikkarte
reparieren.
MfG
Patrick
Genauso wie ein MCSE unter Linux-Usern.
>> Wieso soll ich also auf einen MCSE nicht stolz sein?
>Da Deine Aufenthaltsgenehmigung hier sonst erlischt.
LOL, ich versuche gerade zu ergründen, ob du den Satz hier Ernst
meinst oder nicht. Wenn ja, dann tust du mir echt leid...."entziehst"
du als nächstes jedem die "Aufenthaltsgenehmigung", der eine andere
Hautfarbe hat als du?
Sorry, aber deine Aussage ist absolut unnötig und krank.
Patrick
Zur Zeit sind etwa drei verschiedene gcc-Varianten in Verwendung:
3.x Unterstützt mehr Plattformen, mehr Optimierung,
mehr C++ Features, mehr Speicherverbrauch, mehr Kompilierzeit.
AFAIK ist noch keine der grossen Distributionen damit gebaut.
2.95 Die letzte stabile Version.
AFAIK bis auf RedHat überall Standard.
2.96 RedHat hat während der langen Entwicklungszeit von
3.x eine inoffiziellen Snapshot gezogen.
Unterstützt mehr Plattformen und mehr C++.
IMHO inzwischen (RH 7.3, bei 7.0 das erste mal dabei) sehr stabil.
-pipe hat übrigens nichts mit der Qualität des erzeugten Codes zu tun.
Schnapp dir bitte ein paar Compiler deiner Wahl,
such dir dazu Quellcode deines Interesses,
und miss einmal die Unterschiede.
Die Erfahrungen mit den Compilern von Intel (bzw. von Compaq auf
Alpha) waren bisher eher ernüchternd. Anwendungen die hard-core
number crunching betreiben können stark profitieren.
Aber weder Kernel, gcc noch TeX fallen in diese Kategorie.
--
You cannot have a science without measurement.
R. W. Hamming
Die HPPA-Version von Debian GNU/Linux 3.0 ist (IIRC) komplett mit einem
3.xer gcc gebaut.
mfg, ak
>Solltest Du das fuer eine Windowsgruppe halten: Geh bitte weg.
Ich halte das hier für eine Linuxgruppe - entziehst du mir jetzt meine
"Aufenthaltsgenehmigung"?
>Unfug. Zertifikate geben ueberhaupt nichts wieder, ausser "hat an
>Kurs $FOO teilgenommen".
Einmal mehr zeigst du der ganzen Usenet Gemeinde, daß du nicht den
geringsten Tau hast, was ein MCSE Zertifikat ist. Es reicht nicht, nur
in den Kursen zu sitzen, du mußt auch Prüfungen bestehen.
Daß es für manche vielleicht ein "walk in the park" ist kann schon
sein, aber du kannst ja gerne mal probieren, ob du alle 7 Prüfungen
auf Anhieb schaffst - glaube mir, ich habe eine Reihe von Sys- und
Network-Admin scheitern sehen (waren komischweise genau die, die am
großspurigsten waren und sich nur lustig gemacht haben über die
Prüfungen)
>Mein Kommentar: Wenn Du KDE erst garnicht startest hast Du einen
>noch viel groesseren Geschwindigkeitszuwachs.
Tolle Aussage....und wenn wir alle den Rechner gar nicht erst
einschalten verbraucht er noch weniger Strom.
Patrick
> geringsten Tau hast, was ein MCSE Zertifikat ist. Es reicht nicht, nur
> in den Kursen zu sitzen, du mußt auch Prüfungen bestehen.
> Daß es für manche vielleicht ein "walk in the park" ist kann schon
> sein, aber du kannst ja gerne mal probieren, ob du alle 7 Prüfungen
> auf Anhieb schaffst - glaube mir, ich habe eine Reihe von Sys- und
Hallo! Merkst du was? Ein MCSE ist unter Linux absolut irrelevant, und
interessiert hier _keinen_ (jedenfalls nicht, solange er ontopic
bleibt). Also bitte hoer' auf, darauf herumzureiten. Letztendlich
zaehlen nicht Zertifikate, sondern das, was man tatsaechlich leistet.
Arbeitsleistungen und Pruefungsinhalte muessen naemlich nicht
deckungsgleich sein.
ak
Bitte nicht ernsthaft erzählen, daß du deine Distribution backupst.
Dann solltest du Debian/stable verwenden und nicht eine Distribution, in die
jedes brandneue Paket sofort nach Release reinkommt.
