hallo zusammen,
ich kann mir vorstellen, dass - nach dem der blog-hype vorbei ist -
viele, die sogar publizieren wollen, feststellen, dass die
chronologische anordnung des blogs nicht optimal ist. womit wir bei
dem vorherigen forum-thema wären.
die frage, die sich jeder irgendwann stellt, ist, ob man redaktionell
oder strukturell schreiben will. sprich: ist die aktualität wichtiger,
oder die relevanz eines artikels, der auf lange gültigkeit ausgelegt
ist. es ist auch eine frage, ob man die leser mit dem jetzigen stand
der dinge und dann den weiterführenden links konfrontieren will, oder
ob man sie - einem lehrbuch gleich - auf eine reise mitnimmt, wo
inhalte argumentativ auf einander aufbauen.
einen interessanten ansatz verfolgt Benjamin Birkenhake mit seinem
"Semantischen Weblog". dort schreibt er zwar inhalte redaktionell,
durch eine bestimmte art von verschlagwortung entsteht im hintergrund
sowas wie ein wiki, bei dem bestimmte ihm wichtige themen nicht nur
als gruppen gesammelt, sondern auch definiert und in größere
zusammenhänge gestellt werden. das system ist noch nicht ganz
ausgereift, bestimmte module fehlen noch, aber es ist auf gutem wege.
mehr könnt ihr hier nachlesen:
http://anmutunddemut.de/index/entitaet/Semantic%20Weblog
On 18 Okt., 11:21, konnexus <konne...@googlemail.com> wrote:
> der Wiki-Spot ist hier nachzulesenhttp://webkompetenz.wikidot.com/spots:abkuehlung-in-der-blogosphaere
>
> mehr könnt ihr hier nachlesen:http://anmutunddemut.de/index/entitaet/Semantic%20Weblog
Nein, kann ich leider (jetzt gerade) nicht. Ein Aufruf der Seite
präsentiert mir ein "Keine Inhalte für den Internet Explorer".
Anscheinend ist die Unsitte zu glauben, dass jeder, der im Netz
unterwegs ist, frei in der Wahl seiner Werkzeuge ist, noch weit
verbreitet. Ist das eine deutsche Eigenschaft? Auf alle Fälle
diskreditiert diese unreflektierte Art der Leserauslese den Autor.
Gruß
Swen