andere Frage, anderer Thread :-)
Wir müssen massig Schlitze klopfen, um einige Kabelschächte zu legen
(Netzwerkkabel, massig Telefonkabel, Boxenkabel).
Gibt es außer der Hammer-Meißel-Methode (sehr mühselig) oder der
Trennschneiderverwendung (extrem staubig) noch andere maschinelle
Möglichkeiten, evtl. im Baumarkt zu leihen oder auch zu erwerben, die
effektives und schnelles Arbeiten ermöglichen?
Danke Euch
Daniela
Hallo Daniela,
fast jeder Baumarkt hat heute einen Werkzeugverleih. Leih dir am
besten einen "Bosch" Hammer mit dem Du stemmen und bohren kannst. 3
verschiedene Meissel (Spitz, Flach und Löffel) und 2 Bohrer 10/12 bzw.
20/22 mm sind sinnvoll. Ausserdem empfehle ich Leerohr zu
installieren.
Lutz
Hallo Daniela,
eine Mauernutfräse wie die hier:
http://www.metabo.de/de/produkte/neuheiten/mauernutfraese/daten_zubehoer.htm
hat eine Staubabsaugung bzw einen Anschluss für einen Staubsauger. Hier
empfiehlt sich ein guter Industriesauger. Das macht zwar immer noch Dreck,
geht aber, inkl. Saubermachen, immer noch schneller als von Hand.
HTH
Frank
Hi, Daniela
wenn ihr sehr viele und große Schlitze "klopfen" müßt wäre als
Alternative zum "Bosch-Hammer"(wird auf Dauer sehr schwer zum halten)
auch ein Kompressor mit einen _kleinen_! Presslufthammer denkbar. Man
kann damit auf Dauer leichter arbeiten. Allerdings nur mit Handschuhen
denn das Teil wird durch Joule-Thomson(sich ausdehnende Luft) sehr kalt.
Ist aber auch ein Vorteil gegenüber dem Boschhammer der gerade bei
derzeitigen Temperaturen schnell so heiß werden kann daß er "Öl wirft".
Herzliches Beileid, Bernd ;-)
Frank Abitzsch wrote:
> "Daniela Biener" <tra...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
> > Wir müssen massig Schlitze klopfen, um einige Kabelschächte zu legen
> > (Netzwerkkabel, massig Telefonkabel, Boxenkabel).
> eine Mauernutfräse wie die hier:
> http://www.metabo.de/de/produkte/neuheiten/mauernutfraese/daten_zubehoer.htm
> hat eine Staubabsaugung bzw einen Anschluss für einen Staubsauger. Hier
> empfiehlt sich ein guter Industriesauger. Das macht zwar immer noch Dreck,
> geht aber, inkl. Saubermachen, immer noch schneller als von Hand.
Hallo zusammen!
Eine Mauernutfräse kann man auch mit Sauger zusammen im Werkzeugverleih
ausleihen. Wir hatten vorher alles angezeichnet und konnten dann an
einem Tag alle Schlitze fräsen. Die Arbeit mit der Fräse ist leichter
und schneller, wenn eine zweite Person den Absaugschlauch nachführt. Der
richtige Dreck kommt erst, wenn man die vorgefräseten Schlitze
ausstemmt.
Schöne Grüße
Dominik
>Wir müssen massig Schlitze klopfen, um einige Kabelschächte zu legen
>(Netzwerkkabel, massig Telefonkabel, Boxenkabel).
auf jeden Fall mit Mauernutfräse arbeiten, dabei die Vorschriften für
die zulässigen Schlitztiefen beachten. So wenig wie möglich kloppen.
Klopfen bringt gar nix.
Gruss
Theo
> auf jeden Fall mit Mauernutfräse arbeiten, dabei die Vorschriften für
> die zulässigen Schlitztiefen beachten. So wenig wie möglich kloppen.
> Klopfen bringt gar nix.
[ ] Du hast schon Schlitze in Wänden gefertigt.
Lieben Gruß, Bernd
Bernd Schnürer <bernd.s...@bfe.uni-karlsruhe.de> schrieb:
[x] Es gibt Wände, wo man Schlitze gar nicht stemmen darf.
Welche Methode angesagt ist, hängt doch vom Mauerwerksbaustoff. Wenn
jeder zu "seiner" Methode den Baustoff nennt, für den diese Aussage
zutrifft, dann habt ihr wohl beide recht.