>Hallo! Merkst du was? Ein MCSE ist unter Linux absolut irrelevant, und
>interessiert hier _keinen_ (jedenfalls nicht, solange er ontopic
>bleibt). Also bitte hoer' auf, darauf herumzureiten.
Ich weiß, daß er nix mit Linux zu tun hat - und ich habe ihn auch
nicht ins Spiel gebracht. Wenn er aber von anderen ins Spiel gebracht
wird und ich auf Grund eines Zertifikates schlecht gemacht werde,
verteidige ich mich sehr wohl.
Patrick
>> Sorry, aber deine Aussage ist absolut unnötig
>Genauso wie ein MCSE unter Linux-Usern.
Was genau meinst du damit? Daß ich hier unerwünscht bin aufgrund
meines Zertifikates? Oder daß du dich nicht mit Leuten abgibst, die so
ein Zertifikat haben?
Patrick
Kannst du bitte zur Kenntnis nehmen, daß sowas an der Uni nicht gelehrt
wird?
>Patrick Petermair wrote:
>> Backup ist was für Weicheier.
>Bitte nicht ernsthaft erzählen, daß du deine Distribution backupst.
Erwischt :-)
Aber wenn mich die Wartezeit bei einer Installation stören würde, dann
würde ich eines machen. So habe ich kein Problem damit...meine eigenen
Daten sichere ich in unregelmäßigen Abständen auf ne andere
Platte/Rechner/CD sodaß ich im WorstCase eigentlich nur das
BasisSystem neu aufsetzen muß.
MfG
Patrick
_Er_ hat seinen MCSE _nicht_ ins Spiel gebracht. Daß er ihm vorgeworfen
wird, zeigt meiner Meinung wieder mal, wieviele Leute darauf mit
Ausschlag reagieren und meinen, sich verbal kratzen zu müssen.
lg,
le, der froh ist, daß im Usenet niemand "Aufenthaltsgenehmigungen"
austeilen kann
--
+-- Lukas Ertl -- Unix-Sysadmin -- http://mailbox.univie.ac.at/~le/ --+
| "PHP: It's like training wheels without the bike." |
| -- Randal Schwartz |
+-- Vienna University Computer Center -- Phone: ++43 (1) 4277-14073 --+
Sorry, das hab' ich falsch ausgedrueckt: die Zertifizierung "MCSE" ist
fuer Linux-User absolut unnoetig.
ak
Erzeugt hinigen C++ Code (ich glaub, im 3.1 haben's das ein bißerl besser in
den Griff bekommen).
Ja, das Basissystem, das bei gentoo 2-3 Tage braucht, bis es oben ist.
Ist damit so für produktiven/kritischen Einsatz ungeeignet. "Ja, Chef, tut
mir leid, daß die Buchhaltung 3 Tage nix arbeiten kann, mein gentoo
compiliert noch, aber dafür ist es dann ganz super und meine auf P4
optimierte Datenbank kann 5 Rows mehr pro Minute einfügen!".
>_Er_ hat seinen MCSE _nicht_ ins Spiel gebracht. Daß er ihm vorgeworfen
>wird, zeigt meiner Meinung wieder mal, wieviele Leute darauf mit
>Ausschlag reagieren und meinen, sich verbal kratzen zu müssen.
Thnx, der 1. hier, der nicht gleich nen Anfall beim Wort Microsoft
bekommt.
Ich möchte das Thema MCSE jetzt endgültig beenden, also noch mal zum
Mitschreiben:
Ich bin hier nicht reinkommen und habe gesagt "Ich, der MCSE,....". Er
wurde von anderen ins Spiel gebracht und von einem Großteil hier
runtergemacht. Und da verteidige ich mich einfach nur, wenn man meine
Ausbildung schlecht machen will.
Und der MCSE ist auch keine Religionsbekenntnis. Ich habe privat
keinen einzigen Windows Rechner im Einsatz. Es wird nur von vielen
Firmen gerne gesehen, wenn du dein Wissen, das du angibst auch auf
Papier bestätigen kannst.
Ich erwarte mir aber bitte auch keine Pauschalurteile - es zeigt nicht
gerade von Kompetenz, wenn man ein Zertifikat runtermacht und sich im
Laufe der Diskussion rausstellt, daß man nicht mal wußte, daß dafür
Prüfungen notwendig sind.
