Seit ein paar Wochen twittere ich (
http://twitter.com/HumanVoice)
-> vorher hatte ich nur einen Account (->Phase 1),
-> und fragte mich, was der Blödsinn soll (->Phase 2),
-> begann dann, meine neuen Blogpostings zu melden (Phase 3), was mir
mehr Leser brachte;
-> folgte nun Leuten, deren Tweets ich partiell nützlich/interessant
finde,
was mir Twitters Info- und Inspirationspower erschloss (Phase 4)
-> nutzte nun Zusatztools (Suche, Statistiken)
-> erkenne und nutze Feinheiten (@reply, Retweets)
und sehe beeindruckt, wie schnell "Schwarmkommunikation" WIRKUNG
zeigt, WENN etwas weiter gezwitschert wird.
Was RSS angeht, stimme ich dem Fischmarkt-Artikel zu, meine
Erfahrungen sind ähnlich. Kaum mehr Steigerungen bei den RSS-Abos,
wohl aber bei Twitter-Stream. (Bisher gibt es nur einen, ich überlege
noch, pro Blog zu splitten)
Auch selber schau ich nur noch selten in den RSS-Reader, weil mir
Twitter genug Stoff bringt - und immer mit der Anmutung: das wurde von
Menschen weiter gereicht (ist also aktuell/interessant), bzw. kann
weiter gereicht werden (was bei RSS nicht so der Punkt ist).
Zum Schluss zitiert ich mal einen Eigenbeitrag zum selben Thema in
einer Mailingliste von letzter Woche:
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HEUTE ist Twitter die "neueste Schicht" auf einer Zwiebel
voller vernetztern Kommunikationesstrukturen, die von
Abermillionen Menschen genutzt werden - alles und jeder ist
"irgendwie" im Internet.
Twitter ist EINFACH und beliebig nutzbar. Alles, was auf
Twitter aufscheint, hat das Potenzial, binnen kurzem auf
die gesamte Infostruktur des Netzes durchzuschlagen.
WENN jemand etwas von allgemeinem Interesse sagt, kann das
sehr sehr schnell an sehr sehr viele weiter gereicht werden.
DAS ist das Faszinierende, was es so bisher noch mit keinem
NEtz-Tool gegeben hat.
* Gestern fanden Twitterer das virale Werbe-Game von
Xing "unterirdisch" - heute ist es raus aus dem Netz.
* vor wenigen Tagen schien die Hürde "50.000 Unterzeichner der
Grundeinkommen-Petition" noch unerreichbar - heute, drei Stunden
vor Schluss sind es 51352 Unterzeichner. Wesentlich über
Twitter zusammen gezwitschert... (und der Bundestagsserver
brach des öfteren zusammen).
* Letzte Woche gab es Abmahnungen der BahnAG und C&A gegen
Blogger, die ihrerseits kommunikativ in die Offensive gingen -
über Nacht gaben die Angreifer auf, weil die Welle der
negativen Rückmeldungen RIESIG war (auf Twitter bekam man
mit, wie das abging...)
Twitter ist kein Freizeit-Plauder-Medium, obwohl es so
harmlos wirkt. Sondern das Instrument, mit dem gesellschaftliche
Prozesse noch einmal exponentiell beschleunigt werden.
Da bin ich lieber dabei als nur betroffen!
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Und einen Twitter-Artikel im WWMAG, dem bald weitere folgen sollen
*Twitter: Vom Raum zum Schwarm (Teil I)
http://www.webwriting-magazin.de/twitter-vom-raum-zum-schwarm/
Lieben Gruß allen
Claudia