umtsno.de Schlafstörungen, Unruhezustände, Lernstörungen bei Kindern, beschleunigtes Krebswachstum, Blutbild- und Erbgutveränderungen, ist das für den Abbau der UMTS-Sender nicht ausreichend? Es stimmt einfach nicht, daß es "keinen wissenschaftlichen Nachweis für gesundheitliche Gefahren" gibt. Es gibt unzählige seriöse Studien aus dem In- und Ausland, die die Schädlichkeit des gepulsten Mobilfunks beweisen.
Scientific research concerning human well-being and health in the vicinity of phone masts. This is an overview of all epidemiologic and provocative research concerning human well-being and health in the vicinity of masts for GSM and UMTS (3G) mobile communication. The object of the research are living humans. This overview does not contain in vitro or in vivo (animals) laboratory research, because they do not give a consistent picture of what happens to people who are exposed permanently to pulsed radiofrequency radiation.
Elektrosmog kontrovers
(.pdf, ca.176 kB)- Der Umgang mit gesundheitlichen Risiken in Wissenschaft und Gesellschaft Markus Herrmann, Arzt und Wiss. Mitarbeiter am Institut für Allgemeinmedizin der Charité (Berlin)
siehe auch dazu:
1. Gutachten, 4.2.2008, Dr. Gerd Oberfeld, Umweltepidemiologische Untersuchung
2. Stellungnahme 28.2.2008 Dr Gerd Oberfeld: Mobilkom Austria AG verlangt von Dr Gerd Oberfeld den Widerruf der signifikanten Häufung von Krebsfällen im Hausmannstättender
3. MMF: C-Netz war nie am Standort
Gesprächsangebot von Mobilkom Austria abgelehntSalzburg Quelle: ots.at - Innerhalb der von der Mobilkom Austria AG gesetzten Frist erfolgte eine ausführliche inhaltliche Stellungnahme durch den Rechtsvertreter Doktoris Oberfeld.
Ohne die dort angeführten Argumente zu berücksichtigen oder einer Bewertung zuzuführen wurde von Mobilkom eine - offenbar schon vorher vorbereitete - Unterlassungsklage eingebracht. Das angebotene Gespräch wurde von Mobilkom nicht aufgegriffen.
Es scheint so, als ob sich Mobilkom mit sachlichen Argumenten gar nicht auseinandersetzen möchte. Belege, wie von Mobilkom angeführt, für das Fehlen einer C-Netz Anlage sind gegenüber Dr. Oberfeld zu keinem Zeitpunkt erbracht worden. Durch die nunmehrige Maßnahme soll auf Dr. Oberfeld offenbar ein massiver Druck ausgeübt werden um die nach besten wissenschaftlichen Maximen erstelle Studie zu widerrufen. Dr. Oberfeld wird das so nicht hinnehmen.
siehe auch dazu:
1. Gutachten, 4.2.2008, Dr. Gerd Oberfeld, Umweltepidemiologische Untersuchung
2. Stellungnahme 28.2.2008 Dr. Gerd Oberfeld: Mobilkom Austria AG verlangt von Dr Gerd Oberfeld den Widerruf der signifikanten Häufung von Krebsfällen im Hausmannstättender
3. Krebsstudie Hausmannstätten nicht widerrufen , OTS 13.3.2008 Forum Mobilkommunikation / 13.03.2008
Info: Frau Dr. Aschermann
Quelle: ots.at Mobilfunk: Klage wegen Falschgutachtens "Umweltepidemiologische Untersuchung der Krebsinzidenz in den Gemeinden Hausmannstätten & Vasoldsberg" eingebracht
Wien (OTS) - In der Sache C-Netz-Studie Hausmannstätten teilt der FMK-Geschäftsführer Maximilian Maier mit, dass mit 10. März 2008 die Frist für den Widerruf des falschen Gutachtens fruchtlos verstrichen ist. Daher hat der betroffene Mobilfunkbetreiber wie angekündigt Klage auf Widerruf und Unterlassung eingebracht. "Es ist bedauerlich, einen so drastischen Schritt setzen zu müssen. Trotz der zweiwöchigen Frist und der erbrachten Belege für das Fehlen einer C-Netz-Anlage am Standort, hat der betroffene Beamte der Salzburger Landesregierung öffentlich seine Anschuldigungen wiederholt und dezidiert erklärt, diese Belege nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen", so Maier. Mobilfunk-Fakten liegen auf dem Tisch: C-Netz war nie am Standort
Die Aufzeichnungen der Republik Österreich (Post- und Telegraphenverwaltung) sind wasserdicht und eindeutig: Jedes Wählamt hatte ein technisches Grundbuch, indem alle Veränderungsanzeigen nummeriert, abgestempelt, unterschrieben und mit Datum versehen wurden. Die Aufzeichnungen der Standorthistorie und die eidesstattlichen Erklärungen der seinerzeit mit dem C-Netz befassten Beamten belegen eindeutig: Es gab niemals eine C-Netz-Anlage in Hausmannstätten.
Dr. Oberfeld bleibt weiter die Belege schuldig
Seitdem bekannt wurde, dass sich keine C-Netz-Station in Hausmannstätten befand, beruft sich Dr. Oberfeld öffentlich auf einen namentlich nicht genannten Informanten, der ihm konkrete Informationen unter anderem auch zu den Sendekanälen der angeblichen Station gegeben habe. Damit widerspricht er sich selbst: In seiner eigenen Untersuchung schreibt er auf Seite 38, dass die Antennentypen nicht eruiert und die Anzahl der am Standort Wählamt Hausmannstätten eingesetzten Funkkanäle nicht ermittelt werden konnten. Nun muss er sich entscheiden, ob die Aussage in seiner Untersuchung oder die neue Variante wahr ist.
"In jedem Fall", so Maier, "reicht Hörensagen als Grundlage für eine wissenschaftliche Studie nicht aus." Nun auch noch die belegten Fakten beharrlich zu negieren, zwinge allerdings dazu eine objektive Beurteilung des falschen Gutachtens durch die Gerichte zu veranlassen.