So, ich hoffe, daß das Thema MCSE jetzt endlich erledigt ist. Ich
finde es jedenfalls ziemlich traurig, daß manche meinen, mich oder
mein Wissen aufgrund eines Zertifkats beurteilen zu können.
MfG
Patrick
>Ja, das Basissystem, das bei gentoo 2-3 Tage braucht, bis es oben ist.
Du zeigst mir gerade, daß du keine Ahnung von Gentoo hast. Ich kenne
keinen, bei dem das Basissystem 2-3 Tage brauchte.
Bei mir brauchte ein Basissystem samt X und KDE ungefähr einen (1)
Tag. Das Basissystem alleine war nach ein paar Stunden gegessen.
Und mein Duron 800 gehört auch nich mehr zu den Schnellsten.
>Ist damit so für produktiven/kritischen Einsatz ungeeignet.
Ich habe schon einmal gepostet, daß ich für den produktiven/kritischen
Einsatz Gentoo auch nicht verwenden würde. Als Desktoprechner für zu
Hause isses aber eine Alternative.
>"Ja, Chef, tut
>mir leid, daß die Buchhaltung 3 Tage nix arbeiten kann, mein gentoo
>compiliert noch,
Ich glaube dann wirst du nicht gefeuert weil Gentoo noch kompiliert,
sondern weil du keine Backups hast. Wer in Firmen keine Backups
erstellt ist auch bei anderen distris nicht besser aufgehoben.
MfG
Patrick
Bitte spart euch die "du hast keine Ahnung"-Kommentare, ohne vorher
darüber nachzudenken, wie das genn gemeint sein könnte.
Martin sprach von einer Situation am Arbeitsplatz, und 2-3 Tage
entspricht wenn ein Tag bei dir 24h hat, genau 2-3 Arbeitstagen.
ciao,
--
| .-. | CCNA Alexander Griesser <tu...@tuxx-home.at> | .''`. |
| /v\ \ http://www.tuxx-home.at -=- Linux 2.4.18-xfs / : :' : |
| /( )\ | echo "pgpkey" |mail tu...@tuxx-home.at | `. `' |
| ^^ ^^ `-------------------------------------------------' `- |
>Martin sprach von einer Situation am Arbeitsplatz, und 2-3 Tage
>entspricht wenn ein Tag bei dir 24h hat, genau 2-3 Arbeitstagen.
Jup, aber Martin sprach auch von einem Basissystem .... und meine 24h
waren auf ein Desktopsystem mit X und KDE gerechnet. Ein Basissystem
ist in ein paar Stunden erledigt (80% der Zeit bei einer
Gentooinstallation wird von X und KDE Kompilation eingenommen).
Außerdem hört der Rechner ja nicht auf zu Kompilieren wenn ich nach
Hause gehe - insofern verstehe ich 2-3 Arbeitstage trotzdem als
48-72h, es sei denn irgendwer führt geregelte Arbeitszeiten für
Computer ein :-)
Im Prinzip ja wurscht wie du es rechnest, länger als 8h dauert ein
Basissystem sicher nicht und somit sind wir so und so bei maximal 1
Tag.
Mal abgesehen davon, daß es sowieso kein gutes Beispiel ist, da du im
WorstCase eigentlich nur das letzte Backup einspielen müßtest und
nicht das System neu kompilieren.
MfG
Patrick
Ok, dann kehren wir wieder auf dein Ausgangsproblem mit tar zurück.
Zitat:
[...] bin leider noch nicht so versiert mit den ganzen
tar Optionen deshalb nun die Frage, wie ich mit tar und gzip ein Backup
einer ganzen Linux Partition inkl. Berechtigungen etc. erstelle. [...]
Wo genau lag nochmal dein Problem, dir die tar-manpage anzuschaun, ein bissl
mit kleineren Verzeichnissen zu spielen und dich dann ans Gesamt-Backup zu
machen, statt von den Leuten hier zu erwarten, daß sie dir den Befehl
Zeichen für Zeichen vormalen?
Du stimmst der Aussage, was von einem Informatiker erwarten werden kann, zu.
Also verhalte dich auch so.
Andi
--
Man kann gar nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte.
-- Fefe über IPv6 in der glibc
>Wo genau lag nochmal dein Problem, dir die tar-manpage anzuschaun, ein bissl
>mit kleineren Verzeichnissen zu spielen und dich dann ans Gesamt-Backup zu
>machen, statt von den Leuten hier zu erwarten, daß sie dir den Befehl
>Zeichen für Zeichen vormalen?
