Am Mittwoch, 15. Mai 2013 17:15:22 UTC+2 schrieb Klaus Dieckmann:
> Saluton!
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> Dieses Buch ist eine fundierte Analyse der Plansprache Esperanto. Ihre
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> Entstehung, Geschichte, Grammatik und die politischen Aktivit�ten der
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> Esperantisten werden anhand der Fachliteratur und eigener Forschungen des
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> Autors dargestellt.
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> Die St�rken und Schw�chen dieser Sprache werden beschrieben und kritisch
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> bewertet. Der Leser wird unbekannte Einblicke in das Denken und Weltbild des
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> Esperantosch�pfers Leyzer Leyvi Zamenhof gewinnen und sich anhand der Fakten
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> �berzeugen, "warum Esperanto als Welthilfssprache nicht geeignet ist".
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> 1. Eine Gesamtbewertung des Esperanto schlie�t sich den grammatischen und
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> lexikalischen Ausf�hrungen an mit dem Ergebnis, dass diese Sprache als
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> europ�ische Hochsprache ungeeignet ist.
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> 2. Esperanto ist wegen seiner Bildung von femininen W�rtern tendenziell
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> frauenfeindlich.
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> 3. Es belegt mit Fakten, dass diese Plansprache seit ihrer Ver�ffentlichung
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> 1887 weder eine Breitenwirkung im Volk noch eine politische Anerkennung bei
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> der Bildungselite finden konnte.
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> 4. Ein Vergleich des Esperanto mit IDO, seinem sprachlichen Stiefkind, deckt
>
> frappierende M�ngel in beiden Sprachen auf.
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> 5. Das Buch stellt detailliert dar, das es sich nicht lohnen w�rde, die
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> Welthilfssprache Esperanto zu erlernen.
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>
> Die benutzten linguistischen Fachbegriffe sind allgemein bekannt oder werden
>
> n�her erkl�rt. Vor allem politische Entscheidungstr�ger werden fundierte
>
> Argumente finden, die Welthilfssprache Esperanto nicht als zus�tzliche
>
> Kommunikationssprache in staatlichen, universit�ren oder internationalen
Guten Tag, Herr Dieckmann!
Umberto Eco, der italienische Wissenschaftler und Bestsellerautor hat in seinem Buch "Die Suche nach der vollkommenen Sprache" ganz im Gegensatz zu Ihnen ein recht positives Urteil zum Esperanto abgegeben (S. 328 - 337; C.H. Beck, München1994).
Schon oft wurde Esperanto totgesagt, mehrfach wurde es verboten, wie z. B. Hitler und Stalin es taten, aber dessen ungeachtet ist Esperanto seit 125 Jahren quicklebendig. Es wird weltweit von einigen hunderttausend Menschen genutzt, die damit im Gegensatz zu Ihrer These belegen, daß Esperanto sehr wohl zur internationalen Kommunikation rundherum geeignet ist.
Esperanto ist im Internet nicht zu übersehen: bei Wikipedia rangiert es unter den 30 größten Sprachen (unter ca. 6.000 weltweit), es ist in Foren wie Facebook, Ipernity vertreten; die Suche bei Google ergibt "9,249,495 results (0.14 sec.)"
Vom 20.-27.7.2013 findet in Reykjavik/Islanad der 98. Esperanto-Weltkongreß statt, zu dem Besucher aus rund 50 Ländern der Erde ohne Dolmetscher zusammenkommen.
Herr Dieckmann, Befürworter des Esperanto waren/sind unter anderen z. B. Bauduin de Courtenay, Otto Jespersen, Giuseppe Peano, Bertrand Russel und Rudolf Carnap (Eco. a.a.O.), der Nobelpreisträger Prof. Reinhard Selten;
"Jede theorethische Diskussion ist müßig, Esperanto funktioniert" Antoin Meillet (nach Eco a.a.O.)
Vielleicht schreiben Sie doch lieber mal über ein Thema, von dem Sie wirklich etwas verstehen.
Horst Vogt