FMK- Forum Mobilkommunikation
FMK- Forum Mobilkommunikation (siehe Mobile Manufacturers Forum (MMF)
Die freiwillige Brancheninitiative FMK ist Ihr Ansprechpartner bei allen Fragen zu Mobilkommunikation und der Mobilfunk-Infrastruktur. Das FMK vermittelt zwischen Betreibern und Gemeinden, um gemeinsame Lösungen zu finden. Wir liefern Ihnen Zahlen, Daten und Fakten, damit Sie sich Ihre persönliche Meinung über Mobilfunk bilden können. Alcatel-Lucent, Ericsson, FEEI, Hutchison 3G Austria, Kapsch Carrier Com, mobilkom austria, Motorola, Nokia, Nokia Siemens Networks, One, Samsung, Siemens, Sony Ericsson und T-Mobile unterstützen das FMK.
Rückfragehinweis:
Michael Buchner, Pressesprecher, FMK - Forum Mobilkommunikation
Mariahilfer Straße 37-39, A-1060 Wien
Tel:+ 43 1 588 39 - 15; Fax: + 43 1 586 69 71 buchner@fmk.at fmk.at
Da die verwendete Antennentype nicht eruiert werden konnte, wurde basierend auf einer Fotografie, die die Baulänge (ca. 2 m), Art (Rundstrahler) und Montagehöhe (Antennenunterkante ca. 8m über Gelände) zeigte, eine für diese Zwecke möglichst ähnliche Antennentype im selben Frequenzbereich ca. 451 bis 466 MHz herangezogen. Als Antenneneingangsleistung wurde ein Funkkanal mit 25 W angesetzt.
Die Anzahl der am Standort Wählamt Hausmannstätten eingesetzten Funkkanäle konnte nicht ermittelt werden. Eine plausible Annahme liegt bei einem Calling Channel (Anrufkanal) und drei zusätzlichen Voice od. Traffic Channels (Sprach- od.Verkehrskanäle). Zur Berechnung wurde nur der beim System NMT 450 ständig abgestrahlte Calling Channel herangezogen.
Israel, Dr Sadetzki's study links protracted cellphone use with tumors
Tumors of the parotid (salivary) glands are significantly more common in people who use cellular phones over a relatively long period, according to a retrospective study of nearly 500 Israelis who contracted such benign or malignant growths compared to more than twice as many healthy controls. This is reportedly the first study of the possible effects of cellphone use by Israelis, who are known to utilize them for many minutes per day and start at young ages.
The study, led by Sheba Medical Center physician and Tel Aviv University epidemiologist Dr. Siegal Sadetzki, was announced late last week on the Web site Science Daily (sciencedaily.com) and published recently in the American Journal of Epidemiology.
Sadetzki, who has appeared several times at Knesset committees about the possible risk of cellular phone usage, said that while the results needed to be confirmed by additional and longer studies, in the meantime precautions should be taken. These include limiting the use of cellphones by children and both kids and adults using earphones and other means to distance the cellphone from the head whenever possible.
She conducted her study as part of the international Interphone Study, which aimed to discover if cellphone use and several kinds of brain and salivary gland tumors were linked.
Those who used a cellphone very frequently on the side of the head where the tumor developed were found to have an increased risk of about 50 percent for developing a tumor of the main salivary gland, compared to those who did not use cellphones, the study revealed. The parotid gland is located under the external ear about four to 10 millimeters under the skin.
Sadetzki, who owns and uses a cellphone, but sparingly, said that the fact that the study was done on an Israeli population is significant. Only a small minority of Israelis do not use cellphones, and those who do are likely to use them many more minutes than in other countries.
In Israel, where the cost is relatively inexpensive, there is a greater tendency to keep in touch due to familial closeness and security problems and nearly every part of the country has cellular antenna coverage.
Sadetzki explained: "Unlike people in other countries, Israelis were quick to adopt cellphone technology and have continued to be exceptionally heavy users. Therefore, the amount of exposure to radio-frequency radiation found in this study has been higher than in previous cellphone studies.
"This unique population has given us an indication that cellphone use is associated with cancer," added Sadetzki, whose team surveyed (by regular telephones) salivary tumor patients in hospitals around the country. The study's subjects were asked to detail their cellphone use patterns according to how frequently they used one, the average length of calls, and the side of the head the phone was next to. Their responses were then compared to a randomized sample of about 1,300 healthy control subjects.
The study also found an increased risk of cancer for heavy users who lived in rural areas, as cellphones in rural areas emit more radiation to communicate effectively because of longer distances between them and antennas.
Sadetzki predicted that, over time, the greatest effects would be found in heavy users and children. The lead researcher said that while the world was not willing to give up their cellular phones, precautions must be taken to reduce exposure and lower the risk for health hazards.
She recommended that people use hands-free devices at all times and when talking, hold the phone away from one's body. Less frequent calls, shorter in duration, should also have some protective effect. In addition, parents need to consider at what age their children start using them and insist that they use speakers or other hands-free devices.
"Some technology that we use today carries a risk. The question is not if we use it, but how we use it," she concluded.
Israel, Dr. Sadetzki, Handygebrauch fördert Tumore
Studie bringt ausgedehnten Mobiltelefongebrauch mit Tumoren in Zusammenhang
Judy Siegel-Itzkovich
Deutsche Übersetzung: Evi Gaigg/Diagnose-Funk
Tumore der Ohrspeicheldrüse treten signifikant häufiger als gewöhnlich auf bei Menschen, die Mobiltelefone über längere Zeit hinweg benutzen. Dies gemäss einer retrospektiven Studie bei fast 500 Israelis, welche an solch gut- oder bösartigen Tumoren erkranken, verglichen mit mehr als einer zweifachen Vergleichsgruppe. Dies ist, wie gemeldet, die erste Studie über mögliche Effekte durch den Gebrauch eines Mobiltelefons bei Israelis, von denen man weiss, dass sie es viele Minuten pro Tag benutzen und damit im jugendlichen Alter begonnen haben.
Die Studie, durchgeführt von der Ärztin und Epidemiologin Dr. Siegal Sadetzki vom Sheba Medical Center der Tel Aviv Universität, wurde letzte Woche auf der Webseite von Science Daily (sciencedaily.com) angekündigt und kürzlich im Amerikanischen Journal für Epidemiologie veröffentlicht. Sadetzki, die einige Male vor den Knesset-Komitees wegen der möglichen Risiken des Mobiltelefongebrauchs vorstellig geworden war, sagte, die Resultate müssten durch weitere und längere Studien bestätigt werden.