Das Problem lag darin, daß ich spät nach Hause kam und noch am selben
Abend mit der Installation anfangen wollte. Da ich aber noch Zeit fürs
Backup einrechnen mußte, wollte ich einfach mal nach dem genauen
Befehl nachfragen.
Ich habe sogar denselben Befehl per Google gefunden, wollte aber
trotzdem sichergehen - ich habe also sehr wohl vorher eine Suche
gestartet....für ausprobieren, löschen, manpage lesen, ausprobieren,
wieder löschen, nochmal manpage lesen, google nochmal befragen,
ausprobieren, löschen etc. war mir aber die Zeit ein bißchen zu knapp.
Ich habe irgendwann vorher schon mal erklärt, daß mein Posting rein in
der Hoffnung war, jemand der das schon gemacht hat, schreibt mir den
Befehl und aus. Daß die at.linux Polizei dann auftauchen würde, das
habe ich nicht geahnt (wenn ich die Antwort zu einem Posting nicht
weiß, oder ich meine, er soll es sich selber raussuchen, dann antworte
ich einfach nicht).
Das ist alles...ich habe, um mich in Linux besser einzuarbeiten, in
den letzten Monaten zig How-To's, Bücher, Artikel etc. gelesen und bin
auch stolz auf die Skills, die ich mir bisher erarbeitet habe...und
dieses EINE Mal wollte ich einfach nur schnell einen Befehl wissen und
bin hier eben eingefahren.
Mittlerweile kenne ich aber auch schon die Sitten hier. Ich weiß, was
man sagt und was man besser nicht sagt (siehe MCSE). Seit heute weiß
ich sogar, wer hier die Aufenthaltsgenehmigungen vergibt.
So, jetzt kehre ich wieder zurück zu meinem Samba Buch.....
Und hoffentlich sind die alten Geschichten damit endlich abgehakt.
MfG
Patrick
Was einem zu Denken geben sollte. Nur so nebenbei.
> Und da verteidige ich mich einfach nur, wenn man meine
> Ausbildung schlecht machen will.
Du sagtest aber doch selbst gerade erst mal, dass der MCSE keine
Aubildung, sondern nur ein Zertifikat ist? Über deine Aubildung haben
wir IIRC nie gesprochen.
> Und der MCSE ist auch keine Religionsbekenntnis.
Das mit der Religion hast bist jetzt AFAICS ebenfalls nur du erwähnt.
> Ich habe privat keinen einzigen Windows Rechner im Einsatz. Es wird
> nur von vielen Firmen gerne gesehen, wenn du dein Wissen, das du
> angibst auch auf Papier bestätigen kannst.
Bleibt die Frage ob man solche Firmen ernst nemen sollte und ob es
erstrebenswert ist für diese zu arbeiten. (Leider werden nur allzuoft
"Entscheidungen" von Leuten getroffen die kaum Ahnung haben, und sich
freuen wenn jemand eienen MCSE vorlegt.)
> Ich erwarte mir aber bitte auch keine Pauschalurteile - es zeigt nicht
> gerade von Kompetenz, wenn man ein Zertifikat runtermacht und sich im
> Laufe der Diskussion rausstellt, daß man nicht mal wußte, daß dafür
> Prüfungen notwendig sind.
Ich denke, dass Thomas durchaus weiß, dass man für den MCSE eine(?)
Prüfung abegen muß. Das Problem von Zertifizierungen ist nur, dass sie
meist nicht mehr wert sind als ein Zettel mit der Aufschrift "Herr
Sowieso hat an dem Kurs Foo erfolgreich teilgenommen.".
> So, ich hoffe, daß das Thema MCSE jetzt endlich erledigt ist. Ich
> finde es jedenfalls ziemlich traurig, daß manche meinen, mich oder
> mein Wissen aufgrund eines Zertifkats beurteilen zu können.
Nein. _Du_ hast doch gemeint, dass der MSCE einen Wissensstand
wiedergibt. Die meisten Leute hier sehen das ja nicht so. Denke ich.
lg,
daniel
>> Ich bin hier nicht reinkommen und habe gesagt "Ich, der MCSE,....". Er
>> wurde von anderen ins Spiel gebracht und von einem Großteil hier
>> runtergemacht.
>Was einem zu Denken geben sollte. Nur so nebenbei.
Stimmt, die Obeflächlichkeit von manchen hier gibt mir echt zu Denken.