Andrea
>> auf jeden Fall mit Mauernutfräse arbeiten, dabei die Vorschriften für
>> die zulässigen Schlitztiefen beachten. So wenig wie möglich kloppen.
>> Klopfen bringt gar nix.
schadet allerdings auch nicht.
>
>[X ] Du hast schon Schlitze in Wänden gefertigt.
;-)
Gruss
Theo
Gruss
Theo
>auf jeden Fall mit Mauernutfräse arbeiten, dabei die Vorschriften für
>die zulässigen Schlitztiefen beachten. So wenig wie möglich kloppen.
>Klopfen bringt gar nix.
Da gibt es bei meinem Werkzeugverleih zwei: zwei Diamantblätter, die
parallel in wasauchimmer (bis armierten Beton) hochtourig schneiden,
und mit einem Industrie-Staubsauger gekühlt werden müssen (so die
Auskunft). Der Steg muß dan ausgebrochen werden. Die Diamantblätter
kosten je mm Abtrag auch noch mal extra...
Dann gibt's noch eine Mauernutfräse mit einem sehr langsamlaufenden
Fräser, mit so vier-fünf großen HM-Zähnen. Ich tippe auf so 100
U./min. Geeignet für Ziegel, Kalksandsteine und ähnlich "weiches"
Zeug. Durch den langsamen Lauf staubt es nicht so viel, der Stein
bröselt halt unten raus. Ein Tip: für die Schlitze in Bodennähe quer
lege man die Maschine auf ein geeignetes Podest (Bierkasten, Eimer)
und schiebt sie mit dem Podest rüber. So ist der Schlitz immer die
gleiche Höhe über'm Fußboden und man muß das bockende schwere Ding
nicht auch noch halten.
Thomas Prufer
Doch, intensives rumprügeln auf gemauerten Wänden lockert den Wandverbund.
Deshalb ist es ja auch nicht fachgerecht.
Viele Grüße
Werner
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>ry...@t-online.de (Theo Rybak) wrote:
>[ Wände schlitzen ]
>>>> Klopfen bringt gar nix.
>>schadet allerdings auch nicht.
>
>Doch, intensives rumprügeln auf gemauerten Wänden lockert den Wandverbund.
>Deshalb ist es ja auch nicht fachgerecht.
>
Natürlich hast Du recht, es ging hier aber ums Klopfen, nicht ums
Kloppen oder Prügeln. Wenn man einen Schlitz in eine Wand klopfen will
wird wohl der Knöchel irgendwann durch sein bevor die Wand einen
nennenswerten Kratzer hat ;-)
Übrigens wird von vielen Spezialisten, die sich berufsmäßig an Wänden
vergehen, geballert was das Zeug hält, so nach dem Motto "ich oder das
Erdbeben". Habe selten gesehen daß dabei die Schlagstärke dosiert wurde
und der Schlagrichtung oder der Stellung des Meissels eine besondere
Bedeutung zugemessen wurde.
Gruss
Theo
> Übrigens wird von vielen Spezialisten, die sich berufsmäßig an Wänden
> vergehen, geballert was das Zeug hält, so nach dem Motto "ich oder das
> Erdbeben". Habe selten gesehen daß dabei die Schlagstärke dosiert wurde
> und der Schlagrichtung oder der Stellung des Meissels eine besondere
> Bedeutung zugemessen wurde.
... was die Arbeitsweise auch nicht richtig macht. :-(
Diese "Spezialisten" arbeiten nach dem Motto "nach mir die Sintflut".
Die heutigen Wandbaustoffe mögen diese Arbeitsweise gar nicht, was man
auch nachvollziehen kann. Man kann doch nicht die Ziegel immer leichter
und wärmedämmender machen, die Mauermörtel dazu ebenfalls hart an der
Grenze der Mindestfestigkeiten langschrappen lassen und die frisch
erstellte Mauer dann erst einmal einem Erdbebentest unterziehen. :-/
Andrea
>> [Wände verkloppen]
>... was die Arbeitsweise auch nicht richtig macht. :-(
>Diese "Spezialisten" arbeiten nach dem Motto "nach mir die Sintflut".
... andererseits ist zu fragen warum das gesellschaftlich erfolgreichste
Grundprinzip menschlichen Handelns nicht auch im Baugewerbe gelten soll.
Vielleicht fehlt einem als Kunde infolge ego-zentrierter
Bilanzierungsgedanken da bloss der systemtheoretische Durchblick ?-)
Gruss
Theo