In der Zwischenzeit sollte Vorsorge betrieben werden. Diese schliesse die Begrenzung von Handygebrauch für Kinder ein und beide, sowohl Kinder als auch Erwachsene, sollten Kopfhörer benutzen und andere Massnahmen, um die Distanz vom Mobiltelefon zum Kopf, wenn immer möglich, zu minimieren.
Sie führte ihre Studie als Teil der internationalen Interphone-Studie durch, welche zum Ziel hatte herauszufinden, ob Handygebrauch und verschiedene Arten von Hirn- und Speicheldrüsen -Tumore einen Zusammenhang hätten.
Bei jenen, die sehr häufig ein Handy auf der Kopfseite benutzten, wo sich ein Tumor entwickelt, hat man ein steigendes Risiko von etwa 50 Prozent gefunden, einen Speicheldrüsenkrebs zu bekommen, verglichen mit jenen, die kein Handy benutzen, sagte die Studie aus. Die Ohrspeicheldrüse befindet sich unter dem Aussenohr, ca. 10 Millimeter unter der Haut.
Dr. Siegal Sadetzki, die selbst ein Handy besitzt und benutzt, aber sparsam, sagte, dass die Studie, die an der israelischen Bevölkerung durchgeführt wurde, signifikant ist. Nur eine kleine Minderheit von Israelis benutzen kein Handy und jene, die es tun, benutzen es viele Minuten länger, als in dies in anderen Ländern der Fall ist.
In Israel, wo die Kosten relativ gering sind, besteht eine grössere Tendenz, wegen der höheren Familiendichte und der Sicherheitsprobleme, in Verbindung zu bleiben und fast jeder Teil des Landes hat Handy-Abdeckung.
Dr. Siegal Sadetzki erklärte: ?Anders als in anderen Ländern, waren die Israelis schneller bereit, die Handy-Technologie zu übernehmen und sind damit zu ganz besonders starken Handy-Usern geworden.
Darum war der Anstieg von Exposition durch elektromagnetische Strahlung, die man in dieser Studie gefunden hat, höher, als in vorangehenden Handy-Studien.?
?Diese besondere Population hat uns ein Hinweis gegeben, dass Handygebrauch mit Krebs verbunden ist?, fügte Sadetzki hinzu, deren Team mit Hilfe von Telefonanrufen Speicheldrüsentumor-Patienten in Spitälern landesweit überprüft.
Die Studienteilnehmer wurden aufgefordert, die Einzelheiten ihres Handygebrauchs aufzuführen, dh. wie häufig sie es benutzten, die Länge der Gespräche und die Kopfseite an der das Telefon gehalten wurde. Ihre Antworten wurden mit zufällig ausgewählten ca. 1300 gesunden Kontrollpersonen verglichen. Die Studie fand auch ein gestiegenes Risiko von Krebs bei Vielnutzern, die in ländlichen Gebieten wohnen, da in ländlichen Gegenden wegen der grösseren Distanzen zwischen ihnen und den Antennen mehr Strahlung emittiert wird, um effektiver kommunizieren zu können. Sadetzki sagte voraus, dass mit der Zeit die grössten Auswirkungen bei Vielnutzern und Kindern gefunden würden. Die führende Forscherin sagte, wenn die Welt ihre Handys nicht aufgeben wollte, müssten Vorsorgemassnahmen getroffen werden, um die Exposition zu verringern und die Risiken für Gesundheitsschäden zu senken. Sie empfahl, dass die Menschen Freisprechanlagen immer dann benutzen sollten, wenn sie sprechen und das Telefon vom Körper weghalten. Weniger häufige Anrufe und kürzere Dauer sollten auch einige Schutzwirkung haben. Auserdem sollten Eltern festlegen, von welchem Alter an ihre Kinder mit dem Handygebrauch beginnen und sollten darauf dringen, dass sie Speaker oder andere Freisprechanlagen benutzen.
?Einige Technologien, wie wir sie heute verwenden sind risikoträchtig. Die Frage ist nicht, ob wir sie verwenden, sondern wie wir sie verwenden?
Mobilkom Austria AG verlangt von Dr Gerd Oberfeld den Widerruf der signifikanten Häufung von Krebsfällen im Hausmannstättender
Der rechtsfreundliche Vertreter der Mobilkom Austria AG hat an Gerd Oberfeld nunmehr das Begehren auf Widerruf der durchgeführten Untersuchungen erhoben und gleichzeitig für den Fall der Nichtentsprechung schadenersatzrechtliche Forderungen angedroht.
Gerd Oberfeld kann ein Verschulden nicht erkennen. Die signifikante Häufung von Krebsfällen im Bereich des Wählamtes Hausmannstätten sind ein Faktum, welches nicht wegdiskutiert werden kann. Krebshäufung um das Wählamt Hausmannstätten erwiesen
Bekannter Salzburger Umweltmediziner weist Vorwürfe zurück
"Als Epidemiologe bin ich der Wissenschaft und der richtigen Interpretation von sich aus Untersuchungen ergebenden Daten verpflichtet." So reagiert der Salzburger Umweltmediziner Gerd Oberfeld auf die Vorwürfe der mobilkom austria AG, Häufung von Krebsfällen einem angeblich nicht existenten Masten für die C-Netz-Anlage in den Gemeinden Vasoldsberg und Hausmannstätten zuzuschreiben.
Die von Gerd Oberfeld vorgelegten Fakten sind Tatsache: Rund um das Wählamt Hausmannstätten wurden im Rahmen der wissenschaftlichen Studie signifikante Häufungen, bis zum achtfachen für alle Krebsarten, festgestellt. Insbesondere waren es Brustkrebs und Hirntumoren.
Im Zuge der Recherchen durch Gerd Oberfeld wurde von einem pensionierten Techniker der Post- und Telegraphenverwaltung Steiermark bestätigt, an diesem Standort ein CNetz- Sender am Standort Wählamt Hausmannstätten betrieben wurde. Auch die Sendeleistung und die Kanalanzahl konnten vom Informanten exakt benannt werden. Andere mögliche Faktoren, die eine derart signifikante Häufung von Krebsfällen hervorgerufen haben könnten, konnten von Gerd Oberfeld nicht ausgemacht werden.