Gerade von LinuxUsern sollte man erwarten, daß sie über den Tellerrand
hinausblicken und sich zuerst informieren bevor sie über etwas
pauschale Urteile abliefern.
>> Und der MCSE ist auch keine Religionsbekenntnis.
>Das mit der Religion hast bist jetzt AFAICS ebenfalls nur du erwähnt.
Jup. Was ich damit ausdrücken will ist, daß ich deswegen kein Fan von
Microsoft bin. Ich gehe auch nicht auf Pilgerfahrt und empfehle
überall Windows als OS. Ich habe mir lediglich Wissen, das ich habe,
durch ein Zertifikat bestätigen lassen.
>> Ich habe privat keinen einzigen Windows Rechner im Einsatz. Es wird
>> nur von vielen Firmen gerne gesehen, wenn du dein Wissen, das du
>> angibst auch auf Papier bestätigen kannst.
>Bleibt die Frage ob man solche Firmen ernst nemen sollte und ob es
>erstrebenswert ist für diese zu arbeiten.
So ziemlich jede Firma setzt für ihre Mitarbeiter Windows ein ... also
sollte der Admin nicht nur Linux- sondern auch Windowskenntnisse
mitbringen. Glaubst du, daß es dir bei einem Bewerbungsgespräch
schadet, wenn du Zertifikate für Skills, die erwartet werden, vorlegen
kannst?
Daß eine Entscheidung der Firmenbosse nicht nur von den Certs abhängen
sollte ist klar, aber es schaut schon besser aus (vor allem bei einer
engen Entscheidung) - schließlich kann man schnell mal erzählen, mit
was man sich so alles auskennt.
>Ich denke, dass Thomas durchaus weiß, dass man für den MCSE eine(?)
>Prüfung abegen muß. Das Problem von Zertifizierungen ist nur, dass sie
>meist nicht mehr wert sind als ein Zettel mit der Aufschrift "Herr
>Sowieso hat an dem Kurs Foo erfolgreich teilgenommen.".
Ok, deine Meinung...du schüttelst das alles vielleicht aus dem
Ärmel...ich habe die Materie auch intus, ich habe halt lediglich noch
den schriftilchen "Beweis" dafür
Btw: Es sind 7 Prüfungen zu jeweils 2-4 Stunden :-)
>Nein. _Du_ hast doch gemeint, dass der MSCE einen Wissensstand
>wiedergibt. Die meisten Leute hier sehen das ja nicht so.
Aha, was soll es dann sein? Um eine Prüfung zu bestehen brauche ich
ein gewisses Wissen (den Fall des Schummelns jetzt mal nicht
betrachtet). Schaffe ich eine Prüfung habe ich einen gewissen
Wissensstand.
MfG
Patrick
Für die nächsten paar Tage evtl. Ich war Schüler, wie jeder andere hier
auch und ich habe im Laufe meiner Schulzeit tonnenweise Prüfungen gehabt
- wie jeder andere auch. Es ist ja sehr lobenswert, wenn du das alles,
was du für die Prüfungen gelernt hast, heute noch weißt, aber ich hab
mir stattdessen ein schönes (Arbeits-)Leben dadurch geschaffen, sog.
Mistkübellernen vor Prüfungen zu praktizieren, die mir nicht wichtig
erschienen, sprich: Spätestens 3 Tage später wäre ich auf die selbe
Prüfung brutal eingefleckt.
Bei Zertifikaten ist die Situation ähnlich, einige lernen wirklich nur
dafür, dass sie den Wisch kriegen und machen dann nix mehr draus bzw.
haben dann auch diesen Wissensstand nicht mehr, für den sie allerdings
eine schriftliche Bestätigung haben - aber das ist, wie ich bereits
einmal erwähnte, ein generelles Problem und tritt nicht nur bei
Zertifizierungen und Prüfungen auf, sondern ist überall im Leben zu
finden.
Mini-Appell an alle: Lassen wir das bitte, einen lange
Zertifizierungsthread hatten wir hier schon, groups.google.com weiß
mehr.
Hmm:) Das hab ich zwar nicht gemeint, aber oke..
Aber damit hier kein falsches Licht auf die Gruppe fällt, meist wird
hier ja gar nicht blind über Windows, BSD, wasauchimmer hergezogen.
