Sitze hier gerade hinter einer berᅵhmten landesweiten Firewall, und
verwende den Cisco VPN Client um ins RWTH- und sonstige Netz zu kommen
(Full Tunnel Profil). Kann es sein, dass DNS Anfragen trotzdem NICHT
ᅵber das VPN gehen? Ich kann einige Webseiten nᅵmlich trotz Full Tunnel
nicht auflᅵsen. Kann man das abschalten, i.e. kann ich DNS ᅵber das VPN
tunneln?
Viele Grᅵᅵe,
Arne
PS: System Mac OS X 10.5.8
Ein klein bisserl mehr Infos: Es scheint, ich werde von DNS-Rebinding
gefoppt. DNS Lookup liefert normale IP, Zugriff auf Port 80 per telnet
oder Web-Browser, liefert komplett andere IP. Ja, ich kann per SSH und
X11 auf einen Browser in .de zugreifen, das ist allerdings unglaublich
langsam. Besser wᅵre, wenn ich irgendwie den Full Tunnel dicht bekommen
kᅵnnte...
Trick #1: IP per nslookup nachschauen, in /etc/hosts eintragen,
glᅵcklich sein. :-D Ist nur etwas mᅵhselig, und muss man up2date halten.
Arne Schmitz schrieb:
> Trick #1: IP per nslookup nachschauen, in /etc/hosts eintragen,
> glᅵcklich sein. :-D Ist nur etwas mᅵhselig, und muss man up2date halten.
klingt nach meinem Verstᅵndnis von DNS sehr merkwᅵrdig, denn eigentlich
sollte $Programm genau das gleiche tun, was du von Hand getan hast.
Einen DNS-Lookup machen, dann die IP ansprechen, die zurᅵckgeliefert
wird. Wenn du per Hand nslookup benutzt solltest du das gleiche
zurᅵckkriegen, wie $Programm, wenn es einen lookup macht.
Nach deinen Angaben gehe ich mal von Linux aus. Kannst du mal Ausgaben
von "route -n" und "cat /etc/resolv.conf" posten, am Besten vor und nach
dem Starten des VPN-Clients?
Ist ein Proxy im Browser eingestellt, evtl. ᅵber die "automatisch
beziehen"-Funktion?
MfG,
Julian
> Arne Schmitz schrieb:
>> Trick #1: IP per nslookup nachschauen, in /etc/hosts eintragen,
>> glᅵcklich sein. :-D Ist nur etwas mᅵhselig, und muss man up2date halten.
> klingt nach meinem Verstᅵndnis von DNS sehr merkwᅵrdig, denn eigentlich
> sollte $Programm genau das gleiche tun, was du von Hand getan hast.
> Einen DNS-Lookup machen, dann die IP ansprechen, die zurᅵckgeliefert
> wird. Wenn du per Hand nslookup benutzt solltest du das gleiche
> zurᅵckkriegen, wie $Programm, wenn es einen lookup macht.
Seh ich ᅵhnlich.
> Nach deinen Angaben gehe ich mal von Linux aus. Kannst du mal Ausgaben
er schrieb: "PS: System Mac OS X 10.5.8"
--
Mit freundlichen Grᅵᅵen
Holger Jeromin
Problem ist folgendes: Ich muss per PPPoE ins Netz, dort bekomme ich
zwei lokale DNS fest zugeteilt. So weit meine Recherchen im Netz recht
haben, antworten diese DNS fᅵr gewisse IPs mit einer sehr kurzen TTL, so
dass die zweite Anfrage eine fake IP liefert. Das sehe ich auch im
Browser, der dann plᅵtzlich die fake IP verwendet.
Nun, mit der /etc/hosts-Methode klappt es zumindest, ist nur sehr mᅵhselig.
>> Nach deinen Angaben gehe ich mal von Linux aus. Kannst du mal Ausgaben
>
> er schrieb: "PS: System Mac OS X 10.5.8"
Ich bin noch kein OS X Experte, aber in der /etc/resov.conf stehen nach
VPN Einwahl nur die RWTH-Server drin, aber es scheint mir, dass immer
noch die PPPoE DNS ebenfalls abgefragt werden. Keine Ahnung, wo das
abgelegt wird unter OS X. Die DNS werden auf jeden Fall in den PPPoE
Properties angezeigt, sind aber grau, d.h. ich darf sie nicht lᅵschen.
Diese DNS-Server sollten bei aktivem Tunnel nicht mehr gefragt werden.
>>> Nach deinen Angaben gehe ich mal von Linux aus. Kannst du mal Ausgaben
>> er schrieb: "PS: System Mac OS X 10.5.8"
> Ich bin noch kein OS X Experte, aber in der /etc/resov.conf stehen nach
> VPN Einwahl nur die RWTH-Server drin, aber es scheint mir, dass immer
> noch die PPPoE DNS ebenfalls abgefragt werden. Keine Ahnung, wo das
> abgelegt wird unter OS X. Die DNS werden auf jeden Fall in den PPPoE
> Properties angezeigt, sind aber grau, d.h. ich darf sie nicht lᅵschen.
Das ist wahrscheinlich eine reine Info was die PPP Verbindung so fᅵr
Daten erhalten haben.
Speichert da vielleicht irgendein Programm DNS antworten der lokalen DNS
Server. Probier mal nach einem vpn start:
http://webupd8.blogspot.com/2009/09/quick-tip-how-to-flush-dns-cache-in.html
Ich habe mal ein "dscacheutil -flushcache" versucht -- zwecklos. Da
passiert also noch irgendetwas. Ich verstehe aber das ganze ds-System
bei OS X so ᅵberhaupt nicht...
Arne
> > er schrieb: "PS: System Mac OS X 10.5.8"
>
> Ich bin noch kein OS X Experte, aber in der /etc/resov.conf stehen nach
> VPN Einwahl nur die RWTH-Server drin, aber es scheint mir, dass immer
> noch die PPPoE DNS ebenfalls abgefragt werden. Keine Ahnung, wo das
> abgelegt wird unter OS X. Die DNS werden auf jeden Fall in den PPPoE
> Properties angezeigt, sind aber grau, d.h. ich darf sie nicht l�schen.
Mac OS X hat mehrere Ebenen auf denen Lookups durchgef�hrt werden. Je
nachdem, welches API ein Programm benutzt, kommt dabei etwas anderes
heraus. Ist etwas inkonsequent, h�ngt aber wohl mit der Historie der
NetInfo Verzeichnisdienste (jetzt Open Directory) zusammen.
Aus 'man host':
> Mac OS X NOTICE
>
> The host command does not use the host name and address resolution or
> the DNS query routing mechanisms used by other processes running on Mac
> OS X. The results of name or address queries printed by host may differ
> from those found by other processes that use the Mac OS X native name
> and address resolution mechanisms. The results of DNS queries may also
> differ from queries that use the Mac OS X DNS routing library.
Mit "dscacheutil -configuration" siehst Du die Abfragereihenfolge, die
f�r Software gilt, die CoreFoundations / Carbon / Cocoa benutzen.
Mit "dscacheutil -q host www.apple.com" kannst Du nachsehen, was
entsprechende Programme zu sehen bekommen, wenn sie eine Anfrage nach
"www.apple.com" stellen.
Gru�, Mark