Im Zuge der Recherchen wurde Gerd Oberfeld seitens des BMVIT im übrigen mitgeteilt, dass nach Informationen des Bundesministeriums Daten der Netze, die nicht mehr in Betrieb sind, gelöscht werden und daher für das BMVIT auch nicht verfügbar sind. Weiters durchgeführte Recherchen bei den Anrainern und Anwohnern haben eindeutig ergeben, dass in den fraglichen Jahren tatsächlich eine entsprechende Sendeanlage von den Anwohnern wahrgenommen wurde.
Bemerkenswert ist, dass sich die mobilkom austria AG mit dem Inhalt des Gutachtens offenbar nur insoweit auseinandersetzt, als dieses in Form von aus dem Zusammenhang herausgerissenen Teilen zitiert wird. Der Vorwurf, dass zum Beispiel eine 121-fache Risikoerhöhrung errechnet wurde, wird von Gerd Oberfeld auf das Entschiedenste zurückgewiesen.
Die Ausführungen dazu im Gutachten wurden ausschließlich für Gehirntumorfälle in der höchsten Expositionsklasse getroffen. Ein "Herausreißen von Teilergebnissen" zur Nutzung von populistischen Aussagen stellt keine seriöse Auseinandersetzung mit dem Inhalt eines Gutachtens dar und kann daher nicht Grundlage einer sachlich geführten Diskussion sein, so Gerd Oberfeld.
Der rechtsfreundliche Vertreter der mobilkom austria AG hat an Gerd Oberfeld nunmehr das Begehren auf Widerruf der durchgeführten Untersuchungen erhoben und gleichzeitig für den Fall der Nichtentsprechung schadenersatzrechtliche Forderungen angedroht. Gerd Oberfeld kann ein Verschulden nicht erkennen. Die signifikante Häufung von Krebsfällen im Bereich des Wählamtes Hausmannstätten sind ein Faktum, welches nicht wegdiskutiert werden kann.
Sollte die Ursache hiefür eine andere als der Betrieb eines Mobilfunknetzes sein, so wird dies aus wissenschaftlicher Sicht selbstverständlich zu überprüfen sein. Gegenwärtig besteht jedoch für Gerd Oberfeld kein Grund, an der Richtigkeit der ihm vorliegenden Informationen zu zweifeln. Ein hinreichender Beweis, dass sich am Wählamt in Hausmannstätten kein C-Netz-Sender befunden habe, konnte von der mobilkom austria AG bislang jedenfalls nicht erbracht werden.
Die Aussage der mobilkom austria AG, dass Österreich eine seriöse Mobilfunkpolitik benötigt, die befürchteten Risiken nachgeht, ohne deshalb auf Ängsten und Panikmache aufzubauen, begrüßt Gerd Oberfeld ganz besonders.
Es ist hoch an der Zeit, die Ängste und Befürchtungen der betroffenen Bevölkerung, aber auch der schon seit Jahren hierauf hinweisenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zu respektieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Vielleicht findet sich endlich ein gemeinsamer Aufbruch in diese richtige Richtung!
Für Rückfragen steht Herr Dr. Gerd Oberfeld von 14:00 bis 16:00 unter 0662/8042-2969 zur Verfügung.
Mobile phone radiation might alter protein expression in human skin
Anu Karinen , Sirpa Heinavaara , Reetta Nylund and Dariusz Leszczynski
Earlier we have shown that the mobile phone radiation (radiofrequency modulated electromagnetic fields; RF-EMF) alters protein expression in human endothelial cell line. This does not mean that similar response will take place in human body exposed to this radiation. Therefore, in this pilot human volunteer study, using proteomics approach, we have examined whether a local exposure of human skin to RF-EMF will cause changes in protein expression in living people.
Results
Small area of forearm's skin in 10 female volunteers was exposed to RF-EMF (specific absorption rate SAR=1.3W/kg) and punch biopsies were collected from exposed and non exposed areas of skin. Proteins extracted from biopsies were separated using 2-DE and protein expression changes were analyzed using PDQuest software. Analysis has identified 8 proteins that were statistically significantly affected (Anova and Wilcoxon tests). Two of the proteins were present in all 10 volunteers. This suggests that protein expression in human skin might be affected by the exposure to RF-EMF. The number of affected proteins was similar to the number of affected proteins observed in our earlier in vitro studies.
Conclusions
This is the first study showing that molecular level changes might take place in human volunteers in response to exposure to RF-EMF. Our study confirms that proteomics screening approach can identify protein targets of RF-EMF in human volunteers.
Fallstudie bestätigt erhöhtes Krebsrisiko durch Mobilfunkstrahlung
Häufung von Erkrankungen im Umkreis von 200 Metern einer C-Netz-Sendeanlage bei Graz - Ministerium prüft Ergebnisse
Ein "signifikant erhöhtes Krebsrisiko im Umkreis von 200 Metern durch Mobilfunkstrahlung" ist von dem Salzburger Umweltmediziner Gerd Oberfeld im Rahmen einer vom Gesundheitsressort des Landes Steiermark im Jahr 2005 in Auftrag gegebenen Studie festgestellt worden. Durchgeführt wurde die Erhebung im Raum Vasoldsberg/ Hausmannstätten (Bezirk Graz-Umgebung), wo zwischen 1984 und 1997 eine Mobilfunkanlage für das C-Netz betrieben wurde.
Verdacht
Ausgangspunkt der Studie war der Verdacht auf eine Häufung von Krebserkrankungen, welcher von der Bevölkerung geäußert wurde. Dieser sei durch die Studie bestätigt, so Studienautor Oberfeld. In der Ursachenermittlung war man davon ausgegangen, dass die Sendeanlage eine Rolle spiele könne.
Studie
Das Studiengebiet betraf eine Kreisfläche mit einem Radius von 1.200 Metern rund um den Sender. Es wurde eine Fall-Kontroll-Studie mit drei Stichproben durchgeführt. Eine der Bedingungen war ein Aufenthalt von zumindest fünf Jahren im Studiengebiet. Die aussagekräftigste Stichprobe umfasste 67 Fälle - lebende und verstorbene Krebspatienten - sowie 1.242 gesunde Kontrollen (Personen, Anm.) basierend auf dem Melderegister.
