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Laborantin bestreitet Fälschung von UMTS-Daten
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news.omega  
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 More options Jun 2 2008, 5:24 am
From: "news.omega" <news.om...@googlemail.com>
Date: Mon, 02 Jun 2008 11:24:23 +0200
Local: Mon, Jun 2 2008 5:24 am
Subject: Laborantin bestreitet Fälschung von UMTS-Daten

[ noname.html 8K ]

Laborantin bestreitet Fälschung von UMTS-Daten



01.06.2008 d-f

Labortechnikerin bestreitet Vorwürfe - Leitung der Medizinischen Universität Wien verstrickt sich in Widersprüche

Die vom Rektor der Medizinischen Universität Wien zusammengesetzte Kommission für Wissenschaftsethik kam, ohne Prüfung der Daten oder Anhörung von Prof. Rüdiger, zu dem Schluss, dass sämtliche zurückliegenden Publikationen, an denen die beschuldigte Laborantin beteiligt war, zurückzuziehen sind. Dabei handelt es sich um 8 Publikationen, bei denen die beschuldigte Mitarbeiterin als Co-Autorin fungierte. Merkwürdigerweise empfiehlt die Kommission aber nur das Zurückziehen der Arbeiten betreffend Mobilfunk, die anderen Arbeiten wurden nicht einmal erwähnt.

Eine Erklärung hierfür liess sich ableiten, da nach ein paar Tagen bekannt wurde, dass der Vorsitzende der vom Rektor einberufenen dreiköpfigen Kommission für Wissenschaftsethik als Jurist bei einem Unternehmen der Mobilfunkindustrie beschäftigt ist.

Bei einer Befragung der beschuldigten Laborantin am 29.5.2008 durch die Professoren Rüdiger und Mosgöller (der Projektleiter des ATHEM Projektes, innerhalb dessen die UMTS Daten erarbeitet wurden) erklärt diese – abweichend von der Darstellung ihres Dienstvorgesetzten, dass sie alle publizierten Ergebnisse unter den Bedingungen einer doppelten Verblindung erhalten habe, und daß die Behauptung, sie habe die Codierung der Expositionskammer gekannt, erfunden ist.

Sie habe auch niemals etwas anderes gesagt und den Dienstvorgesetzten um Richtigstellung seines Briefes gebeten, was ihr bereits am 22.Mai auch zugesagt worden sei. Daß die Verblindung tatsächlich wie vorgesehen eingehalten worden ist, kann auch aus den schriftlichen Protokollen der Laborbesprechungen abgeleitet werden, die für die zurückliegenden 8 Jahre gesammelt vorliegen.

Auf Grund dieser Sachlage, sind Datenmanipulationen auch bei den UMTS Ergebnissen schwer vorstellbar, wenn nicht unmöglich. Deshalb zieht auch Prof Adlkofer, München sein Einverständnis zur Retraktion dieser Publikation gegenüber dem Rektor und dem Herausgeber des Int Arch Occup Environ Health schriftlich zurück.


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Omega Group  
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 More options Jun 2 2008, 11:49 pm
From: Omega Group <news.om...@googlemail.com>
Date: Mon, 2 Jun 2008 20:49:48 -0700 (PDT)
Local: Mon, Jun 2 2008 11:49 pm
Subject: Re: Laborantin bestreitet Fälschung von UMTS-Daten
HLV-Info-080602-038-kb
02.06.2008

Mobilfunk-Bürgerforum 2.6.08

Seit Ende Mai 2008 kursieren mehrere Berichte um angebliche
Manipulationen der UMTS-Studie um die Professoren Adlkofer und
Rüdiger. Im Falle einer abschließenden Bestätigung der Vorwürfe wäre
das ein herber Rückschlag für Mobilfunkgegner / -kritiker. Eine
handfeste Argumentationshilfe wäre (zunächst) wertlos.

Das Magazin 'Der Spiegel' hatte in seiner Ausgabe Nr. 22/2008
getitelt: "Beim Tricksen ertappt". Journalistisch hatte erneut Manfred
Dworschak versucht, die Kritik an der Mobilfunktechnik mit einem
Handstreich wegzuwischen. Und weiter ('Spiegel'):
"Zwei aufsehenerregende Studien über die Gefahren der Handystrahlen
sind offenbar das Werk einer Schwindlerin - was wussten die leitenden
Professoren?"

Sein Beitrag endet mit dem Satz: "Mit diversen Handystudien aber
gelang ihm (Anmerk.: Adlkofer) in den vergangenen Jahren die
Konversion zum Volkshelden, zumindest unter den Mobilfunkgegnern."

Wer den ganzen Beitrag lesene möchte:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,555365,00.html

Na da hat sich aber jemand gefreut ... ohne sauber Recherche? Herr
Dworschak ist in der Weise schon einmal unangenehm aufgefallen. Die
Kompetenzinitiative hatte sowohl den 'Spiegel' als auch dessen
eifrigen Schreiber anhand einer Medienbeurteilung angemessen und sehr
deutlich kritisiert:

Auszug Kompetenzinitiative: "Die Dominanz ökonomischer Orientierungen
hat unsere Demokratie ausgehöhlt. Statt die Industrie zu
kontrollieren, ist der Staat in ihre Geschäfte verstrickt. Und statt
beide zu kontrollieren, erweisen sich Medien immer häufiger als Dritte
im Boot gemeinsamer geschäftlicher Interessen - zu Lasten von Mensch,
Umwelt und Demokratie. Auch 'Medien-Beiräte' dienen oft weniger der
Kontrolle als dem Geschäft".

Wer den Vorgang seinerzeit noch nicht kennt, - hier der Link zum
Nachlesen:
http://www.kompetenzinitiative.de/033ea299200000b28/033ea2994f104da08...

Als Sprecher des Mobilfunk Bürgerforum e.V. haben mich mehrere
Anfragen zu dem aktuellen Fall erreicht. Bislang übte ich
Zurückhaltung in detaillierter Auskunft oder Kommentierung. Obwohl
mich verschiedene Nachrichten schon frühzeitig sicher machten, dass
'der Schuss' für den 'Spiegel' und seines Herrn Dworschak vermutlich
'nach hinten losgehen werde'. Und genau das zeichnet sich mehr und
mehr ab.

Bei unseren Schweizer Freunden (Diagnose Funk) sind Fakten, Meldungen
und Recherche zusammengestellt und neueste Meldung unter
http://www.diagnose-funk.org/gesundheit/00000097f40ae101b/033ea29ab01...
eingestellt. Bilden Sie sich bitte Ihr Urteil selbst.

Abschließend möcht ich noch auf eine sehr wichtige Meldung hinweisen:

"Dramatischer Appell des Russischen  Nationalen Komitees zum Schutz
vor Nicht – Ionisierender Strahlung (RNCNIRP) (April 2008)" Bitte
lesen Sie nach bei unseren Stuttgarter Freunden www.der-mast-muss-weg.de

Jürgen Groschupp
1.Vorstand u. Sprecher
Mobilfunk Bürgerforum e.V.
www.mobilfunk-buergerforum.de


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