Normalerweise reichen uns nämlich die Streitereien "Welche
Linuxdistribution ist die beste" oder das schon von Alexx erwähnte
"Debian ist der größte Scheiß!!!1". :o)
> Gerade von LinuxUsern sollte man erwarten, daß sie über den Tellerrand
> hinausblicken und sich zuerst informieren bevor sie über etwas
> pauschale Urteile abliefern.
Eben. Und gerade weil ich bei einigen der Leute die hier gepostet haben
davon ausgehe, finde ich sollte dir das auch zu denken geben.
> So ziemlich jede Firma setzt für ihre Mitarbeiter Windows ein ...
Naja.. "ihre Mitarbeiter" sind nicht "alle Mitarbeiter" und im
Speziellen vor allem nicht ich. Weiters bin ich kein Sysadmin, dass ich
mich mit Computern anderer Mitarbeiter auseinandersetzen müßte, und
wiederum weiters gibt es für Windows Rechner meist eigenes
Adminpersonal. (Ok, in Kleinstfirmen wohl nicht.)
> also sollte der Admin nicht nur Linux- sondern auch Windowskenntnisse
> mitbringen. Glaubst du, daß es dir bei einem Bewerbungsgespräch
> schadet, wenn du Zertifikate für Skills, die erwartet werden, vorlegen
> kannst?
Das wohl nicht, aber ich _will_ keinen Job bei dem ich Windows-Skills
brauche. :o)
> Daß eine Entscheidung der Firmenbosse nicht nur von den Certs abhängen
> sollte ist klar, aber es schaut schon besser aus (vor allem bei einer
> engen Entscheidung) - schließlich kann man schnell mal erzählen, mit
> was man sich so alles auskennt.
s/auskennt/mal auskannte/
Nämlich genau zu dem Zeitpunkt zu dem du die Prüfung gemacht hast. Eine
kurze Beschreibung deiner Tätigkeiten bei deinem(n) bisherigen
Arbeitgeber(n) sagt da IMO schon viel mehr.
Hat man dir als Kind mal gesagt "Man lernt für's Leben und nicht für die
Schule"? Das war gelogen.
>> Das Problem von Zertifizierungen ist nur, dass sie meist nicht mehr
>> wert sind als ein Zettel mit der Aufschrift "Herr Sowieso hat an dem
>> Kurs Foo erfolgreich teilgenommen.".
>
> Ok, deine Meinung...du schüttelst das alles vielleicht aus dem
> Ärmel...
Das hat nichts mit "aus dem Ärmel schütteln" oder der Schwierigkeit der
Prüfungen im Allgemeinen zu tun.
>>Nein. _Du_ hast doch gemeint, dass der MSCE einen Wissensstand
>>wiedergibt. Die meisten Leute hier sehen das ja nicht so.
>
> Aha, was soll es dann sein?
Augenauswischerei.
lg,
daniel
--
Sometimes I think that the surest sign that intellegent life exists
elsewhere in the universe is that none of it has tried to contact us.
-- Calvin
> Die HPPA-Version von Debian GNU/Linux 3.0 ist (IIRC) komplett mit einem
> 3.xer gcc gebaut.
Korrekt. Die unteren Versionen liefen nicht so richtig aber der 3er
erzeugt trotzdem auch Schrottcode.
> Wozu gibts dann die ganzen flags, die man an gcc übergeben kann
> (-march=i686 -O3 -pipe etc etc.)?
Eine Frage die die Menschheit schon seit Dekaden beschaeftigt. Vermutlich
besteht der Sinn darin einen Placebo-Effekt bei Selbstkompilierern auszu-
loesen.
-Os bedeutet moeglichst kleinen Code. Das kann sinnvoll sein fuer
Embedded Systems.
-O bedeutet optimierten Code.
-O2 bedeutet intelligent optimierten Code.
-O3 bedeutet Hardcoreoptimierten Code (Loopunrolling + inlining - d.h.
Dinge die meist keinerlei Praxisrelevanz haben).
Wenn wir die Codequalitaet mit der Kompilierungsdauer vergleichen schneidet
-O am besten ab. Wenn man jetzt also Kompilierzeit in die Berechnung der
Geschwindigkeitssteigerungen einbezieht, so ergeben sich erst nach einer
ca. 1-jaehrigen Nutzungsdauer Vorteile.
-march= ist aber sowieso Verarschung. Jedenfalls auf x86. Die zusaetzlich
verwendeten Befehle kann man an einer Hand abzaehlen und sind meist sowieso
irrelevant oder nur fuer Spezialfaelle sinnvoll.