Zusammenfassung
Studienziel war die Klärung, ob die Krebserkrankungen, die im östlichen Gemeindegebiet von Hausmannstätten bzw. von Vasoldsberg bekannt wurden, eine zeitliche und örtliche Häufung darstellen und ob diese gegebenenfalls mit der in den Jahren 1984 bis 1997 betriebenen Mobilfunksendeanlage für das Autotelefonnetz in Verbindung stehen. Diese Mobilfunksendeanlage war Teil des bundesweit von der Österreichischen Post- und Telegrafenverwaltung errichteten C-Netzes, das in Österreich mit dem Nordic Mobile Telephone System 450 (NMT 450) Standard betrieben wurde. Die Zellradien dieses Netzes betrugen in der Regel bis zu 30 km, wobei der Standort Hausmannstätten als Füllsender betrieben wurde.
Das Studiengebiet wurde als Kreisfläche mit einem Radius von 1200 Metern Radius um die ehemalige Sendeanlage festgelegt. (hier geht's nach oben zur Klage) Mit Hilfe der Steiermärkischen Landesregierung (GIS Steiermark) und der Gemeinden Hausmannstätten und Vasoldsberg konnten n=2543 potentielle Studienteilnehmer ermittelt werden, die persönlich zur Teilnahme eingeladen wurden. Unter Anwendung eingrenzender Expositionsbedingungen wie der Annahme einer Latenzzeit, einer "Nachwirkzeit" und einer Mindestexpositionsdauer von jeweils fünf Jahren wurden drei unterschiedliche Fall-Kontroll-Stichproben zusammengestellt. Die Stichproben A (67 Fälle/1242 Kontrollen) und B (67 Fälle/646 Kontrollen) umfassten lebende und verstorbene Fälle, die Stichprobe C (28 Fälle/56 Kontrollen) nur lebende Fälle. Die Distanzauswertung zeigte unter der gewählten zeitlichen Eingrenzung für den Bereich 0-200 m um den Sender gegenüber dem Bereich 201-1200 m in allen drei Stichproben ein signifikant erhöhtes Krebsrisiko und damit eine eindeutige örtliche Häufung. Die Häufung zeigte sich insbesondere für Brust- und Hirntumoren. Die Expositionsermittlung gegenüber dem C-Netz-Sender er
Zur Frage welche Expositionsannahme getroffen werden sollte, nur der ständig abgestrahlte Calling Channel oder Calling Channel + (vermutlich) drei Traffic Channels, ergibt sich aus Vorsorgesicht die Annahme der ausschließlichen Berücksichtigung des Calling Channels, wie es bei der Auswertung auch erfolgte. Zusätzlich wurde 25 Meter östlich des ehemaligen C-Netz-Senders ein
Simulationssender in selber Antennenhöhe (acht Meter über dem Boden) aufgebaut und das abgestrahlte Testsignal (434,2 MHz) frequenzselektiv in den Schlafräumen der 84 Studienteilnehmer gemessen (nur Stichprobe C). Zusätzlich wurden bei dieser Stichprobe über einen umfangreichen Fragebogen im persönlichen Interview Krebsrisikofaktoren und schützende Faktoren erhoben. Die Analyse ergab, dass diese Faktoren die gefundene örtliche Häufung bzw. die Beziehung zur Strahlenexposition nicht erklären konnten.
Die zentrale Auswertung erfolgte im Hinblick auf Zusammenhänge zwischen der Höhe der Strahlenexposition durch den Sender und dem Krebsrisiko. Dabei wurde das Risiko (Chancenverhältnis oder odds ratio=OR) für die Expositionsklassen 10- 100 mikroW/m2, 100-1000 mikroW/m2 und größer 1000 mikroW/m2 (1 mW/m2) im Verhältnis zur Referenzkategorie kleiner 10 mikroW/m2 (jeweils im Freien) ermittelt.
Die Analyse ergab über alle Modelle signifikant erhöhte Risikoschätzer. Im Vergleich zur Referenzkategorie (<10 mikroW/m2) war das Krebsrisiko in der höchste Expositionskategorie (>1000 mikroW/m2) für alle Krebslokalisationen je nach Stichprobe 5 bis 8-fach höher. Die Krebsfälle betrafen wie schon bei der Distanzauswertung besonders die Lokalisationen Brust und Gehirn.
Im Vergleich zur Referenzkategorie (<10 mikroW/m2) war das Krebsrisiko in der Stichprobe A in der höchste Expositionskategorie (>1000 mikroW/m2) für Brustkrebs 23- fach, für Gehirntumoren 121 -fach höher. Für alle drei untersuchten Endpunkte (Alle Lokalisationen, Brust, Gehirn) ergaben sich signifikante Expositions- Wirkungsbeziehungen (p for the trend).
Die Detailergebnisse für die Stichprobe A sind im nachfolgenden Kapitel "Zusammenfassung der Risikoberechnungen für die Stichprobe A" zusammengestellt. Die Stichprobe A hat gegenüber der Stichprobe B den Vorteil der größeren Kontrollzahl und damit der etwas höheren statistischen power zum anderen besteht sie im wesentlichen aus der Melderegisterstichprobe und ist somit unabhängig von der Teilnahmebereitschaft.
Zusammenfassend zeigte sich unter der gewählten zeitlichen Eingrenzung eine signifikante zeitliche und örtliche Häufung von Krebserkrankungen im Bereich um das Wählamt Hausmannstätten sowie signifikante Expositions-Wirkungs- Beziehungen zwischen der Strahlungsexposition und dem Auftreten von Brustkrebs und Gehirntumoren.
Diese Untersuchung ist die weltweit erste Fall-Kontroll-Studie, die die Frage des Krebsrisikos im Zusammenhang mit einem Mobilfunksender mit Hilfe einer speziellen Berechnungssoftware sowie historisch nachgebildeten Messungen untersucht hat. Die Untersuchung von C-Netz Sendern ist aus mehreren Gründen zielführend. Diese ergeben sich etwa aus dem Umstand, dass die Antennencharakteristika hinreichend bekannt sind und im Prinzip nur die Information über den Standort und die Antennenhöhe erforderlich ist, um die Exposition nachzubilden. Weiters waren im Expositionszeitraum 1984-1997 die Hochfrequenzexpositionen noch überschaubar, ein Umstand, der die Erforschung gesundheitlicher Auswirkungen der neuen Technologien zunehmend erschwert.
Correspondence, Eltiti Study, Mobile Phone Base Station Exposure and Symptoms
As Olle Johansson and Alasdair Phillips wrote me, I missed their letter - (the reason is that I missed only one word in the frame on the left of the website - the word was "more"...) so here it is and a pdf is attached. As was circulated close to the time of the study, sensitive people were removed from this study, including one person who told he was bleeding. Iris.
Sensitivity to Mobile Phone
Base Station Signals
Environ Health Perspect. doi:10.1289/ehp.10870 available via http://dx.doi.org [Online 25 January 2008]
Referencing: Does Short-Term Exposure to Mobile Phone Base Station Signals Increase Symptoms in Individuals Who Report Sensitivity to Electromagnetic Fields? A Double-Blind Randomized Provocation StudyElectromagnetic hypersensitivity (EHS) is a potentially highly significant public health problem.
Eltiti et al. (2007a) recently concluded that short-term exposure to a GSM (global system for mobile communication) base station-like signal did not affect well-being or physiological functions in individuals, and they dismissed a positive reaction to UMTS (universal mobile telecommunications system) as an artefact.
Eltiti et al. (2007a) stated that "[EHS] individuals are unable to detect the presence of rf-emf [radio frequency electromagnetic fields] under double-blind conditions." We believe that this conclusion was erroneous, and that their data show that the EHS individuals reacted to both GSM and UMTS signals, and that this was not due to a nocebo effect.
Figure 1 presents their data [mean and SE from Table 2 (Eltiti et al. 2007a)] and clearly shows that the sensitive group, unlike the control group, was reacting to the exposure, with significant results in both the open provocation (for GSM and UMTS, note the sham; p < 0.0025) and the double-blind tests (for UMTS). The results for anxiety and arousal are very similar.
Figure 1. Tension (visual analog scale) scores (mean and SE) from Table 2 of Eltiti et al. (2007). DB, double-blind.
The sensitive group had higher initial levels of anxiety, tension, and arousal. Only a short time elapsed after arrival before testing started.
Wever (1979) and others have reported that a period of a few days in a low-EMF environment are necessary before testing for EMF-related changes.
We are puzzled by the receiver operating characteristic (ROC) curves in Figure 2A (Eltiti et al. 2007a). The authors stated that the sensitive individuals were 55.2% correct, yet their curve was mostly below the 50% line. A more standard way of displaying the results would have been helpful.
The sensitive group improved its on/off accuracy score after 50 min (55% to 60%), whereas the control group decreased (51% to 50%). The data for these double-blind tests (Fox E, personal communication) show that correct versus incorrect results were 60.6% (p < 0.005) for the sensitive group and 49.4% (not significant) for the control group.
Eltiti et al. (2007a) found a large and statistically significant (p < 0.001) higher skin conductance in the sensitive group (see their Table 5). Their conclusions do not highlight this difference between the two groups, which may be a key indicator of likelihood of individuals to experience EHS symptoms.
The EHS questionnaire devised by Eltiti et al. (2007b) was to be used for selecting the 132 most sensitive individuals. However, it was not used for this purpose because only 58 people with self-diagnosed EHS applied, and apparently no individuals were rejected because of a low score.
Are provocation studies appropriate for testing for EHS, where there is often a significant time-lag from start of exposure to the start of symptoms? Also, perseveration of symptoms due to physiological arousal caused by traveling to the laboratory is a likely confounder. Any study should be designed to take into account both of these potential problems.
Also, the use of Bonferroni corrections is contentious; uncorrected data should be shown along with corrected data.
The study (Eltiti et al. 2007a) required 66 individuals per group for a power 0.90 to detect a difference between real and sham exposure responses. The authors tested only 44 sensitive individuals under double-blind conditions, which reduced the power to about 0.7. We question the appropriateness of publishing such definite conclusions based on such data, especially with a high-profile media briefing.
Despite limitations, this study of Eltiti et al. (2007a) has produced positive results that support claims that EHS people can be affected by microwave transmissions from mobile phone base stations.
A.C. is employed by EMFields (A&J Philips) to design EMF measurement equipment (EMFields financially supports Powerwatch, a UK advocacy group that promotes a precautionary approach to EMF exposure); A.C. did not receive payment for writing this letter. A.D., serving as an unpaid volunteer, operates and writes for TETRAWatch, a nonprofit organization concerned with the health risks, costs, and effectiveness of TETRA communications antennae in the United Kingdom.
D.M. is the founder of EMFacts Consultancy, an advocacy group that produces reports on health issues related to human exposure to electromagnetic radiation. E.O. is on the board of trustees of the EM-Radiation Research Trust, an independent charitable organization whose goal is to provide the facts about electromagnetic radiation and health to the public and the media; she receives no money from the organization.
The remaining authors declare they have no competing financial interests.
Andrew Cohen, Powerwatch
Sutton, Cambridgeshire, United Kingdom
E-mail: andrew@powerwatch.org.uk George Carlo, Science and Public Policy Institute
Washington, DC Andy Davidson Margaret White h.e.s.e.-UK, London, United Kingdom Catarina Geoghan, Centre for Cognitive Science
University of Sussex
Brighton, United Kingdom Andrew Goldsworthy, Imperial College London
London, United Kingdom Olle Johansson, Department of Neuroscience,
Karolinska Institute
Stockholm, Sweden Don Maisch, EMFacts Consultancy
Lindisfarne, Tasmania, Australia Eileen O'Connor, EM-Radiation Research Trust
Exeter, United Kingdom
References
Eltiti S, Wallace D, Ridgewell A, Zougkou K, Russo R, Sepulveda F, et al. 2007a. Does short-term exposure to mobile phone base station signals increase symptoms in individuals who report sensitivity to electromagnetic fields? A double-blind randomized provocation study. Environ Health Perspect 115:679-683.
Eltiti S, Wallace D, Zougkou K, Russo R, Joseph S, Rasor P, et al. 2007b. Development and evaluation of the electromagnetic hypersensitivity questionnaire. Bioelectromagnetics 28:137-151.
Wever RA. 1979. The Circadian System of Man: Results of Experiments under Temporal Isolation. Berlin: Springer-Verlag.
Short-Term Exposure to Mobile Phone Base Station Signals
Does Short-Term Exposure to Mobile Phone Base Station Signals Increase Symptoms in Individuals Who Report Sensitivity to Electromagnetic Fields? A Double-Blind Randomized Provocation Study
Stacy Eltiti, Denise Wallace, Anna Ridgewell, Konstantina Zougkou, Riccardo Russo, Francisco Sepulveda, Dariush Mirshekar-Syahkal, Paul Rasor, Roger Deeble, and Elaine Fox
University of Essex, Colchester, Essex, United Kingdom
[JUNK SCIENCE]
[sensitive people were removed from this study]
Abstract:
Background: Individuals with idiopathic environmental illness with attribution to electromagnetic fields (IEI-EMF) believe they suffer negative health effects when exposed to electromagnetic fields from everyday objects such as mobile phone base stations.
Objectives: This study used both open provocation and double-blind tests to determine if sensitive and control individuals experience more negative health effects when exposed to base station-like signals compared with sham.
Methods: Fifty-six self-reported sensitive and 120 control participants were tested in an open provocation test. Of these, 12 sensitive and 6 controls withdrew after the first session. The remainder completed a series of double-blind tests. Subjective measures of well-being and symptoms as well as physiological measures of blood volume pulse, heart rate, and skin conductance were obtained.
Results: During the open provocation, sensitive individuals reported lower levels of well-being in both the global system for mobile communication (GSM) and universal mobile telecommunications system (UMTS) compared with sham exposure, whereas controls reported more symptoms during the UMTS exposure. During double-blind tests the GSM signal did not have any effect on either group. Sensitive participants did report elevated levels of arousal during the UMTS condition, whereas the number or severity of symptoms experienced did not increase. Physiological measures did not differ across the three exposure conditions for either group.
Conclusions: Short-term exposure to a typical GSM base station-like signal did not affect well-being or physiological functions in sensitive or control individuals. Sensitive individuals reported elevated levels of arousal when exposed to a UMTS signal. Further analysis, however, indicated that this difference was likely to be due to the effect of order of exposure rather than the exposure itself.
Address correspondence to S. Eltiti, Department of Psychology, University of Essex, Wivenhoe Park, Colchester, Essex, CO4 3SQ, United Kingdom. Telephone: 44 (0) 1206873784. Fax: 44 (0) 1206873801. E-mail: seltiti@essex.ac.uk
We thank all our participants, especially IEI-EMF individuals, for their contribution to our study ; also Red-M for supplying the exposure system, and the National Physical Laboratory for the screened rooms and independent measurements.
This project was funded by the Mobile Telecommunications and Health Research Programme grant RUM 20.
The views expressed in this article are those of the authors and not necessarily those of the funders.
The authors declare they have no competing financial interests.
Gerätehersteller kritisieren eigens in Auftrag gegebene Studie - Telefongespräche vor dem Schlafengehen sind nicht ratsam
Nicht zum ersten Mal kommt eine wissenschaftliche Studie zu dem Schluss, dass die Strahlung von Mobiltelefonen negative Effekte auf den menschlichen Körper haben könnte.
Ein interessantes Detail ist im aktuellen Fall, dass die wissenschaftliche Untersuchung vom Mobile Manufacturers Forum*, dem Repräsentant der namhaftesten Mobiltelefonhersteller gesponsert wurde und dennoch unangenehme Resultate für die Auftraggeber zu Tage gefördert hat. Die Studie zeigt, dass die Verwendung von Mobiltelefonen vor dem Schlafengehen die Qualität des Schlafs reduziert und Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen sowie Depressionen nach sich ziehen kann, berichtet die Zeitung "The Independent".
*Mobile Manufacturers Forum (MMF)
Das Mobile Manufactures Forum (MMF) ist ein internationaler Verband von Mobilfunk-Geräteherstellern. Zu den Mitgliedern gehören Alcatel, Ericsson, Mitsubishi Electric, Motorola, Nokia, Panasonic, Philips, Siemens und Sony Ericsson.
Das MMF wurde 1998 zur gemeinsamen Finanzierung zentraler Forschungsprojekte gegründet. Darüber hinaus dient es der Zusammenarbeit in den Bereichen Standardisierung und gesetzliche Rahmenbedingungen sowie als Mitteilungsplattform zu Gesundheitsfragen des Mobiltelefonens. Das Forum betreibt Öffentlichkeitsarbeit zu Fragen der Sicherheit von elektromagnetischen Feldern und Mobilfunkgeräten.
In the current study we assessed possible effects of prolonged (3 hours) exposure to 884 MHz GSM wireless communication signals on self-reported symptoms, cognitive function, and electroencephalographically (EEG) recorded sleep. The study group consisted of 36 women and 35 men. Twenty-two women and sixteen men reported symptoms they specifically related to mobile phone use (SG). The rest of the participants reported no mobile phone-related symptoms (NG).
Subject during exposure
Figure 1: Picture of the actual exposure set up, showing the 884MHz GSM wireless exposure unit (black box).
Potential participants volunteering for the study were evaluated by physicians, including some biochemical assessments, to rule out medical conditions that could interfere with study variables of interest. Once selected, participants spent three different sessions in the laboratory. The habituation session was followed by two subsequent sessions. In these subsequent sessions, subjects were either exposed to sham exposure (sham) or 884 MHz GSM wireless communication signals for 3 hours (an average of 1.4 W/kg including periods of DTX and Non-DTX. Exposure directed to the left hemisphere). Data was collected before, during and following the exposure/sham sessions. Data collected included self-reported symptoms, including headache, cognitive function, mood, and electroencephalographic recordings.
During actual exposure, as compared to sham exposure, sleep initiated one hour after exposure was affected. There was a prolonged latency to reach the first cycle of deep sleep (stage 3). The amount of stage 4 sleep was also decreased in exposed subjects. NG subjects reported more headaches during exposures vs. sham exposure. Neither group (SG and NG) was able to detect the true exposure status more frequently than by chance alone.
The study indicates that during laboratory exposure to 884 MHz wireless signals, components of sleep, believed to be important for recovery from daily wear and tear, are adversely affected. Moreover, participants that otherwise have no self-reported symptoms related to mobile phone use, appear to have more headaches during actual radiofrequency exposure as compared to sham exposure. However, subjects were not able to detect the true exposure status more often than would have been expected by statistical chance alone.
Additional self-reported findings, biochemical, performance and electrophysiological data are currently being analyzed. Possible health implications from the findings will also be further explored
Radiation from mobile phones delays and reduces sleep, and causes headaches and confusion, according to a new study.
The research, sponsored by the mobile phone companies themselves, shows that using the handsets before bed causes people to take longer to reach the deeper stages of sleep and to spend less time in them, interfering with the body's ability to repair damage suffered during the day.
The findings are especially alarming for children and teenagers, most of whom ? surveys suggest ? use their phones late at night and who especially need sleep. Their failure to get enough can lead to mood and personality changes, ADHD-like symptoms, depression, lack of concentration and poor academic performance.
The study ? carried out by scientists from the blue-chip Karolinska Institute and Uppsala University in Sweden and from Wayne State University in Michigan, USA ? is thought to be the most comprehensive of its kind.
Published by the Massachusetts Institute of Technology's Progress in Electromagnetics Research Symposium and funded by the Mobile Manufacturers Forum, representing the main handset companies, it has caused serious concern among top sleep experts, one of whom said that there was now "more than sufficient evidence" to show that the radiation "affects deep sleep".
The scientists studied 35 men and 36 women aged between 18 and 45. Some were exposed to radiation that exactly mimicked what is received when using mobile phones; others were placed in precisely the same conditions, but given only "sham" exposure, receiving no radiation at all.
The people who had received the radiation took longer to enter the first of the deeper stages of sleep, and spent less time in the deepest one. The scientists concluded: "The study indicates that during laboratory exposure to 884 MHz wireless signals components of sleep believed to be important for recovery from daily wear and tear are adversely affected."
The embarrassed Mobile Manufacturers Forum played down the results, insisting ? at apparent variance with this published conclusion ? that its "results were inconclusive" and that "the researchers did not claim that exposure caused sleep disturbance".
But Professor Bengt Arnetz, who led the study, says: "We did find an effect from mobile phones from exposure scenarios that were realistic. This suggests that they have measurable effects on the brain."
He believes that the radiation may activate the brain's stress system, "making people more alert and more focused, and decreasing their ability to wind down and fall asleep".
About half of the people studied believed themselves to be "electrosensitive", reporting symptoms such as headaches and impaired cognitive function from mobile phone use. But they proved to be unable to tell if they had been exposed to the radiation in the test.
This strengthens the conclusion of the study, as it disposes of any suggestion that knowledge of exposure influenced sleeping patterns. Even more significantly, it throws into doubt the relevance of studies the industry relies on to maintain that the radiation has no measurable effects.
A series of them ? most notably a recent highly publicised study at Essex University ? have similarly found that people claiming to be electrosensitive could not distinguish when the radiation was turned on in laboratory conditions, suggesting that they were not affected.
Critics have attacked the studies' methodology, but the new findings deal them a serious blow. For they show that the radiation did have an effect, even though people could not tell when they were exposed.
It also complements other recent research. A massive study, following 1,656 Belgian teenagers for a year, found most of them used their phones after going to bed. It concluded that those who did this once a week were more than three times ? and those who used them more often more than five times ? as likely to be "very tired".
Dr Chris Idzikowski, the director of the Edinburgh Sleep Centre, says: "There is now more than sufficient evidence, from a large number of reputable investigators who are finding that mobile phone exposure an hour before sleep adversely affects deep sleep."
Dr William Kohler of the Florida Sleep Institute added: "Anything that disrupts the integrity of your sleep will potentially have adverse consequences in functioning during the day, such as grouchiness, difficulty concentrating, and in children hyperactivity and behaviour problems."
David Schick, the chief executive of Exradia, which manufactures protective devices against the radiation, called on ministers to conduct "a formal public inquiry" into the effects of mobile phones.
BioInitiative Report Video to watch!
15.1.08
*ELEKTROSMOGNEWS KURZ-INFO*
Diesen Hinweis sowie täglich die neusten Meldungen zum Thema EMF/Mobilfunk finden Sie im Allgemeinen Forum
Das beigefügte Video ist von Cindy Sage, Mitherausgeberin des letzten BioInitiative Berichts. Dieser Bericht wurde vorbereitet von 16 weltweit führenden Wissenschaftlern, welche über 2000 Studien bearbeiteten um auszuwerten, was wir tatsächlich über die Wirkung elektromagnetischer Strahlung wissen.
Der Bericht handelte von den bekannten gesundheitlichen Auswirkungen dieser Technologien, von Krebs bis ADHS, Schlaflosigkeit, Depressionen, Nervenstörungen, Alzheimer, Lou Gehrigs etc., und er hat in vielen Ländern Erwähnung in Nachrichtensendungen gefunden, allerdings nur sehr wenig in den USA. Bitte nehmen Sie sich die Zeit Cindy Sage zuzuhören, wenn sie über wissenschaftliche Tatsachen spricht und darüber, wie die Sicherheitsbestimmungen von den Regierungen neu gesetzt werden müssen, um dieser Gefahr für die öffentlichen Gesundheit vorzubeugen. Ignorieren Sie dies nicht.
Es handelt sich um ein ernstes Problem der öffentlichen Gesundheit und sollten Sie Verbindung zu politischen Abgeordneten haben, verpassen Sie es nicht, ihnen dieses Video zukommen zu lassen. Aktivistengruppen haben weltweit großen Zulauf, da so viele Menschen erkranken und dies elektromagnetischen Strahlungen zuschreiben. Die Wahrheit über diese Gefahr anzusprechen und sich für die öffentliche Gesundheit einzusetzen, könnte eine entscheidende Rolle im Wahlkampf spielen. Bitte schicken Sie das Video ebenfalls an Firmen, die um die menschliche Gesundheit und Produktivität besorgt sind. Sinngemäße Übersetzung des unten stehenden Textes